Essen pro Gesundheit: Die Sieger stehen fest

Juni 1, 2008

Quelle: cafefuture.net, 30. Mai 2008

Die glanzvollen Sieger des bayrischen Wettbewerb “Essen pro Gesundheit” im Außer-Haus-Markt 2007/2008 stehen fest: In der Kategorie Betriebsverpflegung gewann die Versicherungskammer Bayern (München) den ersten Preis, vor der Allianz Deutschland AG und dem Hipp-Werk in Pfaffenhofen, die sich beide den zweiten Rang teilten. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz hatte zum dritten Mal gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zu dem Wettbewerb aufgerufen. Das diesjährige Motto lautete: „Gut essen – mehr wissen – gesund genießen”.

Neben der Betriebsgastronomie kürte die 15-köpfige Jury weitere Unternehmen in den Kategorien: Schul- und Kitaverpflegung, Kliniken und Heime sowie Gastronomie und Hotellerie. Bewertet wurden die Präsentation des Essens, das Ambiente der jeweiligen Einrichtung bzw. des jeweiligen Betriebs sowie die Zufriedenheit der Gäste. Weitere Kriterien für die Preisvergabe waren die Lebensmittelqualität, die Zubereitung sowie Abwechslung und Vielfalt der Speisen. Auch der Dialog mit den Gästen, Gästebefragungen, Informationen und Aktionen wurden von der Jury in ihr Urteil mit einbezogen.

Die Preisverleihung fand mit einem großen Kochevent mit sieben Spitzenköchen der Jeunes Restaurateurs d’Europe in Rothenburg ob der Tauber ihren krönenden Abschluss. Die Jurymitglieder zeigten sich begeistert von dem Engagement der Küchenchefs und dem großen Rückhalt für eine ausgewogene Verpflegung auf der jeweiligen Leitungsebene. Dabei zeigt sich immer wieder: Erst wenn das gesamte Haus, die gesamte Einrichtung dahinter steht, kann das Konzept einer gesundheitsfördernden Verpflegung zum Erfolg werden.

Alle Sieger im Profil mit Foto unter: www.stmugv.bayern.de/gesundheit/giba/gewicht/progesund_preis07_08.htm


Griechische Verbraucher greifen häufiger zu Fertiggerichten

November 8, 2007

Quelle: bfai, November 2007

Steigender Nachfrage bei Lebensmittel- und Verpackungstechnik / Deutschland wichtigstes Lieferland 

Athen (bfai) - Der griechische Markt für Fertiggerichte soll nach Angaben der Marktforschungsgesellschaft Foundation for Economic and Industrial Research (IOBE) auch 2007 und 2008 um rund 6% jährlich wachsen. Vom Aufwärtstrend profitieren nicht nur die Produzenten von Lebensmitteln, sondern auch verwandte und abhängige Branchen wie die Verpackungsindustrie und der Maschinenbau. Die meisten Maschinen stammten 2005 aus Deutschland und Italien. Bei Fertigmahlzeiten war Deutschland mit einem Anteil von 20% (2005) wichtigstes Lieferland.

Bereits seit 1998 wächst der Fertiggerichtesektor in Griechenland um rund 6,5% jährlich und die Ausgaben der Haushalte für diese Produkte betrugen rund 1,7% der Gesamtaufwendungen für Nahrungsmittel. Wenn die Bedenken der Verbraucher bezüglich Gesundheitsverträglichkeit und Qualität ausgeräumt würden, wären weitere Steigerungen denkbar. Zudem finden viele Kunden das Preis-Leistungsverhältnis nicht überzeugend. Der Absatz von Fertiggerichten profitiert von dem veränderten Lebensstil der Stadtbevölkerung, dem Anstieg der Einpersonenhaushalte und der zunehmenden Erwerbstätigkeit der Frauen.

Nach IOBE nehmen die Importe von Fertiggerichten in den kommenden Jahren weiter zu. Im Zeitraum 1999 bis 2005 erhöhten sich die Einfuhren um rund 6% jährlich auf 39.881 t im Jahr 2005; wertmäßig sogar um 7,3% auf rund 90 Mio. Euro. Wichtigstes Lieferland war Deutschland, das 2005 rund 20% der Einfuhren bestritt, gefolgt von Italien mit rund 18%. Die Exporte erhöhten sich um 2,2% jährlich (2005: 24.131 t), wichtigstes Abnehmerland mit rund 26% der Ausfuhren war Deutschland, gefolgt von Frankreich (23%) und Zypern (8%).

Auch für den Import von Lebensmittelverarbeitungsmaschinen, Lebensmittel-Kühltechnik und für die Verpackungsindustrie bestehen gute Aussichten. Seit 2000 investierte die Branche verstärkt in neue Technologien zur Erhöhung der Produktionskapazitäten sowie in die Entwicklung neuer Produkte und die Anschaffung von Qualitätssicherungssystemen für alle Produktionsphasen. Anreize gaben das Investitionsförderungsgesetz und europäische Förderprogramme.

Die Einfuhren von Kühl- und Gefrierschränken und entsprechenden Truhen (Position 841 8) beliefen sich 2006 auf 239,4 Mio. Euro (+13%). Wichtigstes Lieferland war Italien mit 66,2 Mio. Euro (+16%), gefolgt von Deutschland mit 28,3 Mio. Euro (+8%). Für das erste Halbjahr 2007 (142 Mio. Euro) lässt sich ein weiterer Anstieg der Importe von rund 15% abschätzen. Die deutschen Einfuhren lagen in diesem Zeitraum bei 17 Mio. Euro.

Der Fachverband der Verpackungsindustrie (Association of Greek Manufacturers of Packaging Materials, www.pac.gr) schätzt den Absatzwert von Verpackungsmaterial im Jahr 2006 auf rund 1.145 Mio. Euro. Die Wachstumsrate der vergangenen Jahre von rund 5% soll auch 2008 realisiert werden. Rund 75% der Verpackungsmaterialien gehen an Einzelhandelsketten, und mehr als zwei Drittel dieser Produkte werden von der Lebensmittel- und Getränkeindustrie benötigt. Die Einfuhren von Kunststoffverpackungen stiegen 2006 um 3,5 % auf 113,4 Mio. Euro (Deutschland: +3,3% auf 17 Mio. Euro). Die Importe von Verpackungsmaschinen (Position 8422.00.00) erhöhten sich 2006 um rund 5% auf 34,9 Mio. Euro (Deutschland: 670.000 Mio. Euro).

Die wichtigste Messe im Lebensmittelbereich ist die Detrop (Thessaloniki, nächste: März 2009). Die Infacoma präsentiert unter anderem Kühltechnik für die Lebensmittelbranche (Thessaloniki, 21. bis 24.2.08). Für die Verpackungsbranche besteht die Syskeasia (nur für gewerbliche Kunden). Hier werden alle Verpackungsmaterialien sowie die von der Branche eingesetzten Maschinen präsentiert (Athen, 14. bis 18.3.08). (A. C.)


Steigender Bierkonsum in Griechenland

November 8, 2007

Quelle: bfai, 2005

Deutlich mehr Importe aus Deutschland / Maschinenbedarf der Getränkeindustrie wächst 

Athen (bfai) - Um mehr als 20% hat sich der Pro-Kopf-Bierverbrauch in Griechenland im Zeitraum zwischen 1996 und 2004 erhöht. Beobachter rechnen damit, dass sich dieses Wachstum weiterhin fortsetzt, vor allem da die Griechen - verglichen mit anderen Europäern - noch immer recht selten zum Gerstensaft greifen. Ausländische Anbieter, die einen Markteintritt planen, müssen jedoch mit einem hohen Wettbewerb aufgrund der starken Konzentration rechnen und die lokalen Verbrauchsgewohnheiten beachten.

In dem Zeitraum 1996 bis 2004 hat sich der Bierkonsum in Griechenland kontinuierlich von 384 Mio. l auf 470 Mio. l erhöht. Dies entspricht einer Wachstumsrate von rd. 3% im Jahresdurchschnitt. Mit +6,5% p.a. wuchs im genannten Zeitraum das wertmäßige Marktvolumen weitaus schneller auf rd. 500 Mio. Euro im Jahr 2004. Verglichen mit dem europäischen Durchschnitt von 80 l Bier im Jahr 2003, ist der Pro-Kopf-Verbrauch hierzulande mit 40 l bedeutend geringer.

Die Nachfrage für Bier ist in Griechenland deutlich saisonabhängig: Bis zu 78% des Konsums wird im Sommerhalbjahr von April bis September realisiert. Darüber hinaus spielen für den Absatz die Preisgestaltung, das touristische Aufkommen, das Ausmaß der Werbekampagnen und schließlich die Trends auf dem allgemeinen Getränkemarkt eine entscheidende Rolle. Im Jahr 2004 ließ sich feststellen, dass sich die Konsumenten mehr den bekannten Lagerbiermarken zuwandten und mehr Bier zu Hause konsumierten. Eine direkte Konkurrenz für Bier stellen Getränke mit geringem Alkoholgehalt - hier vor allem die Ready-to-drink-Produkte - sowie alkoholfreie Fruchtsäfte und Erfrischungsgetränke dar.

In Griechenland waren 2004 sieben Brauereien mit rd. 1.800 Beschäftigten tätig; dies entspricht 0,42% der Brauereien in der EU und 1,7% der Beschäftigten. Die Betriebe sind überwiegend groß bis sehr groß (im Hinblick auf die Beschäftigtenzahlen), während im übrigen Verarbeitungssektor des Landes kleine und mittelständische Unternehmen vorherrschen. Was die Inlandsproduktion von Bier angeht, so wurde nach Angaben des Statistischen Amtes ESYE in Athen 2003 ein Rückgang des wertmäßigen Volumens von 2,1% auf 398,2 Mio. Euro verzeichnet.

Der Struktur nach weist die Branche Merkmale eines Oligopols auf. Marktführer mit einem Anteil von rd. 70% im Jahr 2004 ist das Unternehmen Athenian Brewery S.A.. Die Dominanz von Athenian Brewery war in den Jahren zuvor sogar noch deutlicher: 2001 hatte sich der Marktanteil der Gesellschaft auf rd. 90% belaufen. Hier fand mittlerweile eine Verschiebung zugunsten des zweitwichtigsten Unternehmens der Branche statt, der Mythos Brewery S.A. (eine Tochter des Boutari-Konzerns), die ihren Anteil bis 2004 auf 15% nahezu verdoppeln konnte. Mythos produziert neben den eigenen Biermarken auch zwei deutschen Marken, Henninger Lager und Henninger Kaiser Pilsner der Radeberger Gruppe.

Zu den größeren Brauereien zählen ferner Hellenic Brewery of Atalanti S.A., Brewery Thraki S.A. und Olympic Brewery S.A. Die finanzielle Situation der Branche stellt sich positiv dar. Im Zeitraum 1998 bis 2002 stiegen die Einnahmen aller tätigen Unternehmen, was sich in dem Rückgang der langfristigen Verbindlichkeiten um rd. 16% und dem Anstieg der Forderungen um rd. 43% widerspiegelt. Die meisten griechischen Brauereien betätigen sich zugleich als Importeure: Mythos führt das australische Fosters ein, das dänische Carlsberg und die irischen Biere Guiness und Kilkenny. Die Brauerei Atalanti importiert Franziskaner, Leffe, Hoegaarden und Boddington’s.

Branchenkenner rechnen damit, dass in den nächsten Jahren der Markt mit vielen neuen Marken überschwemmt wird. Der Anteil der neuen Produkte dürfte allerdings mittelfristig nicht mehr als 6% erreichen. Aufgrund der hohen Konzentration in der Branche schätzen die existierenden Brauereien die Gefahr, die von neuen Marken ausgeht, als relativ gering ein.

Um einen gelungenen Markteintritt sicherzustellen, muss beachtet werden, dass die griechischen Verbraucher verhalten auf neue Marken reagieren und eine relativ hohe Loyalität zu bisherigen Anbietern zeigen. Infolgedessen setzt die Platzierung eines neuen Produktes eine entsprechend langfristige Strategie voraus. Rund 90% des Bierabsatzes wird von den drei führenden Namen Heineken, Amstel und Mythos umgesetzt, während die mehr als 160 Importbiere nur etwa 5 bis 6% des Marktes auf sich vereinen.

Angesichts der stabilen Branchenkonjunktur wird sich in den nächsten Jahren ein zusätzlicher Maschinen- und Ausrüstungsbedarf ergeben, der deutschen Anbietern entsprechender Ausrüstungen zugute kommen kann. Die Gesamtimporte von Maschinen beliefen sich 2004 auf 57,7 Mio. Euro nach 54 Mio. Euro im Vorjahr (+6,8%). Höher noch wuchsen die Einfuhren aus der EU, nämlich um rd. 18% auf 48,9 Mio. Euro. Die höchste Nachfrage verzeichnete die Pos. 4822.40 (andere Verpackungsmaschinen) mit 32,7 Mio. Euro (+5,9%). Es folgten die Position 8422.30 (Maschinen zum Füllen, Verschließen oder Etikettieren von Flaschen, Dosen) mit 23,5 Mio. Euro 2004 gegenüber 22,5 Mio. Euro im Jahr 2003 und die Pos. 8422.20 (Maschinen zum Reinigen o. Trocken von Flaschen u.ä.), wo sich die Importe 2004 auf 1,5 Mio. Euro beliefen (+156,5%).

Die Importe entsprechender Abfüll- und Verpackungsmaschinen aus Deutschland wiesen im Jahr 2004 ein Volumen von 7,8 Mio. Euro auf. Auch die Biereinfuhren wuchsen. Der Anstieg bewegte sich zwischen 16 und 21%. Mindestens ein knappes Drittel bis zur Hälfte der Gesamtimporte stammten aus Deutschland.

  2003 2004 2004/03
2203.00.01/ Bier aus Malz in Behältnissen mit einem Inhalt von 10 l oder weniger, in Flaschen      
Insgesamt 7.784 8.586 10,3
EU 7.723 8.372 8,4
Deutschland 2.063 2.450 18,8
Niederlande 2.211 2.124 -3,9
Frankreich 1.090 1.561 43,2
Italien 2.103 820 -61,0
2203.00.09/ Anderes Bier aus Malz      
Insgesamt 15.074 20.021 32,8
EU 13.668 18.359 34,3
Deutschland 9.297 11.234 20,8
Niederlande 2.876 4.935 71,6
Italien 732 851 16,3
Großbritannien 189 115 -39,2
2203.00.10/ Bier aus Malz in Behältnissen mit einem Inhalt von mehr als 10 l      
Insgesamt 2.099 2.164 3,1
EU 1.812 1.963 8,3
Deutschland 998 1.156 15,8
Großbritannien 358 260 -27,4
Niederlande 216 260 20,4
Italien 240 163 -32,1

Fachwerbung bringt neue Kunden

November 6, 2007

Quelle: GVnet-infodienst.de, 05. Noveber 2007

80 Prozent der Zuliefererunternehmen setzen auf Anzeigen in Fachzeitschriften

Hamburg. Gut gemachte Fachwerbung bringt neue Kunden. Über 80 Prozent der führenden Zulieferunternehmen im Außer-Haus-Markt schaltet Anzeigen in Fachzeitschriften. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsunternehmens CHD Expert hervor. Fachwerbung rangiert im Mediamix noch vor Direktmarketing, Hausmessen oder Newsletters.

CHD Expert sagt: Die gute alte Fachanzeige ist aus dem Kommunikations- und Medienkonzept der Zulieferer und Ausstatter nicht wegzudenken“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert. Regelmäßige Veröffentlichungen in der Fachpresse – nicht nur zu Fachmessen – korrespondieren mit Produkt- und Firmeninfos auf der Unternehmens-Website, so Lambracht. Insbesondere für Anbieter aus den Bereichen Dienstleistung und Ausrüstung sind Fachanzeigen ein zentrales Element der Marktkommunikation.

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Fachzeitschriften sind für die Zulieferer und Ausstatter auch eine wichtige Informationsquelle. Über 70 Prozent der befragten Unternehmen werten Branchenmagazine auf neue Marktdaten aus. Dagegen liegt die Nutzung der Internetportale noch zurück: Nur 56 Prozent der Zulieferer und Anbieter suchen Marktinfos online. „Doch die Bedeutung der Onlinerecherche steigt stark an“, berichtet Lambracht. Internetarchive und Onlinedatenbanken rücken immer mehr in den Fokus der Entscheider in Marketing und Business Development.
Über die Studie: Über 600 Entscheider aus führenden Zuliefer- und Ausstattungsfirmen im Außer-Haus-Markt wurden im Sommer 2007 schriftlich zu ihrer Markt- und Unternehmenseinschätzung befragt. 76 Prozent der führenden Zulieferunternehmen berichten von einer erheblich positiveren Marktstimmung in den ersten sechs Monaten des Jahres. „Die Konjunkturlage hat merklich angezogen und lässt die Absatzprognosen der Zulieferer für das zweite Halbjahr noch einmal ansteigen“, analysiert GF Thilo Lambracht die Marktstudie. Lediglich fünf Prozent der befragten Marketingentscheider haben mit einer Verschlechterung der Marktlage bei ihren Kunden in Hotellerie, Gastronomie und GV zu kämpfen gehabt. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Erwartungen an das eigene Unternehmen für Umsatz- und Ertragssteigerungen im zweiten Halbjahr steigen: 78 Prozent rechnen mit einer Verbesserung in ihren Marktanteilen.