Relative Wareneinsätze Getränke

Juni 24, 2008

Quelle: Kohl & Partner Tourismusberatung, Villach - Juni 2008

Die relativen Wareneinsätze bei Getränken liegen in der österreichischen Ferienhotellerie bei

  • Bier von 27,0 % bis 29,0 %
  • Wein von 33,0 % bis 37,0 %
  • Spirituosen von 19,0 % bis 22,0 %
  • Alkoholfreien Getränken von 22,0 % bis 25,0 %
  • Kaffee / Tee von 9,0 % bis 13,0 %

CHD-Expert-Studie: Über 60% der Gastronomie-Gäste im 40+ Segment

Juni 18, 2008

Quelle: CHD Expert, 18. Juni 2008

Mehr Männer als Frauen gehen regelmäßig aus – Wenig Jugendliche

Ausgehen ist überwiegend für „reifere Gäste“ eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Fast zwei Drittel der Besucher von Restaurants und Kneipen sind über 40 Jahre alt. Nahezu jeder fünfte Gast ist sogar 60 Jahre oder älter. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Bei der Altersverteilung der Gäste wird deutlich, dass unterdurchschnittlich wenige Jugendliche regelmäßig in der klassischen Gastronomie anzutreffen sind. Obwohl 19 Prozent der Bevölkerung unter 18 Jahre alt ist, sind nur gut sechs Prozent der Gäste noch nicht volljährig.

„Nur etwa ein Drittel der Gäste sind im ‚Feieralter‘ zwischen 18 und 39 Jahren“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Betrachtet man den Altersdurchschnitt der Gäste ohne die unter 18-Jährigen, stellt sich heraus, dass es keine Alterslücke mehr gibt. „Der Anteil der 18- bis 49-Jährigen ist somit fast genauso hoch wie der Anteil der über 50-Jährigen in der Gastronomie“, so Lambracht.

In den einzelnen Gastronomiearten sind die „reiferen Gäste“ (über 40 Jahre alt) in der Überzahl. Lediglich in Bars, Clubs oder Lounges ist der Anteil unter 39-Jährigen deutlich höher. Zum Vergleich: In A-la-carte-Restaurants sind rund 65 Prozent der Gäste älteren Semesters. „Regelmäßiges Ausgehen hat auch mit der Finanzkraft zu tun – und die ist beim reiferen Publikum einfach höher als bei jungen Leuten“, analysiert Lambracht. Alter hat auch etwas mit Gemeinschaftsgefühl und Überschaubarkeit zu tun: Der Anteil der über 60-Jährigen ist in Kneipen mit fast 22 Prozent besonders hoch. Zum Vergleich: In Bars sind lediglich rund zwölf Prozent der Gäste im Seniorenalter.

Rund 53 Prozent der Gäste sind männlich, 47 Prozent sind weiblich. Je nach Gastronomieart ist die Geschlechterverteilung sehr unterschiedlich: In Bars/Clubs/Lounges herrscht ein Männerüberschuss (59%). Dagegen sind mehr Damen in Cafés (55%) anzutreffen. Und in Kneipen sind die Verhältnisse noch klarer: 63 Prozent der Gäste sind Herren. „Diskussionen beim Bier an der Bar oder am Stammtisch ist eben immer noch Männersache“, so Lambracht.

Weitere Eckdaten der Gastronomie gehen aus den aktuellen Studienergebnissen von CHD Expert hervor: Der Durchschnittsbon in der deutschen Gastronomie beträgt 14,50 Euro. Über die Hälfte der Gäste bleibt zwischen 60 und 120 Minuten. Die wichtigsten Branchendaten sind in der Studie „Gastgewerbe in Deutschland 2008“ (290 Euro zzgl. MwSt.) zu finden; Bestellungen unter http://shop.chd-expert.de.
Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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In Deutschland ist auswärts essen günstig

Juni 12, 2008

Quelle: CHD Expert, 12. Juni 2008

CHD Expert: Gastro-Durchschnittsbon im europäischen Vergleich – Höchste Restaurantpreise werden in Großbritannien verlangt

Hamburg, 12. Juni 2008
Wie bei den Hotelraten sind auch die Gastronomiepreise hierzulande vergleichsweise niedrig: Der Durchschnittsbon in einem deutschen A-la-carte-Restaurant beträgt 14,50 Euro und liegt damit um rund 40 Prozent niedriger als in Großbritannien. In den englischen Top-Restaurants bezahlt jeder Gast durchschnittlich 23,60 Euro je Hauptmahlzeit. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Dazu wurden in Frankreich, Spanien, Großbritannien und Deutschland jeweils mehrere tausende Gastronomiebetriebe befragt.

„Das enorme Gefälle beim Gastro-Durchschnittsbon zeigt, dass die Esskultur in anderen europäischen Ländern ausgeprägter ist und häufiger Menüs trotz steigender Preise bestellt werden“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. Auch in Frankreich fällt die durchschnittliche Restaurantrechnung mit 22 Euro erheblich höher als in Deutschland. In Spanien werden immerhin noch 18,10 Euro je Gast berechnet.

Die Restaurantpreise sind in den vergangenen drei Jahren erheblich gestiegen. 2005 betrug der Gastro-Durchschnittsbon in Deutschland noch 11,70 Euro. In Spanien waren dies 15 Euro und in Frankreich 18,50 Euro. „Hier machen sich europaweit die gestiegenen Kosten für Rohwaren-Einkauf und Energie bemerkbar“, so Lambracht. Gleichzeitig ist aber auf dem gesamten Kontinent ein Wachstum des Außer-Haus-Marktes zu verzeichnen – anspruchsvolle Full-Service-Restaurants gehören dabei in fast jedem westeuropäischen Land zu den Gewinnern. So beträgt der Durchschnittsbon z.B. in französischen Hotel-Restaurants 26 Euro und liegt damit um fast 20 Prozent höher als in anderen Restaurants.

Je nach gastronomischem Segment variiert auch in Deutschland der Durchschnittsbon: In Bars/Lounges zahlt der Gast 13,80 Euro sowie in Kneipen und Bistros knapp über zehn Euro. In Cafés beträgt die Durchschnittsrechnung nur 6,50 Euro. Die Studie „Durchschnittsbon in der deutschen Gastronomie 2008“ (befragt wurden im April 2008 über 1.000 gastronomische Betriebe) ist ab Juli für €330,00 im Onlineshop von CHD Expert (http://shop.chd-expert.de) erhältlich.

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Neue Publikation kostenfrei bestellen: HOSPITALITY & FOODSERVICE WISSEN

Juni 10, 2008

Quelle: CHD Expert, 10. Juni 2008

Lesen Sie fundierte Analysen und Hintergrundinformationen über den Außer-Haus-Markt in unserer neuen Publikation HOSPITALITY & FOODSERVICE WISSEN. Auf sechs Seiten finden Sie Zusammenfassungen aktueller Markttrends sowie Zahlen, Daten und Fakten zu den neuesten Entwicklungen in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV). Der PDF-Newsletter erscheint vierteljährlich.

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Neue Gastronomie-Studie: Weniger Zeit für die Kneipe

Juni 2, 2008

Quelle: CHD Expert, 02. Juni 2008

Verweildauer in der Gastronomie nimmt ab – Am längsten in der Bar

Die Konsumzurückhaltung trifft nun auch die Gastronomie: Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste in Kneipen und Restaurants hat in den vergangenen sechs Monaten leicht abgenommen. Nach einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, bleiben nahezu zwei Drittel der Gäste von A-la-carte-Restaurants maximal zwei Stunden. „Dies sind einige Prozentpunkte weniger als in den vergangenen zwei Jahren“, sagt Geschäftsführer Thilo Lambracht. Dagegen hocken gut ein Drittel der Stammgäste in den klassischen Kneipen regelmäßig zu vier Stunden in ihrem „verlängerten Wohnzimmer“. Für die Studie wurden 1.050 Gastronomiebetriebe (Restaurants, Gasthöfe, Kneipen und Hotelrestaurants) im April 2008 befragt.

Auswärts essen muss heutzutage schneller gehen: Der Anteil der Langzeitgäste in Restaurants (zwei bis vier Stunden je Aufenthalt) liegt bei nur 16 Prozent. „Das Gourmetdinner mit Freunden im ‚Fresstempel‘ findet seltener statt“, so Lambracht. Zum Vergleich: In Segment der Clubs und Lounges bedeutet für rund 40 Prozent der Gäste der Einlass ein nahezu abendfüllendes Programm. „Hier schlägt der Eintrittspreis und der Eventcharakter der Betriebe durch“, berichtet Gastroexperte Lambracht.

In den kleineren Gastronomieformen ist die durchschnittliche Verweildauer der Gäste zum größten Teil wesentlich kürzer: In Bistros bleibt über die Hälfte der Gäste maximal eine Stunde. In Cafés liegt dieser Anteil sogar bei 63 Prozent. Für Kaffee und Kuchen nehmen sich gerade noch 32 Prozent etwas mehr Zeit (30 bis 60 Minuten). Viele Cafétiers kalkulieren heute mit einer höheren Gästefrequenz (mehr Gäste bei weniger Sitzplätzen) und versuchen Zusatzumsätze durch Verkauf von Spezialitäten zu generieren.

Die durchschnittliche Verweildauer schlägt sich auch beim Durchschnittsbon nieder: In Cafés wird per Gast gerade einmal 6,50 Euro berechnet. In Bistros sind dies schon knapp über zehn Euro. Und in den teureren Restaurants und Clubs/Lounges liegt der Durchschnittsbon bei 14,50 Euro bzw. 13,90 Euro.
„Höhere Lebenshaltungskosten, steigende Energiepreise und zu einem guten Teil auch das Rauchverbot setzen der Gastronomie weiter zu“, analysiert Lambracht die aktuelle Marktlage. Neben einem generellen Umsatzeinbruch infolge des Rauchverbotes verstärke sich der Trend dadurch, dass Stammgäste kürzer als früher bleiben und etwas weniger konsumieren. „Nur wer sich im Marketing hervortun kann, wird Sieger im harten Gastro-Wettbewerb sein“, so Lambracht. Bei kleinen Gastronomiebetrieben, z.B. inhabergeführten Eckkneipen, wird weiterhin eine Marktbereinigung stattfinden.

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Essen pro Gesundheit: Die Sieger stehen fest

Juni 1, 2008

Quelle: cafefuture.net, 30. Mai 2008

Die glanzvollen Sieger des bayrischen Wettbewerb “Essen pro Gesundheit” im Außer-Haus-Markt 2007/2008 stehen fest: In der Kategorie Betriebsverpflegung gewann die Versicherungskammer Bayern (München) den ersten Preis, vor der Allianz Deutschland AG und dem Hipp-Werk in Pfaffenhofen, die sich beide den zweiten Rang teilten. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz hatte zum dritten Mal gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zu dem Wettbewerb aufgerufen. Das diesjährige Motto lautete: „Gut essen – mehr wissen – gesund genießen”.

Neben der Betriebsgastronomie kürte die 15-köpfige Jury weitere Unternehmen in den Kategorien: Schul- und Kitaverpflegung, Kliniken und Heime sowie Gastronomie und Hotellerie. Bewertet wurden die Präsentation des Essens, das Ambiente der jeweiligen Einrichtung bzw. des jeweiligen Betriebs sowie die Zufriedenheit der Gäste. Weitere Kriterien für die Preisvergabe waren die Lebensmittelqualität, die Zubereitung sowie Abwechslung und Vielfalt der Speisen. Auch der Dialog mit den Gästen, Gästebefragungen, Informationen und Aktionen wurden von der Jury in ihr Urteil mit einbezogen.

Die Preisverleihung fand mit einem großen Kochevent mit sieben Spitzenköchen der Jeunes Restaurateurs d’Europe in Rothenburg ob der Tauber ihren krönenden Abschluss. Die Jurymitglieder zeigten sich begeistert von dem Engagement der Küchenchefs und dem großen Rückhalt für eine ausgewogene Verpflegung auf der jeweiligen Leitungsebene. Dabei zeigt sich immer wieder: Erst wenn das gesamte Haus, die gesamte Einrichtung dahinter steht, kann das Konzept einer gesundheitsfördernden Verpflegung zum Erfolg werden.

Alle Sieger im Profil mit Foto unter: www.stmugv.bayern.de/gesundheit/giba/gewicht/progesund_preis07_08.htm


Alles über den Außer-Haus-Markt – CHD Expert startet Webshop für Adresspakete und Studien

Mai 23, 2008

Quelle: CHD Expert Deutschland, 22. Mai 2008

15 Prozent Rabatt für jede Onlinebestellung – 1 iPod Shuffle gratis dazu

Der Außer-Haus-Markt boomt – und CHD Expert weiß, wie man den Erfolg nutzen kann. Das internationale Marktforschungsinstitut für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV) bietet im neu gestarteten Onlineshop aktuelle Adresspakete sowie Studien und Reports noch bis zum 31. Mai 2008 mit einem Sonderrabatt von 15 Prozent an. Zudem erhält jeder Besteller einen MP3-Player der Kultmarke Apple (iPod Shuffle, 1GB, solange Vorrat reicht) kostenfrei dazu.

„Mit zahlreichen Neuerscheinungen bei den Marktstudien und -reports bieten wir aktuellste Hintergrundinformationen über den Außer-Haus-Markt zu attraktiven Konditionen“, so Frank Wiechmann, Sales Manager bei CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. „Und mit den aktualisierten Adresspaketen wird jedes Mailing ein Erfolg, da wir stets die neuen Ansprechpartner in aufwändiger Recherche verzeichnen“, so Wiechmann weiter: „Mit den Hintergrundinformationen aus unseren Studien und Reports erfahren Sie den entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Sales & Marketing.“

Neu gestartet ist der Onlineshop von CHD Expert: Unter http://shop.chd-expert.de sind alle Adresspakete, Reports und Studien sowie das Jahresabonnement zu tophotelprojects.com, der internationalen Datenbank für Hotelbauprojekte, bequem rund um die Uhr zu ordern. Der Onlineshop ist gewerblichen Kunden vorbehalten und in deutscher und englischer Sprache abrufbar.

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Der deutsche Gast gibt pro Besuch 12,51 Euro aus

Mai 16, 2008

Quelle: CHD Expert, 16. Mai 2008

Studie von CHD Expert über Durchschnittsbon in deutscher Gastronomie – Leichte Steigerung seit 2006 – Restaurantbesuch am teuersten

Die Umsatzentwicklung in der deutschen Gastronomie ist moderat: Der Durchschnittsbon je Gast beträgt 12,51 Euro und damit nur vier Prozentpunkte mehr als vor zwei Jahren. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Das leichte Plus in der Gastronomie ist auf allgemeine Preissteigerungen zurück zu führen. Aber: „Ein Drittel der Kneipen muss mit einem Durchschnittsumsatz von unter acht Euro auskommen – und dies bei zum Teil schweren Umsatzverlusten infolge des Rauchverbotes“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. Bei Restaurants tritt ein gewisses Luxusverhalten zutage – hier gibt der deutsche Gast mit 14,53 Euro überdurchschnittlich viel aus. In den gut zehn Prozent der gehobenen Restaurants steigt der Durchschnittsbon auf über 25 Euro. „Hier werden auch gerne einmal eine zweite Flasche Wein oder ausgefallene Desserts geordert“, berichtet Lambracht.

Auch in Bars, Clubs und Lounges wird gern konsumiert – der Durchschnittsbon beträgt hier 13,88 Euro. „Dies ist einerseits auf den Trend zu hochwertigen Cocktails oder auch auf Sondererlöse wie Clubeintritt zurück zu führen“, sagt Lambracht.

Über die Hälfte der gastronomischen Betriebe bewegen sich bei den Erlösen im Mittelfeld. „In den meisten Betrieben liegt der Durchschnittsbon zwischen neun und siebzehn Euro und lässt damit wenig Spielraum“, berichtet Thilo Lambracht. Treten unvorhersehbare Umsatzeinbrüche oder drastische Preissteigerungen bei den Betriebskosten auf, sind schnell Arbeitsplätze in Gefahr.

In der klassischen Kneipe wird knapp über zehn Euro je Gast durchschnittlich umgesetzt, ebenso im Bistro. Schlusslicht ist das Café, das lediglich 6,50 Euro je Gast kassiert. „Dafür ist aber die Gewinnspanne bei Kaffee deutlich höher und meist die Gästefrequenz höher als in den anderen Gastronomieformen“, sagt Lambracht.

Für die Studie wurden im April diesen Jahres über 1.000 gastronomische Betriebe in ganz Deutschland befragt. Die Studie „Durchschnittsbon in der deutschen Gastronomie 2008“ ist ab Juli für €499,00 im Onlineshop von CHD Expert (http://shop.chd-expert.de) erhältlich.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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GastroSuisse: Traditionelle Gastronomie und Schnellverpflegung legen zu

April 16, 2008

Quelle: GastroSuisse, 16. April 2008

Das Gastgewerbe hat 2007 überdurchschnittlich von der guten Gesamtsituation der Schweizer Volkswirtschaft profitiert. Herr und Frau Schweizer haben im vergangenen Jahr für Essen und Trinken ausserhalb der eigenen vier Wände 19 Mrd. Schweizer Franken ausgegeben, 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Die rückläufige Tendenz der Ausgaben in der herkömmlichen Gastronomie konnte 2007 gestoppt werden. Wie der Branchenverband GastroSuisse anlässlich seiner Jahresmedienkonferenz am 16. April 2008 in Zürich bekannt gab, zeigt sich sogar eine leichte Trendumkehr.

    ”Das Jahr 2007 war für die Branche insgesamt ein wirtschaftlich gutes”, zog GastroSuisse-Zentralpräsident Klaus Künzli Bilanz. Die Konsumentenstimmung war so positiv wie seit vielen Jahren nicht mehr. Das Gastgewerbe, das stark auf konjunkturelle Schwankungen reagiert, hat davon profitiert. Bemerkenswert ist, dass die traditionelle Gastronomie - entgegen der bisherigen Entwicklung - ein Wachstum der Ausgaben ausweist: zwar hat die Frequenz der Besuche abgenommen, aber bei einer Konsumation wurde im Vergleich zum Vorjahr mehr Geld ausgegeben. Ebenfalls zu den Gewinnern gehörte 2007 die Schnellverpflegungsgastronomie, die ihre Bedeutung vor allem bei jüngeren Gästen und bei Frauen steigern konnte.

    Die Essensvorlieben beim Ausserhauskonsum haben im vergangenen Jahr interessante Verschiebungen erfahren: Die Entwicklung der meistbestellten Gerichte zeigt, dass im Gastgewerbe Beilagen wie Kartoffeln, Pommes Frites, Reis und Gemüse an Bedeutung gewinnen. Im Vergleich zu den Vorjahren wird auch immer häufiger ein Frühstück auswärts bestellt. Auf dem Speisezettel rückläufig sind indessen Fleischgerichte und auch Salate. Letzteres ist umso erstaunlicher, als das Bewusstsein für gesunde Ernährung in den letzten Jahren eher angestiegen ist.

    Jedes dritte im Gastgewerbe konsumierte Getränk ist ein Kaffee, ein Tee oder ein Milchgetränk; das bringt der nationale Getränkezettel zum Ausdruck. Rund ein Viertel der Bestellungen umfassen Mineralwasser. Über die Jahre hinweg zeigt sich deutlich, dass der Konsum alkoholischer Getränke im Gastgewerbe rückläufig ist. Der Konsum von Bier beispielsweise ist 2007 um 12 Prozent zurückgegangen.

    Politisch auf Kurs

    Zufriedenheit signalisierte Klaus Künzli auch in politischer Hinsicht: “Der intensive Einsatz trägt Früchte.” In der sehr relevanten Frage der Zusatzfinanzierung für die Invalidenversicherung mit Hilfe der MWSt hat der Nationalrat kurz vor Ostern einer einheitlichen Erhöhung der MWSt-Sätze zugestimmt. Damit wurden wettbewerbspolitisch und finanztechnisch wichtige Weichen gestellt. Es kommt nicht zu weiteren Verzerrungen zwischen den vergleichbaren Angeboten von Take-Outs und Restaurants. Das ist für die Gesamtbranche relevant, denn auch die Hotellerie erzielt rund die Hälfte ihrer Umsätze mit Food & Beverage.

    Beim Passivrauchschutz zeichnet sich ab, wie eine nationale Lösung aussehen könnte. GastroSuisse strebt einen umfassenden Schutz und eine schweizweite Lösung an, die im Gastgewerbe umsetzbar sein muss. “Einen  kantonalen Flickenteppich bei diesen Vorschriften lehnen wir klar ab”, hielt Klaus Künzli in Zürich mit Nachdruck fest. “Wichtig ist für die Branche, dass das eidgenössische Parlament nun rasch entscheidet.”

    In seiner politischen Lagebeurteilung der Arbeitsmarktsituation im Gastgewerbe würdigte GastroSuisse-Direktor Dr. Florian Hew die Bedeutung des seit 1972 existierenden Landes-Gesamtarbeitsvertrags als sinnvolle Errungenschaft - ein Thema, das in Anbetracht der Auseinandersetzungen in der Bauwirtschaft und auch um SBB Cargo aktueller ist denn je. “Für uns relevant bleibt, dass auch die Arbeitnehmer-Seite akzeptiert, dass die Situation im Gastgewerbe nicht vergleichbar ist mit anderen Dienstleistungsbranchen, die sich auf eine 5-Tage-Woche und nur auf Bürostunden ausrichten”, appellierte Florian Hew insbesondere an die Adresse der Unia, deren zunehmende Militanz er als nicht zielführend kritisierte.

    Klein- und Mittelhotellerie im Zentrum

    Rund 90 Prozent aller Schweizer Hotelbetriebe gehören zur Klein- und Mittelhotellerie. Für sie macht sich GastroSuisse seit über zehn Jahren stark. Und sie steht auch 2008 im Mittelpunkt des Interesses. Wie GastroSuisse bekannt gab, werden weitere Anstrengungen zur besseren Positionierung der Klein- und Mittelhotellerie am Markt unternommen. Mit einer durch Innotour unterstützten, weitergehenden Studie in Zusammenarbeit mit der BAK Basel Economics, dem Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus der Universität Bern sowie dem Institut für Öffentliche Dienstleistungen und Tourismus der Universität St. Gallen wird das Thema  vertieft. Zudem sollen für die Betriebe weitere Mittel und Instrumente entwickelt werden.

    Bereits auf dem Markt ist die Hotel-Kategorisierung von GastroSuisse. Der 100ste Betrieb wurde kategorisiert. Von 0 auf 100 in zwölf Monaten sozusagen. HOT-C. ist gut unterwegs und erstarkt immer mehr.

    Einen völlig neuen Auftritt mit neuem Marketing-Konzept präsentierte GastroSuisse für “SchweizDirekt” unter dem Motto “Einfach gut schlafen”. Der Fokus des schlanken Magazins in vier Sprachen und mit stark erhöhter Auflage liegt inhaltlich auf dem Internet. Unter www.schweizdirekt.ch findet der Gast ein Angebot an über 300 preiswerten Hotels in der Schweiz und kann neu via integrierter Buchungsplattform direkt sein Zimmer buchen. Neben einem vielseitigen Hotelangebot sind auch interessante Informationen zu Destinationen und Reisetipps verfügbar. www.schweizdirekt.ch wird immer mehr zu der Marketingplattform, die das Angebot der Klein- und Mittelhotellerie bündelt.

    Das Schweizer Gastgewerbe, Hotellerie und Restauration, ist - mit 228′000 Beschäftigten, 9000 Auszubildenden und 28′000 gastgewerblichen Betrieben - ein sehr bedeutender Wirtschaftszweig. Die Restauration und die Beherbergung erwirtschaften einen Jahresumsatz in der Höhe von insgesamt 24 Mrd. Franken. GastroSuisse ist mit über 21′000 Mitglieder der grösste nationale Arbeitgeberverband für Hotellerie und Restauration.

    Die vorliegende Medien-Information sowie weiterführende Dokumente der Jahresmedienkonferenz 2008 sind elektronisch unter www.gastrosuisse.ch verfügbar.


Außer-Haus Markt 2007: Cocktails steigen im Vergleich zu Longdrinks

April 14, 2008

Quelle: GfK, April 2008

Im Außer-Haus Markt greifen die jungen Erwachsenen in der Altersklasse 16 bis 29 Jahre nach wie vor gerne zu Mischgetränken. Der Markt der Cocktails und Longdrinks ist dennoch leicht im Minus (2007 vs. Vorjahr). Im 3. Tertial 2007 haben insgesamt 2% der 16-29-jährigen weniger einen Cocktail oder Longdrink Außer-Haus konsumiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Vergleicht man die Beliebtheit der Cocktails mit den Longdrinks, so sind die Cocktails auf dem Vormarsch. Bei den Longdrinks halten sich insbesondere die Klassiker wie Wodka Energy und Bacardi Cola auf den vorderen Plätzen.

Die Preissteigerung bei den Cocktails und Longdrinks in dieser Altersklasse liegt von 2006 auf 2007 bei knapp 2% (je Getränk). Berücksichtigt man die Mehrwertsteuererhöhung hat der Gastwirt nichts verdient.

In den Discotheken haben die Cocktails und Longdrinks den größten Anteil am Getränkeumsatz (über 40%). Da aber hier in absehbarer Zeit nirgends mehr geraucht werden darf, werden die Auswirkungen des Rauchverbots nicht nur auf den Umsatz mit Mixgetränken spannend zu beobachten sein.

Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel „GfK TrinkTrends+“ der GfK Panel Services in Nürnberg.