Die 10 beliebtesten (Bio-)Lebensmittel der Deutschen: Wie grün is(s)t Deutschland wirklich?

Mai 6, 2013

Mai 2013 – Von welchen Lebensmitteln die Deutschen pro Jahr am meisten verzehren und welche Rolle dabei biologisch hergestellte Lebensmittel spielen, hat www.lusini.de in seiner aktuellsten Infografik „Die 10 beliebtesten Lebensmittel der Deutschen“ dargestellt. Die Grundnahrungsmittel Gemüse, Obst, Brot und Kartoffeln stehen beim Verbrauch erwartungsgemäß ganz oben. Aber auch der Verzehr von Fleisch ist mit rund 90 Kilogramm pro Kopf weiterhin konstant auf sehr hohem Niveau.

Die 10 beliebtesten Bio-Nahrungsmittel der Deutschen

Und obwohl das Bewusstsein der Verbraucher für Bio-Lebensmittel und nachhaltige Produktion in der letzten Zeit durchaus gestiegen ist, spiegelt sich das bisher nur sehr gering in den Verbrauchszahlen wider. Nähere Informationen zu Herstellung, Verzehrmenge und den durchschnittlichen Einkaufspreisen der beliebtesten Lebensmittel der Deutschen gibt es zum kostenlosen Download unter www.lusini.de/ratgeber.

Die 10 beliebtesten Nahrungsmittel

Pro Kopf verzehren die Deutschen rund 122Kilogramm Obst, wobei Äpfel mit 20 Kilogramm in der Beliebtheits-Skala ganz oben stehen. Insgesamt werden rund 15 Prozent der gesamten Lebensmittelausgaben für Obst aufgewendet, bei einem durchschnittlichen Kilopreis von ein bis zwei Euro. Fester Bestandteil des Speiseplans ist mit 84 Kilogramm auch Gemüse. Beliebteste Sorte ist die Tomate, die als Spitzenreiter mit rund 22 Kilogramm zu Buche schlägt. Kartoffeln und Brot stehen bei den Deutschen ebenfalls hoch im Kurs. 63 Kilogramm Kartoffeln, davon sechs Kilogramm tiefgefroren als Pommes Frites, und durchschnittlich 84 Kilogramm Brot werden in Deutschland jährlich verzehrt. Für gutes Brot werden 1,50 Euro bis 3,00 Euro pro Kilo ausgegeben. Besonders Vollkornbrot wird häufig und gerne gekauft. Die in Restaurants so beliebte „Pasta“ fällt in privaten Haushalten mit einem Nudelverbrauch von 7sieben Kilogramm kaum ins Gewicht. Da sieht es bei unseren italienischen Nachbarn mit 30 Kilogramm ganz anders aus.

Die 10  beliebtesten Nahrungsmittel der Deutschen

Besonders hoch, auch im internationalen Vergleich, ist mit 90 Kilogramm der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung essen mindestens einmal pro Woche Fleisch, über 67 Prozent sogar mehr als dreimal (Quelle: statista.de). Der größte Anteil entfällt dabei auf Schweinefleisch mit 40 Kilogramm, gefolgt von weiterverarbeiteten Wurstwaren mit 30 Kilogramm, Rindfleisch und Geflügel. Eher gering ist im Gegensatz dazu der Konsum von Fisch, der bei lediglich 15,5 Kilogramm pro Jahr liegt.

Mit 206 Stück pro Jahr gehören auch Eier zu den beliebtesten Lebensmitteln in Deutschland. Und trotz diverser Lebensmittelskandale, gerade bei Geflügel, stammen immer noch 39 Prozent der Eier aus Käfighaltung, 30 Prozent kommen aus Bodenhaltung, 24 Prozent aus Freilandhaltung und lediglich sieben Prozent von Bio-Betrieben. Nicht zuletzt zählt auch Käse zu den Favoriten auf dem heimischen Speiseplan. Die Vielfalt in der Käsevitrine animiert die Deutschen zum Kauf von rund 22,2 Kilogramm pro Jahr.

Mit rund neun Kilogramm Schokolade, das sind immerhin 95 Hundert-Gramm-Tafeln pro Jahr, gehört Deutschland weltweit zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch. Zu den beliebtesten Sorten zählen Vollmilch, Zartbitter und Nuss.

Bio-Lebensmittel – Trend oder Nischenprodukt?
Trotz zahlreicher Lebensmittelskandale, einem gestiegenen Bewusstsein für Umwelt und gesunde Ernährung, sowie einem inzwischen sehr breiten Angebot an qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, konnte nur ein kleiner Teil der Deutschen dazu animiert werden, auf Bio-Produkte umzusteigen. Laut der aktuellen Nielsen Studie liegt der Anteil von Bio-Produkten am gesamten Lebensmittelumsatz gerade mal bei drei Prozent – Tendenz leicht steigend.

Die Gründe für die Zurückhaltung beim Kauf von Bio-Lebensmitteln mögen mit dem höheren Einkaufspreis, oder auch mit der Unsicherheit der Verbraucher angesichts der Flut an „grünen“ Image-Kampagnen und unterschiedlichen Qualitäts-Siegeln zu tun haben. Wem soll vertraut werden, namhaften Einkaufsmärkten mit zahlreichen Bio-Eigenmarken, dem europäischen oder gar nur dem deutschen Bio-Siegel? Wer beim Einkauf von Bio-Produkten auf besondere Kriterien wie Nachhaltigkeit, Regionalität oder artgerechte Tierhaltung Wert legt, kommt nicht umhin, sich mit den verschiedenen Qualitäts-Standards auseinanderzusetzen. Denn die Unterschiede bei den Bestimmungen und Kriterien für die Öko-Zertifizierungen sind erheblich.

Fazit: Wie die Verbrauchszahlen und niedrigen Durchschnittspreise der zehn beliebtesten Lebensmittel der Deutschen zeigen, investiert der Deutsche durchschnittlich nur sehr wenig Geld in seine Ernährung.  Laut einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes lag der Anteil der Ausgaben der privaten Haushalte in Deutschland für Nahrungsmittel gemessen an den Konsumausgaben im Jahr 2011 bei lediglich 14,7 Prozent. Zum Vergleich: noch im Jahr 1960 lag der Anteil bei 38 Prozent! Noch ist der deutsche Verbraucher nicht bereit, zugunsten der Qualität Abstriche bei der Quantität zu machen.

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Neu: Außer-Haus-Konsum, Markt- und Strukturdaten 2013

April 24, 2013

Quelle: cafe-future.net, 24. April 2013

Alle zwei Jahre veröffentlichen die gastronomischen Fachzeitschriften der Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag das Nachschlagewerk „Der Außer-Haus-Konsum“. Die aktualisierte Ausgabe 2013 liegt seit kurzem vor. Die Dokumentation gibt anhand neuester verfügbarer Daten aus Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung einen Überblick über diesen Wachstumsmarkt.

Außer Haus Konsum - Marktdaten 2013

Das umfangreiche Zahlenmaterial informiert über Situation und Entwicklung des Wirtschaftszweiges und zeigt die vielfältigen Einflussfaktoren auf, die künftige Branchentrends erkennen lassen. Basis sind die wichtigsten Sekundärstatistiken sowie Ergebnisse von Untersuchungen, Umfragen und Fallbeispielen der Fachpublikationen gv-praxis (Gemeinschaftsverpflegung), food-service (Profigastronomie), FoodService Europe & Middle East (multinationaler Außer-Haus-Markt) sowie AHGZ (Hotellerie) und einschlägiger Marktforschungsinstitute. Leistungskennziffern einzelner Unternehmensgruppen, Verbraucher- und Absatzpotenziale geben den Planern und Praktikern in Marketing und Vertrieb Ausgangspunkte für individuelle Berechnungen über Marktvolumina der verschiedenen Bereiche.

Erhältlich ist der Außer-Haus-Konsum 2013 mit über 400 Seiten Fachinformation inkl. CD für 219 Euro zzgl. MwSt. und Versand per Fax oder E-Mail bei:

Frau Petra Petrasch
Tel. 069.7595-1973
Fax: 069.7595-1970
Petra.Petrasch@dfv.de


Guter Jahresstart für die Branche: Gastgewerbe erzielt Umsatzplus – Deutschlandtourismus wächst auch dank Mehrwertsteuersenkung – Beschäftigungsplus von 3,5 Prozent

März 15, 2013

März 2013 – Das Gastgewerbe in Deutschland befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Die Unternehmer der Branche setzten im Januar nominal 2,8 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Die große Überraschung: Laut Statistischem Bundesamt war im Vergleich zum traditionell starken Monat Dezember der Januar-Umsatz im Gastgewerbe kalender- und saisonbereinigt nominal 0,3 Prozent höher. „Die Branche kann sich über einen guten Start ins neue Jahr freuen. Das zeigt: Unser Angebot stimmt und die Menschen lassen sich die Lust am Ausgehen trotz wirtschaftlicher Krisenmeldungen nicht vermiesen“, sagte der Präsident des Dehoga-Bundesverbandes, Ernst Fischer.

Guter Jahresstart für das Gastgewerbe - Alle Zahlen im Plus (Foto: Cordula Giese/Dehoga)
Vor allem die Beherbergungsbetriebe erzielten mit 3,6 Prozent ein starkes Plus. Kein Wunder: Im Januar 2013 legte die Zahl der Übernachtungen weiter zu. 21,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste bedeuteten ein Plus von 2 Prozent. Laut Statistischem Bundesamt übernachteten Gäste aus dem Ausland 3,8 Millionen Mal und damit 5 Prozent häufiger als im Januar 2012. Die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste stieg um 1 Prozent auf 17,9 Millionen. „Der Deutschlandtourismus wächst – auch dank des reduzierten Mehrwertsteuersatzes. Eine Reise in oder nach Deutschland hat heute ein besseres Preis-Leistungsverhältnis als noch vor wenigen Jahren. Davon profitiert die Tourismuswirtschaft – und mit ihr das ganze Land. Denn Touristen bringen neuen Umsatz für Einzelhandel, Kultur und Sport“, betonte Fischer. 2012 zählten die Beherbergungsbetriebe insgesamt mehr als 407 Millionen Übernachtungen – und erzielten damit einen Rekordwert!

Mit einem nominalen Umsatzanstieg von 2,2 Prozent verbuchten die Restaurants, Kantinen und Caterer ebenfalls ein Plus. „Gerade in unserer von digitalen Medien geprägten Zeit sehnen sich die Leute nach dem direkten Gespräch mit ihren Freunden. Der direkte menschliche Kontakt ist halt durch keinen Chat zu ersetzen. Unsere Restaurants und Kneipen bieten hierfür den idealen Rahmen“, erklärte Fischer.

Die positive Entwicklung der Branche spiegelt sich in den Beschäftigtenzahlen wider. Wie aus den jüngst von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen hervorgeht, gab es im Dezember 2012 mit 879.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe 29.951 mehr als im Dezember 2012. Der Zuwachs lag damit bei 3,5 Prozent, während die Steigerung in der Gesamtwirtschaft nur 1,2 Prozent betrug. „Damit ist das Gastgewerbe weiterhin ein starker Jobmotor des deutschen Mittelstandes“, betonte Fischer.

Der Dehoga-Bundesverband ist für das Jahr 2013 vorsichtig optimistisch und rechnet für das laufende Jahr mit einem nominalen Umsatzplus von 1,8 Prozent.


Top 100 Gastro-Unternehmen 2012 mit 3,3 Prozent Umsatzplus – Exklusives Umsatzranking zeigt: 2012 ein gutes Wachstumsjahr

März 8, 2013

März 2013 – Deutschlands 100 größte Gastronomen (ohne Hotellerie) stehen 2012 für 11,573 Mrd. Euro Nettoumsatz, der in rund 17.900 Betrieben erwirtschaftet wurde. Dieses Fazit zieht die Wirtschaftsfachzeitschrift „Food Service“ (Deutscher Fachverlag) in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Damit haben die Top 100 im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,3 Prozent erzielt – nachdem sie das sehr starke Jahr 2011 mit 5,1 Prozent Mehrerlösen abgeschlossen hatten.

Top 100 Gastro-Unternehmen 2012

Das Plus 2012 resultiert aus höheren Bons: Die Gäste haben sich etwas gegönnt. Die Frequenzen allerdings sind gefallen, die Menschen blieben öfter zu Hause. Als Kategorien gelang den Bereichen Freizeit (plus 7,8 Prozent) und Fullservice (plus 7,5 Prozent) das größte Wachstum – eine erstmalige Konstellation.

Ein Blick in die Daten des Statistischen Bundesamtes und damit auf die Gesamtheit stellt einmal mehr klar: Die Spitze kämpft besser und erfolgreicher als die Breite. Denn Wiesbaden meldet für die Gastronomie in Deutschland ein nominales Plus von 1,6 Prozent. Daraus ergibt sich real ein Minus von 0,5 Prozent (vorläufige Werte).

Auf den Plätzen 1 bis 5 des Rankings konnten alle Unternehmen ihre Vorjahresposition verteidigen. So bleibt McDonald’s an der Spitze, gefolgt von Burger King, LSG, Autobahn Tank & Rast und Nordsee. Ab Rang sechs allerdings gibt es Bewegung: Das Feld spreizt sich hier stärker als zuvor – globale Player dominieren. So selbstverständlich wie heute Lidl und Tchibo inmitten der Top 10 Textil-Einzelhändler stehen, tun es auch Ikea und Aral im Spitzenranking.

Detaillierte Ergebnisse 
Vom Wachstum entfällt der größte Brocken auf die drei globalen Player McDonald’s, Burger King und YUM! – gefolgt von drei klassisch-deutschen Unternehmen: Block, LSG und Vapiano. Zu den relativen Gewinnern zählen der Top-100-Neuling Hofbräu Blin sowie L’Osteria und BackWerk. Insgesamt können 21 Unternehmen zweistellige Mehrerlöse vorweisen. Dem gegenüber stehen 16 Minus-Entwicklungen.

Umsatzverteilung der Top 100 nach Segmenten
Die Marktspitze der Profi-Gastronomie (Top 100) setzt sich wertmäßig wie folgt zusammen: 56 Prozent Quickservice, 23,4 Prozent Verkehrsgastronomie, 6,5 Prozent Fullservice-Restaurants, 5,7 Prozent Freizeiteinrichtungen, 4,8 Prozent Handelsgastronomie sowie 3,6 Prozent Event-Catering. Mehr als drei Viertel aller Erlöse entfallen auf die zwei großen Kategorien. Hier konzentriert sich alles auf das optimale Zusammenspiel der verschiedenen Funktionen unseres Alltags: Ja, man isst, wo man gerade ist – unterwegs, bei der Arbeit oder im Shopping Center.

Ausblick 2013
Die Erwartungen an das neue Jahr sind keine kleinen: Im Januar glaubten 69 Prozent der Unternehmen an weiter wachsende Erlöse. Man hat gelernt, mit mehr Unsicherheit und mehr Volatilität umzugehen. In den Augen der Macher hat Take-away die besten Perspektiven, gefolgt von Home Delivery sowie Imbiss bei Bäckern, Metzgern und in Supermärkten. Als die größten Herausforderungen werden Mitarbeiterbeschaffung und Personalkosten genannt, gefolgt von Führung und Motivation.


Deutliches Ausgabenwachstum in der Gastronomie in 2011

Januar 10, 2013

Januar 2013 – Der Außer-Haus-Markt in Deutschland konnte dank der positiven gesamtökonomischen Voraussetzungen im Jahr 2011 wieder deutliches Wachstum verzeichnen. Nach Ergebnissen aus dem CREST Verbraucherpanel gaben die Konsumenten in Deutschland mit 66,4 Milliarden Euro 3,4% mehr aus als im Vorjahr. Das berichtet die npdgroup deutschland GmbH auf Basis des CREST Verbraucherpanels. Dies bedeutet das stärkste Ausgaben-Wachstum der Branche in den letzten fünf Jahren. Rein rechnerisch gab jeder Bundesbürger im vergangenen Jahr 808 Euro für Essen-außer-Haus aus – bei durchschnittlich 142 Besuchen.

Deutliches Ausgabenwachstum in der Gastronomie in 2011 - Ausgabenveränderung nach Segment 2011 vs 2010 in %

Deutliches Ausgabenwachstum in der Gastronomie in 2011 – Ausgabenveränderung nach Segment 2011 vs 2010 in %

Vom Wachstum konnten alle großen Marktsegmente profitieren, mit den größten Zuwachsraten für die Erlebnis- und Bediengastronomie. Diese profitierten vor allem von einem ‚Trading-Up’ der Verbraucher. Die Gäste waren bereit, bei ihren Besuchen wieder etwas mehr Geld auszugeben um höherpreisige Segmente zu besuchen sowie höherwertige oder zusätzliche Produkte zu bestellen. Besonders alkoholfreie Getränke profitierten von dieser Bereitschaft, sich den Gastronomiebesuch wieder etwas mehr kosten zu lassen.

Dennoch bleibt das Preis-Leistungsverhältnis ein wichtiger Aspekt für die Wahl eines Restaurants. Während 2007 nur bei 12% aller Gastronomiebesuche der Preis entscheidend dafür war, welchen Anbieter man wählte, waren es 2011 bereits 21% aller Verzehrsfälle bei denen die Restaurantwahl aufgrund des Preises entschieden wurde. „Trotzdem die Gäste bereit sind, mehr auszugeben, suchen sie bewusst nach Angeboten mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und das in allen Segmenten der Gastronomie“ kommentierte Jochen Pinsker, Senior Vice President Foodservice Europe von npdgroup die aktuellsten Entwicklungen.

Besuchszahlen nur stabil
Das Ausgabenwachstum resultierte allerdings nicht aus einer gestiegenen Anzahl an Gastronomiebesuchen sondern ergab sich durch deutlich gewachsene Ausgaben pro Besuch. Die Besuchszahlen blieben lediglich stabil bei 11,7 Milliarden oder 32 Millionen pro Tag. Das Ausgabenplus repräsentierte somit kein echtes Nachfragewachstum, jedoch wurden die Besuchsrückgange der vergangenen zwei Jahre in Deutschland zumindest gestoppt.

Mehrere Geschäftsfelder, die in den schwierigen ökonomischen Zeiten in 2008 und 2009 stärker unter Besuchsrückgängen zu leiden hatten, befanden sich wieder im Aufwind. So nutzten Familiengruppen die Gastronomie wieder häufiger, ebenso wurden wieder mehr sogenannte ‚Socializing’-Besuche (Treffen mit Freunden, mit dem Partner oder der Familie) registriert. Allerdings scheinen die Verbraucher in den letzten Jahren gelernt zu haben auf Zwischenmahlzeiten zu verzichten, weiterhin hat der Gastronomiemarkt an sogenannten ‚Snacking’-Besuchen verloren.

Gewachsene Nachfrage nach gesunden Produkten
Auch in der Gastronomie wächst der Wunsch nach gesunden und leichten Produkten. Mit einem Besuchsanstieg um 5% hat sich die Nachfrage sehr positiv im insgesamt stabilen Markt entwickelt. Dies wurde insbesondere in den Segmenten deutlich, in denen die Konsumenten häufig und regelmäßig konsumieren, wie zum Beispiel in der Arbeits- und Ausbildungsplatzgastronomie, in der die Suche nach gesunden Produkten um rund ein Viertel zunahm. Aufgrund der EHEC-Krise in Deutschland konnten Salate davon allerdings nicht profitieren. Insgesamt ging die Nachfrage nach Salat im Gesamtjahr um 2% im Vergleich zu 2010 zurück, jedoch wuchs die Salatnachfrage vor und nach EHEC deutlich, konnte aber die Negativentwicklung von -20% von Mai bis Juli 2011 nicht ausgleichen.


Schnitzel, Salat und Pizza essen die Deutschen am liebsten

Oktober 5, 2012

Quelle: Kochwelt, 05. Oktober 2012

Die Deutschen mögen es deftig! Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Programmzeitschrift „Auf einen Blick“ hervor, in der nach den 20 Lieblingsgerichten der Deutschen gefragt wurde.

Bei Männern unangefochtene Nummer eins auf dem Teller: das Schnitzel mit 58 Prozent. Frauen bevorzugen mehrheitlich den gemischten Salat (60%). Insgesamt sind Schnitzel (48%) und Salat (47%) damit die beliebtesten Gerichte der Deutschen. Auf dem dritten Platz folgt mit 44 Prozent ein italienischer Klassiker: die Pizza. Auf den weiteren Plätzen mischen sich Hausmannskost und italienische Küche. Alle Lieblingsgerichte gibt es in der aktuellen Ausgabe von „Auf einen Blick“ (Nr. 41). Dazu perfekt abgeschmeckt: Zum Nachkochen der 20 beliebtesten Gerichte enthält das Heft ein siebenseitiges Extra mit leckeren Rezept-Ideen für die Küche.

Mehr als 1.000 Männer und Frauen zwischen 18 und 55 Jahren haben an der repräsentativen Online-Umfrage zum Lieblingsgericht teilgenommen, die von auf einen Blick beauftragt wurde.


Millennials: The Mainstream Restaurant Customers of the Future

August 21, 2012

August 2012 – By Bob O’Brian, NPD Group

We all love Millennials. They’re the future main stream restaurant consumers. They do all sorts of cool things like Foursquare, Twitter and Yelp (at least they did last week). They like to try new things. And, they’re just inexperienced enough to be optimistic.

Millennials Restaurant Cutbacks

BUT, they have not been immune to the effects of the great recession and its aftermath. They’re still pretty broadly unemployed. As of June 2012, the U.S. unemployment rate for the total population age group of 18- to 19-year-olds was 22 percent; 13.7 percent of those ages 20 to 24 were unemployed, and the rate was 8.2 percent for ages 25 to 34.

Caught in the middle of this country’s economic turmoil, these young adults have consistently cut back on their visits to restaurants in the past three years, according to NPD’s CREST foodservice market research. Yet in spite of their economic hardships, Millennials still managed to make 12+ billion visits to foodservice establishments in 2011, spent $73 billion on foodservice meals and snacks, and remain the heaviest restaurant users among all age groups.

And, to the degree that they carry on and remain optimistic, perhaps it’s a belief that it can’t get any worse.