Unilever Foodsolutions reagiert auf steigende Nachfrage nach Convenience-Produkten

Dezember 19, 2007

Quelle: gvnet-infodienst.de, 14. Dezember 2007 

Die steigende Nachfrage nach Convenience-Produkten von höchster Qualität und Sicherheit steht im Mittelpunkt, wenn sich vom 9. bis 13. Februar 2008 die Türen zur INTERGASTRA erstmals auf der Neuen Messe in Stuttgart öffnen. Unilever Foodsolutions geht auf den Fachmessen der Food-Branche über den Trend hinaus: Das Unternehmen will einen Blick in die Zukunft geben.

Auf die Fachbesucher der internationalen Ideen- und Konzeptbörse für den Außer-Haus-Markt in Stuttgart und Hamburg wartet eine echte Innovation: Knorr PROFESSIONAL BOUILLON. Natürlich von Köchen inspiriert und für Köche zur optimalen Lösung ihrer Bedürfnisse realisiert. Damit folgte Unilever Foodsolutions mit der aufwändigen Entwicklung dieser Bouillons dem Unternehmensleitbild Chefmanship, das 2006 erfolgreich eingeführt wurde.

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Die neuen PROFESSIONAL BOULLIONS werden auf beiden Messen auf einer Bühne voller Action und Inspirationen für alle Messebesucher zum Einsatz kommen. Profi-Chefs steigen wieder in die 80 Quadratmeter große KochArena, die auf der INTERNORGA 2007 bereits der Magnet für das Publikum war. Dieses darf sich schon jetzt auf Non-Stop-Koch-Shows, Live-Übertragungen auf großen Flatscreens und absolut offene Einblicke in alle Pfannen und Töpfe der bekannten Kollegen freuen. Der neuen authentischen Bouillon ist in diesem Rampenlicht nur eine Besetzung angedacht: Die einer Hauptrolle.

Die Knorr Küchenbrigade sowie explizit in Hamburg Hermann Müller vom Casino der Deutschen Welle Bonn, Gewinner des Unilever Foodsolutions GV Stern 2007, werden unter der Leitung von Karlheinz Haase und Dirk Rogge in der KochArena auf beiden Messen die PROFESSIONAL BOUILLONS in diversen Gerichten und Menüs vorstellen. In den drei Bereichen Gastronomie/ Kochkunst, Pâtisserie sowie Hotelküche werden die Profi-Köche die geschmackvolle Wandlung von Können und Kreativität in höchste Genüsse für Auge und Gaumen mit Unterstützung von Convenience zeigen. Hierbei spielt der Gastronomie-Guide für Hotels, Restaurants und Partyservice eine wichtige Rolle. Dieser zeigt innovative Lösungen von Koch zu Koch für die tägliche Praxis auf hohem gastronomischem Niveau unter dem Motto „von Köchen inspiriert“.

Auf den Geschmack der Foodservice-Zukunft will Unilever Foodsolutions die Besucher beider Messen natürlich auch wörtlich bringen: Inspirieren – Probieren – Informieren wird rund um die KochArena groß geschrieben. Neben Tipps und Tricks persönlich von den Profi-Köchen können die Messebesucher am Info-Counter wieder alle Rezepte und Ableitungen druckfrisch mitnehmen.


USA: Vorhersage 2008 für Restaurant-Branche

Dezember 19, 2007

Quelle: cafe-future.net, 14. Dezember 2007

4,4 % Wachstum prognostiziert die National Restaurant Association in Washington (also der amerikanische Dehoga) für 2008. In 945.000 Foodservice-Outlets sollen im nächsten Jahr insgesamt 558 Mrd. Dollar umgesetzt werden. Dahinter stehen 13,1 Mio. Arbeitsplätze zwischen New York City und San Francisco.

„Die Restaurant-Branche erwartet 2008 das 17. Jahr in Folge mit realem Umsatzwachstum. Selbst bei etwas abflachender Konjunktur wird es unserem Wirtschaftszweig gelingen, eine respektable Entwicklung zu zeigen“, so Dawn Sweeney, Präsident und CEO der Branchen-Organisation. Er definiert den volkswirtschaftlichen Wert der Gastronomie mit allen vor- und nachgelagerten Stufen (total economic impact) auf 1,5 Billionen Dollar.

Die Gastronomie der USA steht für 4 % des Bruttoinlandsproduktes der USA. Dabei beschäftigt sie 9 % aller Berufstätigen im Land. Im Jahr 2007 kamen 400.000 neue Arbeitsplätze hinzu. Man geht davon aus, dass innerhalb der nächsten Dekade in der Gastro-Branche insgesamt 2 Mio. weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.

Zu den Herausforderungen des auslaufenden Jahres zählten insbesondere Kostensteigerungen. Hauptproblem: stärkste Food-Preis-Erhöhung im Großhandel seit 27 Jahren. Aber auch signifikant höhere Energiepreise im ganzen Land.

Der amerikanische Durchschnittsverbraucher gibt aktuell 48 % seines Food-Budgets im Außer-Haus-Markt aus. Will heißen, die Branche ist ein extrem wichtiger Teil des Lebensstils der Bewohner des Landes.

Das Wachstum resultiert in erster Linie aus mehr Nachfrage nach Bequemlichkeit, Take away-Angeboten sowie neuen Mahlzeiten-Anlässen.

Das stärkste Wachstum wird in den Bundesstaaten Nevada (+ 6,5 %), Arizona (+ 5,9 %), Texas (+ 5,8 %) sowie Colorado (+ 5,7 %) erwartet.

Die wichtigsten Nachfrage-Trends: gesünder Essen (76 % der Amerikaner sagten in einer Umfrage, dass sie heute versuchen, in Restaurants gesünder zu essen als vor 2-3 Jahren). Ein weiterer wichtiger Trend heißt ‚Going green’ (mehr Organic Food, substainable Seafood/Fleisch, umweltfreundliches Equipment usw.). Dritter wichtiger Trend: wachsende Nachfrage nach neuen Ordering Options. Will heißen, moderne Verkaufssysteme inklusive Online.

www.restaurant.org


Acht Länder führen an Neujahr Rauchverbot ein

Dezember 18, 2007

Quelle: dpa, 15. Dezember 2007

Rote Karte für den blauen Dunst: Acht weitere Bundesländer führen zum neuen Jahr ein Rauchverbot in Gaststätten ein. Nach langen Debatten ist der Glimmstängel damit zum Jahresanfang in Lokalen in elf Ländern grundsätzlich tabu.

Weitere werden im Jahresverlauf folgen, ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa. Bei den neu hinzukommenden Ländern handelt es sich um Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Schleswig- Holstein. Außerdem will Mecklenburg-Vorpommern, das Raucher bereits aus Behörden verbannt hat, nun bei Gaststätten nachziehen.

In Sachsen soll ein Verbot ab dem 1. Februar, in Rheinland-Pfalz und im Saarland vom 15. Februar an gelten. Auch Nordrhein-Westfalen und Thüringen wollen den Rauch verbannen – ab Juli 2008. Für Behörden in NRW gilt dies schon zum 1. Januar.

In Niedersachsen und Baden-Württemberg gibt es bereits seit dem 1. August ein Rauchverbot, in Hessen seit dem 1. Oktober. Das schärfste Qualmverbot gilt künftig in Bayern. Dort ist das Rauchen dann auch in Nebenräumen von Gaststätten tabu. Auf dem Oktoberfest darf erstmals in seiner fast 200-jährigen Geschichte nicht geraucht werden. Wer seinem Laster frönen will, kann dies noch in Biergärten und auf Freiflächen bayerischer Wirtshäuser tun.

Auch geschlossene Gesellschaften dürfen weiter qualmen. Das Saarland erlaubt Rauchen in inhabergeführten Eckkneipen, wenn der Wirt selbst bedient. Wie in Rheinland-Pfalz wurde der Start auf Februar verschoben – auch mit Rücksicht auf Karneval. Die saarländische SPD-Landtagsabgeordnete Petra Scherer sprach von einem „Geschenk an die Narren“.

In allen Ländern bis auf Bayern ist vorgesehen, dass das Rauchen in einem abgetrennten Raum weiter erlaubt ist. Das darf nur ein Nebenraum sein, heißt es in vielen Gesetzen, doch nicht immer ist dies umfassend definiert. In Sachsen-Anhalt können Gastwirte mit mehreren Räumen ihren Hauptschankraum für Raucher freigeben. In den meisten Ländern ist das Qualmen auch in Diskotheken nicht mehr erlaubt.

Für Bier-, Wein- und Festzelte gelten oft Ausnahmen vom Rauchverbot, etwa in Baden-Württemberg. In Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Schleswig- Holstein darf in Zelten nur bei befristeten Veranstaltungen geraucht werden. Ein Wirt in Karlsruhe war besonders findig und stellte im Festsaal seines Restaurants einfach ein Bierzelt auf.

Die Gesetze zum Nichtraucherschutz gelten auch für Landesbehörden, Schulen und Krankenhäuser. In Baden-Württemberg kann die Schulkonferenz in Berufsschulen und Gymnasien entscheiden, ob es Raucherecken geben darf. Bundesweit ist das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln, Bundesbehörden und dem Bundestag seit dem 1. September grundsätzlich verboten.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, zeigt sich zufrieden. „Wir werden im nächsten Jahr überall Nichtraucherschutzgesetze haben, die spätestens Mitte des Jahres in Kraft sind“, sagt die SPD-Politikerin. „Das ist ein ganz großer Erfolg.“ Bätzing warnt jedoch vor der Gefahr, dass die Ausnahmen zu unterschiedlich sind.

In Niedersachsen, im Südwesten und in Hessen haben die schweren Zeiten für Raucher bereits begonnen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) klagt über Umsatzeinbußen besonders bei Kneipen mit einem Raum. Bei jedem vierten Gastronomiebetrieb im „Ländle“ und in Niedersachsen seien die Gästezahlen seit Einführung des Rauchverbots um mehr als zehn Prozent eingebrochen, ergab eine Studie des Instituts CHD Expert/Marktplatz Hotel.

Mit einer „Volksinitiative“ will der niedersächsische Hotel- und Gaststättenverband Ausnahmen für kleine Kneipen erreichen. Bätzing sieht dagegen in Niedersachsen sogar teilweise Umsatzzuwächse. Der Dehoga plant, einen Wirt bei einer Verfassungsklage zu unterstützen. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, sagt Dehoga-Sprecherin Stefanie Heckel.

Wer verbotenerweise raucht, muss künftig mit unterschiedlich hohen Bußgeldern rechnen. Allerdings gilt meist eine Übergangsfrist. In Mecklenburg-Vorpommern droht Rauchern eine Geldstrafe bis zu 500 Euro, Gastwirten bis zu 10 000 Euro. Schließlich raucht im Nordosten jeder Dritte – das ist bundesweit Spitze.


Expansion der Gastro-Fachmessen – Internorga weiterhin führend

Dezember 13, 2007

Im Februar und März 2008 finden vier Veranstaltungen in Hamburg, Berlin und Stuttgart statt – ITB Supply wirbt um mehr Aussteller

Hamburg, 13. Dezember 2007

Von Mitte Februar bis Mitte März 2008 ist das Gastgewerbe im Messefieber. Neben der Internorga und Gastro Vision (beide in Hamburg) bieten auch die Intergastra (Stuttgart) und die Spezialschau ITB Supply (Berlin) Neuheiten für Hotellerie und Gastronomie. Die führende internationale Fachmesse ist nach wie vor die Internorga: Für über 40 Prozent der Gastronomen ist die Hamburger Gastro-Schau die bevorzugte Fachmesse. Dies geht aus einer Befragung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Die mit knapp 1000 Ausstellern größte deutsche Gastro-Fachmesse Internorga behauptet damit weiterhin ihren Führungsanspruch in ihrem Segment.

„Neben der Internorga Hamburg expandiert ebenso die Intergastra Stuttgart, die im Februar 2008 erstmals auf dem neuen Messegelände stattfindet und damit über 25 Prozent mehr Fläche verfügt“, sagt Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. „Aber auch die Fachschau ITB Supply auf der weltgrößten Tourismus-Fachmesse in Berlin gewinnt an Bedeutung und will der Internorga zunehmend Konkurrenz machen.“

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Die 82. Internorga Hamburg (7. bis 12. März 2008, http://www.internorga.de) ist mit einem Anteil an ausländischen Ausstellern von rund 20 Prozent auch die wichtigste Fachmesse für den europäischen Außer-Haus-Markt. Das stark erweiterte und modernisierte Messegelände in der Hamburger Innenstadt ist für 2008 wieder ausgebucht und wird rund 1000 Aussteller beherbergen. Parallel findet im Hotel Empire Riverside Hamburg die Fachschau Gastro Vision (7. bis 11. März 2008, http://www.gastro-vision.com) mit rund 40 Ausstellern statt.

Die 24. Intergastra Stuttgart (9. bis 13. März 2008, http://www.intergastra.de) findet alle zwei Jahre statt und ist beim nächsten Mal auf dem neuen Messegelände nahe dem Flughafen zu finden. In insgesamt sieben Hallen werden sich rund 750 Aussteller den rund 72.000 erwarteten Besuchern präsentieren.

Die ITB Supply (Hallen 7.1a und 7.2b während der ITB Berlin, 5. bis 9. März 2008, http://www.itb-berlin.de, Fachbesuchertage: 5./6./7. März 2008) entwickelt sich mehr und mehr zu einer kleinen Fachausstellung für Zulieferer und Ausstatter der Hotellerie. Rund 30 Hauptaussteller haben einen Stand neben den „Hotelhallen“ 8.1 und 9 gebucht. Die ITB Supply wird eigens von der Messe Berlin und dem neuen Medienpartner „AHGZ“ (http://www.ahgz.de) beworben.

Im Reigen der Gastro-Fachmessen behaupten sich auch regionale Schauen wie z.B. die Gäste Leipzig (15. bis 18. November 2009, http://www.gaeste.de). Obwohl mit nur 338 Ausstellern und rund 19.900 Besuchern eine vergleichsweise kleine Fachmesse ist die Gäste Leipzig aber mit einem sehr hohen Anteil an Fachbesuchern (93%) und einem ausgeprägten Servicegedanken für potentielle Einkäufer aus dem Gastgewerbe eine interessante Leistungsschau.

Die wichtigsten Gastro-Fachmessen im Überblick:

Messe

Datum

Anzahl Aussteller

Anzahl Besucher

Internorga Hamburg

7. bis 12. März 2008

976*

108.459*

Gastro Vision Hamburg

7. bis 11. März 2008

40*

k.A.

Intergastra Stuttgart

9. bis 13. Februar 2008

728**

68.240**

ITB Supply (Hallen 7.1a/7.1b während der ITB Berlin

5. bis 9. März 2008 (Fachbesuchertage: 5./6./7. März 2008)

12.879* (ca. 23% Hotels)

156.206* (davon rund 108.000 Fachbesucher)

Anuga Köln

10. bis 14. Oktober 2009

6.294*

158.817*

Hogatec Düsseldorf

28. September bis 1. Oktober 2008

520**

35.152**

Gäste Leipzig

15. bis 18. November 2009

338*

19.901*

Ambiente Frankfurt/M.

8 bis 12. Februar 2008

4.597*

146.697*

BioFach Nürnberg

21. bis 24. Februar 2008

2.547*

45.469*

Igeho Basel

21. bis 25. November 2009

832*

78.052*

Host Mailand

23. bis 27. Oktober 2009

2.368*

129.000*

Equip’Hotel

15. bis 19. November 2008

1.292**

102.802**

* 2007, ** 2006 / Quellen: Angaben der Veranstalter, AUMA

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Mehr unter:
http://www.chd-expert.de
http://www.tophotelprojects.com


Franchise-Industrie boomt – Gastronomie: Vivamangiare Wellfood will im Raum Bonn, Düsseldorf und Köln expandieren

Dezember 13, 2007

Quelle: Pressemitteilung, 07. Dezember 2007

Der deutsche Franchise-Markt expandiert. Eine Studie der Deutschen Bank unter dem Titel „Franchising in Deutschland wird erwachsen“ kommt zu dem Ergebnis, dass auch in den kommenden Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum zu erwarten ist. In den zehn Jahren zwischen 1996 und 2006 habe die Branche ihren Umsatz, basierend auf Vertriebskooperationen selbstständiger Unternehmen, bereits von 13 Milliarden auf 38 Milliarden Euro nahezu verdreifachen können. Franchise sei ein „innovatives Geschäftsfeld“, bestätigte Professor Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Daher kann laut Studie selbst bei konservativer Berechnung ein weiterer Anstieg des Umsatzes auf 70 Milliarden Euro für das Jahr 2015 prognostiziert werden.

Als Wachstumstreiber gelten neue Geschäftsfelder im Gesundheitswesen, im Bildungsbereich und im Umwelt- und Energiesektor. Doch auch die Gastronomie ist weiterhin ein „Franchise-Klassiker“. „Der Außer-Haus-Markt boomt“, betont BVMW-Mitglied (Bundesverband mittelständische Wirtschaft) Ulrich Overdiek, der in Köln das Restaurant Vivamangiare Wellfood führt. „Die Lebensgewohnheiten der Menschen ändern sich. In unseren Städten sind Single-Haushalte und Lebensgemeinschaften mit Doppelverdienern die Regel geworden. Die Leute essen immer weniger zuhause, dafür umso mehr in Kantinen, Restaurants oder beim Schnellimbiss. Der Außer-Haus-Markt wächst dynamisch. Fastfood-Konzepte wie das von Vivamangiare sind die großen Gewinner dieser Entwicklung. Nach einer Erlössteigerung um 5,4 Prozent im Jahr 2005 konnte dieses Quickservice Segment 2006 um weitere 8,1 Prozent zulegen.“

Dies wirke sich selbstverständlich auch auf die Franchise-Industrie aus. Overdiek will sein Vivamangiare-Modell zunächst im Raum Bonn, Düsseldorf und Köln ausbauen. Danach könne eine bundesweite Expansion ins Auge gefasst werden. Der Vivamangiare-Chef erhofft sich allerdings Verbesserung bei den Vergabeprozessen durch die Banken. Manchmal werde die Kreditvergabe durch zu viel Bürokratie verzögert. „Im Franchise-Markt engagieren sich unternehmerisch denkende Menschen, die etwas aufbauen wollen. Wir sollten ihnen dies so leicht wie möglich machen“, wünscht sich Overdiek.

Die Franchise-Kette Vapiano hat bereits eine erfolgreiche Wegstrecke hinter sich gebracht. Im Dezember eröffnete sie ein weiteres Restaurant in Bremen. Mit knapp 30 Outlets ist das junge System damit schon in Deutschland, Schweden, den Niederlanden, Belgien, Österreich, Ungarn, der Türkei und den USA präsent.


Trinktrends: Nach bescheidenem Sommer wieder Plus-Entwicklung

Dezember 12, 2007

Quelle: cafe-future.net, 11. Dezember 2007

Nachdem der Sommer 2007 mit zweistelligen Minusraten das Getränke-Geschäft im Außer-Haus-Markt getroffen hat, zeigen die Daten (Außer-Haus Panel GfK TrinkTrends) im September/Oktober einen positiven Trend für das noch laufende 3. Tertial 2007 (Privatpersonen 16 – 39 Jahre). Insbesondere Restaurants, Cafés und die Kneipe um die Ecke zeigen sich positiver als im gleichen Zeitraum 2006.

Wohlgemerkt: Bei den 16- bis 39-Jährigen lag im 2. Quartal die Weggehfrequenz 3 % über dem Wert des 1. Tertials. Ausgaben pro Weggehtag: knapp 3 % weniger. In Discotheken sogar 10 % weniger als im 1. Tertial.

Die 16- bis 19-Jährigen gaben im 2. Tertial über ein Drittel ihrer Getränkeausgaben außer Haus in Discotheken aus – gefolgt von Bars/Lounges, in denen weitere 14 % ausgegeben wurden. Restaurantbetriebe nehmen erst mit der Altersklasse ab 25 Jahren signifikant an Bedeutung zu.

Quelle: GfK TrinkTrends, ein Online-Konsumerpanel. Basis sind in Deutschland 21,3 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16 – 39 Jahre. Die Stichprobe umfasst 1.800 Personen.
www.gfkps.com


Macht Mamas Küche schlanker? – Außer-Haus-Verzehr steigt – und damit auch die Kalorienaufnahme

Dezember 11, 2007

Quelle: Pressemitteilung, 10. Dezember 2007

Während die klassische Gastronomie verliert, punktet der Markt für Außer-Haus-Verzehr mit anhaltendem Wachstum. Seit 1996 verzeichnet er ein jährliches Plus von 1,3 Prozent und realisiert mittlerweile ein Marktvolumen von 94 Milliarden Euro, so die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ) über den Branchenfokus „Außer-Haus-Verzehr“ der Kölner Unternehmensberatung BBE. Das wichtigste Segment im Außer-Haus-Verzehr bleibe weiterhin die Gastronomie, hier besonders die Convenience-Gastronomie (Teilfertig- oder Fertiggerichte wie zum Beispiel Tiefkühlprodukte).

Wachstumstreiber sind laut Studie vor allem das Ernährungshandwerk, Tankstellen-Bistros, Kioske und Unterhaltungsbetriebe wie Kinos und Videotheken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes setzte das gesamte Gastgewerbe (Restaurants, Gaststätten und Hotels) im September 2007 drei Prozent weniger ab als ein Jahr zuvor. „Das war der stärkste Rückgang seit Mai 2005. Preisbereinigt lag das Minus sogar bei 5,7 Prozent“, so die AHGZ.

Macht der steigende Außer-Haus-Verzehr denn auch dick? Die Befragung der „European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition“ (EPIC) legt dies nahe. Die Interviews mit 35.000 Personen aus zehn europäischen Nationen ergaben nämlich, dass Menschen generell mehr Kalorien aufnehmen, wenn sie nicht in den eigenen vier Wänden essen. Kaffee, Tee, Kuchen und Süßigkeiten seien die Favoriten beim Außer-Haus-Verzehr.

„Es stimmt nicht, dass man nur dann schlank bleibt, wenn man möglichst oft zuhause ist“, sagt Ulrich Overdiek vom Kölner Anbieter Vivamangiare Wellfood. „Sicherlich sollten sich insbesondere Familien darum bemühen, möglichst oft gemeinsam an einem Tisch zu essen. Denn dies hat eine wichtige soziale Funktion, da der Esstisch immer auch ein Hort des Gesprächs ist. Trotzdem machen es die modernen Arbeitszeiten oft unmöglich, mehr als einmal am Tag zuhause zu essen. Dann kommt es darauf an, wo und wie man sich ernährt. Wir bei Vivamangiare versuchen, Gesundheit und Genuss zu kombinieren. Daher haben wir Wraps mit Thunfisch, Lachs, Ziegenkäse oder Hähnchen im Programm. Oder auch leckere und leichte Möhren- oder Tomatensuppen. Und auch bei unseren Hauptspeisen wie Vollkornpenne oder Gemüsecurry sündigt man nicht.“


Tagungsmarkt Deutschland wächst weiter: über 50 neue Businesshotels geplant

Dezember 6, 2007

Tophotelprojects.com: Allein fünf große Konferenz-Häuser in Düsseldorf

Hamburg, 06. Dezember 2007

Das vor wenigen Tagen eröffnete Maritim Hotel Düsseldorf ist das größte Tagungshotel Deutschlands. Das 533-Zimmer-Haus bietet Konferenzflächen für mehr als 5.200 Tagungsteilnehmer und setzt auch bei der Technik neue Standards. Die Tagungs-hotellerie in Deutschland boomt seit Jahren. Bis 2011 werden über 50 neue spezialisierte Konferenz- und Tagungshotels eröffnet. Allein in der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen planen internationale Investoren fünf weitere große Tagungshotels für Hotelketten wie Hyatt oder Meliá. Dies geht aus der Datenbank tophotelprojects.com hervor. Die Onlinedatenbank der internationalen Marktforschungs-gruppe CHD Expert bietet aktuell über 1.500 Neubauprojekte der Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie in allen wichtigen Hotelmärkten weltweit.

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In Berlin sind derzeit mindestens sechs Tagungs- oder Konferenzhotels in Planung. Größtes Projekt ist derzeit das Scandic Hotel am Potsdamer Platz, das 572 Zimmer umfasst und Mitte 2010 eröffnet werden soll. Zweitgrößtes Tagungshotelprojekt ist der Bau des Andel’s in Berlin. Markenbetreiber Vienna International startet Ende 2008 mit dem 60-Millionen-Euro-Projekt (für 557 Zimmer) sein Engagement auf dem deutschen Hotelmarkt. Drittes Großprojekt ist das Sol Meliá Tagungshotel in Berlin-Mitte. Bis Anfang 2010 entsteht auf dem Grundstück des ehemaligen DDR-Gesundheits-ministeriums ein Haus mit 421 Zimmern. Es ist dann das zweite Hotel der spanischen Hotelkette in der Hauptstadt.

„Die Zahl der Kongresse, Tagungen und Meetings in der Hotellerie nimmt weiter zu“, sagt Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert / Marktplatz Hotel. „Zudem werden außergewöhnliche Eventlocations stärker nachgefragt.“

Über den Tagungsmarkt Deutschland
Der Markt der Geschäfts- und Tagungsreisen in Deutschland (2006) hat nach Angaben des German Convention Bureau (GCB) ein Umsatzvolumen von 63,3 Milliarden Euro. Den größten Anteil daran haben Geschäftsreisen mit einer oder mehr Übernachtungen (ca. 38,5 Milliarden Euro Umsatz in 2006). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt 6,1 Tage. Pro Geschäftsreise werden durchschnittlich 628 Euro ausgegeben. Das Budget pro Übernachtung beträgt durchschnittlich 108 Euro – zum Vergleich: Bei Urlaubsreisen sind dies 74 Euro.

Bei der Art der Unterkunft werden zu 30 Prozent First-Class-Hotels und zu 39 Prozent Mittelklassehotels gebucht, überwiegend per Internet oder Reisedienstleister.

Bei der Art der Tagung dominieren sog. Corporate Meetings mit 48 Prozent Anteil an allen Tagungsarten. Nur 15 Prozent der Meetings sind gesellschaftlicher Natur und 16 Prozent dienen Kultur bzw. Unterhaltung. Der größte Teil (51%) der Tagungen wird für über 50 Teilnehmer geplant. Die meisten Veranstalter (77%) stellen pro Jahr ein Budget von bis zu 500.000 Euro für Tagungen und Veranstaltungen bereit. Die Auslastung der Tagungs- und Veranstaltungsflächen in Deutschland beträgt je nach Kategorie 43 bis 48 Prozent. Dabei haben Tagungshotels mit Konzentration auf Seminare/Tagungen mit 139 Veranstaltungstagen die beste Auslastung – im Gegensatz zu Kongresszentren. (Quelle: „Geschäftsreisemarkt Deutschland 200“ der Deutschen Zentrale für Tourismus – DZT)

Über tophotelprojects.com
Welche neuen Hotels kommen national und international auf den Markt? Mit http://www.tophotelprojects.com behalten Zulieferer, Ausstatter und Berater stets den Überblick. Die Onlinedatenbank von CHD Expert / Marktplatz Hotel bietet aktuell über 1.500 Neubauprojekte der Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie; in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind aktuell rund 380 Hotelprojekte der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Kategorie erfasst. „Bei der Recherche achten wir stets auf die Authentizität der Quellen“, so Andreas Rohde, Sales Manager tophotelprojects.com. Bei allen Datenerhebungen wird ein streng gefasster Kriterien- und Recherchekatalog eingehalten. Die Datensätze umfassen neben Betreiber und Ketten- oder Gruppenzugehörigkeit auch wichtige Hintergrundinformationen wie Architekten und Baupartner – alles mit vollständiger Adresse und Ansprechpartner.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Mehr unter:
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Frankreich: Fast jedes vierte Hotel renovierungsbedürftig

Dezember 5, 2007

Gelesen in „Süddeutsche Zeitung„, 05. Dezember 2007

Unhöfliches Personal, unangenehme Gerüche, Lärm: Für viele französische Hotels braucht der Gast Nervern. Jetzt schlägt sogar ein Branchenverband Alarm.

Der Zustand vieler Hotels in Frankreich lässt laut einem Branchenverband schwer zu wünschen übrig. Rund ein Viertel der 18.000 registrierten Hotels müsse dringend renoviert werden, erklärte der Ausschuss für die Modernisierung der französischen Hotellerie in Paris.

Am schlimmsten sei die Lage in wenig touristischen Gebieten, aber selbst in Großstädten wie Paris gebe es heruntergekommene Häuser. „Im Großteil der Hotels, die älter als drei Jahre als sind, ist die fehlende Instandhaltung bei Farbe, Möbeln und Armaturen deutlich sichtbar“, heißt es in einer Studie des Gremiums. „Abdrücke von Schuhen und Koffern an Wänden bleiben manchmal über Jahre.“

24 Prozent der Gäste beschwerten sich zudem über unhöfliches oder unfähiges Personal in den Hotels, hieß in der Untersuchung der Vereinigung weiter, in der Hotelbesitzer, Angestellte und Handelskammern vertreten sind.

Bei Mängeln an den Häusern werde am häufigsten über Lärm geklagt, gefolgt von unangenehmen Gerüchen und schlechter Hygiene.

Im Management habe die französische Hotelbranche es an der Einführung moderner Methoden fehlen lassen, hieß es. „Die Branche hat über Generationen immer wieder dieselben Verhaltensmuster und dieselben Fehler produziert.“

Laut dem Bericht hat Frankreich, das Land mit der höchsten Zahl von Touristen weltweit, in den vergangenen zehn Jahren 1500 Hotels verloren – teils auch, weil die Häuser nicht mehr heutigen Feuerschutzbestimmungen entsprachen oder nicht über behindertengerechte Ausstattung verfügten.

In den kommenden fünf Jahren erwarten die Autoren, dass nochmals die gleiche Zahl von Häusern schließen wird.


Ausser Haus Markt – Zahl des Monats Dezember 2007: 28%

Dezember 4, 2007

28 Prozent der Gastronomen in Niedersachsen und Baden-Württemberg haben in den ersten Monaten nach Einführung des Gastro-Rauchverbotes über zehn Prozent weniger Gäste verzeichnet.

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In Niedersachsen bemerken über 25 Prozent der Gastronomen einen Verlust an Stammgästen und knapp 29 Prozent stellen fest, dass (rauchende) Stammgäste seltener kommen. In Baden-Württemberg sind dies sogar noch mehr: Fast 42 Prozent der Gastronomen berichten von seltener gewordenen Besuchen ihrer Stammgäste und über 31 Prozent haben einige Stammgäste seit Einführung des Rauchverbotes Anfang August nicht mehr gesehen.

Quelle: CHD Expert Studie „Auswirkungen des Nichtraucherschutzgesetztes auf die Gastronomie in Niedersachsen und Baden-Württemberg 2007″, November 2007