Deutsche Hotels investieren kräftig weiter

September 30, 2010

Studie „Hotel Upgrade 2010“: 80 Prozent der Betriebe setzen Modernisierungsbudgets konsequent um

(Hamburg, 30. September 2010) Gewaltiger Investitionsschub in der Hotellerie: Die zu Jahresanfang erfolgte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzte eine ungeahnte Investitionskraft in der Hotelbranche frei. Knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe starten bzw. planen Renovierungen und Erweiterungen ihrer Gästezimmer. Der größte Teil der Modernisierungen soll bis Ende März 2011 erledigt sein. Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (BTG), Scheeßel bei Hamburg. In der Studie „Hotel Upgrade 2010“ sind die Aussagen von 350 Hotels zu den Investitionsplänen für alle Bereiche vom Gästezimmer bis zur Kaffeeversorgung zusammengefasst.

Gut 50% der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.
Gut 50% der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

„Moderne und komfortable Gästebetten stehen bei den Investitionen besonders im Fokus“, berichtet BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. Bei über 80 Prozent der Investitionen in die Gästezimmer werden neue (bis zu 30 cm dicke) Matratzen geordert. Ebenso stark gefragt sind neue Betttextilien (79%) und neue Bettgestelle (57%). „Das moderne Hotelbett muss sich eben in punkto Komfort, Schlafgefühl und Sauberkeit stets neu beweisen – daher wird hier viel Budget aufgewendet“, so Lambracht.

In moderne Küchen- und Gartechnik investieren über die Hälfte der befragten Hotels. Rund ein Drittel ergänzt ihre Küche mit weiteren Geräten (Herde, Garstationen etc.) und zwei Drittel ersetzen die bestehenden Geräte durch neue Modelle. Im Fokus stehen Kombidämpfer (40%) und energiesparende Kühltechnik (41% der Investitionen im Küchenbereich). Weitere 32 Prozent erneuern auch ihre Spültechnik.

Das Ambiente des Restaurants ist seit jeher ein sehr wichtiges Kriterium – nicht nur bei professionellen Testessern. 68 Prozent der befragten Hotels renovieren oder modernisieren ihre Speiseräume und verschaffen dem Gast eine moderne Anmutung. Dabei stehen der gedeckte Tisch (59% schaffen neues Tischporzellan, Besteck und Gläser an) und zeitgemäße Tischtextilien (58%) im Vordergrund.

Nachdem das Tagungsgeschäft wieder anzieht, passiert auch im stark umkämpften MICE-Geschäft eine Menge. 35 Prozent der befragten Hotels bessern ihre Tagungsflächen auf. Der Großteil der Investitionen (87%) fließt in neue Tagungs- und Kommunikationstechnik.

Bei den Hotels mit Fitnessbereichen hat die Hälfte ein Budget für neue Geräte bereit gestellt. Angeschafft werden sowohl Ersatzgeräte als auch neue Fitnesstrainer.

Interessant: der Trend zum Daytime Spa ist ungebrochen. Neun Prozent aller befragten Hotels wollen bis Ende 2011 erstmals einen Wellnessbereich einrichten. Bei den Hotels, die bereits über einen Wellnessangebot verfügen, wird sowohl in die räumlichen Bedingung investiert (56 %) wie auch in neue und weitere Anwendungen (60%).

Aber auch in die Bereiche, die der Gast nicht direkt wahrnimmt wird investiert. Rund 6 Prozent wollen in modernste Gäste-Kommunikationsanlagen (Hotel-TV, WLAN) investieren und 36 Prozent setzen auf zukunftsweisende Online-Reservierungstechnologie. Auch mit umweltfreundlichen Heizungsanlagen lässt sich nicht nur Energie sparen (38%) sondern man bewegt sich dadurch auch auf dem Weg zum „Grünen Hotel“.

Die Studie „Hotel Upgrade 2010“ ist für 390 Euro zzgl. 19% MwSt. zu beziehen bei The Business Target Group GmbH, Tel. ++49 (0)4263 301 300. Weitere Infos: www.foodservice-intelligence.de/studienreports.php


Außer-Haus-Markt Zahl des Monats – September 2010: Nur knapp 28% der deutschen Hotels setzen auch auf Social Media

September 30, 2010

Twitter, Facebook & Co. setzen sich nur allmählich durch: Lediglich 27,8 Prozent der deutschen Hotels setzen regelmäßig Social-Media-Plattformen für Marketing und PR ein. Dabei liegt Facebook (72% der Häuser mit Social-Media-Strategie) klar vorn. Aktive Netzwerkarbeit über Xing.com ist bei gerade einmal 47% der Hotels mit Affinität zur Online-PR-Arbeit ein wichtiges Thema. Den Micro-Bloggingdienst Twitter.com (Nachrichten von maximal 140 Zeichen Länge) benutzen nur rund 37 Prozent der „Social-Media“-Hotels und eigene Hotelvideos bei Youtube.de verbreiten nur etwa 22 Prozent der Häuser. Eigene Blogs sind nur bei 18 Prozent der Hotels mit Hang zu den Social-Media ein Thema.

(Quelle: The Business Target Group GmbH – Untersuchung von 565 Hotels, Juni 2010)

Top 10 Hotels, die am meisten twittern – Spitzenreiter ist das privat geführte Hansa Apart Hotel Regensburg noch vor Best Western Hotels Deutschland (Quelle: Consale GmbH / hotel-newsroom.de)

Top 10 Hotels, die am meisten twittern – Spitzenreiter ist das privat geführte Hansa Apart Hotel Regensburg noch vor Best Western Hotels Deutschland (Quelle: Consale GmbH / hotel-newsroom.de)


Umsatz im Außer-Haus-Markt stabilisiert sich im 1. Halbjahr 2010

September 25, 2010

Quelle: Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, 24. September 2010

Der private Konsum im deutschen Außer-Haus-Markt ist im ersten Halbjahr 2010 relativ stabil. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 sanken laut Angaben der npdgroup Deutschland die Umsätze zwar erneut um 0,5%, das Minus in 2009 betrug jedoch im Vergleich zu 2008 noch fast 2%. Insgesamt belaufen sich die Halbjahresumsätze im Außer-Haus-Markt in 2010 auf insgesamt 30 Mrd. Euro*.

Der leichte Umsatzrückgang ergibt sich aus einer weiterhin sinkenden Zahl der Besucher um 1,1%. Dagegen sind die Durchschnittsausgaben pro Gast um 0,7% auf 5,61 Euro angestiegen.

Mit Zuwächsen um 1,3% bzw. um 0,6% entwickelten sich die Umsätze in der Arbeitsplatzverpflegung und im Quickservicebereich mit Abstand am besten. Die beiden Teilbereiche Erlebnisgastronomie sowie Hotellerie und Fullservice liegen hingegen bei den Umsätzen mit 1,8% bzw. 1,4% im Minus.

Das leicht negative Gesamtergebnis sowie die unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Segmenten sind unter anderem auf zwei Faktoren zurückzuführen. Zum einen auf den kalten Winter in Deutschland, zum anderen auf die Nachwirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise und die damit verbundene Verlagerung des Konsum hin zu preiswerteren Alternativen. Dank der wieder zunehmenden Beschäftigung stiegen auch die Gästezahlen in den Firmenkantinen wieder an.

* Werte ohne institutionelle oder geschäftliche Verpflegung. Die Daten stammen von der npdroup Deutschland und CREST

Weitere Informationen:
Olivier Kölsch
Tel.: +49 30 200786-157
Fax.: +49 30 200786-257
okoelsch@bve-online.de


Studie „Hotel Upgrade 2010“: 80 Prozent der Hotels setzen Modernisierungsbudgets konsequent um

September 23, 2010

(Hamburg, 24. September 2010) Gewaltiger Investitionsschub in der Hotellerie: Die zu Jahresanfang erfolgte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzte eine ungeahnte Investitionskraft in der Hotelbranche frei. Knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe starten bzw. planen Renovierungen und Erweiterungen ihrer Gästezimmer. Der größte Teil der Modernisierungen soll bis Ende März 2011 erledigt sein. Gut 50% der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (BTG), Scheeßel bei Hamburg. In der Studie „Hotel Upgrade 2010“ sind die Aussagen von 350 Hotels zu den Investitionsplänen für alle Bereiche vom Gästezimmer bis zur Kaffeeversorgung zusammengefasst.

Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.
Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

„Moderne und komfortable Gästebetten stehen bei den Investitionen besonders im Fokus“, berichtet BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. Bei über 80 Prozent der Investitionen in die Gästezimmer werden neue (bis zu 30 cm dicke) Matratzen geordert. Ebenso stark gefragt sind neue Betttextilien (79%) und neue Bettgestelle (57%). „Das moderne Hotelbett muss sich eben in punkto Komfort, Schlafgefühl und Sauberkeit stets neu beweisen – daher wird hier viel Budget aufgewendet“, so Lambracht.

In moderne Küchen- und Gartechnik investieren über die Hälfte der befragten Hotels. Rund ein Drittel ergänzt ihre Küche mit weiteren Geräten (Herde, Garstationen etc.) und zwei Drittel ersetzen die bestehenden Geräte durch neue Modelle. Im Fokus stehen Kombidämpfer (40%) und energiesparende Kühltechnik (41% der Investitionen im Küchenbereich). Weitere 32 Prozent erneuern auch ihre Spültechnik.

Das Ambiente des Restaurants ist seit jeher ein sehr wichtiges Kriterium – nicht nur bei professionellen Testessern. 68 Prozent der befragten Hotels renovieren oder modernisieren ihre Speiseräume und verschaffen dem Gast eine moderne Anmutung. Dabei stehen der gedeckte Tisch (59% schaffen neues Tischporzellan, Besteck und Gläser an) und zeitgemäße Tischtextilien (58%) im Vordergrund.

Nachdem das Tagungsgeschäft wieder anzieht, passiert auch im stark umkämpften MICE-Geschäft eine Menge. 35 Prozent der befragten Hotels bessern ihre Tagungsflächen auf. Der Großteil der Investitionen (87%) fließt in neue Tagungs- und Kommunikationstechnik.

Bei den Hotels mit Fitnessbereichen hat die Hälfte ein Budget für neue Geräte bereit gestellt. Angeschafft werden sowohl Ersatzgeräte als auch neue Fitnesstrainer.

Interessant: der Trend zum Daytime Spa ist ungebrochen. Neun Prozent aller befragten Hotels wollen bis Ende 2011 erstmals einen Wellnessbereich einrichten. Bei den Hotels, die bereits über einen Wellnessangebot verfügen, wird sowohl in die räumlichen Bedingung investiert (56 %) wie auch in neue und weitere Anwendungen (60%).

Aber auch in die Bereiche, die der Gast nicht direkt wahrnimmt wird investiert. Rund 6 Prozent wollen in modernste Gäste-Kommunikationsanlagen (Hotel-TV, WLAN) investieren und 36 Prozent setzen auf zukunftsweisende Online-Reservierungstechnologie. Auch mit umweltfreundlichen Heizungsanlagen lässt sich nicht nur Energie sparen (38%) sondern man bewegt sich dadurch auch auf dem Weg zum „Grünen Hotel“.


1. Hj. 2010: Heißgetränkekonsum im Außer-Haus-Markt

September 15, 2010

Quelle: cafe-future.net, 15. September 2010

Obwohl die Ausgabenentwicklung für Getränke Außer-Haus (Gesamt) im 1. Halbjahr 2010 weiter rückläufig ist (-9,0 %; Altersklasse 16-49 Jahre), zeichnet sich im Vergleich zum Vorjahr zunehmend eine Normalisierung ab. Hier zeigt sich zudem, dass sich das Weggehverhalten stärker normalisiert je älter die Zielgruppen sind: So liegt der Ausgabenrückgang für die 40-49-Jährigen bei nur noch -4,8 %.

Wie im Vorjahr entwickeln sich dabei die Ausgaben für Heißgetränke Außer-Haus mit -9,4 % nahezu proportional zum Gesamtmarkt. Allerdings gibt es hier noch deutlichere Unterschiede in der Altersstruktur: Während jüngere Konsumenten nach wie vor stark beim Konsum von Heißgetränken einsparen, ist das Segment bei den 40-49-Jährigen mit
-0,8% nahezu stabil. Gleichzeitig ist diese Altersgruppe für das Segment die wichtigste. Rund jeder vierte Euro für Getränke Außer-Haus wird hier für das Kännchen Kaffee oder die Tasse Tee ausgegeben.

Für Kaffee Außer-Haus setzt sich der Trend zurück zu traditionellem Filterkaffee fort: Der Ausgaben-Anteil steigt von 42,6 % auf
44,4 % bezogen auf die Gesamtausgaben für Kaffee Außer-Haus. An Bedeutung verlieren dementsprechend Varianten mit Milch, wie z. B. Cappuccino und Latte Macchiato. Hierbei wird insbesondere seltener zu Varianten mit Flavour gegriffen.

Der Trend weg von milchigem Kaffee zeigt sich auch bei der Entwicklung des kleinsten Segments im Kaffeemarkt, dem Espresso: Der einzige Bereich mit Umsatzwachstum (+ 10,0 %) steigert den Ausgabenanteil auf
3,9 %.

Neben der weiteren Entwicklung des konsumativen Umfelds werden für die Entwicklung der Heißgetränke Außer-Haus sicherlich die Temperaturen im Herbst/Winter, der Hauptsaison für Heißgetränke, einen entscheidenden Einfluss auf das Gesamtjahresergebnis haben.

(Autor: Frank Reichert / Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel „GfK TrinkTrends“ der GfK Panel Services in Nürnberg. Quelle: Basis: 32,9 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16-49 Jahre; Außer-Haus-Konsum Getränke im Bereich Gastronomie und On-the-go (ohne Arbeitsplatz, Kantine, Schule). ulrike.singer@gfk.com)


Anuga Foodservice – Plattform für Dialog zwischen Ernährungsindustrie und Entscheidern im Außer-Haus-Markt

September 14, 2010

(Berlin, 03. September 2010) Die Anuga ist die Weltleitmesse für die Lebensmittel- und Getränkewirtschaft. Über 6.500 Aussteller aus 100 Ländern präsentieren sich in 10 Fachmessen unter einem Dach. 2011 geht die Anuga Foodservice als neue Fachmesse unter dem starken Dach der Anuga an den Start. Sie richtet sich speziell an die Fachbesuchergruppen aus dem Außer-Haus-Markt.

Der Außer-Haus-Markt ist in Deutschland neben dem Lebensmitteleinzelhandel der zweite, wichtige Vertriebsweg für die Ernährungsindustrie. Rd. 11,5 Mio. Besuche verzeichnet der Markt jährlich. Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage in 2009 fielen die Umsätze im deutschen Außer-Haus-Markt nach Angaben von CRESTonline Deutschland, dem Panel der npdgroup deutschland GmbH, im Vergleich zum Vorjahr um 1,4% auf 63,3 Mrd. Euro. Für 2010 zeichnet sich im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs eine leichte Erholung des Außer-Haus-Marktes ab. Im ersten Halbjahr gingen die Umsätze allerdings nochmals leicht um 0,5% zurück. Rückgänge mussten weiterhin die Erlebnisgastronomie und die Hotellerie verbuchen, während die Schnellrestaurants und die Arbeitsplatz- und Ausbildungsplatzgastronomie sich bereits erholen konnten.

Auch der internationale Außer-Haus-Markt bietet große Potentiale für deutsche Lebensmittel. So wurden in 2008 in den USA 340 Mrd. €, in Großbritannien 58 Mrd. €, in Italien 54 Mrd. € und in Frankreich 49 Mrd. € umgesetzt. Umgerechnet auf die Anzahl der Einwohner der Länder betragen die Pro-Kopf-Ausgaben für Essen außer Haus zwischen knapp 800 Euro in Deutschland und fast 1.200 Euro in den USA (2008).

Die Anuga Foodservice präsentiert 2011 erstmals die Wahl zum „Koch des Jahres”. Mit dem neuen Wettbewerb fördert die Anuga die besten Küchenchefs Deutschlands und präsentiert diese einer breiten Öffentlichkeit. So stärkt die Anuga ihr Profil als Gastronomiemesse und als Treffpunkt für Köche aus Deutschland und der Welt.

Spitzenköche und Produkte der Ernährungsindustrie – passt das zusammen? Die Antwort lautet ja!

Von der Spitzengastronomie gehen Impulse und Trends aus, die von der Produktentwicklung in neuen Rezepturen der Industrie aufgegriffen werden und in Innovationen umgesetzt werden.

Küchenchefs sind kritische Kunden – Produkte, die in der professionellen Gastronomie erfolgreich zum Einsatz kommen, müssen höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Daher arbeiten viele Unternehmen der Ernährungsindustrie nicht nur im Marketing eng mit Küchenleitern zusammen und profitieren vom gastronomischen Know-How.

Das Trendthema Produkte aus der Region zeigt auf, wie Impulse von der Gastronomie auf die Ernährungsindustrie übertragen werden können. Heute zählt das Angebot von Lebensmittelspezialitäten aus der Region zu einem der interessantesten Wachstumssegmente im Handel und in der mittelständischen Ernährungsindustrie. Diese Renaissance geht stark auf das Engagement der Neuen Deutschen Küche mit ihren kreativen Küchenchefs zurück. Dieser Trend hilft gerade den kleinen und mittleren Unternehmen der Ernährungsindustrie bei der Profilierung ihrer Produkte und im Überlebenskampf im harten Wettbewerb.

Die Anuga Foodservice präsentiert das Produktangebot der Ernährungsindustrie, das vor allem den Köchen in der Gemeinschaftsverpflegung und der Gastronomie wichtige Hilfestellungen für die Gestaltung eines abwechslungsreichen und zugleich preisgünstigen Speisenangebotes bietet. Neben der im Rampenlicht stehenden (Spitzen-)Gastronomie sind im Alltag für die Kunden vor allem die Marktsegmente der Schnellrestaurants, die Ausbildungs- und Arbeitsplatzverpflegung und die Sozialverpflegung die wichtigsten Anbieter und damit die entscheidenden Märkte für die Ernährungsindustrie. Convenience-Produkte der Ernährungsindustrie sind aus den professionellen Küchen der Gastronomie heute nicht mehr wegzudenken. Sie sorgen für Angebotsvielfalt, konstante hochwertige Qualität und günstige Preise für den Kunden.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) ist der wirtschaftspolitische Spitzenverband der Ernährungsindustrie in Deutschland. Sie ist ideelle Trägerin der Anuga und organisiert gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) den deutschen Gemeinschaftsstand, an dem sich zahlreiche Unternehmen aus verschiedenen Bundesländern beteiligen.


US-Hotelketten weltweite Markenführer

September 10, 2010

Global Hospitality Compendium“ bietet erstmals Profile von 1.300 Hotelketten mit Detaildaten und zentralen Ansprechpartnern

(Hamburg, 10. September 2010) Die Top 10 der am stärksten verbreiteten Hotelsignets werden von den US-Hotelkonzernen beherrscht. Aber auch auf den anderen Kontinenten entwickeln sich starke regionale Gruppen. Eine Übersicht der 1.300 größten Hotelmarken weltweit bietet nun das „Global Hospitality Compendium 2010“. Der Report der The Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg, ist ab September als Printausgabe in drei Bänden erhältlich.

Cover Global Hospitality Compendium 2010
„Die Markenhotellerie weltweit wird von internationalen US-Ketten wie InterContinental Hotels Group, Choice, Wyndham, Hilton, Marriott und Starwood dominiert“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer der zur Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag gehörenden The Business Taget Group GmbH. So ist allein Choice mit insgesamt elf Hotelmarken und knapp 554.000 Gästezimmern weltweit präsent. Die InterContinental Hotels Group (IHG) kommt mit acht Marken auf rund 634.000 Zimmer global. Der Report „Global Hospitality Compendium 2010“ listet die Hotelmarken-Profile übersichtlich mit zentralen Ansprechpartnern auf.

Hotelketten mit den meisten Hotelmarken: (Hotelketten sind zentral geführte Hotelgesellschaften mit mindestens 5 Hotels je Marke)

  • Accor Hospitality – 12 Hotelmarken (z.B. Sofitel, Novotel, Mercure, Ibis, Formule 1, Pullman, MGallery, All Seasons)
  • TUI Group – 12 Hotelmarken (z.B. Iberotel, Grupotel, Grecotel, Riu, Robinson)
  • Wyndham Worldwide – 12 Hotelmarken (z.B. Wyndham Hotels & Resorts, Super 8 Motels, Howard Johnson, Tryp by Wyndham etc.)
  • Choice – 11 Hotelmarken (z.B. Clarion, Comfort, Quality, Econo Lodge)
  • Marriott Int. – 11 Hotelmarken (z.B. Marriott, Renaissance, JW Marriott, The Ritz-Carlton, Edition Hotels, Autograph Collection)
  • Hilton Worldwide – 9 Hotelmarken (z.B. Hilton, Conrad, Waldorf-Astoria, Hilton Garden Inn)
  • Starwood Hotels & Resorts – 9 Hotelmarken (z.B. Sheraton, Four Points by Sheraton, Westin, Le Méridien, W, aloft. St. Regis)
  • Hyatt Hotels – 8 Hotelmarken (z.B. Hyatt, Hyatt Regency, Grand Hyatt, Park Hyatt, Andaz)
  • InterContinental Hotels Group (IHG) – 8 Hotelmarken (z.B. InterContinental, Holiday Inn, Holiday Inn Express, Crowne Plaza, Candlewood)
  • Carlson – 5 Hotelmarken (z.B. Park Plaza, Country Inns & Suites, Radisson)

Der Bezug des Reports (auf Wunsch auch als pdf-Datei) kostet bis 15. September nur 445 Euro, danach 595 Euro (Nettopreise, d.h. zzgl. 19 Prozent Mehrwertsteuer). Das „Global Hospitality Compendium“ erscheint erstmals und ergänzt die umfangreiche Hoteldatenbank der The Business Target Group.