Apollinaris Geschmacksstudie 2009: Genuss, Zeit & Familie zählen

November 13, 2009

Gesehen bei cafe-future.net, 13. November 2009

Auch im Krisenjahr 2009 möchten deutsche Konsumenten Genusserlebnisse nicht missen, dies ergab eine bundesweite Befragung des forsa-Instituts im Auftrag von Apollinaris zum Thema Essen, Trinken und Genuss. Für die 5. Geschmacksstudie in Folge wurden 1.000 Verbraucher über 18 Jahre befragt. Jeder Zweite assoziiert gutes Essen zuhause oder in der Gastronomie mit einem besonderen Glücksmoment im Leben. 58 % essen mindestens einmal pro Monat im Restaurant und geben rund 20 EUR aus.

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Für eine überwältigende Mehrheit (83 %) bedeutet Genuss im Alltag vor allem, Zeit zu haben. Auf dem zweiten Platz der Genusshierarchien landet der Faktor Geselligkeit: 59 % bevorzugen den gemeinsamen Genuss. Auf Rang drei stehen gemeinsame Kochanlässe – 54 % sehen es als besonderen Genussfaktor, mit Freunden oder der Familie zu kochen.

Nicht minder wichtig: Zum Essen gehört ein stimmungsvolles Ambiente, äußern 66 % der Befragten. Beinahe ebenso viele halten ein passendes Getränk für wichtig. 51 % sehen alkoholfreie Getränke als Genussfaktor. 37 % achten dabei auf die Qualität und 33 % sind sogar bereit, dafür tiefer ins Portemonnaie zu greifen. Gleiches gilt für Einkauf von Lebensmitteln: Knapp die Hälfte der Studienteilnehmer (43 %) achtet mehr auf die Qualität als auf den Preis. Hoch im Kurs stehen dabei Lebensmittel aus der Region: 49 % bevorzugen heimische Produkte.

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Die deutsche Küche gilt, wie bereits in den Vorjahresstudien, als beliebteste (73 %), es folgen die italienische Küche (61 %), die griechische (50 %) und die chinesische (47 %). Bodenständig zeigen sich die Befragten auch bei der Gastronomie-Auswahl: Gutbürgerliche Restaurants rangieren ganz oben auf der Beliebtheitsskala (66 %), gefolgt von einfachen Speisewirtschaften (49 %), Fast-Food- und Schnellrestaurants (29 %), Trend- und Szenelokalen (15 %) sowie Sternegastronomie (11 %).

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Als Motivationsanlässe für den Restaurantbesuch gelten das Ausgehen mit der Familie (74 %), das Treffen mit Freunden (66 %) oder der Wunsch, sich etwas Besonderes zu gönnen (62 %).

Welches ist das Lieblingsessen? Fleisch steht hoch im Kurs. 45 % der Umfragenteilnehmer geben Fleischgerichte als Favorit an. Dabei erfreuen sich Lammbraten, Schnitzel oder Rouladen sowohl zuhause als auch im Restaurant großer Beliebtheit. Platz zwei nehmen mit deutlichem Abstand Nudelgerichte ein – sie werden häufiger zuhause (17 %) als im Restaurant (7 %) verzehrt. Geflügel- und Fischgerichte werden hingegen lieber außer Haus (je 13 %) gegessen (zuhause: 9 % bzw. 6 %).

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Auf der Getränkeseite schneidet Wasser als unangefochtene Nummer eins ab: bei 70 % der Studienteilnehmer das Lieblingsgetränk. 36 % bevorzugen stark kohlensäurehaltige Varianten, 34 % mögen es weniger hohlensäurehaltig. Auf Rang 2: Saft-Schorlen (36 %), Wichtigstes Kriterium beim Wasserkauf für zuhause ist der Geschmack (64 %). Dabei steht weniger die Marke im Vordergrund (25 %), wohl aber die Qualität eines Wassers (44 %).

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Mittagspause: Absage an den Schnellimbiss

November 11, 2009

Quelle: cafe-future.net, 11. November 2009

Trotz zunehmendem Stress und Hektik in der Arbeitswelt hat die Mittagspause bei den deutschen Arbeitnehmern einen hohen Stellenwert. Beim Schnellimbiss um die Ecke versorgen sich 23 Prozent. Die Mehrheit bringt vorgekochtes Essen mit ins Büro (39 Prozent) oder nimmt die Hauptmahlzeit in Kantine oder Restaurant ein (38 Prozent).

Das geht aus einer Online-Befragung des deutschen Karriereportals Monster hervor. „Die Umfrage zeigt eindrucksvoll, welchen hohen Stellenwert die Mittagspause für die deutschen Arbeitnehmer hat“, kommentiert Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide das Ergebnis der Untersuchung, die vom 9. bis 22. Oktober bei 3691 Arbeitnehmern in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt worden war. Bei der Gestaltung der Mittagspause spielten offensichtlich sowohl gesundheitliche als auch kollegiale Aspekte eine wichtige Rolle, „da Arbeitnehmer eine gute Möglichkeit haben, den täglichen Bürostress zu unterbrechen und gleichzeitig den Kontakt mit den Kollegen in lockerer Atmosphäre zu stärken. Die verbreitete Absage an den Schnellimbiss ist für das Online-Karriereportal ein Beleg dafür, dass deutsche Arbeitnehmer nicht nur auf  gesunde Ernährung , sondern auch auf ihren Geldbeutel achtet.

Im Vergleich zu Deutschland spielen in den Nachbarländern finanzielle Aspekte beim Mittagessen eine geringere Rolle. So verbringen 41 Prozent der befragten Österreicher und sogar 44 Prozent der Schweizer ihre Mittagspause in Restaurant oder Kantine. Mit vorgekochtem Essen versorgen sich nur 30 Prozent der österreichischen und 35 Prozent der Schweizer Arbeitnehmer. Im Gegenzug geben sich 29  Prozent der Österreicher und ein Viertel der befragten Schweizer mit einem Schnellimbiss in der Mittagspause zufrieden.


Systemgastronomie definiert Spielregeln

November 11, 2009

Quelle: cafe-future.net, 11. November 2009

Die vom Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) initiierte ‘Charta der Systemgastronomie’ soll nicht nur die Anerkennung und Wertschätzung der Unternehmen gegenüber ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zum Ausdruck bringen. Auch der hohe Qualitätsanspruch der Unternehmen wird durch die Unterzeichnung der Charta der Systemgastronomie untermauert.

Wolfgang Goebel, Vorsitzender des BdS und Personalvorstand von McDonald’s Deutschland betonte, dass es besonders wichtig sei, mit der ‘Charta der Systemgastronomie’ ein klares Bekenntnis zur Tarifbindung abzugeben. Dies sei ein Zeichen aller verantwortungsvollen Arbeitgeber der Branche, das sich auch an den Nachwuchs in den Unternehmen richte. Alleine die unterzeichnenden BdS-Mitglieder würden zusammen rund 3.000 Azubis ausbilden. Hier sei eine faire tarifliche Vergütung unerlässlich.

„Das Verhalten jedes einzelnen Unternehmers ist geeignet, das Bild der gesamten Branche der Systemgastronomie zu prägen“, unterstrich Valerie Naumann, Hauptgeschäftsführerin des BdS. Deshalb sei es wichtig, mit der Charta klare Maßstäbe und Spielregeln zu benennen, an die sich verantwortungsvolle Unternehmen hielten.

Als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband ist der BdS Tarifpartei für rd. 90.000 Beschäftigte. Zu seinen Mitgliedern zählen McDonald’s, Burger King, KFC, Pizza Hut, Vapiano, Maxi Autohöfe und San Francisco Coffee Company.


2008 wurden 45 Gläser Schaumwein pro Kopf konsumiert

November 11, 2009

(München, 11. November 2009)
Im Jahr 2008 ist der Absatz von Schaumwein in Deutschland gegenüber 2007 auf 319,0 Millionen Liter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Internationalen Weinmesse in München mitteilte, waren das 8,6 Millionen Liter oder 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Champagner
Umgerechnet entspricht der Absatz im Jahr 2008 einer Menge von rund 425 Millionen handelsüblichen 0,75 Liter Flaschen. Das sind rechnerisch 45 Gläser (0,1 Liter) je potenziellen Verbraucher (Personen im Alter von 15 Jahren und älter).

Der Schaumweinabsatz wird in Deutschland durch die Schaumweinsteuerstatistik ermittelt. Sie erfasst alle zu versteuernden Schaumweinsorten, auch Obst- und Fruchtschaumweine sowie Champagner.


Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats November 2009: Umsatzvolumen deutscher Beherbergungsbetriebe beträgt 16,59 Mrd. Euro

November 3, 2009

(Hamburg, 03. November 2009) Die rund 38.890 Beherbergungsbetriebe (Hotels, Hotels Garni, Gasthöfe, Pensionen etc.) stehen für rund 16,59 Milliarden Euro Gesamtumsatz im Jahr 2008 (+0,5% zum Vorjahr). Die Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent für Übernachtungsleistungen bedeutet laut einer Berechnung des Bundesfinanzministeriums einen Steuerausfall von rund einer Milliarde Euro. F&B-Leistungen sind davon ausgeschlossen; der Umsatz mit Essen und Trinken in deutschen Hotels beträgt rund 6,11 Milliarden Euro (2007, -0,05%), Von der Steuersenkung ebenfalls ausgenommen sind Gastronomiebetriebe; deren F&B-Umsatz betrug zuletzt 47,28 Milliarden Euro. Würde die Mehrwertsteuer für das gesamte Gastgewerbe (Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung) um zwölf Prozentpunkte gesenkt, würden die Steuerausfälle 4,8 Milliarden Euro pro Jahr betragen. (Quelle: Statistisches Bundesamt/CHD Expert Deutschland – FACET, Bundesfinanzministerium)

Deutsche Beherbergungsbetriebe setzen im Jahr rund 16,59 Milliarden Euro um.
Deutsche Beherbergungsbetriebe setzen im Jahr rund 16,59 Milliarden Euro um.

 

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Oktober 2009: 42% der Gastronomen und Hoteliers gewähren Sonderkonditionen für Gruppen
  • September 2009: Über 50% der Weinangebote auf deutschen Speisekarten stammen aus dem Inland
  • August 2009: Anzahl der Hotels in Deutschland wächst um 2,6%
  • Juli 2009: 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland
  • Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php


Hotels vertrauen auf Investitionen

Oktober 27, 2009

Mehrwertsteuersenkung beschleunigt Innovationsschub – Fokus auf Modernisierung der Gästezimmer

Hamburg, 27. Oktober 2009
Neue Kraft für Investitionen: Die kürzlich beschlossene Steuerentlastung für Hotels sorgt für einen Modernisierungsschub vor allem bei Gästezimmern. Die Mehrheit der Beherbergungsbetriebe, die auch mitten in der Wirtschaftskrise Investitionen konkret einplanen, wollen ihre Gästezimmer aufwerten. Die Investitionen werden nicht auf die lange Bank geschoben: Zwei Drittel der Betriebe packen die Renovierungen im letzten Jahresquartal 2009 bzw. in den ersten drei Monaten in 2010 an. Dies geht aus der Studie „Hotel Upgrade 2009/2010“ von CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Das internationale, auf den Außer-Haus-Markt spezialisierte Marktforschungsinstitut hat seine im Frühjahr erstmals vorgestellte Studie nun aufwändig aktualisiert.

Moderne Hotelbetten sind das Wichtigste: Die deutschen Hotels gewinnen mit der geplanten Mehrwertsteuersenkung ab 2010 mehr Spielraum für Investitionen
Moderne Hotelbetten sind das Wichtigste: Die deutschen Hotels gewinnen mit der geplanten Mehrwertsteuersenkung ab 2010 mehr Spielraum für Investitionen

„Die Investitionsbereitschaft war bereits vor Bekanntwerden der Mehrwertsteuersenkung hoch – trotz zahlreicher Ungewissheiten infolge der Wirtschaftskrise“, analysiert Hotelmarktexperte Thilo Lambracht. Der Mitinhaber von CHD Expert (Deutschland) erwartet durch den stärkeren finanziellen Spielraum ein erneutes Ansteigen der Investitionstätigkeiten. Mit der Umsatzsteuerreduzierung auf sieben Prozent ab dem nächsten Jahr werde den Hotels eine dringend benötigte Entlastung gewährt, die einerseits in günstigen Hotelraten münde und andererseits die Gewinnsituation der Betriebe verbessere. „Damit wird das Eigenkapital der Hotel gestärkt, was sich bei den hohen Ansprüchen bei der Kreditvergabe für Renovierungsvorhaben positiv auswirken wird“, so Lambracht.

Bei den Renovierungen wird geklotzt. Jedes fünfte Hotel will nun alle Gästezimmer modernisieren. Immerhin über elf Prozent der Betriebe lassen die Hälfte ihrer Zimmer renovieren. Im Fokus stehen dabei vor allem neue Matratzen: 58 Prozent der investitionsbereiten Betriebe legen Wert auf besonders kräftige Bettlager (bis zu 40 Zentimeter dick).

Bei der Küchentechnik setzen die meisten Betriebe mit Renovierungsplan auf Ersatzgeräte. 41 Prozent wollen ihre bisherige Gartechnik mit modernen, computergestützten Neuerungen modernisieren. 14 Prozent planen Anschaffungen von weiteren Geräten. Gefragt sind vor allem Innovationen aus der Kühltechnik, bei Kombidämpfern und der Spültechnik.

Aufwändige Modernisierungen der Restaurants stehen bei immerhin 37 Prozent der ausgabefreudigen Betriebe auf dem Plan. Drei Viertel möchten den Gedeckten Tisch mit feinem Hotelporzellan, bruchsicheren Gläsern und schwerem Besteck aufwerten. Rund 40 Prozent wollen auch in neues Mobiliar investieren.

Unter den investitionsbereiten Hotels sind erstaunlich viele (über 35%), die Wert auf eine hochwertige Restaurantausstattung legen. Im Vordergrund steht bei 70 Prozent die Investition in eine neue professionelle Kaffeeversorgung. Aber auch Weinklimaschränke, Humidore und Käsevitrinen stehen auf der Wunschliste. „Die Aufwertung der Hotelrestaurants geht einher mit dem Bestreben, die Renaissance der feinen Tischkultur in Hotels zu manifestieren“, berichtet Lambracht. Ein unverwechselbares Ambiente und eine perfekte Ausstattung sind wichtige Kriterien bei der Restaurantauswahl.

Trotz anhaltender Schwäche im Tagungsmarkt setzen zahlreiche Konferenzhotels auf modernste Seminartechnik. 38 Prozent der Häuser mit Renovierungsbudget schaffen ultamoderne Audio- und Videoanlagen an. Als neues lohnendes Geschäftsfeld haben sich Systeme für Videokonferenzen entwickelt, da immer mehr Großunternehmen wichtige Besprechungen virtuell abhalten.

Beim Thema Wellness scheint eine Sättigung in der Hotellerie erreicht zu sein. Lediglich elf Prozent der befragten Betriebe, die in diesem und nächstem Jahr investieren, werden erstmals einen Badetempel eröffnen. Rund ein Viertel der Hotels verfügt bereits über einen Spa. Immerhin rund 15 Prozent wollen in neue Fitnessgeräte investieren.

„Insgesamt ist die Investitionsbereitschaft in der Hotellerie hoch geblieben“, so Lambracht. „Rund 70 Prozent der Häuser mit Modernisierungsbudget planen Upgrades in Hotel-TV und WLAN-Anlagen oder ultramoderner Lichttechnik.“ In Sachen „Green Hotelier“ ist die Investitionsbereitschaft noch nicht sehr stark ausgeprägt – nur jedes fünfte Hotel will z.B. in umweltfreundlichere Heizungsanlagen investieren.

Bei den Budgets herrscht weiterhin eine gewisse Reserviertheit. Über 62 Prozent der Hotels begrenzen die Ausgaben auf bis zu 100.000 Euro. Immerhin noch rund 14 Prozent der Hotels geben bis zu einer Viertel Million aus. Großinvestitionen von über einer Million Euro haben lediglich zehn Prozent der Hotels eingeplant.

Bei den Hotelinvestitionen bleibt es nicht bei Lippenbekenntnissen wie in anderen Branchenteilen des Außer-Haus-Marktes. Knapp 30 Prozent der Hotels mit Investitionsbudget haben ihre begonnenen Modernisierungsvorhaben bereits jetzt zur Hälfte abgeschlossen. Rund 28 Prozent der befragten Hotels haben sogar ihre Renovierungsprojekte abgeschlossen. Lediglich 19 Prozent gaben zu, dass die geplanten Investitionen bislang nicht umgesetzt wurden.

Über „Hotel Upgrade 2009“
Für die Aktualisierung der im März aufgelegten Studie wurden im September 350 Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland befragt. Die Untersuchung erfolgt jährlich. Ein Auszug der Ergebnisse ist den ausgewählten Fachmedien und der Webseite www.chd-expert.de zu entnehmen. Die Gesamtausgabe der Studie „Hotel Upgrade 2009 – Modernisierungsvorhaben der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie in Deutschland“ (390 Euro) ist zu bestellen bei: CHD Expert (Deutschland), Tel. (04263) 301 300, centrale @ chd-expert.de.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Getränke: Sommer 2009 war enttäuschend im Außer-Haus-Markt

Oktober 22, 2009

Seit der Krise im Herbst 2008 hat der Außer-Haus-Markt für Getränke deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Allerdings sind erst mit Beginn des Jahres 2009 zweistellige Minusraten zu verzeichnen (Basis: 16- bis 39-jährige Privatpersonen).

Besonders hart traf es die Gastronomen im Juni (Gesamt – 25 % vs. Vorjahr, Basis Umsatz). Hauptsächlich bedingt durch das Wetter, welches bei viel Niederschlag und niedrigen Temperaturen nicht zum Verweilen in Biergärten und anderen Outdoor-Locations einlud. Damit hatten viele Locations fast 50 % Umsatzverlust zum Vorjahr hinzunehmen.

Insgesamt lässt sich das aufgelaufene Minus von Januar bis August 2009 von -19,1 % nicht mit dem Wetter erklären, sondern liegt ursächlich in der Zurückhaltung der Konsumenten überhaupt Außer-Haus-Getränke zu konsumieren. Im Durchschnitt zeigen sich im Sommer bei den 16- bis 39-Jährigen 22 % weniger Weggehtage als im Vorjahr (Basis 2. Tertial 2009).

Die Ausgaben je Weggehtag sind allerdings nur um knapp 3 % gesunken. Der Außer-Haus Bereich hat somit ein Frequenzproblem.

Auf ein Ende der Konsumzurückhaltung können die Gastronomen dennoch für das 3. Tertial 2009 hoffen. Denn laut unserer qualitativen Frage zur wirtschaftlichen Lage (Basis 2. Tertial 2009) gehen ein Drittel der 16- bis 49-Jährigen davon aus, dass sich die allgemeine wirtschaftliche Lage in den nächsten 12 Monaten verbessern wird.

75 % der Befragten rechnen damit, dass sich ihre persönliche finanzielle Situation in den nächsten 12 Monaten entweder verbessern wird oder gleich bleibt. Und immerhin mehr als jeder Vierte sagt von sich, dass er sich „fast alles leisten kann“.

Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel „GfK TrinkTrends+“ der GfK Panel Services in Nürnberg. Quelle: Basis: 33,0 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16-49 Jahre; Außer-Haus Konsum Getränke im Bereich Gastronomie und On-the-go (ohne Arbeitsplatz, Kantine, Schule)

Quelle: cafe-future.net, 22. Oktober 2009


42% der Gastronomen und Hoteliers gewähren Sonderkonditionen für Gruppen

Oktober 7, 2009

Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Oktober 2009

Hamburg, 05. Oktober 2009
Das deutsche Gastgewerbe stemmt sich gegen die Krise: Drei Viertel der Restaurants und Hotels werben mit Sonderaktionen und Rabatten, um weitere Gäste zu gewinnen. Über 41 Prozent der Gastbetriebe gewähren Gruppen Sonderkonditionen. Mehr als ein Drittel der Profi-Gastgeber bietet Firmenkunden Vorzugskonditionen. Dagegen bevorzugen nur rund ein Viertel der Unternehmen zeitlich begrenzte Sonderrabatte (z.B. Pauschalrabatt von 10%). Zugaben wie Verzehrgutscheine oder „2 für 1“-Aktionen werden in nur 19 Prozent der Gastbetriebe eingesetzt. Und Discountofferten sind noch weniger populär: Lediglich knapp 14 Prozent der Restaurants und Hotels setzen den Preis für ausgewählte Angebote z.B. um 25 Prozent drastisch herab. Grundsätzlich gilt im deutschen Gastgewerbe: Rabatt ja, aber nur begrenzt. Denn nichts sei schwieriger, so der Tenor unter den Entscheidern, als den Preis später wieder anheben zu wollen.  (Quelle: CHD Expert (Deutschland) – Befragung Gastgewerbe September 2009)

Gastgewerbe unter Druck: Rabatte ja, aber nur begrenzt (Foto: Dehoga/Alois Müller)
Gastgewerbe unter Druck: Rabatte ja, aber nur begrenzt (Foto: Dehoga/Alois Müller)

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • September 2009: Über 50% der Weinangebote auf deutschen Speisekarten stammen aus dem Inland
  • August 2009: Anzahl der Hotels in Deutschland wächst um 2,6%
  • Juli 2009: 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland
  • Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Hoteliers umgarnen den „Classic Driver“

September 29, 2009

CHD Expert Studie: Arrangements für Oldtimer-Clubs werden immer wichtiger

Hamburg, 29. September 2009
Was gibt es Schöneres als einen Concours d’Elegance? Ausstellung und Ausfahrten mit Classic Cars gehören zu jeher zu den schönsten Momenten der anspruchsvollen Hotellerie. Neben der Villa d’Este am Comer See gehört auch das Schlosshotel Bensberg bei Köln zu den Toplocations für Treffen außergewöhnlicher „Vintage Cars“. 53 Prozent der Hotels haben ein wirtschaftliches Interesse an Mobilistentreffen. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Außer-Haus-Marktforschungsinstitutes CHD Expert Deutschland hervor.

Classic-Car-Rallyes und Motorradfahrer-Treffen sind für die Hälfte der Hoteliers und Gastronomen sehr interessant.
Classic-Car-Rallyes und Motorradfahrer-Treffen sind für die Hälfte der Hoteliers und Gastronomen sehr interessant.

„Classic Driver und passionierte Biker gehören gerade bei den größeren Hotelbetrieben mit anspruchsvoller Gastronomie zur Kernzielgruppe“, analysiert Thilo Lambracht. Der Außer-Haus-Markt-Experte von CHD Expert beobachtet seit Jahren einen steten Anstieg an Wochenendausfahrten und Oldtimer-Treffen. „Bestandteil des Programms sind stets gemeinsame Essen oder ein Ausklang in gemütlicher Runde in der gehobenen Gastronomie“, so Lambracht. In dieser Zielgruppe gibt es noch erhebliches Potenzial: „Unsere Analyse hat gezeigt, dass nur rund 13 Prozent der Hoteliers und Gastronomie aktiv Werbung für Mobilistentreffs unternehmen.“

Für Gruppen wie Oldtimerfans werden in zahlreichen Gastbetrieben Sonderkonditionen eingeräumt. Über 42 Prozent der Gastronomen und Hoteliers sind zu Zugeständnissen bei den F&B-Preisen und Zimmerraten bereit. Dagegen setzt nur rund ein Viertel (25%) der Profi-Gastgeber auf zeitlich begrenzte Pauschalrabatte (z.B. -10% bis Ende Oktober). Marketinginstrumente wie Zugaben (z.B. Verzehrgutscheine oder „2 für 1“-Angebote) werden nur von knapp 19 Prozent der Anbieter durchgeführt.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Marché International übernimmt Mövenpick Restaurants

September 28, 2009

Marché International integriert alle Mövenpick Restaurants in Deutschland und in der Schweiz in ihren Unternehmensbereich. Um wirtschaftliche Synergien besser zu nutzen, legt die Mövenpick Holding AG ihre beiden selbständigen Unternehmensbereiche, Marché International und Mövenpick Restaurants per 1. Oktober 2009 zusammen. 11 Mövenpick Restaurants betreibt das Unternehmen derzeit in Deutschland.

Dazu zählen Berlin Airport, Berlin Automobilforum, Berlin Europa Center, Hamburg Airport, Hannover Airport, Hannover Kröpcke, Schloss Heidelberg, Ingolstadt Audi Forum, Nürnberg Airport, Potsdam Historische Mühle, Wolfsburg Autostadt. In der Schweiz sind aktuell 16 Restaurationsbetriebe am Netz.

Oliver Altherr, CEO Marché International, freut sich auf die neuen Betriebe und die Herausforderung. „Mit den Mövenpick Restaurants können wir unsere Position in der Schweiz und Deutschland stärken. Seit Jahren führen wir unsere eigenen Betriebe von Marché International mit unserer radikalen Frische- und Qualitäts-Strategie mit großem Erfolg. Diese Erfolgsstrategie werden wir natürlich auch bei den Mövenpick Restaurants umsetzen.“

Für die Gäste der Mövenpick Restaurants ändert sich durch die Integration in Marché International nichts. Die Mövenpick Restaurants treten weiterhin in der bisherigen gastronomischen Form am Markt auf und bleiben bediente Restaurants. Aus strategischer Sicht setzt man auch bei den Mövenpick Restaurants auf kompromisslose Frische und Qualität.

Marché International ist ein Unternehmensbereich der Mövenpick Gruppe. Unter den Marken Marché, Cindy’s Diner sowie Mövenpick Restaurants betreibt Marché International gastronomische Betriebe an Autobahnen, Flughäfen und Bahnhöfen und erzielte im Jahr 2008 einen Umsatz von CHF 318,6 Mio. Das Unternehmen ist in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Slowenien, Norwegen, Ungarn, Kroatien, Singapur und Indonesien tätig und beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Quelle: cafe-future.net, 28. September 2009