Weiterhin zahlreiche Hotelbau-Projekte

Februar 18, 2009

Tophotelprojects.com®: Investitionsvolumen von knapp 12 Mrd. Euro in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die Hotelbautätigkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist weiterhin sehr rege. Aktuell sind 443 Neubauprojekte mit insgesamt über 76.000 Zimmern in Planung bzw. im Bau. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung von tophotelprojects.com®, der führenden Datenbank für Hotelbauprojekte, hervor. Der Schwerpunkt der Hotelplanung liegt dabei deutlich auf Vier-Sterne-Hotels: 55 Prozent aller laufenden Projekte sind als First-Class-Hotels – überwiegend für Geschäftsreisende – projektiert. Im Trend liegen auch Budgethotels oder smarte Komforthotels wie z.B. von Motel One oder Holiday Inn Express.

Hotelneubau-Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Stand Februar 2009)

Hotelneubau-Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Stand Februar 2009)

„Budget- und Economyhotels wie zum Beispiel von Motel One, B&B oder Marktmacher Accor sind derzeit interessant für Hotelinvestoren“, analysiert Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert / Marktplatz Hotel, dem Herausgeber von tophotelprojects.com®. „Doch gemessen an der Zahl der First-Class- und Luxushotelprojekte im deutschsprachigen Raum ist das Segment eher klein.“ Derzeit sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz 307 Projekte im Vier- und Fünf-Sterne-Sektor (mit insgesamt über 59.500 Zimmer) geplant. Im Zwei- und Drei-Sterne-Bereich sind dies aktuell nur 49 bzw. 83 Hotelprojekte.

Unter den Budget- und Economyhotelketten fällt Motel One auf. Deren Gründer Dieter Müller wurde unlängst als „Hotelier des Jahres“ ausgezeichnet. Aktuell sind im deutschsprachigen Raum zwölf neue Hotels mit insgesamt 3.124 Zimmern in Planung. Ebenfalls stark expandiert die Kette B&B Hotels, die derzeit 17 Häuser mit insgesamt 1.403 Zimmern entwickeln. Selbst bei den bereits flächendeckend vertretenen Accor-Marken Ibis (7 Projekte/745 Zimmern) und Etap (4 Projekte/494 Zimmer) sind zahlreiche neue Häuser geplant.

Das neue Komfort-Hotelsegment der InterContinental Hotels Group (IHG), Holiday Inn Express, wird derzeit mit vier weiteren Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz voran getrieben. Hilton Hotels Corp. plant derzeit zwei neue Garden Inn Hotels mit insgesamt 488 Zimmern in Deutschland. „Ein weiteres Segment weist derzeit eine rege Bautätigkeit auf: Apartmenthotels“, so Schmidt. An Häusern für Langzeitgäste (Boardinghouse/Serviced Apartments) sind aktuell zehn Projekte mit insgesamt 1.102 Apartments konkret in Planung bzw. Entstehen.

Das Investitionsbudget der Hotelprojekte im deutschsprachigen Raum umfasst rund 11,9 Milliarden Euro. Der Großteil davon entfällt auf Vier-Sterne-Hotelprojekte (7,57 Mrd. Euro) und Luxushotels (3,07 Mrd. Euro).

Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet über 3.000 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Projekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Weitere Informationen:
www.tophotelprojects.com/de
www.chd-expert.de

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Fast-Food-Ketten überrumpeln Gastronomen: Konkurrenzdruck verschärft sich – Krise als zweischneidiges Schwert

Februar 16, 2009

Der Konkurrenzdruck auf die traditionelle Gastronomie durch Fast-Food-Ketten wie McDonald’s oder Burger King ist in den vergangenen Jahren beständig gewachsen. Die Auswirkungen der konjunkturellen Krise setzen Einzelrestaurants und herkömmlichen Gastronomiebetrieben nun jedoch in verschärftem Tempo zu. „Das Gastgewerbe spürt die Rezession sehr deutlich“, meint Andreas Jörg Scheuerle, Leiter Sachgebiet Europäische Konjunktur und Branchenanalysen bei der DekaBank, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Pressetext. Zwar geht die Krise an standardisierten Versorgern nicht spurlos vorüber, wie etwa die Turbulenzen der Kaffeehauskette Starbucks verdeutlichen (Pressetext berichtete). Im Gegensatz zu Einzelunternehmen profitiert die Systemgastronomie angesichts ihres vermeintlich günstigen Angebots hingegen vom wachsenden Sparwillen der Verbraucher. Branchenkenner orten daher einen beschleunigten Verdrängungsprozess der traditionellen Gastwirte.

Dem Wirtschaftsexperten zufolge wägen Konsumenten ihre Ausgaben in finanziell schwierigen Situationen „sehr genau“ ab. Im Gastronomiesektor sei daher ein generell rückläufiges Geschäft zu verzeichnen. Dabei äußert sich die Konjunkturkrise als zweischneidiges Schwert. Während die Einzelgastronomie deutlich schrumpft, Marktanteile verliert und Arbeitsplätze abbauen muss, weist das Segment Systemgastronomie auch in Zeiten der Wirtschaftskrise Wachstumstendenzen vor. Mit bundesweit bereits über 100.000 Beschäftigten zeigt sich der Sektor als starker Arbeitgeber und verzeichnet einen jährlichen Umsatz von über zehn Mrd. Euro. Wie die Welt berichtet, entfällt auf den Marktführer McDonald’s davon ein gutes Viertel. Angesichts des Wachstums der standardisierten Ketten etabliert sich zudem eine rasant steigende Zahl neuer Anbieter mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen und Restaurant-Konzepten.

Branchenexperten zufolge liegt der Marktanteil der Gastronomieketten in Ländern wie den USA, Großbritannien oder auch Russland bereits bei bis zu 80 Prozent. Ihnen kommt besonders die zunehmende Schnelllebigkeit im Alltag zugute, der einen möglichst geringen Zeitaufwand der Konsumenten voraussetzt. Nach Zahlen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) liegt der Anteil der Systemgastronomen hierzulande mit kontinuierlich steigender Tendenz bereits bei 25 Prozent. Mittelfristig werde dieser auch abseits des urbanen Bereichs auf über 50 Prozent klettern. Die wachsenden Umsätze und die Ausbreitung der Ketten gehen jedoch zu Lasten der Einzelgastronomen, deren Geschäft angesichts des starken Konkurrenzdrucks massiv leidet. Besonders kleinere Restaurants und Individualgastronomen seien in ihrer Existenz daher akut gefährdet. (Quelle: Manuel Haglmüller/Pressetext)


Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Februar 2009: 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK

Februar 11, 2009

Großküche - Professional KitchenBei der Betriebsverpflegung sind in Deutschland, Frankreich und Großbritannien muntere Zuwachsraten in den vergangenen Jahren zu erkennen. In Deutschland betrug das Umsatzvolumen der Firmenkantinen 4,47 Milliarden Euro (durchschnittliches jährliches Wachstum von +0,71%). In Frankreich wurden zuletzt 3,31 Milliarden Euro (+1,89%) mit Betriebsverpflegung umgesetzt. In Großbritannien waren dies 3,72 Milliarden Euro (+3,24%). In diesem Wirtschaftsjahr ist für die Betriebsverpflegung in den europäischen Industrienationen von einer stagnierenden bis leicht rückläufigen Marktentwicklung auszugehen, da sich die steigende Zahl der Entlassungen auch in der Frequentierung der Firmenkantinen widerspiegelt.

(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count on Expenditures and Trends)

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten
  • Dezember 2008 – Über 994 Millionen Essen in der Mitarbeiterverpflegung
  • November 2008 – Über 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice
  • Oktober 2008 – 9,2 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland ausgegeben
  • September 2008 – Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


2008: Privater Konsum im Außer-Haus-Markt gestiegen

Februar 10, 2009

Quelle: NPD Group

In Deutschland konnte der private Konsum im Außer-Haus-Markt für das Gesamtjahr 2008 ein nominales Wachstum von +1,0% auf Gesamtausgaben von insgesamt 64,2 Milliarden Euro verbuchen. Die Anzahl der Besuche sank allerdings im Vergleich zum Jahr 2007 um -0,9% auf 11,8 Milliarden.

Damit registrierten Restaurants, Imbisse, Kantinen und Co. gut 32 Millionen ‚Verzehrsfälle‘ pro Tag. Das Ausgabenwachstum resultierte somit aus höheren Durchschnittsausgaben pro Besuch und Gast.

Im Jahresverlauf hat sich die Entwicklung von Quartal zu Quartal verschlechtert. Mit einem Ausgabenwachstum im ersten Quartal in Höhe von +3% gab besonders der Jahresbeginn – auch unterstützt durch den 29. Februar als zusätzlichem Handelstag – Grund für sehr zuversichtliche Prognosen. Jedoch schwächte sich die Entwicklung langsam ab, das Wachstum betrug im zweiten Quartal +2% und im dritten Quartal nur noch +0,5%. In den letzten drei Monaten des Jahres gaben die Konsumenten schließlich -1% weniger aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Wesentlichen liegt dieser Abschwung in den negativeren Zukunftsaussichten der Verbraucher begründet. Insbesondere zeigt sich die ‚Konjunktur-Empfindsamkeit’ der Gastronomie-Branche.

Im Jahresvergleich konnten – mit Ausnahme der Erlebnisgastronomie – alle Marktsegmente Zuwächse der Konsumentenausgaben verzeichnen. Das deutlichste Plus in Höhe von +2,8% realisierte dabei wieder die Quick Service-Gastronomie. Das einzige Minus im Jahresvergleich steht für die Erlebnisgastronomie, die vor allem aufgrund der Nichtraucher-schutzgesetze -3,8% weniger Gäste begrüßen konnte. Über das Gesamtjahr konnte für die Full Service-Gastronomie (inkl. Hotelgastronomie) noch ein kleines Plus gemessen werden, jedoch hat sich die Unsicherheit der Verbraucher und Unternehmen im vierten Quartal dort besonders bemerkbar gemacht, die Gästezahlen lagen im letzten Viertel des Jahres -5% unter dem Vorjahr.

Die Trends im vierten Quartal unterstreichen die starke Abhängigkeit des Marktes von der Stimmung im Land. Allerdings bleibt Essen & Trinken weit weniger skalierbar als viele andere Konsumgüter, was den Markt relativ rezessions-resistent macht. Positives wie negatives Klima trifft den Gesamtmarkt zwar schnell, jedoch sind die Schwankungen weniger stark.

Die Verbraucher zeigten bereits in früheren Rezessionen in Deutschland wie auch aktuell in anderen Ländern ähnliche Verhaltensänderungen wie sie jetzt zu beobachten sind: Ausweichen auf günstigere Marktsegmente und der Verzicht auf Vor- oder Nachspeisen sollen die Ausgaben für den einzelnen Verzehrsfall verringern und somit Geld sparen. Außerdem werden besonders Preisangebote verstärkt genutzt. Familien sind die Zielgruppe, die ihre Besuche in der Gastronomie früher und stärker einschränkt als andere Zielgruppen, da das frei verfügbare Einkommen im Durchschnitt geringer ist und sich die Kosten des Gastro-Besuches durch die größere Gruppe multiplizieren.

Die npdgroup deutschland GmbH ist die deutsche Tochter von The NPD Group Inc., Port Washington, NY, dem führenden Marktforschungsunternehmen in der Foodservice Branche weltweit.

CRESTonline ist ein Verbraucherpanel zur Nutzung des Außer-Haus-Marktes. Eine repräsentative Stichprobe der deutschen Wohnbevölkerung berichtet im Rahmen einer Online-Befragung über das gesamte Jahr alle Gastronomie-Verzehrsakte des Vortages. CREST wird derzeit neben Deutschland auch in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, USA, Kanada, Japan und China betrieben.