Coffee-Shops endgültig vor dem Durchbruch

Januar 29, 2008

Quelle: dpa

Latte Macchiato, Cappuccino und Espresso stehen bei vielen Kaffeetrinkern längst höher im Kurs als der gute alte Bohnenkaffee. Nun steht auch das gastronomische Konzept des Coffee-Shops vor seinem Durchbruch, wo die italienischen Kaffee- Spezialitäten bevorzugt serviert werden. Seitdem die Schnellrestaurantkette McDonald’s in den Markt eingestiegen ist, hat sich der Wettbewerb deutlich belebt und eine neue Dynamik hat die Branche erfasst. Der Deutsche Kaffee-Verband schätzt, dass gegenwärtig rund 1500 Coffee-Shops in Deutschland Kaffee- Spezialitäten nebst Kuchen und Gebäck anbieten. Das sind nicht eben viele; eine Stadt wie London kommt locker auf das Doppelte. Doch der qualitative Sprung aus den Innenstädten und schicken Großstadt- Vierteln in eine flächendeckende Präsenz steht bei den Coffee-Shops kurz bevor.

McDonald’s als mit Abstand größte Gastro-Kette in Deutschland hat die Coffee-Shops nicht nur als renditeträchtige Einnahmequelle entdeckt, sondern zusätzlich als eine Brücke zu neuen Zielgruppen. «Da können sich zum Beispiel die Großeltern mit ihren Enkeln treffen; die Erwachsenen bestellen eine Kaffee-Spezialität und die Kinder ein Happy Meal», sagt eine Unternehmenssprecherin in München. Gegenwärtig gibt es 400 McCafés in Deutschland, zum Ende des Jahres sollen es 500 sein. Ungefähr jedes dritte der Restaurants hat damit seinen eigenen Coffee-Shop. «Wir haben den Vorteil, dass die Standorte schon vorhanden sind und wir neben dem Kaffee das komplette McDonald’s-Menü anbieten können.»

Damit schließt McDonald’s auf zum Branchenprimus Tchibo, der ebenfalls rund 500 Coffee-Shops betreibt. Das Handels- und Kaffeeunternehmen hat ungewohnt rückläufige Umsatz- und Gewinnzahlen präsentieren müssen und will nun wieder richtig Gas geben und seine Filialen mit Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe aufwerten. «Bei uns bleibt es bei dem Dreiklang aus Kaffee-Ausschank, Kaffee- Verkauf und Gebrauchsartikeln», sagt eine Sprecherin. Künftig soll es im Tagesverlauf wechselnde Snacks geben, also ein völlig anderes Konzept als bei McDonald’s. Zum Wettbewerb mit der US-Kette mag sich Tchibo nicht näher äußern. «Uns geht es nicht darum, die meisten oder die größten Filialen zu haben.»

Mit einigem Abstand als Dritter folgt im Markt das Unternehmen Starbucks, das in den USA an jeder Straßenecke vertreten ist, sich in Deutschland jedoch zunächst einmal schwertut. Mit zur Zeit 113 Filialen kann Starbucks in Deutschland nicht zufrieden sein und setzt auf weitere Expansion. Dahinter folgen noch eine Reihe weiterer Ketten mit meist nur regionalem Charakter wie Balzac, Einstein, World Coffee oder Coffee Fellows und einer jeweils zweistelligen Zahl von Filialen. Und «Coffee to go», ein vor zehn Jahren noch völlig unbekannter Begriff, ist mittlerweile bei jedem Bäcker zu haben.

Damit wird der Wettbewerb härter, doch der Markt wächst noch. Die Kaffeewirtschaft erwartet für die nächsten Jahre im Außer-Haus- Bereich kräftige Zuwachsraten. Schon in den vergangenen Jahren stieg der Anteil dieses Segments am gesamten Kaffeemarkt von 20 auf 30 Prozent, doch das Potenzial scheint noch längst nicht ausgeschöpft. «In Portugal werden 80 Prozent des Kaffees außer Haus konsumiert», sagt Geschäftsführer Holger Preibisch vom Kaffee-Verband. «In Deutschland gibt es keine Gastronomie-Branche, die so schnell wächst.»


Wie viel Convenience braucht welche Großküche?

Januar 24, 2008

Quelle: www.cafe-future.net, 23. Januar 2008

Jedes Jahr kommen schätzungsweise 4.000 neue Convenience-Produkte für den Außer-Haus-Verzehr auf den Markt und ergänzen eine nicht näher bezifferte fünfstellige Zahl an bereits vorhandenen Produkten. Sie erleichtern Verpflegungsverantwortlichen das tägliche Handwerk und ersetzen zunehmend ihre Arbeit. Aber nicht für jede Küche ist ein Mehr an Convenience sinnvoll. Das neue aid-Special „Convenience-Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung“ bietet Verantwortlichen eine fundierte Entscheidungshilfe über Auswahl und Menge der zu verwendenden Produkte. Dabei stehen nicht nur Geschmack und Kosten auf dem Prüfstand. Die Entscheidung für oder gegen mehr Convenience bringt im Hinblick auf die Aufgaben und Leistungen einer Verpflegungseinrichtung nachhaltige Veränderungen mit sich. Fünf Experten, die sich beruflich mit Ernährungsthemen in der Gemeinschaftsverpflegung beschäftigen, schildern hierzu ihre unterschiedlichen Standpunkte und vermitteln dem Leser so ein differenziertes Meinungsbild. Anschließend wird der Markt der Convenience-Produkte unter die Lupe genommen. Welche Produktarten und –entwicklungen gibt es und welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus ihrer Verwendung? Was bleibt ist die Frage: Wie viel Convenience braucht welche Großküche? Checklisten, Beispiele und Rechnungen aus der Praxis helfen hier, den richtigen Weg zu finden.

aid-Special „Wie viel Convenience braucht welche Großküche“ Bestell-Nr. 3918, Erstauflage, 44 Seiten, ISBN 978-3-8308-0659-2 Preis: 7,50 EUR zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung

E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: www.aid-medienshop.de


Nielsen TrendNavigator Bioprodukte: Der Boom geht weiter

Januar 24, 2008

Quelle: Pressemitteilung von AC Nielsen, 19. Oktober 2007

In den letzten Jahren konnte der Lebensmitteleinzelhandel seinen Umsatzanteil im Gesamtmarkt der Bioprodukte deutliche ausweiten: Fast jeder zweite Euro für Bioprodukte wird im LEH ausgegeben. Dabei erhielten die Discounter inkl. Aldi mit 38,5% im ersten Halbjahr 2007 das größte Stück vom Umsatzkuchen im LEH. Angesichts einer Wachstumsrate von rund 70% ist damit zu rechnen, dass die Discounter ihren Umsatzanteil auch noch weiter ausbauen werden. Insgesamt legten die Umsätze mit Bioprodukten in den von ACNielsen beobachteten Warengruppen (ohne Babynahrung) um mehr rund 41% zu. Entsprechend stiegen auch die Anteile der Bioprodukte in zahlreichen Warengruppen – vom Quark über Teigwaren und Tiefkühlgemüse bis hin zu pflanzlichen Brotaufstrichen und Gemüsesäften. „Wachstumsgrenzen scheinen sich derzeit vor allem aus der Verfügbarkeit von Rohstoffen in Bioqualität zu ergeben“, so Brigitte Arndt-Rausch, Nielsen-Expertin für Bioprodukte.

Verbraucherinteresse an Bioprodukten ist konstant
Das Interesse der Konsumenten an Bioprodukten ist jedenfalls ungebrochen: Die Einstellung der Verbraucher zu naturreinen Produkten und ihr Interesse am Öko-Siegel ist in den letzten Jahren konstant. Die aktuelle Einstellungsbefragung der Konsumenten im Nielsen Haushaltspanel Homescan zeigt zudem, dass besonders ältere Verbraucher auf Öko-Siegel und naturreine Produkte achten und bereit sind, dafür auch mehr Geld auszugeben (siehe Abbildung 2).

Insgesamt ist die Gesundheit – sowohl die eigene als auch die der Kinder – Hauptgrund für den Kauf von Bioprodukten. Mehr als 60% der Deutschen gaben diese Gründe in einer weltweiten Nielsen Online Studie an. Neben der Gesundheit ist den Deutschen auch der Tierschutzaspekt wichtig: 15% kaufen Bioprodukte, weil das besser sei für die Tiere (globaler Schnitt: 3%).

Preis bleibt wichtige Kaufbarriere
Auch wenn Bioprodukte mittlerweile beim Discounter zu haben sind: Für viele Verbraucher bleibt der Preis ein wichtiges Kriterium. Mehr als die Hälfte der Kaufverweigerer in Deutschland gibt an, Bioprodukte wegen des höheren Preises nicht zu kaufen. Die Preisabstände können in der Tat erheblich sein: Je nach Warengruppe ermittelt Nielsen Preisaufschläge für Bioqualität zwischen 14% (Biojoghurt) und 175% (Pflanzliche Brotaufstriche).

Der TrendNavigator Bioprodukte kann per Telefon/Fax bei ACNielsen in Frankfurt
(Tel.-Nr. 069/7938-532, Fax 069/7938-8532, Brigitte Arndt-Rausch) zum Preis von € 1.250,- zzgl. MwSt. bestellt werden. Eine kostenfreie Kurzfassung steht unter www.acnielsen.de zum Download zur Verfügung.

Die Charts zur Pressemeldung können Sie hier als PPT-Version herunterladen.

Die kostenfreie Kurzfassung der Analyse als PDF-Dokument finden Sie unter diesem Link.

Abbildung 1: In zahlreichen Warengruppen steigt der Umsatzanteil der Bioprodukte

 

Abbildung 2: Je nach Zusatznutzen akzeptieren die Konsumenten deutliche Preisaufschläge

 


Der Außer-Haus Markt bleibt Umsatzgarant

Januar 17, 2008

Quelle: VNR, 17. Januar 2008

Stetiges Wachstum verspricht der Außer-Haus Markt, damit ist er einer der wenigen Märkte, die anhaltend Stabilität garantieren. Im Jahr 1996 beliefen sich die Umsätze noch auf 83 Mrd. Euro. Zehn Jahre später, im Jahr 2006, war das Marktvolumen auf 94 Mrd. Euro angewachsen.

Vor allem Betriebe des Ernährungshandwerks wie Fleischereien, Bäckereien und Konditoreien konnten vom Wachstum auf dem Außer-Haus Markt profitieren, weiterhin gehörten Convenience-Gastronomien, Tankstellenbistros und Kioske zu den Gewinnern.

Die Kölner Unternehmensberatung BBE prognostiziert ein Wachstum um weitere 5% bis zum Jahr 2011, das sich besonders bei Anbietern von leichter und gesunder Küche bemerkbar machen wird.


Mehr Fritten aus deutscher Produktion

Januar 15, 2008

Quelle: ZMP, 14. Januar 2008

Vor wenigen Jahren noch stammte mehr als jede zweite Fritte in Deutschland aus dem Ausland, inzwischen aber haben sich die hiesigen Produzenten mit großem Vorsprung am heimischen Markt etabliert: Im Wirtschaftsjahr Juli 2006 bis Juni 2007 konnten sie den Einfuhranteil am Inlandsverbrauch erstmals seit langem auf unter 40 Prozent zurückdrängen.
Die Erzeugung tiefgekühlter Kartoffelerzeugnisse – dabei handelt es sich hauptsächlich um Pommes frites – ist in Deutschland von Jahr zu Jahr gestiegen und erreichte 2006/07 den Rekordumfang von fast 446.000 Tonnen Produktgewicht. Der Export spielt dabei eine immer größere Rolle. Denn der Inlandsverbrauch von Fritten ist rückläufig: Er belief sich 2006/07 auf rund 452.000 Tonnen gegenüber 472.000 Tonnen in 2005/06 und 522.000 Tonnen in 2004/05.

Die vor einigen Jahren diskutierte Acrylamid-Problematik dürfte dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen: Denn die Fritteneinkäufe der privaten Haushalte für die Zubereitung zu Hause haben in den vergangenen Jahren wieder deutlich zugenommen, von 2003 bis 2006 um nahezu 17 Prozent. Diese Entwicklung lässt deshalb auf einen rückläufigen Frittenkonsum in der Außer-Haus-Verpflegung schließen und offensichtlich erfolgreiche Kampagnen zur Imageverbesserung von Fast Food in Bezug auf den Ernährungswert und damit verbundene Angebotsumstellungen der Schnellverpflegungsketten.

Insgesamt errechnet sich für 2006/07 ein Pro-Kopf-Verbrauch an tiefgekühlten Kartoffelprodukten in Deutschland von 5,48 Kilogramm gegenüber 5,72 Kilogramm in 2005/06 und 6,33 Kilogramm in 2004/05.


Kraft Foods forciert Kaffeegeschäft

Januar 15, 2008

Quelle: AHGZ, 14. Januar 2008

Frischer Wind aus der Hansestadt: Der Lebensmittelkonzern Kraft Foods will seine jahrzehntelange Erfahrung im Kaffeegeschäft auf den Außer-Haus-Markt fokussieren. „Unter Jacobs Professional verstehen wir künftig den Geschäftsbereich, der sehr spezifisch und professionell auf die ureigenen Bedürfnisse unserer unterschiedlichen Kundengruppen im Kaffeegeschäft zugeschnitten ist“, sagt dazu Ulrich Mittmann, Direktor Außer-Haus-Marketing für Deutschland, Österreich und Schweiz.

Um dies umzusetzen, wird auch die Vertriebsmannschaft verstärkt. Von den rund 100 Außendienstmitarbeitern wird mehr als die Hälfte sich ausschließlich um den Heißgetränke-Sektor kümmern. Dazu passen die neuen Produkte: Exklusiv für die Gastronomie wurde die Premium-Kaffeemarke Jacobs Noir entwickelt. Die Ganze-Bohne-Kreationen (100 Prozent Arabica) sind Mischungen unterschiedlicher Herkunft. Sie eignen sich für alle Kaffeespezialitäten und Zubereitungsarten.

Außerdem greift der Konzern verstärkt aktuelle Verbrauchertrends auf: Nachhaltigkeit und biologischer Anbau. Mit dem Siegel der Rainforest Alliance sind verschiedene Varianten des hundertprozentig nachhaltig produzierten Kaffees im Angebot. Im Jahr 2007 setzte Kraft Foods bereits 20.000 Tonnen nachhaltig erzeugter Bohnen ab. Damit ist das Unternehmen nach eigenen Angaben der größte Abnehmer dieses Kaffees. Da das Unternehmen sämtliche McCafés in Deutschland mit Rainforest-Alliance-Kaffee beliefert, wird dieses Volumen weiter wachsen. Zusätzlich stammen einige Sorten aus biologischem Anbau. Ab dem zweiten Halbjahr 2008 soll es auch einen nachhaltig erzeugten Bio-Espresso geben. Weitere Neuigkeit: Nach zehn Jahren wird Kraft Foods mit Jacobs Professional erstmals wieder auf der Hamburger Fachmesse Internorga (7. bis 12. März 2008) präsent sein.


Griechenlands Markt für Brot- und Backwaren wächst stabil

Januar 11, 2008

Quelle: bfai

Konzentration nimmt zu / Importe von Maschinen zur Herstellung von Backwaren steigen

Der griechische Markt für Brot- und Backwaren zeichnet sich seit Jahren durch ein stabiles Wachstum von rund 6% pro Jahr aus. Dieser Trend dürfte sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Die Branche weist eine hohe Konzentration und infolgedessen einen intensiven Wettbewerb auf, was sich vor allem auf die Preispolitik der Anbieter auswirkt. Eine Verschärfung der Konsolidierung wird von einem neuen Gesetz erwartet, das den Vertrieb von Waren aus Bake-Off-Stationen ermöglicht.

Der griechische Markt für handelsübliche Brot- und Backwaren verzeichnete im Zeitraum 1995 bis 2006 ein jährliches Wachstum von 5,5%. Die wichtigste Produktkategorie war Toastbrot mit einem Marktanteil von rund 59%. Es folgten Brotlaibe mit 29% sowie Sandwichbrote und Brot deutschen Typs mit jeweils rund 6%. Das Absatzvolumen von Zwieback blieb im vorgenannten Zeitraum relativ unverändert, während Crisp-Artikel schwedischen Typs einen Absatzrückgang von rund 5% pro Jahr verzeichneten. Dagegen erhöhte sich die Nachfrage nach Zwieback-Artikeln traditionellen griechischen Typs sowie nach italienischen Grissini deutlich. Schätzungen beziehungsweise Prognosen der Marktforscher von Icap S.A. zufolge dürfte der Markt für Brot- und Backwaren im Zeitraum 2007 bis 2009 mit jährlichen Wachstumsraten um 5% weiter zulegen.

Gleichzeitig dürften auch die Importe von Lebensmittelverarbeitungsmaschinen steigen, da im Inland kaum entsprechende Maschinen produziert werden. Wachstumsimpulse werden auch für die Verpackungsindustrie erwartet. Seit 1996 und insbesondere seit 2000 investiert die Lebensmittelbranche kräftig in neue Technologien, um ihre Produktionskapazitäten zu erhöhen. Anreize lieferten das Entwicklungsgesetz und europäische Förderprogramme. Ein wichtiger Teil der Investitionen ging zudem in die Entwicklung von neuen Produkten und die Anschaffung von Qualitätssicherungssystemen für alle Produktionsphasen. Auch der Nachfrageanstieg, den die Supermärkte verzeichneten, belegt das Wachstumspotenzial der Branche: Der Umsatz der 65 existierenden Supermarktketten erhöhte sich 2006 um 6,5% auf 8,4 Mrd. Euro, so die Marktforschungsgesellschaft Hellastat S.A.

Griechenlands Markt für Brot- und Backwaren ist durch intensiven Wettbewerb zwischen den größten Industrieanbietern, die den Markt im Wesentlichen kontrollieren, gekennzeichnet. Beim Kampf um Marktanteile variieren die Anbieter ihre Produkte beziehungsweise entwickeln neue. Impulse werden von einem im Januar 2007 verabschiedeten Gesetz erwartet, das dem Lebensmitteleinzelhandel die Produktion und den Verkauf von Produkten nach der sogenannten Bake-off-Methode gestattet, das heißt das Ausbacken vorgebackener, tiefgekühlter Brote und Backwaren direkt an der Verkaufsstelle. Diese Entwicklung schafft einen neuen Markt, der nach Ansicht von Branchenvertretern den Wettbewerb in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach entsprechenden Öfen, mit denen die Brotabteilungen der Supermärkte ausgerüstet werden können.

Mit einer geringen Anzahl großer Industrieunternehmen und nur wenigen KMU weist der Markt eine hohe Konzentration auf. Folglich verfügen die meisten Akteure über ein gut ausgebautes, landesweites Vertriebsnetz und moderne Produktionsmethoden, die ihnen ein wettbewerbsfähiges Preisangebot ermöglichen. Angesichts der Wachstumsperspektiven der Supermärkte ist davon auszugehen, dass die Konzentration weiter voranschreiten wird. Zudem kommen die Eigenmarkenprodukte der großen Lebensmittelhandelsketten zum Angebot hinzu.

Während die neun größten Brot- und Backwaren-Produzenten 2006 ihren Umsatz um 4,5% erhöhen konnten, ging ihre Nettogewinnspanne um 27% zurück, so die Ergebnisse einer Untersuchung der Marktforscher von Icap S.A. Backöfen für Brot und Backwaren aus Inlandsproduktion wurden 2005 laut dem Statistischen Amt ESYE im Wert von 3,0 Mio. Euro abgesetzt, während andere Brotmaschinen (Teigknetmaschinen etc.) ein Absatzvolumen von 2,2 Mio. Euro erreichten.

Bei den Importen von entsprechenden Maschinen konnte 2006 nur bei Apparaten der Zolltarifposition 8438.10.10 (Maschinen und Apparate zum Herstellen von Backwaren) ein Anstieg um 24,2% auf 26,9 Mio. Euro verzeichnet werden. Von dieser Entwicklung konnten die deutschen Anbieter mit +61,4% auf 4,6 Mio. Euro überproportional profitieren.

Griechenlands Importe von Brot- und Backmaschinen (Volumen in 1.000 Euro, Veränderungen in %)

ZT-Pos. Warenbezeichnung Hauptlieferländer 2005 2006 Veränd. 2006/05 1. Hj. 2007
8417.20 Backöfen        
  Gesamt 3.929,2 3.514,2 -10,6 1.983,2
  Deutschland 1.926,5 841,6 -56,3 662,8
8438.10.10 Maschinen und Apparate z. Herstellen von Backwaren        
  Gesamt 21.640,1 26.884,6 24,2 11.932,8
  Deutschland 2.864,2 4.623,7 61,4 2.146,6
8438.10.90 Maschinen und Apparate z. Herstellen von Teigwaren        
  Gesamt 13.613,4 11.901,4 -12,6 611,4
  Deutschland 0,4 0,0 -100 0,0
8438.20.00 Maschinen und Apparate z. Herstellen von Süßwaren, Kakao oder Schokolade        
  Gesamt 5.684,3 3.428,0 -39,7 1.160,6
  Deutschland 2.994,5 1.250,5 -58,2 29,7

Quelle: Statistisches Amt ESYE in Athen

Es gibt zahlreiche Fachmessen für die Lebensmittelbranche, von denen die Detrop in Thessaloniki die wichtigste ist. Veranstalter ist Helexpo S.A.; nächster Ausstellungstermin ist im März 2009. Die Infacoma (ebenfalls von Helexpo S.A.) präsentiert unter anderem Kühltechnik für die Lebensmittelbranche und wird das nächste Mal vom 21. bis 24. Februar 2008 stattfinden. Auf der Syskeasia (14. bis 18. März 2008, Ort: Gelände von Expoathens in Athen) werden neben Verpackungsmaterialien auch die entsprechenden Maschinen ausgestellt; die Messe ist nur gewerblichen Kunden zugänglich.


Schweizer Studie: Trend geht hin zur Schnellverpflegung – Doch Take-away-Produkte sollten auch gesund sein

Januar 11, 2008

Quelle: neuenachricht.de 

Die Konsumenten in der Schweiz wissen immer mehr über gesunde Ernährung – halten sich im täglichen Leben aber nicht immer daran. Wegen des gestiegenen Bewusstseins für gesunde Nahrungsmittel hätten insbesondere Take-away- und Fertig-Produkte gelitten, zitiert NZZ-Online http://www.nzz.ch aus einer repräsentativen Umfrage der Universität St. Gallen http://www.unisg.ch unter rund 1.000 Eidgenossen. 65 Prozent der Befragten erklärten, gesundes und genussvolles Essen seien ihnen besonders wichtig. Doch wegen mangelnder Selbstdisziplin und Zeitnot greifen viele dann zu Ungesundem.

Die Zahl derjenigen, die schnell essen wollen, steigt an. Gegenüber der letzten Umfrage des Retail-Lab am Institut für Marketing und Handel der Uni St. Gallen von 2005, stieg die Zustimmung zur Instant-Verpflegung von 17 auf knapp 21 Prozent. Besonders stark gelitten im Vergleich zur früheren Umfrage habe das Image der Take-away-Produkte, so die NZZ. Dies heiße aber nicht, dass sie weniger konsumiert würden. 32,8 Prozent bemängeln die Gerichte zum Mitnehmen. Entsprechend belegen sie auf der Beliebtheitsskala der Lebensmittelangebote nur den 24. und damit den letzten Platz.

„Ich warne allerdings vor voreiligen und falschen Interpretationen dieser Umfrage“, so Ulrich Overdiek vom Kölner Wellfood-Anbieter Vivamangiare http://www.vivamangiare.de. „Der Außer-Haus-Markt ist ein Wachstumsmarkt mit einem großen Potenzial, da er den Lebensgewohnheiten moderner Menschen entgegen kommt. Man trifft sich in der Familie in der Regel nicht mehr drei Mal am Tag am Tisch zu einer Mahlzeit. Doch Take-away-Produkte müssen nicht ungesünder oder schlechter sein als übrige Nahrungsmittel. Auch bei den Fastfood-Anbietern gibt es hier erhebliche Unterschiede. Ein mündiger und bewusster Verbraucher kann sich das Angebot heraussuchen, dass ihm zwar schnellen, aber nicht ungesunden Genuss verspricht. Vivamangiare zum Beispiel hat ernährungswissenschaftlichen Rat zur Optimierung der angebotenen Speisen und Getränke eingeholt und orientiert sich an den anerkannten zehn Ernährungsregeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.“

Studienleiter Thomas Rudolph appellierte denn auch an die gesamte Nahrungsmittelindustrie, die neuen Trends zu erkennen. Die Verbraucher betrachten die Natürlichkeit und die regionale Herkunft der Produkte als Qualitätsmerkmal und erwarten auch von Take-away-Anbietern, dass man bei ihnen ohne Reue essen kann. (Nikolaus Gläsener)


Kaufkraft in Österreich 2007: Volumen steigt auf 122 Mrd. Euro

Januar 8, 2008

Quelle: Pressemitteilung, 08. Januar 2007

Das nominelle Kaufkraftvolumen der österreichischen Bevölkerung belief sich auf etwa 122 Mrd. Euro, was einer Kaufkraft pro Kopf von etwa 15.100 Euro und pro Person ab 15 Jahren von etwa 18.230 Euro entspricht. Damit ist die Kaufkraft in Österreich im Vergleich zum Vorjahr um etwa 2% gestiegen.

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Trotz anhaltender stärkerer Wohlstandsverluste ist die Bundeshauptstadt nach wie vor Kaufkraft-Spitzenreiter.

Obwohl Wien so wie in den Vorjahren auch heuer wieder Kaufkraftverluste zu verzeichnen hatte, ist das Wohlstandsniveau der Bundeshauptstadt als Wirtschafts- und Verwaltungszentrum Österreichs mit 109,7 nach wie vor traditionell das höchste Österreichs. Wien hat jedoch so wie auch in den vergangenen Jahren nur eine geringfügige Entwicklungsdynamik, die sich auch in einer rückläufigen persönlichen Kaufkraft manifestiert.

Die Top Kaufkraftgewinner auf Bundesländerebene sind Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark.

Niederösterreich konnte die Kaufkraft weiter erhöhen und liegt nun bei der einwohnerbezogenen Kaufkraft bei einem überdurchschnittlichen Niveau von 101,9. Aus den innerregional starken strukturellen Unterschieden in Niederösterreich resultiert auch eine stark differierende Kaufkraft in diesem Bundesland. Die Regionen rund um Wien, vor allem jene im Süden Wiens, zählen zu den wirtschaftsstärksten Österreichs. Die Nähe zur Bundeshauptstadt und die damit verbundenen Standortvorteile begünstigen die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region. Die nördlichen Bezirke Zwettl und Waidhofen/Thaya bilden nach wie vor die Schlusslichter beim Wohlstandsniveau.

Oberösterreich konnte wieder an Kaufkraft zulegen und erreicht mit 97,6 etwa das Niveau von 2004, das jedoch weiterhin deutlich unter dem Österreichdurchschnitt liegt. Siedlungs- und Arbeitszentren Oberösterreichs sind die Landeshauptstadt und die Stadt Wels, die auch nach wie vor Spitzenreiter beim Wohlstandsniveau sind.

Die Steiermark konnte den positiven Trend weiter fortsetzten und liegt nun bei 91,3 deutlich über dem Wohlstandsniveau in Kärnten. Vor allem die Landeshauptstadt – als Wirtschaftsschwerpunkt des Bundeslandes – verzeichnet starke Zugewinne und pendelt sich nun bei einem Kaufkraftniveau von 125,2 ein. Graz hat somit nicht nur das höchste steirische, sondern auch das einzig überdurchschnittliche Wohlstandsniveau dieses Bundeslandes.

Kärnten wieder Schlusslicht beim Wohlstandsniveau

Kärnten, das durch eine gemischte Wirtschaftsstruktur mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil im Dienstleistungsbereich gekennzeichnet ist, bleibt nach weiteren Kaufkraftverlusten das Schlusslicht beim österreichischen Wohlstandsniveau.

Stärkere Kaufkraftverluste im Burgenland

So wie im letzten Jahr hat das Burgenland wieder an Kaufkraft verloren, liegt jedoch mit einem Wohlstandsniveau von 92,4 nach wie vor deutlich vor der Steiermark. Die Kaufkraft des Burgenlandes ist durch ein deutliches Nord-Süd-Gefälle geprägt, wobei das Nordburgenland zu den wirtschaftskräftigsten Gebieten des Bundeslandes zählt.

Alle Landeshauptstädte weisen überdurchschnittliche Kaufkraft auf. Salzburg bleibt trotz leichter Verluste die kaufkräftigste Landeshauptstadt.

Die Stadt Salzburg zählt mit 136,2 neben einzelnen Wiener Bezirken zu den Spitzenreitern beim Wohlstandsniveau. Auch Eisenstadt zählt trotz Verluste zum Vorjahr mit 127,2 zu den Kaufkraft-Spitzenreitern. Begünstigt wird diese Landeshauptstadt nicht nur durch die Nähe zum Wiener Zentralraum und durch die verkehrsmäßige Erschließung dieser Region, sondern auch durch die Öffnung der Ostgrenzen hat Eisenstadt zum wirtschaftlichen Zentrum des Burgenlandes gemacht.

Die neuesten Kaufkraftdaten Österreich 2007 sind bei Makam ab sofort zum Preis von:
€ 740,– (exkl. 20% MwSt) für die Bundesländer und 121 politischen Bezirke
€ 1.440,– (exkl. 20% MwSt) für die Bundesländer, 121 politischen Bezirke und 2.354 Gemeinden erhältlich.


Ausser Haus Markt – Zahl des Monats Januar 2008: €11,72

Januar 8, 2008

Im europäischen Vergleich liegen die Deutschen bei den Ausgaben für Restaurantbesuche im Mittelfeld. Mit einem Durchschnittsbon von €11,72 je Restaurantbesuch liegt Deutschland fast 40 Prozent unter dem Durchschnittsbon in Frankreich (€18,54) oder rund 20 Prozent unter dem in Spanien (€15,00). Dagegen wird in Schweden (€10,60) oder gar in Ungarn (€4,91) und Polen (€2,40) weniger je Restaurantbesuch ausgegeben.

Quelle: CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH