CHD-Expert-Studie über Firmen-Weihnachtsfeiern: Vorsichtiger Optimismus in der Gastronomie

November 7, 2007

Quelle: Pressemitteilung, 07. November 2007

Rund ein Drittel der Restaurants in Deutschland erwartet steigende Umsätze mit Firmen-Weihnachtsfeiern im Advent 2007. Die Erwartungshaltung ist bei den Restaurateuren, die einen Durchschnittsbon zwischen 30 bis 40 Euro je Firmengast erwirtschaften, besonders hoch. Dies geht aus einer aktuellen Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Rund 40 Prozent der Profi-Gastgeber gehen von gleich bleibenden Umsätzen mit Firmenfeiern im Advent aus. Bei rund 24 Prozent der Restaurants wird mit Umsatzrückgängen gerechnet.

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„Unter den Gastronomen macht sich vorsichtiger Optimismus breit“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert. Zwei Drittel der Betriebe, die eine steigende Anzahl von Firmen-Weihnachtsfeiern für den Advent 2007 verzeichnen, rechnen auch mit leicht steigenden Umsätzen. Lediglich ein Drittel erwartet keine weiteren Umsatzsteigerungen: „Zahlreiche Firmen laden zwar zu Weihnachtsfeiern ein, aber gestalten diese durchaus bescheidener“, so Lambracht.
Der Durchschnittsbon bei Firmen-Weihnachtsfeiern im vergangenen Jahr betrug bei rund 45 Prozent der befragten Restaurantbetreiber bis zu 30 Euro. Immerhin fast 20 Prozent der Gastronomen kassierten einen Durchschnittsbon zwischen 30 und 40 Euro. Über 40 Euro je Firmengast konnten nur rund drei Prozent der Befragten in Rechnung stellen.

Umsatzwachstum bei Firmen-Weihnachtsfeiern flacht ab
Führende Restaurants, die bereits im Hochpreissegment (Durchschnittsbon über 40 Euro) Firmen-Weihnachtsfeiern ausrichten, erwarten nur zu 25 Prozent eine Umsatzsteigerung für diesen Advent. Bei Anbietern im mittleren Preissegment (Durchschnittsbon zwischen 30 und 40 Euro) erwarten rund ein Drittel Umsatzsteigerungen und lediglich 14 Prozent der Befragten Umsatzeinbrüche.
Über die Studie: Im November 2007 wurden in einer Blitzumfrage 140 repräsentativ ausgewählte Restaurants zu ihren Erwartungen im Geschäft mit Firmen-Weihnachtsfeiern/-essen im Vergleich zu 2006 befragt.
Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Weitere Informationen über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH

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Neue Hotels in allen Preislagen

November 6, 2007

Quelle: FAZ, 01. November 2007

Dass Märkte disparat erscheinen, ist nicht ungewöhnlich und wahrscheinlich noch nicht einmal schlecht. Auf dem Hotelsektor tragen zwei Dinge dazu bei, das Geschäft für alle, die nicht daran beteiligt sind, verwirrend erscheinen zu lassen. Da ist einerseits die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren fast jeder Betreiber vor allem von Luxusmarken dazu übergegangen ist, die Zimmerpreise mit den Mechanismen des „revenue management“ zu bestimmen, also: sie tagesaktuell zu kalkulieren, was für den Gast bedeutet, dass er umso günstiger wohnt, je geringer die Nachfrage gerade ist. Auf der anderen Seite folgt auch die Hotelbranche dem Grundsatz, dass es keine Bewegung ohne Gegenbewegung gebe.

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Günstige Hotelzimmer keine „Gefängniszellen“

Und so haben in jüngerer Vergangenheit zahlreiche Häuser eröffnet, die mit – meistens günstigen – Fixpreisen werben. Die Ibis-Kette, aber auch die überaus erfolgreichen „Motel One“-Betriebe, in denen es sich zu Preisen von 49 Euro an übernachten lässt, sind Beispiele dafür. Anders als noch vor zehn, 15 Jahren haben die Zimmer in solchen Häusern heute nicht mehr den Charme von Gefängniszellen, sondern sind durchaus ansprechend möbliert. Das geht so weit, dass die Eigner auch dann von „Designhotels“ sprechen, wenn die Einrichtung bei genauer Betrachtung nicht viel mehr als der Ausdruck Massengeschmack gewordener vormaliger Avantgarde ist. Den Gegenpol zu solchen Hotels wiederum bilden jene, die sich entweder in dem exklusiv gehaltenen Vermarktungsverbund „Designhotels“ zusammengeschlossen haben oder auf eigene Faust ihr Konzept verkaufen: indivduell eingerichtete Häuser mit gutem Service, die nach herkömmlichem Verständnis im Vier- bis Fünf-Sterne-Feld angesiedelt sind, aber keinen Wert auf diese Klassifizierung durch den deutschen Hotelverband legen. Das im vergangenen Jahr eröffnete „Goldman 25 hours“ an der Hanauer Landstraße in Frankfurt gehört zu ihnen, auch das Hotel Gerbermühle von Micky Rosen und Alex Urseanu, die als Betreiber des „Pure“ im Frankfurter Bahnhofsviertel bekannt geworden sind.

Frankfurt: Brennpunkt der Hotelentwicklung

Mit vielen Farben gemalt ist auch das Bild, das die neuen und in Planung befindlichen Hotels bieten. Gerade erst fünf Tage alt ist das Motel One im Lilien-Carré in Wiesbaden. Das 18. Haus der 1999 gegründeten, in München ansässigen Kette hat 185 Zimmer und das übliche, auf junge Geschäftsreisende mit schmalem Budget zugeschnittene Profil – wenige Mitarbeiter, das hält die Kosten flach, aber Klimaanlage und Flachbildschirme in den Zimmern und kabelloser Internetzugang rund um die Uhr.

Brennpunkt der Hotelentwicklung im Rhein-Main-Gebiet in den nächsten Jahren wird einmal mehr Frankfurt sein. Laut einer Studie der Marktforschungsgruppe CHD Expert entstehen in Deutschland 179 Vier- und Fünf-Sterne-Hotels mit fast 37 000 Zimmern bis 2013; allein in Frankfurt seien zwölf Projekte in der Pipeline. Zu den eher kleinen unter ihnen zählt das „Roomers“ von Rosen und Urseanu, das im Herbst nächsten Jahres an der Gutleutstraße eröffnet werden soll. Luxuriös, dabei unkonventionell eingerichtet werde das Haus sein, sagen die Initiatoren. Dass für Teile des Innen-Designs das Büro verpflichtet werden soll, das den „Cocoon Club“ gestaltete („3deluxe“ in Wiesbaden), spricht dafür. Bis zu vier neue Hotels will in naher Zukunft die spanische Hotelgruppe NH Hoteles in Frankfurt eröffnen, teilt deren Deutschland-Repräsentanz mit. Eines davon soll 2009 im ehemaligen Dresdner-Bank-Gebäude an der Bleichstraße seine ersten Gäste beherbergen.

Von preiswert bis luxuriös

Ganz in der Nähe lässt der Frankfurter Immobilienentwickler und Inhaber der Hotel-Betriebsgesellschaft HMG, Ignaz-Blodinger, gerade das alte Bayer-Haus zu einem gehobenen Hotel seiner Vier-Sterne-Eigenmarke „Fleming’s“ umbauen. Noch keinen Betreiber hat das geplante Hotel im Zeil-Projekt „Frankfurt Hoch Vier“, und ob an einem Hotel an der Alten Oper jemals das Schild „Mandarin Oriental“ steht oder am Schluss nicht doch ein anderes, vermag in der Branche zurzeit niemand zu sagen.

Fest steht hingegen, dass für das geplante 34.000-Quadratmeter-Hotel im Airrail-Center am Flughafen die Intercontinental-Gruppe fest gebucht ist und an der Rennbahn in Niederrad die chinesische Huarong-Group den Bau eines Vier-Sterne-Hauses verantworten soll; schon weit fortgeschritten sind die Arbeiten am Hotel Oberforsthaus im Stadtwald. Für 2008 steht unter anderem der Umbau des Frankfurter Gesundheitsamtes zu einer Herberge und die Eröffnung eines weiteren „25 hours“ und damit eines Hotels im Mittelpreissegment auf dem Plan. Alles dabei also bei den neuen Häusern, von preiswert bis luxuriös, von ausgefallen bis Standard. „Ein Trend ist zurzeit schwer zu erkennen; der Markt ist dabei, sich neu zu sortieren“, sagt die Frankfurter Hotelberaterin Bianca Spalteholz.

Kettenhotellerie in Frankfurt nur verhalten gewachsen

Während privat geführte Betriebe ihren eigenen Kampf ausfechten, sind die Ketten einander in Konkurrenz besonders fest verbunden, im Guten und Schlechten. „Die Kettenhotellerie in Frankfurt hat im vergangenen Jahr zwar Wachstum verzeichnet, im Vergleich zum gesamtdeutschen Markt jedoch verhaltenes.“ So stand es unlängst in der „Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitung“, und auch, dass der Erlös je Zimmer 2006 um 5,3 Prozent auf 65,30 Euro gestiegen sei, während die Hotels bundesweit zweistellig zugelegt hätten. Ein Grund war auch angegeben, der- selbe wie oft: „Das geringe Wachstum liegt in erster Linie an den zahlreichen Neueröffnungen, die den Markt prägen.“ Glücklich, wer da viele Marken unter seinem Dach hat.


Fachwerbung bringt neue Kunden

November 6, 2007

Quelle: GVnet-infodienst.de, 05. Noveber 2007

80 Prozent der Zuliefererunternehmen setzen auf Anzeigen in Fachzeitschriften

Hamburg. Gut gemachte Fachwerbung bringt neue Kunden. Über 80 Prozent der führenden Zulieferunternehmen im Außer-Haus-Markt schaltet Anzeigen in Fachzeitschriften. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsunternehmens CHD Expert hervor. Fachwerbung rangiert im Mediamix noch vor Direktmarketing, Hausmessen oder Newsletters.

CHD Expert sagt: Die gute alte Fachanzeige ist aus dem Kommunikations- und Medienkonzept der Zulieferer und Ausstatter nicht wegzudenken“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert. Regelmäßige Veröffentlichungen in der Fachpresse – nicht nur zu Fachmessen – korrespondieren mit Produkt- und Firmeninfos auf der Unternehmens-Website, so Lambracht. Insbesondere für Anbieter aus den Bereichen Dienstleistung und Ausrüstung sind Fachanzeigen ein zentrales Element der Marktkommunikation.

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Fachzeitschriften sind für die Zulieferer und Ausstatter auch eine wichtige Informationsquelle. Über 70 Prozent der befragten Unternehmen werten Branchenmagazine auf neue Marktdaten aus. Dagegen liegt die Nutzung der Internetportale noch zurück: Nur 56 Prozent der Zulieferer und Anbieter suchen Marktinfos online. „Doch die Bedeutung der Onlinerecherche steigt stark an“, berichtet Lambracht. Internetarchive und Onlinedatenbanken rücken immer mehr in den Fokus der Entscheider in Marketing und Business Development.
Über die Studie: Über 600 Entscheider aus führenden Zuliefer- und Ausstattungsfirmen im Außer-Haus-Markt wurden im Sommer 2007 schriftlich zu ihrer Markt- und Unternehmenseinschätzung befragt. 76 Prozent der führenden Zulieferunternehmen berichten von einer erheblich positiveren Marktstimmung in den ersten sechs Monaten des Jahres. „Die Konjunkturlage hat merklich angezogen und lässt die Absatzprognosen der Zulieferer für das zweite Halbjahr noch einmal ansteigen“, analysiert GF Thilo Lambracht die Marktstudie. Lediglich fünf Prozent der befragten Marketingentscheider haben mit einer Verschlechterung der Marktlage bei ihren Kunden in Hotellerie, Gastronomie und GV zu kämpfen gehabt. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Erwartungen an das eigene Unternehmen für Umsatz- und Ertragssteigerungen im zweiten Halbjahr steigen: 78 Prozent rechnen mit einer Verbesserung in ihren Marktanteilen.


Hotels werfen weniger ab

November 1, 2007

Quelle: Financial Times Deutschland, 01. November 2007

In deutschen Großstädten sinken die Renditen bei der Zimmervermietung. Der Markt kann bei weitem nicht an das WM-Jahr 2006 anknüpfen. Die Ausnahme ist München.

Deutsche Hotels sind zu begehrten Investmentobjekten geworden. Ausländische Private-Equity-Gesellschaften und Initiatoren geschlossener Fonds erhoffen sich ansehnliche Renditen von den Hotels – vor allem, nachdem 2006 das Übernachtungsgeschäft um teilweise bis zu zehn Prozent zugelegt hatte. Für 900 Mio. Euro wechselten allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres deutsche Objekte den Besitzer, hat Christoph Härle, Experte für die Hotelmärkte in West- und Zentraleuropa bei der Beratungsgesellschaft Jones Lang LaSalle (JLL), errechnet. „Rund 14 Prozent aller Hotelinvestments in Europa entfielen auf den hiesigen Markt.“

Doch das Geschäft mit der Zimmervermietung läuft bei Weitem nicht so gut, wie die Investmentzahlen vermuten lassen. Nach der neuen Halbjahresstudie des Treugast Institute of Applied Hospitality Sciences fuhr die Hotellerie zwischen Rhein und Oder im ersten Halbjahr 2007 effektiv einen Umsatzverlust von 0,8 Prozent ein.
Das ist keine gute Nachricht für Investoren, weil Hotelimmobilien meist nicht zu Festpreisen vermietet werden. In der Regel zahlen die Betreibergesellschaften den Inhabern der Objekte Mieten, die auf dem tatsächlichen Erlös aus der Zimmervermietung basieren.

Sinkende Übernachtungspreise
Zwar stieg die Zahl der Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent von 155 Millionen auf 160 Millionen. „Erkauft wurde dieses Ergebnis jedoch mit reduzierten Zimmerraten“, berichten die Treugast-Experten. Zum einen ist seit Sommer 2006 eine ganze Reihe neuer Hotels auf den Markt gekommen. Zum anderen konnte die Branche die Mehrwertsteuererhöhung zu Beginn dieses Jahres nicht in voller Höhe an ihre Gäste weitergeben.

In etlichen Städten sanken sogar die Übernachtungspreise. Am kräftigsten reduzierten der Treugast-Untersuchung zufolge mit 11,9 Prozent die Bettenanbieter in Leipzig ihre Preisforderungen. Auch in Essen gingen die Übernachtungspreise mit 10,9 Prozent deutlich zurück. Kräftige Aufschläge konnten hingegen die Hoteliers in der Messestadt München durchsetzen. Um 12,3 Prozent verteuerten sich im Schnitt die Zimmerraten in der bayerischen Landeshauptstadt.

Dass der deutsche Hotelmarkt dieses Jahr nicht an die Top-Performance von 2006 anknüpfen konnte, hat auch einen simplen Grund: Vergangenes Jahr sorgte die Fußballweltmeisterschaft für eine Rekordnachfrage. „Die rückläufigen Zahlen im ersten Halbjahr dieses Jahres zeigen, welchen Stellenwert ein Globalevent wie die WM für den Hotelmarkt hat“, sagt Ursula Kriegl, Leiterin JLL Hotels in Deutschland. Sie hat in einer Studie die Entwicklung der Zimmerrendite näher untersucht.

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München mit Sondereffekt
Diese sogenannte Room-Yield setzt sich aus dem Zimmerpreis und der Belegung zusammen und gilt als effektiver Gradmesser für die Performance eines Hotels. Nach ihren Berechnungen verzeichneten vier der sechs großen deutschen Hotelmärkte im Vier- und Fünf-Sterne-Segment in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen deutlichen Rückgang der Room-Yield gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006. Einzig Hotels in München konnten ihre Renditen steigern – in den anderen deutschen Großstädten ging es zum Teil deutlich abwärts (siehe Grafik).

Dass der Himmel über dem Hotelmarkt der Isarmetropole in den blau-weißen Landesfarben strahlt, führt Kriegl auf einen Sondereffekt zurück: „Die Münchner Hotellerie profitierte vom Zusammentreffen zweier großer Leitmessen, die diesmal innerhalb eines Jahres stattfanden.“ Der Baustoffmesse BAU im Januar folgte im April die Baumaschinenmesse BAUMA. Dass zwei große Messen innerhalb von nur wenigen Monaten stattfanden, so Kriegl, habe es in München zuletzt 2001 gegeben. Als Folge lag der durchschnittliche Zimmerpreis in den Vier- und Fünf-Sterne-Hotels im April bei 177 Euro – ein Plus von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.


Fachwerbung bringt neue Kunden

November 1, 2007

Quelle: Pressemitteilung, 31.10.2007

CHD Expert: 80 Prozent der führenden Zuliefererunternehmen im Außer-Haus-Markt setzen auf Anzeigen in Fachzeitschriften

Gut gemachte Fachwerbung bringt neue Kunden. Über 80 Prozent der führenden Zulieferunternehmen im Außer-Haus-Markt schaltet Anzeigen in Fachzeitschriften. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsunternehmens CHD Expert hervor. Fachwerbung rangiert im Mediamix noch vor Direktmarketing, Hausmessen oder Newsletters.

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„Die gute alte Fachanzeige ist aus dem Kommunikations- und Medienkonzept der Zulieferer und Ausstatter nicht wegzudenken“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert. Regelmäßige Veröffentlichungen in der Fachpresse – nicht nur zu Fachmessen – korrespondieren mit Produkt- und Firmeninfos auf der UnternehmensWebsite, so Lambracht. Insbesondere für Anbieter aus den Bereichen Dienstleistung und Ausrüstung sind Fachanzeigen ein zentrales Element der Marktkommunikation.

Fachzeitschriften sind für die Zulieferer und Ausstatter auch eine wichtige Informationsquelle. Über 70 Prozent der befragten Unternehmen werten Branchenmagazine auf neue Marktdaten aus. Dagegen liegt die Nutzung der Internetportale noch zurück: Nur 56 Prozent der Zulieferer und Anbieter suchen Marktinfos online. „Doch die Bedeutung der Onlinerecherche steigt stark an“, berichtet Lambracht. Internetarchive und Onlinedatenbanken rücken immer mehr in den Fokus der Entscheider in Marketing und Business Development.

Über die Studie: Über 600 Entscheider aus führenden Zuliefer- und Ausstattungsfirmen im Außer-Haus-Markt wurden im Sommer 2007 schriftlich zu ihrer Markt- und Unternehmenseinschätzung befragt. 76 Prozent der führenden Zulieferunternehmen berichten von einer erheblich positiveren Marktstimmung in den ersten sechs Monaten des Jahres. „Die Konjunkturlage hat merklich angezogen und lässt die Absatzprognosen der Zulieferer für das zweite Halbjahr noch einmal ansteigen“, analysiert GF Thilo Lambracht die Marktstudie. Lediglich fünf Prozent der befragten Marketingentscheider haben mit einer Verschlechterung der Marktlage bei ihren Kunden in Hotellerie, Gastronomie und GV zu kämpfen gehabt. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Erwartungen an das eigene Unternehmen für Umsatz- und Ertragssteigerungen im zweiten Halbjahr steigen: 78 Prozent rechnen mit einer Verbesserung in ihren Marktanteilen.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Mehr unter:
http://www.chd-expert.de
http://www.tophotelprojects.com


Neues Fast-Food: McFischstäbchen mit Pflaume

November 1, 2007

Quelle: „Die Welt„, 31. Oktober 2007

Die Restaurantkette McDonald’s holt Käpt’n Iglo ins Boot. Der Hersteller von Tiefkühlkost liefert den in Quader gepressten Fisch zum passenden Softbrötchen. Als Gesicht einer neuen Werbekampagne soll TV-Moderator Kai Pflaume herhalten.

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McDonald’s in Deutschland setzt seit kurzem auf Regionalisierung. In einigen der Schnellrestaurants ließ das Unternehmen neue Gerichte auftischen. Unter anderem gab es Soljanka, eine Suppe nach russischem Rezept, die sich früher vor allem in Ostdeutschland großer Beliebheit erfreut. Der Westen Deutschlands wächst seit Jahrzehnten mit einem bärtigen Fernsehonkel auf, der sich Käpt’n Iglo nennt und angeblich von weit her über das Meer reist, um den Kindern Tiefkühlfisch zu bringen.

Für eine neue Speise-Kampagne haben sich Fischstäbchen-Produzent Iglo und McDonald’s zusammengetan. Ergebnis: Eine Art Fischstäbchenbrötchen. Der Brotanteil ist in Form eines Fisches gebacken. Die Stäbchen – je zwei pro McFischstäbchen – liegen zwischen den Hälften. Mit einer Soße wird das Mahl verfeinert.

Zielgruppe sind eindeutig Eltern in Deutschland, die ihren jüngsten nebst McFischstäbchen am liebsten ein ganzes Happy Meal kaufen sollen: Das sind außer Fisch die obligatorischen Pommes und eine Apfelschorle. Sogar Bio-Milch bietet die Fast-Food-Kette inzwischen zum Auschank an: Die neuen Produkte gibt es ab 1. November.

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In einer Werbekampagne gibt Herzschmerz-Moderator Kai Pflaume („Nur die Liebe zählt“) sein Fernsehgesicht her. Er soll das McFischstäbchen auf den reichweitenstärksten TV-Sendern präsentieren. Pflaume arbeitet bisher schon für die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung. Die Restaurantkette jedenfalls rechnet mit einem Erfolg des gemeinsamen Produkts mit Iglo: „Unsere Marken passen wunderbar zusammen“, sagt Gerhard R. Schöps, Marketingvorstand des Fast-Food-Giganten in Deutschland.