Dokumentation „Außer Haus Markt 2012“ jetzt erhältlich

Juli 26, 2012

Juli 2012 – Seit fünf Jahren veröffentlicht The Business Target Group jedes Jahr eine Neuauflage der Dokumentation „Außer-Haus-Markt-Deutschland“. Die Ausgabe 2012 gibt erneut einen ausführlichen Einblick in das äußerst heterogene Gemenge der gewerblichen Anbieter von Verpflegungs- und Übernachtungsleistungen.

Außer Haus Markt 2012In einer umfangreichen Sammlung von Betriebstypenbeschreibungen, Statistiken, Rankings und Studienergebnissen wird das Universum der Beherbergungstypen, vom Hostel bis zum Luxushotel oder der freizeitorientierten Gastronomie, in seine Subsegmente differenziert und durch die wichtigsten Kennziffern beschrieben.

So wird in einer umfassenden Beschreibung von Angebotsorten (Einkauf, Reise, Freizeit, Übernachtung und Veranstaltung) und der darauf spezialisierten Gastro-Typen die Umsatzbedeutung neuer Angebotsformen dargestellt.

Im Foodhandwerk (Metzger und Bäcker) wird das Snackangebot immer wichtiger für den wirtschaftlichen Erfolg. Wir zeigen die Top-Snacks auf und beleuchten die Unterschiede von Einzelbäckern und Kettenbetrieben.

Die Ausgeh-Gewohnheiten der Altersklassen unterscheiden sich stark und zwar nach Gastro-Typ, Häufigkeit und bevorzugtem Getränk. In der Dokumentation wird es ebenso eingehend beschrieben wie Verweilzeiten und die geschlechtsspezifische Affinität der Gäste für bestimmte Gastro-Typen.

Die Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2012“ enthält auf über 250 Seiten zahlreiche kommentierte Grafiken, Tabellen und Rankings aus der Marktforschung von The Business Target Group GmbH und ausgewählten weiteren nationalen und internationalen Quellen.
Preis: 940 Euro

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.businesstargetgroup.com/marktforschung/studien-reports/au%C3%9Fer-haus-markt/

The Business Target Group GmbH ist ein Informationsdienstleister für Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus F&B und Ausrüstung/Ausstattung.


Hotellerie & Gastronomie: Preislevels ausgewählter Länder

Juli 20, 2012

Quelle: cafe-future.net, 20. Juli 2012

Im Jahr 2011 unterscheiden sich die Preisniveaus für Verbrauchsgüter und Dienstleistungen deutlich zwischen den Mitgliedsländern. Dänemark hatte das höchste Preisniveau (142 % des EU27-Durchschnitts) gefolgt von Schweden (128 %), Finnland (125 %) und Luxemburg (122 %). Deutlich geringer waren die Werte in Deutschland und Italien (je 103 %). Die niedrigsten Werte wurden in Bulgarien verzeichnet (51 %). Betrachtet man die Kategorie Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen waren die Preisunterschiede noch deutlicher.

Hotellerie & Gastronomie: Preislevels ausgewählter Länder

So variierten die Niveaus von 45 % des Durchschnitts in Bulgarien bis 184 % in Norwegen. In Deutschland lag der Wert bei 103 %, in Italien hingegen bei 108 %. In dieser Kategorie enthalten sind die Offerten von Restaurants, Cafés, Bars, Kantinen, Hotels und Jugendherbergen.

In die Berechnung der Preisniveauindizes insgesamt gehen die Bereiche ’Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke’, ’Alkoholische Getränke und Tabakwaren’, ’Bekleidung’, ’Unterhaltungselektronik’, ’Privatfahrzeuge’ sowie ’Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen’ ein.


Exklusives Ranking: Die Top 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften in Deutschland – Wachstum der Kettenhotellerie in Deutschland verliert an Dynamik – Skepsis im laufenden Jahr

Juli 20, 2012

Juli 2012 – Das Wachstum der 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften in Deutschland hat sich 2011 abgeschwächt. Für 2012 sind einige Unternehmen pessimistisch. Dies geht aus dem exklusiven Ranking in der morgigen Ausgabe der AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag) hervor. Berücksichtigt wurden dabei ausschließlich Gesellschaften, die mehr als ein Hotel betreiben.

AHGZ Ranking der Top 50 Hotelgesellschaften 2011

Der Nettoumsatz aller Top-50-Hotelgesellschaften hat im Jahr 2011 um 5,4 Prozent auf insgesamt 7,08 Mrd. Euro zugelegt. Damit fällt das Plus aber kleiner aus als 2010, als der Nettoumsatz gegenüber dem Krisenjahr 2009 um 13,5 Prozent gestiegen ist. Der durchschnittliche Zimmerumsatz ist um 1,9 Prozent gestiegen. Ernüchternd wirkt der Blick auf die Kennziffern durchschnittliche Zimmerbelegung und durchschnittlicher Nettozimmerpreis: Beide liegen im Minus. So ist die Zimmerrate 2011 im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um 1,5 Prozent gesunken, von 85,55 Euro auf 84,23 Euro. Die Auslastung ging im Schnitt um 0,6 Prozent zurück, von 63,7 Prozent auf 63,3 Prozent.

Für das laufende Jahr sind die Hoteliers eher skeptisch. Die Unternehmen, die eine Umsatzprognose für 2012 abgegeben haben, erwarten im Durchschnitt ein Minus von 7,6 Prozent.

Spitzenreiter behaupten ihre Positionen
Obwohl es einige erhebliche Verschiebungen bei den Umsätzen gab, hat sich auf den vorderen Plätzen die Reihenfolge der 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften nicht verändert. Spitzenreiter ist und bleibt Accor Deutschland. Unter den verschiedenen Marken der Gruppe, von Formule 1 bis Novotel, werden in Deutschland rund 330 Hotels betrieben. 819 Mio. Euro Umsatz haben Accors Eigen- und Pachtbetriebe im vergangenen Jahr zusammen erwirtschaftet. Da Accor generell einen höheren Franchise-Anteil ansteuert, der Umsatz der Franchisenehmer aber im Ranking nicht einfließt, steigt der berücksichtigte Umsatz mit plus 0,5 Prozent nur wenig.

Auf Platz zwei liegt Best Western Deutschland mit 189 Häusern und 632,2 Mio. Euro Nettoumsatz. Das entspricht einem Umsatzplus von 11,9 Prozent.

Die Intercontinental Hotels Group (IHG), deren Deutschland-Umsatz um 4,7 Prozent gesunken ist, bleibt trotzdem mit einem Erlös von 511,5 Mio. Euro auf Platz drei. Karl-Heinz Pawlizki, Vice President Global Operations, Planning & Performance, erklärt den Umsatzrückgang mit Betriebsunterbrechungen in zwei Hotels sowie dem Abgang des Hauses in Köln, das nun Dorint betreibt.

Auf- und Absteiger
Einen gewaltigen Umsatzsprung von mehr als 42 Prozent hat Motel One gemacht. Damit klettert die Budgetdesign-Kette im Ranking von Platz 21 auf Platz 16. Ebenfalls aufgerückt ist die Althoff-Gruppe mit ihren 4- und 5-Sterne-Hotels – von Rang 26 auf 23. Abgerutscht von Platz 24 auf 32 ist die Starman Hotels Deutschland GmbH, die die Le-Méridien-Häuser führt und zum Starwood-Konzern gehört. Starman hat die Häuser in München und Nürnberg verloren und entsprechend Umsatz eingebüßt. Überholt wurde Starman von der schnell wachsenden B&B-Gruppe. Die Budgetkette hat die Zahl ihrer Hotels hierzulande von 37 auf 43 erhöht – und behält die hohe Schlagzahl bei, wie die acht Neueröffnungen 2012 zeigen.

Neueröffnungen
Am stärksten wächst 2012 Best Western, das mit 15 neuen Hotels an den Start geht. Die spektakulärste Neueröffnung, die offiziell noch für dieses Jahr angekündigt ist, ist aber das Waldorf Astoria der Hilton-Gruppe. Das neue Flaggschiff in Berlin soll nach mehreren Terminverschiebungen vor dem Jahreswechsel seine Pforten öffnen. Allerdings wird in der Branche spekuliert, dass Hilton doch erst 2013 die ersten Gäste seiner Edelmarke in Deutschland empfangen wird.


Gastgewerbeumsatz im Mai 2012 real um 0,7 Prozent gesunken

Juli 16, 2012

(Wiesbaden, 16. Juli 2012) Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Mai 2012 nominal 1,3 % mehr und real 0,7 % weniger um als im Mai 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat April 2012 der Umsatz im Gastgewerbe im Mai kalender- und saisonbereinigt nominal 0,5 % und real 0,3 % höher.

Der Umsatz im Beherbergungsgewerbe war im Mai 2012 nominal 0,9 % höher, aber real 1,0 % niedriger als im Mai 2011. Die Gastronomie setzte nominal 1,5 % mehr und real 0,6 % weniger um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie sank der Umsatz der Caterer nominal um 1,5 % und real um 3,7 %.

Von Januar bis Mai 2012 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 2,6 % und real 0,5 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.


Podcast von HOTELIER TV & RADIO: Bubble Tea – Ein großer Becher enthält bis zu 30 Stück Würfelzucker

Juli 2, 2012

(Hamburg, 02. Juli 2012) Junge Leute lieben das bunte Modegetränk, doch der Bubble Tea ist eine Kalorienbombe inklusive synthetischer Farbstoffe und Aromen. Die Stiftung Warentest untersuchte exemplarisch vier Sorten Bubble Tea der Ketten BoboQ und Boobuk und fand zu viel Zucker sowie synthetische Azofarbstoffe, die im Verdacht stehen, bei Kindern zu Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefiziten zu führen. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift „Test„.

Hören Sie hier: http://soundcloud.com/hoteliertv/bubble-tea-ein-grosser-becher

Bubble Tea besteht meist aus schwarzem oder grünem Tee und Sirup, oft gemischt mit Milch oder Jogurt. Der Clou sind die Perlen: Es gibt gummiartige, Tapioka genannt, mit Sirup gefüllte oder geleeartige. Die Tester prüften Tee mit Apfelgeschmack, Mangomilchtee, Tee mit Milch und Karamellgeschmack sowie einen Jogurt-Erdbeer-Drink. Mit 50 bis 60 Gramm Zucker pro Becher haben drei Bubble Teas im Test etwa genau so viel Zucker wie die gleiche Menge Cola. Der Mangomilchtee von Boobuk enthält sogar 90 Gramm, das sind 30 Stück Würfelzucker. Mit 500 Kilokalorien hat er auch den höchsten Brennwert.

Bubble Teas: Zuviel Zucker, gefährliche synthetische Azofarbstoffe, ynthetischen Fantasiearomen

Von wegen „100 Prozent natürlich“: Die bunten Farben der Tees stammen nicht aus dem grünen Apfel, der gelben Mango oder der roten Erdbeere. In diesen Geschmackssorten konnten die Tester synthetische Azofarbstoffe nachweisen. Auch die Aromaanalyse zeigt, dass Fruchtaromen nur in sehr geringen Mengen nachweisbar sind. Die Mixgetränke bestehen hauptsächlich aus einem synthetischen Fantasiearoma.


Report bei HOTELIER TV: Stilles Mineralwasser – Vieles spricht für Leitungswasser

Juli 2, 2012

(Hamburg. 02. Juli 2012) Schleppen lohnt sich nicht: Im Test der Stiftung Warentest konnte kein einziges stilles natürliches Mineralwasser überzeugen. Jedes der 29 geprüften Wässer hat irgendeine Schwachstelle: Die einen bieten nur wenig Mineralstoffe, andere haben Keime, manche Kennzeichnungsmängel oder leichte geschmackliche Fehler. Bequemer und wesentlich günstiger kommt Wasser aus dem Hahn, so die Juli-Ausgabe der Zeitschrift „Test“.

Der Preisunterschied ist enorm. In Köln etwa kostet ein Liter Leitungswasser 0,3 Cent. Im Supermarkt und beim Discounter zahlt man 13 Cent, für die Wässer klassischer Marken wie Vittel, Evian und Gerolsteiner sogar meist über 50 Cent pro Liter. Doch viele Verbraucher versprechen sich von Wasser in Flaschen mehr Mineralstoffe. Dass diese Hoffnung trügt, zeigt der Test: Insgesamt liefern fast zwei Drittel der Wässer nur sehr wenig oder wenig Mineralstoffe, viele sogar weniger als Leitungswasser.

Auch abgefülltes Wasser ist nicht unbedingt keimfrei. In mehr als jeder dritten Flasche fanden die Tester in einer zusätzlichen Prüfung Keime. Für Gesunde sind diese kein Problem, für Immunschwache und Babys dagegen unter Umständen schon. Für Mineralwasser wie auch für Leitungswasser gilt: Sie müssen nicht keimfrei sein, dürfen aber keine Krankheitserreger enthalten.

Indes gelten für Leitungswasser teils strengere Grenzwerte als für Mineralwasser, etwa für Pestizide und Uran. Zwar fanden die Tester keine problematischen Gehalte, plädieren aber für eine Aktualisierung der Mineral- und Tafelwasserverordnung.

Rückläufig im Vergleich zu früheren Tests sind die Gehalte an Acetaldehyd, die aus Kunststoffflaschen ins Wasser wandern können. Nur sechs Produkte enthielten geringe Mengen – gesundheitlich und geschmacklich kein Problem.

Der ausführliche Test Stille Mineralwässer ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift „Test“ und online unter www.test.de/mineralwasser veröffentlicht.