Tiefkühlwirtschaft verzeichnet Umsatz- und Absatzplus

September 18, 2009

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung rechnet das dti für das Gesamtjahr mit einem weiteren Wachstum des Gesamtmarktes im Vergleich zu 2008 um 0,8 Prozent auf rund 3,23 Millionen Tonnen. Die Verkäufe im Lebensmittelhandel dürften um 1,0 Prozent und im Großverbraucherbereich um 0,5 Prozent zulegen. Insgesamt dürften damit Tiefkühlwaren im Wert von 11,2 Milliarden Euro abgesetzt werden, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Gegenüber dem Vorjahr fallen die Zuwachsraten allerdings geringer aus.

Wie das Institut weiter mitteilte, wird der Pro-Kopf-Verbrauch leicht auf voraussichtlich 39,2 Kilogramm steigen. Auf einen Durchschnittshaushalt entfielen damit etwa 81,1 Kilogramm, nach 80,5 Kilogramm im vergangenen Jahr.

Das dti ist nach eigenen Angaben die Kommunikations- und Informationsplattform der deutschen Tiefkühlwirtschaft. Zu den 161 Mitgliedern gehörten unter anderen Tiefkühlkost-Produzenten, Betreiber von Kühlhäusern, Kältetechnikunternehmen, Transport-, Fahrzeugbau- und Verpackungsfirmen sowie Groß- und Einzelhandelsbetriebe.

Quelle: ad-hocnews.de, 18. September 2009


Krise auch in der Gemeinschaftsverpflegung

August 3, 2009

Die aktuelle Krise hinterlässt auch in der GV-Branche ihre Spuren. Nur noch knapp 6% bewerten die aktuelle Situation als sehr gut. Vor einem Jahr waren es noch mehr als 11%. Ein weiteres Fazit: Der Kostendruck in den Unternehmen wächst deutlich!

Quelle: cafe-future.net / „gv-praxis“ (Ausgabe Juli/August)


Gastgewerbe-Lieferanten verstärken ihre Marketinganstrengungen

April 28, 2009

CHD Expert: 38 Prozent der Ausstatter und Zulieferer erhöhen Werbebudget

Hamburg, 28. April 2009
Der Krise entgegen wirken: Die Lieferanten von Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV) lassen sich von schlechten Branchennachrichten und harten Preisverhandlungen nicht einschüchtern und verstärken fokussiert ihre Marketing- und Verkaufsaktivitäten. Rund ein Drittel der Zulieferer und Ausstatter lassen ihr Werbebudget unverändert oder erhöhen es. So wollen acht Prozent der Unternehmen in diesem Jahr über 15 Prozent mehr für Fachwerbung ausgeben. 13 Prozent der Firmen haben eine Budgetanhebung von zehn Prozent und 17 Prozent der Unternehmen einen Ausgabenzuwachs von fünf Prozent vorgesehen. Ein weiteres Drittel der Lieferanten belässt die Marketingausgaben auf dem Vorjahresniveau. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Für die Studie „Supplier 2009 – Erwartungen und Aktionen der Lieferanten und Zulieferer des Foodservice-Marktes“ wurden 157 Entscheider in 93 repräsentativ ausgewählten Zulieferer- und Ausstatterfirmen des Gastgewerbes befragt.

CHD Expert Grafik: Marketingplanungen Zulieferer HoReCa 2009

„Vertriebsoptimierung und die Erschließung neuer Kundengruppen sind die Hauptziele der Marketingplanungen für dieses Jahr“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Jeder weiß: Wer weiterhin zu den Erfolgreichen gehören will, muss gerade jetzt weiter investieren.“ Bei den Marketingausgaben stehen vor allem Produktpromotions und Direct Mailings vermehrt auf dem Plan. Dagegen werde eher bei der Neuauflage von Broschüren und beim Sponsoring eingespart.

„Die Absatzerwartungen sind unverändert hoch“, so Lambracht. Rund 55 Prozent der befragten Lieferanten wollen in diesem Jahr ihre Marktanteile ausbauen. Die größten Chancen werden nachwievor in der Hotellerie gesehen. Lediglich bei 20 Prozent der Gastbetriebe seien derzeit nennenswerte Umsatzrückgänge und damit weniger Nachbestellungen zu beklagen. Weitere Umsatzrückgänge befürchten die Zulieferer bei 34 Prozent der GV-Betriebe.

„Die Ausstatter und Zulieferer stocken zum Teil ihren Personalbestand maßgeblich im Vertrieb auf, rund ein Drittel der Firmen stellen weitere Mitarbeiter für den Außendienst und den Kundenservice ein“, erläutert Lambracht. Rund drei Viertel der Lieferanten wollen sich stärker auf ihre bisherigen Zielgruppen und auf die Erschließung neuer Kundensegmente konzentrieren.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


2008: Privater Konsum im Außer-Haus-Markt gestiegen

Februar 10, 2009

Quelle: NPD Group

In Deutschland konnte der private Konsum im Außer-Haus-Markt für das Gesamtjahr 2008 ein nominales Wachstum von +1,0% auf Gesamtausgaben von insgesamt 64,2 Milliarden Euro verbuchen. Die Anzahl der Besuche sank allerdings im Vergleich zum Jahr 2007 um -0,9% auf 11,8 Milliarden.

Damit registrierten Restaurants, Imbisse, Kantinen und Co. gut 32 Millionen ‚Verzehrsfälle‘ pro Tag. Das Ausgabenwachstum resultierte somit aus höheren Durchschnittsausgaben pro Besuch und Gast.

Im Jahresverlauf hat sich die Entwicklung von Quartal zu Quartal verschlechtert. Mit einem Ausgabenwachstum im ersten Quartal in Höhe von +3% gab besonders der Jahresbeginn – auch unterstützt durch den 29. Februar als zusätzlichem Handelstag – Grund für sehr zuversichtliche Prognosen. Jedoch schwächte sich die Entwicklung langsam ab, das Wachstum betrug im zweiten Quartal +2% und im dritten Quartal nur noch +0,5%. In den letzten drei Monaten des Jahres gaben die Konsumenten schließlich -1% weniger aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Wesentlichen liegt dieser Abschwung in den negativeren Zukunftsaussichten der Verbraucher begründet. Insbesondere zeigt sich die ‚Konjunktur-Empfindsamkeit’ der Gastronomie-Branche.

Im Jahresvergleich konnten – mit Ausnahme der Erlebnisgastronomie – alle Marktsegmente Zuwächse der Konsumentenausgaben verzeichnen. Das deutlichste Plus in Höhe von +2,8% realisierte dabei wieder die Quick Service-Gastronomie. Das einzige Minus im Jahresvergleich steht für die Erlebnisgastronomie, die vor allem aufgrund der Nichtraucher-schutzgesetze -3,8% weniger Gäste begrüßen konnte. Über das Gesamtjahr konnte für die Full Service-Gastronomie (inkl. Hotelgastronomie) noch ein kleines Plus gemessen werden, jedoch hat sich die Unsicherheit der Verbraucher und Unternehmen im vierten Quartal dort besonders bemerkbar gemacht, die Gästezahlen lagen im letzten Viertel des Jahres -5% unter dem Vorjahr.

Die Trends im vierten Quartal unterstreichen die starke Abhängigkeit des Marktes von der Stimmung im Land. Allerdings bleibt Essen & Trinken weit weniger skalierbar als viele andere Konsumgüter, was den Markt relativ rezessions-resistent macht. Positives wie negatives Klima trifft den Gesamtmarkt zwar schnell, jedoch sind die Schwankungen weniger stark.

Die Verbraucher zeigten bereits in früheren Rezessionen in Deutschland wie auch aktuell in anderen Ländern ähnliche Verhaltensänderungen wie sie jetzt zu beobachten sind: Ausweichen auf günstigere Marktsegmente und der Verzicht auf Vor- oder Nachspeisen sollen die Ausgaben für den einzelnen Verzehrsfall verringern und somit Geld sparen. Außerdem werden besonders Preisangebote verstärkt genutzt. Familien sind die Zielgruppe, die ihre Besuche in der Gastronomie früher und stärker einschränkt als andere Zielgruppen, da das frei verfügbare Einkommen im Durchschnitt geringer ist und sich die Kosten des Gastro-Besuches durch die größere Gruppe multiplizieren.

Die npdgroup deutschland GmbH ist die deutsche Tochter von The NPD Group Inc., Port Washington, NY, dem führenden Marktforschungsunternehmen in der Foodservice Branche weltweit.

CRESTonline ist ein Verbraucherpanel zur Nutzung des Außer-Haus-Marktes. Eine repräsentative Stichprobe der deutschen Wohnbevölkerung berichtet im Rahmen einer Online-Befragung über das gesamte Jahr alle Gastronomie-Verzehrsakte des Vortages. CREST wird derzeit neben Deutschland auch in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, USA, Kanada, Japan und China betrieben.


Zahlenmenü 2008: Die wichtigsten Fakten vom Foodservice-Jahr im Überblick

Dezember 19, 2008

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, 19. Dezember 2008

Rückblick auf ein dynamisches Wirtschaftsjahr in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung

Der Außer-Haus-Markt Deutschland hat ein zufrieden stellendes Jahr 2008 erlebt. Das Marktvolumen von zuletzt 58,6 Milliarden Euro dürften nach ersten Hochrechnungen wiederum leicht gestiegen sein. Den Großteil machen mit 41,8 Milliarden Euro Gesamtumsatz die Gastronomie und Beherbergung (Commercial Foodservice) aus – bei einem durchschnittlichen Jahreswachstum von 2,8 Prozent. Die Gemeinschaftsverpflegung (Non-Commercial Foodservice/Social) umfasst 14,6 Milliarden Euro und wuchs in den vergangenen Jahren um durchschnittlich 1,6 Prozent.

Gastronomie und Beherbergung
Der Außer-Haus-Markt Deutschland gliedert sich zu einem Drittel in Verpflegung in Gemeinschaftseinrichtungen, zu den anderen Zweidritteln in den Commercial Foodservice, macht zusammen über 328.000 Einheiten.

Wussten Sie,
… dass von den 60.413 Restaurants 2.835 Häuser dem Premium-Segment angehören?
… dass es zwar 34.201 Kneipen, aber nur 2.718 Bars gibt?
… dass 68 Prozent der fast 39.000 Beherbergungsbetriebe privat geführt werden?
… dass 82 Prozent der deutschen Hotels unter 50 Zimmern anbieten und ein Prozent 250 Zimmer und mehr anbieten?
… dass es im Non-Commercial-Segment Education (Bildung) über 700 Mensen gibt, die 1,86 Millionen Studierende versorgen?
… dass es mehr als 100.000 Betriebe gibt, die Snacks für den Sofortverzehr und zur Mitnahme anbieten?

Der Außer-Haus-Markt umspannt weltweit ein Umsatzvolumen von 1.588 Milliarden Euro. Das entspricht einem Pro-Kopf-Umsatz von 240 Euro bei einer weltweiten Population von 6.630 Millionen Menschen. Die größten Umsätze werden in Nord-Amerika (33,7%) und West-Europa (18,9%) erwirtschaftet. In absoluten Zahlen liest sich dies wie folgt: 1.287 Euro Durchschnittsumsatz in Nordamerika, 815 Euro in West-Europa. In Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt der Durchschnittsumsatz bei 804 Euro pro Person. Der westeuropäische Anteil an den weltweiten Ausgaben im Außer-Haus-Markt beläuft sich auf 330 Milliarden Euro bei 405 Millionen Einwohnern. In Nord-Amerika werden jährlich 431 Milliarden Euro ausgegeben (Gesamtpopulation 335 Millionen).

Mittagessen
Die Deutschen essen gern in der Kantine zu Mittag. In den rund 18.400 Betriebskantinen (Business & Industry, Health, Welfare) nahmen die Deutschen im Jahr 2007 994,5 Millionen Essen entgegen. Für Currywurst, Spaghetti, Pizza und Jägerschnitzel wurden insgesamt 4,4 Milliarden Euro ausgegeben. Dabei musste für eine Portion Pizza durchschnittlich nur 3,14 Euro bezahlt werden. Zum Vergleich: Ein Hauptgericht mit Fleisch kostet in Betriebskantinen im Mittel 3,28 Euro, eine Hauptmahlzeit mit Fisch ist für einen Durchschnittspreis von 3,30 Euro zu bekommen. Viele Kantinen bieten drei bis vier unterschiedliche Hauptgerichte an. Zum Vergleich: Im Commercial Foodservice liegt der Durchschnittsbon um einiges höher – 6,40 Euro in Cafés und sogar 10,10 Euro in Bistros.

Gastro-Durchschnittsbon / Verweildauer und Altersdurchschnitt der Gäste
Der Durchschnittsbon liegt in Deutschland bei 14,50 Euro je Restaurantbesuch. Aber: „Ein Drittel der Kneipen muss mit einem Durchschnittsumsatz von unter acht Euro auskommen – und dies bei zum Teil schweren Umsatzverlusten infolge des Rauchverbotes“, gibt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, zu bedenken. In Großbritannien zahlt der Gast zum Vergleich etwa 40 Prozent mehr bei seinem Restaurantbesuch (23,60 Euro). Die Restaurantpreise sind in den letzten Jahren zweifellos erheblich gestiegen. Gleichzeitig ist aber auf dem gesamten Kontinent ein Wachstum des Außer-Haus-Marktes zu verzeichnen – anspruchsvolle Full-Service-Restaurants gehören dabei in fast jedem westeuropäischen Land zu den Gewinnern. So beträgt der Durchschnittsbon z.B. in französischen Hotel-Restaurants 26 Euro und liegt damit um fast 20 Prozent höher als in anderen Restaurants. Leicht abgenommen hat im Jahr 2008 die durchschnittliche Verweildauer der Gäste in Kneipen und Restaurants. Nahezu zwei Drittel der Gäste von A-la-carte-Restaurants bleiben maximal zwei Stunden. Der Anteil der Langzeitgäste in Restaurants (zwei bis vier Stunden je Aufenthalt) liegt bei nur 16 Prozent.
Die meisten Gäste in der Gastronomie sind älter als 40 Jahre alt. Nur etwa ein Drittel der Gaststättenbesucher sind im „Feieralter“ zwischen 18 und 39 Jahren. In Bars, Clubs und Lounges ist der Anteil der bis 39-Jährigen dagegen deutlich höher. In den A-la-carte-Restaurants sind die Besucher zu etwa 65 Prozent 40 Jahre oder älter. Der Anteil der über 60-Jährigen ist in Kneipen mit fast 22 Prozent besonders hoch, in Bars trifft man nur etwa zwölf Prozent dieses Alterssegments an. Rund 53 Prozent der Gäste sind männlich, 47 Prozent sind weiblich. Je nach Gastronomieart ist die Geschlechterverteilung sehr unterschiedlich: In Bars, Clubs oder Lounges herrscht ein Männerüberschuss (59%). Dagegen sind mehr Damen in Cafés (55%) anzutreffen. In Kneipen sind die Verhältnisse noch klarer: 63 Prozent der Gäste sind Herren.

Kaffeespezialitäten – Umsatzzugpferde in der Hotelbar
Mit dem Trend zu Kaffeespezialitäten in all seinen Spielarten – Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato – wird in der Hotellerie Gewinn erzielt. Während in Mittelklasse-Hotels (drei Sterne) die Tasse Cappuccino durchschnittlich 2,13 Euro kostet, können Tophotels (vier und fünf Sterne) dafür 2,41 bzw. 3,46 Euro verlangen. Die durchschnittlichen Spitzenpreise für Espresso in der First-Class- und Luxushotellerie betragen 2,20 bzw. 2,71 Euro. Grundsätzlich gilt in der Gastronomie: Je kostspieliger ein Lokal desto höher auch der Kaffeepreis. In der mittleren Preisklasse (Durchschnittsbon von acht bis zwölf Euro) wird eine Tasse Filterkaffee mit durch-schnittlich 1,60 Euro berechnet. In der Topgastronomie (Durchschnittsbon von über 30 Euro) kostet die Tasse Kaffee dann im Schnitt 2,27 Euro.
Übrigens: Längst hat der Kaffee als beliebtestes Getränk bei den Deutschen das Bier abgelöst. Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 146 Litern im Jahr liegt das dunkle Heißgetränk vor dem „kühlen Blonden“ mit zuletzt nur noch 112,5 Litern pro Jahr.

Gastro-Rauchverbot
Vorläufiges Fazit für kleine Gastbetriebe infolge des Rauchverbotes: „Umsatzverluste von durchschnittlich 30 Prozent sind nicht mehr durch Kostensenkungen aufzufangen“, machte Fischer deutlich (Dehoga-Bundesverband).
Die Angst vor dem Rauchverbot geht unter Gastronomen um – zu Recht. 58 Prozent vermelden Umsatzrückgang, 42 Prozent klagen über Gästeschwund von mehr als zehn Prozent. Tausende Kneipenwirte, insbesondere von Einraumkneipen, fürchten um ihre Existenz. Die Gäste kommen seltener, konsumieren weniger oder bleiben ganz weg Der Erfolg der Branche trotz Rauchverbots hängt vom Vorhandensein eines Extra-Raumes für Raucher ab, auch wenn nahezu alle Gastwirte (99%) einen bestuhlten Außenbereich für Raucher anbieten. Neue Konzepte, wie ein beheizter und überdachter Außenbereich, entspringen der Hoffnung von Wirten und Restaurantbetreibern, ihre rauchenden Gäste zu halten – die Hälfte der Raucher sitzt unter Wetterschutz und bei Heizmöglichkeiten. Wer auf die Zigarette beim Essen dennoch nicht verzichten möchte, bekommt seine Speisen bei 41 Prozent der Restaurants und Gaststätten im Raucher-Séparée serviert. Ende Juli wurde das ohnehin bundesweit uneinheitlich ausgelegte Gesetz zum Rauchverbot per Grundsatzurteil vom Bundesverfassungsgericht (BVG) gekippt. Die Länder sind nun aufgefordert, ihre Nichtraucherschutzgesetze bis Ende 2009 zu überarbeiten. Sie können dabei zwischen einem generellen Verbot und Ausnahmen z.B. für inhabergeführte Eckkneipen und Diskotheken wählen.

Jahresausklang wird bei den Firmen sehr verhalten gefeiert
Die erwartete Wirtschaftskrise streckt ihre kalte Hand aus: Der Sparkurs in der Wirtschaft macht sich in der Gastronomie bereits bemerkbar: Fast die Hälfte der Restaurants in Deutschland erwartet einen Rückgang bei den Firmen-Weihnachtsfeiern in diesem Jahr. Bei sinkendem Durchschnittsbon, der im Mittel bei 34 Euro liegt, erwarten nur 14 Prozent der Wirte in deutschen Restaurants mehr Bankette als im Vorjahr. Mit konstanten Buchungen rechnen 39 Prozent der Restaurants, 47 Prozent rechnen gar mit Rückgängen.

CHD Expert Grafik - Firmen-Weihnachtsfeiern 2008

Nach dem Boomjahr 2007 ist nun eine Konsolidierung im Bankett- und Eventgeschäft zu beobachten. Die Zahl der Gastronomen mit weniger Weihnachtsfeiern im Vergleich zum Vorjahr hat sich nahezu verdoppelt. Die Gastronomie steht vor einem trübseligen Abschluss des Geschäftsjahres. Nach fortwährenden Umsatzrückgängen in diesem Jahr wird der Rotstift auch bei der Anzahl der Teilnehmer und den durchschnittlichen Ausgaben je Weihnachtsfeier angesetzt. Über 43 Prozent der Befragten zählen weniger Teilnehmer je Firmenevent im Vergleich zum Vorjahr. Nur knapp acht Prozent der Gastronomen können mehr Gäste begrüßen. Immerhin ist bei rund 49 Prozent der Betriebe die Zahl der Teilnehmer konstant geblieben. Die Advents- und Weihnachtszeit gehört für die Branche zu den wichtigsten Wochen des Jahres.

Hotelinvestitionen Deutschland
Allein in diesem Jahr kamen in Deutschland rund 9.000 Hotelzimmer in 85 Hotels der Kategorien Budget bis Luxus neu auf den Markt. Für 2009 stehen in Deutschland 174 Hotelprojekte mit insgesamt rund 27.000 Betten zur Eröffnung an. Im Januar wird das Mövenpick Düsseldorf (201 Zimmer), im Februar das Hilton Airrail Center, Frankfurt/Main (247 Zimmer) und im Mai das Golf- und Wellnesshotel Budersand auf Sylt (79 Zimmer) eröffnet werden. „Die Zahl der Hotelprojekte wurde zwar zuletzt leicht nach unten korrigiert, doch Deutschland lässt sich dennoch weiterhin als einer der wichtigsten Standorte für Hotelentwicklungen in Europa bezeichnen“, beschreibt Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert / Marktplatz Hotel und Herausgeber von tophotelprojects.com®, die Hotelmarktentwicklung. Projektstopps seien bislang nur vereinzelt beobachtet worden. Insgesamt sei bei dem Zuwachs an Hotelprojekten kein starker Einbruch zu erkennen.
Unbeirrt vom Gespenst Weltwirtschaftskrise wächst die Tophotellerie in rasantem Tempo weiter. Sagenhafte 25 Prozent Zuwachs erwarten den deutschen Hotelmarkt im Fünf-Sterne-Segment in den nächsten fünf Jahren. Insgesamt 280 First-Class und Luxushotels mit 47.000 Gästezimmern sind in Planung. Es werden Domizile namhafter Ketten wie Hilton, Global Hyatt, InterContinental Hotels Group (IHG) oder der noch jungen Kette 25 Hours sowie auch Individualhotels entstehen.

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Hotelinvestitionen weltweit
Weltweit stehen derzeit rund 500 Tophotels mit fast 199.000 Zimmern vor der Eröffnung. Die Destinationen befinden sich zu je einem guten Viertel in Europa (28%) und in Nordamerika (27%), 41 Prozent der Neueröffnungen werden in Ostasien stattfinden. Das größte Hotel, das demnächst die ersten Gäste empfangen wird, ist das Marina Bay Sands Hotel in Singapur mit 2.600 Zimmern. Das Großprojekt der Las Vegas Sands Corp. wird im Laufe des nächsten Jahres fertig gestellt. Auf den Mittleren Osten kommt mit einem Zuwachs von 21 Prozent (entsprechend 309 Hotelprojekte) geplanter Projekte ein überproportionales Wachstum von Tophotels zu. Doch auch in Europa werden weitere 862 Hotelprojekte (4% Wachstum) derzeit geplant. Die Projektedatenbank tophotelsprojects.com® umfasst zurzeit weltweit 3.070 First Class– und Luxushotelprojekte, detailliert mit Daten und Ansprechpartnern.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


CHD Expert: neuer Leiter Marktforschung

November 19, 2008

Quelle: CHD Expert, 19. November 2008

Markus Huber-Graul verstärkt Expertenteam für den Außer-Haus-Markt

CHD Expert baut aus: Das internationale Marktforschungsinstitut für den Außer-Haus-Markt hat nun mit Markus Huber-Graul einen ausgewiesenen Insight-Spezialisten als Leiter Marktforschung verpflichtet. Der 38-Jährige wechselte zu Anfang November von Airbus Deutschland zu dem mittelständischen Spezialunternehmen mit Sitz in Scheeßel bei Hamburg.

Markus Huber Graul, Head of Market Research - CHD Expert Germany

„Mit Markus Huber-Graul haben wir einen erfahrenen Marktforschungs-Spezialisten gewonnen, der unsere Expertise im Foodservice-Research erheblich verstärkt“, so Rolf W. Schmidt, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Co-Geschäftsführer Thilo Lambracht pflichtet bei: „Herr Huber-Graul übernimmt etliche Projekte in der qualitativen und quantitativen Marktforschung und leistet wertvolle Impulse für unsere erfolgreiche Arbeit.“

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur studierte an der Universität Kaiserslautern und Ecole Nationale des Ingènieurs de Metz/Frankreich. Zuvor war er als Leiter Marktforschung für TechConsult, Senior Consultant bei der META Group, Market Research Manager bei Synxess Deutschland und als Projektleiter Innovation und Marktforschung bei Airbus Deutschland tätig. Markus Huber-Graul ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Gastgewerbe: Noch großes Potential für C&C-Märkte

Oktober 10, 2008

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert, 10. Oktober 2008

Studie von CHD Expert zu Einkaufsquellen in Hotellerie und Gastronomie

Im Einkauf steckt der Gewinn. Im Gastgewerbe wird das Einkaufsvolumen breit gestreut, um möglichst viele Rabattmöglichkeiten auszunutzen. Bei der Beschaffung von Lebensmitteln und Getränken gibt es keinen eindeutigen Haus-und-Hof-Lieferanten in Hotellerie und Gastronomie. Für die führenden Cash & Carry-Großmärkte besteht somit noch großes Potential, frühere Gastro-Kunden zurück zu gewinnen. Dies geht aus einer repräsentativen Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Für die Untersuchung wurden 466 Betriebe aus Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Food-Retail befragt.

Einkaufsquellen im Gastgewerbe - Deutschland 2008

Studie von CHD Expert: Einkaufsquellen im Gastgewerbe - Deutschland 2008

„Beim Food-Einkauf wählen nicht einmal knapp die Hälfte der Beherbergungsbetriebe den führenden Cash & Carry-Großmarkt der Region“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Die benötigten Lebensmittel werden auch zu einem Drittel im Zustellgroßhandel geordert bzw. zu einem Drittel im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) gekauft. Gerade unter den Budget-starken Hotels bleibt somit für die Multianbieter großer Handelsketten ein erhebliches Kundenpotential übrig.

Beim Getränke-Nachschub haben Cash & Carry-Großmärkte nur eine geringe Bedeutung. Über 73 Prozent der Gastronomen und rund 57 Prozent der Hoteliers ordern Bier, Wasser, Säfte & Co. dagegen regelmäßig im regionalen Getränkefachgroßhandel. „Hier macht sich die Beratungskompetenz der klassischen Bierverleger bemerkbar“, kommentiert Lambracht. Getränkeabholmärkte werden von rund elf Prozent der Gastronomen bzw. etwa 13 Prozent der Hoteliers häufig zum Einkauf genutzt. Interessant: Fast 19 Prozent der F&B-Einkäufer aus der Hotellerie (F&B = Food & Beverages) nutzen auch die günstigen Getränkeangeboten im Lebensmitteleinzelhandel.

„Hauptargument von über 55 Prozent der Befragten dafür, warum Cash & Carry-Großmärkte oftmals nicht zum Einkauf genutzt werden, sind die verhältnismäßig langen Anfahrtswege“, berichtet Lambracht. Rund 17 Prozent der Studienteilnehmer schreckt das (gefühlte) höhere Preisniveau in Großmärkten ab. „Das heißt, mit gezielten Rabattaktionen und Services wie Zustelldienste für Großeinkäufer können Cash & Carry-Märkte Käufer aus dem Gastgewerbe zurück gewinnen“, zeigt Lambracht auf. Das Potential, frühere Gastrokunden wieder an sich zu binden, ist groß. Denn in punkto Frische, Lieferfähigkeit und Sortimentsumfang sind die Großmärkte oftmals führend.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Heterogener Außer-Haus-Markt: Von der Salatbar bis zum Gourmetrestaurant in der Seniorenresidenz

Oktober 2, 2008

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert, 02. Oktober 2008

Übersicht von CHD Expert Studie: Alle Betriebe und Segmente im Foodservice

Der Außer-Haus-Markt wächst – ob eine Latte Macchiato im Coffeeshop oder ein Teller Gulaschsuppe in der Firmenkantine. Essen und Trinken außerhalb der eigenen vier Wände liegt im Trend und gewinnt weiter an Bedeutung. Im vergangenen Jahr wurden rund 9,1 Milliarden Essen in Deutschland ausgegeben. Des entspricht einem Marktvolumen von etwa 57,6 Milliarden Euro. Über 470.000 Betriebe zählen zum Außer-Haus-Markt in Deutschland. Darunter ist das Segment Commercial Foodservice (Hotellerie, Gastronomie) mit über 220.000 Unternehmen der gewichtigste Branchenteil. Eine vollständige Übersicht des Außer-Haus-Marktes hat nun das internationale Marktforschungsunternehmen CHD Expert / Marktplatz Hotel (Scheeßel bei Hamburg) herausgegeben.

„Der Außer-Haus-Markt ist sehr facettenreich und reicht vom Vorstands-Kasino mit Gourmetanspruch bis zum Fernfahrer-Imbiss an der Bundesstraße“, so Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. 71 Prozent des Marktvolumens werden im Gastgewerbe erwirtschaftet. Im sog. Commercial Foodservice beträgt die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate 2,6 Prozent, im Non-Commercial Foodservice (Gemeinschaftsverpflegung) dagegen nur 1,6 Prozent.

Die Hauptsegmente des Außer-Haus-Marktes lassen sich nach grundsätzlichen Betriebsformen unterteilen. In der Gastronomie bestehen vier Angebotstypen mit jeweils mehreren Ausprägungen. Ein Bespiel: Der Angebotstyp Fast Food lässt sich aufteilen in die Betriebsarten Imbiss (21.103 Outlets), Quick Service Restaurants (3.754), Abholservices/Bringdienste (1.925) und Autobahnraststätten bzw. Autohöfe (532).

In der Beherbergung wird nach Full-Service-Hotels (13.418), Hotel garni (7.629), Pensionen (4.680), Gasthöfen (8.801) und sonstigen Betriebsarten (4.139) unter-schieden. Die Hotellerie selbst lässt sich nach Kategorien (Economic bis Luxus) oder Unternehmensformen (privat/individuell oder Ketten/Kooperation) und nach Typen (Business-, Individual-, Ferienhotel) unterscheiden. „Zu allen Gastronomiesegmenten bieten wir die vollständigen Adresspakete inklusive Betriebsgrößen, Ansprechpartner, Kontaktdaten und weiterer Zusatzmerkmale“, so Lambracht.

In der Gemeinschaftsverpflegung (Non-Commercial Foodservie mit 107.317 Betriebe bzw. Einrichtungen) ist das Segment Health & Care (Krankenhäuser, Altenheime, sonstige Heime) mit rund 16 Prozent zahlenmäßig am stärksten. Konjunkturmotor sind dabei die über 9.900 Alten- und Pflegeheime (rd. 7% Anteil), die einen durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von über vier Prozent aufweisen. Die Zahl der Unternehmen mit Betriebsverpflegung (10.400 Betriebe, 7,7% Anteil) stagniert dagegen.

Zum Außer-Haus-Markt zählen aber auch viele Gewerbebetriebe und Handelsunternehmen (Bäckereien, Metzgereien, Kioske, Tankstellen) sowie Freizeitangebote mit Gastronomie (z.B. Freizeitparks, Bowlingcenter etc.) mit zusammen über 140.000 Outlets, die von warmen Mahlzeiten bis zu Snacks und Süßigkeiten für die Zwischendurchverpflegung sorgen.

Die Übersicht des Außer-Haus-Marktes kann kostenfrei herunter geladen werden unter:
www.chd-expert.de/der_ausser-haus-markt.php.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Ausser-Haus-Markt – Zahl des Monats Oktober 2008: 9,1 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland ausgegeben

Oktober 1, 2008

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert, 01. Oktober 2008

Die drei größten Außer-Haus-Märkte Europas sind Deutschland, Großbritannien und Frankreich. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 9,2 Mrd. Essen ausgegeben (durchschnittliche jährliche Wachstumsrate: 2,4%). In Großbritannien waren dies 8,9 Mrd. Essen (+3,7%) und in Frankreich 6,8 Mrd. Essen (+2,3%). Die Top3-Foodservice-Märkte sind damit gemeinsam größer als die nächstgrößeren sieben Außer-Haus-Märkte Europas. Dies geht aus der europaweiten Untersuchung „FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking“ hervor.

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • September 2008 – Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro
  • August 2008 – Nur 33% der Franzosen gehen mittags in ein Restaurant
  • Juli 2008 – Durchschnittsbon in einem deutschen Restaurant beträgt 14,50 Euro

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Das internationale Marktforschungsinstitut CHD Expert bietet mit den Dokumentationen „Außer-Haus-Markt Deutschland 2008“ (225 Seiten, 940 Euro zzgl. MwSt., erhältlich im Foodservice-Shop: www.foodservice-shop.com) und „FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking“ (alle europäische Länder, Preis auf Anfrage) die vollständigen Marktdaten über den F&B-Verzehr außer Haus.
Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Trend-Szene-Gastronomie: Mehr als ein Großstadtphänomen

September 27, 2008

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert, 25. September 2008

CHD-Expert-Studie: Hoher Durchschnittsbon durch klare Positionierung

Was genau ist die Trend-Szene-Gastronomie? Das wird jeder Gast anders beantworten. Aus Unternehmersicht ordnen sich aber insgesamt sich nur rund 20 Prozent aller Gastronomiebetriebe in das flippige Marktsegment ein. Bei den Bars und Bistros jedoch gehören dem ewig jungen Gastronomiesegment schon nahezu 40 Prozent an. Und bei den Diskotheken bezeichnen sich stolze zwei Drittel selbst als Trend-Szene-Location. Das Selbstverständnis des Trendsetters ist aber nicht auf das getränkeorientierte Segment beschränkt.

Auch bei den Restaurants verstehen sich z.B. 49 Prozent der Japaner, Vietnamesen und Thailänder als Trend-Szene-Betrieb. Unter den italienischen Restaurants sind – nach eigener Einschätzung – immer noch rund ein Drittel Trend-Szene-Läden. Von den Foodtempeln mit „neuer deutscher Küche“ rechnen sich 18 Prozent zum Segment Trend-Szene. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Ganz anders die Situation in der Beherbergung: bei den Hotels sind es nur fünf Prozent, die besonderen Wert auf Zeitgeistigkeit legen.

„Zum Label Trend Szene gehört nicht nur ein modernes Interior, sondern auch ein entsprechend hochklassiges Angebot an Speisen und Getränken sowie ein USP als Themenlokal oder Eventlocation“, charakterisiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland, den Fachbegriff. 40 Prozent der befragten Trend-Szene-Gastronomien erwirtschaften einen vergleichsweise hohen Durchschnittsbon von 24 bis 30 Euro pro Gast. Zum Vergleich: Der Durchschnittsbon in (gewöhnlichen) Restaurants beträgt gerade einmal 14,53 Euro.

Trend-Szene-Betriebe arbeiten vor allem in den Medien an einem entsprechenden Ruf. 32 Prozent der Befragten gaben die Imagepflege und gute Pressekontakte als wichtigstes Ziel für ihr Etablissement an. „Paradebeispiel ist da die ‚Sansibar‘ von Herbert Seckler auf Sylt“, so Lambracht. „Das Restaurant ist wie ein Network-Treff der Schönen und Reichen, eine Top-Bar und gleichzeitig ein namhafter Weinlieferant für ganz Deutschland.“

Trend-Szene-Gastronomiekonzepte zeichnen sich durch einen überdurchschnittlichen Jahresumsatz und Auslastung sowie ein ausgefallenes Einrichtungskonzept aus. 32 Prozent der befragten Betriebe legen gesteigerten Wert auf einzigartige Möblierung und eine besondere Atmosphäre im Innendesign. Zudem bieten Trend-Szene-Betriebe ein beständiges Eventprogramm: 28 Prozent veranstalten regelmäßig Themenabende oder After-Work-Partys. 20 Prozent der Betriebe bieten zudem eine erweiterte Getränkekarte mit Positionen bei Wein, Champagner und Spirituosen, die man nicht in jeder Gastronomie findet.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.