Neue Gastro-Studie: Umsatz retten mit Wein-Ausschank

Juli 30, 2009

Jedes zusätzlich verkaufte Glas Wein macht Gewinn. In der Gastronomie und Hotellerie kann mit dem edlen Rebensaft gutes Geld verdient werden. Der Durchschnittspreis eines 0,1-Liter-Glases liegt mit 3,30 Euro höher als bei einem 0,15-Liter-Glas (3,25 Euro). Dies ist Ergebnis der umfangreichen Studie „Erfolgsfaktor Wein in der Speisegastronomie“, zu der das internationale Marktforschungsinstitut CHD Expert über 350 Entscheider im Gastgewerbe befragte. Grundsätzlich gilt die Faustregel: Je größer das Glas, desto teurer der Wein. Ein 0,2-Liter-Gefäß kostet durchschnittlich 4,30 Euro, ein 0,25-Liter-Schoppen schon 4,53 Euro im Schnitt.

CHD Expert Grafik - Wein in der Speisegastronomie 2009_29.07.2009
„Die Weinpreise schwanken je nach Betriebsart und Region“, erläutert Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. So wird für einen Viertelliter Wein im Hotelrestaurant durchschnittlich 4,60 Euro verlangt. In der herkömmlichen Speisegastronomie sind es dagegen nur 4,39 Euro. Und im Süden Deutschlands sind die Weinpreise am günstigsten. Ein 0,1-Liter-Glas kostet im Schnitt nur 3,16 Euro. „Da zum Beispiel in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mehr Wein ausgeschenkt wird, als im Norden oder Osten Deutschlands, ist eben auch das Preisniveau niedriger“, so Schmidt.

Wein ist ein Umsatztreiber. Bei knapp der Hälfte der befragten Profi-Gastgeber stieg der Ausschank im vergangenen Jahr an. Über elf Prozent verzeichneten sogar ein Umsatzplus mit Wein von über 15 Prozent im Vergleich zu 2007. Im Trend liegt Weißwein aus Deutschland. Über 67 Prozent der Gastronomen geben eine steigende Nachfrage nach Riesling & Co. an.

Wein aus deutschen Anbaugebieten dominiert auch in der Auswahl. Bei knapp 44 Prozent der Restaurants stammt mehr als die Hälfte der angebotenen Weine aus der Heimat. Zudem wird der gute Tropfen bevorzugt direkt beim Winzer oder einer Winzergenossenschaft geordert. „Dies ist in Süddeutschland, wo eine starke Nähe zwischen Erzeuger und Gastronom besteht, besonders ausgeprägt“, so Schmidt.

Bei der Wahl der Lieferanten werden auch selten Experimente gemacht: Zwei von drei Gastronomen kaufen ihren Wein bei maximal zwei Anbietern ein. „Weineinkauf ist eben Vertrauenssache, da die Vielzahl der über die Qualität bestimmenden Faktoren wie Boden, Lage, Witterung und Verarbeitung sehr komplex sind“, berichtet Schmidt. Neue Weine bzw. Winzer werden überwiegend durch persönliche Bekanntschaft oder durch Empfehlungen von Handelspartnern als Lieferanten in Betracht gezogen. Selbst Empfehlungen von Gästen sind da wichtiger als zum Beispiel Mailings von Winzergenossenschaften.

Die Studie „Erfolgsfaktor Wein in der Speisegastronomie 2009“ umfasst mehr als hundert Seiten und ist für 490 Euro zu ordern bei CHD Expert (Deutschland), Tel. (04263) 301300. Weitere Informationen über den Inhalt sind unter www.chd-expert.de zu finden.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Juli 2009: 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland

Juli 15, 2009

In den rund 80.270 Betrieben und Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland wurden 3,12 Milliarden Essen ausgegeben – zu einem Wert von rund 14,67 Milliarden Euro (+1,7%). Damit ist Deutschland der größte Cateringmarkt vor Frankreich (Marktvolumen: 13,09 Mrd. Euro), Großbritannien (11,49 Mrd. Euro). 23 Prozent der Einrichtungen in Deutschland sind Betriebskantinen, 26 Prozent Krankhaus- oder Heimverpflegungsbetriebe und elf Prozent Schulkantinen bzw. Studentenmensen. Die Zahl der Anbieter nahm zuletzt leicht um ein Prozent ab.
(Daten von 2007 / Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking – Länderprofil Deutschland)

Deutschland ist mit einem Marktvolumen von 14,67 Milliarden Euro der größte Cateringmarkt in Europa.
Deutschland ist mit einem Marktvolumen von 14,67 Milliarden Euro der größte Cateringmarkt in Europa.

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Hotelneubauten weltweit ungebremst

Juli 8, 2009

Tophotelprojects.com©: Zahl der First-Class- und Luxushotels steigt stark an

Hamburg, 08. Juli 2009
Die Top-Hotellerie wächst weltweit: In den nächsten vier Jahren werden global über 3.500 neue First-Class- und Luxushotels eröffnet. Allein Deutschland stehen über 200 Hotelprojekte an, in Österreich 45 Neubauten und in der Schweiz noch 35 Immobilienentwicklungen. Damit steigt die Zahl der Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland um 7,3 Prozent an, in Österreich um 2,3 Prozent und in der Schweiz um 4,8 Prozent. In Europa steigt die Zahl der Tophotels bis 2012 um 2,2 Prozent an. Dies ist Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der Hotelprojektedatenbank tophotelprojects.com©.

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„Auch bei einem leichten Rückgang der Hotelprojekte infolge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ist in allen Regionen ein starker bis sehr starker Zuwachs bei den First-Class- und Luxushotels zu verzeichnen“, erläutert Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert (Deutschland), Initiator und Marketingpartner von tophotelprojects.com©. Selbst bei den unteren Hotelkategorien erhöht sich die Zahl der Marktteilnehmer: in Deutschland wächst die Zahl der Ein- bis Drei-Sterne-Hotels in den nächsten Jahren um 1,2 Prozent, in Österreich um 0,4 Prozent und in der Schweiz um 0,5 Prozent.

In Europa werden derzeit über 850 First-Class- und Luxushotels entwickelt bzw. gebaut. Zwei Drittel davon sind in der Kategorie Vier Sterne (First Class) einzuordnen. „Obwohl das Segment Business Travel aktuell schwere Einbußen ausweist, werden in den nächsten Jahren zahlreiche moderne Geschäftsreisehotels auf dem Markt kommen“, so Schmidt. Im dicht besetzten Hotelmarkt Europa (rund 37.780 Hotels) wird somit der Verdrängungswettbewerb verschärft.

Das stärkste Wachstum weist nachwievor der Hotelmarkt USA auf. Trotz einer leicht rückläufigen Zahl an Neubauprojekten steigt die Zahl der Tophotels in den nächsten vier Jahren um fast 30 Prozent an. Rund ein Drittel der 850 Projekte werden Luxushotels. „Wer mit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise die USA abgeschrieben hat, der irrt“, kommentiert Schmidt. „In den Vereinigten Staaten zeichnet sich eine frühe Erholung der Konjunktur an – und die Hotelinvestitionen werden wieder angekurbelt.“ Zahlreiche neue Hotelmarkenentwicklungen und Zimmerkonzepte werden von US-Hotelketten geleistet und weltweit etabliert. Unter den zehngrößten Hotelketten der Welt sind acht aus den USA: Wyndham, Marriott, Hilton, Choice, Best Western, Starwood, Carlson und Hyatt.

Der Mittlere Osten und Ostasien sind ebenfalls eine Boomregion – zumindest in Sachen neuer Tophotels. Hier steigt die Anzahl der Häuser – derzeit rund 15.300 – um fast elf Prozent. Allein um den Arabischen Golf werden über 430 neue First-Class- und Luxushotels entwickelt, über die Hälfte davon in den Vereinigten Arabischem Emiraten. Alle internationalen Hotelketten sind in VAE-Destinationen vertreten oder bereiten den Markteinstieg vor. „Großer Bedarf bei den Hotelinvestitionen in den Emiraten besteht bei Mittelklasse- und Economyhotels für Geschäftsreisende“, so Schmidt.

Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet über 3.700 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Projekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie. Mehr unter www.tophotelprojects.com/de.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.