Außer-Haus Markt 2007: Cocktails steigen im Vergleich zu Longdrinks

April 14, 2008

Quelle: GfK, April 2008

Im Außer-Haus Markt greifen die jungen Erwachsenen in der Altersklasse 16 bis 29 Jahre nach wie vor gerne zu Mischgetränken. Der Markt der Cocktails und Longdrinks ist dennoch leicht im Minus (2007 vs. Vorjahr). Im 3. Tertial 2007 haben insgesamt 2% der 16-29-jährigen weniger einen Cocktail oder Longdrink Außer-Haus konsumiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Vergleicht man die Beliebtheit der Cocktails mit den Longdrinks, so sind die Cocktails auf dem Vormarsch. Bei den Longdrinks halten sich insbesondere die Klassiker wie Wodka Energy und Bacardi Cola auf den vorderen Plätzen.

Die Preissteigerung bei den Cocktails und Longdrinks in dieser Altersklasse liegt von 2006 auf 2007 bei knapp 2% (je Getränk). Berücksichtigt man die Mehrwertsteuererhöhung hat der Gastwirt nichts verdient.

In den Discotheken haben die Cocktails und Longdrinks den größten Anteil am Getränkeumsatz (über 40%). Da aber hier in absehbarer Zeit nirgends mehr geraucht werden darf, werden die Auswirkungen des Rauchverbots nicht nur auf den Umsatz mit Mixgetränken spannend zu beobachten sein.

Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel „GfK TrinkTrends+“ der GfK Panel Services in Nürnberg.


Der türkische Markt für Bioprodukte wächst

Februar 28, 2008

Quelle: bfai, Februar 2008

Regionale Förderung für ökologischen Anbau / Von Marcus Knupp

Mit den Methoden ökologischer Landwirtschaft hergestellte Produkte gewinnen auch in der Türkei langsam an Boden. Zwar behindern bürokratische Genehmigungsverfahren und eine bislang fehlende einheitliche Kennzeichnung noch den Marktzugang und die Markttransparenz. Wachsendes Bewusstsein zumindest bei den großstädtischen Kunden führt aber dennoch zu einer schrittweisen Ausweitung des Angebots von Bioprodukten. Weiter entwickelt ist die exportorientierte organische Landwirtschaft. (Kontaktanschriften)

Auf einer Konferenz zum Thema Bioprodukte, die im Januar 2008 in Izmir stattfand, definierten Vertreter der Branche Zielwerte für das Jahr 2012. Demnach soll der Anteil der nach den Regeln des organischen Landbaus bewirtschafteten Flächen in der Türkei von derzeit 0,8% auf 3% steigen. Für die Inlandsnachfrage erhoffen sich die Konferenzteilnehmer ein Anwachsen von aktuell lediglich 5 Mio. US$ auf mindestens das Zehnfache.

Viel wichtiger ist für die Branche jedoch der Export. Ausgehend von etwa 150 Mio. US$ sollen die Ausfuhren von Bioprodukten bis 2012 ein Volumen von 1 Mrd. US$ erreichen. In den zehn Jahren zwischen 1996 und 2006 ist die Zahl der Biobauern in der Türkei von 1.947 auf 14.256 gestiegen. Die von ihnen bebaute landwirtschaftliche Nutzfläche hat im selben Zeitraum um das 28-fache auf 192.789 ha zugenommen, die Erntemenge von etwa 10.000 t auf 458.000 t.

Mit Unterstützung der Stadtverwaltung Izmir beginnt 2008 eine auf zwei Jahre angelegte Pilotphase zur Förderung ökologischer Landwirtschaft im Umland der Ägäisstadt. An dem gemeinsam mit der Provinzdirektion für Landwirtschaft, der Ägäisuniversität und Verband für ökologische Landwirtschaft (Ekolojik Tarim Organizasyonu Dernegi, ETO) entwickelten Programm nehmen in 32 Gemeinden insgesamt rund 500 Produzenten teil. Auf etwa 10.000 Dönüm (9.200 ha) bauen sie Weintrauben, Oliven, sowie verschiedene Obst- und Gemüsesorten an.

Nach erfolgreicher Umstellung der Anbaumethoden sollen nach zwei Jahren die ersten Zertifikate für ökologischen Landbau vergeben werden. Die wichtigsten Absatzmärkte liegen in den Großstädten wie Izmir, Istanbul, Bursa oder Ankara, wo mittlerweile etliche besser sortierte Supermärkte über Regale mit Bioprodukten verfügen. Zwar müsse man die Produkte etwas teurer anbieten als konventionell angebaute Ware, da sie aber besser schmeckten als jene, erwarten die am Programm teilnehmenden Landwirte keine Absatzprobleme.

Auch immer mehr große Hersteller nehmen entsprechende Produkte in ihr Programm auf. Die Yasar Holding beispielsweise bietet seit Jahresbeginn 2008 unter der Markte Pinar eine “organik” Milch an. Der Konkurrent Dogan Organik will noch in diesem Jahr mit einem entsprechenden Produkt folgen. Eine erste Bio-Baby-Nahrung hat die Ülker-Gruppe unter der Marke Hero Baby auf den Markt gebracht. Der Käsehersteller Akgünes Gida startet mit einem ersten in der Türkei produzierten Biokäse unter dem Markennamen Özay Organik.

Auch das im thrakischen Lüleburgaz ansässige Molkereiunternehmen Eray Gida plant, ab 2009 Bio-Ziegenkäse herzustellen. Aus der den EU-Normen (92/46/EEC) entsprechenden Milcherzeugung des 2003 gegründeten Betriebs sollen dazu rund 5 t täglich verwendet werden. Die Umsetzung des Projekts will Eray Gida mit Gründung einer Fachschule für Milchwirtschaft begleiten. Wichtigster Absatzkanal ist die Zusammenarbeit mit der Metro-Gruppe in der Türkei und das Angebot des Bio-Käses in deren Real-Verbrauchermärkten am Bosporus, daneben denkt Eray Gida auch an den Export.

Die Großbäckerei Istanbul Halk Ekmek (IHE), die in ihren drei Fabriken circa 10% des in der türkischen Metropole konsumierten Brotes herstellt, hat in einem 2005 begonnenen Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit 1.500 Ökobauern biologisch hergestelltes Brot in ihr Programm aufgenommen. Sie ist Zeitungsberichten zufolge mit Kunden in Deutschland im Gespräch, Erzeugnisse der am Projekt beteiligten Landwirte dorthin zu exportieren. Das Unternehmen will außerdem die Vermarktung von Bioprodukten in vier “Biobazaren” in wohlhabenderen Istanbuler Stadtteilen fördern.

Der erste Straßenmarkt, auf dem ausschließlich Bioprodukte angeboten werden, entstand Mitte 2006 im Istanbuler Stadtteil Sisli. Initiatoren waren die Bezirksverwaltung Sisli und der Verband zur Förderung eines ökologischen Lebens Bugday. Auch in anderen Großstädten der Türkei wie Ankara, Bursa, Eskisehir, Samsun und Izmir hat die Nachfrage nach Bio-Produkten deutlich zugenommen, sagt der Projektkoordinator von Bugday, Batur Sehirlioglu. Noch 2008 will der Verband zwei weitere Bio-Märkte in Samsun und in Antalya ins Leben rufen.

Ein Problem ist die noch unzureichende Normung für Bio-Produkte in der Türkei. Mit dem zunehmenden Interesse der Konsumenten an entsprechenden Erzeugnissen hat auch die Zahl der Aufdrucke auf Produkten wie zum Beispiel Yoghurt zugenommen, die die Ware als “natürlich”, “100% natural” oder ähnlich anpreisen. Ohne verbindlichen Standard zur Kennzeichnung ist für die Kunden schwer zu erkennen, wann es sich tatsächlich um ein ökologisch hergestelltes Produkt handelt. Sehirlioglu hebt daher die Notwendigkeit hervor, das das Landwirtschaftsministerium einschlägige Gesetze und Verordnungen schafft oder erneuert sowie die Verwaltungspraxis entsprechend anpasst.

Der Verwaltungsaufwand und die mit den notwendigen Verfahren verbundene Papierflut schreckt nach Ansicht des Vorsitzenden des Verbandes der ökologischen Produzenten und Industrie (ORGÜDER), Ahmet Tiryakioglu, noch viele Produzenten ab, sich auf dem türkischen Markt zu engagieren. Auch er fordert deutliche Vereinfachungen und weist auf Fördermaßnahmen in anderen Ländern hin.

Die Türkei ist unterdessen zum größten Produzenten organisch angebauter Baumwolle weltweit geworden. In der Ernteperiode 2006/07 konnten nach Angaben der Organisation Organic Exchange mit 23.152 t über 61% mehr geerntet werden als in der voran gegangenen Saison. Der Marktanteil der türkischen Baumwollbauern beträgt in diesem Bereich 40%, gefolgt von Indien mit 32,4% und der VR China mit 7%. Etwa 85% der ökologisch angebauten Fasern werden für die Herstellung von Konfektionskleidung verwendet. Neben speziellen Marken wollen auch große Textilhersteller Kleidung aus Biofasern in ihr Programm aufnehmen. So sollen bis 2010 beziehungsweise 2012 rund 5% der von Firmen wie Nike, Timberland oder Marks&Spencer genutzten Fasern aus Betrieben der organischen Landwirtschaft stammen.

  

Kontaktanschriften: 

Ekolojik Tarim Organizasyonu Dernegi (ETO, Verband der ökologischen Landwirtschaft)
Akdeniz Cad. Akdeniz Ishani 5, Kat: 4, D. 415/9, Pasaport - Izmir
Tel.:             0090 232/446 08-27       ; -32
E-Mail: Internet: www.eto.org.tr

Organik Ürün Üreticileri ve Sanayicileri Dernegi (ORGÜDER, Verband der ökologischen Produzenten und Industrie)
Büyükdere Cad. 64, Somer Apt., Kat: 5, D: 13, Mecidiyeköy - Istanbul
Tel.:             0090 212/347 25-60       ; Fax: -70
E-Mail: Internet: www.orguder.org.tr

Bugday (Verband zur Förderung eines ökologischen Lebens)
Kemankes Cad., Akce Sok. 14, Karaköy - Istanbul
Tel.:             0090 212/252 52-55       ; Fax: -56
E-Mail: Internet: www.bugday.org


Russlands Bierproduktion erstmals über 100 Millionen Hektoliter

Februar 28, 2008

Quelle: bfai, Februar 2008

Premium- und in Lizenz hergestellte Sorten gewinnen Marktanteile / Neue Verpackungen und Geschmacksrichtungen gefragt

Die russischen Brauereien bleiben weiter auf Rekordkurs. Erstmals konnten die Bierhersteller im Land 2007 die Produktionsgrenze von 100 Mio. Hektolitern überschreiten. Die Zuwachsraten sind immer noch zweistellig. Die großen Konzerne investieren jetzt vor allem in den Regionen. Allerdings könnte sich das Produktionswachstum in den kommenden Jahren etwas abschwächen. Gründe sind eingeschränkte Werbemöglichkeiten und steigende Rohstoffpreise. (Kontaktanschrift)

Mit einem Volumen von 116 Mio. Hektolitern (hl) Bier legte das russische Brauvolumen 2007 um 16% gegenüber dem Vorjahr zu. Das war der höchste Zuwachs in den vergangenen sieben Jahren. Im Vergleich zum Tiefstand von 1995 hat sich die Bierproduktion in Russland damit mehr als versechsfacht.

Jahr 1991 1995 2000 2005 2006 2007
Menge 32,9 17,6 55,4 89,2 99,8 116,0

Quelle: Union der russischen Bierbrauer

Nach Angaben der Zeitschrift Kompanija sind derzeit rund 300 Brauereien in Russland tätig, die etwa 1.500 Biermarken produzieren. Größter russischer Brauer war auch 2007 wieder der Baltika-Konzern mit einem Marktanteil von 37,6% (1,5 Prozentpunkte mehr als 2006). Dahinter folgten Sun InBev Russia (19,1%), Heineken Russia (12,8%), South African Breweries (SAB Miller, 9,8%), Efes Beverages Group (9,4%) und Otschakowo (3,3%).

Nach Untersuchungen von Business Analytica hatte der russische Biermarkt 2007 ein Wertvolumen von insgesamt 393 Mrd. Rubel (11,2 Mrd. Euro, Jahresdurchschnittskurs 2007: 1 Euro = 35,02 Rubel). Für internationale Bierkonzerne wird das riesige Land immer wichtiger. Efes Breweries International zum Beispiel verkauft bereits 75% seiner Gesamtproduktion in Russland. Die ausländischen Anbieter profitieren von den steigenden Realeinkommen, die wiederum höhere Einzelverkaufspreise für Bier ermöglichen. Dadurch gewinnen Premiummarken und in Lizenz hergestellte ausländische Biersorten immer mehr Marktanteile, während das mittlere Preissegment an Boden verliert. Im 2. Halbjahr 2007 kosteten 0,5 Liter Premiumbier durchschnittlich 23,45 Rubel (0,67 Euro), in Lizenz hergestellte ausländische Biermarken 33,48 Rubel (0,96 Euro) und importiertes Bier 82,21 Rubel (2,35 Euro).

Bei den Verpackungen sind die PET-Flaschen weiter auf dem Vormarsch. Im Jahresverlauf 2007 stieg ihr Anteil um zwei Prozentpunkte auf 47,1% des abgefüllten Biervolumens. Galten sie bisher dem unteren und mittleren Preissegment vorbehalten, verkaufen sich dank gezielter Marketingaktionen inzwischen auch Premiummarken in Kunststoffflaschen.

Im Unterschied zu anderen europäischen Märkten setzen sich 0,33-Liter-Verpackungen in Russland kaum durch. Nach Untersuchungen von Business Analytica liegt ihr Marktanteil derzeit bei unter 2%. Immer populärer werden dagegen große PET-Flaschen mit mehr als zwei Litern Inhalt. Sie konnten in den vergangenen drei Jahren ihren Marktanteil um acht Prozentpunkte steigern.

Verpackungsart 2. Halbjahr 2006 2. Halbjahr 2007
Glasflasche 41,1 38,3
PET-Flasche 45,2 47,1
Aluminiumverpackung (Dose oder Flasche) 13,6 14,6
5-Liter-Fässchen 0,1 0,1

*) Anteil nach Volumen
Quellen: Union der russischen Bierbrauer, Business Analytica

Trotz des stürmischen Wachstums in den letzten Jahren bietet die Bierherstellung in Russland noch Potenzial. Auf den Gerstensaft entfallen erst 22% des Konsums an alkoholischen Getränken im Land, während Spirituosen bei 70% liegen. Mit rund 68 Litern Bier im Jahr beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch in Russland nur halb so viel wie in Deutschland. Auch das HoReCa-Segment (Hotels und Gaststätten) spielt mit einem Anteil von 8% am Gesamtabsatz bislang eine weitaus geringere Rolle als in Westeuropa. Für die nächsten Jahre erwarten Markexperten deshalb weiterhin gute Wachstumschancen für Bierprodukte, wenngleich mit abgeschwächten Zuwachsraten.

Die führenden Brauereigruppen Baltika, Heineken, InBev, Efes und SABMiller werden vor allem in den Regionen weiter in neue Produktionskapazitäten investieren. Einige Großprojekte hat die Investmentgesellschaft Krasnaja swesda ( www.redstar-capital.ru) angekündigt. Bei Stawropol in Südrussland will das Unternehmen für bis zu 100 Mio. Euro eine Brauerei für jährlich 4 Mio. hl alkoholfreies Bier errichten lassen (geplante Inbetriebnahme: Ende 2010). Mitte 2008 sollen darüber hinaus bei Kemerowo in Sibirien die Bauarbeiten für eine ähnlich große Brauerei beginnen.

Marktführer Baltika hat für 2008 Investitionen über 300 Mio. Euro angekündigt (inklusive Marketing und Qualitätsmanagement). Unter anderem sollen am Standort Woronesch die Kapazitäten verdoppelt werden. Der Konzern konnte seine Umsätze 2007 um fast ein Drittel auf 2,25 Mrd. Euro steigern. Das Absatzvolumen kletterte um 19% auf 44,3 Mio. hl. Die Exportlieferungen vergrößerten sich um 23% auf 2 Mio. hl.

Da fast alle großen Hersteller inzwischen auf modernen Anlagen produzieren, spielen Qualitätsunterschiede keine so große Rolle mehr für die Kaufentscheidung wie noch vor einigen Jahren. Der Wettbewerb wird nun vor allem durch neue Geschmacksrichtungen und innovative Verpackungen geführt. Das bietet Herstellern von Verpackungsmaschinen neue Geschäftschancen im russischen Brauereisektor.

Gefahren für das Wachstum der Bierindustrie sieht die Union der russischen Bierbrauer in den steigenden Preisen für wichtige Ausgangsstoffe wie Gerste und Hopfen sowie für einige Verpackungsmaterialien (Aluminium). Außerdem hat Russland die Werbemöglichkeiten für alkoholische Getränke eingeschränkt, was dem Bierkonsum ebenfalls schaden könnte. So darf Bier nur noch nach 22 Uhr im Fernsehen beworben werden. Da gleichzeitig die Preise für TV-Spots deutlich angestiegen sind, habe sich die Markteinführung neuer Geschmacksrichtungen enorm verteuert, beklagen russische Brauereien.

Ende Februar 2008 ist immerhin ein Entwurf für Gesetzesänderungen zur Reklame in Stadien ins russische Parlament eingebracht worden. Bislang ist es Brauereien nicht erlaubt, in Sportstätten für ihre Produkte zu werben. Wegen des bevorstehenden Endspiels der Uefa Champions League in Moskau (21.5.0 8) sind aber Änderungen am “Gesetz über die Reklame” nötig, da der Hauptsponsor des Finales ein internationaler Bierkonzern ist. Die Staatsduma soll nun auf Initiative einiger Abgeordneter das Bierwerbeverbot in Stadien aufheben, um so dem einheimischen Sport generell mehr Sponsoreneinnahmen zu ermöglichen.

  

Kontaktanschrift

Sojus rossijskich piwowarow
(Union der russischen Bierbrauer)
ul. Rossolimo 7, office 408, 119021 Moskau
Tel.             007 495/245 50 01       , -245 71 54
E-Mail: , Internet: www.beerunion.ru


Chinas Bierkonsum wächst, aber die Margen sinken

Februar 28, 2008

Quelle: bfai, Februar 2008

Brauereien leiden unter steigenden Produktionskosten / Deutsche Brauereitechnik unter Wettbewerbsdruck

Chinas Biermarkt gehört zu den attraktivsten weltweit. Kenner gehen auch 2008 von einem Umsatzzuwachs von 8 bis 10% aus. Steigende Produktions- und Rohstoffkosten lassen jedoch die Gewinne schmelzen. Analysten erwarten eine fortschreitende Marktkonsolidierung und den Aufbau weiterer Braukapazitäten. Dabei steigt die Gefahr von Überinvestitionen. Deutsche Brauanlagen bleiben gefragt, doch der starke Euro macht den Herstellern zu schaffen. Inländische Produzenten von Standardanlagen holen derweil auf.
Seit 2002 ist die VR China der größte Bierproduzent weltweit mit jährlichen Zuwächsen von deutlich über 10%. Mittelfristig dürfte die Branche Analysten zufolge im gleichen Tempo wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zulegen. Dies dürfte auch 2008 um rund 10% steigen. Für die Bierbranche, die in den gesättigten Märkten in Europa oder USA kaum noch wächst, ist China damit äußerst attraktiv. Doch die Gewinnmargen schmelzen und dürften bei einigen Brauereien bereits ein kritisches Maß erreicht haben. Mindestens 70% des Geschäfts mit dem Gerstensaft wird in der Volksrepublik im Niedrigpreissegment gemacht. Der Premiumbereich wird zu einem Großteil von internationalen Biermarken besetzt.

Kennzahlen der Bierproduzenten (Produktion in Mio. t, Umsatz in Mrd. RMB) *)

2004 2005 2006 2007
Produktion 29,1 30,6 35,2 39,3
Umsatz 62,4 67,1 83,9 91,1

*) Angaben von Unternehmen mit einem jährlichen Mindestumsatz von 5 Mio. RMB.
Quelle: China Economic Information Network (CEInet); www.cfiin.com

Sinkende Gewinne resultieren aus deutlichen Kostensteigerungen, die aufgrund des intensiven Wettbewerbs und der preissensitiven Kundschaft nur eingeschränkt weitergegeben werden. Ende 2007 prognostizierte die China Alcoholic Drinks Industry Association (CADIA) für 2008 eine Verdopplung der Importpreise für eine Tonne Braugerste auf circa 4.600 bis 5.200 Renminbi Yuan (RMB; etwa 434 bis 490 Euro; 1 Euro = 10,61 RMB). Auch das im Inland hergestellte Gerstenmalz dürfte fast doppelt so teuer werden. Die Kosten dürften auf ungefähr 5.000 RMB pro Tonne steigen, wobei die Importpreise noch darüber liegen. Darüber hinaus müssen die Brauereien für steigenden Verpackungs-, Energie- und Lohnkosten tiefer in die Tasche greifen.

Obwohl sich die Zahl von ursprünglich über 800 Brauereien auf inzwischen rund 500 reduziert haben soll, ist der Markt nach wie vor regional stark fragmentiert. Selbst die großen Vier in der Branche - China Resources Snow Breweries (CRSB), Tsingtao Brewery, InBev China, Beijing Yanjing Brewery - vereinigten 2006 weniger als die Hälfte des Marktes auf sich. Nur ihre regionalen Stammmärkte haben sie relativ fest im Griff.

Aufgrund des harten Preiswettbewerbs können Gewinnzuwächse nur durch Umsatzsteigerung bei gleichzeitiger Modernisierung und Erhöhung der Produktionseffizienz erreicht werden. Sowohl die Tsingtao Brewey als auch CRSB haben sich internationale Partner an Bord geholt. So hält Anheuser-Busch rund 27% an der Tsingtao Brewery und SABMiller 49% an CRSB. Nur die Beijing Yanjing Brewery hat bislang alle internationalen Beteiligungsangebote abgelehnt.

Im Kampf um Marktanteile wird in der Branche auch 2008 kräftig weiter investiert. Analysten warnen bereits vor Überinvestitionen, die teilweise durch die Lokalregierungen unterstützt werden. Im Fokus scheint dabei nicht länger Aufkauf von und Beteiligung an bestehenden Brauereien zu stehen. Laut Brancheninsidern ist die Zahl attraktiver Übernahmeobjekte deutlich zurückgegangen, während die Preise gestiegen sind.

So hat beispielsweise die Tsingtao Brewery damit begonnen, insgesamt 1,5 Mrd. RMB in die Erweiterung ihrer Produktionskapazität um 1 Mio. t zu investieren. Brauanlagen in Qingdao (Provinz Shandong, Kapazität: 0,3 Mio. t; Investition: 294 Mio. RMB) und Jinan (ebenfalls Shandong, 0,3 Mio. t, 560 Mio. RMB) stehen kurz vor der Betriebsaufnahme, während neue Projekte in Chengdu (Provinz Sichuan, 0,1 Mio. t, 250 Mio. RMB) und in Rizhao (Provinz Shandong, 0,2 Mio. t, 280 Mio. RMB) im Mai 2008 starten soll. Bereits beschlossen ist ebenfalls die Erweiterung der Malzherstellung in Qingdao um 100.000 t (bislang 27.000 t). Darüber hinaus investiert die Tsingtao Brewery, deren Biermarke im Ausland am bekanntesten sein dürfte, in ein Joint Venture in Thailand. Dies ist das erste Auslandsengagement in der chinesischen Bierbranche.

Auch die Beijing Yanjing Brewery plant eine Kapitalerhöhung um 1,8 Mrd. RMB durch Ausgabe neuer Aktien. Finanziert werden soll damit unter anderem der Bau von Brauereianlagen mit einer Gesamtkapazität von 975.000 t. Bereits im Mai 2008 soll in Yulin (Provinz Guangxi) eine neue Produktionsanlage mit einer Jahreskapazität von 0,15 Mio. t in Betrieb gehen. Auch einige mittelgroße Brauereien erweitern. So begann Chongqing Beer mit dem Bau einer neuen Brauereianlage (Gesamtkapazität: 0,5 Mio. t pro Jahr) in Chongqing in mehreren Phasen. Auch Guoren Beer, das zur Chongqing Beer Group gehört, investiert 2008 über 200 Mio. RMB in die Modernisierung bestehender Anlagen.

Deutsche Lieferanten von Brauereianlagen waren bislang am Markt gut positioniert. 2007 mussten sie jedoch einen deutlichen Einbruch ihrer Exporte nach China um fast 65% hinnehmen, während der gesamte Importmarkt um 33% schrumpfte. Insgesamt lieferten sie 2007 acht Anlagen im Wert von 3,34 Mio. $. Mit nur einer Lieferung im Wert von 5 Mio. $ lag Belgien als Lieferland wertmäßig erstmals an der Spitze. Die meisten Kleinanlagen kamen aus den Niederlanden. Minibrauereien liegen in China im Trend. Ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren beständig gestiegen.

Insgesamt machen den europäischen Lieferanten der starke Euro und zunehmend die lokale Konkurrenz zu schaffen. Diese hat vor allem im mittleren Segment deutlich aufgeholt und nutzt ihren Heimvorteil. Laut Xu Gongjin, Leiter der deutsch-chinesischen Brautechnischen Akademie (BTA) in Wuhan, kaufen chinesische Brauereien jedoch nach wie vor die Kernanlagen aus Deutschland, während Förderbänder und Abfüllanlagen bereits lokal erworben werden.

Chinas Einfuhr von Brauereianlagen und Bier 2005 bis 2007 (in Mio. US$, Veränderung im Vergleich zum Vorjahr in %) *)

2005 2006 2007 Veränderung
220300: Bier 27,0 22,3 27,4 22,9
.Deutschland (MF) 3,5 6,5 10,2 56,9
.Mexiko 16,4 13,7 8,2 -40,1
842220: Maschinen z. Reinigen o. Trocknen von Flaschen 29,2 23,4 23,0 -1,7
.Deutschland (MF) 12,7 8,9 11,6 30,3
.Japan 1,8 1,5 2,6 73,3
843840: Brauereimaschinen u. -anlagen 15,1 15,0 10,0 -33,3
.Deutschland 13,7 9,4 3,3 -64,9
.Belgien (MF) 0,1 0,1 5,0 5000,0

*) Darstellung des jeweiligen Marktführers (MF) und Deutschlands.
Quelle: General Admministration of Customs of the PR China

Um preislich attraktiv zu bleiben und von bestehenden Geschäftsverbindungen zu profitieren, haben sich deutsche Brauerei- und Getränkeanlagenbauer in den vergangenen Jahren bereits an lokalen Konkurrenten beteiligt. Andere haben vollständige Tochterunternehmen vor Ort aufgebaut. Damit werden in der Regel nicht mehr Komplettmaschinen, sondern nur noch Kernkomponenten und -teile aus Deutschland importiert.

Bislang dürften nahezu 50% des Anlagenbestands aus Deutschland stammen, so die Einschätzung Xus. Seit 1988 versorgt die BTA als einzige Ausbildungsstätte ihrer Art in der Volksrepublik die chinesische Bierindustrie mit rund 300 Brauern und Braumeistern pro Jahr. Über 3.000 hat sie seither vorwiegend an deutschen Anlagen ausgebildet. Dies hat, wie Xu weiß, bei mancher Kaufentscheidung den Ausschlag für “made in Germany” gegeben. Bei deutschen Brauanlagenherstellern sind die Absolventen für den Chinavertrieb begehrt. Erstmals kommen im Herbst 2008 Studenten für den neu geschaffenen deutsch-chinesischen Bachelor-Studiengang Brauwesen nach Wuhan, der ihnen auch den Bachelor-Erwerb in Deutschland ermöglicht.

Nach Xus Einschätzung wird 2008 der Wettbewerb zwischen den großen Brauereien um landesweit marktbeherrschende Positionen weitergehen. So setzen beispielsweise sowohl Yanjing Beer als auch Tsingtao Beer auf ein offizielles Sponsoring der Olympischen Spiele als Werbemaßnahme. Marktführer ist jedoch seit einigen Jahren mit einem Anteil von 17 bis 18% CRSB. Groß geworden ist die zunächst nur im Südosten bekannte Brauerei durch den Aufkauf kleinerer Brauereien. Allein 2007 übernahm CRSB für rund 79 Mio. $ vier Brauereien in Liaoning, Anhui und Hunan und verfügt damit in China über mehr als 50 Brauereien.

Auch internationale Brauereien haben zunächst bei ihren Joint Ventures und Beteiligungen regionale Schwerpunkte verfolgt. So konzentriert sich Inbev vor allem auf die Südostküste, Anheuser-Busch auf den Nordosten des Landes, während Carlsberg durch Beteiligungen an Tibet Beer, Huanghe Beer und Xinjiang Bier starke Präsenz im Nordwesten besitzt. Dort sowie in Zentralchina sehen Analysten auch künftig (zunächst vor allem im Niedrigpreissegment) großes Wachstumspotenzial, während der Biermarkt in einigen Zentren der Ostküste - allen voran Beijing - als nahezu gesättigt gilt. (C.A.)


Trinktrends: Nach bescheidenem Sommer wieder Plus-Entwicklung

Dezember 12, 2007

Quelle: cafe-future.net, 11. Dezember 2007

Nachdem der Sommer 2007 mit zweistelligen Minusraten das Getränke-Geschäft im Außer-Haus-Markt getroffen hat, zeigen die Daten (Außer-Haus Panel GfK TrinkTrends) im September/Oktober einen positiven Trend für das noch laufende 3. Tertial 2007 (Privatpersonen 16 – 39 Jahre). Insbesondere Restaurants, Cafés und die Kneipe um die Ecke zeigen sich positiver als im gleichen Zeitraum 2006.

Wohlgemerkt: Bei den 16- bis 39-Jährigen lag im 2. Quartal die Weggehfrequenz 3 % über dem Wert des 1. Tertials. Ausgaben pro Weggehtag: knapp 3 % weniger. In Discotheken sogar 10 % weniger als im 1. Tertial.

Die 16- bis 19-Jährigen gaben im 2. Tertial über ein Drittel ihrer Getränkeausgaben außer Haus in Discotheken aus – gefolgt von Bars/Lounges, in denen weitere 14 % ausgegeben wurden. Restaurantbetriebe nehmen erst mit der Altersklasse ab 25 Jahren signifikant an Bedeutung zu.

Quelle: GfK TrinkTrends, ein Online-Konsumerpanel. Basis sind in Deutschland 21,3 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16 – 39 Jahre. Die Stichprobe umfasst 1.800 Personen.
www.gfkps.com


Steigender Bierkonsum in Griechenland

November 8, 2007

Quelle: bfai, 2005

Deutlich mehr Importe aus Deutschland / Maschinenbedarf der Getränkeindustrie wächst 

Athen (bfai) - Um mehr als 20% hat sich der Pro-Kopf-Bierverbrauch in Griechenland im Zeitraum zwischen 1996 und 2004 erhöht. Beobachter rechnen damit, dass sich dieses Wachstum weiterhin fortsetzt, vor allem da die Griechen - verglichen mit anderen Europäern - noch immer recht selten zum Gerstensaft greifen. Ausländische Anbieter, die einen Markteintritt planen, müssen jedoch mit einem hohen Wettbewerb aufgrund der starken Konzentration rechnen und die lokalen Verbrauchsgewohnheiten beachten.

In dem Zeitraum 1996 bis 2004 hat sich der Bierkonsum in Griechenland kontinuierlich von 384 Mio. l auf 470 Mio. l erhöht. Dies entspricht einer Wachstumsrate von rd. 3% im Jahresdurchschnitt. Mit +6,5% p.a. wuchs im genannten Zeitraum das wertmäßige Marktvolumen weitaus schneller auf rd. 500 Mio. Euro im Jahr 2004. Verglichen mit dem europäischen Durchschnitt von 80 l Bier im Jahr 2003, ist der Pro-Kopf-Verbrauch hierzulande mit 40 l bedeutend geringer.

Die Nachfrage für Bier ist in Griechenland deutlich saisonabhängig: Bis zu 78% des Konsums wird im Sommerhalbjahr von April bis September realisiert. Darüber hinaus spielen für den Absatz die Preisgestaltung, das touristische Aufkommen, das Ausmaß der Werbekampagnen und schließlich die Trends auf dem allgemeinen Getränkemarkt eine entscheidende Rolle. Im Jahr 2004 ließ sich feststellen, dass sich die Konsumenten mehr den bekannten Lagerbiermarken zuwandten und mehr Bier zu Hause konsumierten. Eine direkte Konkurrenz für Bier stellen Getränke mit geringem Alkoholgehalt - hier vor allem die Ready-to-drink-Produkte - sowie alkoholfreie Fruchtsäfte und Erfrischungsgetränke dar.

In Griechenland waren 2004 sieben Brauereien mit rd. 1.800 Beschäftigten tätig; dies entspricht 0,42% der Brauereien in der EU und 1,7% der Beschäftigten. Die Betriebe sind überwiegend groß bis sehr groß (im Hinblick auf die Beschäftigtenzahlen), während im übrigen Verarbeitungssektor des Landes kleine und mittelständische Unternehmen vorherrschen. Was die Inlandsproduktion von Bier angeht, so wurde nach Angaben des Statistischen Amtes ESYE in Athen 2003 ein Rückgang des wertmäßigen Volumens von 2,1% auf 398,2 Mio. Euro verzeichnet.

Der Struktur nach weist die Branche Merkmale eines Oligopols auf. Marktführer mit einem Anteil von rd. 70% im Jahr 2004 ist das Unternehmen Athenian Brewery S.A.. Die Dominanz von Athenian Brewery war in den Jahren zuvor sogar noch deutlicher: 2001 hatte sich der Marktanteil der Gesellschaft auf rd. 90% belaufen. Hier fand mittlerweile eine Verschiebung zugunsten des zweitwichtigsten Unternehmens der Branche statt, der Mythos Brewery S.A. (eine Tochter des Boutari-Konzerns), die ihren Anteil bis 2004 auf 15% nahezu verdoppeln konnte. Mythos produziert neben den eigenen Biermarken auch zwei deutschen Marken, Henninger Lager und Henninger Kaiser Pilsner der Radeberger Gruppe.

Zu den größeren Brauereien zählen ferner Hellenic Brewery of Atalanti S.A., Brewery Thraki S.A. und Olympic Brewery S.A. Die finanzielle Situation der Branche stellt sich positiv dar. Im Zeitraum 1998 bis 2002 stiegen die Einnahmen aller tätigen Unternehmen, was sich in dem Rückgang der langfristigen Verbindlichkeiten um rd. 16% und dem Anstieg der Forderungen um rd. 43% widerspiegelt. Die meisten griechischen Brauereien betätigen sich zugleich als Importeure: Mythos führt das australische Fosters ein, das dänische Carlsberg und die irischen Biere Guiness und Kilkenny. Die Brauerei Atalanti importiert Franziskaner, Leffe, Hoegaarden und Boddington’s.

Branchenkenner rechnen damit, dass in den nächsten Jahren der Markt mit vielen neuen Marken überschwemmt wird. Der Anteil der neuen Produkte dürfte allerdings mittelfristig nicht mehr als 6% erreichen. Aufgrund der hohen Konzentration in der Branche schätzen die existierenden Brauereien die Gefahr, die von neuen Marken ausgeht, als relativ gering ein.

Um einen gelungenen Markteintritt sicherzustellen, muss beachtet werden, dass die griechischen Verbraucher verhalten auf neue Marken reagieren und eine relativ hohe Loyalität zu bisherigen Anbietern zeigen. Infolgedessen setzt die Platzierung eines neuen Produktes eine entsprechend langfristige Strategie voraus. Rund 90% des Bierabsatzes wird von den drei führenden Namen Heineken, Amstel und Mythos umgesetzt, während die mehr als 160 Importbiere nur etwa 5 bis 6% des Marktes auf sich vereinen.

Angesichts der stabilen Branchenkonjunktur wird sich in den nächsten Jahren ein zusätzlicher Maschinen- und Ausrüstungsbedarf ergeben, der deutschen Anbietern entsprechender Ausrüstungen zugute kommen kann. Die Gesamtimporte von Maschinen beliefen sich 2004 auf 57,7 Mio. Euro nach 54 Mio. Euro im Vorjahr (+6,8%). Höher noch wuchsen die Einfuhren aus der EU, nämlich um rd. 18% auf 48,9 Mio. Euro. Die höchste Nachfrage verzeichnete die Pos. 4822.40 (andere Verpackungsmaschinen) mit 32,7 Mio. Euro (+5,9%). Es folgten die Position 8422.30 (Maschinen zum Füllen, Verschließen oder Etikettieren von Flaschen, Dosen) mit 23,5 Mio. Euro 2004 gegenüber 22,5 Mio. Euro im Jahr 2003 und die Pos. 8422.20 (Maschinen zum Reinigen o. Trocken von Flaschen u.ä.), wo sich die Importe 2004 auf 1,5 Mio. Euro beliefen (+156,5%).

Die Importe entsprechender Abfüll- und Verpackungsmaschinen aus Deutschland wiesen im Jahr 2004 ein Volumen von 7,8 Mio. Euro auf. Auch die Biereinfuhren wuchsen. Der Anstieg bewegte sich zwischen 16 und 21%. Mindestens ein knappes Drittel bis zur Hälfte der Gesamtimporte stammten aus Deutschland.

  2003 2004 2004/03
2203.00.01/ Bier aus Malz in Behältnissen mit einem Inhalt von 10 l oder weniger, in Flaschen      
Insgesamt 7.784 8.586 10,3
EU 7.723 8.372 8,4
Deutschland 2.063 2.450 18,8
Niederlande 2.211 2.124 -3,9
Frankreich 1.090 1.561 43,2
Italien 2.103 820 -61,0
2203.00.09/ Anderes Bier aus Malz      
Insgesamt 15.074 20.021 32,8
EU 13.668 18.359 34,3
Deutschland 9.297 11.234 20,8
Niederlande 2.876 4.935 71,6
Italien 732 851 16,3
Großbritannien 189 115 -39,2
2203.00.10/ Bier aus Malz in Behältnissen mit einem Inhalt von mehr als 10 l      
Insgesamt 2.099 2.164 3,1
EU 1.812 1.963 8,3
Deutschland 998 1.156 15,8
Großbritannien 358 260 -27,4
Niederlande 216 260 20,4
Italien 240 163 -32,1