Guter Jahresstart für die Branche: Gastgewerbe erzielt Umsatzplus – Deutschlandtourismus wächst auch dank Mehrwertsteuersenkung – Beschäftigungsplus von 3,5 Prozent

März 2013 – Das Gastgewerbe in Deutschland befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Die Unternehmer der Branche setzten im Januar nominal 2,8 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Die große Überraschung: Laut Statistischem Bundesamt war im Vergleich zum traditionell starken Monat Dezember der Januar-Umsatz im Gastgewerbe kalender- und saisonbereinigt nominal 0,3 Prozent höher. „Die Branche kann sich über einen guten Start ins neue Jahr freuen. Das zeigt: Unser Angebot stimmt und die Menschen lassen sich die Lust am Ausgehen trotz wirtschaftlicher Krisenmeldungen nicht vermiesen“, sagte der Präsident des Dehoga-Bundesverbandes, Ernst Fischer.

Guter Jahresstart für das Gastgewerbe - Alle Zahlen im Plus (Foto: Cordula Giese/Dehoga)
Vor allem die Beherbergungsbetriebe erzielten mit 3,6 Prozent ein starkes Plus. Kein Wunder: Im Januar 2013 legte die Zahl der Übernachtungen weiter zu. 21,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste bedeuteten ein Plus von 2 Prozent. Laut Statistischem Bundesamt übernachteten Gäste aus dem Ausland 3,8 Millionen Mal und damit 5 Prozent häufiger als im Januar 2012. Die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste stieg um 1 Prozent auf 17,9 Millionen. „Der Deutschlandtourismus wächst – auch dank des reduzierten Mehrwertsteuersatzes. Eine Reise in oder nach Deutschland hat heute ein besseres Preis-Leistungsverhältnis als noch vor wenigen Jahren. Davon profitiert die Tourismuswirtschaft – und mit ihr das ganze Land. Denn Touristen bringen neuen Umsatz für Einzelhandel, Kultur und Sport“, betonte Fischer. 2012 zählten die Beherbergungsbetriebe insgesamt mehr als 407 Millionen Übernachtungen – und erzielten damit einen Rekordwert!

Mit einem nominalen Umsatzanstieg von 2,2 Prozent verbuchten die Restaurants, Kantinen und Caterer ebenfalls ein Plus. „Gerade in unserer von digitalen Medien geprägten Zeit sehnen sich die Leute nach dem direkten Gespräch mit ihren Freunden. Der direkte menschliche Kontakt ist halt durch keinen Chat zu ersetzen. Unsere Restaurants und Kneipen bieten hierfür den idealen Rahmen“, erklärte Fischer.

Die positive Entwicklung der Branche spiegelt sich in den Beschäftigtenzahlen wider. Wie aus den jüngst von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen hervorgeht, gab es im Dezember 2012 mit 879.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe 29.951 mehr als im Dezember 2012. Der Zuwachs lag damit bei 3,5 Prozent, während die Steigerung in der Gesamtwirtschaft nur 1,2 Prozent betrug. „Damit ist das Gastgewerbe weiterhin ein starker Jobmotor des deutschen Mittelstandes“, betonte Fischer.

Der Dehoga-Bundesverband ist für das Jahr 2013 vorsichtig optimistisch und rechnet für das laufende Jahr mit einem nominalen Umsatzplus von 1,8 Prozent.

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