Speisekarten blieben ohne Tiefkühlkost dürftig

Dezember 19, 2008

Quelle: Deutsches Tiefkühlinstitut, 18. Dezember 2008

Profi-Köche schätzen tiefkühlfrisches Angebot

Die Essensauswahl auf Deutschlands Speisekarten wäre ohne Tiefkühlkost ziemlich mager. „Tiefgekühlte Zutaten ermöglichen mir ein vielfältiges Speisenangebot“: Dieser Aussage stimmen die Chefköche in Hotels und Restaurants uneingeschränkt zu. Das hundertprozentige Bekenntnis zu Tiefkühlkost betrifft die gesamte Speisekarte von der Vorspeise über das Hauptgericht bis hin zum Dessert, so ein weiteres Ergebnis einer Branchenumfrage der Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitung.

Bei den Beilagen ist besonders der Tiefkühlklassiker Pommes frites beliebt. Über 85 Prozent der Befragten setzen die Kartoffelstäbchen auf die Speisekarte. Weitere Beilagen auf Kartoffelbasis, wie Kroketten oder Bratkartoffeln, werden von fast 60 Prozent tiefgekühlt eingesetzt. Auch Tiefkühlgemüse ist aus der Gastronomie nicht mehr wegzudenken. 71 Prozent wollen auf das erntefrische Angebot nicht verzichten.

Beim Hauptgericht stehen insbesondere Fischgerichte hoch im Kurs: 42 Prozent der Chefköche vertrauen der Qualität und der Fangfrische von Tiefkühlfisch. Ebenfalls bei Desserts und Backwaren läuft ohne Tiefkühlkost – fast – nichts. Backfrische Kuchen und Torten gehören neben Brötchen aus der Tiefkühlung für über 42 Prozent zu einer Selbstverständlichkeit in der Profi-Küche.

Die hohe Akzeptanz von Tiefkühlkost in der Gastronomie spiegelt sich ebenfalls in der steigenden Nachfrage wider. Nach Markterhebungen des Deutschen Tiefkühlinstitutes liegt der Absatz tiefgekühlter Lebensmittel im Außer-Haus-Markt bei über 1,42 Millionen Tonnen und somit 37 Prozent höher als noch vor zehn Jahren.

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Zahlenmenü 2008: Die wichtigsten Fakten vom Foodservice-Jahr im Überblick

Dezember 19, 2008

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, 19. Dezember 2008

Rückblick auf ein dynamisches Wirtschaftsjahr in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung

Der Außer-Haus-Markt Deutschland hat ein zufrieden stellendes Jahr 2008 erlebt. Das Marktvolumen von zuletzt 58,6 Milliarden Euro dürften nach ersten Hochrechnungen wiederum leicht gestiegen sein. Den Großteil machen mit 41,8 Milliarden Euro Gesamtumsatz die Gastronomie und Beherbergung (Commercial Foodservice) aus – bei einem durchschnittlichen Jahreswachstum von 2,8 Prozent. Die Gemeinschaftsverpflegung (Non-Commercial Foodservice/Social) umfasst 14,6 Milliarden Euro und wuchs in den vergangenen Jahren um durchschnittlich 1,6 Prozent.

Gastronomie und Beherbergung
Der Außer-Haus-Markt Deutschland gliedert sich zu einem Drittel in Verpflegung in Gemeinschaftseinrichtungen, zu den anderen Zweidritteln in den Commercial Foodservice, macht zusammen über 328.000 Einheiten.

Wussten Sie,
… dass von den 60.413 Restaurants 2.835 Häuser dem Premium-Segment angehören?
… dass es zwar 34.201 Kneipen, aber nur 2.718 Bars gibt?
… dass 68 Prozent der fast 39.000 Beherbergungsbetriebe privat geführt werden?
… dass 82 Prozent der deutschen Hotels unter 50 Zimmern anbieten und ein Prozent 250 Zimmer und mehr anbieten?
… dass es im Non-Commercial-Segment Education (Bildung) über 700 Mensen gibt, die 1,86 Millionen Studierende versorgen?
… dass es mehr als 100.000 Betriebe gibt, die Snacks für den Sofortverzehr und zur Mitnahme anbieten?

Der Außer-Haus-Markt umspannt weltweit ein Umsatzvolumen von 1.588 Milliarden Euro. Das entspricht einem Pro-Kopf-Umsatz von 240 Euro bei einer weltweiten Population von 6.630 Millionen Menschen. Die größten Umsätze werden in Nord-Amerika (33,7%) und West-Europa (18,9%) erwirtschaftet. In absoluten Zahlen liest sich dies wie folgt: 1.287 Euro Durchschnittsumsatz in Nordamerika, 815 Euro in West-Europa. In Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt der Durchschnittsumsatz bei 804 Euro pro Person. Der westeuropäische Anteil an den weltweiten Ausgaben im Außer-Haus-Markt beläuft sich auf 330 Milliarden Euro bei 405 Millionen Einwohnern. In Nord-Amerika werden jährlich 431 Milliarden Euro ausgegeben (Gesamtpopulation 335 Millionen).

Mittagessen
Die Deutschen essen gern in der Kantine zu Mittag. In den rund 18.400 Betriebskantinen (Business & Industry, Health, Welfare) nahmen die Deutschen im Jahr 2007 994,5 Millionen Essen entgegen. Für Currywurst, Spaghetti, Pizza und Jägerschnitzel wurden insgesamt 4,4 Milliarden Euro ausgegeben. Dabei musste für eine Portion Pizza durchschnittlich nur 3,14 Euro bezahlt werden. Zum Vergleich: Ein Hauptgericht mit Fleisch kostet in Betriebskantinen im Mittel 3,28 Euro, eine Hauptmahlzeit mit Fisch ist für einen Durchschnittspreis von 3,30 Euro zu bekommen. Viele Kantinen bieten drei bis vier unterschiedliche Hauptgerichte an. Zum Vergleich: Im Commercial Foodservice liegt der Durchschnittsbon um einiges höher – 6,40 Euro in Cafés und sogar 10,10 Euro in Bistros.

Gastro-Durchschnittsbon / Verweildauer und Altersdurchschnitt der Gäste
Der Durchschnittsbon liegt in Deutschland bei 14,50 Euro je Restaurantbesuch. Aber: „Ein Drittel der Kneipen muss mit einem Durchschnittsumsatz von unter acht Euro auskommen – und dies bei zum Teil schweren Umsatzverlusten infolge des Rauchverbotes“, gibt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, zu bedenken. In Großbritannien zahlt der Gast zum Vergleich etwa 40 Prozent mehr bei seinem Restaurantbesuch (23,60 Euro). Die Restaurantpreise sind in den letzten Jahren zweifellos erheblich gestiegen. Gleichzeitig ist aber auf dem gesamten Kontinent ein Wachstum des Außer-Haus-Marktes zu verzeichnen – anspruchsvolle Full-Service-Restaurants gehören dabei in fast jedem westeuropäischen Land zu den Gewinnern. So beträgt der Durchschnittsbon z.B. in französischen Hotel-Restaurants 26 Euro und liegt damit um fast 20 Prozent höher als in anderen Restaurants. Leicht abgenommen hat im Jahr 2008 die durchschnittliche Verweildauer der Gäste in Kneipen und Restaurants. Nahezu zwei Drittel der Gäste von A-la-carte-Restaurants bleiben maximal zwei Stunden. Der Anteil der Langzeitgäste in Restaurants (zwei bis vier Stunden je Aufenthalt) liegt bei nur 16 Prozent.
Die meisten Gäste in der Gastronomie sind älter als 40 Jahre alt. Nur etwa ein Drittel der Gaststättenbesucher sind im „Feieralter“ zwischen 18 und 39 Jahren. In Bars, Clubs und Lounges ist der Anteil der bis 39-Jährigen dagegen deutlich höher. In den A-la-carte-Restaurants sind die Besucher zu etwa 65 Prozent 40 Jahre oder älter. Der Anteil der über 60-Jährigen ist in Kneipen mit fast 22 Prozent besonders hoch, in Bars trifft man nur etwa zwölf Prozent dieses Alterssegments an. Rund 53 Prozent der Gäste sind männlich, 47 Prozent sind weiblich. Je nach Gastronomieart ist die Geschlechterverteilung sehr unterschiedlich: In Bars, Clubs oder Lounges herrscht ein Männerüberschuss (59%). Dagegen sind mehr Damen in Cafés (55%) anzutreffen. In Kneipen sind die Verhältnisse noch klarer: 63 Prozent der Gäste sind Herren.

Kaffeespezialitäten – Umsatzzugpferde in der Hotelbar
Mit dem Trend zu Kaffeespezialitäten in all seinen Spielarten – Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato – wird in der Hotellerie Gewinn erzielt. Während in Mittelklasse-Hotels (drei Sterne) die Tasse Cappuccino durchschnittlich 2,13 Euro kostet, können Tophotels (vier und fünf Sterne) dafür 2,41 bzw. 3,46 Euro verlangen. Die durchschnittlichen Spitzenpreise für Espresso in der First-Class- und Luxushotellerie betragen 2,20 bzw. 2,71 Euro. Grundsätzlich gilt in der Gastronomie: Je kostspieliger ein Lokal desto höher auch der Kaffeepreis. In der mittleren Preisklasse (Durchschnittsbon von acht bis zwölf Euro) wird eine Tasse Filterkaffee mit durch-schnittlich 1,60 Euro berechnet. In der Topgastronomie (Durchschnittsbon von über 30 Euro) kostet die Tasse Kaffee dann im Schnitt 2,27 Euro.
Übrigens: Längst hat der Kaffee als beliebtestes Getränk bei den Deutschen das Bier abgelöst. Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 146 Litern im Jahr liegt das dunkle Heißgetränk vor dem „kühlen Blonden“ mit zuletzt nur noch 112,5 Litern pro Jahr.

Gastro-Rauchverbot
Vorläufiges Fazit für kleine Gastbetriebe infolge des Rauchverbotes: „Umsatzverluste von durchschnittlich 30 Prozent sind nicht mehr durch Kostensenkungen aufzufangen“, machte Fischer deutlich (Dehoga-Bundesverband).
Die Angst vor dem Rauchverbot geht unter Gastronomen um – zu Recht. 58 Prozent vermelden Umsatzrückgang, 42 Prozent klagen über Gästeschwund von mehr als zehn Prozent. Tausende Kneipenwirte, insbesondere von Einraumkneipen, fürchten um ihre Existenz. Die Gäste kommen seltener, konsumieren weniger oder bleiben ganz weg Der Erfolg der Branche trotz Rauchverbots hängt vom Vorhandensein eines Extra-Raumes für Raucher ab, auch wenn nahezu alle Gastwirte (99%) einen bestuhlten Außenbereich für Raucher anbieten. Neue Konzepte, wie ein beheizter und überdachter Außenbereich, entspringen der Hoffnung von Wirten und Restaurantbetreibern, ihre rauchenden Gäste zu halten – die Hälfte der Raucher sitzt unter Wetterschutz und bei Heizmöglichkeiten. Wer auf die Zigarette beim Essen dennoch nicht verzichten möchte, bekommt seine Speisen bei 41 Prozent der Restaurants und Gaststätten im Raucher-Séparée serviert. Ende Juli wurde das ohnehin bundesweit uneinheitlich ausgelegte Gesetz zum Rauchverbot per Grundsatzurteil vom Bundesverfassungsgericht (BVG) gekippt. Die Länder sind nun aufgefordert, ihre Nichtraucherschutzgesetze bis Ende 2009 zu überarbeiten. Sie können dabei zwischen einem generellen Verbot und Ausnahmen z.B. für inhabergeführte Eckkneipen und Diskotheken wählen.

Jahresausklang wird bei den Firmen sehr verhalten gefeiert
Die erwartete Wirtschaftskrise streckt ihre kalte Hand aus: Der Sparkurs in der Wirtschaft macht sich in der Gastronomie bereits bemerkbar: Fast die Hälfte der Restaurants in Deutschland erwartet einen Rückgang bei den Firmen-Weihnachtsfeiern in diesem Jahr. Bei sinkendem Durchschnittsbon, der im Mittel bei 34 Euro liegt, erwarten nur 14 Prozent der Wirte in deutschen Restaurants mehr Bankette als im Vorjahr. Mit konstanten Buchungen rechnen 39 Prozent der Restaurants, 47 Prozent rechnen gar mit Rückgängen.

CHD Expert Grafik - Firmen-Weihnachtsfeiern 2008

Nach dem Boomjahr 2007 ist nun eine Konsolidierung im Bankett- und Eventgeschäft zu beobachten. Die Zahl der Gastronomen mit weniger Weihnachtsfeiern im Vergleich zum Vorjahr hat sich nahezu verdoppelt. Die Gastronomie steht vor einem trübseligen Abschluss des Geschäftsjahres. Nach fortwährenden Umsatzrückgängen in diesem Jahr wird der Rotstift auch bei der Anzahl der Teilnehmer und den durchschnittlichen Ausgaben je Weihnachtsfeier angesetzt. Über 43 Prozent der Befragten zählen weniger Teilnehmer je Firmenevent im Vergleich zum Vorjahr. Nur knapp acht Prozent der Gastronomen können mehr Gäste begrüßen. Immerhin ist bei rund 49 Prozent der Betriebe die Zahl der Teilnehmer konstant geblieben. Die Advents- und Weihnachtszeit gehört für die Branche zu den wichtigsten Wochen des Jahres.

Hotelinvestitionen Deutschland
Allein in diesem Jahr kamen in Deutschland rund 9.000 Hotelzimmer in 85 Hotels der Kategorien Budget bis Luxus neu auf den Markt. Für 2009 stehen in Deutschland 174 Hotelprojekte mit insgesamt rund 27.000 Betten zur Eröffnung an. Im Januar wird das Mövenpick Düsseldorf (201 Zimmer), im Februar das Hilton Airrail Center, Frankfurt/Main (247 Zimmer) und im Mai das Golf- und Wellnesshotel Budersand auf Sylt (79 Zimmer) eröffnet werden. „Die Zahl der Hotelprojekte wurde zwar zuletzt leicht nach unten korrigiert, doch Deutschland lässt sich dennoch weiterhin als einer der wichtigsten Standorte für Hotelentwicklungen in Europa bezeichnen“, beschreibt Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert / Marktplatz Hotel und Herausgeber von tophotelprojects.com®, die Hotelmarktentwicklung. Projektstopps seien bislang nur vereinzelt beobachtet worden. Insgesamt sei bei dem Zuwachs an Hotelprojekten kein starker Einbruch zu erkennen.
Unbeirrt vom Gespenst Weltwirtschaftskrise wächst die Tophotellerie in rasantem Tempo weiter. Sagenhafte 25 Prozent Zuwachs erwarten den deutschen Hotelmarkt im Fünf-Sterne-Segment in den nächsten fünf Jahren. Insgesamt 280 First-Class und Luxushotels mit 47.000 Gästezimmern sind in Planung. Es werden Domizile namhafter Ketten wie Hilton, Global Hyatt, InterContinental Hotels Group (IHG) oder der noch jungen Kette 25 Hours sowie auch Individualhotels entstehen.

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Hotelinvestitionen weltweit
Weltweit stehen derzeit rund 500 Tophotels mit fast 199.000 Zimmern vor der Eröffnung. Die Destinationen befinden sich zu je einem guten Viertel in Europa (28%) und in Nordamerika (27%), 41 Prozent der Neueröffnungen werden in Ostasien stattfinden. Das größte Hotel, das demnächst die ersten Gäste empfangen wird, ist das Marina Bay Sands Hotel in Singapur mit 2.600 Zimmern. Das Großprojekt der Las Vegas Sands Corp. wird im Laufe des nächsten Jahres fertig gestellt. Auf den Mittleren Osten kommt mit einem Zuwachs von 21 Prozent (entsprechend 309 Hotelprojekte) geplanter Projekte ein überproportionales Wachstum von Tophotels zu. Doch auch in Europa werden weitere 862 Hotelprojekte (4% Wachstum) derzeit geplant. Die Projektedatenbank tophotelsprojects.com® umfasst zurzeit weltweit 3.070 First Class– und Luxushotelprojekte, detailliert mit Daten und Ansprechpartnern.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Tophotelprojects.com®: Weltweit stehen fast 500 neue Tophotels kurz vor der Eröffnung

Dezember 12, 2008

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, 12. Dezember 2008

 

Monatlich kommen rund 150 neue Hotelprojekte auf den Markt

Die First-Class- und Luxushotellerie wächst weiterhin stark. Weltweit werden in den nächsten Monaten knapp 500 neue Tophotels mit rund 199.000 Zimmern eröffnet. 28 Prozent der Neueröffnungen finden in Europa statt, 27 Prozent in Nordamerika und 41 Prozent in Ostasien. Dies geht aus einer Untersuchung von tophoptelprojects.com®, der führenden internationalen Datenbank für Hotelprojekte, hervor. 32 Hotelprojekte haben mehr als 500 Zimmer (vornehmlich in Asien). Das größte Hotel, das demnächst die ersten Gäste empfangen wird, ist das Marina Bay Sands Hotel in Singapore (www.marinabaysands.com) mit 2.600 Zimmern. Das Großprojekt der Las Vegas Sands Corp. wird im Laufe des nächsten Jahres fertig gestellt.

Das Marina Bay Sands Hotel wird 2.600 Zimmer umfassen

Großprojekt der Las Vegas Sands Corp. (Betreiber von u.a. The Venetian Las Vegas und The Venetian Macau): Das Marina Bay Sands Hotel wird 2.600 Zimmer umfassen

 

Unter den Hotelprojekten in Deutschland, die in den nächsten Monaten eröffnet werden, sind:

 

170 neue Hotelprojekte
Die Projektedatenbank tophotelprojects.com® hat in den vergangenen vier Wochen über 170 neue Hotelbauten mit über 36.000 Zimmern weltweit registriert. Ein Viertel davon wird in Europa realisiert, darunter das Scandic Hotel Hamburg (325 Zimmer, Eröffnung 2011) und das Welcome Hotel Frankfurt/Main (173 Zimmer, Eröffnung 2010).

„Wir beobachten die neuen und laufenden Hotelprojekte genau und verzeichnen bislang nur vereinzelte Projektstopps“, erläutert Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH (Herausgeber von tophotelprojects.com®) die Marktentwicklung. Bislang seien Projektstornos bei Renovierung und Verzögerungen bei Neubauprojekten aufgetreten. Insgesamt sei bei dem Zuwachs an Hotelprojekten kein starker Einbruch zu erkennen.

 

tophotelprojects.com® im Überblick:

  • Anzahl aller Projekte weltweit: 3.070 (mit 753.929 Zimmern)
  • Durchschnittsgröße pro Hotel: 249 Zimmer
  • First-Class-Hotelprojekte: 1.515
  • Luxus-Hotelprojekte: 1.368
  • Projekte nach Regionen:
     Afrika – 120
     Asien – 1009
     Europa – 1.165
     Nordamerika – 703

 

Top-Hotelprojekt des Monats: Hotelschiff „Queen Elizabeth 2“

Hotelschiff "Queen Elizabeth 2"

Hotelschiff "Queen Elizabeth 2"

Projektname: QE2
Betreiber: Nakheel Hotels
Standort: Dubai – The Palm Jumeirah (http://www.palmjumeirah.ae/)
Hoteltyp: Luxushotel
Kategorie: 5 Sterne
Zimmer:  200
Geplante Eröffnung: 2012

 

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Sara Lee kurbelt mit der Cafitesse Akademie die Ausser-Haus-Markt Strategie an

Dezember 11, 2008

Quelle: Pressemitteiung Sara Lee, 11. Dezember 2008

Voll ausgestattetes Schulungs- und Bildungszentrum lässt Verkaufskräfte in die Welt des flüssigen Kaffees eintauchen

Sara Lee eröffnet heute seine neue Douwe Egberts Cafitesse Akademie in Joure (Niederlande). Im Rahmen einer interaktiven Erfahrung werden die Mitarbeiter im Schulungszentrum mehr über Sara Lees flüssige Kaffeeprodukte bzw. über Cafitesse lernen. Joure war im Jahre 1753 die Geburtsstätte der Marke Douwe Egberts. Immer noch ist es einer der Hauptstandorte für Sara Lees Kaffeewerke.

Sara Lee ist mit solchen Marken wie Douwe Egberts, Maison du Cafe, Marcilla und Merrild im weltweiten Ausser-Haus-Markt für flüssige Kaffeeprodukte führend. Eine mit Cafitesse zubereitete Tasse Kaffee bietet auf effiziente und einfache Weise einen grossartigen Geschmack.

Die Cafitesse Akademie wird Mitarbeiter ausbilden und ihnen ein umfangreiches Kaffee-Erlebnis bieten. Leidenschaft ist dabei das wichtigste Element. Die Teilnehmer werden nicht nur etwas über grossartigen Kaffee hören, sie werden auch in der Lage sein, Kaffee zu riechen und zu schmecken, sie werden lernen, wie Kaffee produziert wird und ihre eigenen Kaffeemischungen entwickeln. Um sie zu wahren Kaffee-Experten zu machen, werden sie verschiedene Kaffeesysteme in Bezug auf Geschmack, Benutzerfreundlichkeit, Effizienz und Maschinenpflege vergleichen.

„Bei Sara Lee teilen wir eine Leidenschaft für Kaffee und wir wollen diese Leidenschaft mit unseren Kunden teilen“, kommentierte Nick Snow, Senior Vice President bei Sara Lee International Foodservice. „Die Cafitesse Akademie ist ein hervorragender Weg, um unsere Angestellten über eine nicht so leicht zu vergessene Erfahrung mit unserem effizienten Konzept und dem grossartigen Geschmack unseres flüssigen Kaffees vertraut zu machen.“

Die in Joure befindliche Anlage stellt Cafitesse und Instantkaffee her. Letzterer ist einer von Sara Lees Hauptsäulen des strategischen Wachstums im Verbrauchermarkt. Eine vergleichbare Erfahrungswelt, die World of Instants, wurde ebenfalls heute eröffnet.


Hotelprojekte – Nur wenige Hotelprojekte von Wirtschaftskrise betroffen

Dezember 11, 2008

Die weltweite Wirtschaftskrise hat bislang nur geringe Auswirkungen auf den Bau neuer Hotels. In Boomtown Dubai wurde bislang ein Projekt (Trump Tower auf The Palm Jumeirah) auf unbestimmte Zeit „verschoben“. Und die für 2010 geplante Eröffnung des Four Seasons Hotels Dubai wird auf Mitte 2011 verlegt. In Deutschland sind nach Angaben von tophotelprojects.com bislang zwei Renovierungsprojekte (von Steigenberger Hotels) storniert worden. Und Medienberichten zufolge wird die Eröffnung des Swissotel Dresden (am Neumarkt nahe der Frauenkirche) um ein Jahr auf 2011 verschoben; ursprünglich sollte das 90-Millionen-Euro-Projekt Anfang 2010 angeschlossen werden.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag bei tophotel.de


Ausser Haus Markt Zahl des Monats Dezember 2008: Über 994 Millionen Essen in der Mitarbeiterverpflegung

Dezember 2, 2008

Quelle: Pressemitteilung von CHD Expert, 02. Dezember 2008

Die Betriebsverpflegung in Deutschland boomt: 2007 wurden in rund 18.400 Betriebskantinen (B&I, Health, Welfare) ca. 994,5 Millionen Essen ausgegeben. Der Gesamtwert des Kantinenessens beträgt 4,4 Milliarden Euro. Die beliebtesten Speisen am Arbeitsplatz sind: Currywurst mit Pommes Frites, Spaghetti Bolognese, Nürnberger Rostbratwürstchen mit Kartoffelpüree, Bami Goreng, Rinderrouladen mit Salzkartoffeln, Steinofenpizza, Alaska-Seelachsfilet mit Petersilienkartoffeln, Jägerschnitzel mit Röstkartoffeln, Pikante Räuberpfanne mit Nudeln, Hühnerfrikassee mit Reis.

(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count on Expenditures and Trends / CHD-Marktreport „Außer-Haus-Markt 2008“ – erhältlich im Foodservice Webshop)

Alles über Mitarbeiterverpflegung- Betriebskantinen - von CHD Expert Deutschland

Alles über Mitarbeiterverpflegung- Betriebskantinen - von CHD Expert Deutschland

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • November 2008 – Über 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice
  • Oktober 2008 – 9,2 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland ausgegeben
  • September 2008 – Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro
  • August 2008 – Nur 33% der Franzosen gehen mittags in ein Restaurant
  • Juli 2008 – Durchschnittsbon in einem deutschen Restaurant beträgt 14,50 Euro

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Apollinaris Geschmacksstudie 2008: Glücksmomente auf der Speisekarte

Dezember 1, 2008

Quelle: Pressemitteilung, 01. Dezember 2008

Die aktuelle Apollinaris Geschmacksstudie – umgesetzt durch das forsa-Institut – liefert detaillierte Einblicke in die gastronomische Genuss- und Erlebniswelt der Deutschen. So beschert ein Essen zu Hause mehr als der Hälfte der Befragten besonders schöne Momente im Alltag: 59 Prozent geben an, dass sie ein Essen zu Hause besonders schätzen. Doch auch der kulinarische Genuss außer Haus liegt im Trend: 51 Prozent genießen ein gutes Essen im Restaurant, und 60 Prozent der Bundesbürger gehen mindestens einmal pro Monat auswärts Essen. Dabei geben sie durchschnittlich 21,50 Euro pro Person aus.

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Bestnoten für den Service
Für nahezu alle Befragten sind frische Zutaten und Zubereitung essentiell (93%). 83 Prozent legen Wert auf freundliches Personal und einen guten Service. Umso erfreulicher also, dass ebenfalls 83 Prozent bei ihrem letzten Restaurantbesuch am Service nichts auszusetzen hatten. Mehr als die Hälfte (52%) gibt an, gut oder bestens bedient worden zu sein. Lediglich zwei Prozent der Bundesbürger waren vollkommen unzufrieden. Weniger anspruchsvoll zeigen sich die Deutschen bei der Beratung im Restaurant: Sie ist nur für 40 Prozent der Befragten bei der Auswahl von Speisen und Weinen notwendig.

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Deutsche Küche begeistert
Gutbürgerliche Restaurants mit deutscher Küche liegen in der Beliebtheit nach wie vor vorn: 80 Prozent der Befragten bevorzugen heimische Spezialitäten. Den zweiten Platz belegt die italienische Küche (73%) – gefolgt von der griechischen (58%) und der chinesischen Küche (54%). Geschlemmt wird in „Gourmet-Tempeln“ (14%), Trend- und Szenerestaurants (16%), gutbürgerlichen Häusern (61%), einfachen Speisewirtschaften (45%) oder Fast-Food bzw. Schnellrestaurants (31%). Vorzugsweise stammen die Lebensmittel für 60 Prozent der Befragten aus der jeweiligen Region.

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Beliebtestes Getränk zum Essen: Wasser
Zu einem guten Essen schmeckt den Deutschen vor allem Wasser –sowohl mit als auch ohne Kohlensäure (50% bzw. 29%). Milch, Kaffee oder Energydrinks werden zum Essen kaum getrunken. Für 66 Prozent der Befragten stellt ein gutes Glas Wein die ideale Begleitung eines guten Mahls dar, bevorzugt Rotwein (65%). Die Rotweintrinker genießen am liebsten solchen aus Deutschland (68%), Italien (58%) oder Frankreich (56%). Auch bei Weißwein greifen 79 Prozent der Bundesbürger auf heimische Weine zurück. Rund 80 Prozent genießen zu einem Glas Wein auch Wasser. Bevorzugt wird dabei Wasser ohne Kohlensäure (41%) statt Wasser mit Kohlensäure (38%) getrunken.

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Deutschland – Land der Dichter, Denker und Genießer
Will man wissen, wo die Genießer zu Hause sind, findet man sie eher in West- als in Ostdeutschland: In den alten Bundesländern legen 48 Prozent beim Essen Wert auf Genuss, in den neuen hingegen nur 38 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der „Genießer“, d.h. der Menschen, für die Essen eine große Rolle spielt und die beim Einkauf auf Qualität und weniger auf den Preis achten, um fünf Prozent gestiegen. Auf die Frage „Was sorgt in Ihrem Leben für besondere Momente?“ liegt das Thema Essen weit vorn, so schätzen 59 % ein gutes Essen zu Hause. Unter den genannten Wohlfühlmomenten wie Zeit mit der Familie, Reisen oder der Ausübung von Hobbys verzeichnet das Essen in den eigenen vier Wänden den größten Zuwachs (+11%). Wie schon im Vorjahr gibt knapp jeder Dritte an, Lebensmittel müssten vor allem preiswert sein.

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Obst und Gemüse aus der Region bevorzugt
Die überwiegende Mehrheit (60%) der Befragten achtet auf die regionale Herkunft der Produkte. Besonders heimatverbunden sind die Bayern: 67 Prozent greifen bevorzugt zu Produkten aus der Region (zum Vergleich: NRW 53%). 32 Prozent der Bundesbürger sind so konsequent und verzichten bewusst auf Lebensmittel aus bestimmten Ländern. Auf Bio setzen nur 15 Prozent der Befragten. Erstaunlich: Vor allem ältere Menschen über 60 Jahre kaufen gern Lebensmittel aus biologischem Anbau. Obst und Gemüse befinden sich, wie schon im Vorjahr, auf Platz eins der Liste der beliebtesten Lebensmittel. Zwar verzehren vor allem Frauen Obst und Gemüse, doch auch das starke Geschlecht isst gern Äpfel und Co. (Frauen 89% bzw. 91%; Männer 81% bzw. 84%). Auf Fleisch wollen Männer dennoch nicht verzichten und nennen chweinefleisch als eines ihrer beliebtesten Nahrungsmittel (64 % Männer vs. 45% Frauen).

Im Auftrag von Apollinaris hat das renommierte forsa-Institut für Sozialforschung und statistische Analysen die Geschmacksstudie im vierten Jahr in Folge durchgeführt. Die Apollinaris Geschmacksstudie hat sich als langfristiges Trendbarometer für die Einstellungen und Vorlieben der Deutschen bei Essen, Genuss und alkoholfreien Getränken etabliert. Befragt wurden bundesweit 1.000 Personen ab 18 Jahren in Privathaushalten.

Apollinaris ist mit den Mineralwassersorten „Classci“, „Medium“ und „Silence“ auf dem gesamten deutschen Markt vertreten. Speziell für die gehobene Gastronomie werden das besonders feinperlende Apollinaris „Selection“ sowie Apollinaris Silence in einer prämierten Designflasche angeboten. Apollinaris ist seit 2006 ein Unternehmen von Coca-Cola Deutschland.