Steigender Außer-Haus-Verzehr bei Schweinefleisch

Mai 24, 2013

Quelle: topagrar.com, 24. Mai 2013

Schweinefleisch steht beim deutschen Verbraucher weiterhin hoch im Kurs und stellt mit einem Mengenanteil von 62 Prozent auch im vergangenen Jahr das wichtigste Segment des Fleischmarktes dar. Die Einkaufsmenge der von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erfassten Haushalte an Schweinefleisch musste jedoch im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 2,8 Prozent verzeichnen.

Steigender Außer-Haus-Verzehr bei Schweinefleisch

Steigender Außer-Haus-Verzehr bei Schweinefleisch

Die Gründe für die gesunkene Nachfrage nach Schweinefleisch dürften vielfältiger Natur sein. Neben einem deutlich gestiegenen Verbraucherpreis für Schweinefleisch (+6,8 Prozent) kann die zunehmende Bedeutung des Außer-Haus-Verzehrs als Ursache des Nachfragerückgangs angeführt werden. Das Segment Fleischer-Imbiss konnte sein Marktvolumen von 2000 bis 2012 um gut 70 Prozent ausbauen. Die jährliche Zuwachsrate lag bei 4,6 Prozent.

Ferner zeigt die aktuelle afz-Investitionsbefragung, dass Imbiss und Heiße Theke den betriebswirtschaftlichen Erfolg verstärken. Der Außer-Haus-Markt mit Snackgeschäften, Mittagstisch, Partyservice und Catering macht mittlerweile ein Viertel des Umsatzes der Metzgereien aus.


Cateringunternehmen schließen 2012 mit solidem Wachstum – Exklusive Studie zum deutschen Catering-Markt

Mai 13, 2013

Mai 2013 – Deutschlands 30 größte Contract Caterer stehen 2012 für 3,0 Milliarden Euro Nettoumsatz, der mit 5.218 Verträgen erwirtschaftet wurde. Dieses Fazit zieht die Wirtschaftsfachzeitschrift „gv-praxis“ (Deutscher Fachverlag) in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Damit haben die Top 30 im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,2 Prozent erzielt – nachdem sie das starke Jahr 2011 mit 5,2 Prozent Mehrerlösen abgeschlossen hatten.

Top 10 Caterer 2012

Das Plus 2012 resultiert primär aus höheren Bons, die Frequenzen sind leicht gefallen, das Neugeschäft war mit 503 Neuabschlüssen schwächer als im Vorjahr. Das Wachstum der Top 10 liegt bei plus 2,6 Prozent (Vj. 4,5 %), einer der schwächsten jemals gemessenen Werte. Dagegen schneiden die Ränge Top 11 bis 30 mit plus 6,0 Prozent (Vj. 8,6 %) deutlich besser ab.

Auffallend: Nur in den sogenannten „Neuen Märkten“, wie zum Beispiel in der Messe- oder Stadiongastronomie, können die befragten Unternehmen richtig punkten (+14,0 %). In den eher klassischen Teilmärkten gibt es nur im Seniorenmarkt (+5,1 %) ein signifikantes Wachstumsplus; im wichtigsten Teilmarkt Betriebsverpflegung lag der Wert bei 2,6 Prozent. Verlierer: Das Krankenhaussegment (- 0,2 %) schwächelt, der Schulmarkt stagniert, wozu auch die Magen-Darm-Epidemie beigetragen hat. Das Jahr war geprägt durch weiter hohen Kostendruck, gestiegene Lebensmittelpreise und hohe Preissensibilität bei den Gästen.

Auf den Plätzen 1 bis 5 des Rankings konnten alle Unternehmen ihre Vorjahresposition verteidigen. An der Spitze steht Compass Group, gefolgt von Aramark, Sodexo, Dussmann und Klüh – internationale Player dominieren. Marktführer Compass Group hat in 2012 ein schwaches Jahr verkraften müssen, der neue Umsatz von 667,0 Mio. Euro (-2,8 %) liegt deutlich unter dem Vorjahreswert. Auf Rang 8 gibt es Bewegung: Wisag belegt erstmals diese Position nach Akquisition der Schubert-Unternehmensgruppe und deren Cateringgeschäft. Zusammen kommt die neue Wisag-Cateringeinheit auf 99,1 Mio. Euro (ohne Servicegesellschaften).

Vom Wachstum entfällt der größte Brocken auf die Player Bilfinger, SV und Aramark. Insgesamt können sechs Unternehmen zweistellige, 19 einstellige Mehrerlöse vorweisen. Dem gegenüber stehen vier Minus-Entwicklungen und ein gleichgebliebener Umsatzwert.

Ausblick
Im März/April glaubten 82 Prozent der Unternehmen an weiter wachsende Erlöse. Man hat gelernt, mit mehr Unsicherheit und mehr Volatilität umzugehen. In den Augen der Macher haben Café Bar und Take-away die besten Perspektiven, gefolgt von Schulen/Kitas. Als die größten Herausforderungen werden Mitarbeiterbeschaffung und -entwicklung genannt, gefolgt von Kostensituation der Kunden und Gästeansprüche.


Top 30 Contract Caterer mit 3,2 Prozent Umsatzplus

Mai 10, 2013

Quelle: cafe-future.net, 10. Mai 2013

Deutschlands 30 größte Contract Caterer stehen 2012 für 3,0 Mrd. Euro Nettoumsatz, der mit 5.218 Verträgen erwirtschaftet wurde. Dieses Fazit zieht die gv-praxis in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Damit haben die Top 30 im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,2 Prozent erzielt – nachdem sie das starke Jahr 2011 mit 5,2 Prozent Mehrerlösen abgeschlossen hatten.

Top 10 Contract Caterer

Das Plus 2012 resultiert primär aus höheren Bons, die Frequenzen sind leicht gefallen, das Neugeschäft war mit 503 Neuabschlüssen schwächer als im Vorjahr. Das Wachstum der Top 10 liegt bei +2,6 Prozent (Vj. 4,5 %), einer der schwächsten jemals gemessenen Werte. Dagegen schneiden die Ränge Top 11 – 30 mit +6,0 % (Vj. 8,6 %) deutlich besser ab. Auffallend: Nur bei Neue Märkte wie z.B. Messe- oder Stadiongastronomie punkten die befragten Unternehmen (+14,0 %). In den eher klassischen Teilmärkten gibt es nur im Seniorenmarkt (+5,1 %) ein signifikantes Wachstumsplus, im wichtigsten Teilmarkt Betriebsverpflegung lag der Wert bei 2,6 Prozent. Verlierer: das Krankenhaussegment (- 0,2 %) schwächelt, der Schulmarkt stagniert, wozu auch die Magen-Darm-Epidemie beigetragen hat. Das Jahr war geprägt durch weiter hohen Kostendruck, gestiegene Lebensmittelpreise und hohe Preissensibilität bei den Gästen.

Contract Catering Markt in Deutschland

Contract Catering Markt in Deutschland

Auf den Plätzen 1 bis 5 des gv-praxis-Rankings konnten alle Unternehmen ihre Vorjahresposition verteidigen. An der Spitze steht Compass Group, gefolgt von Aramark, Sodexo, Dussmann und Klüh – globale Player dominieren. Marktführer Compass Group hat in 2012 ein schwaches Jahr verkraften müssen, der neue Umsatz von 667,0 Mio. € (-2,8 %) liegt deutlich unter dem Vorjahreswert. Auf Rang 8 gibt es Bewegung: Wisag belegt erstmals diese Position nach Akquisition der Schubert-Unternehmensgruppe und deren Cateringgeschäft. Zusammen kommt die neue Wisag-Cateringeinheit auf 99,1 Mio. € (ohne Servicegesellschaften). Vom Wachstum entfällt der größte Brocken auf die Player Bilfinger, SV und Aramark. Insgesamt können sechs Unternehmen zweistellige, 19 einstellige Mehrerlöse vorweisen. Dem gegenüber stehen vier Minus-Entwicklungen und ein gleichgebliebener Umsatzwert.

Der Markt der Contract Caterer (Top 30) setzt sich wertmäßig wie folgt zusammen: 49,6 Prozent Business & Industry, 20,2 Prozent Healthcare, 16,0 Prozent Elder Care, 8,9 Prozent Neue Märkte, 5,3 Prozent Education. Fast die Hälfte aller erfassten Umsätze entfallen auf die Kategorie Business & Industry. Burkart Schmid, Chefredakteur gv-praxis: „Besonders bei der Verpflegung am Arbeitsplatz spüren die Catering-Dienstleister eine steigende Anspruchshaltung von Gästen und Auftraggeber bei gleichzeitiger Tendenz zur Zuschussminderung.“ Die Herausforderung der Zukunft: Konsumenten müssen mehr Geld ausgeben, wenn die Unternehmen ihre Zuschüsse weiter senken. Schmid: „Dies gelingt nur bei gleichzeitiger Qualitätsoffensive der Branche.“

Die Erwartungen: Im März/April glaubten 82 Prozent der Unternehmen an weiter wachsende Erlöse. Man hat gelernt, mit mehr Unsicherheit und mehr Volatilität umzugehen. In den Augen der Macher haben Café Bar und Take-away die besten Perspektiven, gefolgt von Schulen/Kitas. Als die größten Herausforderungen werden Mitarbeiterbeschaffung und -entwicklung genannt, gefolgt von Kostensituation der Kunden und Gästeansprüche.


Die 10 beliebtesten (Bio-)Lebensmittel der Deutschen: Wie grün is(s)t Deutschland wirklich?

Mai 6, 2013

Mai 2013 – Von welchen Lebensmitteln die Deutschen pro Jahr am meisten verzehren und welche Rolle dabei biologisch hergestellte Lebensmittel spielen, hat www.lusini.de in seiner aktuellsten Infografik „Die 10 beliebtesten Lebensmittel der Deutschen“ dargestellt. Die Grundnahrungsmittel Gemüse, Obst, Brot und Kartoffeln stehen beim Verbrauch erwartungsgemäß ganz oben. Aber auch der Verzehr von Fleisch ist mit rund 90 Kilogramm pro Kopf weiterhin konstant auf sehr hohem Niveau.

Die 10 beliebtesten Bio-Nahrungsmittel der Deutschen

Und obwohl das Bewusstsein der Verbraucher für Bio-Lebensmittel und nachhaltige Produktion in der letzten Zeit durchaus gestiegen ist, spiegelt sich das bisher nur sehr gering in den Verbrauchszahlen wider. Nähere Informationen zu Herstellung, Verzehrmenge und den durchschnittlichen Einkaufspreisen der beliebtesten Lebensmittel der Deutschen gibt es zum kostenlosen Download unter www.lusini.de/ratgeber.

Die 10 beliebtesten Nahrungsmittel

Pro Kopf verzehren die Deutschen rund 122Kilogramm Obst, wobei Äpfel mit 20 Kilogramm in der Beliebtheits-Skala ganz oben stehen. Insgesamt werden rund 15 Prozent der gesamten Lebensmittelausgaben für Obst aufgewendet, bei einem durchschnittlichen Kilopreis von ein bis zwei Euro. Fester Bestandteil des Speiseplans ist mit 84 Kilogramm auch Gemüse. Beliebteste Sorte ist die Tomate, die als Spitzenreiter mit rund 22 Kilogramm zu Buche schlägt. Kartoffeln und Brot stehen bei den Deutschen ebenfalls hoch im Kurs. 63 Kilogramm Kartoffeln, davon sechs Kilogramm tiefgefroren als Pommes Frites, und durchschnittlich 84 Kilogramm Brot werden in Deutschland jährlich verzehrt. Für gutes Brot werden 1,50 Euro bis 3,00 Euro pro Kilo ausgegeben. Besonders Vollkornbrot wird häufig und gerne gekauft. Die in Restaurants so beliebte „Pasta“ fällt in privaten Haushalten mit einem Nudelverbrauch von 7sieben Kilogramm kaum ins Gewicht. Da sieht es bei unseren italienischen Nachbarn mit 30 Kilogramm ganz anders aus.

Die 10  beliebtesten Nahrungsmittel der Deutschen

Besonders hoch, auch im internationalen Vergleich, ist mit 90 Kilogramm der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung essen mindestens einmal pro Woche Fleisch, über 67 Prozent sogar mehr als dreimal (Quelle: statista.de). Der größte Anteil entfällt dabei auf Schweinefleisch mit 40 Kilogramm, gefolgt von weiterverarbeiteten Wurstwaren mit 30 Kilogramm, Rindfleisch und Geflügel. Eher gering ist im Gegensatz dazu der Konsum von Fisch, der bei lediglich 15,5 Kilogramm pro Jahr liegt.

Mit 206 Stück pro Jahr gehören auch Eier zu den beliebtesten Lebensmitteln in Deutschland. Und trotz diverser Lebensmittelskandale, gerade bei Geflügel, stammen immer noch 39 Prozent der Eier aus Käfighaltung, 30 Prozent kommen aus Bodenhaltung, 24 Prozent aus Freilandhaltung und lediglich sieben Prozent von Bio-Betrieben. Nicht zuletzt zählt auch Käse zu den Favoriten auf dem heimischen Speiseplan. Die Vielfalt in der Käsevitrine animiert die Deutschen zum Kauf von rund 22,2 Kilogramm pro Jahr.

Mit rund neun Kilogramm Schokolade, das sind immerhin 95 Hundert-Gramm-Tafeln pro Jahr, gehört Deutschland weltweit zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch. Zu den beliebtesten Sorten zählen Vollmilch, Zartbitter und Nuss.

Bio-Lebensmittel – Trend oder Nischenprodukt?
Trotz zahlreicher Lebensmittelskandale, einem gestiegenen Bewusstsein für Umwelt und gesunde Ernährung, sowie einem inzwischen sehr breiten Angebot an qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, konnte nur ein kleiner Teil der Deutschen dazu animiert werden, auf Bio-Produkte umzusteigen. Laut der aktuellen Nielsen Studie liegt der Anteil von Bio-Produkten am gesamten Lebensmittelumsatz gerade mal bei drei Prozent – Tendenz leicht steigend.

Die Gründe für die Zurückhaltung beim Kauf von Bio-Lebensmitteln mögen mit dem höheren Einkaufspreis, oder auch mit der Unsicherheit der Verbraucher angesichts der Flut an „grünen“ Image-Kampagnen und unterschiedlichen Qualitäts-Siegeln zu tun haben. Wem soll vertraut werden, namhaften Einkaufsmärkten mit zahlreichen Bio-Eigenmarken, dem europäischen oder gar nur dem deutschen Bio-Siegel? Wer beim Einkauf von Bio-Produkten auf besondere Kriterien wie Nachhaltigkeit, Regionalität oder artgerechte Tierhaltung Wert legt, kommt nicht umhin, sich mit den verschiedenen Qualitäts-Standards auseinanderzusetzen. Denn die Unterschiede bei den Bestimmungen und Kriterien für die Öko-Zertifizierungen sind erheblich.

Fazit: Wie die Verbrauchszahlen und niedrigen Durchschnittspreise der zehn beliebtesten Lebensmittel der Deutschen zeigen, investiert der Deutsche durchschnittlich nur sehr wenig Geld in seine Ernährung.  Laut einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes lag der Anteil der Ausgaben der privaten Haushalte in Deutschland für Nahrungsmittel gemessen an den Konsumausgaben im Jahr 2011 bei lediglich 14,7 Prozent. Zum Vergleich: noch im Jahr 1960 lag der Anteil bei 38 Prozent! Noch ist der deutsche Verbraucher nicht bereit, zugunsten der Qualität Abstriche bei der Quantität zu machen.