USA: Top 100 Foodservice-Ketten mit neuesten Zahlen

Juli 13, 2010

Quelle: cafe-future.net, 13. Juli 2010

2009 erzielten die 100 größten Foodservice-Marken im US-Markt 205,679 Mrd. $ Umsatz (Vj.: 205,774), ein minikleines Minus von 95 Millionen. Es war ein hartes Jahr. Dass die Größten der Branche inklusive Expansion keine Mehrumsätze erzielen können, das hat es schon lange nicht mehr gegeben.

Hier die Top 10:

1. McDonald’s 31,032 Mrd. $ (Vj.: 29,987)

2. Subway 9,999 Mrd. $ (9,637)

3. Burger King 8,882 Mrd. $ (9,152)

4. Wendy’s 7,919 Mrd. $ (8,009)

5. Starbucks 7,415 Mrd. $ (7,755)

6. Taco Bell 6,800 Mrd. $ (6,700)

7. Dunkin’ Donuts 5,110 Mrd. $ (4,955)

8. Pizza Hut 5,000 (5,500)

9. KFC 4,900 Mrd. $ (5,200)

10. Applebee’s 4,372 Mrd. $ (4,486)

Der Umsatz der Top 100 kommt aus 194.512 Units (Vj.: 193,291). Es führen im Unit-Ranking Subway (23.034), Canteen Services (18.250), McDonald’s (13.980), Starbucks Coffee (10.553) und Pizza Hut (7.566).

Der Weltmarktführer konnte in seinem Heimatland 3,49 % Systemwachstum verbuchen, ein überragender Wert, gemessen an den Entwicklungszahlen der anderen großen Player. Burger King, Wendy’s, Starbucks, Pizza Hut und KFC, sie alle mussten Rückgänge in Kauf nehmen. Ebenfalls im Plus: Subway, Taco Bell und Dunkin’ Donuts.

Vom Gesamtvolumen entfallen gut 42 % auf Burger & Co., 15,2 % auf Casual Dining, 10 % auf Contract Catering, 6,3 % auf Chicken und 6,1 % auf Pizza. Das Ranking umfasst den kompletten Außer-Haus-Markt inklusive aller Restaurant-Kategorien, Hotel-Gastronomie, Contract Catering sowie die Foodservice-Erlöse der C-Stores. Hotels etwa steuern 2,8 % und C-Stores 1,2 % zum wertmäßigen Top 100-Volumen bei. Sie repräsentieren also vergleichsweise kleine Teilmärkte.

Von allen Kategorien gelang wieder dem jungen Marktsegment Bakery Cafés (1,25 % vom Gesamten) das größte Wachstum, nämlich 5,3 % (Vj.: 16,2 %). Die Gruppe der Burger-Boys erzielte 1,39 % plus (Vj.: +5,68 %). Chicken war mit 0,58 % rückläufig (Vj.: +2,91 %), und auch Pizza musste mit 2,91 % Rückgang schwer kämpfen (Vj.: +1,10 %). Am stärksten der Rückgang in der Kategorie Coffee mit -4,38 % (Vj.: +6,97 %).

2009 waren in USA geprägt von hoher Arbeitslosigkeit, schwacher Konjunktur und bescheidener Konsumstimmung. Im Jahr nach der Lehman Brothers-Pleite waren Kleinpreisartikel und Sparangebote das ganz große Thema.

Insgesamt konnten von den Top 100 52 Namen Plus erzielen, 47 holten ein Minus ein und in einem Fall war es eine Nullrunde.

Wie gewaltig das Kettengeschäft in USA im Foodservice-Markt ist, zeigt auch folgende Kennziffer: 54 der Top 100 Marken sind eine Milliarden-Sache. Und die Nummer 100, Krispy Kreme Doughnuts, bringt’s immerhin noch auf 464 Mio. $ (-7 %).

Und auch folgendes ist spannend: Die mit Abstand höchsten Erlöse pro Durchschnittsbetrieb hat die Restaurant-Marke The Cheesecake Factory mit 9,597 Mio. $ pro Unit. Ein leicht fallender Wert, denn noch vor zwei Jahren lag die Marke über den 10 Mio.-$-Hürde. Es folgen dann Olive Garden (4,8), P.F. Chang’s, China Bistro (4,7).

Das Ranking wurde, wie in vielen Vorjahren, von der Branchenzeitung Nations’ Restaurant News erstellt. Das Blatt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Daten keinerlei internationale Erlöse enthalten.

Und wissen muss man auch, dass die systemweiten Foodservice Sales (Umsätze einer Marke an der Schnittstelle zum Verbraucher) etwas komplett anderes sind als die Foodservice Revenues der großen Comapnies. Sie enthalten ausschließlich die Eigenregie-Erlöse und die Franchisegebühren. In diesem Ranking dann führen in USA die Compass Group mit knapp 7,9 Mrd. $ gefolgt von den Darden Restaurants, der Aramark Holding, der Starbucks Corporation und Sodexo.

Advertisements