Hotellerie gibt ihren Hausbanken gute Noten

Finanzierungen für Renovierungen und Ausbauten in Beherbergungsbetrieben zu fairen Konditionen

(Hamburg, 27. Januar 2011) Die Bankenkrise ist weitgehend überstanden, zumindest gilt dies für die Hotellerie. 30 Prozent der deutschen Hotels haben im vergangenen Jahr eine Fremdfinanzierung in Anspruch genommen. Für die meisten Kredite (knapp 38%) hatten sich die Zinsen und Konditionen wieder verbessert. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (BTG) bei 415 Hotels in ganz Deutschland hervor. Lediglich bei jedem fünften Kreditgeschäft seien die Konditionen etwas schlechter als in den Jahren zuvor gewesen, heißt es von den befragten Hotelmanagern.

Hotelinvestitionen 2011 - Finanzierungsfragen
„Der ungeheure Investitionsschub, der zum Glück durch die Mehrwertsteuersenkung bei Hotelübernachtungen freigesetzt wurde, ließ sich bei den meisten Renovierungs- und Ausbau-Projekten mit der Hausbank einvernehmlich regeln“, fasst BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht zusammen. So fällt die Bewertung der kreditgebenden Banken auch überwiegend positiv aus: Über die Hälfte der befragten Hoteliers sind mit ihrer Hausbank zufrieden bzw. sehr zufrieden. Rund 19 Prozent der Hoteliers sind dagegen mit Kreditbedingungen, Zinssätzen und Service weniger bzw. gar nicht zufrieden.

Mit dem Anstieg der Buchungszahlen kam auch der Optimismus wieder. Über 60 Prozent aller befragten Hotels schätzen die konjunkturelle Lage gut bzw. sehr gut ein. Rund ein Viertel war noch unentschieden. Lediglich rund zwölf Prozent der Hotels hatten offenbar mit erheblichen Verlusten zu kämpfen und zeichneten ein schlechtes bzw. sehr schlechtes Bild von der Lage ihres Betriebes.

„Vor dem durchaus hoffnungsvoll stimmenden Hintergrund ist dennoch erstaunlich, dass nahezu die Hälfte der befragten Hoteliers angaben, bei geplanten Modernisierungen und Ausbauten in diesem Jahr nicht auf Fremdfinanzierungen angewiesen zu sein“, so Lambracht. Das legt den Schluss nahe, dass ein guter Teil der zum Teil jahrelang aufgeschobenen Investitionen bereits abgearbeitet sind. Bei anziehender Konjunktur können weitere Renovierungsarbeiten durchaus aus dem laufenden Betrieb finanziert werden, meint Lambracht. Rund ein Viertel der Befragten haben das Thema Investitionen zunächst ad acta gelegt – für 2011 ist da nichts geplant.

Wird in diesem Jahr eine Fremdfinanzierung bei fest geplanten Investitionen in Anspruch genommen, wollen die meisten Hoteliers (37%) den Hauptteil des nötigen Budgets vom Bankpartner erhalten. „Die Kreditmöglichkeiten und Zinskonditionen haben sich erheblich verbessert“, so Lambracht, „da fällt eine Fremdfinanzierung wieder leichter.“

Die Ergebnisse der Untersuchung sind in der Zusammenfassung „Investitionen in der Hotellerie – Finanzierungsfragen 2011“ bei The Business Target Group, Tel. 04263-301300, eMail centrale@btg-mail.com, erhältlich.

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