Neue Publikation kostenfrei bestellen: HOSPITALITY & FOODSERVICE WISSEN

Juni 10, 2008

Quelle: CHD Expert, 10. Juni 2008

Lesen Sie fundierte Analysen und Hintergrundinformationen über den Außer-Haus-Markt in unserer neuen Publikation HOSPITALITY & FOODSERVICE WISSEN. Auf sechs Seiten finden Sie Zusammenfassungen aktueller Markttrends sowie Zahlen, Daten und Fakten zu den neuesten Entwicklungen in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV). Der PDF-Newsletter erscheint vierteljährlich.

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Alles über den Außer-Haus-Markt – CHD Expert startet Webshop für Adresspakete und Studien

Mai 23, 2008

Quelle: CHD Expert Deutschland, 22. Mai 2008

15 Prozent Rabatt für jede Onlinebestellung – 1 iPod Shuffle gratis dazu

Der Außer-Haus-Markt boomt – und CHD Expert weiß, wie man den Erfolg nutzen kann. Das internationale Marktforschungsinstitut für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV) bietet im neu gestarteten Onlineshop aktuelle Adresspakete sowie Studien und Reports noch bis zum 31. Mai 2008 mit einem Sonderrabatt von 15 Prozent an. Zudem erhält jeder Besteller einen MP3-Player der Kultmarke Apple (iPod Shuffle, 1GB, solange Vorrat reicht) kostenfrei dazu.

„Mit zahlreichen Neuerscheinungen bei den Marktstudien und -reports bieten wir aktuellste Hintergrundinformationen über den Außer-Haus-Markt zu attraktiven Konditionen“, so Frank Wiechmann, Sales Manager bei CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. „Und mit den aktualisierten Adresspaketen wird jedes Mailing ein Erfolg, da wir stets die neuen Ansprechpartner in aufwändiger Recherche verzeichnen“, so Wiechmann weiter: „Mit den Hintergrundinformationen aus unseren Studien und Reports erfahren Sie den entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Sales & Marketing.“

Neu gestartet ist der Onlineshop von CHD Expert: Unter http://shop.chd-expert.de sind alle Adresspakete, Reports und Studien sowie das Jahresabonnement zu tophotelprojects.com, der internationalen Datenbank für Hotelbauprojekte, bequem rund um die Uhr zu ordern. Der Onlineshop ist gewerblichen Kunden vorbehalten und in deutscher und englischer Sprache abrufbar.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Fairtrade erobert den Mainstream - 33 Prozent plus

Mai 7, 2008

Quelle: csr-news.net, 07. Mai 2008

Vor 16 Jahren ist die Siegel-Initiative TRANSFAIR e.V. angetreten, um den fairen Handel in den Mainstream zu tragen. Über 90 Prozent der Deutschen kaufen in Discountmärkten ein. Dort sollen sie die Möglichkeit haben, sich für fair gehandelte Produkte zu entscheiden. Mit deutlichen Umsatzzuwächsen und vielen Produktneuheiten hat die Initiative Erfolg:

2007 kauften Verbraucherinnen und Verbraucher Fairtrade-gesiegelte Waren im Wert von rund 142 Millionen Euro, das sind 32 Millionen mehr gegenüber dem Vorjahr. Etwa 20 Millionen entfielen dabei auf Umsätze in den Weltläden, die ihren Anteil damit halten konnten. Die deutlichen Zuwächse stammen aus dem kommerziellen Handel. Nach dem positiven Ergebnis im ersten Quartal 2008 erwartet TRANSFAIR auch für 2008 weitere Zuwächse. Dafür sprechen weitere neue Projekte und Kooperationen:

So nehmen die Penny-Märkte seit Anfang des Jahres alle vier bis sechs Wochen ein neues fair gehandeltes Produkt in ihr Sortiment auf. Bisher sind es Kaffee, Orangensaft und Schokolade. Im Weinhandel entstand eine Kooperation mit fünf umsatzstarken Partnern. Bei den Südfrüchten laufen Bemühungen, um neben den fair gehandelten Bananen auch Ananas und Mangos anbieten zu können. Und Baumwoll-Textilien werden bald auch das Fairtrade-Siegel tragen.

Seit Januar 2007 hat TRANSFAIR seine Kontrollfunktionen an die international tätige Zertifizierungsgesellschaft FLO-CERT GmbH übergeben. Fairtrade-zertifizierte Waren erbrachten weltweit einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro, dies bedeutet ein Plus von 48 Prozent. England und die USA sind die umsatzstärksten Fairtrade-Märkte mit jeweils 700.000.000 Euro. Starke Wachstumsmärkte sind neben Deutschland auch Frankreich und die skandinavischen Länder.

“Fairtrade bietet für alle Vertriebsschienen ein passendes Konzept, vom klassischen Lebensmitteleinzelhandel über die Naturkostläden bis hin zum Außer-Haus Markt”, ist TRANSFAIR-Geschäftsführer Dieter Overath überzeugt. Die Zertifizierung geschieht nicht auf Unternehmens-, sondern auf Produktebene. Damit können Unternehmen auf der Ebene ihrer Produktauswahl ihre Corporate Social Responsibility unter Beweis stellen. Fairtrade-Produkte brauchen einen angemessenen Preis, eine gute Information und eine ansprechende Präsentation. Und dann ist es am Kunden, durch seine Kaufentscheidungen dem fairen Handel weiter zum Durchbruch zu verhelfen.


Italiener zahlen meistens bar

Februar 28, 2008

Quelle: bfai, Februar 2008

Kreditkarten werden wenig genutzt / Banken investieren in Geldautomaten/ Von Thesy Kness- Bastaroli

In Italien wird nach wie vor lieber mit Bargeld als mit Kreditkarten gezahlt. 90% aller Zahlungen erfolgen bar (EU: rund 70%). Ein entscheidender Grund sind die hohen Gebühren (bis zu 4% des Betrags) beim Zahlen mit der Kreditkarte. Die italienischen Banken investierten in den letzten Jahren massiv in neue ATM-Bankomaten und erwarten für 2008/09 zweistellige Wachstumsraten. Der Boom der ATM ist auf die langen Wartezeiten in den Banken zurückzuführen. Ein Kunde braucht am Schalter rund 15 Minuten.

Nach einer Untersuchung der Zentralbank Banca dx{2018}Italia waren 2007 in Italien 33 Mio. Kredit- oder Bankkarten im Verkehr (+5%), aber nur 16 Mio. werden mindestens einmal pro Jahr genutzt. Die Anzahl der Prepaid-Karten wird mit 4,5 Mio. angegeben. 80% der Besitzer dieser Karten sind unter 35 Jahren. Zentralbankchef Mario Draghi, kritisierte kürzlich die konservativen Zahlungsgewohnheiten in Italien: “Bei uns zirkuliert zu viel Bargeld”. Nur 3% aller Käufe erfolgen bargeldlos (Niederlande: 12%, Belgien: 13%, Frankreich: 16%, Vereinigtes Königreich: 17%).

Fraglich ist, ob die Einführung neuer Zahlungsmöglichkeiten die Gewohnheiten ändern wird. Für die seit 30 Jahren im Gebrauch befindliche Kreditkarte CartaSi ist 2006 die Zahlung über das Handy per SMS eingeführt worden. Inzwischen machen 77.500 Kunden davon Gebrauch.

Die italienische Postverwaltung, Poste Italiane, hat vor wenigen Monaten Poste Mobile eingeführt. Dieser Service ermöglicht unter anderem eine Überweisung von einem Mobiltelefon zum anderen. Künftig können Strom-, Gas- und Telefonrechnungen, aber auch Taxi- und Postgebühren über die Prepaid-Karte mit dem Handy gezahlt werden. Bei Überweisungen besteht eine Höchstgrenze von 3.000 Euro. Die Software wurde von der Poste Italiane selbst entwickelt, die neuen Prepaid-SIM-Karten werden vom Internationalen Patentamt in München geschützt. Die SIM-Karten sind inzwischen bei den 16.000 Postämtern in Italien zu erhalten. Ende 2006 zirkulierten rund 4 Mio. dieser Karten, wovon rund die Hälfte auf die Poste Italiane entfielen.

Es bestehen mehrere Gründe für den relativ geringen Gebrauch von Kreditkarten. Zweifellos misstrauen die Kunden dem Sicherheitssystem und haben Angst vor Kopien. “Solange es keine Garantie gibt” meinte ein Sprecher des Verbraucherschutzverbandes Adusbef, “werden die Italiener weiterhin Bargeld im Zahlungsverkehr vorziehen.”

Aber auch die weitverbreitete Schwarzarbeit und der Hang zur Steuerhinterziehung bremsen Zahlungen mit Kreditkarten. Kaum ein Handwerker, Installateur oder Arzt besitzt laut dem Bankenverband ABI ein Kartenlesegerät, so dass der Kunde häufig bar zahlen muss.

Nur 1,1 Mio. der insgesamt 1,65 Mio. Handelsbetriebe verfügen über ein Kreditkarten-Lesegerät. In der norditalienischen Lombardei (Mailand) sind knapp 200.000 Geräte installiert, an zweiter Stelle (126.000) rangiert die mittelitalienische Region Latium (Rom). In den süditalienischen Regionen Kalabrien und Molise macht ihre Anzahl nicht einmal 50.000 aus.

Laut einer Untersuchung der britischen Kreditkartenschutzgesellschaft Cpp kam es 2006 vor allem in Telefon- und Unterhaltungselektronikgeschäften zu Betrugsfällen mit Kreditkarten. Rund 26% aller Betrügereien entfielen auf diese Branchen. 62% der Straftaten wurden durch Raubkopien und 20% durch Diebstähle verursacht. Laut der Cpp-Veröffentlichung gibt es auch regionale Unterschiede: In Norditalien werden die gefälschten Karten vor allem in Unterhaltungselektronik- und Modegeschäften, in Süditalien in Telefonläden, Supermärkten und Restaurants benutzt.

Italien hat einen großen Bedarf an neuen Geldautomaten. Im Jahr 2006 waren 40.000 Bankomaten installiert (Großbritannien: über 60.000, Spanien: 58.000, Deutschland: 57.000). Insgesamt wurden 2006 rund 150 Mrd. Euro über Bankomaten abgehoben. Laut Fachverbandsschätzungen wurden 2007 knapp 7.000 neue Geldautomaten installiert. Davon entfielen 2.000 auf moderne ATM-Geräte (Automated Teller Machines). Das durchschnittliche Alter eines Bankomaten sank seit dem Jahr 2000 von 13 auf zehn Jahre und soll bis 2010 auf sieben Jahre abnehmen.

Von dem Nachfrageboom nach Geldautomaten profitieren vor allem die US-Firmen Ncr mit einem geschätzten Marktanteil von 50% und Diebold mit 37%. Die deutsche Wincor-Nixdorf hat ihren Marktanteil in den letzten Jahren auf 13% erhöht und sieht weiteres Wachstumspotenzial. Zu ihren Kunden zählt die führende italienische Bank Unicredit Group mit weltweit 9.000 Filialen. Wincor-Nixdorf betreibt für Unicredit das Cash Management. Gut im Rennen liegt auch die italienische Sigma, die nach eigenen Angaben ihren Marktanteil seit 2000 von 3 auf 6% verdoppelte.


Kaufkraft in Österreich 2007: Volumen steigt auf 122 Mrd. Euro

Januar 8, 2008

Quelle: Pressemitteilung, 08. Januar 2007

Das nominelle Kaufkraftvolumen der österreichischen Bevölkerung belief sich auf etwa 122 Mrd. Euro, was einer Kaufkraft pro Kopf von etwa 15.100 Euro und pro Person ab 15 Jahren von etwa 18.230 Euro entspricht. Damit ist die Kaufkraft in Österreich im Vergleich zum Vorjahr um etwa 2% gestiegen.

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Trotz anhaltender stärkerer Wohlstandsverluste ist die Bundeshauptstadt nach wie vor Kaufkraft-Spitzenreiter.

Obwohl Wien so wie in den Vorjahren auch heuer wieder Kaufkraftverluste zu verzeichnen hatte, ist das Wohlstandsniveau der Bundeshauptstadt als Wirtschafts- und Verwaltungszentrum Österreichs mit 109,7 nach wie vor traditionell das höchste Österreichs. Wien hat jedoch so wie auch in den vergangenen Jahren nur eine geringfügige Entwicklungsdynamik, die sich auch in einer rückläufigen persönlichen Kaufkraft manifestiert.

Die Top Kaufkraftgewinner auf Bundesländerebene sind Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark.

Niederösterreich konnte die Kaufkraft weiter erhöhen und liegt nun bei der einwohnerbezogenen Kaufkraft bei einem überdurchschnittlichen Niveau von 101,9. Aus den innerregional starken strukturellen Unterschieden in Niederösterreich resultiert auch eine stark differierende Kaufkraft in diesem Bundesland. Die Regionen rund um Wien, vor allem jene im Süden Wiens, zählen zu den wirtschaftsstärksten Österreichs. Die Nähe zur Bundeshauptstadt und die damit verbundenen Standortvorteile begünstigen die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region. Die nördlichen Bezirke Zwettl und Waidhofen/Thaya bilden nach wie vor die Schlusslichter beim Wohlstandsniveau.

Oberösterreich konnte wieder an Kaufkraft zulegen und erreicht mit 97,6 etwa das Niveau von 2004, das jedoch weiterhin deutlich unter dem Österreichdurchschnitt liegt. Siedlungs- und Arbeitszentren Oberösterreichs sind die Landeshauptstadt und die Stadt Wels, die auch nach wie vor Spitzenreiter beim Wohlstandsniveau sind.

Die Steiermark konnte den positiven Trend weiter fortsetzten und liegt nun bei 91,3 deutlich über dem Wohlstandsniveau in Kärnten. Vor allem die Landeshauptstadt - als Wirtschaftsschwerpunkt des Bundeslandes - verzeichnet starke Zugewinne und pendelt sich nun bei einem Kaufkraftniveau von 125,2 ein. Graz hat somit nicht nur das höchste steirische, sondern auch das einzig überdurchschnittliche Wohlstandsniveau dieses Bundeslandes.

Kärnten wieder Schlusslicht beim Wohlstandsniveau

Kärnten, das durch eine gemischte Wirtschaftsstruktur mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil im Dienstleistungsbereich gekennzeichnet ist, bleibt nach weiteren Kaufkraftverlusten das Schlusslicht beim österreichischen Wohlstandsniveau.

Stärkere Kaufkraftverluste im Burgenland

So wie im letzten Jahr hat das Burgenland wieder an Kaufkraft verloren, liegt jedoch mit einem Wohlstandsniveau von 92,4 nach wie vor deutlich vor der Steiermark. Die Kaufkraft des Burgenlandes ist durch ein deutliches Nord-Süd-Gefälle geprägt, wobei das Nordburgenland zu den wirtschaftskräftigsten Gebieten des Bundeslandes zählt.

Alle Landeshauptstädte weisen überdurchschnittliche Kaufkraft auf. Salzburg bleibt trotz leichter Verluste die kaufkräftigste Landeshauptstadt.

Die Stadt Salzburg zählt mit 136,2 neben einzelnen Wiener Bezirken zu den Spitzenreitern beim Wohlstandsniveau. Auch Eisenstadt zählt trotz Verluste zum Vorjahr mit 127,2 zu den Kaufkraft-Spitzenreitern. Begünstigt wird diese Landeshauptstadt nicht nur durch die Nähe zum Wiener Zentralraum und durch die verkehrsmäßige Erschließung dieser Region, sondern auch durch die Öffnung der Ostgrenzen hat Eisenstadt zum wirtschaftlichen Zentrum des Burgenlandes gemacht.

Die neuesten Kaufkraftdaten Österreich 2007 sind bei Makam ab sofort zum Preis von:
€ 740,– (exkl. 20% MwSt) für die Bundesländer und 121 politischen Bezirke
€ 1.440,– (exkl. 20% MwSt) für die Bundesländer, 121 politischen Bezirke und 2.354 Gemeinden erhältlich.