Juni 18, 2008
Quelle: CHD Expert, 18. Juni 2008
Mehr Männer als Frauen gehen regelmäßig aus – Wenig Jugendliche
Ausgehen ist überwiegend für „reifere Gäste“ eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Fast zwei Drittel der Besucher von Restaurants und Kneipen sind über 40 Jahre alt. Nahezu jeder fünfte Gast ist sogar 60 Jahre oder älter. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Bei der Altersverteilung der Gäste wird deutlich, dass unterdurchschnittlich wenige Jugendliche regelmäßig in der klassischen Gastronomie anzutreffen sind. Obwohl 19 Prozent der Bevölkerung unter 18 Jahre alt ist, sind nur gut sechs Prozent der Gäste noch nicht volljährig.

„Nur etwa ein Drittel der Gäste sind im ‚Feieralter‘ zwischen 18 und 39 Jahren“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Betrachtet man den Altersdurchschnitt der Gäste ohne die unter 18-Jährigen, stellt sich heraus, dass es keine Alterslücke mehr gibt. „Der Anteil der 18- bis 49-Jährigen ist somit fast genauso hoch wie der Anteil der über 50-Jährigen in der Gastronomie“, so Lambracht.
In den einzelnen Gastronomiearten sind die „reiferen Gäste“ (über 40 Jahre alt) in der Überzahl. Lediglich in Bars, Clubs oder Lounges ist der Anteil unter 39-Jährigen deutlich höher. Zum Vergleich: In A-la-carte-Restaurants sind rund 65 Prozent der Gäste älteren Semesters. „Regelmäßiges Ausgehen hat auch mit der Finanzkraft zu tun – und die ist beim reiferen Publikum einfach höher als bei jungen Leuten“, analysiert Lambracht. Alter hat auch etwas mit Gemeinschaftsgefühl und Überschaubarkeit zu tun: Der Anteil der über 60-Jährigen ist in Kneipen mit fast 22 Prozent besonders hoch. Zum Vergleich: In Bars sind lediglich rund zwölf Prozent der Gäste im Seniorenalter.
Rund 53 Prozent der Gäste sind männlich, 47 Prozent sind weiblich. Je nach Gastronomieart ist die Geschlechterverteilung sehr unterschiedlich: In Bars/Clubs/Lounges herrscht ein Männerüberschuss (59%). Dagegen sind mehr Damen in Cafés (55%) anzutreffen. Und in Kneipen sind die Verhältnisse noch klarer: 63 Prozent der Gäste sind Herren. „Diskussionen beim Bier an der Bar oder am Stammtisch ist eben immer noch Männersache“, so Lambracht.
Weitere Eckdaten der Gastronomie gehen aus den aktuellen Studienergebnissen von CHD Expert hervor: Der Durchschnittsbon in der deutschen Gastronomie beträgt 14,50 Euro. Über die Hälfte der Gäste bleibt zwischen 60 und 120 Minuten. Die wichtigsten Branchendaten sind in der Studie „Gastgewerbe in Deutschland 2008“ (290 Euro zzgl. MwSt.) zu finden; Bestellungen unter http://shop.chd-expert.de.
Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.
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Verfasst von Carsten Hennig
Juni 12, 2008
Quelle: CHD Expert, 12. Juni 2008
CHD Expert: Gastro-Durchschnittsbon im europäischen Vergleich – Höchste Restaurantpreise werden in Großbritannien verlangt
Hamburg, 12. Juni 2008
Wie bei den Hotelraten sind auch die Gastronomiepreise hierzulande vergleichsweise niedrig: Der Durchschnittsbon in einem deutschen A-la-carte-Restaurant beträgt 14,50 Euro und liegt damit um rund 40 Prozent niedriger als in Großbritannien. In den englischen Top-Restaurants bezahlt jeder Gast durchschnittlich 23,60 Euro je Hauptmahlzeit. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Dazu wurden in Frankreich, Spanien, Großbritannien und Deutschland jeweils mehrere tausende Gastronomiebetriebe befragt.

„Das enorme Gefälle beim Gastro-Durchschnittsbon zeigt, dass die Esskultur in anderen europäischen Ländern ausgeprägter ist und häufiger Menüs trotz steigender Preise bestellt werden“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. Auch in Frankreich fällt die durchschnittliche Restaurantrechnung mit 22 Euro erheblich höher als in Deutschland. In Spanien werden immerhin noch 18,10 Euro je Gast berechnet.
Die Restaurantpreise sind in den vergangenen drei Jahren erheblich gestiegen. 2005 betrug der Gastro-Durchschnittsbon in Deutschland noch 11,70 Euro. In Spanien waren dies 15 Euro und in Frankreich 18,50 Euro. „Hier machen sich europaweit die gestiegenen Kosten für Rohwaren-Einkauf und Energie bemerkbar“, so Lambracht. Gleichzeitig ist aber auf dem gesamten Kontinent ein Wachstum des Außer-Haus-Marktes zu verzeichnen – anspruchsvolle Full-Service-Restaurants gehören dabei in fast jedem westeuropäischen Land zu den Gewinnern. So beträgt der Durchschnittsbon z.B. in französischen Hotel-Restaurants 26 Euro und liegt damit um fast 20 Prozent höher als in anderen Restaurants.
Je nach gastronomischem Segment variiert auch in Deutschland der Durchschnittsbon: In Bars/Lounges zahlt der Gast 13,80 Euro sowie in Kneipen und Bistros knapp über zehn Euro. In Cafés beträgt die Durchschnittsrechnung nur 6,50 Euro. Die Studie „Durchschnittsbon in der deutschen Gastronomie 2008“ (befragt wurden im April 2008 über 1.000 gastronomische Betriebe) ist ab Juli für €330,00 im Onlineshop von CHD Expert (http://shop.chd-expert.de) erhältlich.
Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.
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Verfasst von Carsten Hennig
Juni 3, 2008
Quelle: Top hotel, Ende Mai 2008
Über 7800 Hotels in Deutschland sind nach den Dehoga-Hotelsterne kategorisiert. Dies sind drei Viertel der Hotellerie. Damit hat sich das System zur Einteilung von Hotels längst etabliert. Doch die Durschdringung der Dehoga-Kriterien sind nach Segment unterschiedlich. So sind zum Beispiel nur rund 70 Prozent der Luxushotels nach Dehoga klassifiziert. Viele Grand Hotels verzichten bewusst auf die offizielle Einteilung und positionieren sich individuell. Bei den First-Class-Hotels sind rund 80 Prozent nach Dehoga-Sternen ausgezeichnet, bei den Komfort-Hotels sind es dagegen wiederum nur 70 Prozent. Die höchste Durchdringung haben die Dehoga-Hotelsterne bei den Standard-Hotels mit über 90 Prozent. In der Touristenklasse sind nur rund 60 Prozent nach Dehoga-Hotelsternen prämiert; in diesem Segment sind etliche privat geführte Betriebe, die eine zum Teil sehr individuelle Zimmerausstattung bieten und damit schwierig einzustufen sind. Kritiker bemängeln am Dehoga-System das Fehlen der „weichen“ Servicefaktoren, die gerade in der Top-Hotellerie viel ausmachen. Als Vorbild für einen Servicequeck wird das Gütesiegel „Q“ der Schweizer Hotelsverbandes hotelleriesuisse angeführt. In Helvetien wird indes die Vergabe der Hotelsterne neu organisiert: Künftig sollen strikt voneinander getrennte Gremium die Klassifizierungen und die Überprüfung übernehmen. Damit will man das Kriteriensystem transparenter machen – und mehr Glaubwürdigkeit erreichen.
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Verfasst von Carsten Hennig
Juni 2, 2008
Quelle: CHD Expert, 02. Juni 2008
Verweildauer in der Gastronomie nimmt ab – Am längsten in der Bar
Die Konsumzurückhaltung trifft nun auch die Gastronomie: Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste in Kneipen und Restaurants hat in den vergangenen sechs Monaten leicht abgenommen. Nach einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, bleiben nahezu zwei Drittel der Gäste von A-la-carte-Restaurants maximal zwei Stunden. „Dies sind einige Prozentpunkte weniger als in den vergangenen zwei Jahren“, sagt Geschäftsführer Thilo Lambracht. Dagegen hocken gut ein Drittel der Stammgäste in den klassischen Kneipen regelmäßig zu vier Stunden in ihrem „verlängerten Wohnzimmer“. Für die Studie wurden 1.050 Gastronomiebetriebe (Restaurants, Gasthöfe, Kneipen und Hotelrestaurants) im April 2008 befragt.

Auswärts essen muss heutzutage schneller gehen: Der Anteil der Langzeitgäste in Restaurants (zwei bis vier Stunden je Aufenthalt) liegt bei nur 16 Prozent. „Das Gourmetdinner mit Freunden im ‚Fresstempel‘ findet seltener statt“, so Lambracht. Zum Vergleich: In Segment der Clubs und Lounges bedeutet für rund 40 Prozent der Gäste der Einlass ein nahezu abendfüllendes Programm. „Hier schlägt der Eintrittspreis und der Eventcharakter der Betriebe durch“, berichtet Gastroexperte Lambracht.
In den kleineren Gastronomieformen ist die durchschnittliche Verweildauer der Gäste zum größten Teil wesentlich kürzer: In Bistros bleibt über die Hälfte der Gäste maximal eine Stunde. In Cafés liegt dieser Anteil sogar bei 63 Prozent. Für Kaffee und Kuchen nehmen sich gerade noch 32 Prozent etwas mehr Zeit (30 bis 60 Minuten). Viele Cafétiers kalkulieren heute mit einer höheren Gästefrequenz (mehr Gäste bei weniger Sitzplätzen) und versuchen Zusatzumsätze durch Verkauf von Spezialitäten zu generieren.
Die durchschnittliche Verweildauer schlägt sich auch beim Durchschnittsbon nieder: In Cafés wird per Gast gerade einmal 6,50 Euro berechnet. In Bistros sind dies schon knapp über zehn Euro. Und in den teureren Restaurants und Clubs/Lounges liegt der Durchschnittsbon bei 14,50 Euro bzw. 13,90 Euro.
„Höhere Lebenshaltungskosten, steigende Energiepreise und zu einem guten Teil auch das Rauchverbot setzen der Gastronomie weiter zu“, analysiert Lambracht die aktuelle Marktlage. Neben einem generellen Umsatzeinbruch infolge des Rauchverbotes verstärke sich der Trend dadurch, dass Stammgäste kürzer als früher bleiben und etwas weniger konsumieren. „Nur wer sich im Marketing hervortun kann, wird Sieger im harten Gastro-Wettbewerb sein“, so Lambracht. Bei kleinen Gastronomiebetrieben, z.B. inhabergeführten Eckkneipen, wird weiterhin eine Marktbereinigung stattfinden.
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Verfasst von Carsten Hennig
Mai 23, 2008
Quelle: CHD Expert Deutschland, 22. Mai 2008
15 Prozent Rabatt für jede Onlinebestellung – 1 iPod Shuffle gratis dazu
Der Außer-Haus-Markt boomt – und CHD Expert weiß, wie man den Erfolg nutzen kann. Das internationale Marktforschungsinstitut für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV) bietet im neu gestarteten Onlineshop aktuelle Adresspakete sowie Studien und Reports noch bis zum 31. Mai 2008 mit einem Sonderrabatt von 15 Prozent an. Zudem erhält jeder Besteller einen MP3-Player der Kultmarke Apple (iPod Shuffle, 1GB, solange Vorrat reicht) kostenfrei dazu.

„Mit zahlreichen Neuerscheinungen bei den Marktstudien und -reports bieten wir aktuellste Hintergrundinformationen über den Außer-Haus-Markt zu attraktiven Konditionen“, so Frank Wiechmann, Sales Manager bei CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. „Und mit den aktualisierten Adresspaketen wird jedes Mailing ein Erfolg, da wir stets die neuen Ansprechpartner in aufwändiger Recherche verzeichnen“, so Wiechmann weiter: „Mit den Hintergrundinformationen aus unseren Studien und Reports erfahren Sie den entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Sales & Marketing.“
Neu gestartet ist der Onlineshop von CHD Expert: Unter http://shop.chd-expert.de sind alle Adresspakete, Reports und Studien sowie das Jahresabonnement zu tophotelprojects.com, der internationalen Datenbank für Hotelbauprojekte, bequem rund um die Uhr zu ordern. Der Onlineshop ist gewerblichen Kunden vorbehalten und in deutscher und englischer Sprache abrufbar.
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Sonstiges | Getaggt: Adresspaket, Ausser Haus Markt, Deutschland, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, GV, Hotellerie, Report, Studie |
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Verfasst von Carsten Hennig
Mai 16, 2008
Quelle: CHD Expert, 16. Mai 2008
Studie von CHD Expert über Durchschnittsbon in deutscher Gastronomie – Leichte Steigerung seit 2006 – Restaurantbesuch am teuersten
Die Umsatzentwicklung in der deutschen Gastronomie ist moderat: Der Durchschnittsbon je Gast beträgt 12,51 Euro und damit nur vier Prozentpunkte mehr als vor zwei Jahren. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Das leichte Plus in der Gastronomie ist auf allgemeine Preissteigerungen zurück zu führen. Aber: „Ein Drittel der Kneipen muss mit einem Durchschnittsumsatz von unter acht Euro auskommen – und dies bei zum Teil schweren Umsatzverlusten infolge des Rauchverbotes“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. Bei Restaurants tritt ein gewisses Luxusverhalten zutage – hier gibt der deutsche Gast mit 14,53 Euro überdurchschnittlich viel aus. In den gut zehn Prozent der gehobenen Restaurants steigt der Durchschnittsbon auf über 25 Euro. „Hier werden auch gerne einmal eine zweite Flasche Wein oder ausgefallene Desserts geordert“, berichtet Lambracht.

Auch in Bars, Clubs und Lounges wird gern konsumiert – der Durchschnittsbon beträgt hier 13,88 Euro. „Dies ist einerseits auf den Trend zu hochwertigen Cocktails oder auch auf Sondererlöse wie Clubeintritt zurück zu führen“, sagt Lambracht.
Über die Hälfte der gastronomischen Betriebe bewegen sich bei den Erlösen im Mittelfeld. „In den meisten Betrieben liegt der Durchschnittsbon zwischen neun und siebzehn Euro und lässt damit wenig Spielraum“, berichtet Thilo Lambracht. Treten unvorhersehbare Umsatzeinbrüche oder drastische Preissteigerungen bei den Betriebskosten auf, sind schnell Arbeitsplätze in Gefahr.
In der klassischen Kneipe wird knapp über zehn Euro je Gast durchschnittlich umgesetzt, ebenso im Bistro. Schlusslicht ist das Café, das lediglich 6,50 Euro je Gast kassiert. „Dafür ist aber die Gewinnspanne bei Kaffee deutlich höher und meist die Gästefrequenz höher als in den anderen Gastronomieformen“, sagt Lambracht.
Für die Studie wurden im April diesen Jahres über 1.000 gastronomische Betriebe in ganz Deutschland befragt. Die Studie „Durchschnittsbon in der deutschen Gastronomie 2008“ ist ab Juli für €499,00 im Onlineshop von CHD Expert (http://shop.chd-expert.de) erhältlich.
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Gastronomie | Getaggt: Ausser Haus Markt, Bar, Bistro, Cafe, Club, Deutschland, Durchschnittsbon, Gastronomie, Kneipe, Lounge, Restaurant, Umsatz |
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Verfasst von Carsten Hennig
Mai 14, 2008
Quelle: AFP, 14. Mai 2008
Deutsche Verbraucher wollen wieder mehr Geflügel. In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden 7,5 Prozent mehr Geflügelfleisch produziert als noch im Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Besonders gefragt war demnach das Fleisch von Enten (+ 14 Prozent) und Jungmasthühnern (+ 8,7 Prozent). Grund für die gestiegene Geflügel-Nachfrage ist Marktforschern zufolge das Abebben der akuten Furcht vor der Vogelgrippe. “Die Nachfrage nach Geflügel hat sich mittlerweile weitgehend erholt, allerdings sind die Kosten für das Fleisch deutlich gestiegen”, sagte ein Sprecher der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg.
Insgesamt wurden im ersten Quartal 2008 1,9 Millionen Tonnen Fleisch produziert und damit 2,9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Einen Zuwachs um 2,6 Prozent gab es beim Schweinefleisch, hier wurden 1,3 Millionen Tonnen erzeugt. Dies führte der GfK-Sprecher vor allem auf Exporte ins Ausland zurück, denn die Nachfrage in Deutschland sei weitgehend gleichbleibend. Die Produktion von Rindfleisch blieb mit insgesamt 286.300 Tonnen fast unverändert.
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Food | Getaggt: Deutschland, Ernährung, Essen, Geflügel, Gfelügelfleisch, Lebensmittel |
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Verfasst von Carsten Hennig
Mai 6, 2008
Quelle: Pressemitteilung, 06. Mai 2008
Gate Gourmet, der zur gategroup gehörende, weltweit grösste unabhängige Catering- und Logistik-Anbieter im Bereich Luftfahrt, ist übereingekommen, in fünf Städten Catering-Betriebe von Air Berlin und SCK Sky Catering Kitchen GmbH zu übernehmen.
Darüber hinaus hat Air Berlin, Deutschlands zweitgrösste Fluggesellschaft und das drittgrösste Beförderungsunternehmen auf dem europäischen Urlaubsmarkt, einen neuen, langfristigen Catering-Vertrag mit Gate Gourmet für Deutschland und die übrigen europäischen Länder abgeschlossen.
Die im Rahmen der Transaktion übernommenen Flugküchen befinden sich in Düsseldorf, Köln/Bonn, Münster/Osnabruck, Leipzig/Halle und Paderborn. Die fünf Einrichtungen versorgen jährlich ca. 18.000 Flüge, wobei Düsseldorf mit jährlich ca. 10.000 Flügen der grösste Einzelbetrieb ist.
Der auf fünf Städte verteilte Betrieb, der offiziell unter dem Namen SCK DUS GmbH & Co KG Düsseldorf agiert, ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Air Berlin und SCK Sky Catering Kitchen GmbH Bordverpflegung & Co Service KG, Ulm. Die SCK Sky Catering Kitchen GmbH Bordverpflegung & Co Service KG, Ulm wird weiterhin an Standorten in mehreren anderen Städten in Deutschland tätig sein.
“Wir sind sehr erfreut, diese fünf Betriebe in das Portfolio von Gate Gourmet aufnehmen zu können. Es handelt sich hierbei um einen strategisch wichtigen Ausbau unseres Netzwerks. Wir sehen in dieser Transaktion im Rahmen unserer langfristigen Strategie, Gate Gourmets Position auf dem deutschen Fluglinien-Catering-Markt zu festigen, eine ganz entscheidende Übernahme”, erklärte Guy Dubois, Präsident und designierter CEO von gategroup, der Dachmarke, die Gate Gourmet und weitere 10 Marken umfasst.
“Die Übernahme des Catering-Geschäfts von Air Berlin an der geschäftigen Drehscheibe in Düsseldorf und der neue, mehrjährige Vertrag mit der Fluggesellschaft stärken darüber hinaus unsere geschäftlichen Beziehungen mit dieser schnell expandierenden und innovativen europäischen Fluglinie”, so Philippe Op de Beeck, Senior Vice President und Präsident der Region Mitteleuropa, Nahost und Afrika von gategroup.
“Mit Gate Gourmet hat Air Berlin einen globalen Partner gefunden, der hervorragend zu unserem weltweiten Flugnetz passt. Vor allem durch den optimierten Einkauf werden wir von positiven Synergieeffekten profitieren können”, erklärte Thomas Ney, Senior Executive Inflight Service der Air Berlin Group.
Die Transaktion unterliegt noch der Zustimmung des deutschen Kartellamts. Über die Einzelheiten des Abkommens wurde Stillschweigen vereinbart.
Gate Gourmet wurde im Jahre 1992 gegründet und hat zwei Hauptgeschäftsstellen in Zürich (Schweiz) und in Reston (US-Bundesstaat Virginia). Das Unternehmen konnte durch Übernahmen beträchtlich expandieren und gründete schliesslich die Dachfirma gategroup, ein 11 Marken umfassender, führender Anbieter von Dienstleistungen für Fluggesellschaften. gategroups Portfolio schliesst in den drei Hauptbereichen Catering und Gastgewerbe, Flughafenmanagement und Logistik sowie Bord-Service Partnerfirmen von Weltniveau mit ein.
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GV | Getaggt: Airline, Catering, Deutschland, Gate Gourmet |
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Verfasst von Carsten Hennig
April 14, 2008
Quelle: GfK, April 2008
Im Außer-Haus Markt greifen die jungen Erwachsenen in der Altersklasse 16 bis 29 Jahre nach wie vor gerne zu Mischgetränken. Der Markt der Cocktails und Longdrinks ist dennoch leicht im Minus (2007 vs. Vorjahr). Im 3. Tertial 2007 haben insgesamt 2% der 16-29-jährigen weniger einen Cocktail oder Longdrink Außer-Haus konsumiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Vergleicht man die Beliebtheit der Cocktails mit den Longdrinks, so sind die Cocktails auf dem Vormarsch. Bei den Longdrinks halten sich insbesondere die Klassiker wie Wodka Energy und Bacardi Cola auf den vorderen Plätzen.
Die Preissteigerung bei den Cocktails und Longdrinks in dieser Altersklasse liegt von 2006 auf 2007 bei knapp 2% (je Getränk). Berücksichtigt man die Mehrwertsteuererhöhung hat der Gastwirt nichts verdient.
In den Discotheken haben die Cocktails und Longdrinks den größten Anteil am Getränkeumsatz (über 40%). Da aber hier in absehbarer Zeit nirgends mehr geraucht werden darf, werden die Auswirkungen des Rauchverbots nicht nur auf den Umsatz mit Mixgetränken spannend zu beobachten sein.
Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel „GfK TrinkTrends+“ der GfK Panel Services in Nürnberg.
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Beverages | Getaggt: Ausser Haus Markt, Bar, Beverages, Cocktails, Deutschland, Disco, Gastronomie, getränke, Kneipen, Longdrinks, Lounge, Martforschung, Mixgetränke |
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Verfasst von Carsten Hennig
April 10, 2008
Quelle: Pressemitteilung CMA, 09. April 2008
Die Spargelsaison 2008 ist eröffnet. In diesen Tagen stechen heimische Anbauer die ersten Stangen. Anlässlich des Erntebeginns gaben CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH und ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle GmbH am 9. April 2008 in Berlin einen Ausblick auf die kommende Spargelsaison.

Die Vorliebe der Deutschen für heimischen Spargel steigt kontinuierlich. Nach Angaben der ZMP wurden 2007 gut 94.300 Tonnen deutscher Spargel geerntet, 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Auch für 2008 wird mit einer Ertragsmenge auf hohem Niveau gerechnet, trotz der wegen der kühlen Witterung zögerlich anlaufenden Ernte. Die ersten Stangen aus heimischem Anbau kommen im Süden des Landes ab der 15. Kalenderwoche auf den Markt. In Nord- und Ostdeutschland gehen die Fachleute von einem Erntebeginn ein bis zwei Wochen später aus.
Den Trend zu Spargel aus der Region belegen auch die rückläufigen Einfuhren. 2007 kamen 24.000 Tonnen frischer Spargel aus dem Ausland, 5.000 Tonnen weniger als 2006. “Das beste Argument für heimischen Spargel ist die Frische”, weiß CMA-Produkt-Manager Christian Zeisberger. “Spargel aus der Region ist hier klar im Vorteil: Er hat keine langen Transportwege und erreicht den Verbraucher meist tagesfrisch.”
Von der Qualität und dem Geschmack des frisch geernteten Spargels konnten sich die Anwesenden direkt vor Ort überzeugen. Fernsehkoch Carsten Dohrs servierte kulinarische Kreationen mit frischem Spargel aus Baden und gab Tipps rund um den König der Gemüse. Bis zum 24. Juni können Spargelfans das Frühlingsgemüse noch genießen. Am Johannistag ist die Spargelsaison traditionell vorbei, damit die Pflanzen sich erholen und Kraft sammeln können für das kommende Jahr.
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Food | Getaggt: Deutschland, Saison, Sauce Hollandaise, Spargel |
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Verfasst von Carsten Hennig