Trend-Szene-Gastronomie: Mehr als ein Großstadtphänomen

September 27, 2008

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert, 25. September 2008

CHD-Expert-Studie: Hoher Durchschnittsbon durch klare Positionierung

Was genau ist die Trend-Szene-Gastronomie? Das wird jeder Gast anders beantworten. Aus Unternehmersicht ordnen sich aber insgesamt sich nur rund 20 Prozent aller Gastronomiebetriebe in das flippige Marktsegment ein. Bei den Bars und Bistros jedoch gehören dem ewig jungen Gastronomiesegment schon nahezu 40 Prozent an. Und bei den Diskotheken bezeichnen sich stolze zwei Drittel selbst als Trend-Szene-Location. Das Selbstverständnis des Trendsetters ist aber nicht auf das getränkeorientierte Segment beschränkt.

Auch bei den Restaurants verstehen sich z.B. 49 Prozent der Japaner, Vietnamesen und Thailänder als Trend-Szene-Betrieb. Unter den italienischen Restaurants sind – nach eigener Einschätzung – immer noch rund ein Drittel Trend-Szene-Läden. Von den Foodtempeln mit „neuer deutscher Küche“ rechnen sich 18 Prozent zum Segment Trend-Szene. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Ganz anders die Situation in der Beherbergung: bei den Hotels sind es nur fünf Prozent, die besonderen Wert auf Zeitgeistigkeit legen.

„Zum Label Trend Szene gehört nicht nur ein modernes Interior, sondern auch ein entsprechend hochklassiges Angebot an Speisen und Getränken sowie ein USP als Themenlokal oder Eventlocation“, charakterisiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland, den Fachbegriff. 40 Prozent der befragten Trend-Szene-Gastronomien erwirtschaften einen vergleichsweise hohen Durchschnittsbon von 24 bis 30 Euro pro Gast. Zum Vergleich: Der Durchschnittsbon in (gewöhnlichen) Restaurants beträgt gerade einmal 14,53 Euro.

Trend-Szene-Betriebe arbeiten vor allem in den Medien an einem entsprechenden Ruf. 32 Prozent der Befragten gaben die Imagepflege und gute Pressekontakte als wichtigstes Ziel für ihr Etablissement an. „Paradebeispiel ist da die ‚Sansibar‘ von Herbert Seckler auf Sylt“, so Lambracht. „Das Restaurant ist wie ein Network-Treff der Schönen und Reichen, eine Top-Bar und gleichzeitig ein namhafter Weinlieferant für ganz Deutschland.“

Trend-Szene-Gastronomiekonzepte zeichnen sich durch einen überdurchschnittlichen Jahresumsatz und Auslastung sowie ein ausgefallenes Einrichtungskonzept aus. 32 Prozent der befragten Betriebe legen gesteigerten Wert auf einzigartige Möblierung und eine besondere Atmosphäre im Innendesign. Zudem bieten Trend-Szene-Betriebe ein beständiges Eventprogramm: 28 Prozent veranstalten regelmäßig Themenabende oder After-Work-Partys. 20 Prozent der Betriebe bieten zudem eine erweiterte Getränkekarte mit Positionen bei Wein, Champagner und Spirituosen, die man nicht in jeder Gastronomie findet.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Ausser-Haus-Markt – Zahl des Monats September 2008: Pizza in der Kantine kostet nur € 3,14

September 19, 2008

Pizza als Mittagessen ist eine günstige und attraktive Alternative in der Betriebskantine: Der Durchschnittspreis für eine Portion Pizza in der Mitarbeiterverpflegung beträgt 3,14 Euro und liegt damit deutlich unter anderen Lunchangeboten. Dies geht aus der CHD-Studie „Mitarbeiterverpflegung 2008“ (erhältlich im Foodservice-Shop), zu der führende Betriebe (mit Kantinen und mit mehr als 100 Mitarbeitern) befragt wurden. In 40 Prozent der Kantinen mit eigener Pizzastation wird eine Portion Pizza sogar noch günstiger angeboten – zu Preisen zwischen 2,60 und 3,00 Euro. Zum Vergleich: Ein Hauptgericht mit Fleisch kostet in Betriebskantinen durchschnittlich 3,28 Euro und auch eine Hauptmahlzeit mit Fisch ist bei einem Durchschnittspreis von 3,30 Euro klar teurer.

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Das internationale Marktforschungsinstitut CHD Expert bietet mit dem Strukturreport „Mitarbeiterverpflegung 2008“ (74 Seiten, 490 Euro zzgl. MwSt., erhältlich im Foodservice-Shop) eine Gesamtmarktstudie der betrieblichen Verpflegung bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern. Darin enthalten (Auszug): Arten der Betriebsverpflegung, Beschaffungsquellen und Nutzungsintensitäten, Bedeutung von Caterern und Menüservicelieferanten, Speisen- und Getränkeangebote, Bestellmedien.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Tophotelprojects.com®: Top-Hotellerie wächst weltweit um sieben Prozent

September 12, 2008

Quelle: tophotelprojects.com, 12. September 2008

Zahl der Luxushotels steigt sogar um 16 Prozent – Bauboom in Nahost

Wenn Ende September das neue Superresort Atlantis in Dubai (1.529 Zimmer) eröffnet, dann ist dies nur eines von 96 Hotelprojekten in der Handelsmetropole am Arabischen Golf. In den nächsten Jahren kommen in Dubai knapp 42.000 Zimmer im First-Class- und Luxusstandard auf den Hotelmarkt. Der Hotelbauboom von Dubai ist damit die treibende Kraft im starken Wachstum im Nahen Osten. Die Zahl der Tophotels steigt in den nächsten fünf Jahren um 21 Prozent – soviel wie sonst nirgends, wie aus einer Marktuntersuchung von tophotelprojects.com® hervorgeht. Weltweit wächst die Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie um über 2.570 Häuser, das sind 7,13 Prozent des Gesamtmarktes.

„Das starke Wachstum in der Top-Hotellerie geht mit dem Zuwachs im internationalen Tourismus einher. Wir beobachten seit mehreren Jahren ein Ansteigen an großen Hotelprojekten an allen wichtigen Reisedestinationen“, berichtet Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert Deutschland und Initiator von tophotelprojects.com®. Der Daten- und Rechercheservice bietet die vollständigen Projektdaten inklusive Ansprechpartner und Hintergrundinformationen zu den großen Hotelbauprojekten weltweit.

Im Segment der Luxushotels wächst die Zahl der Häuser weltweit um 16 Prozent. Bei den First-Class-Hotels nimmt der globale Bestand um über vier Prozent zu. Der Markt der Tophotels in Nordamerika/Karibik und Asien/Pazifik steigt um jeweils 13 Prozent. In Europa ist aufgrund der hohen Marktsättigung nur ein Wachstum von vier Prozent drin.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es derzeit 378 Luxus- und 5.631 First-Class-Hotels. Knapp über 400 neue Tophotels werden in den nächsten Jahren eröffnet. Damit wächst der Bestand der Fünf-Sterne-Häuser im deutschsprachigen Raum um knapp 25 Prozent und die Zahl der Vier-Sterne-Hotels steigt um 5,5 Prozent.

Im Nahen Osten sorgt der Tourismusboom in den Vereinigten Arabischen Emiraten für großen Zuwachs: Die Zahl der Luxushotels steigt in den nächsten Jahren um 42 Prozent, die der First-Class-Hotels um rund zehn Prozent. In den USA wächst die Zahl der Luxushotels um 24 Prozent und die der First-Class-Häuser um rund 20 Prozent.

Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet nahezu 3.000 Top-Hotelprojekte mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Projekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie.

Weitere Informationen:
www.tophotelprojects.com/de


Deutschland ist mit Abstand größter Foodservice-Markt in Europa

September 5, 2008

Quelle: CHD Expert, 05. September 2008

CHD-Expert-Studie: Wachstum in nahezu allen EU-Ländern

Außer-Haus-Essen in Europa ist ein Wachstumsmarkt. In den Top10-Foodservice-Ländern sind gute Zuwachsraten zu beobachten. Lediglich in Italien ist das Marktvolumen mit F&B-Service leicht rückläufig. Dies geht aus einer breit angelegten Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheessel bei Hamburg, hervor. Deutschland ist nach Anzahl der ausgegebenen Essen mit Abstand die größte Foodservice-Nation in Europa. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Großbritannien und Frankreich.
„Der Vergleich von 27 europäischen Ländern zeigt, dass die Foodservice-Branche fast überall expandiert“, erläutert Rolf W. Schmidt, Europa-Verantwortlicher der CHD Expert Group. In den Top-3-Foodservice-Nationen sind hohe Marktsättigungen erreicht und daher die Zuwachsraten moderat. In Ländern wie Portugal (+3,15%) oder Slowenien (+3,40%) stieg die Zahl der ausgegebenen Essen in den vergangenen sieben Jahren verhältnismäßig stark. Insgesamt wurden 2007 in ganz Europa 54,8 Milliarden Essen ausgegeben. „Die Foodservice-Big-3 Deutschland, Großbritannien und Frankreich sind zusammen genommen größer als die restlichen Länder der Top10“, analysiert Schmidt. Damit wird deutlich, dass die drei größten Volkswirtschaften Europas auch im Außer-Haus-Markt die Nase vorn haben.

Top 10 Foodservice-Nationen Europas
(nach Anzahl ausgegebener Essen)

Rang / Land / Veränderung zu 2000
1 / Deutschland / 0,69%
2 / Großbritannien / 1,56%
3 / Frankreich / 1,38%
4 / Italien / -0,97%
5 / Spanien / 1,92%
6 / Polen / 1,60%
7 / Schweden / 0,91%
8 / Belgien / 1,17%
9 / Tschechien / 0,69%
10 / Portugal / 3,15%
(Stand: 2007; die Zahlen der ausgegeben Essen stehen ausschließlich Käufern der Studie „Seats & Meals Europe 2008“ zur Verfügung)

„In nahezu allen europäischen Ländern überwiegen die Marktanteile der gastgewerblichen Betriebe (Commercial Foodservice) gegenüber Kantinen & Co. (Social Foodservice). In Deutschland werden rund 60 Prozent aller Essen außer Haus in Restaurants verzehrt, 34 Prozent werden in Kantinen ausgegeben. In Großbritannien sieht es ähnlich aus: 53 Prozent Commercial Foodservice gegenüber 38 Prozent Social Foodservice, In Frankreich ist die Branchenaufteilung gleichmäßiger: 51 Prozent Commercial Foodservice, 45 Prozent Social Foodservice. Unter den Top-10-Food-service-Nationen überwiegt lediglich in Schweden der Marktanteil des Social Foodservice (51% gegenüber 43% Commercial Foodservice).

Dehoga/Cordula Giese)

Foodservice expandiert: Außer-Haus-Verzehr nimmt in ganz Europa zu. (Foto: Dehoga/Cordula Giese)

„Das Wachstum des Commercial Foodservice in Europa hat einen breit gefassten Hintergrund. Ein Wirtschaftsmotor ist das immer professioneller werdende Angebot an Mittagsmenüs und Snacks“, berichtet Schmidt. „Die Bandbreite an Ethnic Food und ständige Innovationen in der Gastronomie wie zum Beispiel Salatbars oder Edel-Currywurst-Bistros oder Bio-Bistrorants gewinnen zunehmend Gäste und treiben den Foodservice-Markt an.“

43 Prozent der Deutschen essen mehrmals im Monat außer Haus. Jeder Deutsche gibt pro Jahr durchschnittlich 637 Euro für Foodservice aus (Stand 2007), das sind 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Marktvolumen für den Außer-Haus-Konsum in Deutschland betrug im vergangenen Jahr 47,3 Milliarden Euro.

Das internationale Marktforschungsinstitut CHD Expert bietet mit den Dokumentationen „Außer-Haus-Markt Deutschland 2008“ (201 Seiten, 940 Euro zzgl. MwSt., erhältlich im Foodservice-Shop) und „Seats & Meals Europe 2008“ (27 europäische Länder, Preis auf Anfrage) die vollständigen Marktdaten über den F&B-Verzehr außer Haus.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Weitere Informationen:
http://www.chd-expert.de
http://www.foodservice-shop.com
http://www.tophotelprojects.com


Ausser Haus Markt – Zahl des Monats August 2008 – Mittagspause in Frankreich

September 2, 2008

Zeit ist Geld: Auch in Frankreich – dem Mutterland des guten Essens – nehmen sich nur 33 Prozent der Arbeitstätigen mittags Zeit für einen Restaurantbesuch. Über 60 Prozent der Werktätigen nehmen sich ihre Mittagsmahlzeit mit oder besuchen gelegentlich Cafés oder Firmenkantinen. Der typische „Lunch breaker“ in Frankreich ist zwischen 25 und 44 Jahren alt und angestellt. Nur ein Viertel kann mittags nachhause gehen, um mit der Familie zu essen. Die Mehrheit wählt zwischen vorgekochten Gerichten zum Mitnehmen (34% essen so mindestens einmal pro Woche) oder bestellen sich etwas beim Lieferservice (15% speisen so täglich) oder gehen in eine Kantine (16% täglich).

Quelle: CHD Expert Frankreich, Studie „Panorama de la restauration: La pause déjeuner“, 2008


Traditioneller Lunch im Restaurant zu teuer für französische Arbeitnehmer

September 2, 2008

Quelle: CHD Expert Deutschland, 29. August 2008

Studie von CHD Expert: Über 50% der Berufstätigen bringen Mittagessen mit an den Arbeitsplatz oder essen zu Hause

Zeit ist Geld: Lediglich 33 Prozent der Berufstätigen in Frankreich nehmen sich mittags Zeit für einen Restaurantbesuch. Über 60 Prozent der Angestellten und Arbeiter essen dagegen mitgebrachte Gerichte oder speisen in Werkseinrichtungen wie Kantinen und Cafeterias. Dies geht aus der Studie „Panorama de la restauration: La pause déjeuner 2008“ des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Für die Untersuchung wurden im Mai 2.000 berufstätige Männer und Frauen in Frankreich befragt.


Nur 33% Der Franzosen können mittags im Restaurant essen. (Foto: Eva Walicka, fotolia.com)

„Nur noch sechs Prozent der Restaurantgäste verfügen über genügend Budget und Zeit, um jeden Mittag à-la-carte zu speisen“, berichtet Nicolas Nouchi, Chef von CHD Expert Frankreich. Der traditionelle Typ des französischen Lunch-Gastes entspricht dem anderer europäischer Länder: er ist männlich, zwischen 25 und 44 Jahre alt und Angestellter im mittleren Management. Drei Viertel der Beschäftigten wählen werktäglich günstigere Lunchangebote: 15 Prozent bestellen sich täglich etwas bei einem Liefer-service und 16 Prozent der Firmen-angestellten essen in der Kantine oder Cafeteria. Weitere 28% tun dies zumindest einmal pro Woche. 34 Prozent bringen mindestens einmal wöchentlich vorgekochte Mahlzeiten von zuhause mit, denn nur ein Viertel kann mittags nach Hause gehen, um mit der Familie zu essen.

Bei der Wahl der Mittagsgerichte folgen die Franzosen dem europäischen Trend zu variationsreichen und authentischen Speisen. Rund zwei Drittel freuen sich mittags auf traditionelle französische Gerichte, 35 Prozent bevorzugen asiatisch und 28 Prozent fliegen auf italienische Pizza, Pasta & Co. „Nur Coq-au-Vin und ein Glas Wein zum Mittag sind nicht mehr gerade trendy“, so Nouchi. Bei der Speisenzusammenstellung ist aber noch ein gewisser Hang zum opulenteren Mahl erkennbar: 26 Prozent bekommen neben einem Hauptgericht auch ein Dessert auf den Tisch. 15 Prozent begnügen sich mit dem Tagesangebot („Plat du jour“) und zwölf Prozent nehmen vor dem Hauptgericht eine Vorspeise. Alkohol ist dagegen weitgehend out – zwei Drittel verpönen Wein und Bier zum Mittagessen.

Bei Restaurantgästen in der Mittagszeit dominieren die Geschäftsleute: 54 Prozent nutzen die Lunchpause zum Austausch mit Kollegen und Geschäftspartnern. Der Durchschnittsbon in Restaurants beträgt beachtliche 12,50 Euro und der durchschnittliche Aufenthalt zum Mittagessen beträgt rund 50 Minuten. Das Bekannte wird geliebt, denn in der Regel wird nur zwischen drei bekannten Restaurants ausgewählt.

Im Kontrast stehen dazu die Kennzahlen aus Fastfood-Betrieben: Der Durchschnittsbon beträgt 6,70 Euro. 67 Prozent der Gäste bestellen sich Sandwiches im French-Style, 44 Prozent nehmen Salate, 34 Prozent ordern Hamburger und 31 Prozent Kebabs.

Über die CHD Expert Group: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die CHD Expert Group ist mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada präsent. Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Den Gastro-Trends auf der Spur – CHD Expert unterstützt „Zukunftsforum Gastronomie 2008“

September 2, 2008

Quelle: CHD Expert Deutschland, 27. August 2008

Den Gastro-Trends auf der Spur: Am 14. Oktober findet im Radisson SAS Hotel Köln ein neuer Fachkongress für Handels-, System- und Trendgastronomie statt. Zum „Zukunftsforum Gastronomie 2008“ werden renommierte Referenten aus dem Gastgewerbe und eine große Zahl an Teilnehmern erwartet. Veranstalter ist B+P Management Forum. Sponsorpartner ist das internationale Marktforschungsinstitut im Außer-Haus-Markt, CHD Expert.

„Neben unserem eigenen Vortrag erwarte ich impulsgebende Referate und Gespräche rund um die innovative Gastronomie“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. Der Gastroexperte spricht zum Thema „Gästeschwund durch Rauchverbot – Marktbereinigung oder Chance für eine Neupositionierung“. Als Keynote-Speaker werden Mirko Silz, Vorstand der Vapiano AG, und Gerd Käfer, bayerischer Spitzengastronom, erwartet. Der renommierte Gastroberater Pierre Nierhaus hält ein Impulsreferat zum Thema „The international Taste – Eine Trendreise durch die internationale Gastro-Landschaft“.

Das „Zukunftsforum Gastronomie 2008“ findet erstmals statt und bietet neben einem reichhaltigen Vortragsprogramm auch Raum zur Netzwerkarbeit. Parallel findet die Fachausstellung „Gastro World 2008“ statt. Die Teilnahme am Kongress kostet 890 Euro pro Person; bei Anmeldungen bis zum 17. September wird ein Frühbucherrabatt von 15 Prozent gewährt. Weitere Informationen hier.

„Wir sind Partner beim ‚Zukunftsforum Gastronomie 2008‘, da eine Veranstaltung mit Fokus auf die vielschichtigen Trends im Gastgewerbe bisher gefehlt hat“, erläutert Lambracht. „Das rege Interesse bereits vor der ersten Veranstaltung deutet auf einen Erfolg hin.“