Hoteliers umgarnen den „Classic Driver“

September 29, 2009

CHD Expert Studie: Arrangements für Oldtimer-Clubs werden immer wichtiger

Hamburg, 29. September 2009
Was gibt es Schöneres als einen Concours d’Elegance? Ausstellung und Ausfahrten mit Classic Cars gehören zu jeher zu den schönsten Momenten der anspruchsvollen Hotellerie. Neben der Villa d’Este am Comer See gehört auch das Schlosshotel Bensberg bei Köln zu den Toplocations für Treffen außergewöhnlicher „Vintage Cars“. 53 Prozent der Hotels haben ein wirtschaftliches Interesse an Mobilistentreffen. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Außer-Haus-Marktforschungsinstitutes CHD Expert Deutschland hervor.

Classic-Car-Rallyes und Motorradfahrer-Treffen sind für die Hälfte der Hoteliers und Gastronomen sehr interessant.
Classic-Car-Rallyes und Motorradfahrer-Treffen sind für die Hälfte der Hoteliers und Gastronomen sehr interessant.

„Classic Driver und passionierte Biker gehören gerade bei den größeren Hotelbetrieben mit anspruchsvoller Gastronomie zur Kernzielgruppe“, analysiert Thilo Lambracht. Der Außer-Haus-Markt-Experte von CHD Expert beobachtet seit Jahren einen steten Anstieg an Wochenendausfahrten und Oldtimer-Treffen. „Bestandteil des Programms sind stets gemeinsame Essen oder ein Ausklang in gemütlicher Runde in der gehobenen Gastronomie“, so Lambracht. In dieser Zielgruppe gibt es noch erhebliches Potenzial: „Unsere Analyse hat gezeigt, dass nur rund 13 Prozent der Hoteliers und Gastronomie aktiv Werbung für Mobilistentreffs unternehmen.“

Für Gruppen wie Oldtimerfans werden in zahlreichen Gastbetrieben Sonderkonditionen eingeräumt. Über 42 Prozent der Gastronomen und Hoteliers sind zu Zugeständnissen bei den F&B-Preisen und Zimmerraten bereit. Dagegen setzt nur rund ein Viertel (25%) der Profi-Gastgeber auf zeitlich begrenzte Pauschalrabatte (z.B. -10% bis Ende Oktober). Marketinginstrumente wie Zugaben (z.B. Verzehrgutscheine oder „2 für 1“-Angebote) werden nur von knapp 19 Prozent der Anbieter durchgeführt.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Marché International übernimmt Mövenpick Restaurants

September 28, 2009

Marché International integriert alle Mövenpick Restaurants in Deutschland und in der Schweiz in ihren Unternehmensbereich. Um wirtschaftliche Synergien besser zu nutzen, legt die Mövenpick Holding AG ihre beiden selbständigen Unternehmensbereiche, Marché International und Mövenpick Restaurants per 1. Oktober 2009 zusammen. 11 Mövenpick Restaurants betreibt das Unternehmen derzeit in Deutschland.

Dazu zählen Berlin Airport, Berlin Automobilforum, Berlin Europa Center, Hamburg Airport, Hannover Airport, Hannover Kröpcke, Schloss Heidelberg, Ingolstadt Audi Forum, Nürnberg Airport, Potsdam Historische Mühle, Wolfsburg Autostadt. In der Schweiz sind aktuell 16 Restaurationsbetriebe am Netz.

Oliver Altherr, CEO Marché International, freut sich auf die neuen Betriebe und die Herausforderung. „Mit den Mövenpick Restaurants können wir unsere Position in der Schweiz und Deutschland stärken. Seit Jahren führen wir unsere eigenen Betriebe von Marché International mit unserer radikalen Frische- und Qualitäts-Strategie mit großem Erfolg. Diese Erfolgsstrategie werden wir natürlich auch bei den Mövenpick Restaurants umsetzen.“

Für die Gäste der Mövenpick Restaurants ändert sich durch die Integration in Marché International nichts. Die Mövenpick Restaurants treten weiterhin in der bisherigen gastronomischen Form am Markt auf und bleiben bediente Restaurants. Aus strategischer Sicht setzt man auch bei den Mövenpick Restaurants auf kompromisslose Frische und Qualität.

Marché International ist ein Unternehmensbereich der Mövenpick Gruppe. Unter den Marken Marché, Cindy’s Diner sowie Mövenpick Restaurants betreibt Marché International gastronomische Betriebe an Autobahnen, Flughäfen und Bahnhöfen und erzielte im Jahr 2008 einen Umsatz von CHF 318,6 Mio. Das Unternehmen ist in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Slowenien, Norwegen, Ungarn, Kroatien, Singapur und Indonesien tätig und beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Quelle: cafe-future.net, 28. September 2009


Umfrage: QSR-Gäste sind produkttreu

September 25, 2009

Knapp 60 % der Gäste in Quick-Service-Restaurants bestellen immer das Gleiche. Das hat eine Umfrage der Zeitschrift acquisa in Zusammenarbeit mit der Agentur ‚Die Gefährten‘ ergeben.

Die Kölner Agentur hatte 400 Kunden der Marken McDonald’s, Burger King, Kentucky Fried Chicken und Subway befragt.

23 % der Fast-Food-Esser sind experimentierfreudiger und bestellen die Angebote aus aktuellen Aktionen. 19 % wählen, wonach ihnen gerade ist.

In punkto ‚gesundes Fast-Food‘ zeigen sich die befragten Verbraucher durchaus aufgeschlossen. 89 % finden entsprechende Angebote der Quick-Service-Player gut.

Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer gab an, zwar unregelmäßig aber doch ein paar Mal im Monat in einem Fast-Food-Restaurant zu essen. 25 % schaut ein bis zwei Mal pro Woche, 14 % sogar öfter als zwei Mal wöchentlich auf einen schnellen Imbiss vorbei.

Zeitdruck ist der Hauptgrund, den die Befragten für Ihre Entscheidung, bei McDonald’s & Co. zu essen, nennen. Insofern spielt die Lage des Anbieters eine entscheidende Rolle (61 %).

37 % entscheiden sich aufgrund von Qualität und Geschmack für ihren favorisierten Anbieter, für 36 % ist des Gewohnheit. 21 % wurden durch einen Coupon oder eine Bonuskarte angelockt.

Quelle: cafe-future.net, 25. September 2009


Kochkunstverführer für Bar und Lounge

September 18, 2009

Bar & Lounge sind rund um die Uhr beliebte Treffpunkte in Gastronomie und Hotel. Schwerpunkt ist hier bislang eine möglichst umfangreiche Getränkekarte, Kaffeespezialitäten und vielleicht noch ein paar kleine Snacks. Bar & Lounge bieten in jedem Haus jedoch viel mehr Möglichkeiten für neue Gäste und zusätzliches Geschäft.

Das kulinarische Potential in Bar und Lounge wird oft unterschätzt, die Räume lediglich als Treffpunkt vor dem Essen oder als Ort des Ausklangs nach einem Dinner angesehen. Die Gäste nutzen diese Orte aber immer öfter als Treff für Zwischendurch, zum Feierabend oder als Alternative zum Essen im Restaurant. Allein das veränderte Rauchverhalten hat die Lounge stärker in den Mittelpunkt gerückt – das Potential an zusätzlichem Geschäft ist vielfältig.

Vor einigen Jahren brachte Unilever Foodsolutions den Gastronomie Guide für Hotels, Restaurants und Catering heraus und zeigte der trendorientierten Gastronomie innovative Lösungen von Koch zu Koch auf hohem gastronomischem Niveau. Die Gastronomie-Experten von Unilever Foodsolutions ergänzen den Gastronomie-Guide jetzt um ein Bar & Lounge Konzept, dass für den Aha-Effekt bei Gästen sorgt und mit vielen Ideen auch den Herausforderungen von Raumnot und Personalmangel trotzt.

Ein gut laufendes Restaurant ist weiterhin oberstes Ziel bei allen Anstrengungen des Hauses zur Gewinnung neuer Gäste und Aktivierung der Stammgäste. Und neben dem klassischen Restaurantbesucher warten viele weitere Gäste – mit hohem Umsatzpotential. Ein Treffen nach Feierabend zum Beispiel muss nicht gleich den ganzen Abend einschließen und ist dadurch ungezwungen. Da es nicht von vornherein feststeht, ob gegessen wird, werden Bar & Lounge gerne als Treffpunkt gewählt. Das trifft auch auf den Besuch nach Theater oder Kino zum gemütlichen Ausklang des Abends zu – die vorhandene Option, auch zu vorgerückter Stunde etwas Gutes zum Essen bestellen zu können, lässt den Abend erheblich entspannter gestalten, bei guter Erfahrung auch regelmäßig. Zu dieser Zeit freuen sich auch spät anreisende Gäste über ein gelungenes Essen.

Ziel ist es, ohne Mehraufwand und zusätzlichem Personal das vorhandene Raumangebot rund um das Restaurant zusätzlich in das Gesamtangebot einzubinden und neue Zielgruppen zu erschließen, ohne die vorhandenen zu vernachlässigen. Auch wird dem Trend nach kleinen Gerichten zu ungewohnten Zeiten Rechnung getragen und der Wirkungsgrad der vorhandenen Küche um ein mehrfaches erhöht.

Wenn das Angebot in Bar & Lounge eine überzeugende Qualität zu einem günstigen Preis bietet, wird dieser Bereich für Gäste interessant, die das jeweilige Haus ansonsten nur für besondere Anlässe aufsuchen. Auch wenn mittags der 3-Gang-Business-Lunch im Restaurant die Geschäftsleute zum entspannten Treffen mit Geschäftsfreunden einlädt, sorgt der Quick-Lunch in der Lounge für Umsätze mit Gästen, die zwischendurch eine Atempause einlegen und kurz genießen wollen.

Ebenso ist in der Nähe von Shoppingmöglichkeiten nicht immer nur das Dinner geeignet, um den gemeinsamen Einkaufstrip ausklingen zu lassen. Oft ist ein Drink mit der Option kleiner kulinarischer Verführer eher geeignet.

Ungeahnte Möglichkeiten in bekannten Räumen

Doch die Realisierung eines Speiseangebotes in diesem Bereich scheitert oft an zu weit entfernten Küchen mit zeitintensiven Wegen und den Arbeitszeiten der Köche, bzw. Öffnungszeiten der Küche.

Die Gastronomie-Experten von Unilever Foodsolutions haben für diesen Bereich jetzt im Rahmen des Gastronomie Guides ein Konzept entwickelt, das sich diesem Problem annimmt. Ziel des Konzeptes ist es, zusammen mit dem Gastronom aus seinem bestehenden Angebot heraus Gerichte zu finden, die dahin gehend verändert werden können, dass sie leicht zu handhaben sind und obendrein lange frisch bleiben, um den Warenverlust so gering wie möglich zu halten.

Um die Vorbereitung der Speisen für die Service-Mitarbeiter praktisch zu realisieren, werden dann gemeinsam Step-by-Step-Anleitungen entwickelt, nach deren Vorgabe die Service-Mitarbeiter die Speisen generieren und dekorativ gestalten können. Dieses Prozedere ist auch Grundlage der anschließenden Mitarbeiterschulung im Rahmen des Gastronomie Guides.

Die Vorbereitung der Speisen des Bar & Lounge Konzeptes muss natürlich von Köchen in der Profiküche erfolgen. Positive Nebeneffekte dabei sind eine höhere Effektivität und die Entlastung der Küche in den Stoßzeiten. In einem kleinen Anrichtebereich der Bar reichen dann Kühlschrank und Mikrowelle, damit der Barkeeper oder ein Service Mitarbeiter mit einfachen Schritten und ohne großen Zeitaufwand das Gericht fertig stellen kann und die Gäste nicht vernachlässigt werden.

Durch das einfache Regenerieren und mit der Step-by-Step-Vorlage für das Anrichten auf dem Teller ist es auch der küchenunerfahrenen Kraft möglich, professionelle Gerichte zuzubereiten, die sich bei den Gästen großer Beliebtheit erfreuen werden, ohne dass sie durch etwaige Küchengerüche belästigt werden.

Unilever Foodsolutions, der Foodservice Bereich von Unilever, ist eines der weltweit führenden Foodservice Unternehmen. Das Unternehmen bietet kundenorientierte Lösungen für die Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. In Deutschland ist der Foodservice-Bereich ein wichtiges Standbein von Unilever.

Von Köchen inspiriert!
Unilever Foodsolutions steht für Know-How und Verständnis der Kochprozesse. Das Wissen und Können, Leckeres und Schmackhaftes zuzubereiten zeichnet unsere Mitarbeiter aus. Kundenvertrauen gewinnen und Respekt zollen sind wichtige Grundsätze unseres Unternehmens. Das Unternehmen versteht sich als Anbieter von pragmatischen Lösungen, die von Köchen inspiriert sind!

Unilever Foodsolutions hat im Convenience- und Außer-Haus-Markt eine herausragende Position in den Segmenten Saucen, Bouillons und Suppen. Weitere wichtige Produktgruppen des Sortiments sind Würzmittel, Salatkomponenten, Nahrungsfette und ?öle, Beilagen sowie Desserts und Tiefkühlkost. Starke Marken wie Knorr, Lukull, Pfanni, Brunch, Bertolli, Carte D? Or und Mondamin stehen für höchste Qualität und umfassenden Service.

Das Unternehmen verfügt über die größte Außendienst-Organisation im deutschen Foodservice-Markt. Etwa 235 Mitarbeiter beraten die Kunden vor Ort und unterstützen diese bei ihren Verkaufsaktivitäten und Aktionen. Die Culinary Fachberatung steht ihnen dabei zur Seite: Spitzenköche, die die Kunden bei der Produktwahl, Anwendung und Zubereitung von Speisen fachgerecht beraten. Sie denken täglich darüber nach, wie sie Produkte verbessern und Arbeitsabläufe vereinfachen können. Die Culinary Fachberatung arbeitet eng, kompetent und professionell mit den Küchenchefs aller Sparten der Branche und ihren Berufsverbänden zusammen.

Darüber hinaus findet der Kundendialog über eine kostenlose Kundenhotline und das Telebusiness-Team statt. Auch unsere Newsletter mit Informationen zu neuen Produkten bieten hervorragende Kommunikationsmöglichkeiten.

Quelle: Pressemitteilung UFS, 17. September 2009


Tiefkühlwirtschaft verzeichnet Umsatz- und Absatzplus

September 18, 2009

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung rechnet das dti für das Gesamtjahr mit einem weiteren Wachstum des Gesamtmarktes im Vergleich zu 2008 um 0,8 Prozent auf rund 3,23 Millionen Tonnen. Die Verkäufe im Lebensmittelhandel dürften um 1,0 Prozent und im Großverbraucherbereich um 0,5 Prozent zulegen. Insgesamt dürften damit Tiefkühlwaren im Wert von 11,2 Milliarden Euro abgesetzt werden, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Gegenüber dem Vorjahr fallen die Zuwachsraten allerdings geringer aus.

Wie das Institut weiter mitteilte, wird der Pro-Kopf-Verbrauch leicht auf voraussichtlich 39,2 Kilogramm steigen. Auf einen Durchschnittshaushalt entfielen damit etwa 81,1 Kilogramm, nach 80,5 Kilogramm im vergangenen Jahr.

Das dti ist nach eigenen Angaben die Kommunikations- und Informationsplattform der deutschen Tiefkühlwirtschaft. Zu den 161 Mitgliedern gehörten unter anderen Tiefkühlkost-Produzenten, Betreiber von Kühlhäusern, Kältetechnikunternehmen, Transport-, Fahrzeugbau- und Verpackungsfirmen sowie Groß- und Einzelhandelsbetriebe.

Quelle: ad-hocnews.de, 18. September 2009


Themenparks sind eindeutige Profiteure der Krise

September 16, 2009

Nach Ende der Ferien werden erste Saison-Bilanzen gezogen. Das Fazit ist eindeutig und lautet, dass die Themenparks hochgradige Profiteure der Krise sind. Denn eine Woche Urlaub in Deutschland ist unter dem Strich günstiger als im Ausland. Wenn das Unterhaltungs- und Wohlfühlprogramm überzeugt, ist Wiederholung gesichert.

Neben den Freizeitparks zählen auch die Zoos zu den Gewinnern. Bäder hingegen klagen über Rückgänge.

Quelle: cafe-future.net, 16. September 2009


Restaurant der Zukunft: Was beeinflusst unsere Essgewohnheiten?

September 14, 2009

Wird an kleinen Tischen weniger gegessen? Macht es einen Unterschied, ob Teller rund oder eckig sind? Inwiefern beeinflusst Musik unser Verzehrverhalten? Welche Lichtfarbe macht Appetit? Forscher der niederländischen Wageningen University haben eine ganz normale Mensa mit Hightec-Instrumenten ausgestattet, um das menschliche Ess- und Trinkverhalten zu dokumentieren, zu analysieren und daraus signifikante Schlüsse zu ziehen.

Das auf zehn Jahre angelegte Forschungsprojekt heißt ‚Restaurant der Zukunft‘. Mehr als 35 Firmen und einige Ministerien investieren mittlerweile in die weltweit einzigartige Langzeitstudie, um der Genuss-Formel auf die Schliche zu kommen. Das wohl größte Mysterium dabei: unser Unterbewusstsein. „Jeden Tag treffen wir im Schnitt 250 unbewusste Entscheidungen rund ums Essen“, sagt Koster. Vor allem Sehen und Riechen sind starke Einflussgrößen. Untersucht wird aber auch die Rolle von Umgebung und Ambiente bei Auswahl und Verzehr von Nahrung. Darüber hinaus testet man neue Food-Produkte, Kochtechniken und Servicelösungen. Sogar die Essenspreise werden kontinuierlich variiert – um zu klären, welche Rolle der Preis bei der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Gericht spielt.

Bereits im November 2007 gestartet, hat die Beobachtung der Essgewohnheiten von 220 Probanten bereits erste Ergebnisse gebracht. Und die bestätigen nun wissenschaftlich fundiert, was wir schon immer zu wissen glaubten: Zum Beispiel, dass Tageszeit, Ort und die Gesellschaft, in der wir Nahrung zu uns nehmen, den größten Effekt auf unser Verzehrverhalten haben. Demnach essen wir ohne Gesellschaft weniger, da wir uns mehr auf die Speisen konzentrieren, weniger ablenken lassen und schneller merken, wenn wir satt sind. Weitere abgesicherte Erkenntnisse: Süße Düfte machen Lust auf Desserts. Während knallige Farben und grelles Licht die Verweildauer verkürzen, wirken Blumen, angenehme Hintergrundmusik sowie bequeme Sitze entspannend und verlängern den Aufenthalt. Bei rotem Licht essen wir nachweislich langsamer und auch mehr essen als bei blauer Lichtstimmung.

Gelesen in cafe-future.net, 11. September 2009