Außer-Haus-Markt Deutschland 2011: Convenience auf dem Vormarsch – Gastgewerbe weiterhin im Wachstum

Juli 26, 2011

(Hamburg, 26. Juli 2011) Das Gastgewerbe setzt weiterhin stark auf Convenience-Produkte in der Küche. 41 Prozent der Hotels und Restaurants in Deutschland setzen vorgefertigte Lebensmittel und Food-Grundprodukte regelmäßig ein. Dies ist Ergebnis einer neuen Erhebung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstituts The Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg. Besonders in Restaurants (auch Hotelrestaurants) wird besonders häufig Convenience verwendet, vorrangig tiefgekühlte Rohrwaren (TK): Bei Gemüse sind 83 Prozent der Rohwaren aus TK-Lieferungen, bei Fisch 80 Prozent und bei Fleisch rund 35 Prozent.

Convenience wird im Gastgewerbe immer häufiger eingesetzt, gerade Premiumprodukte (Foto: Perlhuhn-Törtchen von Achenbach Delikatessen)
Convenience wird im Gastgewerbe immer häufiger eingesetzt, gerade Premiumprodukte (Foto: Perlhuhn-Törtchen von Achenbach Delikatessen)

Bei den TK-Halbfertigprodukten sind Desserts und Kuchen mit knapp 56 Prozent die Nummer eins. Aber auch bei Fleisch und Fisch liegen halbfertige TK-Produkte bereits über der 40-Prozent-Marke. Damit wird deutlich, dass Convenienceprodukte – in ihrer unterschiedlichen Conveniencegraden – im Gastgewerbe weiterhin stark auf dem Vormarsch sind. Weitere Details zu Verwendung von Convenience-Produkten, Küchentrends und vielen weiteren Fakten zum F&B-Management ist der nun neu aufgelegten Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2011“ zu entnehmen.

Außer-Haus-Markt wächst weiter
Das Konsumverhalten der Menschen verändert sich rapide.Stulle, Thermoskanne und Henkelmann sind als Exoten in der Verpflegung unterwegs. Man geht – auch konjunkturbereinigt – immer öfter aus und verpflegt sich direkt bei einem der zahlreichen Außer-Haus-Anbieter. Laut einer GfK-Studie aus acht europäischen Ländern gehen 15 Prozent der Deutschen mindestens drei Mal pro Monat im Restaurant essen. Weitere 27 Prozent tun dies ein- bis zweimal im Monat und 38 Prozent zumindest immer noch einmal pro Monat. Allerdings betritt auch ein Fünftel aller Deutschen niemals ein Restaurant.

Mittag- und Abendessen bilden jeweils 35 Prozent der gesamten Anlässe für den Außer-Haus-Verzehr. 16 Prozent der Verzehranlässe teilen sich auf die Einnahme von Zwischenmahlzeiten auf. Das Frühstück nimmt mit 14 Prozent den geringsten Anteil ein.

Der durchschnittliche Erwachsene besucht außer Haus am liebsten einen Imbiss (oder McDonald´s). Obwohl es viel mehr Restaurants mit deutscher Küche gibt, wird gerne „der Italiener“ oder „der Grieche“ besucht, zumindest in der Stadt. Jeder zehnte Besuch einer gastronomischen Einrichtung findet im Rahmen von Ausbildung und Arbeit statt.

15 Prozent gehen gerne in die Kantine oder ins Restaurant (oder nach dem Kino zum Burgerbrater). Die Mehrheit gibt an, höchstens einmal im Monat außer Haus zu speisen. Jeder fünfte geht niemals außer Haus essen, aus Sparsamkeit oder Prinzip.

Durchschnittlich gibt jeder Besucher im Außer-Haus-Markt 5,72 Euro aus. Je nach Segment fällt dieser Durchschnittswert sehr unterschiedlich aus: In Quick-Service-Restaurants / Lebensmitteleinzelhandel / Convenience-Stores sind dies 3,71 Euro, in Full-Service-Restaurants und Hotels satte 11,94 Euro und in Freizeiteinrichtungen noch 8,05 Euro. In Kantinen und Mensen gibt jeder Gast durchschnittlich nur 2,50 Euro aus.

Die günstige Konjunkturentwicklung führte im Gastgewerbe zur Schaffung neuen Arbeitsstellen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten im Gastgewerbe hat sich von 2007 bis 2010 von 619.000 auf 639.000, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigten von 170.000 auf 207.000 und die Zahl der geringfügig Beschäftigten von 720.000 auf 835.000 erhöht. Gleichzeitig sank die Zahl der Auszubildenden von 76.000 auf 69.000.

Die Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2011“ umfasst über 250 Seiten mit zahlreichen Grafiken, Schaubildern und detaillierten Erläuterungen. Zu beziehen bei: The Business Target Group, www.businesstargetgroup.com

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lebensmittelklarheit.de – Neues Internetportal stellt auch Gastronomie an den Pranger

Juli 21, 2011

(Berlin, 21. Juli 2011) Ob das wirklich „Klarheit“ bringt? Mit dem neuen Aufklärungsportal lebensmittelklarheit.de wollen die Verbraucherzentralen und das Verbraucherministerium in Berlin die Wahrheit über Essen und Getränke verbreiten. Die Webserver waren allerdings dem ersten Ansturm nicht gewachsen – die Seite war zuletzt nur schwer aufrufbar. Kurz nach dem Start seien bis zu 20.000 Anfragen je Sekunde zusammen gekommen. Auf lebensmittelklarheit.de wird auch die Gastronomie an den Pranger gestellt, zum Beispiel beim beliebten Feta in Sommersalaten. Viele verwendete Feta-Käse seien aus Kuhmilch und nicht aus Schafsmilch hergestellt, moniert die NRW-Verbraucherzentrale. In 15 Gaststätten und Schnellrestaurants in Köln und Bonn habe man „Tricksereien“ festgestellt – aber der Test stammt von 2009.

Unter lebensmittelklarheit.de  können Verbraucher nun Produkte melden, bei denen Sie sich durch die Aufmachung oder Kennzeichnung getäuscht fühlen. Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Hessen prüfen die Kritik. Die Hersteller haben die Möglichkeit Stellung zu beziehen, beides wird dann auf der Seite veröffentlicht. Allerdings gibt es bereits seit vier Jahren das Portal abgespeist.de von Foodwatch; hier werden jeden Monat neue „Täuschungsfälle“ angeprangert.

Doch hier setzt die vielfältige Kritik an: Wie wird „sich getäuscht fühlen“ definiert? Das EU-Lebensmittelrecht gilt als sehr kompliziert und lässt tatsächlich viele Hintertürchen offen. So ist es legal, wenn im Erdbeerjoghurt keine Erdbeeren zu finden wären. Oder Fischsticks ohne Fisch, Bananenschokolade ohne Banane, Zuckersirup statt Honig – „Vollmundige Werbeversprechen oder wohlklingende Bezeichnungen auf Lebensmittelverpackungen suggerieren Qualität, Naturbelassenheit oder Preisvorteile. Gesundheitsversprechen verlocken zum Kauf. Wer sich aber die Zutatenliste genauer ansieht, muss oft erkennen, dass es mit den Versprechen und Werbeaussagen nicht weit her ist. Oftmals ist der Ärger beim Verbraucher groß, weil er sich von der Aufmachung einer Verpackung, der Kennzeichnung oder der Werbung getäuscht fühlt“, heißt es bei lebensmittelklarheit.de

Rund 750.000 Euro an Steuernmitteln werden für das neue Infoportal ausgegeben – im Rahmen der Initiative „Mehr Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln.“

Von der Lebensmittelindustrie gibt es Contra: „Wir lehnen nach wie vor den Teil des Internetportals ab, in dem konkrete Produkte mit Marke und Firma genannt werden, weil sich Verbraucher subjektiv irregeführt fühlen; es handelt sich nämlich um Lebensmittel, die entsprechend den gesetzlichen Anforderungen gekennzeichnet und aufgemacht, die also völlig legal sind“, sagte Jürgen Abraham, Vorsitzender des Spitzenverbandes der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).  „Niemand darf durch eine öffentliche Zurschaustellung bestraft werden, wenn er sich an Recht und Gesetz hält; ob dies der Fall ist, entscheiden die Kontrollbehörden und letztlich die Gerichte.“ Daher sei es, so der BVE-Vorsitzende, nicht akzeptabel, wenn eine andere, nicht legitimierte Instanz darüber befindet, ob ein Produkt quasi mit amtlichem Anstrich öffentlich abgewertet wird – mit allen negativen Folgen, bis hin zur Existenzbedrohung für das Unternehmen und seine Arbeitsplätze.

Ob mit einem öffentlichen Beschwerdeportal den Fakten genüge getan wird, muss sich noch erweisen. In der Werbewirtschaft erteilt der Werberat gemeinsam mit der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs offiziell Rügen bei überzogener Werbung; und diese Mahnungen werden auch veröffentlicht – welche Folgen sie haben, ist unklar.

Nun wird von Experten erwartet, dass sich der Unmut der Verbraucher insbesondere über die Kennzeichnungen von Lebensmitteln entlädt. Doch dieses komplexe und auch für fachverständige Juristen kaum durchschaubare Regelwerk („Die Suppe lügt“) wird wohl nicht mit Volkes Meinung geändert werden. Inwieweit öffentlicher Druck die Lebensmittelproduzenten zu mehr „Klarheit“ und in kritischen Fällen zur „Wahrheit“ verleiten, bleibt abzuwarten.

Brauchen Lebensmittel bald Beipackzettel? Diese Diskussion erfasst auch die Gastronomie. Thilo Bode, Chef der Berliner Lebensmittel-Verbraucherorganisation Foodwatch, fordert eine Kennzeichnung aller Zutaten auf Speisekarten in der Gastronomie. „Die ungekennzeichnete Verwendung von Fertigprodukten in der Gastronomie halten wir für eine grobe Verbrauchertäuschung. Besonders weil die Kennzeichnungsregeln für die Gastronomie extrem lasch sind“, heißt es in einem aktuellen Rundschreiben von Foodwatch. So fordert man bei Foodwatch, die Kennzeichnungsvorschriften für Lebensmittel in der Gastronomie an die Vorgaben für verpackte Lebensmittel anzupassen und dass in Restaurants und Kantinen eine vollständige Zutatenliste aller Gerichte inklusive aller verwendeten Zusatzstoffe gut sichtbar aushängt oder auf Nachfrage für den Gast einsehbar sind. Werden in der Gastronomie Convenience-Produkte verwendet, muss die komplette Zutatenliste in der Speisekarte wiedergegeben werden, heißt es in dem Mailing. Bei der Aktion „Klarheit auf Speisekarten“ haben bislang 6.800 Menschen mitgemacht.

Die kürzlich im Europaparlament beschlossenen Kennzeichnungspflichten für Lebensmittel haben kaum Auswirkungen auf Speisekarten in Gastbetrieben. Nicht vorverpackte Lebensmittel (sog. lose Ware), wie sie typischerweisein gastronomischen Betrieben zum Einsatz kommen, sind im Wesentlichen von den neuen Kennzeichnungspflichten ausgenommen. Eine Ausnahme bildet allerdings die Allergie-Kennzeichnung. Über Allergien oder Unverträglichkeit auslösende Zutaten muss der Verbraucher auch bei unverpackter Ware informiert werden. In welcher Art und Weise die Informationen bereitgestellt werden müssen, liegt in der Verantwortung der Mitgliedstaaten. Sonderregelungen trifft die neue Verordnung zu Lebensmitteln, die „durch Einsatz von Fernkommunikationsmitteln zum Verkauf angeboten werden.“ In der Gastronomie geht es hierbei insbesondere um das Internet-Angebot von Lieferdiensten (Stichwort Home-Delivery).

Über die neue Verordnung muss formal nun noch der Ministerrat entscheiden. Da die Linie aber zuvor mit den EU-Mitgliedsstaaten abgestimmt war, ist von seiner Zustimmung sicher auszugehen. Die Verordnung kann damit noch in diesem Jahr in Kraft treten. Für die Umsetzung in den Unternehmen gelten jedoch Übergangsfristen von drei bzw. fünf Jahren.


Mit gutem Essen weniger Steuern zahlen – 9.000 Firmen in Deutschland nutzen Restaurantschecks für 250.000 Mitarbeiter

Juli 14, 2011

Quelle: Sodexo, 13. Juli 2011

Welcher Mitarbeiter geht nicht lieber in seiner Mittagspause in ein Restaurant statt in eine Kantine? Welcher Arbeitgeber unterstützt und motiviert seine Mitarbeiter nicht gerne durch ein gutes Essen? Mehr als 9.000 Unternehmen in Deutschland nutzen für über 250.000 Mitarbeiter sogenannte Restaurantschecks. Interessant an dieser Tatsache ist, dass das Unternehmen und die Mitarbeiter dabei Steuern und Sozialabgaben sparen. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern auf diese Weise jährlich bis zu 1.300 Euro ohne Abzüge zukommen lassen.

Das Unternehmen Sodexo mit Sitz in Frankfurt a.M. versorgt Unternehmen, bzw. deren Mitarbeiter, mit Restaurantschecks, die in ausgesuchten Partnerrestaurants eingelöst werden können. Das Restaurantnetzwerk des Unternehmens Sodexo besteht aus über 30.000 Restaurants, verteilt über die gesamte Bundesrepublik und ist somit das größte Netzwerk Deutschlands.

Corporate Relations Manager George Wyrwoll: „Der Sodexo Restaurant Pass ist das ideale Instrument, um Mitarbeiter täglich auf gesunde Art zu motivieren. Gleichzeitig reduziert das Unternehmen die Lohnnebenkosten und erspart den Mitarbeitern dadurch Steuern und Sozialabgaben, wobei Sodexo die gesamte Abwicklung von der Scheckbestellung bis hin zur Abrechnung übernimmt.“

Nicht nur Mitarbeiter und Unternehmen genießen die Vorteile der steuerlich geförderten Restaurantschecks, auch Restaurants profitieren von der Servicedienstleistung, denn sie gewinnen zusätzliche Stammgäste.


Großbritannien: 42 Mrd. Pfund Verbraucherausgaben außer Haus

Juli 14, 2011

Quelle: cafe-future.net, 13. Juli 2011

Allegra legt seinen ’Eating Out in the UK 2011 Report’ vor. Danach ist der Markt um 2,8 % gewachsen. 2011 konsumiert der durchschnittliche Verbraucher eine von neun Mahlzeiten außer Haus. Insbesondere die Lunchtime-Besuche sind gewachsen (34 % der Befragten, mindestens eine Mahlzeit pro Woche/Dinner 23 %/Frühstück 15 %).

Von allen gastronomischen Betriebentypen verzeichnen Coffeeshops die höchste Besuchsfrequenz. Der typische Verbraucher schaut nach gesünderen Optionen, gleichzeitig erlebt der Vertriebskanal Express Delivery einen ziemlichen Boom. Discounting gehört zu den täglichen Themen, einer von zwei Erwachsenen verwendet regelmäßig Vouchers im Außer-Haus-Markt. So einige Ergebnisse der Studie.

Für die Studie wurden insgesamt 2.000 Verbraucher interviewt, außerdem fanden 180 Tiefengespräche mit Branchenmanagern statt.


Mehr küchenfertiges Obst und Gemüse in den Niederlanden

Juli 8, 2011

Der Markt für küchenfertige Gemüse in den Niederlanden ist ein ganz spezieller, ist er doch nach Salaten sehr stark von küchenfertigen Kochgemüsen geprägt. Das Marktvolumen ist im Wachstum, auch 2010 zeigte noch leichte Zuwachsraten.

Von Sonja Illert/AMI

Durchschnittlich kaufte ein Haushalt in den Niederlanden 15,8 kg frisches küchenfertiges Gemüse, ein Plus zum Vorjahr von knapp einem Prozent, so die Analyse der Produktschap Tuinbouw. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Haushalt stiegen auf 60 Euro an. Dagegen ist der Markt für frisches, küchenfertiges Obst auch in den Niederlanden noch klein. In 2010 kaufte ein Haushalt durchschnittlich 0,35 kg küchenfertiges Obst und gab dafür 2,34 Euro aus.

Mehr küchenfertiges Obst und Gemüse in den Niederlanden

Mehr küchenfertiges Obst und Gemüse in den Niederlanden

Dagegen zeigt der Markt für küchenfertiges Gemüse in Deutschland ein niedriges Niveau. In Deutschland kaufte ein Haushalt 2010 durchschnittlich 0,673 kg küchenfertiges Gemüse und gab dafür durchschnittlich 4,07 Euro aus, so die Analyse der Agrarmarkt Informations-GmbH aus den GfK-Paneldaten. Etwa 41 % aller Haushalte kauften mindestens ein Mal im Jahr küchenfertiges Gemüse. Ganz anders in den Niederlanden: Etwa 60 % der Verbraucher kauft einmal in der Woche frisches küchenfertiges Gemüse, ein Fünftel kauft es sogar drei Mal die Woche. Die Gruppe der Kaufmuffel ist bei diesem Produkt nur klein, lediglich 10 % der Verbraucher kauft (beinahe) nie küchenfertiges Gemüse, Der Preis wird oft als Grund für den Nicht-Kauf angegeben, sie finden das Produkt zu teuer.

Das Sortiment besteht bezogen auf den Umsatz zu 28 % aus Salaten, gefolgt von Wok-Gemüsen (16 %), Suppengemüse (6 %) und Rohkost (5 %) Danach folgt mit Endivien das erste Einzelprodukt. Das Obstsortiment besteht zu 39 % des Umsatzes aus gemischtem Obst, gefolgt von exotischem Obst (30 %) und Melonen (20 %).


Wachstumsmarkt Catering: Marktvolumen steigt um 31 Prozent bis 2015

Juli 4, 2011

Quelle: LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH, 04. Juli 2011

Die deutsche Catering-Branche wächst weiter. Das geht aus dem aktuell erschienen BBE-Branchenreport hervor, der in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin Catering inside erstellt wurde.

BBE-Branchenreport: Wachstumsmarkt Catering 2011

Die Unternehmen verzeichneten im Jahr 2010 sehr gute Geschäfte und blicken mit guten Perspektiven in die nächsten fünf Jahre. Bis 2015 dürfte sich das Marktvolumen nach eigenen Berechnungen auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes weiterhin deutlich erhöhen. Im betrachteten Fünf-Jahres-Zeitraum wird mit einem Umsatzwachstum der Gesamtbranche um knapp 31 Prozent auf dann rund 5 Milliarden Euro gerechnet.

Auch international betrachtet hat der deutsche Catering-Markt noch ein beträchtliches Wachstumspotenzial. Während in Deutschland nur knapp ein Fünftel des möglichen Marktes von Caterern beliefert wird, sind es in anderen europäischen Ländern wie Irland, Italien und Spanien bereits mehr als 50 Prozent und (west)europaweit insgesamt rund 35 Prozent.

„Die deutschen Caterer haben die vergangenen zehn Jahre gut gemeistert. Mit lnnovationsgeist und Kundenorientierung haben sie ihr Dienstleistungsportfolio konsequent ausgebaut und auf zum Teil dramatische Umbrüche im Markt reagiert. Unter dem Strich ist es den meisten Marktplayern in den vergangenen zehn Jahren gelungen, ihr Leistungsportfolio zu optimieren, ihre Marktanteile auszubauen und sich als Dienstleistungspartner mit hoher Problemlösungskompetenz in Stellung zu bringen“, berichtet Hans Jürgen Krone, Chefredakteur von Catering inside. „Vor allem verzeichnete die Branche einen enormen Imagegewinn, und zwar sowohl bei Kunden, als auch bei Mitarbeitern, Gästen und der Zulieferindustrie“, so Krone weiter.

Im aktuellen Branchenreport „Wachstumsmarkt Catering“ wird das gesamte Marktgeschehen auf über 450 Seiten in ausführlicher und übersichtlicher Form dargestellt und die zukünftigen Entwicklungen und Perspektiven im Catering-Markt beschrieben. Im Fokus stehen dabei u.a. die folgenden Inhalte:

– Begriffs-Definition und Abgrenzung
– Marktvolumen und Wachstumsperspektiven
– Herausforderungen und Strategien
– Anbieter und Erfolgskonzepte
– Catering-Kunden und Konsumentenverhalten
– Zuliefermarkt: Food, Technik, Ausstattung
– Marktsegmente
– Zukunft, Trends, Prognosen
– Exklusiv-Befragung von 143 Entscheidungsträgern in Catering-Unternehmen über ihre Einschätzung der zukünftigen Entwicklung im Catering-Markt

Alle Details zum Branchenreport „Wachstumsmarkt Catering“ finden Sie hier: http://www.marktstudien24.de/epages/62326503.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62326503/Products/1020