Roboter ersetzen Kellner im China-Restaurant: Automatischer Begrüßer, Nudel-Roboter und singender Wall-E

Juni 29, 2012

Quelle: Pressetext, 29. Juni 2012

Das Motto „Roboter sollen dem Menschen dienen“ hat ein findiger Gastronom in China wortwörtlich umgesetzt. In seinem „Haohai Robot Restaurant“ in der Millionenstadt Harbin kümmern sich 18 Hightech-Angestellte um die Gäste, wobei ihre Tätigkeiten von der Platzzuweisung über die Bedienung bis zur Unterhaltung reichen. Doch auch in der Küche sind Maschinen bei der Zubereitung der Speisen tätig, allen voran ein Knödel- und ein Nudelroboter.

„Bekanntermaßen ist das Servieren von Getränken und Speisen an die Gäste die aufwendigste Arbeit in einem Lokal. Bei uns übernehmen Roboter diese Tätigkeiten“, sagt Liu Hasheng, Besitzer und Ingenieur des Restaurants. Die komplette Ausstattung stammt aus der Harbin Haohai Robot Company und kostete umgerechnet 630.000 Euro, wobei jeder einzelne Roboter mit etwa 30.000 Euro zu Buche schlug.

Automatischer Servierer - China liebt Roboter-Restaurants

Automatischer Servierer – China liebt Roboter-Restaurants

Zuweisen, Kochen, Servieren
Sobald ein Gast hereinspaziert, wird er von einem Rezeptionisten-Roboter empfangen, der mit Science-Fiction-Theatralik „Hallo Erdenmensch, willkommen im Roboterrestaurant“ schnarrt und per Handausstreckung den Platz zuweist. Ein blecherner Kollege kümmert sich um die Bestellung, woraufhin sich die Küchenroboter an die Arbeit machen. Servierroboter laufen den Gang auf und ab und sorgen dafür, dass die Speisen am richtigen Tisch landen, während ein singender Wall-E die Gäste unterhält.

30 verschiedene Menüs werden im Restaurant geboten, wobei sich die Ausgaben pro Person mit fünf bis 7,50 Euro laut Hasheng im Normalbereich bewegen. Menschliches Personal ist weiterhin nötig – zur Wartung und Kontrolle im Computerraum. Doch auch die maschinellen Mitarbeiter laufen nicht endlos lange: Nach fünfstündigen Arbeitsschichten ist ein zweistündiges Aufladen der Batterien nötig.

Nische in Deutschland
Die Harbiner Gaststätte ist bereits das vierte Roboterrestaurant Chinas, und auch in Thailand und Japan finden ähnliche Konzepte Anklang. In Europas Gastronomie haben sich andere Formen der Automatisierung entwickelt, allen voran das „s’Baggers„-Achterbahnrestaurant in Nürnberg, in dem man seit 2007 auf Touchscreens bestellt, das Essen auf Metallschienen von oben direkt auf den Platz bekommt und über Card-Reader bezahlt.

„Wegen der Kosten rentiert sich Automatisierung im Lokal nicht, wohl aber rennen einem die Leute die Bude ein“, sagt sBaggers-Gründer Michael Mack im Pressetext-Interview. Mittlerweile hat er das Restaurantsystem-Unternehmen „HeineMack“ gegründet, das das Hamburger „Schwerelos & Zeitlos“ sowie das „FoodLoop“ im Europapark mit ähnlicher Technik ausgestattet hat und demnächst mit „Snacktreck“ auf Reisen geht. Auch Mack kann nicht auf Menschen verzichten: Bei ihm erledigen sie den freundlichen Empfang, die Erklärung der Software sowie das Abservieren.

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Nachhaltige Restaurants

Juni 29, 2012

Quelle: Deutsche Zentrale für Tourismus, 29. Juni 2012

Das Essen gehört zur deutschen Gemütlichkeit. Von deftiger Hausmannskost bis zur feinen Haute Cuisine finden Urlauber viele Restaurants, die nachhaltig arbeiten. Sie verwenden beispielsweise saisonale Produkte aus der Region und achten auf einen sparsamen Verbrauch von Wasser und Energie. Zusätzlich achten diese Restaurants oft auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Zu den nachhaltigen Restaurants gehören zum Beispiel das 17fuffzig im Hotel zur Bleiche in Burg im Spreewald oder der Landgasthof Adler in Rosenberg in Schwaben. Verschiedene Initiativen wie beispielsweise „nordisch frisch“ in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Hamburg sowie „Schmeck den Süden“ in Baden-Württemberg stellen Restaurants und Gasthäuser vor, die Lebensmittel aus der Umgebung verwenden.

Bio-Restaurant

Bio-Restaurant

Gaumenfreuden bei den Öko-Erlebnistagen
Gesund und lecker wird es auf einer besonderen Entdeckungstour durch Bayern. Bei den 11. Öko-Erlebnistagen vom 8. September bis zum 3. Oktober 2012 gibt es regionale Spezialitäten aus biologischem Anbau. Außerdem erfahren die Besucher bei den Aktionen und Events allerlei Informatives über Landwirtschaft und feiern gemeinsam mit den Bauern Hof- und Erntedankfeste. Sie können sich beispielsweise im Backen von Holzofenbrot probieren, über den Ökomarkt schlendern oder bei der Kartoffelernte helfen. Kinder lernen die Tiere etwa beim Eselstrekking kennen und finden beim Dinkelfest heraus, wie lecker Brot aus dem gesunden Getreide schmeckt.

Ökoerlebnistage

Ökoerlebnistage

Aktionstage Ökolandbau Niedersachsen: http://www.aktionstage-oekolandbau.de/
Aktionstage Ökolandbau NRW: http://www.oekolandbau-nrw.de/aktionstage.html
Mehr zum Bio Siegel: http://www.bio-siegel.de/


Dehoga stellt Branchenbericht vor: Hoteliers und Gastronomen erwarten gutes Jahr: Aber politische Begleitmusik muss stimmen

Juni 28, 2012

Quelle: Dehoga-Bundesverband, 28. Juni 2012

Nach einem erfreulichen Winterhalbjahr bleibt das Gastgewerbe auch für den Sommer 2012 optimistisch. Zu diesem Ergebnis kommt der jüngste Branchenbericht des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband). „Der allgemeine Wirtschaftsaufschwung, sinkende Arbeitslosenzahlen und die Ankurbelung der Binnennachfrage sorgen für bessere Zahlen in Gastronomie und Hotellerie. Die Branche ist gestärkt aus der Wirtschaftskrise hervorgegangen“, erklärte Dehoga-Präsident Ernst Fischer bei der Vorstellung des Berichts in Berlin.

Gastgewerbe bleibt auch für den Sommer 2012 optimistisch
Gastgewerbe bleibt auch für den Sommer 2012 optimistisch

Konjunktur: Deutschlandurlaub weiterhin im Trend
Nach einem Rekordwert in 2011 stieg die Zahl der Übernachtungen in der Hotellerie von Januar bis März 2012 laut Statistischem Bundesamt um sechs Prozent auf 96,2 Millionen. „Deutschland als Reiseland liegt in der Gunst der Gäste aus nah und fern ganz vorne“, so Fischer.

34,7 Prozent der Hoteliers bezeichnen ihre Geschäftslage im Winterhalbjahr als gut, 44,8 Prozent als befriedigend. Die Stimmung hat sich damit noch einmal verbessert. Dementsprechend positiv entwickelten sich auch die Umsätze in der Branche. Zwei Drittel der Unternehmen (68,0 Prozent) konnten ihren Umsatz von Oktober 2011 bis März 2012 stabilisieren bzw. erhöhen. Dennoch bleibt die Ertragslage weiter angespannt. Steigende Betriebskosten und wenig Spielraum bei der Preisgestaltung führten bei 42,7 Prozent der Unternehmen zu sinkenden Erträgen. Erfreulich ist die anhaltend hohe Investitionsbereitschaft der Betriebe, es wird vor allem modernisiert. Als Gründe dafür nannte Fischer die gute Konjunktur und insbesondere die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen.

Der Dehoga-Präsident verwies in diesem Zusammenhang auf eine aktuelle wissenschaftliche Studie. Das Institut für Management und Tourismus (IMT) der Fachhochschule Westküste hatte die durch die Mehrwertsteuersenkung ausgelösten Investitionsmaßnahmen von knapp 5.200 Gasthöfen, Pensionen und Hotels aus der gesamten Bundesrepublik ausgewertet und addiert.

Zusammen haben diese Unternehmer in den Jahren 2010 und 2011 fast eine Milliarde Euro zusätzlich in Neuanschaffungen, Renovierungen, Energieeffizienzmaßnahmen sowie An- und Umbauten investiert und mehr als 11.000 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen.

Auch in der Gastronomie ist der Aufschwung angekommen. Die robuste Binnennachfrage und die insgesamt günstigen Witterungsverhältnisse sorgen dafür, dass 75,6 Prozent der Unternehmen ihre Lage als gut bzw. befriedigend beurteilen. Hinsichtlich der Umsatzentwicklung kann die Gastronomie wieder mit der Hotellerie aufschließen. So hielten gut zwei Drittel der Unternehmer (64,0 Prozent) ihre Umsätze stabil oder bauten sie sogar aus. Das ist der beste Wert seit dem Winterhalbjahr 2006/07. Steigende Kosten bei Lebensmitteln und im Energiebereich haben jedoch auch hier dafür gesorgt, dass die Erträge bei fast der Hälfte der Unternehmen gesunken sind. Vor diesem Hintergrund ist es äußerst positiv zu sehen, dass die Investi-tionsneigung und die Beschäftigungsentwicklung nahezu stabil blieben.

Für die Sommermonate geben sich Gastronomen und Hoteliers optimistischer als vor einem Jahr. 85,5 Prozent der Hoteliers und 82,5 Prozent der Gastronomen erwarten für die Zeit von April bis September 2012 stabile oder sogar bessere Geschäfte als in der Vorjahressaison. Angesichts dieser positiven Ergebnisse prognostiziert der Dehoga für das Gesamtjahr 2012 für das Gastgewerbe ein Umsatzplus von 3,0 Prozent.

Arbeitsmarkt: Mindestlöhne und Einschränkungen bei den Minijobsverringern Beschäftigung
„So positiv die konjunkturelle Entwicklung ist, so groß sind die aktuellen politischen Herausforderungen für die Branche“ berichtete Dehoga-Präsident Fischer. Die Politik sei aufgerufen, den Aufschwung zu stabilisieren, zu fördern und nicht abzuwürgen. „In den letzten zehn Jahren haben Gastronomie und Hotellerie fast einhunderttausend sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen“, hob Fischer hervor. Ein Plus von gut zwölf Prozent, während die Zahl in der Gesamtwirtschaft nur um rund zwei Prozent gestiegen sei.

„Diese hervorragende Arbeitsmarktbilanz darf nun allerdings nicht durch ein starres, unflexibles Arbeitsrecht, Einschnitte bei den Minijobs oder durch die Einführung von Mindestlöhnen gefährdet werden“, machte Fischer deutlich. Die Entwicklung in den letzten Jahren habe gezeigt: Minijobs verdrängen keine sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze. Im Gegenteil: Sie stützten sie.

Das klare Nein zu den Mindestlöhnen begründete Fischer mit den Worten: „Die Tarifautonomie ist in Deutschland ein hohes Gut. Es darf nicht sein, dass durch Mindestlöhne oder politische Lohnuntergrenzen die zwischen der Gewerkschaft NGG und den Dehoga-Landesverbänden fair ausgehandelten Entgelte in Frage gestellt werden. Lohnfindung ist Aufgabe der Tarifvertragsparteien und nicht Sache der Politik.“

Unternehmer benötigen Planungssicherheit – Nein zu Bettensteuern
Als „absolut kontraproduktiv“ bezeichnete Fischer die Diskussion um eine Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung für Hotels sowie die Einführung kommunaler Bettensteuern. Sie seien verfassungswidrig.

Der Dehoga geht deshalb gegen diese „politische Wegelagerei“ sowohl politisch als juristisch vor. Für den 11. Juli 2012 ist die mündliche Verhandlung der vom Dehoga unterstützten Klagen gegen die Bettensteuer vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angesetzt.

Mehrwertsteuer: Dehoga fordert Gleichbehandlung gastronomischer Umsätze
Dringenden Handlungsbedarf sieht der Dehoga Bundesverband auch bei der Mehrwertsteuerregelung für Speisen. So wird das Essen im Gehen und Stehen mit sieben Prozent belegt, während für das frisch zubereitete, liebevoll servierte Gericht im Restaurant 19 Prozent fällig werden. Hier forderte der Dehoga den Gesetzgeber auf, endlich zu handeln. Aktuelle Urteile würden die Widersprüche weiter verstärken. „Nur ein einheitlicher reduzierter Mehrwertsteuersatz für Speisen ist aus steuersystematischen, arbeitsmarktpolitischen und sozialen Gründen sowie insbesondere aus Gründen der Gleichbehandlung logisch, sinnvoll und längst überfällig“, so Fischer.

Neue GEMA-Tarife: Massive Erhöhungen sind existenzgefährdend
Darüber hinaus sorgen die extremen Tariferhöhungen der Verwertungsgesellschaft GEMA für Verunsicherung und Verärgerung bei den gastgewerblichen Unternehmern. Der Dehoga wird alle juristischen und politischen Möglichkeiten ausschöpfen, um diese GEMA-Tarifreform zu stoppen.

Verbraucherschutz: Qualifizierung statt Stigmatisierung
Im Fokus der Jahrespressekonferenz des Dehoga stand zudem die Diskussion um die Veröffentlichung der Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen. Der Dehoga bekennt sich kompromisslos zur Einhaltung der zu Recht strengen gesetzlichen Regelungen in Deutschland. Dabei setzt der Verband auf „Qualifizierung statt Stigmatisierung.“

Der Dehoga-Branchenbericht „Gastgewerbe Winter 2011/12 – Ausblick Sommer 2012“ steht hier kostenfrei zum Download zur Verfügung: http://www.Dehoga-bundesverband.de/fileadmin/Inhaltsbilder/Daten_Fakten_Trends/Zahlespiegel_und_Branchenberichte/Branchenbericht/Dehoga-Branchenbericht_Winter_2011_2012_Final.pdf


Die schnelle Küche muss dem Gast schmecken: Aber ohne Kundenorientierung geht es in der Systemgastronomie auch nicht

Juni 27, 2012

(Köln, 27. Juni 2012) Nicht den Preis, die Bequemlichkeit oder die Schnelligkeit geben die Gäste der Systemgastronomie als ihren häufigsten Besuchsgrund an – es schmeckt ihnen dort einfach sehr gut. Ob es dem Gast aber bei Freizeit- und Full-Service-Gastronomen sowie in Fast-Food Restaurants insgesamt gefällt, hängt eher von der erlebten Kundenorientierung und den angestellten Mitarbeitern ab. Die unabhängige ServiceValue GmbH hat die großen System-Anbieter aus Kundensicht bewerten lassen. Dabei stellen sich Block House, Mongo´s, Louisiana, ALEX Gaststätten und Vapiano als die besten Marken in der Kundenorientierung heraus.

Dies zeigt die aktuelle Wettbewerbsstudie „ServiceAtlas Systemgastronomie 2012“ mit über 3.000 Kundenurteilen zu 23 Anbietern. Dabei werden die drei Formate der Freizeit-, Full-Service-Gastronomie und Fast-Food Restaurants betrachtet und anhand von über 40 spezifischen Merkmalen sowie sechs Leistungskategorien bewertet.

Die besten Systemgastronomie-Marken 2012 in der Kundenorientierung

Geschmack und Erlebnis
Für alle drei untersuchten Formate der Systemgastronomie gilt, die Kunden kommen in erster Linie deshalb, weil es ihnen dort gut schmeckt. Und so hat auch den stärksten Einfluss auf das Image die Vielfältigkeit der angebotenen Speisen. In der Full-Service-Gastronomie ist der zweithäufigste Besuchsgrund, „weil man weiß, was man bekommt“; in der Freizeitgastronomie, „weil es dort angenehm ist“; und bei den Fast-Food Restaurants, „weil es schnell geht“. Die häufigste Ursache für echte Serviceerlebnisse ist aber bei allen drei Formaten aus Sicht der Kunden der Kontakt mit den Mitarbeitern.

Drei Formate, drei Sieger
Die Freizeitgastronomie zeichnet sich dadurch aus, dass sie ein beliebter sozialer Treffpunkt für jung und alt ist und die Gäste sich dort gerne länger aufhalten. Neben der Qualität der Speisen haben die Getränkeauswahl und die Bereitschaft des Personals, Extrawünsche zu erfüllen, eine relativ große Bedeutung. Am besten gelingt dies in der Freizeitgastronomie aus Kundensicht Louisiana, gefolgt von ALEX Gaststätten.

In der Full-Service-Gastronomie stehen Verlässlichkeit bei Speisen und Mitarbeiter für die Gäste ganz oben auf der Bewertungsskala. Mit Block House und Mongo´s können zwei Anbieter diese Wünsche zur vollsten Zufriedenheit der Gäste erfüllen.

Fast-Food Restaurants müssen ebenfalls mit serviceorientiertem Personal überzeugen, auch wenn sich der Gast hier zunächst nicht unbedingt länger als notwendig aufhalten möchte. Gelingt es dem Anbieter dennoch, mit Sauberkeit und Geschmack der Speisen zu trumpfen, steigt auch die Kundenbindung. Deutlich vorne in der Kundenorientierung liegt bei den Fast-Food Restaurants das deutsche Unternehmen Vapiano, welches italienische Speisen nach dem Fast-Casual-Prinzip anbietet und bereits einige Full-Service-Elemente integriert.

„Die Systemgastronomie setzt vom Ursprung her auf Standardisierung und Multiplikation“, kommentiert Dr. Claus Dethloff, Geschäftsführer der ServiceValue GmbH, „mehr und mehr erwartet der Gast aber auch Leistungen wie in der klassischen Gastronomie.“

Der über 300-seitige „ServiceAtlas Systemgastronomie 2012“ kann über die ServiceValue GmbH bezogen werden. Die Wettbewerbsstudie basiert auf einer im Juni durchgeführten repräsentativen Online-Befragung und enthält Rankings sowie detaillierte Einzelprofile zu 23 großen Systemgastronomen: ALEX Gaststätten, Block House, Burger King, Cafe & Bar Celona, Cafe Del Sol, Cafe Extrablatt, Enchilada, Gosch, Kentucky Fried Chicken, Kochlöffel, Louisiana, Marché, Maredo, McDonald’s, Mongo’s, MoschMosch, Nordsee, Pizza Hut, Sausalitos, Schweinske, Subway, Vapiano, Wienerwald.


Gastgewerbeumsatz im April 2012 real um 1,2 % gesunken

Juni 15, 2012

Quelle: hottelling, 15. Juni 2012

Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im April 2012 nominal 1,0 % mehr und real 1,2 % weniger um als im April 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat März 2012 der Umsatz im Gastgewerbe im April kalender- und saisonbereinigt nominal und real um 0,8 % niedriger.

Das Beherbergungsgewerbe erzielte im April 2012 einen Umsatzzuwachs von nominal 3,0 % und real 0,4 % gegenüber April 2011. Die Gastronomie setzte nominal genauso viel und real 2,0 % weniger um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 2,5 % und real um 0,3 %.

Von Januar bis April 2012 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 3,0 % und real 0,9 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.


Oktoberfest: Anstieg der Bierpreise

Juni 13, 2012

Quelle: cafe-future.net, 13. Juni 2012

Der Preis für eine Maß Festbier auf der diesjährigen Wiesn in München wird zwischen 9,10 € und 9,50 € betragen (2011: 8,70-9,20 €). Dies haben die gastronomischen Betriebe heute dem Referat für Arbeit und Wirtschaft in München mitgeteilt. Die Durchschnittspreise der alkoholfreien Getränke belaufen sich auf 7,31 € pro Liter Tafelwasser (Vj.: 7 €), für Spezi 8,39 € (Vj.: 8,21 €) und Limonade 7,92 € (Vj.: 7,77 €).

Oktoberfest München 2012

Die Stadt München als Veranstalterin des Oktoberfestes überprüft jedes Jahr, ob die von den Gastronomen genannten Preise angemessen sind. Dazu wird ein Vergleich mit den gastronomischen Großbetrieben im Stadtgebiet vorgenommen. Dieser bewegt sich derzeit zwischen 6,60 € und 8,80 € pro Maß und ist somit im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben.

Wiesn-Wirte mit Sitzgelegenheiten haben zudem ihre aktuellen Reservierungsmodalitäten veröffentlicht (geforderter Mindestverzehr). Zur Vergleichbarkeit wurde ein durchschnittlicher Reservierungspreis pro Stunde und Person berechnet. In den großen Festhallen werden im Schnitt knapp 8 € fällig, in den mittelgroßen Betrieben und in den Cafézelten rund 10 €. Beispielsweise ist eine Reservierung von 11-16 Uhr in der Ochsenbraterei pro Person für 27,90 € erhältlich, dafür bekommt man einen Gutschein für zwei Maß Bier und ein halbes Hendl.

Ein Blick zurück: 1982 kostete ein Liter Bier auf dem Oktoberfest zwischen 2,68 € und 2,86 €. Die Wirte erzielten somit über 30 Jahre hinweg eine Preissteigerung um gut 220 %.


Paris: Pret A Manger mit 3. Standort binnen 5 Monaten

Juni 13, 2012

Quelle: cafe-future.net, 13. Juni 2012

Die britische Sandwich-Kette Pret A Manger hat ihren 3. Standort in der französischen Hauptstadt eröffnet. Und zwar im 13. Arrondissement ( Avenue de France 110) unweit der Bibliothek Francois Mitterand.

Erst Anfang des Jahres sah die Marke ihr Frankreich-Debüt, und zwar im Pariser Bürostadtteil La Défense (Gewerbezentrum Les Quatre Temps), gefolgt von einem Store nahe den Champs-Elysées.

Standort Nr. 3 verfügt wie die beiden anderen Betriebe über ca. 380 qm Fläche und rd. 100 Sitzplätze drinnen sowie weitere 50 draußen und ist täglich geöffnet (mo-sa 7.30-21 h, so 9.30-20 h).

Pret A Manger erzielte 2011 Umsätze von 377,3 Mio. GBP, ein Plus von 15,2 %. Von insgesamt 236 Stores stehen allein 150 in London, 30 in USA und 10 in Hongkong.