Convenience kommt an

Quelle: AHGZ

Die Lebensmittelmesse Anuga verzeichnet auch einen Boom bei gesunden Nahrungsmitteln

Knete zum Essen, süße Schoko-Happen aus Surimi-Masse, Pizza aus der Tüte und Drinks aus Krokusextrakten: Zur diesjährigen Anuga, der weltgrößten Messe für die Ernährungswirtschaft, zeigte die Zulieferindustrie große Innovationskraft. Den Geschmacksnerv der Verbraucher treffen dabei vor allem gesunde und einfach zuzubereitende Speisen, wie Ernährungsindustrie, Konsumforscher und Koelnmesse einheitlich berichten. „Die Themen Convenience, Gesundheit und Genuss beherrschen die Szene“, so Wolfgang Kranz, Geschäftsführer der Koelnmesse.

Auf der Anuga 2007 mit 163.000 Fachbesuchern (+3%) war Convenience für Privathaushalte und den Außer-Haus-Markt eines der Hauptthemen. Mit gutem Grund: „Hat man vor 20 Jahren für eine warme Mahlzeit noch zwei bis drei Stunden vor dem Kochtopf gestanden, investiert man dafür heute fünf Minuten, höchstens zehn“, berichtet Dierk Frauen, Präsident des Deutschen Lebensmittelhandels. Für Gastronomen bedeutet Convenience Zeit- und Personalersparnis, außerdem einfacheres Handling und mitunter neue Geschäftsfelder. Das schlägt sich auch im Absatz und Umsatz nieder: Convenience-Produkte verzeichnen im Lebensmitteleinzelhandel rasantes Wachstum, meldet etwa die CMA. Bei Komplettmenüs sind es beispielsweise 85 Prozent Plus, bei Snacks sogar mehr als 150 Prozent.

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