Relative Wareneinsätze Getränke

Juni 24, 2008

Quelle: Kohl & Partner Tourismusberatung, Villach - Juni 2008

Die relativen Wareneinsätze bei Getränken liegen in der österreichischen Ferienhotellerie bei

  • Bier von 27,0 % bis 29,0 %
  • Wein von 33,0 % bis 37,0 %
  • Spirituosen von 19,0 % bis 22,0 %
  • Alkoholfreien Getränken von 22,0 % bis 25,0 %
  • Kaffee / Tee von 9,0 % bis 13,0 %

Neue Publikation kostenfrei bestellen: HOSPITALITY & FOODSERVICE WISSEN

Juni 10, 2008

Quelle: CHD Expert, 10. Juni 2008

Lesen Sie fundierte Analysen und Hintergrundinformationen über den Außer-Haus-Markt in unserer neuen Publikation HOSPITALITY & FOODSERVICE WISSEN. Auf sechs Seiten finden Sie Zusammenfassungen aktueller Markttrends sowie Zahlen, Daten und Fakten zu den neuesten Entwicklungen in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV). Der PDF-Newsletter erscheint vierteljährlich.

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Essen pro Gesundheit: Die Sieger stehen fest

Juni 1, 2008

Quelle: cafefuture.net, 30. Mai 2008

Die glanzvollen Sieger des bayrischen Wettbewerb “Essen pro Gesundheit” im Außer-Haus-Markt 2007/2008 stehen fest: In der Kategorie Betriebsverpflegung gewann die Versicherungskammer Bayern (München) den ersten Preis, vor der Allianz Deutschland AG und dem Hipp-Werk in Pfaffenhofen, die sich beide den zweiten Rang teilten. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz hatte zum dritten Mal gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zu dem Wettbewerb aufgerufen. Das diesjährige Motto lautete: „Gut essen – mehr wissen – gesund genießen”.

Neben der Betriebsgastronomie kürte die 15-köpfige Jury weitere Unternehmen in den Kategorien: Schul- und Kitaverpflegung, Kliniken und Heime sowie Gastronomie und Hotellerie. Bewertet wurden die Präsentation des Essens, das Ambiente der jeweiligen Einrichtung bzw. des jeweiligen Betriebs sowie die Zufriedenheit der Gäste. Weitere Kriterien für die Preisvergabe waren die Lebensmittelqualität, die Zubereitung sowie Abwechslung und Vielfalt der Speisen. Auch der Dialog mit den Gästen, Gästebefragungen, Informationen und Aktionen wurden von der Jury in ihr Urteil mit einbezogen.

Die Preisverleihung fand mit einem großen Kochevent mit sieben Spitzenköchen der Jeunes Restaurateurs d’Europe in Rothenburg ob der Tauber ihren krönenden Abschluss. Die Jurymitglieder zeigten sich begeistert von dem Engagement der Küchenchefs und dem großen Rückhalt für eine ausgewogene Verpflegung auf der jeweiligen Leitungsebene. Dabei zeigt sich immer wieder: Erst wenn das gesamte Haus, die gesamte Einrichtung dahinter steht, kann das Konzept einer gesundheitsfördernden Verpflegung zum Erfolg werden.

Alle Sieger im Profil mit Foto unter: www.stmugv.bayern.de/gesundheit/giba/gewicht/progesund_preis07_08.htm


Alles über den Außer-Haus-Markt – CHD Expert startet Webshop für Adresspakete und Studien

Mai 23, 2008

Quelle: CHD Expert Deutschland, 22. Mai 2008

15 Prozent Rabatt für jede Onlinebestellung – 1 iPod Shuffle gratis dazu

Der Außer-Haus-Markt boomt – und CHD Expert weiß, wie man den Erfolg nutzen kann. Das internationale Marktforschungsinstitut für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV) bietet im neu gestarteten Onlineshop aktuelle Adresspakete sowie Studien und Reports noch bis zum 31. Mai 2008 mit einem Sonderrabatt von 15 Prozent an. Zudem erhält jeder Besteller einen MP3-Player der Kultmarke Apple (iPod Shuffle, 1GB, solange Vorrat reicht) kostenfrei dazu.

„Mit zahlreichen Neuerscheinungen bei den Marktstudien und -reports bieten wir aktuellste Hintergrundinformationen über den Außer-Haus-Markt zu attraktiven Konditionen“, so Frank Wiechmann, Sales Manager bei CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. „Und mit den aktualisierten Adresspaketen wird jedes Mailing ein Erfolg, da wir stets die neuen Ansprechpartner in aufwändiger Recherche verzeichnen“, so Wiechmann weiter: „Mit den Hintergrundinformationen aus unseren Studien und Reports erfahren Sie den entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Sales & Marketing.“

Neu gestartet ist der Onlineshop von CHD Expert: Unter http://shop.chd-expert.de sind alle Adresspakete, Reports und Studien sowie das Jahresabonnement zu tophotelprojects.com, der internationalen Datenbank für Hotelbauprojekte, bequem rund um die Uhr zu ordern. Der Onlineshop ist gewerblichen Kunden vorbehalten und in deutscher und englischer Sprache abrufbar.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Ausser-Haus-Markt - Zahl des Monats Mai 2008: 500.000 neue Hotelzimmer

April 30, 2008

Die Luxushotellerie ist weltweit auf dem Vormarsch: 55% der Tophotels, die weltweit in den nächsten fünf Jahren eröffnet werden, sind Fünf-Sterne-Häuser. Global Insgesamt kommen rund 500.000 Zimmer in den Kategorien First Class (37%) und Luxus (63%) auf den Markt.

Das stärkste Wachstum verzeichnet Europa: hier werden in den nächsten Jahren rund 32% aller Top-Hotelprojekte eröffnet. Auf Platz 2 ist Asien mit 26% aller geplanten Tophotels, auf Platz 3 Nordamerika mit 22% der führenden Hotelprojekte.

Quelle: tophotelprojects.com / CHD Expert Deutschland


GastroSuisse: Traditionelle Gastronomie und Schnellverpflegung legen zu

April 16, 2008

Quelle: GastroSuisse, 16. April 2008

Das Gastgewerbe hat 2007 überdurchschnittlich von der guten Gesamtsituation der Schweizer Volkswirtschaft profitiert. Herr und Frau Schweizer haben im vergangenen Jahr für Essen und Trinken ausserhalb der eigenen vier Wände 19 Mrd. Schweizer Franken ausgegeben, 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Die rückläufige Tendenz der Ausgaben in der herkömmlichen Gastronomie konnte 2007 gestoppt werden. Wie der Branchenverband GastroSuisse anlässlich seiner Jahresmedienkonferenz am 16. April 2008 in Zürich bekannt gab, zeigt sich sogar eine leichte Trendumkehr.

    ”Das Jahr 2007 war für die Branche insgesamt ein wirtschaftlich gutes”, zog GastroSuisse-Zentralpräsident Klaus Künzli Bilanz. Die Konsumentenstimmung war so positiv wie seit vielen Jahren nicht mehr. Das Gastgewerbe, das stark auf konjunkturelle Schwankungen reagiert, hat davon profitiert. Bemerkenswert ist, dass die traditionelle Gastronomie - entgegen der bisherigen Entwicklung - ein Wachstum der Ausgaben ausweist: zwar hat die Frequenz der Besuche abgenommen, aber bei einer Konsumation wurde im Vergleich zum Vorjahr mehr Geld ausgegeben. Ebenfalls zu den Gewinnern gehörte 2007 die Schnellverpflegungsgastronomie, die ihre Bedeutung vor allem bei jüngeren Gästen und bei Frauen steigern konnte.

    Die Essensvorlieben beim Ausserhauskonsum haben im vergangenen Jahr interessante Verschiebungen erfahren: Die Entwicklung der meistbestellten Gerichte zeigt, dass im Gastgewerbe Beilagen wie Kartoffeln, Pommes Frites, Reis und Gemüse an Bedeutung gewinnen. Im Vergleich zu den Vorjahren wird auch immer häufiger ein Frühstück auswärts bestellt. Auf dem Speisezettel rückläufig sind indessen Fleischgerichte und auch Salate. Letzteres ist umso erstaunlicher, als das Bewusstsein für gesunde Ernährung in den letzten Jahren eher angestiegen ist.

    Jedes dritte im Gastgewerbe konsumierte Getränk ist ein Kaffee, ein Tee oder ein Milchgetränk; das bringt der nationale Getränkezettel zum Ausdruck. Rund ein Viertel der Bestellungen umfassen Mineralwasser. Über die Jahre hinweg zeigt sich deutlich, dass der Konsum alkoholischer Getränke im Gastgewerbe rückläufig ist. Der Konsum von Bier beispielsweise ist 2007 um 12 Prozent zurückgegangen.

    Politisch auf Kurs

    Zufriedenheit signalisierte Klaus Künzli auch in politischer Hinsicht: “Der intensive Einsatz trägt Früchte.” In der sehr relevanten Frage der Zusatzfinanzierung für die Invalidenversicherung mit Hilfe der MWSt hat der Nationalrat kurz vor Ostern einer einheitlichen Erhöhung der MWSt-Sätze zugestimmt. Damit wurden wettbewerbspolitisch und finanztechnisch wichtige Weichen gestellt. Es kommt nicht zu weiteren Verzerrungen zwischen den vergleichbaren Angeboten von Take-Outs und Restaurants. Das ist für die Gesamtbranche relevant, denn auch die Hotellerie erzielt rund die Hälfte ihrer Umsätze mit Food & Beverage.

    Beim Passivrauchschutz zeichnet sich ab, wie eine nationale Lösung aussehen könnte. GastroSuisse strebt einen umfassenden Schutz und eine schweizweite Lösung an, die im Gastgewerbe umsetzbar sein muss. “Einen  kantonalen Flickenteppich bei diesen Vorschriften lehnen wir klar ab”, hielt Klaus Künzli in Zürich mit Nachdruck fest. “Wichtig ist für die Branche, dass das eidgenössische Parlament nun rasch entscheidet.”

    In seiner politischen Lagebeurteilung der Arbeitsmarktsituation im Gastgewerbe würdigte GastroSuisse-Direktor Dr. Florian Hew die Bedeutung des seit 1972 existierenden Landes-Gesamtarbeitsvertrags als sinnvolle Errungenschaft - ein Thema, das in Anbetracht der Auseinandersetzungen in der Bauwirtschaft und auch um SBB Cargo aktueller ist denn je. “Für uns relevant bleibt, dass auch die Arbeitnehmer-Seite akzeptiert, dass die Situation im Gastgewerbe nicht vergleichbar ist mit anderen Dienstleistungsbranchen, die sich auf eine 5-Tage-Woche und nur auf Bürostunden ausrichten”, appellierte Florian Hew insbesondere an die Adresse der Unia, deren zunehmende Militanz er als nicht zielführend kritisierte.

    Klein- und Mittelhotellerie im Zentrum

    Rund 90 Prozent aller Schweizer Hotelbetriebe gehören zur Klein- und Mittelhotellerie. Für sie macht sich GastroSuisse seit über zehn Jahren stark. Und sie steht auch 2008 im Mittelpunkt des Interesses. Wie GastroSuisse bekannt gab, werden weitere Anstrengungen zur besseren Positionierung der Klein- und Mittelhotellerie am Markt unternommen. Mit einer durch Innotour unterstützten, weitergehenden Studie in Zusammenarbeit mit der BAK Basel Economics, dem Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus der Universität Bern sowie dem Institut für Öffentliche Dienstleistungen und Tourismus der Universität St. Gallen wird das Thema  vertieft. Zudem sollen für die Betriebe weitere Mittel und Instrumente entwickelt werden.

    Bereits auf dem Markt ist die Hotel-Kategorisierung von GastroSuisse. Der 100ste Betrieb wurde kategorisiert. Von 0 auf 100 in zwölf Monaten sozusagen. HOT-C. ist gut unterwegs und erstarkt immer mehr.

    Einen völlig neuen Auftritt mit neuem Marketing-Konzept präsentierte GastroSuisse für “SchweizDirekt” unter dem Motto “Einfach gut schlafen”. Der Fokus des schlanken Magazins in vier Sprachen und mit stark erhöhter Auflage liegt inhaltlich auf dem Internet. Unter www.schweizdirekt.ch findet der Gast ein Angebot an über 300 preiswerten Hotels in der Schweiz und kann neu via integrierter Buchungsplattform direkt sein Zimmer buchen. Neben einem vielseitigen Hotelangebot sind auch interessante Informationen zu Destinationen und Reisetipps verfügbar. www.schweizdirekt.ch wird immer mehr zu der Marketingplattform, die das Angebot der Klein- und Mittelhotellerie bündelt.

    Das Schweizer Gastgewerbe, Hotellerie und Restauration, ist - mit 228′000 Beschäftigten, 9000 Auszubildenden und 28′000 gastgewerblichen Betrieben - ein sehr bedeutender Wirtschaftszweig. Die Restauration und die Beherbergung erwirtschaften einen Jahresumsatz in der Höhe von insgesamt 24 Mrd. Franken. GastroSuisse ist mit über 21′000 Mitglieder der grösste nationale Arbeitgeberverband für Hotellerie und Restauration.

    Die vorliegende Medien-Information sowie weiterführende Dokumente der Jahresmedienkonferenz 2008 sind elektronisch unter www.gastrosuisse.ch verfügbar.


Hotel-Wolkenkratzer in Warschau geplant

März 27, 2008

Quelle: bfai, 26. März 2008

Orbis will eines der höchsten Gebäude Europas erreichten 

Die größte polnische Hotelkette, Orbis, will in der Hauptstadt ein 350 m hohes Hotel mit integrierten Büroflächen errichten. Diesem spektakulären Projekt muss noch die Stadtverwaltung zustimmen. Der Orbis-Tower soll wie 500 weitere Hotels bis zur Fußball-EM 2012 fertiggestellt werden. Während der Vorbereitungen zur EM erwarten Experten Investitionen von knapp 5 Mrd. Zl (rund 1,4 Mrd. Euro, 1 Euro = 3,54 Zl) in Hotelprojekte (ohne Orbis-Tower).

Partner von Orbis soll die Firma Orco sein, die auch das von Daniel Libeskind entworfene Gebäude in der Nähe baut. In dem Orbis-Tower sind laut der Tageszeitung “Polska” 250 luxuriöse Hotelzimmer in den oberen Etagen geplant. Das Gebäude soll auf einem Grundstück der Orbis-Gruppe entstehen, auf dem sich derzeit noch das Holiday Inn befindet. Die Lizenz für dessen Betreibung läuft Ende 2009 aus.

In Warschau bestehen bereits Vorhaben zur Errichtung von 37 sehr hohen Gebäuden; noch fehlen allerdings Baugenehmigungen. Hotelzimmer sind auch in dem sehr hohen Wohnhaus Big Boy Building der Firma Hossa an der Danziger Küste geplant.

Bis zur Fußball-EM 2012 sind weitere rund 500 weniger spektakuläre Hotels mit 32.000 Zimmern geplant. In- und ausländischen Investoren werden dabei einfache und auch Luxushäuser im Gesamtwert von 4,7 Mrd. Zl errichten. Nachdem 2007 das erste Hilton mit fünf Sternen in Warschau eröffnet wurde, folgen solche in Lodz und Wroclaw. Auch weitere Mariott- sowie Sheraton-Häuser sind geplant, und Louvre Hotels will unter anderem seine Marke Campanile noch stärker etablieren.

Die neue polnische Kette Hotel De Silva eröffnet zur Zeit ihr erstes Dreisternehaus in Piaseczno bei Warschau; ein weiteres soll Mitte 2008 beim Flughafen von Katowice folgen, und ab 2018 will De Silva rund 100 solche Objekte betreiben. Das Unternehmen für Hotel- und touristische Dienste PUHiT vergrößert die Kette seiner einfacheren Start-Häuser und will Ende 2010 bereits 150 solche Objekte betreiben. Die Franchising-Kette Chaber der Polnischen Hotelkammer PIH soll 2017 etwa 500 Häuser umfassen. Die börsennotierte Warimpex S.A. errichtet ebenfalls Familienhotels.

Auch ausländische Investoren expandieren. Die an Orbis beteiligte französische Accor-Gruppe konzentriert sich auf einfachere Marken wie Ibis mit zwei Sternen und Etap mit einem Stern. Diese Kategorie soll mittelfristig die Hälfte aller Orbis-Häuser ausmachen. Orbis führt auf dem polnischen Markt mit rund 12.000 Betten deutlich vor Gromada mit 5.000, Golebiewski mit 2.500, Qubus Hotel mit 2.100, Starwood Hotel&Resorts (Sheraton, Westin, Bristol) mit 2.000, Inter Continental Hotel Group mit 1.600 Betten und anderen.

Zahl und Einnahmen der Hotels (in Mrd. Zl)

2002 2003 2004 2005 2006 2007*
Einnahmen 2,6 3,2 3,9 4,3 4,6 5,2
Zahl 1.071 1.155 1.202 1.231 1.295 1.390
*Schätzung
Quelle: Instytut Turystyki

Die steigenden Einnahmen erzielte die Hotelbranche trotz letztens sinkender Touristenzahlen. Dieser Trend soll mit weiteren Werbemaßnahmen wieder umgekehrt werden. In Mode kommen Wellness-Hotels, die unter anderem die Firma Hotele Spa Dr Irena Eris errichtet. Noch 2008 will die Salwator-Gruppe zwei solche Fünfsterne-Einrichtungen am Meer in Dzwirzyn und in den Bergen in Zakopane eröffnen. Salwador betreibt bereits vier einfachere Hotels der Marke “System”; 2008 soll noch eines in Katowice hinzu kommen, anschließend weitere in anderen Großstädten.

2003 2004 2005 2006 2007*
Ausländische 13,7 14,3 15,2 15,7 15
Inländische 19,7 17,6 16,8 16,4 16

*Schätzung
Quelle: Instytut Turystyki

Die Fußball-EM dürfte 2012 mehr als 0,5 Mio. ausländische Fans nach Polen locken. Als Reaktion bietet die Hauptstadt Warschau als erste Steuervergünstigungen für Projekte an, die in Zusammenhang mit der Euro 2012 stehen. So entfällt ab 1.1.08 für maximal fünf Jahre die Grundsteuer für neue Investitionen in Hotels, Pensionen, touristische und sportliche Aktivitäten etc. Bedingung dabei ist, dass die Objekte bis Ende 2011 fertig gestellt werden.


Tophotelprojects.com: Alle großen Hotelprojekte im Überblick

März 20, 2008

Quelle: Pressemitteilung tophotelprojects.com, 20. März 2008 

Relaunch der Datenbank – Über 1.600 Bauvorhaben abrufbar

Frühzeitig wissen, wo welches neue Hotel entsteht: Die international bekannte Datenbank www.tophotelprojects.com bietet neue Recherchemöglichkeiten zu den großen Hotelprojekten weltweit. Mit dem Relaunch des Onlineauftritts wurden die Auswahlmöglichkeiten für professionelle Nutzer verfeinert – so können die Hotelprojekte noch genauer auf die Anforderung des Zulieferers oder Ausstatters selektiert werden. International stehen rund 1.600 Hotel-Neubauprojekte als komplette Datensätze mit allen wichtigen Projektangaben, Beschreibungen und Ansprechpartnern zur Verfügung – und dies für eine Jahrespauschale von 950 bis maximal 2.500 Euro. „Im Laufe dieses Jahres kommen rund 1.000 neue Hotelprojekte in die Datenbank – so kostet der Abruf eines kompletten Datensatzes nur rund einen Euro“, sagt Andreas Rohde, Salesmanager tophotelprojects.com. Allen am Hotelmarkt interessierten Unternehmen – vom Architekten und Planer bis zum Luxusausstatter – bietet tophotelprojects.com eine wertvolle Fachinformation und damit den entscheidenden Vorsprung vor dem Wettbewerb.

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Verbesserter Rechercheservice
Die Datenbank von tophotelpojects.com wurde um nützliche Funktionen erweitert. So lässt sich die Recherche zum Beispiel genau einstellen, um „Business Hotels“ in der Region „Asien“ mit „bis zu 500 Gästezimmern“ zu selektieren. Die Datensätze werden übersichtlich in einer Tabelle angezeigt und können entweder gesammelt oder einzeln exportiert werden – zum Beispiel als Excel-Tabelle oder PDF-Datenblätter. „Für komplexe Recherchevorhaben stehen wir auch gern telefonisch zur Verfügung“, sagt Rohde. Anruf genügt: Tel. +49 (0)4263 301-300.

Professionelle Researcher
Das Researchteam von tophotelprojects.com wird ständig erweitert. Am Deutschland-Sitz der Herausgebers, die Unternehmensgruppe CHD Expert, hält das Rechercheteam um Andreas Rohde die Fäden in der Hand – aus allen internationalen Niederlassungen der CHD Expert Group werden täglich neue Hotelprojekte gemeldet. Jeder Datensatz wird sorgfältig in Primärquellen nachrecherchiert und erst nach eingehender Prüfung frei geschaltet. Zudem werden alle publizierten Datensätze regelmäßig aktualisiert.

Service auch für potentielle Abonnenten
Neu bei tophotelprojects.com ist auch der eMail-Newsletter, der kostenfrei bezogen werden kann. Monatlich wird darin über neue Hotelprojekte aus dem Datenbestand von tophotelprojects.com und über Entwicklungen auf den Hotelmärkten berichtet. Der Service steht auch potentiellen Abonnenten zur Verfügung. Zur Bestellung senden Sie ein eMail mit Betreff „Newsletter“ an info@tophotelprojects.com.

Kurzstudien über Hotelmärkte
Regelmäßig publiziert das Team von tophotelprojects.com auch Kurzstudien über wachsende Hotelmärkte wie zum Beispiel China, Dubai oder auch Berlin und Frankfurt/Main. Die Reports werden auf tophotelprojects.com veröffentlicht.
Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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CHD Expert: Gezielte Investitionen im Gastgewerbe - Knapp jeder fünfte Hotelbetrieb will Gästezimmer modernisieren – Weiterhin Boom in der Gemeinschaftsverpflegung

März 14, 2008

Quelle: Pressemitteilung/CHD Expert, 14. März 2008

Die Gäste sind anspruchsvoller geworden: Bei Renovierungen von Gästezimmern und Neuanschaffungen investieren die deutschen Hoteliers gezielter. Groß angelegte Modernisierungen in den Hotels werden zurück gestellt. Insgesamt fällt die Investitionsplanung im Gastgewerbe im Frühjahr 2008 verhalten aus. Insbesondere bei den Restaurants, Kneipen und Bars fallen die Budgets für neue Ausstattung geringer aus – Hauptgrund ist ein abermals negatives Wirtschaftsjahr 2007, das einen Umsatzverlust von drei Prozent (Quelle: Destatis, Wiesbaden) bescherte sowie eine anhaltende Umsatzdelle infolge des Gastro-Rauchverbotes. In der Hotellerie ist die Konjunkturlage etwas besser: Immerhin knapp 20 Prozent der Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels haben Modernisierungen bei Gästezimmern für dieses Jahr fest eingeplant. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren dies rund 29 Prozent der Hotelbetriebe. Die positivsten Einschätzungen haben Betriebe des Gemeinschaftsverpflegung: Rund 60 Prozent der GV-Entscheider haben Neuanschaffungen bei Küchentechnik und Tischausstattungen vor (Quelle: Synovate).

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Trotz des starken Interesses an Neuheiten bei der wichtigsten Fachmesse Internorga treten die Entscheider in Hotellerie und Gastronomie in punkto Neuanschaffungen gezielter auf und investieren gezielt in die wichtigsten Gästebereiche, um den gestigenen Ansprüchen weiterhin gerecht werden zu können“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. Nach einem eher verhaltenen Wirtschaftsjahr 2007 passen auch die Hoteliers ihre Investitionsplanungen den Ergebnissen an. Für das laufende Jahr haben nur noch rund 19 Prozent der Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels Modernisierungen von Gäste- und Badezimmern fest eingeplant. Vor einem Jahr hatten noch rund 29 Prozent Renovierungen im gesamten Haus vorgesehen. Vor allem die Luxushotels halten sich zurück: Rund elf Prozent planen Modernisierungen ihrer Gästezimmer. Bei den Vier-Sterne-Hotels steigt der Anteil auf über 22 Prozent und in der mittleren Komfortklasse liegt er bei knapp 17 Prozent. Offensichtlich löst sich dagegen der Investitionsstau bei den  kleineren Häusern (bis 100 Zimmer): Etwa 45 Prozent der kleinen und mittelgroßen Hotels haben Modernisierungen fest vorgesehen. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Dafür wurden Mitte Februar 317 Hotelbetriebe in ganz Deutschland befragt.

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„Die Investitionsplanungen fallen zaghaft aus, da die gesamtwirtschaftliche Lage und die Konjunkturaussichten für die Hotellerie nicht sehr verheißungsvoll sind“, fasst Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert, zusammen. Zwar wird investiert, aber begrenzt. Knapp 20 Prozent der geplanten Renovierungen sind zunächst nur für bis 25 Zimmereinheiten vorgesehen. Der Hauptaugenmerk liegt dabei auf Modernisierungen im Sanitärbereich – bei 83 Prozent der Investitionsplanungen sind neue Badezimmer oder teilweise Erneuerungen an Dusche & Co. terminiert. Bei den Gästezimmern selbst liegt der Fokus auf neuen Betten (rund 60%) und neuen Teppichen/Bodenbelägen (66%).

Über zehn Prozent der Hotels haben Erweiterungen und Modernisierungen in der Küche geplant. Mehr als vier Prozent wollen sogar in neue Küchengeräte, wie z.B. Heißluftdämpfer, investieren. Rund 17 Prozent der Häuser wollen auch ihrem Restaurantbereich einen neuen Auftritt verpassen – über sieben Prozent planen, neue Tische und Stühle anzuschaffen. „Der Investitionszyklus für den Restaurantbereich ist bei den meisten Häusern noch nicht erfüllt – daher muss das bisherige Ambiente noch ein Jahr länger halten“, kommentiert Lambracht.

Bei den Hotels, die über einen Tagungsbereich verfügen (rund 80%), ist die Investitionsbereitschaft ebenfalls gedämpft. Lediglich rund sieben Prozent dieser Hotels wollen in neue Bestuhlung und Tagungstische investieren. Neue Tagungstechnik steht nur bei rund fünf Prozent der Betriebe auf dem Plan.

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Auch im Segment Wellness ist ein gewisser Sättigungsgrad erreicht. Von den Hotels mit Wellness- oder Fitnessbereich (knapp über 50%) planen knapp elf Prozent, Fitnessgeräte anzuschaffen oder zu ersetzen. Interessant: Acht Prozent der befragten Hotels wollen in diesem Jahr erstmals einen Wellness-Bereich mit Fitnessgeräten einrichten. „Das Thema Erstinvestitionen bei Wellness ist noch lange nicht ad acta gelegt“, so Lambracht (Foto). „Die Nachfrage der Gäste steigt und der Haupttrend Wellness, insbesondere Medical Wellness, ist insgesamt als investitionsträchtig zu bezeichnen.“

In der Hotellerie wird auch weiterhin in technische Anlagen investiert. „Rund sechs Prozent der Betriebe wollen innovative Gäste-Technologie wie WLAN oder neue Hotel-TV-Systeme anschaffen“, sagt Lambracht. Rund fünf Prozent der Hotels haben Elektroinstallationen z.B. in neue Lichtanlagen budgetiert. Bei moderner Buchungstechnik ist die Ausgabenbereitschaft immer noch zurück haltend: Nur rund drei Prozent der Hotels wollen in neue Reservierungssysteme für Internet und elektronische Plattformen investieren. Ebenso sieht es bei Modernisierungen von Umweltsystemen, z.B. modernen Heizungen, aus – auch hier ist bei nur rund drei Prozent der Hotels Geld bereit gestellt. „Das Thema ‚Green Hotelier‘ sollte man noch nicht überbewerten“, konstatiert Lambracht. „Die Investitionsplanungen konzentrieren sich zunächst auf Gäste-relevante Bereiche, ehe der Umweltgedanke verfolgt wird.“

GV-Boom: Kantinen wollen immer mehr modernisieren
In der Gemeinschaftsverpflegung (GV) herrscht laut „GV-Barometer 2008“ (Herausgeber: Synovate, München) in weiten Teilen euphorischer Optimismus. Rund 68 Prozent der Betriebsrestaurants (Kantinen) planen Neuanschaffungen. Gleichzeitig wird das Investitionsklima von 66 Prozent der Kantinen als „gut“ (2007: 63%) bezeichnet. Damit liegt der Wert so hoch wie noch nie seit Einführung der Branchenuntersuchung vor fünf Jahren. Der Großteil der Investitionen sind größere Budgets für neue Kochanlagen, Herde und Spülmaschinen, aber auch Kassensysteme. In der Klinik- und Heimverpflegung wollen 61 Prozent der Betriebe investieren, hauptsächlich in Kochanlagen und Speisentransport-/Serviersysteme. Dabei wird im Care-Bereich aber das Investitionsklima verhaltener bewertet: nur 55 Prozent der Großküchen (Vorjahr: 58%) haben an die Bereitschaft für Investitionen im eigenen Betrieb eine „gute“ Erwartungshaltung.

Wachstum im Außer-Haus-Markt
Als führende Quelle für alle Daten aus dem sogenannten Außer-Haus-Markt gilt CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Das Marktforschungsinstitut wurde vor zehn Jahren gegründet und ist seit 2002 Teil der internationalen CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert wird in der Branche als Marktführer für Beschaffung, Bearbeitung und Analyse von Marktdaten im Außer Haus Markt bezeichnet und zählt namhafte Unternehmen u.a. aus der Lebensmittel- und Getränkebranche, Küchentechnik und Konsumgüterindustrie zu seinen Kunden.

Die Experten verfügen über eine Datenbank der Betriebe des Außer-Haus-Marktes, vom Kiosk über Szenegastronomie bis zum Grandhotel - mit detaillierten Angaben zu allen einzelnen Betrieben. „Wir recherchieren, pflegen und aktualisieren mehr als 2,5 Millionen Adressen in Europa, davon rund 400.000 in Deutschland“, so Rolf W. Schmidt, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Marktplatz Hotel GmbH.

Der Außer-Haus-Markt (alle Übernachtungs- und Verpflegungsleistungen, die Menschen außerhalb ihrer eigenen Wohnung in Anspruch nehmen) zählt zu den wenigen globalen Wachstumsmärkten. Allein in Europa werden hier pro Jahr mehr als 500 Milliarden Euro ausgegeben, mit rund 1.500 Euro pro Einwohner und Jahr etwa 30 Prozent aller Gesamtausgaben für Essen und Trinken. In den USA liegt die Quote des Außer Haus Verzehrs bereits bei über 50 Prozent; dieser Wert wird für die nächsten Jahre auch in Europa erwartet. Aus diesem Grund richten fast alle internationalen Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie mehr und mehr ihren Fokus auf diesen dynamischen Markt. Da jedoch die Strukturen und Prozesse vielfach anders sind als im klassischen Groß- und Einzelhandel, benötigen diese Unternehmen spezialisierte und professionelle Unterstützung in der Analyse und Bearbeitung des Außer Haus Marktes.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Italiens Hotelsektor investiert über 1 Mrd. Euro: Investitionen vor allem in Mailand und Rom

Februar 28, 2008

Quelle: bfai, Februar 2008

Bis 2012 sollen 5 Mrd. Euro in den Erwerb von Hotels, deren Umbau oder der Errichtung neuer Anlagen in Italien investiert werden. Die Beratungsgesellschaft Jones Lang LaSalle Hotels rechnet im laufenden Jahr mit Akquisitionen im Wert von 600 Mio. Euro und neuen Projekten von 500 Mio. Euro. Laut Experten werden deutsche Fondsgesellschaften zum wichtigen Player am italienischen Markt avancieren. Italiens Attraktivität soll auch durch neue Infrastrukturen und eine Erweiterung des Niedrigpreisangebots aufpoliert werden.

Zweifellos hat Italiens Tourismusjahr 2008 unter negativen Vorzeichen begonnen. Der Müllskandal von Neapel hat dem Image ebenso geschadet wie der Flop der Internet-Plattform www.italia.it Ziel war es, für Italien als Tourismusland einen einheitlichen Internetauftritt zu schaffen, der allerdings niemals funktionierte. Nun werden die Regionen wieder gesondert für ihre Gäste werben müssen.

Auch die internationale Finanzkrise und der allgemeine Liquiditätsmangel werden sich negativ auf die Finanzierung auswirken. So erwarten die Experten von Jones Lang LaSalle Hotels nach einem Rekordjahr 2007 für Investitionen in den Sektor für 2008 einen leichten Rückgang. Dieser betreffe aber nur sekundäre Standorte. Die Investitionen sollen sich großenteils auf Mailand und Rom konzentrieren, während Turin, Bologna und Neapel bereits an Terrain verloren haben. Auch die Berater von Cb Richard Ellis Hotels rechnen 2008 mit einem Investitionsrückgang gegenüber dem Vorjahr. Statt Akquisitionen im Wert von 900 Mio. Euro werden 2008 Abschlüsse im Wert von rund 700 Mio. Euro, aber neue Projekte von mindestens 500 Mio. Euro erwartet. Im Frühjahr 2008 will auch Cushman&Wakefield in das italienische Hotel-Immobiliengeschäft einsteigen.

Die französische Fonciere de Murs Italy plant nach eigenen Angaben, bis 2010 rund 1 Mrd. Euro in das italienische Beherbergungsgewerbe zu investieren. An der Gesellschaft ist die Mailänder Immobiliengruppe Beni Stabili zu 20% beteiligt. Das Unternehmen hat in den letzten Monaten Hotels in Florenz, Rom, Mailand und Turin erworben und ist eine Partnerschaft mit der US-Hotelkette Metha Group (Holiday Inn) eingegangen. Fonciere de Murs plant, auch in Italien die hier noch wenig verbreiteten Studentenheime zu bauen und ist auf der Suche nach geeigneten Objekten.

Sorgen bereitet den Experten vor allem die geringe Qualifikation im Fremdenverkehrssektor. Italiens Wettbewerbsfähigkeit im Tourismus rangierte in der Rangliste des World Economic Forum an 33. Stelle. Grund für die schwache Performance sind unübersichtliche Normen, schlecht ausgebildetes Personal sowie die geringe Aufmerksamkeit, die die Politik de Branche widmet.

Über hundert Luxushotel-Projekte werden derzeit umgesetzt. Der Immobilienunternehmer Giuseppe Statuto errichtet mit der spanischen Hotelkette Acto in der neuen Mailänder Modecity Garibaldi ein neues Luxushotel und hat im Mailänder Künstlerviertel Brera bereits den Grundstein für das W-Hotel gelegt, Partner ist dabei die Hotelkette Starwood Hotels & Resorts. Die chinesische Mandarin Oriental Hotel Group will in Mailand ihr erstes Hotel in Italien eröffnen und baut derzeit den ehemaligen Sitz der lombardischen Sparkasse Cariplo in ein Fünf-Sterne-Hotel um.

Auch wenn der Stellenwert des Mailänder Airports Malpensa infolge des Exodus von 180 Alitalia Langstreckenflügen ab März 2008 geschmälert wird, baut Sheraton ein neues Vier-Sterne-Hotel in unmittelbarer Nähe des Flughafens. Die Starwood Hotels & Ressorts Worldwide, Inhaber der Marke Sheraton, haben dem Bauunternehmen Degennaro aus Bari den Auftrag für das 72 Mio. Euro-Projekt erteilt. Das Hotel verfügt über eine Kapazität von 140 Zimmern und zwölf Appartements. Ein Fitnesszentrum und zwei 24 Stunden geöffnete Restaurants flankieren das Angebot. Zusätzlich wird das Hotel über eine eigene Jogging-Piste verfügen und einen direkten Zugang zum Flughafen haben. Es wird mittels Projekt-Finanzierung errichtet. Banca Intesa Sanpaolo, Unicredit Group und Centrobanca garantieren die Finanzierung. Die Rückzahlung wird nach zwölf Jahren erwartet. Die Bauarbeiten starten im kommenden Sommer, die Fertigstellung soll 2010 erfolgen.

Inzwischen hat die Betreibergesellschaft des Flughafens Malpensa, SEA, bestätigt, 2008 rund 140 Mio. Euro für die Verbesserung der Dienstleistungen zu investieren. Unter anderem sollen neue Check-in-Schalter für den direkten Zugang der Sheraton-Hotelgäste errichtet werden.

Die Stadt Mailand wird für 40 Mio. Euro am alten Messegelände ein neues Kongresszentrum errichten. Nachdem die Messegesellschaft bereits zwei Drittel des Geländes an das Konsortium Citylife (Bauunternehmen Ligresti) für den Bau eines neuen Wohn- und Büroviertels abgetreten hatte, sollen nun auch die restlichen 50.000 qm veräußert und zum großen Teil für das Kongresszentrum verwendet werden. Bevor es zur Ausschreibung kommt, muss noch geklärt werden, ob in Mailand zwei Kongresszentren entstehen oder ob das im neuen Urbanistikprojekt Sangiulia vorgesehene Kongresszentrum durch das neue Projekt in Portello-Fiera ersetzt wird. Der Kongresstourismus bestreitet in Mailand einen Anteil von 25% am gesamten Fremdenverkehr.

Die spanische Kette Nh Hoteles will die Anzahl der Italienhotels bis 2010 von derzeit 58 auf 70 erhöhen. Unter anderem soll eine Luxusherberge auf Amalfi entstehen, wo ein Ex-Kapuzinerkloster mit einem Aufwand von rund 70 Mio. Euro umgebaut wird. Weitere 100 Mio. Euro sollen für die Modernisierung und den Umbau der vor drei Jahren erworbenen italienischen Hotelkette Jolly investiert werden. Zwei neue Hotels sollen in Mailand, eines in der Provinz Mailand beim Flughafen Linate (Peschiera Borromeo) entstehen. Weitere Standorte sind Palermo und Florenz. Auch baut Nh Hoteles neue Fremdenverkehrsdörfer in Ragusa (Sizilien) und Bari. Partner ist dabei die Weinfirma Donnafugata.

Um das Image als veraltetes Tourismusland aufzupolieren, haben zwei Adriaorte, (Riccione und Cesenatico) beschlossen, ihre Strandstrukturen zu verbessern. In Riccione entsteht ein neuer Strandweg: ein mit Palmen umgebener Meeresspazierweg von etwa 10 km wird von einem neuen Parkplatz und Vergnügungszentrum flankiert. In Cesenatico entsteht ein Luxushotel, das die Diskothek Nuit ersetzt. Zwölf lokale Unternehmer wollen die Requalifizierung des Zentrums vornehmen und unter anderem auch die ehemaligen Kinder-Feriendörfer in Touristen-Appartements, Grünflächen, Joggingwege und neue Parkplätze umbauen. Die italienische Luxushotelgruppe Boscolo mit einem Umsatz von 110 Mio. Euro im Jahr 2007 will hingegen neue Hotels im europäischen Ausland (wie Paris, London, Madrid) errichten. In Italien besitzt die Boscolo Group bereits 13 Luxushotels und betreibt acht weitere Herbergen. Zwei neue Hotels in Padua und Bari werden in den nächsten Monaten eröffnet.