Tophotelprojects.com®: Die größten Hotelanlagen Deutschlands entstehen in Brandenburg

Juli 29, 2008

Quelle: tophotelprojects.com, 28. Juli 2008

Hotelbau boomt in Deutschland – Über 400 Neubau- und Umbauprojekte

Der Hotelmarkt Deutschland wächst weiter. 410 Neubau- und größere Umbauprojekte werden derzeit voran getrieben. Die größten Hotelanlagen mit jeweils 1.000 Zimmern entstehen in Brandenburg. Das derzeit größte Einzelhotelprojekt ist das Scandic Hotel am Potsdamer Platz in Berlin, das 572 Zimmern umfassen wird. Dies geht aus einer Marktuntersuchung von tophotelprojects.com®, der führenden internationalen Datenbank für Hotelbauprojekte, hervor. Insgesamt werden in Deutschland derzeit knapp 66.000 Hotelzimmer neu gebaut bzw. grundlegend renoviert.

„Über 270 Projekte sind Neubauten in den oberen Hotelkategorien First Class und Luxus“, berichtet Rolf Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert Deutschland, Betreiber der Datenbank tophotelprojects.com®. „Gerade im Fünf-Sterne-Segment findet mit über 60 Projekten ein starkes Wachstum statt“, so Schmidt. Derzeit gibt es rund 11.200 Hotels in Deutschland, 208 davon sind der Kategorie Luxus/Fünf Sterne zuzurechnen.

Die Investitionen in die Top-Hotellerie sind trotz allgemeiner Zurückhaltung an den Finanzmärkten immens. Allein in Berlin laufen derzeit 34 Neubau- und Umbauprojekte in der Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie. In Frankfurt/Main werden derzeit 15 Projekte verfolgt. In München entstehen derzeit 13 neue Tophotels.

Rund zwei Drittel der Neubauprojekte in Deutschland werden von Hotelketten oder -gruppen geführt. So entstehen derzeit z.B. sechs neue Hotels der Marken Hilton und Hilton Garden Inn. ArabellaStarwood hat derzeit drei Projekte in Entwicklung. Und die noch junge Designhotelgruppe 25hours hat fünf neue Hotels auf den Weg gebracht.

Top 10 Hotel-Neubauprojekte in Deutschland
Rang / Projekt / Ort / Zimmer / Eröffnung
1 / Aqua Casa Resort / Sedlitz/Brandenburg / 1.000 / 2009
2 / Tropical Islands / Krausnick/Brandenburg / 1.000 / 2010
3 / Priwall Waterfront / Travemünde / 800 / 2011
4 / Port Olpenitz Resort / Kappeln/Schlei / 750 / 2012
5 / Scandic Hotel / Berlin / 572 / 2010
6 / Andel’s Hotel / Berlin / 557 / 2009
7 / Discovery Land / Goldberg/MV / 500 / 2010
8 / Sunpark Bostalsee / Nohfelden/Saarland / 500 / 2011
9 / Gateway Gardens / Airport Frankfurt/M. / 500 / 2016
10 / Motel One Steindamm / Hamburg / 464 / 2010
Stand: Juli 2008 / Quelle: tophotelprojects.com

„Derzeit werden weltweit über 2.500 Tophotelprojekte mit über 640.000 Zimmern geplant bzw. gebaut. Die Hälfte werden Fünf-Sterne-Hotels, die andere Hälfte Vier-Sterne-Häuser. Das derzeit größte Hotelprojekt ist mit 6.500 Zimmern das „Asia Asia Hotel“ in Dubai, das im Frühjahr 2010 eröffnet werden soll. Die zehn größten Projekte haben jeweils mehr als 2.800 Zimmer und werden mit Abstand zu den größten Hotels der Welt. Interessant: 60 Prozent der weltweit zehn größten Hotelprojekte sind in den USA im Bau.

Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet über 2.500 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Projekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie.

Weitere Informationen:
http://www.tophotelprojects.com


CHD Expert Studie: Kantinenessen darf maximal vier Euro kosten

Juli 22, 2008

Quelle: CHD Expert, 21. Juli 2008

Studie über Mitarbeiterverpflegung im Mittelstand – Tägliche Speisekarte umfasst drei bis vier verschiedene Gerichte – Auswahl wird wichtiger

Mitarbeiterverpflegung genießt auch im deutschen Mittelstand einen hohen Stellenwert: In den meisten Kantinen werden täglich drei bis vier unterschiedliche Hauptgerichte für maximal vier Euro angeboten. Dies geht aus einer Marktstudie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Dazu wurden im Frühjahr die Inhaber oder Top-Entscheider von 250 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) befragt. Die Ausrichtung der Kantinen variiert jedoch nach Größe des Unternehmens. In Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitern werden eher weniger Speisenvarianten zu günstigeren Preisen angeboten.

„Hat ein Unternehmen bereits ein Programm zur Mitarbeiterverpflegung, wird dies in aller Regel auch weiter entwickelt, sprich größere Auswahl an Hauptgerichten und weniger Wiederholungen der Speisepläne“, erläutert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. „Aber die Kehrseite ist klar: Existiert in einer mittelständischen Firma jetzt noch keine Kantine, wird es dies in über 75 Prozent der Fälle auch weiterhin nicht geben.“

Der tägliche Speiseplan sollte nach Entscheidermeinung drei bis vier verschiedene Hauptgerichte umfassen. Davon sind über 61 Prozent der Manager in größeren Unternehmen (100 bis 400 Mitarbeiter) überzeugt. In kleineren Firmen (unter 100 Mitarbeiter) ist dieser Anteil mit rund 48 Prozent geringer – hier sind nahezu 27 Prozent der Entscheider auch mit zwei Speisenvarianten zufrieden. „Der Anspruch auf Auswahl zwischen Fleisch-, Fisch- und Biogerichten steigt mit der Größe der Firma“, konstatiert Lambracht.

In kleineren Unternehmen werden beliebte Speisen auch gern häufiger gegessen. Fast zwei Drittel der Manager sind mit einer Wiederholung des Speiseplans nach vier Wochen zufrieden, weitere 30 Prozent mit einer Wiederholungsrate von acht Wochen. In den größeren Unternehmen wollen über 43 Prozent der Entscheider allenfalls alle zwei Monate denselben Speiseplan sehen. Rund ein Viertel akzeptiert sogar nur alle drei Monate eine Wiederholung. „Als Faustformel in der Mitarbeiterverpflegung gilt: alle zehn bis zwölf Wochen können Teile des Speiseplans wiederholt werden – dies ist für den Einkauf von größeren Mengen an Rohwaren und die Bevorratung von Convenience-Komponenten wichtig“, berichtet Lambracht.
Beim Preis je Hauptgericht sind die Mittelständler einig: Sowohl in kleineren als auch größeren Unternehmen darf ein Kantinenessen drei bis vier Euro kosten. Lediglich bei den Firmen mit 100 bis 400 Mitarbeitern meinen zehn Prozent, eines der Hauptgerichte könne auch mehr als vier Euro betragen. „Für den Einkauf und die Qualität der Kantinengerichte bedeutet dies, keine große Sprünge machen zu können und den Anteil teurer Bio-Rohwaren begrenzt zu halten“, so Lambracht.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Mehr unter:
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Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Juli 2008: Gastro-Durchschnittsbon in Europa

Juli 9, 2008

Quelle: CHD Expert Deutschland, 01. Juli 2008

Wie bei den Hotelraten sind auch die Gastronomiepreise hierzulande vergleichsweise niedrig: Der Durchschnittsbon in einem deutschen A-la-carte-Restaurant beträgt 14,50 Euro und liegt damit um rund 40 Prozent niedriger als in Großbritannien. In den englischen Top-Restaurants bezahlt jeder Gast durchschnittlich 23,60 Euro je Hauptmahlzeit.

Die Restaurantpreise sind in den vergangenen drei Jahren erheblich gestiegen. 2005 betrug der Gastro-Durchschnittsbon in Deutschland noch 11,70 Euro. In Spanien waren dies 15 Euro und in Frankreich 18,50 Euro. Gleichzeitig ist aber auf dem gesamten Kontinent ein Wachstum des Außer-Haus-Marktes zu verzeichnen – anspruchsvolle Full-Service-Restaurants gehören dabei in fast jedem westeuropäischen Land zu den Gewinnern. So beträgt der Durchschnittsbon z.B. in französischen Hotel-Restaurants 26 Euro und liegt damit um fast 20 Prozent höher als in anderen Restaurants.