42% der Gastronomen und Hoteliers gewähren Sonderkonditionen für Gruppen

Oktober 7, 2009

Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Oktober 2009

Hamburg, 05. Oktober 2009
Das deutsche Gastgewerbe stemmt sich gegen die Krise: Drei Viertel der Restaurants und Hotels werben mit Sonderaktionen und Rabatten, um weitere Gäste zu gewinnen. Über 41 Prozent der Gastbetriebe gewähren Gruppen Sonderkonditionen. Mehr als ein Drittel der Profi-Gastgeber bietet Firmenkunden Vorzugskonditionen. Dagegen bevorzugen nur rund ein Viertel der Unternehmen zeitlich begrenzte Sonderrabatte (z.B. Pauschalrabatt von 10%). Zugaben wie Verzehrgutscheine oder „2 für 1“-Aktionen werden in nur 19 Prozent der Gastbetriebe eingesetzt. Und Discountofferten sind noch weniger populär: Lediglich knapp 14 Prozent der Restaurants und Hotels setzen den Preis für ausgewählte Angebote z.B. um 25 Prozent drastisch herab. Grundsätzlich gilt im deutschen Gastgewerbe: Rabatt ja, aber nur begrenzt. Denn nichts sei schwieriger, so der Tenor unter den Entscheidern, als den Preis später wieder anheben zu wollen.  (Quelle: CHD Expert (Deutschland) – Befragung Gastgewerbe September 2009)

Gastgewerbe unter Druck: Rabatte ja, aber nur begrenzt (Foto: Dehoga/Alois Müller)
Gastgewerbe unter Druck: Rabatte ja, aber nur begrenzt (Foto: Dehoga/Alois Müller)

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • September 2009: Über 50% der Weinangebote auf deutschen Speisekarten stammen aus dem Inland
  • August 2009: Anzahl der Hotels in Deutschland wächst um 2,6%
  • Juli 2009: 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland
  • Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Hoteliers umgarnen den „Classic Driver“

September 29, 2009

CHD Expert Studie: Arrangements für Oldtimer-Clubs werden immer wichtiger

Hamburg, 29. September 2009
Was gibt es Schöneres als einen Concours d’Elegance? Ausstellung und Ausfahrten mit Classic Cars gehören zu jeher zu den schönsten Momenten der anspruchsvollen Hotellerie. Neben der Villa d’Este am Comer See gehört auch das Schlosshotel Bensberg bei Köln zu den Toplocations für Treffen außergewöhnlicher „Vintage Cars“. 53 Prozent der Hotels haben ein wirtschaftliches Interesse an Mobilistentreffen. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Außer-Haus-Marktforschungsinstitutes CHD Expert Deutschland hervor.

Classic-Car-Rallyes und Motorradfahrer-Treffen sind für die Hälfte der Hoteliers und Gastronomen sehr interessant.
Classic-Car-Rallyes und Motorradfahrer-Treffen sind für die Hälfte der Hoteliers und Gastronomen sehr interessant.

„Classic Driver und passionierte Biker gehören gerade bei den größeren Hotelbetrieben mit anspruchsvoller Gastronomie zur Kernzielgruppe“, analysiert Thilo Lambracht. Der Außer-Haus-Markt-Experte von CHD Expert beobachtet seit Jahren einen steten Anstieg an Wochenendausfahrten und Oldtimer-Treffen. „Bestandteil des Programms sind stets gemeinsame Essen oder ein Ausklang in gemütlicher Runde in der gehobenen Gastronomie“, so Lambracht. In dieser Zielgruppe gibt es noch erhebliches Potenzial: „Unsere Analyse hat gezeigt, dass nur rund 13 Prozent der Hoteliers und Gastronomie aktiv Werbung für Mobilistentreffs unternehmen.“

Für Gruppen wie Oldtimerfans werden in zahlreichen Gastbetrieben Sonderkonditionen eingeräumt. Über 42 Prozent der Gastronomen und Hoteliers sind zu Zugeständnissen bei den F&B-Preisen und Zimmerraten bereit. Dagegen setzt nur rund ein Viertel (25%) der Profi-Gastgeber auf zeitlich begrenzte Pauschalrabatte (z.B. -10% bis Ende Oktober). Marketinginstrumente wie Zugaben (z.B. Verzehrgutscheine oder „2 für 1“-Angebote) werden nur von knapp 19 Prozent der Anbieter durchgeführt.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Kochkunstverführer für Bar und Lounge

September 18, 2009

Bar & Lounge sind rund um die Uhr beliebte Treffpunkte in Gastronomie und Hotel. Schwerpunkt ist hier bislang eine möglichst umfangreiche Getränkekarte, Kaffeespezialitäten und vielleicht noch ein paar kleine Snacks. Bar & Lounge bieten in jedem Haus jedoch viel mehr Möglichkeiten für neue Gäste und zusätzliches Geschäft.

Das kulinarische Potential in Bar und Lounge wird oft unterschätzt, die Räume lediglich als Treffpunkt vor dem Essen oder als Ort des Ausklangs nach einem Dinner angesehen. Die Gäste nutzen diese Orte aber immer öfter als Treff für Zwischendurch, zum Feierabend oder als Alternative zum Essen im Restaurant. Allein das veränderte Rauchverhalten hat die Lounge stärker in den Mittelpunkt gerückt – das Potential an zusätzlichem Geschäft ist vielfältig.

Vor einigen Jahren brachte Unilever Foodsolutions den Gastronomie Guide für Hotels, Restaurants und Catering heraus und zeigte der trendorientierten Gastronomie innovative Lösungen von Koch zu Koch auf hohem gastronomischem Niveau. Die Gastronomie-Experten von Unilever Foodsolutions ergänzen den Gastronomie-Guide jetzt um ein Bar & Lounge Konzept, dass für den Aha-Effekt bei Gästen sorgt und mit vielen Ideen auch den Herausforderungen von Raumnot und Personalmangel trotzt.

Ein gut laufendes Restaurant ist weiterhin oberstes Ziel bei allen Anstrengungen des Hauses zur Gewinnung neuer Gäste und Aktivierung der Stammgäste. Und neben dem klassischen Restaurantbesucher warten viele weitere Gäste – mit hohem Umsatzpotential. Ein Treffen nach Feierabend zum Beispiel muss nicht gleich den ganzen Abend einschließen und ist dadurch ungezwungen. Da es nicht von vornherein feststeht, ob gegessen wird, werden Bar & Lounge gerne als Treffpunkt gewählt. Das trifft auch auf den Besuch nach Theater oder Kino zum gemütlichen Ausklang des Abends zu – die vorhandene Option, auch zu vorgerückter Stunde etwas Gutes zum Essen bestellen zu können, lässt den Abend erheblich entspannter gestalten, bei guter Erfahrung auch regelmäßig. Zu dieser Zeit freuen sich auch spät anreisende Gäste über ein gelungenes Essen.

Ziel ist es, ohne Mehraufwand und zusätzlichem Personal das vorhandene Raumangebot rund um das Restaurant zusätzlich in das Gesamtangebot einzubinden und neue Zielgruppen zu erschließen, ohne die vorhandenen zu vernachlässigen. Auch wird dem Trend nach kleinen Gerichten zu ungewohnten Zeiten Rechnung getragen und der Wirkungsgrad der vorhandenen Küche um ein mehrfaches erhöht.

Wenn das Angebot in Bar & Lounge eine überzeugende Qualität zu einem günstigen Preis bietet, wird dieser Bereich für Gäste interessant, die das jeweilige Haus ansonsten nur für besondere Anlässe aufsuchen. Auch wenn mittags der 3-Gang-Business-Lunch im Restaurant die Geschäftsleute zum entspannten Treffen mit Geschäftsfreunden einlädt, sorgt der Quick-Lunch in der Lounge für Umsätze mit Gästen, die zwischendurch eine Atempause einlegen und kurz genießen wollen.

Ebenso ist in der Nähe von Shoppingmöglichkeiten nicht immer nur das Dinner geeignet, um den gemeinsamen Einkaufstrip ausklingen zu lassen. Oft ist ein Drink mit der Option kleiner kulinarischer Verführer eher geeignet.

Ungeahnte Möglichkeiten in bekannten Räumen

Doch die Realisierung eines Speiseangebotes in diesem Bereich scheitert oft an zu weit entfernten Küchen mit zeitintensiven Wegen und den Arbeitszeiten der Köche, bzw. Öffnungszeiten der Küche.

Die Gastronomie-Experten von Unilever Foodsolutions haben für diesen Bereich jetzt im Rahmen des Gastronomie Guides ein Konzept entwickelt, das sich diesem Problem annimmt. Ziel des Konzeptes ist es, zusammen mit dem Gastronom aus seinem bestehenden Angebot heraus Gerichte zu finden, die dahin gehend verändert werden können, dass sie leicht zu handhaben sind und obendrein lange frisch bleiben, um den Warenverlust so gering wie möglich zu halten.

Um die Vorbereitung der Speisen für die Service-Mitarbeiter praktisch zu realisieren, werden dann gemeinsam Step-by-Step-Anleitungen entwickelt, nach deren Vorgabe die Service-Mitarbeiter die Speisen generieren und dekorativ gestalten können. Dieses Prozedere ist auch Grundlage der anschließenden Mitarbeiterschulung im Rahmen des Gastronomie Guides.

Die Vorbereitung der Speisen des Bar & Lounge Konzeptes muss natürlich von Köchen in der Profiküche erfolgen. Positive Nebeneffekte dabei sind eine höhere Effektivität und die Entlastung der Küche in den Stoßzeiten. In einem kleinen Anrichtebereich der Bar reichen dann Kühlschrank und Mikrowelle, damit der Barkeeper oder ein Service Mitarbeiter mit einfachen Schritten und ohne großen Zeitaufwand das Gericht fertig stellen kann und die Gäste nicht vernachlässigt werden.

Durch das einfache Regenerieren und mit der Step-by-Step-Vorlage für das Anrichten auf dem Teller ist es auch der küchenunerfahrenen Kraft möglich, professionelle Gerichte zuzubereiten, die sich bei den Gästen großer Beliebtheit erfreuen werden, ohne dass sie durch etwaige Küchengerüche belästigt werden.

Unilever Foodsolutions, der Foodservice Bereich von Unilever, ist eines der weltweit führenden Foodservice Unternehmen. Das Unternehmen bietet kundenorientierte Lösungen für die Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. In Deutschland ist der Foodservice-Bereich ein wichtiges Standbein von Unilever.

Von Köchen inspiriert!
Unilever Foodsolutions steht für Know-How und Verständnis der Kochprozesse. Das Wissen und Können, Leckeres und Schmackhaftes zuzubereiten zeichnet unsere Mitarbeiter aus. Kundenvertrauen gewinnen und Respekt zollen sind wichtige Grundsätze unseres Unternehmens. Das Unternehmen versteht sich als Anbieter von pragmatischen Lösungen, die von Köchen inspiriert sind!

Unilever Foodsolutions hat im Convenience- und Außer-Haus-Markt eine herausragende Position in den Segmenten Saucen, Bouillons und Suppen. Weitere wichtige Produktgruppen des Sortiments sind Würzmittel, Salatkomponenten, Nahrungsfette und ?öle, Beilagen sowie Desserts und Tiefkühlkost. Starke Marken wie Knorr, Lukull, Pfanni, Brunch, Bertolli, Carte D? Or und Mondamin stehen für höchste Qualität und umfassenden Service.

Das Unternehmen verfügt über die größte Außendienst-Organisation im deutschen Foodservice-Markt. Etwa 235 Mitarbeiter beraten die Kunden vor Ort und unterstützen diese bei ihren Verkaufsaktivitäten und Aktionen. Die Culinary Fachberatung steht ihnen dabei zur Seite: Spitzenköche, die die Kunden bei der Produktwahl, Anwendung und Zubereitung von Speisen fachgerecht beraten. Sie denken täglich darüber nach, wie sie Produkte verbessern und Arbeitsabläufe vereinfachen können. Die Culinary Fachberatung arbeitet eng, kompetent und professionell mit den Küchenchefs aller Sparten der Branche und ihren Berufsverbänden zusammen.

Darüber hinaus findet der Kundendialog über eine kostenlose Kundenhotline und das Telebusiness-Team statt. Auch unsere Newsletter mit Informationen zu neuen Produkten bieten hervorragende Kommunikationsmöglichkeiten.

Quelle: Pressemitteilung UFS, 17. September 2009


Neue Gastro-Studie: Umsatz retten mit Wein-Ausschank

Juli 30, 2009

Jedes zusätzlich verkaufte Glas Wein macht Gewinn. In der Gastronomie und Hotellerie kann mit dem edlen Rebensaft gutes Geld verdient werden. Der Durchschnittspreis eines 0,1-Liter-Glases liegt mit 3,30 Euro höher als bei einem 0,15-Liter-Glas (3,25 Euro). Dies ist Ergebnis der umfangreichen Studie „Erfolgsfaktor Wein in der Speisegastronomie“, zu der das internationale Marktforschungsinstitut CHD Expert über 350 Entscheider im Gastgewerbe befragte. Grundsätzlich gilt die Faustregel: Je größer das Glas, desto teurer der Wein. Ein 0,2-Liter-Gefäß kostet durchschnittlich 4,30 Euro, ein 0,25-Liter-Schoppen schon 4,53 Euro im Schnitt.

CHD Expert Grafik - Wein in der Speisegastronomie 2009_29.07.2009
„Die Weinpreise schwanken je nach Betriebsart und Region“, erläutert Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. So wird für einen Viertelliter Wein im Hotelrestaurant durchschnittlich 4,60 Euro verlangt. In der herkömmlichen Speisegastronomie sind es dagegen nur 4,39 Euro. Und im Süden Deutschlands sind die Weinpreise am günstigsten. Ein 0,1-Liter-Glas kostet im Schnitt nur 3,16 Euro. „Da zum Beispiel in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mehr Wein ausgeschenkt wird, als im Norden oder Osten Deutschlands, ist eben auch das Preisniveau niedriger“, so Schmidt.

Wein ist ein Umsatztreiber. Bei knapp der Hälfte der befragten Profi-Gastgeber stieg der Ausschank im vergangenen Jahr an. Über elf Prozent verzeichneten sogar ein Umsatzplus mit Wein von über 15 Prozent im Vergleich zu 2007. Im Trend liegt Weißwein aus Deutschland. Über 67 Prozent der Gastronomen geben eine steigende Nachfrage nach Riesling & Co. an.

Wein aus deutschen Anbaugebieten dominiert auch in der Auswahl. Bei knapp 44 Prozent der Restaurants stammt mehr als die Hälfte der angebotenen Weine aus der Heimat. Zudem wird der gute Tropfen bevorzugt direkt beim Winzer oder einer Winzergenossenschaft geordert. „Dies ist in Süddeutschland, wo eine starke Nähe zwischen Erzeuger und Gastronom besteht, besonders ausgeprägt“, so Schmidt.

Bei der Wahl der Lieferanten werden auch selten Experimente gemacht: Zwei von drei Gastronomen kaufen ihren Wein bei maximal zwei Anbietern ein. „Weineinkauf ist eben Vertrauenssache, da die Vielzahl der über die Qualität bestimmenden Faktoren wie Boden, Lage, Witterung und Verarbeitung sehr komplex sind“, berichtet Schmidt. Neue Weine bzw. Winzer werden überwiegend durch persönliche Bekanntschaft oder durch Empfehlungen von Handelspartnern als Lieferanten in Betracht gezogen. Selbst Empfehlungen von Gästen sind da wichtiger als zum Beispiel Mailings von Winzergenossenschaften.

Die Studie „Erfolgsfaktor Wein in der Speisegastronomie 2009“ umfasst mehr als hundert Seiten und ist für 490 Euro zu ordern bei CHD Expert (Deutschland), Tel. (04263) 301300. Weitere Informationen über den Inhalt sind unter www.chd-expert.de zu finden.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Alle Branchenindikatoren zum Foodservice in Osteuropa

Juni 25, 2009

CHD Expert: Größte Märkte sind Rumänien und Bulgarien

Hamburg, 25. Juni 2009
Der Außer-Haus-Markt wächst auch in Osteuropa: In den Top-5-Ländern der sog. CEE Staaten (CEE = Central & Eastern Europe) steigt die Zahl der Betriebe in Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung leicht an. Die größten Märkte sind Rumänien (53.294 Gastbetriebe), die Ukraine (45.344 Gastbetriebe) und Bulgarien (44.301 Gastbetriebe). Dies ist Ergebnis der erstmals aufgelegten „FACET“-Länderprofile von CHD Expert. Das internationale Marktforschungsinstitut aus Scheeßel bei Hamburg bietet mit den FACET-Analysen „Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking” alle Daten und Fakten über die Foodservice-Märkte in 35 europäischen Ländern.

CHD Expert Grafik - Foodservice Märkte Osteuropa_25.06.2009

„Wir recherchieren und analysieren die Entwicklung in den Außer-Haus-Märkten in Osteuropa seit einigen Monaten genauer und erkennen einen steten Aufwärtstrend sowohl in der Anzahl der Gastbetriebe als auch bei der Zahl ausgegebener Essen und dem Durchschnittsbon“, berichtet Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Gerade in Rumänien und Bulgarien stellen wir ordentliche Zuwachsraten fest, was durch den immer professioneller werdenden Tourismus gestützt wird.“ Rumänien verzeichnete 2008 bei den Übernachtungen einen Zuwachs von über 24 Prozent auf knapp 700.000. In Bulgarien stieg die Zahl der Nächtigungen im vergangenen Jahr um etwas über sieben Prozent auf 6,4 Millionen.

Die Foodservice-Analysen „FACET“ (Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking) enthalten für alle Segmente und Subsegmente des Außer-Haus-Marktes die wichtigsten Branchenindikatoren: Strukturdaten (Anzahl der Betriebe, Marktanteil der Ketten und unabhängigen Betriebe sowie den Kettenanteil am Gesamtmarkt), Umsatzdaten (Marktwert und Kettenpenetration in Prozentangaben), Volumendaten (Anzahl der Mahlzeiten, Anzahl der Mahlzeitenpro Betrieb und Tag sowie den Durchschnittsbon), Jahresvergleiche (2000 – 2007, 2005 – 2007) und die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR). Die FACET-Reports sind noch bis 10. Juli 2009 mit einem Sommerrabatt von 10 Prozent erhältlich. Ein Länderprofil kostet 1.450 Euro (zzgl. MwSt.), das Paket der osteuropäischen Außer-Haus-Märkte (Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Moldawien, Rumänien, Russland, Slowenien, Ukraine) ist für 10.350 Euro (zzgl. MwSt.) im Onlineshop von CHD Expert erhältlich.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Stärkere Nachfrage nach Speisen aus der Region

Mai 26, 2009

Studie von CHD Expert: F&B mit lokalem Bezug immer wichtiger – Bio-Anteil gering

Hamburg, 26. Mai 2009
Dream global, eat local: Regionale Speisen werden in der Gastronomie immer wichtiger. Über die Hälfte der Stammgäste fragen vermehrt nach Speisen mit lokalem Bezug. Bei jedem fünften Gastbetrieb hat die Nachfrage nach regionalem F&B-Angebot (F&B = Speisen & Getränke) stark zugenommen. Und bei rund 30 Prozent der Gastronomien nimmt die Nachfrage nach „local food“ mindestens noch „etwas“ zu. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes für den Außer-Haus-Markt CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Für die Studie wurden im Frühjahr 273 Betriebe aus Hotellerie und Gastronomie befragt.

CHD Expert Grafik - F&B-Rohwaren in der Gastronomie aus regionalem Anbau (Befragung Frühjahr 2009)
CHD Expert Grafik – F&B-Rohwaren in der Gastronomie aus regionalem Anbau (Befragung Frühjahr 2009)

„Wir trinken zwar gern Rotwein aus Chile und Kaffee aus Äthiopien, aber bleiben bei der Hauptmahlzeit gerne auf heimischen Boden“, erläutert Thilo Lambracht, Geschäfts-führender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. Der Foodexperte verweist auf das Wiedererstarken der Direktvermarktung heimischer Landwirte und die gestiegene Sensibilität beim Thema Lebensmittelsicherheit. „Bei Spargel oder Erdbeeren aus deutschen Landen vertraut man mehr auf pflegliche Anbaumethoden als bei Discountangeboten aus Südeuropa.“

Das F&B-Angebot mit Rohwaren aus der eigenen Region hat bereits ein beachtliches Niveau erreicht. Rund 30 Prozent der Profiküchen gaben bei der Befragung an, die Gästenachfrage habe sich nicht verändert. „Hier ist eine gewisse Sättigung mit dem aktuellen Speisenangebot erreicht“, so Lambracht. „In diesen Betrieben stehen Nischen wie zum Beispiel vegetarisch ausgefeilte Foodideen zur Disposition.“ Bei rund 18 Prozent der Gastbetriebe liegt der Fokus der Speisekarte auf internationalen Gerichten ohne einen speziellen Bezug zur eigenen Region.

Allerdings ist der Anteil regionaler Produkte am Speisenmix noch begrenzt. Nur bei 17 Prozent der Gastronomien bestehen die Speisen überwiegend (mehr als 50%) aus lokalen Zulieferungen. Nahezu die Hälfte der Gastbetriebe (45,6%) verwenden maximal ein Viertel der Rohwaren aus der Region für ihr Foodangebot. „Damit wird deutlich, dass ein Gutteil der verwendeten Produkte von internationalen Lieferanten stammt – oder eben auch Premium-Convenience ist“, sagt Lambracht.

Bio nicht überschätzen
„Dabei darf man nicht die Bedeutung von Bio-Rohwaren überschätzen“, erläutert Lambracht. Zwar wachse der Anteil ökologisch „sauberer“ Produkte stetig, doch verweilt noch auf recht niedrigem Niveau. Mehr als die Hälfte der befragten Gastbetriebe (55,9%) verlangen selten oder nie nach Bioqualität beim Einkauf von regionalen Rohwaren. „Bio ist meist immer noch viel zu teuer für den Einkauf“, analysiert Lambracht. Und die Nachfrage nach „Bio“ sei bei den meisten Restaurants auch noch längst nicht alltäglich.

Immerhin 34,5 Prozent der Küchenchefs kaufen bis zu einem Viertel der lokalen F&B-Waren aus Bio-Produktion ein. Doch nur knapp fünf Prozent der Betriebe budgetiert für bis zu 50 Prozent der lokalen Rohwaren für das hochpreisige Bio-Angebot – und nur 4,5 Prozent bevorzugen bei über der Hälfte der lokalen Produkte das Bio-Sortiment. „Der geringe Anteil von ‚Bio‘ an der lokalen Rohwarenbeschaffung liegt auch an der begrenzten Verfügbarkeit“, sagt Gastroexperte Lambracht. „Wenn es ‚Bio‘ sein soll, dann auch in der Premiumqualität von einem bekannten Lieferanten.“

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Gastronomen setzen auf Open-Air-Angebot

Mai 20, 2009

Studie von CHD Expert: Zwei Drittel investieren in neue Außenmöbel

Hoffnung auf einen Traumsommer: Die deutschen Gastronomen setzen auf ein gutes Außer-Haus-Geschäft. Zwei Drittel der Profi-Gastgeber investieren in neues Mobiliar für die Open-Air-Saison. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes für den Außer-Haus-Markt CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Rund die Hälfte der Wirte wollen zudem weitere Ausstattungsgegenstände anschaffen, um einladende Freiluftgastronomie bieten zu können.

CHD Expert Grafik - Außengastronomie 2009
„Die Investitionstätigkeit fällt trotz Wirtschafts- und Finanzkrise beträchtlich aus, da alle auf ein Sommerfest wie 2006 wieder hoffen“, erläutert Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. 82 Prozent der rund 38.000 Beherbergungsbetriebe und etwa 182.000 Gastronomien verfügen über ein Freiluftangebot. Die meisten Gastbetriebe (88%) konzentrieren sich beim Open-Air-Geschäft auf die Sommersaison, die in diesem Jahr bereits im April mit einer Reihe an warmen Tagen begann. Nur knapp acht Prozent der Betriebe öffnen auch fallweise oder für Bankette außerhalb der Schönwetter-Saison ihre Freiluftareale. Und lediglich rund vier Prozent der Gastronomen bieten ganzjährig Außenplätze an.

Alles schöner, alles moderner: Zwei Drittel der Gastwirte investieren in neues Möbiliar für den Außenbereich. „Plastikstühle sind out, schöne Holzsitze oder –bänke sind in“, so Lambracht. „Und immer mehr Gastronomen setzen auf Loungemöbel wie flache Lederkissen oder Liegen.“ Auch in die übrige Ausstattung (Blumenkübel, Heizpilze, formschöne Aschenbecher etc.) wird von rund der Hälfte der Betriebe investiert. Dagegen stehen Technikinvestitionen nur bei einem geringen Teil der Gastronomien an. Ein Funk-Ordersystem, das dem Servicemitarbeiter etliche Wege an den Tresen erspart, wird nur von knapp zehn Prozent der Profi-Gastgeber angeschafft. Auch die Erneuerungen von Schanktechnik (9,7%), Küchentechnik (6,8%) und Soundanlage (8,7%) sind nur bei kapitalstarken Betrieben konkret. Eine finanzielle Absicherung wie zum Beispiel eine Wetterversicherung ist nur bei rund vier Prozent der Unternehmen geplant. Und nur knapp zwei Prozent setzen auf innovative Serviceruf-System für die Tische.

Allerdings sind die Gastronomen auch Realisten: 54,2% sehen die Risiken einer ungünstigen Witterung (54,2%). Nur  ein Viertel der Unternehmen (28,1%) befürchten Umsatzeinbußen durch eine allgemeine Konsumzurückhaltung. Ärgernisse wie Überbürokratie und Wettbewerbsdruck werden von den meisten Betrieben als weniger bedeutsam eingestuft.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Gastgewerbe-Lieferanten verstärken ihre Marketinganstrengungen

April 28, 2009

CHD Expert: 38 Prozent der Ausstatter und Zulieferer erhöhen Werbebudget

Hamburg, 28. April 2009
Der Krise entgegen wirken: Die Lieferanten von Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV) lassen sich von schlechten Branchennachrichten und harten Preisverhandlungen nicht einschüchtern und verstärken fokussiert ihre Marketing- und Verkaufsaktivitäten. Rund ein Drittel der Zulieferer und Ausstatter lassen ihr Werbebudget unverändert oder erhöhen es. So wollen acht Prozent der Unternehmen in diesem Jahr über 15 Prozent mehr für Fachwerbung ausgeben. 13 Prozent der Firmen haben eine Budgetanhebung von zehn Prozent und 17 Prozent der Unternehmen einen Ausgabenzuwachs von fünf Prozent vorgesehen. Ein weiteres Drittel der Lieferanten belässt die Marketingausgaben auf dem Vorjahresniveau. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Für die Studie „Supplier 2009 – Erwartungen und Aktionen der Lieferanten und Zulieferer des Foodservice-Marktes“ wurden 157 Entscheider in 93 repräsentativ ausgewählten Zulieferer- und Ausstatterfirmen des Gastgewerbes befragt.

CHD Expert Grafik: Marketingplanungen Zulieferer HoReCa 2009

„Vertriebsoptimierung und die Erschließung neuer Kundengruppen sind die Hauptziele der Marketingplanungen für dieses Jahr“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Jeder weiß: Wer weiterhin zu den Erfolgreichen gehören will, muss gerade jetzt weiter investieren.“ Bei den Marketingausgaben stehen vor allem Produktpromotions und Direct Mailings vermehrt auf dem Plan. Dagegen werde eher bei der Neuauflage von Broschüren und beim Sponsoring eingespart.

„Die Absatzerwartungen sind unverändert hoch“, so Lambracht. Rund 55 Prozent der befragten Lieferanten wollen in diesem Jahr ihre Marktanteile ausbauen. Die größten Chancen werden nachwievor in der Hotellerie gesehen. Lediglich bei 20 Prozent der Gastbetriebe seien derzeit nennenswerte Umsatzrückgänge und damit weniger Nachbestellungen zu beklagen. Weitere Umsatzrückgänge befürchten die Zulieferer bei 34 Prozent der GV-Betriebe.

„Die Ausstatter und Zulieferer stocken zum Teil ihren Personalbestand maßgeblich im Vertrieb auf, rund ein Drittel der Firmen stellen weitere Mitarbeiter für den Außendienst und den Kundenservice ein“, erläutert Lambracht. Rund drei Viertel der Lieferanten wollen sich stärker auf ihre bisherigen Zielgruppen und auf die Erschließung neuer Kundensegmente konzentrieren.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Gastgewerbe: Mehrwertsteuerbelastung ist noch schlimmer als hohe Energiekosten

März 20, 2009

Aktuelle Fachbefragung von CHD Expert – Drei Viertel rechnen nicht mit einer Reduzierung der Mehrwertsteuer in diesem Jahr

Das Ringen um eine Senkung der Mehrwertsteuer geht weiter. In der Gastronomie und Hotellerie schwinden dagegen die Hoffnungen auf eine baldige Reduzierung der Umsatzsteuer auf sieben Prozent, für die seit einem Beschluss der EU-Finanzminister der Weg frei ist. Drei Viertel der Führungskräfte im Gastgewerbe rechnen nicht mehr mit einer Senkung in diesem Jahr. Die erst vor zwei Jahren auf 19 Prozent angehobene Umsatzsteuer ist für die meisten Gastronomen zu einer großen Belastung geworden. Für zwei Drittel der Befragten rangiert die Mehrwertsteuerbelastung als größtes Hindernis noch vor steigenden Energiekosten.

CHD Expert Grafik - Mehrwertsteuerbelastung

„Die Nachteile der hohen Mehrwertsteuerbelastung für die deutsche Gastronomie und Hotellerie sind immens“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Lebensmittel werden im Einzelhandel mit sieben Prozent besteuert, Snacks in der Gastronomie dagegen mit 19 Prozent. Und für die Gastronomiebetriebe ergeben sich echte wirtschaftliche Nachteile insbesondere im grenznahen Raum zu Frankreich, wenn für die Restaurants ab Mitte des Jahres oder Anfang 2010 der reduzierte Steuersatz von 5,5% gilt.“

Das Reizthema Mehrwertsteuer steht für alle Betriebsarten im Außer-Haus-Markt – Gastronomie, Hotellerie, Betriebsverpflegung, Catering – klar auf Platz 1 der wichtigsten politischen Themen. Dagegen stehen die allgemeine Steuerbelastung und bürokratische Regulierung auf Rang 3 bzw. 5 der Liste der größten Hindernisse für Foodservice-Unternehmen.

Die Entwicklung Energiekosten ist für knapp 60 Prozent der Topentscheider eine große Erschwernis. „In rund einem Drittel der Betriebe betragen die Aufwendungen für Heizung und Strom mittlerweile mehr als zehn Prozent des Gesamtbudgets“, so Lambracht. „Wie man diese Ausgaben in den energieintensiven Unternehmen begrenzen kann, ist mittlerweile eines der Top3-Managementthemen geworden.“

Die Wirtschaftkrise ist derzeit für nur rund 45 Prozent der Gastronomen eine große Hürde. Bei rund einem Viertel machen sich die hohen F&B-Beschaffungspreise zunehmend bemerkbar. Die erschwerte Kreditvergabe der Banken wird gerade einmal von knapp 22 Prozent der Topentscheider als große Erschwernis genannt.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum

März 6, 2009

Die Gastronomie im deutschsprachigen Raum florierte in den vergangenen Jahren. Der Umsatz der Restaurants, Bars und Cafés in Deutschland, Österreich und der Schweiz stieg jährlich um durchschnittlich 0,6% (Deutschland) bzw. 2,5% (Österreich/Schweiz). 2008 wurden in Deutschland rund 18,3 Milliarden Euro in der Bediengastronomie umgesetzt. In Österreich waren es 3,5 Milliarden Euro und in der Schweiz 4,2 Milliarden Euro. (Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking)

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten
  • Dezember 2008 – Über 994 Millionen Essen in der Mitarbeiterverpflegung
  • November 2008 – Über 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice
  • Oktober 2008 – 9,2 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland ausgegeben
  • September 2008 – Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

 

Mis en place im Gourmetrestaurant

Mis en place im Gourmetrestaurant

Die aktuelle Konjunkturentwicklung im Commercial Foodservice (Hotellerie und Gastronomie) wird ab Ende März monatlich unter dem Titel „FOREST“ (Foodservice Recession Seismograph and Trends) veröffentlicht. Die führenden Unternehmen aller Segmente im Außer-Haus-Markt werden zu den Bereichen Abverkauf und Bestellung interviewt.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.