Neue Publikation kostenfrei bestellen: HOSPITALITY & FOODSERVICE WISSEN

Juni 10, 2008

Quelle: CHD Expert, 10. Juni 2008

Lesen Sie fundierte Analysen und Hintergrundinformationen über den Außer-Haus-Markt in unserer neuen Publikation HOSPITALITY & FOODSERVICE WISSEN. Auf sechs Seiten finden Sie Zusammenfassungen aktueller Markttrends sowie Zahlen, Daten und Fakten zu den neuesten Entwicklungen in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV). Der PDF-Newsletter erscheint vierteljährlich.

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Alles über den Außer-Haus-Markt – CHD Expert startet Webshop für Adresspakete und Studien

Mai 23, 2008

Quelle: CHD Expert Deutschland, 22. Mai 2008

15 Prozent Rabatt für jede Onlinebestellung – 1 iPod Shuffle gratis dazu

Der Außer-Haus-Markt boomt – und CHD Expert weiß, wie man den Erfolg nutzen kann. Das internationale Marktforschungsinstitut für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV) bietet im neu gestarteten Onlineshop aktuelle Adresspakete sowie Studien und Reports noch bis zum 31. Mai 2008 mit einem Sonderrabatt von 15 Prozent an. Zudem erhält jeder Besteller einen MP3-Player der Kultmarke Apple (iPod Shuffle, 1GB, solange Vorrat reicht) kostenfrei dazu.

„Mit zahlreichen Neuerscheinungen bei den Marktstudien und -reports bieten wir aktuellste Hintergrundinformationen über den Außer-Haus-Markt zu attraktiven Konditionen“, so Frank Wiechmann, Sales Manager bei CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. „Und mit den aktualisierten Adresspaketen wird jedes Mailing ein Erfolg, da wir stets die neuen Ansprechpartner in aufwändiger Recherche verzeichnen“, so Wiechmann weiter: „Mit den Hintergrundinformationen aus unseren Studien und Reports erfahren Sie den entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Sales & Marketing.“

Neu gestartet ist der Onlineshop von CHD Expert: Unter http://shop.chd-expert.de sind alle Adresspakete, Reports und Studien sowie das Jahresabonnement zu tophotelprojects.com, der internationalen Datenbank für Hotelbauprojekte, bequem rund um die Uhr zu ordern. Der Onlineshop ist gewerblichen Kunden vorbehalten und in deutscher und englischer Sprache abrufbar.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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CHD Expert: Gezielte Investitionen im Gastgewerbe - Knapp jeder fünfte Hotelbetrieb will Gästezimmer modernisieren – Weiterhin Boom in der Gemeinschaftsverpflegung

März 14, 2008

Quelle: Pressemitteilung/CHD Expert, 14. März 2008

Die Gäste sind anspruchsvoller geworden: Bei Renovierungen von Gästezimmern und Neuanschaffungen investieren die deutschen Hoteliers gezielter. Groß angelegte Modernisierungen in den Hotels werden zurück gestellt. Insgesamt fällt die Investitionsplanung im Gastgewerbe im Frühjahr 2008 verhalten aus. Insbesondere bei den Restaurants, Kneipen und Bars fallen die Budgets für neue Ausstattung geringer aus – Hauptgrund ist ein abermals negatives Wirtschaftsjahr 2007, das einen Umsatzverlust von drei Prozent (Quelle: Destatis, Wiesbaden) bescherte sowie eine anhaltende Umsatzdelle infolge des Gastro-Rauchverbotes. In der Hotellerie ist die Konjunkturlage etwas besser: Immerhin knapp 20 Prozent der Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels haben Modernisierungen bei Gästezimmern für dieses Jahr fest eingeplant. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren dies rund 29 Prozent der Hotelbetriebe. Die positivsten Einschätzungen haben Betriebe des Gemeinschaftsverpflegung: Rund 60 Prozent der GV-Entscheider haben Neuanschaffungen bei Küchentechnik und Tischausstattungen vor (Quelle: Synovate).

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Trotz des starken Interesses an Neuheiten bei der wichtigsten Fachmesse Internorga treten die Entscheider in Hotellerie und Gastronomie in punkto Neuanschaffungen gezielter auf und investieren gezielt in die wichtigsten Gästebereiche, um den gestigenen Ansprüchen weiterhin gerecht werden zu können“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. Nach einem eher verhaltenen Wirtschaftsjahr 2007 passen auch die Hoteliers ihre Investitionsplanungen den Ergebnissen an. Für das laufende Jahr haben nur noch rund 19 Prozent der Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels Modernisierungen von Gäste- und Badezimmern fest eingeplant. Vor einem Jahr hatten noch rund 29 Prozent Renovierungen im gesamten Haus vorgesehen. Vor allem die Luxushotels halten sich zurück: Rund elf Prozent planen Modernisierungen ihrer Gästezimmer. Bei den Vier-Sterne-Hotels steigt der Anteil auf über 22 Prozent und in der mittleren Komfortklasse liegt er bei knapp 17 Prozent. Offensichtlich löst sich dagegen der Investitionsstau bei den  kleineren Häusern (bis 100 Zimmer): Etwa 45 Prozent der kleinen und mittelgroßen Hotels haben Modernisierungen fest vorgesehen. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Dafür wurden Mitte Februar 317 Hotelbetriebe in ganz Deutschland befragt.

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„Die Investitionsplanungen fallen zaghaft aus, da die gesamtwirtschaftliche Lage und die Konjunkturaussichten für die Hotellerie nicht sehr verheißungsvoll sind“, fasst Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert, zusammen. Zwar wird investiert, aber begrenzt. Knapp 20 Prozent der geplanten Renovierungen sind zunächst nur für bis 25 Zimmereinheiten vorgesehen. Der Hauptaugenmerk liegt dabei auf Modernisierungen im Sanitärbereich – bei 83 Prozent der Investitionsplanungen sind neue Badezimmer oder teilweise Erneuerungen an Dusche & Co. terminiert. Bei den Gästezimmern selbst liegt der Fokus auf neuen Betten (rund 60%) und neuen Teppichen/Bodenbelägen (66%).

Über zehn Prozent der Hotels haben Erweiterungen und Modernisierungen in der Küche geplant. Mehr als vier Prozent wollen sogar in neue Küchengeräte, wie z.B. Heißluftdämpfer, investieren. Rund 17 Prozent der Häuser wollen auch ihrem Restaurantbereich einen neuen Auftritt verpassen – über sieben Prozent planen, neue Tische und Stühle anzuschaffen. „Der Investitionszyklus für den Restaurantbereich ist bei den meisten Häusern noch nicht erfüllt – daher muss das bisherige Ambiente noch ein Jahr länger halten“, kommentiert Lambracht.

Bei den Hotels, die über einen Tagungsbereich verfügen (rund 80%), ist die Investitionsbereitschaft ebenfalls gedämpft. Lediglich rund sieben Prozent dieser Hotels wollen in neue Bestuhlung und Tagungstische investieren. Neue Tagungstechnik steht nur bei rund fünf Prozent der Betriebe auf dem Plan.

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Auch im Segment Wellness ist ein gewisser Sättigungsgrad erreicht. Von den Hotels mit Wellness- oder Fitnessbereich (knapp über 50%) planen knapp elf Prozent, Fitnessgeräte anzuschaffen oder zu ersetzen. Interessant: Acht Prozent der befragten Hotels wollen in diesem Jahr erstmals einen Wellness-Bereich mit Fitnessgeräten einrichten. „Das Thema Erstinvestitionen bei Wellness ist noch lange nicht ad acta gelegt“, so Lambracht (Foto). „Die Nachfrage der Gäste steigt und der Haupttrend Wellness, insbesondere Medical Wellness, ist insgesamt als investitionsträchtig zu bezeichnen.“

In der Hotellerie wird auch weiterhin in technische Anlagen investiert. „Rund sechs Prozent der Betriebe wollen innovative Gäste-Technologie wie WLAN oder neue Hotel-TV-Systeme anschaffen“, sagt Lambracht. Rund fünf Prozent der Hotels haben Elektroinstallationen z.B. in neue Lichtanlagen budgetiert. Bei moderner Buchungstechnik ist die Ausgabenbereitschaft immer noch zurück haltend: Nur rund drei Prozent der Hotels wollen in neue Reservierungssysteme für Internet und elektronische Plattformen investieren. Ebenso sieht es bei Modernisierungen von Umweltsystemen, z.B. modernen Heizungen, aus – auch hier ist bei nur rund drei Prozent der Hotels Geld bereit gestellt. „Das Thema ‚Green Hotelier‘ sollte man noch nicht überbewerten“, konstatiert Lambracht. „Die Investitionsplanungen konzentrieren sich zunächst auf Gäste-relevante Bereiche, ehe der Umweltgedanke verfolgt wird.“

GV-Boom: Kantinen wollen immer mehr modernisieren
In der Gemeinschaftsverpflegung (GV) herrscht laut „GV-Barometer 2008“ (Herausgeber: Synovate, München) in weiten Teilen euphorischer Optimismus. Rund 68 Prozent der Betriebsrestaurants (Kantinen) planen Neuanschaffungen. Gleichzeitig wird das Investitionsklima von 66 Prozent der Kantinen als „gut“ (2007: 63%) bezeichnet. Damit liegt der Wert so hoch wie noch nie seit Einführung der Branchenuntersuchung vor fünf Jahren. Der Großteil der Investitionen sind größere Budgets für neue Kochanlagen, Herde und Spülmaschinen, aber auch Kassensysteme. In der Klinik- und Heimverpflegung wollen 61 Prozent der Betriebe investieren, hauptsächlich in Kochanlagen und Speisentransport-/Serviersysteme. Dabei wird im Care-Bereich aber das Investitionsklima verhaltener bewertet: nur 55 Prozent der Großküchen (Vorjahr: 58%) haben an die Bereitschaft für Investitionen im eigenen Betrieb eine „gute“ Erwartungshaltung.

Wachstum im Außer-Haus-Markt
Als führende Quelle für alle Daten aus dem sogenannten Außer-Haus-Markt gilt CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Das Marktforschungsinstitut wurde vor zehn Jahren gegründet und ist seit 2002 Teil der internationalen CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert wird in der Branche als Marktführer für Beschaffung, Bearbeitung und Analyse von Marktdaten im Außer Haus Markt bezeichnet und zählt namhafte Unternehmen u.a. aus der Lebensmittel- und Getränkebranche, Küchentechnik und Konsumgüterindustrie zu seinen Kunden.

Die Experten verfügen über eine Datenbank der Betriebe des Außer-Haus-Marktes, vom Kiosk über Szenegastronomie bis zum Grandhotel - mit detaillierten Angaben zu allen einzelnen Betrieben. „Wir recherchieren, pflegen und aktualisieren mehr als 2,5 Millionen Adressen in Europa, davon rund 400.000 in Deutschland“, so Rolf W. Schmidt, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Marktplatz Hotel GmbH.

Der Außer-Haus-Markt (alle Übernachtungs- und Verpflegungsleistungen, die Menschen außerhalb ihrer eigenen Wohnung in Anspruch nehmen) zählt zu den wenigen globalen Wachstumsmärkten. Allein in Europa werden hier pro Jahr mehr als 500 Milliarden Euro ausgegeben, mit rund 1.500 Euro pro Einwohner und Jahr etwa 30 Prozent aller Gesamtausgaben für Essen und Trinken. In den USA liegt die Quote des Außer Haus Verzehrs bereits bei über 50 Prozent; dieser Wert wird für die nächsten Jahre auch in Europa erwartet. Aus diesem Grund richten fast alle internationalen Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie mehr und mehr ihren Fokus auf diesen dynamischen Markt. Da jedoch die Strukturen und Prozesse vielfach anders sind als im klassischen Groß- und Einzelhandel, benötigen diese Unternehmen spezialisierte und professionelle Unterstützung in der Analyse und Bearbeitung des Außer Haus Marktes.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Der Außer-Haus Markt bleibt Umsatzgarant

Januar 17, 2008

Quelle: VNR, 17. Januar 2008

Stetiges Wachstum verspricht der Außer-Haus Markt, damit ist er einer der wenigen Märkte, die anhaltend Stabilität garantieren. Im Jahr 1996 beliefen sich die Umsätze noch auf 83 Mrd. Euro. Zehn Jahre später, im Jahr 2006, war das Marktvolumen auf 94 Mrd. Euro angewachsen.

Vor allem Betriebe des Ernährungshandwerks wie Fleischereien, Bäckereien und Konditoreien konnten vom Wachstum auf dem Außer-Haus Markt profitieren, weiterhin gehörten Convenience-Gastronomien, Tankstellenbistros und Kioske zu den Gewinnern.

Die Kölner Unternehmensberatung BBE prognostiziert ein Wachstum um weitere 5% bis zum Jahr 2011, das sich besonders bei Anbietern von leichter und gesunder Küche bemerkbar machen wird.


Expansion der Gastro-Fachmessen – Internorga weiterhin führend

Dezember 13, 2007

Im Februar und März 2008 finden vier Veranstaltungen in Hamburg, Berlin und Stuttgart statt – ITB Supply wirbt um mehr Aussteller

Hamburg, 13. Dezember 2007

Von Mitte Februar bis Mitte März 2008 ist das Gastgewerbe im Messefieber. Neben der Internorga und Gastro Vision (beide in Hamburg) bieten auch die Intergastra (Stuttgart) und die Spezialschau ITB Supply (Berlin) Neuheiten für Hotellerie und Gastronomie. Die führende internationale Fachmesse ist nach wie vor die Internorga: Für über 40 Prozent der Gastronomen ist die Hamburger Gastro-Schau die bevorzugte Fachmesse. Dies geht aus einer Befragung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Die mit knapp 1000 Ausstellern größte deutsche Gastro-Fachmesse Internorga behauptet damit weiterhin ihren Führungsanspruch in ihrem Segment.

„Neben der Internorga Hamburg expandiert ebenso die Intergastra Stuttgart, die im Februar 2008 erstmals auf dem neuen Messegelände stattfindet und damit über 25 Prozent mehr Fläche verfügt“, sagt Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. „Aber auch die Fachschau ITB Supply auf der weltgrößten Tourismus-Fachmesse in Berlin gewinnt an Bedeutung und will der Internorga zunehmend Konkurrenz machen.“

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Die 82. Internorga Hamburg (7. bis 12. März 2008, http://www.internorga.de) ist mit einem Anteil an ausländischen Ausstellern von rund 20 Prozent auch die wichtigste Fachmesse für den europäischen Außer-Haus-Markt. Das stark erweiterte und modernisierte Messegelände in der Hamburger Innenstadt ist für 2008 wieder ausgebucht und wird rund 1000 Aussteller beherbergen. Parallel findet im Hotel Empire Riverside Hamburg die Fachschau Gastro Vision (7. bis 11. März 2008, http://www.gastro-vision.com) mit rund 40 Ausstellern statt.

Die 24. Intergastra Stuttgart (9. bis 13. März 2008, http://www.intergastra.de) findet alle zwei Jahre statt und ist beim nächsten Mal auf dem neuen Messegelände nahe dem Flughafen zu finden. In insgesamt sieben Hallen werden sich rund 750 Aussteller den rund 72.000 erwarteten Besuchern präsentieren.

Die ITB Supply (Hallen 7.1a und 7.2b während der ITB Berlin, 5. bis 9. März 2008, http://www.itb-berlin.de, Fachbesuchertage: 5./6./7. März 200 8) entwickelt sich mehr und mehr zu einer kleinen Fachausstellung für Zulieferer und Ausstatter der Hotellerie. Rund 30 Hauptaussteller haben einen Stand neben den „Hotelhallen“ 8.1 und 9 gebucht. Die ITB Supply wird eigens von der Messe Berlin und dem neuen Medienpartner „AHGZ“ (http://www.ahgz.de) beworben.

Im Reigen der Gastro-Fachmessen behaupten sich auch regionale Schauen wie z.B. die Gäste Leipzig (15. bis 18. November 2009, http://www.gaeste.de). Obwohl mit nur 338 Ausstellern und rund 19.900 Besuchern eine vergleichsweise kleine Fachmesse ist die Gäste Leipzig aber mit einem sehr hohen Anteil an Fachbesuchern (93%) und einem ausgeprägten Servicegedanken für potentielle Einkäufer aus dem Gastgewerbe eine interessante Leistungsschau.

Die wichtigsten Gastro-Fachmessen im Überblick:

Messe

Datum

Anzahl Aussteller

Anzahl Besucher

Internorga Hamburg

7. bis 12. März 2008

976*

108.459*

Gastro Vision Hamburg

7. bis 11. März 2008

40*

k.A.

Intergastra Stuttgart

9. bis 13. Februar 2008

728**

68.240**

ITB Supply (Hallen 7.1a/7.1b während der ITB Berlin

5. bis 9. März 2008 (Fachbesuchertage: 5./6./7. März 200 8)

12.879* (ca. 23% Hotels)

156.206* (davon rund 108.000 Fachbesucher)

Anuga Köln

10. bis 14. Oktober 2009

6.294*

158.817*

Hogatec Düsseldorf

28. September bis 1. Oktober 2008

520**

35.152**

Gäste Leipzig

15. bis 18. November 2009

338*

19.901*

Ambiente Frankfurt/M.

8 bis 12. Februar 2008

4.597*

146.697*

BioFach Nürnberg

21. bis 24. Februar 2008

2.547*

45.469*

Igeho Basel

21. bis 25. November 2009

832*

78.052*

Host Mailand

23. bis 27. Oktober 2009

2.368*

129.000*

Equip’Hotel

15. bis 19. November 2008

1.292**

102.802**

* 2007, ** 2006 / Quellen: Angaben der Veranstalter, AUMA

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Quo vadis Bio in der Außer-Haus-Verpflegung?

November 16, 2007

Quelle: Pressemitteilung, 16. November 2007

CMA-Expertenforum: Chancen und Lösungen für die Außer-Haus-Branche Bonn/Berlin, 16. November 2007. Wie sieht die Zukunft von Bio in der Außer-Haus-Verpflegung aus? Mögliche Lösungen für diese Frage erarbeiteten rund 65 Entscheider, Betriebsleiter und Köche auf dem Expertenforum “Quo vadis Bio in der Außer-Haus-Verpflegung”, das die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH am 12. und 13. November 2007 in Frankfurt am Main veranstaltete.

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Bio aus regionaler Erzeugung ist die beste Lösung für die Außer-Haus-Branche. Dafür sprach sich Thomas Dosch, Bioland, auf dem CMA-Expertenforum “Quo vadis Bio?” aus.

“Herkunft, Beschaffung und Qualität der Bio-Produkte sind die entscheidenden Punkte, mit denen sich die Branche zukünftig auseinandersetzen muss”, fasste Sabine Jörg, verantwortlich für das Marketing Ökologischer Landbau bei der CMA, die Ergebnisse der Veranstaltung zusammen.

Bio bietet auch in Zukunft ein wichtiges Potenzial, darin waren sich die Teilnehmer einig. Welche möglichen Herausforderungen auf die Branche in den nächsten Jahren zukommen, prognostizierte Gastredner Thomas Dosch, Präsident des Anbauverbandes Bioland e.V.: Globalisierung, Ressourcenknappheit sowie die befürchtete Aufweichung der Qualitätsstandards durch die Revision der EG-Öko-Verordnung, all dies sehe die Bio-Branche zunehmend mit Sorge. “Die Lösung”, so Dosch, “liegt in kurzen Transportwegen, Transparenz, Frische, Qualität sowie einer engen und vertrauensvollen Beziehung zwischen Landwirt und Verwender.”

Sprachrohr ihrer Gäste
Die CMA hatte Vertreter der Außer-Haus-Branche exklusiv zum Expertenforum eingeladen. Jeder der 65 Teilnehmer hat im eigenen Unternehmen bereits Bio-Erfahrungen gesammelt. Das Erfahrungs-Spektrum reichte von Einsteigern bis hin zu Bio-Pionieren, die seit über 20 Jahren Lebensmittel aus ökologischem Anbau einsetzen; von Betrieben, die bislang nur einzelne Komponenten in Bio-Qualität anbieten bis hin zu Einrichtungen, die mit 100 Prozent Bio arbeiten. Sie alle vertraten im Forum aber nicht nur ihr eigenes Unternehmen, sondern insgesamt mehr als 400.000 Gäste, die täglich von ihnen bewirtet werden.

Von der KiTa bis zum Altenheim
Bio ist in der Außer-Haus-Branche angekommen. “Mittlerweile kann man über den gesamten Lebenszyklus Bio konsumieren”, stellt Rainer Roehl vom ÖGS, der das Expertenforum organisierte, fest. “Von der Kindertagesstätte bis hin zum Altenheim. Für immer mehr Verbraucher ist das Bio-Angebot ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Einrichtung.”

In vier branchenspezifischen Foren tauschten die Teilnehmer Erfahrungen aus und erarbeiteten Lösungsansätze für Schulen und Kindertagesstätten, Betriebsgastronomie und Studentenwerke, Kliniken und Heime sowie für Gastronomie und Hotellerie. Neben einer kritischen Bestandsanalyse standen vor allem Visionen und Einschätzungen der weiteren Entwicklung im Fokus.

Die “Top 5″ der Bio-Zukunft
In einem gemeinsamen Ranking stimmten die Teilnehmer über die fünf wichtigsten Herausforderungen in der Zukunft ab. Platz 1 bis 3 nahmen dabei die Kriterien Beschaffung, Qualität und Herkunft ein. Die Kommunikation gegenüber den Gästen erachteten alle Teilnehmer als weniger problematisch und wählten sie auf Platz 4. Den fünften Platz erhielt die Bio-Zertifizierung. In ihr sahen die meisten Teilnehmer weniger Pflicht als vielmehr Chance zur Sicherung der Qualität ihres Bio-Angebotes. Die Gewichtung der Faktoren sowie die Kernprobleme erwiesen sich als branchenspezifisch sehr verschieden. So sehen Kliniken und Heime Bio zunehmend als ein Muss an, um sich langfristig im Wettbewerb zu positionieren. In der Schulverpflegung dagegen ist der enorme Kostendruck weiterhin begrenzender Faktor. Betriebsgastronomie und Studentenwerke haben weniger mit den Kosten als mit der mangelnden Verfügbarkeit von Bio-Produkten in der Region zu kämpfen. Die Gastronomie dagegen wünscht eine stärkere Vernetzung des lokalen Bio-Angebotes, da es oft erhebliche logistische und organisatorische Hürden gibt.

In einem aber waren sich alle Teilnehmer einig: Eines der wichtigsten Kriterien für eine sichere und erfolgreiche Bio-Vermarktung ist die regionale Herkunft der Produkte.

Wunsch und Wirklichkeit
Regional erzeugt, frisch geliefert und am besten vom Bauern nebenan - so sieht für die meisten Außer-Haus-Unternehmen die ideale Lösung aus. In der täglichen Praxis ist dieses Ideal jedoch nicht immer erreichbar. Produkte mit einem hohen Conveniencegrad beispielsweise kann der Landwirt nicht anbieten. Oft sind die Produkte auch nicht in ausreichenden Mengen verfügbar, so dass nur der Griff zu überregionaler oder auch konventioneller Ware bleibt. Die Angebotsstruktur könnte besser an die Bedürfnisse der Großküchen angepasst werden. Die Verbesserung der Rohstoffsituation und eine bessere Vernetzung des regionalen Bio-Angebotes waren daher ausdrücklicher Wunsch vieler Teilnehmer.

Bio ist Teil von mehr
Immer mehr Menschen nehmen ihre Mahlzeiten nicht mehr zu Hause ein, sondern am Arbeitsplatz, in der Schule oder in Restaurants. Frequenz und Wertschätzung der Außer-Haus-Verpflegung nehmen zu - und damit der Einfluss, den die Branche auf das Ernährungsverhalten, auf die Einstellung der Verbraucher zu Bio-Lebensmitteln nehmen kann. Bio ist ein wichtiger Baustein für ein qualitativ hochwertiges Angebot, kann jedoch nur Erfolg haben als “Teil von mehr”, im Rahmen eines gastorientierten, ganzheitlichen Gesamtkonzeptes, in dem Qualität und Nachhaltigkeit ihren festen Platz haben.


Fachwerbung bringt neue Kunden

November 1, 2007

Quelle: Pressemitteilung, 31.10.2007

CHD Expert: 80 Prozent der führenden Zuliefererunternehmen im Außer-Haus-Markt setzen auf Anzeigen in Fachzeitschriften

Gut gemachte Fachwerbung bringt neue Kunden. Über 80 Prozent der führenden Zulieferunternehmen im Außer-Haus-Markt schaltet Anzeigen in Fachzeitschriften. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsunternehmens CHD Expert hervor. Fachwerbung rangiert im Mediamix noch vor Direktmarketing, Hausmessen oder Newsletters.

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„Die gute alte Fachanzeige ist aus dem Kommunikations- und Medienkonzept der Zulieferer und Ausstatter nicht wegzudenken“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert. Regelmäßige Veröffentlichungen in der Fachpresse – nicht nur zu Fachmessen – korrespondieren mit Produkt- und Firmeninfos auf der UnternehmensWebsite, so Lambracht. Insbesondere für Anbieter aus den Bereichen Dienstleistung und Ausrüstung sind Fachanzeigen ein zentrales Element der Marktkommunikation.

Fachzeitschriften sind für die Zulieferer und Ausstatter auch eine wichtige Informationsquelle. Über 70 Prozent der befragten Unternehmen werten Branchenmagazine auf neue Marktdaten aus. Dagegen liegt die Nutzung der Internetportale noch zurück: Nur 56 Prozent der Zulieferer und Anbieter suchen Marktinfos online. „Doch die Bedeutung der Onlinerecherche steigt stark an“, berichtet Lambracht. Internetarchive und Onlinedatenbanken rücken immer mehr in den Fokus der Entscheider in Marketing und Business Development.

Über die Studie: Über 600 Entscheider aus führenden Zuliefer- und Ausstattungsfirmen im Außer-Haus-Markt wurden im Sommer 2007 schriftlich zu ihrer Markt- und Unternehmenseinschätzung befragt. 76 Prozent der führenden Zulieferunternehmen berichten von einer erheblich positiveren Marktstimmung in den ersten sechs Monaten des Jahres. „Die Konjunkturlage hat merklich angezogen und lässt die Absatzprognosen der Zulieferer für das zweite Halbjahr noch einmal ansteigen“, analysiert GF Thilo Lambracht die Marktstudie. Lediglich fünf Prozent der befragten Marketingentscheider haben mit einer Verschlechterung der Marktlage bei ihren Kunden in Hotellerie, Gastronomie und GV zu kämpfen gehabt. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Erwartungen an das eigene Unternehmen für Umsatz- und Ertragssteigerungen im zweiten Halbjahr steigen: 78 Prozent rechnen mit einer Verbesserung in ihren Marktanteilen.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Tiefkühlkost in Deutschland weiter gut gefragt

Oktober 30, 2007

Quelle: meat-n-more.info

Situationsbericht von Manfred Sassen, Geschäftsführer Deutsches Tiefkühlinstitut anlässlich der Anuga

Das Deutsche Tiefkühlinstitut rechnet für den mengenmäßigen Verbrauch vorsichtig geschätzt für das gesamte Jahr 2007 im Bereich der privaten Haushalte mit einem Anstieg von einem Prozent. Für den Großverbraucherbereich, also bei den Restaurants, Kantinen, Schulen, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen der Außer-Haus-Restauration, geht es von einer Mengensteigerung von 2,7 Prozent aus.

Konjunkturelle Situation in der Ernährungswirtschaft
Sie werden alle die Statements der großen Verbände der Ernährungswirtschaft aus der Wirtschaftspressekonferenz vom 26. September hier in Köln kennen. Die deutsche Ernährungsindustrie meldet zwar für die erste Jahreshälfte eine Umsatzsteigerung um 5,2 Prozent; preisbereinigt immerhin noch 2,8 Prozent. Für den deutschen Markt ergibt sich aber ein Nullwachstum, denn das nominale Wachstum von drei Prozent geht nach Aussagen der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie hauptsächlich auf Preissteigerungen zurück.

Völlig unzufrieden ist der Bundesverband des deutschen Lebensmittelhandels. Der Umsatz lag nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes in den ersten sieben Monaten des Jahres nominal minus 0,8 Prozent unter dem Vorjahr. Preisbereinigt ergibt sich sogar ein Minus von 2,8 Prozent.

Auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband spricht beim Gastgewerbe-Umsatz im ersten Halbjahr 2007 von einer Stagnation auf niedrigem Niveau. In Zahlen heißt das: Umsatzsteigerung nominal um 0,4 Prozent, real jedoch

2,1 Prozent weniger. Besser entwickelten sich die Kantinen und Caterer mit einem nominalen Umsatzplus von 1,9 Prozent und einem leichten realen Umsatzminus von 0,7 Prozent. Sie sehen, der Aufschwung hat die großen Bereiche der Ernährungswirtschaft noch nicht erreicht.

Im Nachfolgenden die wichtigsten Eckpunkte der nach wie vor positiven Branchenentwicklung im Tiefkühlmarkt: Diese Einschätzung der Marktentwicklung beruht auf den Daten und Trends, wie sie uns bis Ende August vorliegen. Daraus leiten wir eine vorsichtige Hochrechnung auf das Gesamtjahr ab.

Tiefkühlkost weiter auf Wachstumskurs
Der Verbrauch von tiefgefrorenen Lebensmitteln wird auch in diesem Jahr weiter ansteigen. Die Nachfrage nach tiefgefrorenen Lebensmitteln ist nach wie vor ungebrochen und die Produkte aus der Tiefkühlkette stehen nach wie vor ganz oben auf der Einkaufsliste der privaten Verbraucher und der Verwender in der Außer-Haus-Verpflegung.

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland pro Kopf der Bevölkerung 37,7 Kilogramm Tiefkühlkost verbraucht. Dieser Wert dürfte nach unseren Schätzungen am Ende dieses Jahres bei ca. 38,4 Kilogramm liegen.

Für den mengenmäßigen Verbrauch rechnen wir nach vorsichtiger Schätzung für das gesamte Jahr 2007 im Bereich der privaten Haushalte mit einem Anstieg von einem Prozent. Für den Großverbraucherbereich, also bei den Restaurants, Kantinen, Schulen, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen der Außer-Haus-Restauration, gehen wir von einer Mengensteigerung von 2,7 Prozent aus.

Nach diesen Annahmen erwarten wir für beide Teilmärkte zusammen bis zum Jahresende für die Tiefkühlkost einen Mengenzuwachs von etwa 1,8 Prozent. Das ist ein Wachstum auf höchstem Niveau, denn ein Prozent Mengensteigerung im Lebensmittelhandel bedeutet einen Mehrverbrauch von fast 16.700 Tonnen und die 2,7 Prozent Mengensteigerung im Großverbraucherbereich stehen für ein Plus von 38.800 Tonnen. Das ist im Vergleich zu den meisten anderen Segmenten der Ernährungswirtschaft ein sehr gutes Ergebnis. Auf die Daten der Ernährungsindustrie, des Lebensmittelhandels und des Gaststättenbereiches habe ich schon hingewiesen.

Hinter dieser Entwicklung steht für das Jahr 2007 insgesamt ein geschätzter Tiefkühlverbrauch von über 3,1 Millionen Tonnen mit einem Plus von 1,8 Prozent. Das sind immerhin 55.500 Tonnen mehr als im Jahr 2006.

Der Gesamtumsatz mit tiefgekühlten Lebensmitteln erreichte im vergangenen Jahr insgesamt 10,05 Milliarden Euro. Unter Fortschreibung der Entwicklung im ersten Halbjahr dürfte der Umsatz für das aktuelle Jahr 2007 am Jahresende einen Wert von 10,41 Milliarden Euro erreichen. Dies würde einer Steigerungsrate von 3,6 Prozent entsprechen. Ich setze hier bewusst den Konjunktiv, denn wir werden ja praktisch im Wochenrhythmus mit Preiserhöhungen im Rohwarensegment konfrontiert. Beispiel Milch, Sahne, Getreide, Butter und Öl. Dazu kommen die Preisausschläge im Energiesektor.

Diese Eckdaten gelten für den Gesamtmarkt, also den Absatz an private Verbraucher und an Abnehmer in der Außer-Haus-Verpflegung.

Der Tiefkühlmarkt in Deutschland bewegt sich auf zwei fast gleichgewichtigen Feldern: Einmal geht es um den privaten Verbrauch. Nach den vorliegenden Daten und Trends werden zirka 54 Prozent der Gesamtverbrauchsmenge von den privaten Haushalten gekauft.

Zum anderen geht es um den Bereich des Großverbrauchs, also die einzelnen Segmente der Außer-Haus-Restauration von der allgemeinen Gastronomie über die Systemgastronomie, die Kantinen, die Schulen bis hin zum Sozialbereich der Krankenhäuser und Heime. In diese Kanäle gehen 46 Prozent des Gesamtverbrauchs.

Tiefkühlkost: Starke Sortimente für den privaten Verbraucher
Überdurchschnittlich im Interesse der privaten Verbraucher liegt einmal mehr das vielfältige Pizzaangebot. Hier rechnen wir wiederum mit einem Mengenzuwachs von zwei Prozent. Hier ist es die Vielfalt, die den Verbraucher reizt: Neben der traditionellen Pizza, der amerikanischen Pizza kommt die Steinofenpizza in immer neuen Varianten. Die Bio-Pizza erobert sich einen ähnlich starken Marktanteil im Bio-Sortiment des Handels, wie das im konventionellen Pizzabereich schon lange der Fall ist. Daneben kommt der nach wie vor erfolgreiche Siegeszug der miniaturisierten Pizzaangebote als Snack für zwischendurch.

Ähnlich stark entwickelt sich das Sortiment der tiefgefrorenen Backwaren im Endverbraucherbereich. Auch hier gehen wir von einer Mengensteigerung von über zwei Prozent zum Jahresende aus. Getrieben wird das Wachstum durch das immer breitere Sortiment der Brötchen, die Innovationen im Tortenbereich und die Teiglinge.

Tiefgefrorenes pfannenfertiges Bratfleisch legt ebenfalls um zwei Prozent zu. Hier steht das Vertrauen in Qualität und insbesondere in hygienische Sicherheit im Vordergrund.

Eine herausragende Entwicklung verzeichnet auch in diesem Jahr das Sortiment der tiefgefrorenen Fische und Fischerzeugnisse. Wir rechnen im Endverbraucherbereich mit einem Mengenwachstum von 2,6 Prozent. Tiefkühlfischprodukte werden damit wie in den Vorjahren den Gesamtmarkt beim Fischverzehr bestimmen. Der Anteil von Tiefkühlfisch am Fischkonsum im Privathaushalt und in der Außer-Haus-Verpflegung in Deutschland lag 2006 mit 36 Prozent weit an der Spitze. Auf Frischfisch entfallen lediglich noch zehn Prozent. Bei den Haushaltseinkäufen für Fisch liegen Tiefkühlprodukte am häufigsten in den Warenkörben der Verbraucher und machen hier fast ein Drittel des Einkaufsvolumens aus.

Die Verbraucher schätzen die Vielfalt des Tiefkühlangebotes im Handel. Sie sind nicht mehr – wie in den vergangenen Jahren – so stark auf den Discount fixiert, sondern sie suchen verstärkt die Auswahl, die ihnen der Lebensmittelhandel mit seinem Vollsortiment bietet. Das trägt auch in diesem Jahr dazu bei, dass sich die Umsätze noch besser als die Mengensteigerungen entwickeln werden. Profilierung durch Sortimentspflege und Kompetenz durch Sortimentsvielfalt zahlen sich offensichtlich zunehmend aus. Durch diese Vielfalt erschließt sich erst die typische Vorteilskombination von Tiefkühlkost für den Verbraucher: Das sind unter anderem die Punkte Wellness, Convenience, Produktsicherheit, Qualitäts- und Gelinggarantie.

Diese Vielfalt fördert auch eine Entwicklung, die wir in der Branche seit Jahren beobachten: Alles Selberkochen ist out – Convenience ist in. Und das in der großen Bandbreite von Bio, exotischen Rezepturen (zum Beispiel indische Küche), vegetarischen Produkten und ethnischen Angeboten (zum Beispiel halal).

Und tiefgefrorene Convenience-Produkte liegen voll im Trend. Dies belegt die im vergangenen Jahr vorgelegte VerbraucherAnalyse der Bauer-Verlagsgruppe und der Axel Springer AG. 64,1 Prozent der Verbraucher sehen in Fertigprodukten eine sinnvolle Erleichterung und 50,8 Prozent kochen am liebsten Gerichte, die schnell gehen.

Auch die KommunikationsAnalyse 2006 der Zeitschrift „Brigitte“ unterstreicht diesen Trend. 80 Prozent der Frauen in Deutschland finden „es gut, dass es ein immer abwechslungsreicheres Angebot an Tiefkühlprodukten gibt.“ Und 75 Prozent stimmen der Aussage zu: „Tiefkühlkost ermöglicht es mir, jederzeit etwas Frisches auf den Tisch zu bringen.“

Tiefkühlkost hat mittlerweile bei den Privatverbrauchern eine sehr hohe Käuferreichweite mit 96,7 Prozent erreicht. Für Gemüse liegt dieser Wert bei 76,6 Prozent, für Fisch bei 73,8 Prozent und für Pizza bei 54,1 Prozent.

Tiefkühlkost als Qualitätsbasis für den Außer-Haus-Markt
Die Angebotsform Tiefkühlkost wird mit einer Mengensteigerung von geschätzten 2,7 Prozent ihren Marktanteil in der Außer-Haus-Restauration weiter ausbauen. Tiefkühlkost bedient hier alle Segmente. Das gilt für das Angebot der immer populärer werdenden deutschen regionalen Küche. Das gilt für den Bereich der Systemgastronomie, also Unternehmen, die über

ein standardisiertes und multipliziertes Konzept verfügen, das zentral gesteuert wird. Gerade der Erfolg der Systemgastronomie basiert auf einem starken Tiefkühl-Fundament. Einfacher gesagt: Ohne Tiefkühlkost gäbe es McDonald’s & Co. in der heutigen Form überhaupt nicht.

Aber auch in der gehobenen Gastronomie hilft die Tiefkühlkost bei der wirtschaftlichen Produktion hochwertiger Qualitäten. Die Tiefkühlbausteine haben höchste Qualität erreicht, die Zubereitungsarten werden immer raffinierter, das Angebot wird immer größer. Und die Tiefkühlkost wirkt durch ihre kalkulatorischen Vorteile zunehmend als Kostenbremse in der Gastronomie.

Eine hochwertige Tagungs- und Bankettgastronomie baut ebenfalls stark auf die Bausteine aus der Tiefkühlung. Angebote für große Kongresse beispielsweise sind ohne Tiefkühlung nicht darstellbar. Das zieht sich durch alle Produktkategorien. Auch hier möchte ich den Fisch herausheben: Das Fischangebot auf den Speisekarten der Gastronomie steigt, denn Fischereierzeugnisse stehen in der Gunst der Gäste weit oben. Auch hier bilden tiefgefrorene Seafood-Erzeugnisse mehr und mehr die Basis für ein vielfältiges und gesundes Angebot an Fischgerichten.

Die Konjunkturbelebung hat den Arbeitsmarkt erreicht. Das bringt mehr Frequenz in Kantinen. Dadurch steigt die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Verpflegungslösungen in einem stimmigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Und hier kommen vermehrt Tiefkühlsysteme zum Zuge mit Dienstleistungskomponenten bis hin zum Vollcatering.

Tiefkühlkost ist also auch im Jahr 2007 erfolgreich. In der langfristigen Entwicklung der letzten zehn Jahre konnte der Verbrauch in Deutschland um fast 50 Prozent gesteigert werden. Dieses beträchtliche Mengenwachstum wurde mit knapp 51 Prozent Zuwachs im Lebensmittelhandel und mit einem Plus von fast 49 Prozent bei den Großverbrauchern erreicht.

Dass diese Entwicklung entscheidend mit der Qualität der Produkte zusammenhängt, beweist Jahr für Jahr das Ergebnis der Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft.

Beim aktuellen „Tiefkühlkost“-Qualitätstest aus diesem Jahr wurden 94 Prozent aller eingereichten Produkte mit einem Preis ausgezeichnet. Mit fast 54 Prozent erhielten noch nie so viele Produkte die Medaille in Gold im Vergleich zu den Vorjahren. Der wissenschaftliche Leiter des DLG-Wettbewerbes Tiefkühlkost, Professor Dr. Jörg Oehlenschläger, sieht diese Entwicklung als logisch an: „Es ist nicht nur die steigende Zahl der Produkte auf dem Markt, wichtiger ist mir, dass sich bei wachsendem Angebot die Breite der Spitzenqualität vergrößert hat. Tiefgefrorene Produkte haben sich während der letzten 20 Jahre laufend in der Qualität verbessert und haben heute einen häufig vollkommen fehlerfreien Qualitätsstandard erreicht, der deshalb zwangsläufig zu Prämierungen führt. Ausgesuchte Qualität der verwendeten Rohwaren und Ausgangsstoffe zusammen mit der eingesetzten richtigen produktspezifischen Technologie sowie sachgerechte Lagerung und Transport garantieren diese hohe Medaillenausbeute.“

Interessant finde ich eine weitere Aussage in diesem Zusammenhang von Professor Oehlenschläger: „Viele Gerichte aus der Tiefkühltruhe sind heute nach der Zubereitung nicht mehr von frisch zubereiteten Gerichten zu unterscheiden. Sachverständige der DLG bestätigen dies immer wieder beim Qualitätswettbewerb.“

Das bestätigt auch eine aktuelle Studie der Universität Hamburg gemeinsam mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg, am Beispiel von Tiefkühlgemüse. Ob Bohnen, Erbsen oder Rosenkohl: Gemüse aus der Tiefkühlung bewahrt über einen längeren Zeitraum optimal die für den Menschen wichtigen Vitamine und Nährstoffe. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass der Vitamin C-Gehalt beispielsweise von tiefgekühlten Bohnen bei minus 18 Grad Celsius nach einem Jahr noch bei 80 Prozent des Ausgangsgehaltes liegt. Werden Bohnen hingegen im Kühlschrank aufbewahrt, gehen bereits nach wenigen Tagen über 60 Prozent Vitamin C verloren.

Mit diesen positiven Vorzeichen präsentiert sich die internationale Tiefkühlwirtschaft außerordentlich selbstbewusst auf der Anuga 2007. Eine abermalige Mengensteigerung in diesem Jahr von voraussichtlich 1,8 Prozent auf einen Pro-Kopf-Verbrauch von 38,4 Kilogramm ist eine gute Basis für weiteren Erfolg. Insofern steht die Angebotsform Tiefkühlkost vergleichsweise und insbesondere angesichts der immer noch nicht befriedigenden Konjunktur in Handel und Gastronomie sehr gut da. Die Branche wird auch in diesem Jahr in vielen Produktsegmenten ihren Marktanteil ausbauen können.

Positive Verbrauchereinstellung, prämierte Produktqualität und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis mit Gelinggarantie sprechen nach wie vor für Tiefkühlkost.