Relative Wareneinsätze Getränke

Juni 24, 2008

Quelle: Kohl & Partner Tourismusberatung, Villach - Juni 2008

Die relativen Wareneinsätze bei Getränken liegen in der österreichischen Ferienhotellerie bei

  • Bier von 27,0 % bis 29,0 %
  • Wein von 33,0 % bis 37,0 %
  • Spirituosen von 19,0 % bis 22,0 %
  • Alkoholfreien Getränken von 22,0 % bis 25,0 %
  • Kaffee / Tee von 9,0 % bis 13,0 %

CHD-Expert-Studie: Über 60% der Gastronomie-Gäste im 40+ Segment

Juni 18, 2008

Quelle: CHD Expert, 18. Juni 2008

Mehr Männer als Frauen gehen regelmäßig aus – Wenig Jugendliche

Ausgehen ist überwiegend für „reifere Gäste“ eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Fast zwei Drittel der Besucher von Restaurants und Kneipen sind über 40 Jahre alt. Nahezu jeder fünfte Gast ist sogar 60 Jahre oder älter. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Bei der Altersverteilung der Gäste wird deutlich, dass unterdurchschnittlich wenige Jugendliche regelmäßig in der klassischen Gastronomie anzutreffen sind. Obwohl 19 Prozent der Bevölkerung unter 18 Jahre alt ist, sind nur gut sechs Prozent der Gäste noch nicht volljährig.

„Nur etwa ein Drittel der Gäste sind im ‚Feieralter‘ zwischen 18 und 39 Jahren“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Betrachtet man den Altersdurchschnitt der Gäste ohne die unter 18-Jährigen, stellt sich heraus, dass es keine Alterslücke mehr gibt. „Der Anteil der 18- bis 49-Jährigen ist somit fast genauso hoch wie der Anteil der über 50-Jährigen in der Gastronomie“, so Lambracht.

In den einzelnen Gastronomiearten sind die „reiferen Gäste“ (über 40 Jahre alt) in der Überzahl. Lediglich in Bars, Clubs oder Lounges ist der Anteil unter 39-Jährigen deutlich höher. Zum Vergleich: In A-la-carte-Restaurants sind rund 65 Prozent der Gäste älteren Semesters. „Regelmäßiges Ausgehen hat auch mit der Finanzkraft zu tun – und die ist beim reiferen Publikum einfach höher als bei jungen Leuten“, analysiert Lambracht. Alter hat auch etwas mit Gemeinschaftsgefühl und Überschaubarkeit zu tun: Der Anteil der über 60-Jährigen ist in Kneipen mit fast 22 Prozent besonders hoch. Zum Vergleich: In Bars sind lediglich rund zwölf Prozent der Gäste im Seniorenalter.

Rund 53 Prozent der Gäste sind männlich, 47 Prozent sind weiblich. Je nach Gastronomieart ist die Geschlechterverteilung sehr unterschiedlich: In Bars/Clubs/Lounges herrscht ein Männerüberschuss (59%). Dagegen sind mehr Damen in Cafés (55%) anzutreffen. Und in Kneipen sind die Verhältnisse noch klarer: 63 Prozent der Gäste sind Herren. „Diskussionen beim Bier an der Bar oder am Stammtisch ist eben immer noch Männersache“, so Lambracht.

Weitere Eckdaten der Gastronomie gehen aus den aktuellen Studienergebnissen von CHD Expert hervor: Der Durchschnittsbon in der deutschen Gastronomie beträgt 14,50 Euro. Über die Hälfte der Gäste bleibt zwischen 60 und 120 Minuten. Die wichtigsten Branchendaten sind in der Studie „Gastgewerbe in Deutschland 2008“ (290 Euro zzgl. MwSt.) zu finden; Bestellungen unter http://shop.chd-expert.de.
Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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In Deutschland ist auswärts essen günstig

Juni 12, 2008

Quelle: CHD Expert, 12. Juni 2008

CHD Expert: Gastro-Durchschnittsbon im europäischen Vergleich – Höchste Restaurantpreise werden in Großbritannien verlangt

Hamburg, 12. Juni 2008
Wie bei den Hotelraten sind auch die Gastronomiepreise hierzulande vergleichsweise niedrig: Der Durchschnittsbon in einem deutschen A-la-carte-Restaurant beträgt 14,50 Euro und liegt damit um rund 40 Prozent niedriger als in Großbritannien. In den englischen Top-Restaurants bezahlt jeder Gast durchschnittlich 23,60 Euro je Hauptmahlzeit. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Dazu wurden in Frankreich, Spanien, Großbritannien und Deutschland jeweils mehrere tausende Gastronomiebetriebe befragt.

„Das enorme Gefälle beim Gastro-Durchschnittsbon zeigt, dass die Esskultur in anderen europäischen Ländern ausgeprägter ist und häufiger Menüs trotz steigender Preise bestellt werden“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. Auch in Frankreich fällt die durchschnittliche Restaurantrechnung mit 22 Euro erheblich höher als in Deutschland. In Spanien werden immerhin noch 18,10 Euro je Gast berechnet.

Die Restaurantpreise sind in den vergangenen drei Jahren erheblich gestiegen. 2005 betrug der Gastro-Durchschnittsbon in Deutschland noch 11,70 Euro. In Spanien waren dies 15 Euro und in Frankreich 18,50 Euro. „Hier machen sich europaweit die gestiegenen Kosten für Rohwaren-Einkauf und Energie bemerkbar“, so Lambracht. Gleichzeitig ist aber auf dem gesamten Kontinent ein Wachstum des Außer-Haus-Marktes zu verzeichnen – anspruchsvolle Full-Service-Restaurants gehören dabei in fast jedem westeuropäischen Land zu den Gewinnern. So beträgt der Durchschnittsbon z.B. in französischen Hotel-Restaurants 26 Euro und liegt damit um fast 20 Prozent höher als in anderen Restaurants.

Je nach gastronomischem Segment variiert auch in Deutschland der Durchschnittsbon: In Bars/Lounges zahlt der Gast 13,80 Euro sowie in Kneipen und Bistros knapp über zehn Euro. In Cafés beträgt die Durchschnittsrechnung nur 6,50 Euro. Die Studie „Durchschnittsbon in der deutschen Gastronomie 2008“ (befragt wurden im April 2008 über 1.000 gastronomische Betriebe) ist ab Juli für €330,00 im Onlineshop von CHD Expert (http://shop.chd-expert.de) erhältlich.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Außer-Haus-Markt USA: Weniger Gäste durch steigende Preise

Juni 4, 2008

Quelle: Top hotel, 04. Juni 2008

Der Außer-Haus-Markt USA steht unter Druck. Die Immobilienkrise und steigende Benzinkosten haben auch Auswirkungen auf das amerikanische Gastgewerbe. Nach einer Studie des Marktforschungsinstitutes Technomic (www.technomic.com) wollen zwei Drittel der Gäste künftig seltener essen gehen. Rund ein Drittel der Konsumenten wollen bei steigenden F&B-Preisen künftig günstigere Speisen bestellen; ebenfalls rund 33 Prozent wollen künftig in günstigeren Restaurants essen. Rund ein Viertel möchte künftig auf einige gewohnten Menüfolgen verzichten, um Geld zu sparen; davon lassen zwei Drittel künftig Appetitanreger und Vorspeisen weg. Dass bei den allgemeinen Preissteigerungen z.B. durch höhere Energiekosten auch Restaurants künftig mehr Geld verlangen werden, davon sind 88 Prozent der Konsumenten überzeugt. Die Mehrheit hält dies auch für gerechtfertigt. Preissteigerungen um ein bis zwei Dollar für ein Lunch haben geringe Auswirkungen. Steigt jedoch der Preis um drei Dollar, wollen 56 Prozent der Befragten künftig weniger mittags essen gehen; 13 Prozent würden sogar ganz darauf verzichten. Beim Dinner liegt die Schmerzgrenze bei etwa drei Dollar Mehrkosten. Wird das Abendessen im Full Service Restaurant (FSR) um vier Dollar teurer, will die Hälfte weniger kommen und 27 Prozent gar nicht mehr. Steigt der Preis um fünf Dollar wollen 47 Prozent der Gäste nicht mehr in dieses Restaurant gehen. Die detaillierten Ergebnisse der Marktbefragung sind in der Mai-Ausgabe der Technomic-Publikation „American Express Market Brief“ (kostenfreie Bestellung unter http://www.technomic.com/operator/amexmarketbriefs/index.php) nachzulesen.


Neue Gastronomie-Studie: Weniger Zeit für die Kneipe

Juni 2, 2008

Quelle: CHD Expert, 02. Juni 2008

Verweildauer in der Gastronomie nimmt ab – Am längsten in der Bar

Die Konsumzurückhaltung trifft nun auch die Gastronomie: Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste in Kneipen und Restaurants hat in den vergangenen sechs Monaten leicht abgenommen. Nach einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, bleiben nahezu zwei Drittel der Gäste von A-la-carte-Restaurants maximal zwei Stunden. „Dies sind einige Prozentpunkte weniger als in den vergangenen zwei Jahren“, sagt Geschäftsführer Thilo Lambracht. Dagegen hocken gut ein Drittel der Stammgäste in den klassischen Kneipen regelmäßig zu vier Stunden in ihrem „verlängerten Wohnzimmer“. Für die Studie wurden 1.050 Gastronomiebetriebe (Restaurants, Gasthöfe, Kneipen und Hotelrestaurants) im April 2008 befragt.

Auswärts essen muss heutzutage schneller gehen: Der Anteil der Langzeitgäste in Restaurants (zwei bis vier Stunden je Aufenthalt) liegt bei nur 16 Prozent. „Das Gourmetdinner mit Freunden im ‚Fresstempel‘ findet seltener statt“, so Lambracht. Zum Vergleich: In Segment der Clubs und Lounges bedeutet für rund 40 Prozent der Gäste der Einlass ein nahezu abendfüllendes Programm. „Hier schlägt der Eintrittspreis und der Eventcharakter der Betriebe durch“, berichtet Gastroexperte Lambracht.

In den kleineren Gastronomieformen ist die durchschnittliche Verweildauer der Gäste zum größten Teil wesentlich kürzer: In Bistros bleibt über die Hälfte der Gäste maximal eine Stunde. In Cafés liegt dieser Anteil sogar bei 63 Prozent. Für Kaffee und Kuchen nehmen sich gerade noch 32 Prozent etwas mehr Zeit (30 bis 60 Minuten). Viele Cafétiers kalkulieren heute mit einer höheren Gästefrequenz (mehr Gäste bei weniger Sitzplätzen) und versuchen Zusatzumsätze durch Verkauf von Spezialitäten zu generieren.

Die durchschnittliche Verweildauer schlägt sich auch beim Durchschnittsbon nieder: In Cafés wird per Gast gerade einmal 6,50 Euro berechnet. In Bistros sind dies schon knapp über zehn Euro. Und in den teureren Restaurants und Clubs/Lounges liegt der Durchschnittsbon bei 14,50 Euro bzw. 13,90 Euro.
„Höhere Lebenshaltungskosten, steigende Energiepreise und zu einem guten Teil auch das Rauchverbot setzen der Gastronomie weiter zu“, analysiert Lambracht die aktuelle Marktlage. Neben einem generellen Umsatzeinbruch infolge des Rauchverbotes verstärke sich der Trend dadurch, dass Stammgäste kürzer als früher bleiben und etwas weniger konsumieren. „Nur wer sich im Marketing hervortun kann, wird Sieger im harten Gastro-Wettbewerb sein“, so Lambracht. Bei kleinen Gastronomiebetrieben, z.B. inhabergeführten Eckkneipen, wird weiterhin eine Marktbereinigung stattfinden.

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Der deutsche Gast gibt pro Besuch 12,51 Euro aus

Mai 16, 2008

Quelle: CHD Expert, 16. Mai 2008

Studie von CHD Expert über Durchschnittsbon in deutscher Gastronomie – Leichte Steigerung seit 2006 – Restaurantbesuch am teuersten

Die Umsatzentwicklung in der deutschen Gastronomie ist moderat: Der Durchschnittsbon je Gast beträgt 12,51 Euro und damit nur vier Prozentpunkte mehr als vor zwei Jahren. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Das leichte Plus in der Gastronomie ist auf allgemeine Preissteigerungen zurück zu führen. Aber: „Ein Drittel der Kneipen muss mit einem Durchschnittsumsatz von unter acht Euro auskommen – und dies bei zum Teil schweren Umsatzverlusten infolge des Rauchverbotes“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. Bei Restaurants tritt ein gewisses Luxusverhalten zutage – hier gibt der deutsche Gast mit 14,53 Euro überdurchschnittlich viel aus. In den gut zehn Prozent der gehobenen Restaurants steigt der Durchschnittsbon auf über 25 Euro. „Hier werden auch gerne einmal eine zweite Flasche Wein oder ausgefallene Desserts geordert“, berichtet Lambracht.

Auch in Bars, Clubs und Lounges wird gern konsumiert – der Durchschnittsbon beträgt hier 13,88 Euro. „Dies ist einerseits auf den Trend zu hochwertigen Cocktails oder auch auf Sondererlöse wie Clubeintritt zurück zu führen“, sagt Lambracht.

Über die Hälfte der gastronomischen Betriebe bewegen sich bei den Erlösen im Mittelfeld. „In den meisten Betrieben liegt der Durchschnittsbon zwischen neun und siebzehn Euro und lässt damit wenig Spielraum“, berichtet Thilo Lambracht. Treten unvorhersehbare Umsatzeinbrüche oder drastische Preissteigerungen bei den Betriebskosten auf, sind schnell Arbeitsplätze in Gefahr.

In der klassischen Kneipe wird knapp über zehn Euro je Gast durchschnittlich umgesetzt, ebenso im Bistro. Schlusslicht ist das Café, das lediglich 6,50 Euro je Gast kassiert. „Dafür ist aber die Gewinnspanne bei Kaffee deutlich höher und meist die Gästefrequenz höher als in den anderen Gastronomieformen“, sagt Lambracht.

Für die Studie wurden im April diesen Jahres über 1.000 gastronomische Betriebe in ganz Deutschland befragt. Die Studie „Durchschnittsbon in der deutschen Gastronomie 2008“ ist ab Juli für €499,00 im Onlineshop von CHD Expert (http://shop.chd-expert.de) erhältlich.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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GastroSuisse: Traditionelle Gastronomie und Schnellverpflegung legen zu

April 16, 2008

Quelle: GastroSuisse, 16. April 2008

Das Gastgewerbe hat 2007 überdurchschnittlich von der guten Gesamtsituation der Schweizer Volkswirtschaft profitiert. Herr und Frau Schweizer haben im vergangenen Jahr für Essen und Trinken ausserhalb der eigenen vier Wände 19 Mrd. Schweizer Franken ausgegeben, 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Die rückläufige Tendenz der Ausgaben in der herkömmlichen Gastronomie konnte 2007 gestoppt werden. Wie der Branchenverband GastroSuisse anlässlich seiner Jahresmedienkonferenz am 16. April 2008 in Zürich bekannt gab, zeigt sich sogar eine leichte Trendumkehr.

    ”Das Jahr 2007 war für die Branche insgesamt ein wirtschaftlich gutes”, zog GastroSuisse-Zentralpräsident Klaus Künzli Bilanz. Die Konsumentenstimmung war so positiv wie seit vielen Jahren nicht mehr. Das Gastgewerbe, das stark auf konjunkturelle Schwankungen reagiert, hat davon profitiert. Bemerkenswert ist, dass die traditionelle Gastronomie - entgegen der bisherigen Entwicklung - ein Wachstum der Ausgaben ausweist: zwar hat die Frequenz der Besuche abgenommen, aber bei einer Konsumation wurde im Vergleich zum Vorjahr mehr Geld ausgegeben. Ebenfalls zu den Gewinnern gehörte 2007 die Schnellverpflegungsgastronomie, die ihre Bedeutung vor allem bei jüngeren Gästen und bei Frauen steigern konnte.

    Die Essensvorlieben beim Ausserhauskonsum haben im vergangenen Jahr interessante Verschiebungen erfahren: Die Entwicklung der meistbestellten Gerichte zeigt, dass im Gastgewerbe Beilagen wie Kartoffeln, Pommes Frites, Reis und Gemüse an Bedeutung gewinnen. Im Vergleich zu den Vorjahren wird auch immer häufiger ein Frühstück auswärts bestellt. Auf dem Speisezettel rückläufig sind indessen Fleischgerichte und auch Salate. Letzteres ist umso erstaunlicher, als das Bewusstsein für gesunde Ernährung in den letzten Jahren eher angestiegen ist.

    Jedes dritte im Gastgewerbe konsumierte Getränk ist ein Kaffee, ein Tee oder ein Milchgetränk; das bringt der nationale Getränkezettel zum Ausdruck. Rund ein Viertel der Bestellungen umfassen Mineralwasser. Über die Jahre hinweg zeigt sich deutlich, dass der Konsum alkoholischer Getränke im Gastgewerbe rückläufig ist. Der Konsum von Bier beispielsweise ist 2007 um 12 Prozent zurückgegangen.

    Politisch auf Kurs

    Zufriedenheit signalisierte Klaus Künzli auch in politischer Hinsicht: “Der intensive Einsatz trägt Früchte.” In der sehr relevanten Frage der Zusatzfinanzierung für die Invalidenversicherung mit Hilfe der MWSt hat der Nationalrat kurz vor Ostern einer einheitlichen Erhöhung der MWSt-Sätze zugestimmt. Damit wurden wettbewerbspolitisch und finanztechnisch wichtige Weichen gestellt. Es kommt nicht zu weiteren Verzerrungen zwischen den vergleichbaren Angeboten von Take-Outs und Restaurants. Das ist für die Gesamtbranche relevant, denn auch die Hotellerie erzielt rund die Hälfte ihrer Umsätze mit Food & Beverage.

    Beim Passivrauchschutz zeichnet sich ab, wie eine nationale Lösung aussehen könnte. GastroSuisse strebt einen umfassenden Schutz und eine schweizweite Lösung an, die im Gastgewerbe umsetzbar sein muss. “Einen  kantonalen Flickenteppich bei diesen Vorschriften lehnen wir klar ab”, hielt Klaus Künzli in Zürich mit Nachdruck fest. “Wichtig ist für die Branche, dass das eidgenössische Parlament nun rasch entscheidet.”

    In seiner politischen Lagebeurteilung der Arbeitsmarktsituation im Gastgewerbe würdigte GastroSuisse-Direktor Dr. Florian Hew die Bedeutung des seit 1972 existierenden Landes-Gesamtarbeitsvertrags als sinnvolle Errungenschaft - ein Thema, das in Anbetracht der Auseinandersetzungen in der Bauwirtschaft und auch um SBB Cargo aktueller ist denn je. “Für uns relevant bleibt, dass auch die Arbeitnehmer-Seite akzeptiert, dass die Situation im Gastgewerbe nicht vergleichbar ist mit anderen Dienstleistungsbranchen, die sich auf eine 5-Tage-Woche und nur auf Bürostunden ausrichten”, appellierte Florian Hew insbesondere an die Adresse der Unia, deren zunehmende Militanz er als nicht zielführend kritisierte.

    Klein- und Mittelhotellerie im Zentrum

    Rund 90 Prozent aller Schweizer Hotelbetriebe gehören zur Klein- und Mittelhotellerie. Für sie macht sich GastroSuisse seit über zehn Jahren stark. Und sie steht auch 2008 im Mittelpunkt des Interesses. Wie GastroSuisse bekannt gab, werden weitere Anstrengungen zur besseren Positionierung der Klein- und Mittelhotellerie am Markt unternommen. Mit einer durch Innotour unterstützten, weitergehenden Studie in Zusammenarbeit mit der BAK Basel Economics, dem Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus der Universität Bern sowie dem Institut für Öffentliche Dienstleistungen und Tourismus der Universität St. Gallen wird das Thema  vertieft. Zudem sollen für die Betriebe weitere Mittel und Instrumente entwickelt werden.

    Bereits auf dem Markt ist die Hotel-Kategorisierung von GastroSuisse. Der 100ste Betrieb wurde kategorisiert. Von 0 auf 100 in zwölf Monaten sozusagen. HOT-C. ist gut unterwegs und erstarkt immer mehr.

    Einen völlig neuen Auftritt mit neuem Marketing-Konzept präsentierte GastroSuisse für “SchweizDirekt” unter dem Motto “Einfach gut schlafen”. Der Fokus des schlanken Magazins in vier Sprachen und mit stark erhöhter Auflage liegt inhaltlich auf dem Internet. Unter www.schweizdirekt.ch findet der Gast ein Angebot an über 300 preiswerten Hotels in der Schweiz und kann neu via integrierter Buchungsplattform direkt sein Zimmer buchen. Neben einem vielseitigen Hotelangebot sind auch interessante Informationen zu Destinationen und Reisetipps verfügbar. www.schweizdirekt.ch wird immer mehr zu der Marketingplattform, die das Angebot der Klein- und Mittelhotellerie bündelt.

    Das Schweizer Gastgewerbe, Hotellerie und Restauration, ist - mit 228′000 Beschäftigten, 9000 Auszubildenden und 28′000 gastgewerblichen Betrieben - ein sehr bedeutender Wirtschaftszweig. Die Restauration und die Beherbergung erwirtschaften einen Jahresumsatz in der Höhe von insgesamt 24 Mrd. Franken. GastroSuisse ist mit über 21′000 Mitglieder der grösste nationale Arbeitgeberverband für Hotellerie und Restauration.

    Die vorliegende Medien-Information sowie weiterführende Dokumente der Jahresmedienkonferenz 2008 sind elektronisch unter www.gastrosuisse.ch verfügbar.


Rauchverbot in der Gastronomie: Zahlen lügen nicht - Umsätze sind erheblich eingebrochen - Stellungnahme zur Veröffentlichung des Deutschen Krebsforschungszentrums

März 25, 2008

Quelle: Pressemitteilung von CHD Expert, 25. März 2008

Die Umsätze in der Gastronomie sind infolge des Rauchverbotes weiter eingebrochen. Dies geht aus den Veröffentlichungen der Landesstatistikämter und des Statistischen Bundesamtes hervor. Die offiziellen Statistiken stehen im Gegensatz zu den aktuellen Behauptungen von Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Die Krebsforscherin hatte gegenüber dem „Spiegel“ (Ausgabe 12/2008 vom 17. März) behauptet, je länger das Gastro-Rauchverbot gelte, „umso positiver entwickeln sich die Umsätze“. In Niedersachsen und Baden-Württemberg – hier gilt das Gastro-Rauchverbot (seit August 2007) am längsten – erlitten 58 Prozent der Gastronomen zum Teil erhebliche Umsatzrückgänge. Nach einer aktuellen Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert Deutschland, Scheeßel bei Hamburg, vermeldeten sogar über 40 Prozent der Restaurant- und Kneipenbetreiber einen Gästerückgang von über zehn Prozent.

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Die jüngsten Veröffentlichungen des Landesstatistikamtes in Baden-Württemberg untermauern dies: Im letzten Quartal 2007 musste die speisegeprägte Gastronomie einen Umsatzverlust von -5,6 Prozent (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) hinnehmen. In der getränkeorientierten Gastronomie betrug das Umsatzminus sogar -6,7 Prozent.
In Niedersachsen ergibt sich ein ähnliches düsteres Bild: Die Jahresumsätze der getränkegeprägten Gastronomie fielen um über 13 Prozent (im Vergleich zu 2006). Den Zahlen des Landesstatistikamtes zufolge sank 2007 der Umsatz von Schankwirtschaften um rund zwölf Prozent, der von Restaurants noch um -2,5 Prozent.

Auch aus der bundesweiten Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) geht der allgemeine Umsatzrückgang hervor: Im vergangenen Jahr musste das Gaststättengewerbe in Deutschland ein Minus von -4,9 Prozent verzeichnen. Allein im Dezember betrug der Umsatzverlust -8,1 Prozent.

„Die offiziellen Statistiken ergeben ein eindeutiges Bild“, konstatiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. „Die Umsätze in der Gastronomie sind gegen Ende des vergangenes Jahres zum Teil erheblich eingebrochen, hauptsächlich infolge des Rauchverbotes.“ Die Nichtraucherschutzgesetze sind nicht der alleinige Grund für das teilweise existenzbedrohende Umsatzminus (vor allem in der Einraum-Gastronomie), wohl aber der Auslöser. „Der Nichtraucherschutz ist ein wichtiges Ziel“, so Lambracht, „jedoch die aktuellen Zahlen als positives Ergebnis umzudeuten, ist unangebracht.“

CHD Expert untersucht regelmäßig die Umsatzentwicklung im deutschen Gastgewerbe. Die Zahlen werden regelmäßig in der Fachzeitung „AHGZ“ veröffentlicht. Die aktuelle Studie „Die Folgen des Rauchverbots – Sechs Monate Erfahrungen mit dem Nicht-raucherschutz in der Gastronomie in Baden-Württemberg und Niedersachsen“ (113 Seiten, erschienen Ende Februar 2008, EUR3.050 zzgl. MwSt.) ist zu bestellen per Telefon (04263/301300) oder eMail (info@chd-expert.de).

Über CHD Expert Deutschland: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert Deutschland gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Polnische Kreisstädte erhalten moderne Kinobauten

Februar 28, 2008

Quelle: bfai, Februar 2008

Kinokomplexe steigern Umsatz / Traditionellen Kinos haben das Nachsehen

Da die polnischen Großstädte mit Kinos schon relativ gut ausgestattet sind, drängen die Betreiber verstärkt in mittlere Agglomerationen. Dort entstehen kleinere Bauten, so dass 2008 lediglich sechs große Komplexe eröffnet werden dürften nach noch 13 im Jahr 2007. Multikino baut seine Position aus, indem er seinen Konkurrenten Silver Screen übernimmt. Mit 32,6 Mio. Zuschauern wurde 2007 eine Rekordzahl erreicht, die künftig noch weiter steigen dürfte.

In Polen erscheint es inzwischen lohnend, ein Kino pro 60.000 Einwohner zu errichten. Somit rücken mittlere Städte verstärkt ins Blickfeld der Betreiber, die dort etwas kleinere Kinokomplexe planen. Als besonders attraktiv gelten Standorte, an denen sich bedeutende Verkehrswege kreuzen.

Der zweitgrößte Betreiber, Multikino, konzentriert sich inzwischen laut seinem Vorsitzenden Maciej Baginski auf Städte mit bis zu 100.000 Einwohnern. Multikino eröffnete 2007 sechs Kinokomplexe; 2008 baut er weitere in Sopot (Zoppot) und Lublin, die 2009 eröffnet werden sollen. Standorte für künftige Objekte befinden sich auch in Gliwice (Gleiwitz) und Poznan (Posen).

Anfang September 2007 nahm Multikino den größten Saal der Hauptstadt mit 777 Plätzen und der landesweit größten digitalen Leinwand von 29×12 m in Betrieb. Dieser gehört zu dem eine Gesamtfläche von über 7.000 qm belegenden Kinokomplex mit insgesamt acht Sälen in dem prestige-trächtigen Handels-, Büro- und Freizeitzentrum “Zlote Tarasy” (Goldene Terrassen) beim Warschauer Zentralbahnhof.

Marktanteile der Kinoketten gemäß verkauften Eintrittskarten im 1. Halbjahr 2007 (in %)

Cinema City Multikino Helios* Silver Screen Atlantic Nove Kino
Marktanteil 43,7 22,1 21,5 10,9 1,0 0,8
Kinozahl 23 20 14 5 k.A. k.A.

*einschließlich Kinoplex
Quelle: Boxoffice.pl

Berücksichtigt man auch die traditionellen Kinos, so reduzierte sich der Marktanteil (gemäß verkaufter Eintrittskarten) von Cinema City Mitte 2007 auf 34,3%, gefolgt von Multikino (17,4%), Helios (16,8%; einschließlich Kinoplex, ohne traditionelle Kinos), Silver Screen (8,5%), Atlantic (0,9%), Nove Kino (0,6%) und traditionelle Kinos (21,4%).

Die zu ITI gehörende Gesellschaft Multikino will ihren bisherigen Marktanteil im Bereich der Kinokomplexe von 22,1% noch kräftig erhöhen. Sie unterzeichnete daher Mitte Februar 2008 mit ihrem Konkurrenten Silver Screen einen Übernahmevertrag. Dieser Transaktion, über deren Wert keine Angaben gemacht werden, muss nun noch die Kartellbehörde Urzad Ochrony Konkurencji i Konsumentow zustimmen. Multikino strebt an die Warschauer Börse, um ihre Investitionsprojekte im Wert von 200 Mio. Zl finanzieren zu können. Allein bis Mitte 2009 will Multikino 100 Mio. bis 150 Mio. Zl aufbringen und fünf bis acht Objekte eröffnen.

Nach Beendigung des Zusammenschlusses mit Silver Screen wird Multikino über 19 Kinobauten mit 174 Leinwänden und knapp 40.000 Plätzen verfügen. Bisher hat der Betreiber 14 Kinokomplexe. Silver Screen gehört bislang den US-amerikanischen Fonds Apollo Real Estate Advisors und betreibt fünf Multiplexe. In den kommenden Jahren will er noch vier weitere eröffnen, darunter in Radom und Koszalin (Kößlin). Ein Projekt hat er im ukrainischen L’viv (Lemberg).

Der Konsolidierungsprozess auf dem Kinomarkt hatte bereits zuvor eingesetzt. Im Sommer 2007 übernahm der Betreiber Helios aus Lodz (Lodsch) die Kinoplex-Kette mit ihren fünf Objekten. Helios eröffnet 2008 zwei Kinokomplexe in Bialystok und je einen in Plock (Plozk) sowie Dabrowa Gornicza. Anschließend will der Betreiber in Legnica (Liegnitz), Lublin und Slupsk (Stolp) investieren. Bis 2010 plant Helios, zehn Objekte in Betrieb zunehmen. Um das notwendige Kapital dafür zu generieren, bereitet der Betreiber seinen Gang an die Börse vor. Über 80% der Helios-Aktien halten zwei Private-Equity-Fonds. Der Betreiber schätzt seine Einnahmen 2007 auf 117 Mio. Zl.

Die erste Transaktion führte jedoch Cinema City durch, als sie die Kette Kinepolis übernahm. Neue Komplexe von Cinema City entstehen in dem Handelszentrum Galeria Mosty in Plock, in Bydgoszcz (Bromberg), Zielona Gora (Grünberg), Bytom (Beuthen), Bielsko-Biala (Bielitz-Biala), Gdansk (Danzig) und Krakow (Krakau). Vereinbart wurde bereits der Bau von neun Objekten bis 2011.

Einnahmen der Kinos aus Kartenverkäufen (in Mio. Zl)

2003 2004 2005 2006 2007
324 465 334 460 482

Quelle: Boxoffice

Die Zahl der Kinobesucher erreichte 2007 mit rund 32,6 Mio. eine neue Rekordhöhe, die aber nur geringfügig (+1,8%) über der von 2006 mit rund 32 Mio. lag. Branchenkenner schätzen den Zuwachs in den modernen Kinokomplexen, der zu Lasten der traditionellen Kinos ging, dabei allerdings auf 15%. Eine besonders hohe Zunahme um 21,4% verzeichnete Cinema City mit 11,9 Mio. verkauften Karten (2007).

Künftig erwarten die Betreiber weitere Steigerungen, wenn zum Beispiel auch Kleinstädter die Möglichkeit haben werden, in Multiplexen zu Film-Premieren zu gehen. Die Einnahmen der Kinos aus Kartenverkäufen stiegen laut Boxoffice 2007 um 4,6% auf 481,6 Mio. Zl (rund 134,2 Mio. Euro, 1 Euro = 3,59 Zl).

Mit den steigenden Besucherzahlen gewinnt auch die Kinowerbung an Bedeutung. Die Betreiber nahmen damit 2007 rund 70 Mio. Zl ein (einschließlich Tauschgeschäfte und Eigenwerbung), was einem Zuwachs um 20% entspricht. Diese Angaben macht MiMP unter Berufung auf die Gesellschaft New Age Media, die die Ketten Cinema City, Kinoplex und Helios bedient. Für 2008 erwartet New Age Media einen genauso hohen Zuwachs der Kinowerbung.

Multikino und Silver Screen hatten bereits im Oktober 2007 vereinbart, gemeinsam die Ausstrahlung von Werbespots zu verkaufen. Bisher gehen die Polen laut Helios durchschnittlich erst 0,85 Mal jährlich ins Kino und bezahlen dabei durchschnittlich 3,60 Euro pro Eintrittskarte. In Westeuropa liegen diese Angaben bei 2,1 Mal für je 6,20 Euro.

Einige traditionelle Warschauer Kinos der Firma Max-Film werden modernisiert und neu gestaltet wie das “Praha” auf der rechten Weichselseite. Das “Wars” und das “Skarpa” in zentraler Lage werden von zum Fonds BBI Development NFI gehörenden Investorgesellschaften umfunktioniert. Neben kleinen Kinosälen sollen dort moderne Wohnungen und Räumlichkeiten für Büros und Dienstleistungen geschaffen werden. Diese dürften frühestens gegen Ende 2008 übergeben werden. (B.R.)


Außer Haus Markt - Zahl des Monats Februar 2008: 1.200 Coffee-Shops

Februar 4, 2008

Capuccino - von Rainer Sturm / pixelio.deMehr als 1.200 Coffee-Shops haben mittlerweile in Deutschland eröffnet – doch trotzdem wird der Kaffee am häufigsten bei der Arbeit (41%) oder zu Hause (38%) getrunken. Den Kaffee auswärts gönnen sich die Deutschen seltener: Elf von hundert Befragten sagen, dass sie ihren Kaffee überwiegend „im Café oder Coffee-Shop“ trinken. Wissenswertes zu Kaffeespezialitäten: 84,8% der Gäste in Hotellerie und Gastronomie bestellen gern einen Capuccino. Damit gehört das Heißgetränk zu den beliebtesten Kaffeespezialitäten, ebenso wie Espresso (75,8%) und Latte Macchiato (63,5%).

Quelle: Deutscher Kaffeeverband, CHD Expert – Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de