Hotelbau-Boom zur Expo 2010 in Shanghai

April 30, 2010

Tophotelprojects.com: 20 neue Tophotels mit über 6.200 Gästezimmern entstehen zur Weltausstellung

(Hamburg, 30. April 2010) Weltbühne für Shanghai – Mit der Weltausstellung Expo 2010 in Shanghai werden auch 20 neue First-Class- und Luxushotel in der südchinesischen Metropole eröffnet. Insgesamt entstehen über 6.200 neue Gästezimmer. Das berichtet der internationale Hotelbaudienst tophotelprojects.com. Acht neue Hotelprojekte der Kategorien vier Sterne und fünf Sterne mit insgesamt 2.500 Zimmern wurden bereits vor der Expo 2010 (1. Mai bis 31. Oktober) eröffnet. Das größte neue Hotel ist das im Februar eröffnete Gran Mélia Shanghai mit 682 Zimmern. Ein weiteres Hotel-Highlight in Shanghai ist das ebenfalls vor zwei Monaten eröffnete Marriott Changfeng Park Hotel mit 501 Zimmern.

Skyline von Shanghai- Pudong: 20 neue Tophotels werden zur Weltausstellung Expo 2010 eröffnet (Foto: Bundeswirtschaftsministerium/Deutscher Pavillon Expo 2010 Shanghai)

Skyline von Shanghai- Pudong: 20 neue Tophotels werden zur Weltausstellung Expo 2010 eröffnet (Foto: Bundeswirtschaftsministerium/Deutscher Pavillon Expo 2010 Shanghai)

„Zwölf weitere Hotelprojekte werden noch während der Weltausstellung eröffnet“, berichtete Andreas Rohde, Salesmanager von tophotelprojects.com. Damit kommen weitere 3.700 Gästezimmer auf den Hotelmarkt Shanghai. Eines der größten Hotelbau-Projekte ist das W Hotel Shanghai Pudong. Das 400-Zimmer-Projekt von Starwood Hotels & Resorts soll Anfang September fertig gestellt sein. Ein weiteres Großprojekt ist das Conrad Hotel Shanghai; das Hilton-Projekt wird bereits im Juli eröffnet.

„Mit der Weltausstellung Expo 2010 ist der Hotelbau-Boom in Shanghai aber noch nicht vorbei“, so Rohde. „Wir erwarten in den nächsten vier Jahren die Eröffnungen von 14 weiteren First-Class und Luxushotels mit insgesamt 6.400 Zimmern.“ Namhafte internationale Hotelketten und –marken wie Waldorf Astoria, Shangri La, Kempinski, Banyan Tree, InterContinental, Sheraton, Westin, Renaissance und Accor’s Pullman werden auf den Hotelmarkt Shanghai kommen.

In Shanghai bestehen derzeit 38 Luxushotels, 48 First-Class-Hotels und 219 niedriger klassifizierte Hotels mit insgesamt 76.000 Gästezimmern. 32 Prozent des Zimmerangebotes vereint die Luxushotellerie auf sich. Bis Jahresende werden rund 28.500 Fünf-Sterne-Hotelzimmer auf dem Hotelmarkt Shanghai verfügbar sein. Zur Expo 2010 werden insgesamt 58 Millionen Besucher von außerhalb erwartet. Durchschnittlich werden von Mai bis Oktober 400.000 Hotelbetten pro Tag benötigt.

Nach Angaben von tophotelprojects.com sind 244 weitere Hotelprojekte mit rund 86.000 Zimmern in ganz China in Entwicklung. Die Liste aller Projekte inklusive Kontaktdaten ist unter http://www.tophotelprojects.com/de/einfach_abonnieren.php verfügbar (erhältlich für EUR950,00 zzgl. 19% MwSt.).

Über tophotelprojects.com: Die Online-Datenbank bietet über 4.800 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Projekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie.

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Bio-Umsatz in Österreich wuchs 2009 um 5 %

April 29, 2010

Quelle: proplanta.de, 29. April 2010

Wien – Der Bio-Umsatz in Österreich erreichte – trotz Wirtschaftskrise – 2009 das neue Rekordhoch von 984,2 Millionen Euro.

Die Branche freut sich über Umsatzzuwächse bis zu 15 Prozent. Von „+ 2 % im wirtschaftlich schwierigen Jahr“ bis zu Statements wie „Umsatzzuwachs bei BIO von rund 8 %“ lauten die Meldungen der großen Handelsketten zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Insgesamt ist von einem Bio-Umsatz im LEH von 657 Mio. Euro für das Jahr 2009 auszugehen.

Bio-Umsatz in Österreich wuchs 2009 um 5 %

Bio-Fachgeschäfte, Bio-Supermärkte und Reform-Geschäfte mit Bio-Anteil verbuchten ein geringfügiges Wachstum. Der gesamte Bio-Fachhandel kam so 2009 auf rund 140 Mio. Euro Umsatz. Ein sehr erfolgreiches Jahr erlebte der Bereich Außer-Haus-Verpflegung. Lieferanten für Großküchen, Kantinen, Gastronomie und Hotellerie konnten ihre Umsätze 2009 um ca. 15 % auf etwa 50 Mio. Euro steigern.

In der bäuerlichen Direktvermarktung lagen die Zuwächse zwischen 5 – 10 %, insgesamt kann von einem Umsatz von rund 70 Mio. Euro ausgegangen werden. Während der Milchbereich im Export abermals einen Rückgang verzeichnete, vermeldeten Exportteilnehmer aus den Bereichen Speisegetreide, Trockensortimente, Obst und Wein Umsatzzuwächse im zweistelligen Bereich. 2009 ist von einem Export-Plus von etwa 10 % auszugehen, was einem Umsatz von 66 Mio. Euro entspricht.

Für Hubert Zamut, Leiter des Geschäftsfeldes Markt bei BIO AUSTRIA, gehört BIO zweifellos zu den stabilen Trends am Lebensmittelmarkt: „Der gesamte Lebensmittelhandel verzeichnet laut der aktuellen RollAMA im Frischwarenbereich einen Umsatzrückgang von 0,7 %. Sowohl Mengen wie auch Umsätze entwickelten sich gegen den allgemeinen Trend im Bio-Bereich positiv. Trotz der erfreulichen Marktentwicklung stehen allerdings die bäuerlichen Erzeugerpreise seit längerer Zeit auf Grund der starken Differenzierungsbestrebungen der Handelsketten massiv unter Druck. “


Deutsche tranken in 2009 über eine Milliarde mehr Tassen Kaffee – Marktentwicklung bei Röstkaffee und löslichem Kaffee positiv

April 22, 2010

Quelle: Deutscher Kaffeeverband, 22. April 2010

Der Kaffeekonsum ist 2009 das vierte Jahr in Folge gestiegen, obwohl einzelne Kaffee-Segmente aufgrund der Krise Rückgänge verzeichnen mussten. 150 Liter Kaffee trank jeder Bundesbürger im vergangenen Jahr im Durchschnitt. Damit ist Kaffee weiterhin das am meisten konsumierte Getränk in Deutschland. Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes mit Sitz in Hamburg: „Deutschland ist ein Kaffeeland. Dies zeigt allein die Steigerung im Kaffeekonsum um 1,3 Milliarden Tassen Kaffee im Vergleich zum Vorjahr.“

Der Deutsche Kaffeeverband meldet für 2009 ein Wachstum sowohl im Röstkaffeemarkt als auch beim löslichen Kaffee. Vor allem die Segmente Espresso/Caffè Crema sowie Pads und Kapseln konnten im Jahr 2009 ein deutliches Plus von mehr als zehn Prozent verzeichnen. „Der Konsument will Lifestyle, Convenience und Qualität in einem. Dies zeigt die Marktentwicklung von Espresso und Einzelportionen, die eine schnelle und einfache Zubereitung ermöglichen“, so Preibisch.

Insgesamt wurden im Jahr 2009 in Deutschland 407.000 Tonnen Röstkaffee und 12.400 Tonnen löslicher Kaffee abgesetzt. Dies entspricht einer Menge von 527.160 Tonnen Rohkaffee und einem Plus von rund 1,7 Prozent.

Espresso/Caffè Crema weiterhin stark gefragt
Espresso und Caffè Crema haben erneut einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Insgesamt wurden 48.000 Tonnen Espresso/Caffè Crema im Jahr 2009 abgesetzt. Vor allem der Verbrauch von Espresso aus deutscher Produktion ist stark gewachsen. Wurde bis zum Jahr 2006 deutlich mehr Espresso/Caffè Crema aus italienischer Röstung in Deutschland konsumiert, so kehrt sich dieser Trend seit einigen Jahren um. Im Jahr 2009 wurde mehr als das Doppelte des in Deutschland konsumierten Espressos in Deutschland geröstet als aus Italien importiert.

„Espresso und Caffè Crema sind weiterhin stark gefragt. Diese Mischungen werden vorrangig in Vollautomaten eingesetzt und sind die Grundlage für den von Vielen zu Hause und unterwegs so geliebten Cappuccino und Latte Macchiato“, so Holger Preibisch.

Markt für Einzelportionen wächst stetig
Der große Wachstumstrend bei Pad- und Kapselsystemen hält weiter an. Im vergangenen Jahr konnte der Absatz um rund 15 Prozent gesteigert werden. Seit 2004 ist der Konsum von Einzelportionen um das Zehnfache gewachsen.

Mehr Kaffee zu Hause getrunken
Der Außer-Haus-Markt musste im weltwirtschaftlich schwierigen Jahr 2009 einen Rückgang hinnehmen. Kurzarbeit und vermehrte Arbeitslosigkeit sowie reduzierte Geschäftsreisen wirkten sich auf das Konsumverhalten der Deutschen aus. „Viele Bundesbürger haben in 2009 aus Mangel an Gelegenheiten ihren Kaffee nicht wie sonst zuvor im Büro, in der Fabrik oder auf Geschäftsreisen getrunken sondern zu Hause“, sagt Holger Preibisch. Zum Außer-Haus-Markt zählen neben Gastronomie und Hotellerie auch Kantinen, Krankenhäuser und der Konsum am Arbeitsplatz. Der Anteil des Außer-Haus-Marktes lag 2009 bei 25 Prozent des Gesamtmarktes.

Löslicher Kaffee wächst kontinuierlich
Das vierte Jahr in Folge ist der Absatz von löslichem Kaffee gestiegen. Preibisch erklärt: „Das Wachstum für löslichen Kaffee ist Folge des Trends der einfachen Zubereitung. Löslicher Kaffee ist die komfortabelste und schnellste Art, Kaffee zuzubereiten.“ Der Marktanteil für löslichen Kaffee liegt bei rund 8 Prozent.

Zertifizierte Kaffees auf Vorjahresniveau
Entgegen der Erwartungen ist der Marktanteil von zertifizierten Kaffees (einschließlich Bio-Kaffees) im Jahr 2009 nicht gestiegen, sondern blieb auf Vorjahresniveau bei zwei bis drei Prozent. „Der Konsument hat insbesondere in den Supermärkten von dem breiten Sortiment der zertifizierten Kaffees weniger Gebrauch gemacht als erwartet. Hier ist aber weiterhin Wachstumspotenzial für die Zukunft des Kaffees“, so Holger Preibisch.


Lust auf Tiefkühlkost ungebrochen

April 22, 2010

Quelle: Pressemitteilung Tiefkühlinstitut, 22. April 2010

Der deutsche Tiefkühlmarkt verzeichnete 2009 ein weiteres Wachstum. Die Gesamtabsatzmenge für Tiefkühlkost lag bei 3,22 Millionen Tonnen und damit um 0,7 Prozent über dem Vorjahresergebnis (3,20 Mio. t). Der Gesamtumsatz belief sich auf 11,275 Milliarden Euro und stieg damit im Vergleich zu 2008 (11,160 Mrd. €) um 1 Prozentpunkt.


Somit konnte die Angebotsform ihre Stabilität am Markt und die hohe Bedeutung in der Lebensmittelwirtschaft einmal mehr bestätigen, und das trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Die Beliebtheit tiefgekühlter Produkte beim Verbraucher war ungebrochen: Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch  wuchs um 300 Gramm auf 39,3 kg und nahm damit um 0,8 Prozent zu. Der Verbrauch pro Haushalt lag im vergangenen Jahr bei 81,2 kg. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Wachstum um 0,9 Prozent – bei gleich bleibender Haushaltsgröße. Hier zeichnete sich also eine deutliche Verbrauchsintensivierung ab.

Die Tiefkühlkost – eine tragende Säule im LEH
Die Gesamtentwicklung von Tiefkühlkost im Lebensmittelhandel ist äußerst stabil. Mit 1,74 Millionen Tonnen konnte der LEH (inkl. Heimdienste und Discounter) ein Absatzplus von 0,7 Prozent erreichen. Wertmäßig erzielte die Branche mit 6,738 Milliarden Euro eine Umsatzsteigerung um 1,2 Prozent. Leichte Schwankungen gab es lediglich in Bezug auf die einzelnen Produktgruppen. TK-Fisch und TK-Gemüse verzeichneten im vergangenen Jahr einen geringen Absatzrückgang. Dahingegen durften sich die TKSegmente Backwaren und Snacks über ein leichtes Wachstum freuen. Auf der Beliebtheitsskala ganz oben waren TK-Pizza und TK-Gerichte zu finden. Das beliebteste Segment im Lebensmittelhandel stellten die TK-Gerichte dar.

Hier in erster Linie die Teilgerichte, die erst am heimischen Herd – durch Zugabe weiterer Komponenten oder Beilagen – zu einem kompletten Gericht werden.

Marken- und Premiumprodukte nehmen wieder spürbar an Bedeutung zu. Als „Homing“ wird der neue Trend zum Kochen in den eigenen vier Wänden bezeichnet – man isst weniger auswärts. Dabei werden conveniente Produkte aufgrund ihrer einfachen Handhabung und vielfältigen Einsetzbarkeit klar bevorzugt. Zudem profiliert sich das „Frische-Image“ von Tiefkühlkost zunehmend.

Ohne Tiefkühlprodukte geht im GV-Bereich gar nichts
Die erfreuliche Entwicklung des Tiefkühlmarktes schlug sich auch im GVBereich nieder: Mit einer Gesamtabsatzmenge von 1,49 Millionen Tonnen wuchs dieser Bereich um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beim Umsatz schlug eine Steigerung um 0,8 Prozent auf 4,538 Milliarden Euro zu Buche. Das stärkste Wachstum im GV-Bereich erzielte die Produktgruppe Backwaren – allen voran generierten die TK-Brötchen die größten Zugewinne. Leichte Einbußen verzeichneten die Segmente Fisch und Kartoffelerzeugnisse. Auffallend war, dass Teilgerichte, wie beispielsweise Soßen, durch ihren hohen Conveniencegrad auch im Großverbrauchersegment immer mehr Verwender fanden.

Das leichte Wachstum im Bereich der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung ist umso positiver zu bewerten, da der Verbraucher im vergangenen Jahr wesentlich zurückhaltender in Bezug auf den Außer-Haus-Verzehr war. Zudem haben viele Kantinen im Zuge der zunehmenden Kurzarbeit eine spürbare Reduktion der Kantinenbesuche verzeichnet.Dahingegen wuchsen die Besucherzahlen in Quick-Service-Restaurants und in einigen Bereichen der Gemeinschaftsverpflegung – wie beispielsweise in Schulen – letzteres nicht zuletzt durch die aktuelle Gesetzgebung beeinflusst.

Coole Aussichten für die Branche
Die Tiefkühlwirtschaft blickt auch weiterhin positiv in die Zukunft: Die Märkte werden sich erholen und eine Stabilisierung des Marktes sowie weiteres Wachstum – sowohl im LEH als auch im GV-Bereich – ermöglichen.

Angesichts limitierter Truhenflächen im Handel und eingeschränkter Lagerkapazitäten in den Haushalten muss die Branche daran arbeiten, die Umschlagsgeschwindigkeit der Tiefkühlprodukte zu erhöhen.

Die Hersteller stellen sich dieser Herausforderung mit ihrer uneingeschränkten Innovationskraft und -vielfalt, indem sie kontinuierlich neue, spannende, conveniente Produkte auf den Markt bringen und dabei auch zunehmend Aspekte einer gesunden Ernährung berücksichtigen. Hinzu kommt ein Vorteil, der für die Tiefkühlkost spricht: Die Frische!


Bier im Außer-Haus Markt 2009

April 22, 2010

Quelle: cafe-future.net, 21. April 2010

2009 war für Bier und Biermischgetränke ein schwieriges Jahr im Außer Haus Markt. Während sich der Gesamtmarkt der Getränke bei den 16- bis 39-Jährigen im Umsatz um 17,6 % rückläufig entwickelte, konnten sich Bier und Biermischgetränke dieser Tendenz nicht entziehen. Vor allem die Biermischgetränke hatten mit einem Umsatzminus von fast 22,5 % zu kämpfen, das im Wesentlichen aus dem ausgefallenen Sommer und der generellen Konsumzurückhaltung junger Zielgruppen im Außer-Haus Markt resultiert.

Dagegen war der Bierumsatz mit einem Minus von 14,7 % weniger stark rückläufig als der gesamte Getränkemarkt. Im Monat Juni ist allerdings eine deutliche Umsatzlücke zu erkennen, da im Vorjahr neben besserem Wetter auch die Fußball Europameisterschaft in Österreich stattgefunden hat.

Insgesamt haben sich die langfristigen Trends fortgesetzt. Ein starken Rücklauf und damit auch entsprechende Marktanteilsverluste haben die klassischen Kneipen zu verzeichnen. Machten sie 2008 noch rund ein Viertel der Bierumsätze in der Zielgruppe bis 39 Jahre aus, standen die Kneipen im Jahr 2009 nur noch für 23,6 % des Bierumsatzes. Daher geht dieser Gastronomietyp schweren Zeiten entgegen.

Bar/Lounges auf der anderen Seite waren vom rückläufigen Biermarkt weniger stark betroffen, sodass diese anteilig im Biermarkt zulegen konnten. Dabei bauten die Bar/Lounges ihren Flaschenbieranteil als eine der wenigen Locations gegenüber dem Vorjahr aus. Gerade bei jüngeren Zielgruppen wird Bier gern aus der Flasche verzehrt, ein Potenzial für Brauereien kommunikativ mit Konsumenten stärker in Kontakt zu treten.

Autor: Jan-Fredrik Stahlbock
Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel ’GfK TrinkTrends’ der GfK Panel Services in Nürnberg.
Quelle: Basis: 32,9 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16-49 Jahre; Außer-Haus Konsum Getränke im Bereich Gastronomie und On-the-go (ohne Arbeitsplatz, Kantine, Schule).


Vendingbranche sieht Talsohle durchschritten

April 21, 2010

Quelle: cafe-future.net, 21. April 2010

Wie der Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e.V. (BDV) anlässlich seiner Jahrestagung in Erfurt mitteilte, haben Automaten Ihre Bedeutung bei der Distribution von Getränken und Snacks ausbauen können.

Derzeit gibt es in Deutschland über 500.000 Verkaufsautomaten, davon rund 300.000 Heißgetränkeautomaten, 130.000 Kaltgetränkeautomaten und 70.000 Snackautomaten. Der BDV schätzt den Umsatz, der mit dem Verkauf von Getränken und Snacks aus Automaten erzielt wurde, auf über 2 Mrd. Euro jährlich.

Und die Zukunftsaussichten sind gut: Die Automatendichte liegt in Deutschland deutlich niedriger als in Italien, in den Niederlanden in der Schweiz oder in Frankreich. Zudem wünschen sich die deutschen Konsumenten mehr Automaten, wie der BDV in einer Marktstudie herausgefunden hat. Die Branche bleibt deshalb auf Wachstum eingestellt.


Täglich eine kleine Flasche Bier je potenziellem Verbraucher

April 21, 2010

(Wiesbaden, 21. April 2010) Der Bierkonsum der Deutschen sinkt und sinkt. Durchschnittlich trinkt jeder potentielle Verbraucher (Deutsche ab 15 Jahre) eine kleine Flasche Gerstensaft (0,33 Liter) pro Tag. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit.

Der durchschnittliche Jahresverbrauch lag zuletzt bei 121,4 Litern. Vor 30 Jahren waren es noch knapp 146 Liter. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 86,1 Millionen Hektoliter Bier konsumiert. Diese Menge schließt auch Biermischungen, aber nicht alkoholfreies Bier und Malztrunk ein.

Dieser sog. Inlandsverbrauch errechnet sich aus dem versteuerten Absatz, in dem auch die importierten ausländischen Biere enthalten sind, zuzüglich Bier, das von Brauereien unentgeltlich als Haustrunk an ihre Angestellten abgegeben wird. Exporte sind im Inlandsverbrauch nicht enthalten.