Essen pro Gesundheit: Die Sieger stehen fest

Juni 1, 2008

Quelle: cafefuture.net, 30. Mai 2008

Die glanzvollen Sieger des bayrischen Wettbewerb “Essen pro Gesundheit” im Außer-Haus-Markt 2007/2008 stehen fest: In der Kategorie Betriebsverpflegung gewann die Versicherungskammer Bayern (München) den ersten Preis, vor der Allianz Deutschland AG und dem Hipp-Werk in Pfaffenhofen, die sich beide den zweiten Rang teilten. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz hatte zum dritten Mal gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zu dem Wettbewerb aufgerufen. Das diesjährige Motto lautete: „Gut essen – mehr wissen – gesund genießen”.

Neben der Betriebsgastronomie kürte die 15-köpfige Jury weitere Unternehmen in den Kategorien: Schul- und Kitaverpflegung, Kliniken und Heime sowie Gastronomie und Hotellerie. Bewertet wurden die Präsentation des Essens, das Ambiente der jeweiligen Einrichtung bzw. des jeweiligen Betriebs sowie die Zufriedenheit der Gäste. Weitere Kriterien für die Preisvergabe waren die Lebensmittelqualität, die Zubereitung sowie Abwechslung und Vielfalt der Speisen. Auch der Dialog mit den Gästen, Gästebefragungen, Informationen und Aktionen wurden von der Jury in ihr Urteil mit einbezogen.

Die Preisverleihung fand mit einem großen Kochevent mit sieben Spitzenköchen der Jeunes Restaurateurs d’Europe in Rothenburg ob der Tauber ihren krönenden Abschluss. Die Jurymitglieder zeigten sich begeistert von dem Engagement der Küchenchefs und dem großen Rückhalt für eine ausgewogene Verpflegung auf der jeweiligen Leitungsebene. Dabei zeigt sich immer wieder: Erst wenn das gesamte Haus, die gesamte Einrichtung dahinter steht, kann das Konzept einer gesundheitsfördernden Verpflegung zum Erfolg werden.

Alle Sieger im Profil mit Foto unter: www.stmugv.bayern.de/gesundheit/giba/gewicht/progesund_preis07_08.htm


Gate Gourmet wird fünf Flug-Catering-Betriebe in Deutschland übernehmen

Mai 6, 2008

Quelle: Pressemitteilung, 06. Mai 2008

Gate Gourmet, der zur gategroup gehörende, weltweit grösste unabhängige Catering- und Logistik-Anbieter im Bereich Luftfahrt, ist übereingekommen, in fünf Städten Catering-Betriebe von Air Berlin und SCK Sky Catering Kitchen GmbH zu übernehmen.

Darüber hinaus hat Air Berlin, Deutschlands zweitgrösste Fluggesellschaft und das drittgrösste Beförderungsunternehmen auf dem europäischen Urlaubsmarkt, einen neuen, langfristigen Catering-Vertrag mit Gate Gourmet für Deutschland und die übrigen europäischen Länder abgeschlossen.

Die im Rahmen der Transaktion übernommenen Flugküchen befinden sich in Düsseldorf, Köln/Bonn, Münster/Osnabruck, Leipzig/Halle und Paderborn. Die fünf Einrichtungen versorgen jährlich ca. 18.000 Flüge, wobei Düsseldorf mit jährlich ca. 10.000 Flügen der grösste Einzelbetrieb ist.

Der auf fünf Städte verteilte Betrieb, der offiziell unter dem Namen SCK DUS GmbH & Co KG Düsseldorf agiert, ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Air Berlin und SCK Sky Catering Kitchen GmbH Bordverpflegung & Co Service KG, Ulm. Die SCK Sky Catering Kitchen GmbH Bordverpflegung & Co Service KG, Ulm wird weiterhin an Standorten in mehreren anderen Städten in Deutschland tätig sein.

“Wir sind sehr erfreut, diese fünf Betriebe in das Portfolio von Gate Gourmet aufnehmen zu können. Es handelt sich hierbei um einen strategisch wichtigen Ausbau unseres Netzwerks. Wir sehen in dieser Transaktion im Rahmen unserer langfristigen Strategie, Gate Gourmets Position auf dem deutschen Fluglinien-Catering-Markt zu festigen, eine ganz entscheidende Übernahme”, erklärte Guy Dubois, Präsident und designierter CEO von gategroup, der Dachmarke, die Gate Gourmet und weitere 10 Marken umfasst.

“Die Übernahme des Catering-Geschäfts von Air Berlin an der geschäftigen Drehscheibe in Düsseldorf und der neue, mehrjährige Vertrag mit der Fluggesellschaft stärken darüber hinaus unsere geschäftlichen Beziehungen mit dieser schnell expandierenden und innovativen europäischen Fluglinie”, so Philippe Op de Beeck, Senior Vice President und Präsident der Region Mitteleuropa, Nahost und Afrika von gategroup.

“Mit Gate Gourmet hat Air Berlin einen globalen Partner gefunden, der hervorragend zu unserem weltweiten Flugnetz passt. Vor allem durch den optimierten Einkauf werden wir von positiven Synergieeffekten profitieren können”, erklärte Thomas Ney, Senior Executive Inflight Service der Air Berlin Group.

Die Transaktion unterliegt noch der Zustimmung des deutschen Kartellamts. Über die Einzelheiten des Abkommens wurde Stillschweigen vereinbart.

Gate Gourmet wurde im Jahre 1992 gegründet und hat zwei Hauptgeschäftsstellen in Zürich (Schweiz) und in Reston (US-Bundesstaat Virginia). Das Unternehmen konnte durch Übernahmen beträchtlich expandieren und gründete schliesslich die Dachfirma gategroup, ein 11 Marken umfassender, führender Anbieter von Dienstleistungen für Fluggesellschaften. gategroups Portfolio schliesst in den drei Hauptbereichen Catering und Gastgewerbe, Flughafenmanagement und Logistik sowie Bord-Service Partnerfirmen von Weltniveau mit ein.


Außer-Haus-Markt wächst langsamer

April 4, 2008

Quelle: ZMP, 01. April 2008

Trotz Mehrwertsteuererhöhung und eines verregneten Sommers haben die Deutschen 2007 wieder mehr außer Haus gegessen. Schon 2006 stand der Außer-Haus-Markt unter einem guten Stern. Konjunktureller Rückenwind, die Fussball-Weltmeisterschaft und ein Traumsommer bescherten dem Außer-Haus-Markt endlich wieder Zuwächse.
Verantwortlich für diese Entwicklung sind vorrangig die positiven ökonomischen Rahmenbedingungen: Die Arbeitslosenzahl fiel auf den niedrigsten Stand seit 13 Jahren, und der Konsumklimaindex in Deutschland verzeichnete 2007 noch höhere Werte als im Vorjahr. Davon partizipierte der konjunktursensible Außer-Haus-Markt. Im zweiten Halbjahr 2007 reduzierte sich das Besucherwachstum allerdings erheblich, in der Gastronomie mit Bedienung ging die Besucherfrequenz sogar leicht zurück.

Catering hat beste Zukunftschancen: Die Welt des Caterings wird im Buch “Catering Total” eindrucksvoll dargestellt

April 3, 2008

Quelle: Pressemitteilung Wagner-Verlag, 02. April 2008

Catering berührt mit seiner Vielfalt und den unterschiedlichen Sparten immer stärker alle Lebensbereiche. Während in vielen, bisher sicheren Arbeitsbereichen Umsatzeinbußen, Entlassungen drohen und ausländische Produkte unsere eigenen verdrängen, wird der Cateringmarkt weiter wachsen.

Modernste Technik wie Mikrosysteme, Elektronik und Nanotechnologie werden verstärkt die Produktion und die Verwaltung im Catering Bereich erleichtern und Innovationen ermöglichen. Die guten Zukunftschancen des Caterings wird durch die steigende Anzahl an Außer-Haus-Mahlzeiten deutlich. Nach Angaben der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle von 2004 auf 2005 um 51 Mio. auf 6,84 Milliarden. Trotz Arbeitslosigkeit und schmaler Kassen.

Zusätzliche Betreuungsaufgaben bieten weitere, Erfolg versprechende Einsatzgebiete für innovative Caterer. Alle Sparten können davon profitieren, aktuell besonders das Care-Catering und das Veranstaltungs-Catering.

Das Buch “Catering Total” von Robert Erich Kober, (ISBN 978-3-86683-285-5) ist im Wagner Verlag, Gelnhausen erschienen und führt Sie in die Welt des Caterings. Klar strukturiert zeigt dieses Buch die Vielfalt und die enormen Möglichkeiten. Das Buch beschreibt die Fachgebiete und schließt mit den Trendbeschreibungen und dem Ausblick in eine große Zukunft. Die Fachinformationen werden dabei klar gegliedert und mit vielen Ideen und Anekdoten verknüpft.

Der Autor Robert Erich Kober ist heute als Dozent für Catering-Management im Hessischen VWA und als Berater bei SES Bonn tätig. Sein Lieblingsprojekt war in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium von Hessen die Einführung der ersten deutschen Catering-Fachschule in Limburg.


CHD Expert: Gezielte Investitionen im Gastgewerbe - Knapp jeder fünfte Hotelbetrieb will Gästezimmer modernisieren – Weiterhin Boom in der Gemeinschaftsverpflegung

März 14, 2008

Quelle: Pressemitteilung/CHD Expert, 14. März 2008

Die Gäste sind anspruchsvoller geworden: Bei Renovierungen von Gästezimmern und Neuanschaffungen investieren die deutschen Hoteliers gezielter. Groß angelegte Modernisierungen in den Hotels werden zurück gestellt. Insgesamt fällt die Investitionsplanung im Gastgewerbe im Frühjahr 2008 verhalten aus. Insbesondere bei den Restaurants, Kneipen und Bars fallen die Budgets für neue Ausstattung geringer aus – Hauptgrund ist ein abermals negatives Wirtschaftsjahr 2007, das einen Umsatzverlust von drei Prozent (Quelle: Destatis, Wiesbaden) bescherte sowie eine anhaltende Umsatzdelle infolge des Gastro-Rauchverbotes. In der Hotellerie ist die Konjunkturlage etwas besser: Immerhin knapp 20 Prozent der Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels haben Modernisierungen bei Gästezimmern für dieses Jahr fest eingeplant. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren dies rund 29 Prozent der Hotelbetriebe. Die positivsten Einschätzungen haben Betriebe des Gemeinschaftsverpflegung: Rund 60 Prozent der GV-Entscheider haben Neuanschaffungen bei Küchentechnik und Tischausstattungen vor (Quelle: Synovate).

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Trotz des starken Interesses an Neuheiten bei der wichtigsten Fachmesse Internorga treten die Entscheider in Hotellerie und Gastronomie in punkto Neuanschaffungen gezielter auf und investieren gezielt in die wichtigsten Gästebereiche, um den gestigenen Ansprüchen weiterhin gerecht werden zu können“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. Nach einem eher verhaltenen Wirtschaftsjahr 2007 passen auch die Hoteliers ihre Investitionsplanungen den Ergebnissen an. Für das laufende Jahr haben nur noch rund 19 Prozent der Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels Modernisierungen von Gäste- und Badezimmern fest eingeplant. Vor einem Jahr hatten noch rund 29 Prozent Renovierungen im gesamten Haus vorgesehen. Vor allem die Luxushotels halten sich zurück: Rund elf Prozent planen Modernisierungen ihrer Gästezimmer. Bei den Vier-Sterne-Hotels steigt der Anteil auf über 22 Prozent und in der mittleren Komfortklasse liegt er bei knapp 17 Prozent. Offensichtlich löst sich dagegen der Investitionsstau bei den  kleineren Häusern (bis 100 Zimmer): Etwa 45 Prozent der kleinen und mittelgroßen Hotels haben Modernisierungen fest vorgesehen. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Dafür wurden Mitte Februar 317 Hotelbetriebe in ganz Deutschland befragt.

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„Die Investitionsplanungen fallen zaghaft aus, da die gesamtwirtschaftliche Lage und die Konjunkturaussichten für die Hotellerie nicht sehr verheißungsvoll sind“, fasst Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert, zusammen. Zwar wird investiert, aber begrenzt. Knapp 20 Prozent der geplanten Renovierungen sind zunächst nur für bis 25 Zimmereinheiten vorgesehen. Der Hauptaugenmerk liegt dabei auf Modernisierungen im Sanitärbereich – bei 83 Prozent der Investitionsplanungen sind neue Badezimmer oder teilweise Erneuerungen an Dusche & Co. terminiert. Bei den Gästezimmern selbst liegt der Fokus auf neuen Betten (rund 60%) und neuen Teppichen/Bodenbelägen (66%).

Über zehn Prozent der Hotels haben Erweiterungen und Modernisierungen in der Küche geplant. Mehr als vier Prozent wollen sogar in neue Küchengeräte, wie z.B. Heißluftdämpfer, investieren. Rund 17 Prozent der Häuser wollen auch ihrem Restaurantbereich einen neuen Auftritt verpassen – über sieben Prozent planen, neue Tische und Stühle anzuschaffen. „Der Investitionszyklus für den Restaurantbereich ist bei den meisten Häusern noch nicht erfüllt – daher muss das bisherige Ambiente noch ein Jahr länger halten“, kommentiert Lambracht.

Bei den Hotels, die über einen Tagungsbereich verfügen (rund 80%), ist die Investitionsbereitschaft ebenfalls gedämpft. Lediglich rund sieben Prozent dieser Hotels wollen in neue Bestuhlung und Tagungstische investieren. Neue Tagungstechnik steht nur bei rund fünf Prozent der Betriebe auf dem Plan.

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Auch im Segment Wellness ist ein gewisser Sättigungsgrad erreicht. Von den Hotels mit Wellness- oder Fitnessbereich (knapp über 50%) planen knapp elf Prozent, Fitnessgeräte anzuschaffen oder zu ersetzen. Interessant: Acht Prozent der befragten Hotels wollen in diesem Jahr erstmals einen Wellness-Bereich mit Fitnessgeräten einrichten. „Das Thema Erstinvestitionen bei Wellness ist noch lange nicht ad acta gelegt“, so Lambracht (Foto). „Die Nachfrage der Gäste steigt und der Haupttrend Wellness, insbesondere Medical Wellness, ist insgesamt als investitionsträchtig zu bezeichnen.“

In der Hotellerie wird auch weiterhin in technische Anlagen investiert. „Rund sechs Prozent der Betriebe wollen innovative Gäste-Technologie wie WLAN oder neue Hotel-TV-Systeme anschaffen“, sagt Lambracht. Rund fünf Prozent der Hotels haben Elektroinstallationen z.B. in neue Lichtanlagen budgetiert. Bei moderner Buchungstechnik ist die Ausgabenbereitschaft immer noch zurück haltend: Nur rund drei Prozent der Hotels wollen in neue Reservierungssysteme für Internet und elektronische Plattformen investieren. Ebenso sieht es bei Modernisierungen von Umweltsystemen, z.B. modernen Heizungen, aus – auch hier ist bei nur rund drei Prozent der Hotels Geld bereit gestellt. „Das Thema ‚Green Hotelier‘ sollte man noch nicht überbewerten“, konstatiert Lambracht. „Die Investitionsplanungen konzentrieren sich zunächst auf Gäste-relevante Bereiche, ehe der Umweltgedanke verfolgt wird.“

GV-Boom: Kantinen wollen immer mehr modernisieren
In der Gemeinschaftsverpflegung (GV) herrscht laut „GV-Barometer 2008“ (Herausgeber: Synovate, München) in weiten Teilen euphorischer Optimismus. Rund 68 Prozent der Betriebsrestaurants (Kantinen) planen Neuanschaffungen. Gleichzeitig wird das Investitionsklima von 66 Prozent der Kantinen als „gut“ (2007: 63%) bezeichnet. Damit liegt der Wert so hoch wie noch nie seit Einführung der Branchenuntersuchung vor fünf Jahren. Der Großteil der Investitionen sind größere Budgets für neue Kochanlagen, Herde und Spülmaschinen, aber auch Kassensysteme. In der Klinik- und Heimverpflegung wollen 61 Prozent der Betriebe investieren, hauptsächlich in Kochanlagen und Speisentransport-/Serviersysteme. Dabei wird im Care-Bereich aber das Investitionsklima verhaltener bewertet: nur 55 Prozent der Großküchen (Vorjahr: 58%) haben an die Bereitschaft für Investitionen im eigenen Betrieb eine „gute“ Erwartungshaltung.

Wachstum im Außer-Haus-Markt
Als führende Quelle für alle Daten aus dem sogenannten Außer-Haus-Markt gilt CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Das Marktforschungsinstitut wurde vor zehn Jahren gegründet und ist seit 2002 Teil der internationalen CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert wird in der Branche als Marktführer für Beschaffung, Bearbeitung und Analyse von Marktdaten im Außer Haus Markt bezeichnet und zählt namhafte Unternehmen u.a. aus der Lebensmittel- und Getränkebranche, Küchentechnik und Konsumgüterindustrie zu seinen Kunden.

Die Experten verfügen über eine Datenbank der Betriebe des Außer-Haus-Marktes, vom Kiosk über Szenegastronomie bis zum Grandhotel - mit detaillierten Angaben zu allen einzelnen Betrieben. „Wir recherchieren, pflegen und aktualisieren mehr als 2,5 Millionen Adressen in Europa, davon rund 400.000 in Deutschland“, so Rolf W. Schmidt, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Marktplatz Hotel GmbH.

Der Außer-Haus-Markt (alle Übernachtungs- und Verpflegungsleistungen, die Menschen außerhalb ihrer eigenen Wohnung in Anspruch nehmen) zählt zu den wenigen globalen Wachstumsmärkten. Allein in Europa werden hier pro Jahr mehr als 500 Milliarden Euro ausgegeben, mit rund 1.500 Euro pro Einwohner und Jahr etwa 30 Prozent aller Gesamtausgaben für Essen und Trinken. In den USA liegt die Quote des Außer Haus Verzehrs bereits bei über 50 Prozent; dieser Wert wird für die nächsten Jahre auch in Europa erwartet. Aus diesem Grund richten fast alle internationalen Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie mehr und mehr ihren Fokus auf diesen dynamischen Markt. Da jedoch die Strukturen und Prozesse vielfach anders sind als im klassischen Groß- und Einzelhandel, benötigen diese Unternehmen spezialisierte und professionelle Unterstützung in der Analyse und Bearbeitung des Außer Haus Marktes.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Mehr unter:
www.chd-expert.de
www.tophotelprojects.com


Wie viel Convenience braucht welche Großküche?

Januar 24, 2008

Quelle: www.cafe-future.net, 23. Januar 2008

Jedes Jahr kommen schätzungsweise 4.000 neue Convenience-Produkte für den Außer-Haus-Verzehr auf den Markt und ergänzen eine nicht näher bezifferte fünfstellige Zahl an bereits vorhandenen Produkten. Sie erleichtern Verpflegungsverantwortlichen das tägliche Handwerk und ersetzen zunehmend ihre Arbeit. Aber nicht für jede Küche ist ein Mehr an Convenience sinnvoll. Das neue aid-Special „Convenience-Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung“ bietet Verantwortlichen eine fundierte Entscheidungshilfe über Auswahl und Menge der zu verwendenden Produkte. Dabei stehen nicht nur Geschmack und Kosten auf dem Prüfstand. Die Entscheidung für oder gegen mehr Convenience bringt im Hinblick auf die Aufgaben und Leistungen einer Verpflegungseinrichtung nachhaltige Veränderungen mit sich. Fünf Experten, die sich beruflich mit Ernährungsthemen in der Gemeinschaftsverpflegung beschäftigen, schildern hierzu ihre unterschiedlichen Standpunkte und vermitteln dem Leser so ein differenziertes Meinungsbild. Anschließend wird der Markt der Convenience-Produkte unter die Lupe genommen. Welche Produktarten und –entwicklungen gibt es und welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus ihrer Verwendung? Was bleibt ist die Frage: Wie viel Convenience braucht welche Großküche? Checklisten, Beispiele und Rechnungen aus der Praxis helfen hier, den richtigen Weg zu finden.

aid-Special „Wie viel Convenience braucht welche Großküche“ Bestell-Nr. 3918, Erstauflage, 44 Seiten, ISBN 978-3-8308-0659-2 Preis: 7,50 EUR zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung

E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: www.aid-medienshop.de


Der Außer-Haus Markt bleibt Umsatzgarant

Januar 17, 2008

Quelle: VNR, 17. Januar 2008

Stetiges Wachstum verspricht der Außer-Haus Markt, damit ist er einer der wenigen Märkte, die anhaltend Stabilität garantieren. Im Jahr 1996 beliefen sich die Umsätze noch auf 83 Mrd. Euro. Zehn Jahre später, im Jahr 2006, war das Marktvolumen auf 94 Mrd. Euro angewachsen.

Vor allem Betriebe des Ernährungshandwerks wie Fleischereien, Bäckereien und Konditoreien konnten vom Wachstum auf dem Außer-Haus Markt profitieren, weiterhin gehörten Convenience-Gastronomien, Tankstellenbistros und Kioske zu den Gewinnern.

Die Kölner Unternehmensberatung BBE prognostiziert ein Wachstum um weitere 5% bis zum Jahr 2011, das sich besonders bei Anbietern von leichter und gesunder Küche bemerkbar machen wird.


Schweizer Studie: Trend geht hin zur Schnellverpflegung – Doch Take-away-Produkte sollten auch gesund sein

Januar 11, 2008

Quelle: neuenachricht.de 

Die Konsumenten in der Schweiz wissen immer mehr über gesunde Ernährung – halten sich im täglichen Leben aber nicht immer daran. Wegen des gestiegenen Bewusstseins für gesunde Nahrungsmittel hätten insbesondere Take-away- und Fertig-Produkte gelitten, zitiert NZZ-Online http://www.nzz.ch aus einer repräsentativen Umfrage der Universität St. Gallen http://www.unisg.ch unter rund 1.000 Eidgenossen. 65 Prozent der Befragten erklärten, gesundes und genussvolles Essen seien ihnen besonders wichtig. Doch wegen mangelnder Selbstdisziplin und Zeitnot greifen viele dann zu Ungesundem.

Die Zahl derjenigen, die schnell essen wollen, steigt an. Gegenüber der letzten Umfrage des Retail-Lab am Institut für Marketing und Handel der Uni St. Gallen von 2005, stieg die Zustimmung zur Instant-Verpflegung von 17 auf knapp 21 Prozent. Besonders stark gelitten im Vergleich zur früheren Umfrage habe das Image der Take-away-Produkte, so die NZZ. Dies heiße aber nicht, dass sie weniger konsumiert würden. 32,8 Prozent bemängeln die Gerichte zum Mitnehmen. Entsprechend belegen sie auf der Beliebtheitsskala der Lebensmittelangebote nur den 24. und damit den letzten Platz.

„Ich warne allerdings vor voreiligen und falschen Interpretationen dieser Umfrage“, so Ulrich Overdiek vom Kölner Wellfood-Anbieter Vivamangiare http://www.vivamangiare.de. „Der Außer-Haus-Markt ist ein Wachstumsmarkt mit einem großen Potenzial, da er den Lebensgewohnheiten moderner Menschen entgegen kommt. Man trifft sich in der Familie in der Regel nicht mehr drei Mal am Tag am Tisch zu einer Mahlzeit. Doch Take-away-Produkte müssen nicht ungesünder oder schlechter sein als übrige Nahrungsmittel. Auch bei den Fastfood-Anbietern gibt es hier erhebliche Unterschiede. Ein mündiger und bewusster Verbraucher kann sich das Angebot heraussuchen, dass ihm zwar schnellen, aber nicht ungesunden Genuss verspricht. Vivamangiare zum Beispiel hat ernährungswissenschaftlichen Rat zur Optimierung der angebotenen Speisen und Getränke eingeholt und orientiert sich an den anerkannten zehn Ernährungsregeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.“

Studienleiter Thomas Rudolph appellierte denn auch an die gesamte Nahrungsmittelindustrie, die neuen Trends zu erkennen. Die Verbraucher betrachten die Natürlichkeit und die regionale Herkunft der Produkte als Qualitätsmerkmal und erwarten auch von Take-away-Anbietern, dass man bei ihnen ohne Reue essen kann. (Nikolaus Gläsener)


Macht Mamas Küche schlanker? – Außer-Haus-Verzehr steigt – und damit auch die Kalorienaufnahme

Dezember 11, 2007

Quelle: Pressemitteilung, 10. Dezember 2007

Während die klassische Gastronomie verliert, punktet der Markt für Außer-Haus-Verzehr mit anhaltendem Wachstum. Seit 1996 verzeichnet er ein jährliches Plus von 1,3 Prozent und realisiert mittlerweile ein Marktvolumen von 94 Milliarden Euro, so die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ) über den Branchenfokus „Außer-Haus-Verzehr“ der Kölner Unternehmensberatung BBE. Das wichtigste Segment im Außer-Haus-Verzehr bleibe weiterhin die Gastronomie, hier besonders die Convenience-Gastronomie (Teilfertig- oder Fertiggerichte wie zum Beispiel Tiefkühlprodukte).

Wachstumstreiber sind laut Studie vor allem das Ernährungshandwerk, Tankstellen-Bistros, Kioske und Unterhaltungsbetriebe wie Kinos und Videotheken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes setzte das gesamte Gastgewerbe (Restaurants, Gaststätten und Hotels) im September 2007 drei Prozent weniger ab als ein Jahr zuvor. „Das war der stärkste Rückgang seit Mai 2005. Preisbereinigt lag das Minus sogar bei 5,7 Prozent“, so die AHGZ.

Macht der steigende Außer-Haus-Verzehr denn auch dick? Die Befragung der „European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition“ (EPIC) legt dies nahe. Die Interviews mit 35.000 Personen aus zehn europäischen Nationen ergaben nämlich, dass Menschen generell mehr Kalorien aufnehmen, wenn sie nicht in den eigenen vier Wänden essen. Kaffee, Tee, Kuchen und Süßigkeiten seien die Favoriten beim Außer-Haus-Verzehr.

„Es stimmt nicht, dass man nur dann schlank bleibt, wenn man möglichst oft zuhause ist“, sagt Ulrich Overdiek vom Kölner Anbieter Vivamangiare Wellfood. „Sicherlich sollten sich insbesondere Familien darum bemühen, möglichst oft gemeinsam an einem Tisch zu essen. Denn dies hat eine wichtige soziale Funktion, da der Esstisch immer auch ein Hort des Gesprächs ist. Trotzdem machen es die modernen Arbeitszeiten oft unmöglich, mehr als einmal am Tag zuhause zu essen. Dann kommt es darauf an, wo und wie man sich ernährt. Wir bei Vivamangiare versuchen, Gesundheit und Genuss zu kombinieren. Daher haben wir Wraps mit Thunfisch, Lachs, Ziegenkäse oder Hähnchen im Programm. Oder auch leckere und leichte Möhren- oder Tomatensuppen. Und auch bei unseren Hauptspeisen wie Vollkornpenne oder Gemüsecurry sündigt man nicht.“


Quo vadis Bio in der Außer-Haus-Verpflegung?

November 16, 2007

Quelle: Pressemitteilung, 16. November 2007

CMA-Expertenforum: Chancen und Lösungen für die Außer-Haus-Branche Bonn/Berlin, 16. November 2007. Wie sieht die Zukunft von Bio in der Außer-Haus-Verpflegung aus? Mögliche Lösungen für diese Frage erarbeiteten rund 65 Entscheider, Betriebsleiter und Köche auf dem Expertenforum “Quo vadis Bio in der Außer-Haus-Verpflegung”, das die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH am 12. und 13. November 2007 in Frankfurt am Main veranstaltete.

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Bio aus regionaler Erzeugung ist die beste Lösung für die Außer-Haus-Branche. Dafür sprach sich Thomas Dosch, Bioland, auf dem CMA-Expertenforum “Quo vadis Bio?” aus.

“Herkunft, Beschaffung und Qualität der Bio-Produkte sind die entscheidenden Punkte, mit denen sich die Branche zukünftig auseinandersetzen muss”, fasste Sabine Jörg, verantwortlich für das Marketing Ökologischer Landbau bei der CMA, die Ergebnisse der Veranstaltung zusammen.

Bio bietet auch in Zukunft ein wichtiges Potenzial, darin waren sich die Teilnehmer einig. Welche möglichen Herausforderungen auf die Branche in den nächsten Jahren zukommen, prognostizierte Gastredner Thomas Dosch, Präsident des Anbauverbandes Bioland e.V.: Globalisierung, Ressourcenknappheit sowie die befürchtete Aufweichung der Qualitätsstandards durch die Revision der EG-Öko-Verordnung, all dies sehe die Bio-Branche zunehmend mit Sorge. “Die Lösung”, so Dosch, “liegt in kurzen Transportwegen, Transparenz, Frische, Qualität sowie einer engen und vertrauensvollen Beziehung zwischen Landwirt und Verwender.”

Sprachrohr ihrer Gäste
Die CMA hatte Vertreter der Außer-Haus-Branche exklusiv zum Expertenforum eingeladen. Jeder der 65 Teilnehmer hat im eigenen Unternehmen bereits Bio-Erfahrungen gesammelt. Das Erfahrungs-Spektrum reichte von Einsteigern bis hin zu Bio-Pionieren, die seit über 20 Jahren Lebensmittel aus ökologischem Anbau einsetzen; von Betrieben, die bislang nur einzelne Komponenten in Bio-Qualität anbieten bis hin zu Einrichtungen, die mit 100 Prozent Bio arbeiten. Sie alle vertraten im Forum aber nicht nur ihr eigenes Unternehmen, sondern insgesamt mehr als 400.000 Gäste, die täglich von ihnen bewirtet werden.

Von der KiTa bis zum Altenheim
Bio ist in der Außer-Haus-Branche angekommen. “Mittlerweile kann man über den gesamten Lebenszyklus Bio konsumieren”, stellt Rainer Roehl vom ÖGS, der das Expertenforum organisierte, fest. “Von der Kindertagesstätte bis hin zum Altenheim. Für immer mehr Verbraucher ist das Bio-Angebot ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Einrichtung.”

In vier branchenspezifischen Foren tauschten die Teilnehmer Erfahrungen aus und erarbeiteten Lösungsansätze für Schulen und Kindertagesstätten, Betriebsgastronomie und Studentenwerke, Kliniken und Heime sowie für Gastronomie und Hotellerie. Neben einer kritischen Bestandsanalyse standen vor allem Visionen und Einschätzungen der weiteren Entwicklung im Fokus.

Die “Top 5″ der Bio-Zukunft
In einem gemeinsamen Ranking stimmten die Teilnehmer über die fünf wichtigsten Herausforderungen in der Zukunft ab. Platz 1 bis 3 nahmen dabei die Kriterien Beschaffung, Qualität und Herkunft ein. Die Kommunikation gegenüber den Gästen erachteten alle Teilnehmer als weniger problematisch und wählten sie auf Platz 4. Den fünften Platz erhielt die Bio-Zertifizierung. In ihr sahen die meisten Teilnehmer weniger Pflicht als vielmehr Chance zur Sicherung der Qualität ihres Bio-Angebotes. Die Gewichtung der Faktoren sowie die Kernprobleme erwiesen sich als branchenspezifisch sehr verschieden. So sehen Kliniken und Heime Bio zunehmend als ein Muss an, um sich langfristig im Wettbewerb zu positionieren. In der Schulverpflegung dagegen ist der enorme Kostendruck weiterhin begrenzender Faktor. Betriebsgastronomie und Studentenwerke haben weniger mit den Kosten als mit der mangelnden Verfügbarkeit von Bio-Produkten in der Region zu kämpfen. Die Gastronomie dagegen wünscht eine stärkere Vernetzung des lokalen Bio-Angebotes, da es oft erhebliche logistische und organisatorische Hürden gibt.

In einem aber waren sich alle Teilnehmer einig: Eines der wichtigsten Kriterien für eine sichere und erfolgreiche Bio-Vermarktung ist die regionale Herkunft der Produkte.

Wunsch und Wirklichkeit
Regional erzeugt, frisch geliefert und am besten vom Bauern nebenan - so sieht für die meisten Außer-Haus-Unternehmen die ideale Lösung aus. In der täglichen Praxis ist dieses Ideal jedoch nicht immer erreichbar. Produkte mit einem hohen Conveniencegrad beispielsweise kann der Landwirt nicht anbieten. Oft sind die Produkte auch nicht in ausreichenden Mengen verfügbar, so dass nur der Griff zu überregionaler oder auch konventioneller Ware bleibt. Die Angebotsstruktur könnte besser an die Bedürfnisse der Großküchen angepasst werden. Die Verbesserung der Rohstoffsituation und eine bessere Vernetzung des regionalen Bio-Angebotes waren daher ausdrücklicher Wunsch vieler Teilnehmer.

Bio ist Teil von mehr
Immer mehr Menschen nehmen ihre Mahlzeiten nicht mehr zu Hause ein, sondern am Arbeitsplatz, in der Schule oder in Restaurants. Frequenz und Wertschätzung der Außer-Haus-Verpflegung nehmen zu - und damit der Einfluss, den die Branche auf das Ernährungsverhalten, auf die Einstellung der Verbraucher zu Bio-Lebensmitteln nehmen kann. Bio ist ein wichtiger Baustein für ein qualitativ hochwertiges Angebot, kann jedoch nur Erfolg haben als “Teil von mehr”, im Rahmen eines gastorientierten, ganzheitlichen Gesamtkonzeptes, in dem Qualität und Nachhaltigkeit ihren festen Platz haben.