Mehr „faire“ Gastronomie

März 3, 2012

Auf der Gastronomie-Messe Internorga ist Fairtrade mit 20 Partnern stark vertreten. Der Absatz im Außer-Haus-Markt stieg 2011 um rund 27 Prozent.

(Hamburg, 04. März 2012) Ob Café, Bäckerei, Mensa oder Hotel – immer mehr gastronomische Betriebe in Deutschland nehmen Fairtrade-Produkte in ihr Sortiment auf. Über 18.000 sind es bereits, die Kaffee mit dem Fairtrade-Siegel ausschenken oder weitere fair gehandelte Produkte auf dem Menü anbieten. „Die Gastronomie ist der Motor des Fairen Handels“, sagte TransFair-Geschäftsführer Dieter Overath im Vorfeld der Gastronomie-Messe Internorga in Hamburg. Der Außer-Haus-Markt ist der Fairtrade-Bereich mit dem stärksten Wachstum. Im vergangenen Jahr stieg der Absatz um 27 Prozent auf 4.000 Tonnen. Wichtigstes Fairtrade-Produkt in der Gastronomie ist Kaffee: 2.600 Tonnen wurden 2011 verkauft, das entspricht rund 371 Millionen Tassen. Und die Zahl der Verkaufsstellen steigt weiter: Ab sofort ist Fairtrade-zertifizierter Kaffee der Marke ‚Afro-Kaffee‘ auch in 131 OMV-Tankstellen in Süddeutschland erhältlich.

Pünktlich zur Gastronomie-Messe Internorga erscheint die neue Ausgabe des TransFair Gastronomie-Einkaufsführers:
http://www.fairtrade-deutschland.de/fuer-unternehmen/ausser-haus-markt/einkaufsfuehrer/?PHPSESSID=393733089077648150426e5240e7f3ca
TransFair Gastronomie-Einkaufsführer

Sortiment-Vielfalt wächst
„Der Außer-Haus-Markt kommt an der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte nicht vorbei. Hier ist eine klare Positionierung gefragt“, so Dieter Overath. „Fairtrade macht eine Nachhaltigkeitsstrategie konkret sichtbar.“ Die Vielfalt fair gehandelter Produkte nimmt in der Gastronomie kontinuierlich zu: Neu erhältlich sind unter anderem Fruchtsäfte von Dietz, Erdnuss-Öl der Ölmühle Moog GmbH, Nüsse von Fru’Cha, ‚Das Eis‘ von Healthy Planet sowie Mini-Pralinen von Maestrani.

Fairtrade-Partner auf der Internorga
Auf der führenden Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie ist Fairtrade mit 20 Partnerfirmen stark vertreten. Pünktlich zur Internorga erscheint die neue Ausgabe des TransFair Gastronomie-Einkaufsführers. Die Publikation umfasst Informationen zum gesamten Fairtrade-Sortiment für den gastronomischen Bereich in Deutschland und liefert eine Übersicht über die Partnerunternehmen. Neben fair gehandeltem Kaffee umfasst das Angebot Tee, Kakao, Saft, Limonade, Wein, Zucker, Eis, Gebäck, Schokolade und Reis. Für Fairness über die Speisekarte hinaus sorgen Tischdecken, Schürzen und Handtücher aus Fairtrade-zertifizierter Baumwolle.

Hohe Qualität mit Mehrwert
Verbraucher fragen verstärkt Produkte nach, die nicht nur hohen Qualitätsstandards entsprechen, sondern zudem ökologisch nachhaltig und sozial gerecht hergestellt wurden. Der Faire Handel verbindet diese Kriterien. Fairtrade strebt langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe an, um die Arbeits- und Lebensbedingungen der Produzenten nachhaltig zu verbessern. Um eine ressourcenschonende Produktionsweise zu sichern, beinhalten die Fairtrade-Standards strenge Umweltkriterien. Neben garantierten Mindestpreisen, erhalten die Produzenten eine zusätzliche Fairtrade-Prämie, die Gemeinschaftsprojekten zugute kommt. Die Produzentenorganisationen entscheiden demokratisch, wie das Geld investiert wird, beispielsweise in Bildungs- oder Gesundheitsmaßnahmen.

Eine besondere Regelung gilt im Kaffee-Anbau: Hier sind die Qualitätsanforderungen des internationalen Marktes in den letzten Jahren stark gestiegen. Um diesen Ansprüchen auch zukünftig zu entsprechen, müssen 25 Prozent der Fairtrade-Prämie für Projekte zur Steigerung von Produktivität und Qualität verwendet werden.

Fairtrade-Partner auf der Internorga:
Alois Dallmayr Gastro-Service GmbH & Co., Azul-Kaffee GmbH & Co. KG, Barry Callebaut Deutschland GmbH, Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, CUP&CINO, Gebr. Westhoff GmbH & Co. KG, GEPA – The Fair Trade Company, Hanseatic Fine Food GmbH, J.J. Darboven GmbH & Co. KG, Jakob Gerhard Automatische Verkaufsanlagen GmbH, Heimbs Kaffee GmbH & Co. KG, Lemonaid + ChariTea, Melitta SystemService GmbH & Co. KG, Nestlé Professional GmbH, Ostfriesische Tee Gesellschaft, Seeberger KG, Tchibo Coffee Service GmbH, Teekanne GmbH & Co. KG, Unilever Deutschland GmbH Eis & AHM, Unilever Deutschland GmbH Food Solutions Deutschland.

Partner-Firmen von Fairtrade auf der Internorga:
http://www.fairtrade-deutschland.de/fuer-unternehmen/events-und-veranstaltungen/messe-special/internorga/?PHPSESSID=393733089077648150426e5240e7f3ca

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Fischerzeugnisse: Seit 2012 oft in Latein

März 2, 2012

(Berlin, 02. März 2012) Seit dem 1. Januar 2012 ist die Kennzeichnung von Fischerzeugnissen neu geregelt. Viele Produkte müssen sowohl mit dem deutschen als auch mit dem lateinischen Namen ausgezeichnet werden, meldet das Fisch-Informationszentrum (FIZ). Das gilt beispielsweise für Fisch an der Frischfischtheke, Räucherfisch und viele Tiefkühlprodukte.

Von Heike Kreutz/AID

Der Hinweis kann auf dem Preisschild, aber auch auf Plakaten oder Postern stehen. Theragra chalcogramma ist beispielsweise der Alaska-Seelachs, Salmo salar der Lachs und Clupea harengus der Hering. In einigen Fällen endet der wissenschaftliche Name mit dem Kürzel „spec.“ (Mehrzahl: „spp.“) für Art beziehungsweise Spezies. So ist Gadus spp. ein Fisch der Gattung Kabeljau, die Art ist aber nicht genau benannt. Wer es genau wissen will, fragt nach, ob es sich etwa um einen Atlantischen Kabeljau (Gadus morhua) oder Pazifischen Kabeljau (Gadus macrocephalus) handelt.

Das Jahr 2012 bringt noch weitere Änderungen mit sich: So müssen beispielsweise Tiefkühlprodukte, die vor dem Verkauf aufgetaut und als frische Ware an der Bedientheke gehandelt werden, ab sofort mit dem Hinweis „aufgetaut“ gekennzeichnet sein. Das gilt aber nicht für roh verzehrte Fischereierzeugnisse und solche, die nach dem Auftauen geräuchert, gesalzen, gegart oder mariniert wurden.

Alles über Fisch erfahren Sie auf www.was-wir-essen.de in der Rubrik „Lebensmittel von A-Z“


USA 2012: über 630 Mrd. Dollar Foodservice-Umsatz erwartet

Februar 3, 2012

Gelesen in www.cafe-future.net, 03. Februar 2012

Die amerikanische Foodservice-Branche erwartet fürs frisch angelaufene Jahr ein Umsatzvolumen von 631,8 Mrd. Dollar. Diese Prognosezahl entspricht einem Wachstum von 3,5 % zu 2011, so die National Restaurant Association.

Foodservice Market USA

Eines scheint sicher zu sein: Der Wirtschaftszweig erholt sich von der Rezessions-geprägten Zeit 2008/’09. Inflationsbereinigt dürfte die Branche um 0,8 % wachsen, so die Message.

Beide 2012er Werte, der nominale und der reale, liegen etwas unter den Entwicklungszahlen für 2011.

(Quelle: www.restaurant.org)


90% der Haushalte essen auswärts

Januar 15, 2011

(Wiesbaden, 15. Januar 2011) Im Jahr 2008 gaben 90% der privaten Haushalte in Deutschland Geld in Restaurants, Cafés, Kantinen und an Imbissständen aus. Durchschnittlich 97 Euro im Monat zahlten diese Haushalte dafür, im Jahr 2003 waren es 89 Euro monatlich. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) auf Basis der Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe weiter mitteilt, gaben 22 Prozent der Privathaushalte im Jahr 2008 Geld für Übernachtungen aus und zwar durchschnittlich 115 Euro im Monat. Im Jahr 2003 waren es 101 Euro im Monat.

Der Anteil der Haushalte, die Ausgaben für Restaurant- oder Hotelbesuche hatten, variiert je nach Haushaltstyp: Mit 94 Prozent gaben Paarhaushalte mit Kind am häufigsten Geld für Essen außer Haus aus und zwar durchschnittlich 113 Euro im Monat. Am seltensten aßen Alleinlebende auswärts: 86 Prozent gaben im Durchschnitt 64 Euro monatlich dafür aus. Für auswärtige Übernachtungen hatten kinderlose Paare mit 28 Prozent am häufigsten Ausgaben und zwar im Durchschnitt 138 Euro monatlich. Am seltensten übernachteten Alleinerziehende mit 13 Prozent aller entsprechenden Haushalte auswärts für durchschnittlich 74 Euro im Monat.


Internorga Hamburg – Kaffee verantwortungsvoll genießen: Qualität und Nachhaltigkeit als Mega-Trends

Januar 4, 2011

(Hamburg, 04. Januar 2011) Er ist und bleibt Spitze. Durchschnittlich 150 Liter Kaffee tranken die Bundesbürger pro Person im Jahr 2009. Damit ist Kaffee weiterhin das am meisten konsumierte Getränk in Deutschland und er legt noch zu. So hat sich der Konsum seit dem Jahr 2005 um durchschnittlich sechs Liter pro Kopf gesteigert. Auch im Außer-Haus-Markt ist Kaffee eines der dynamischsten Segmente. Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes mit Sitz in Hamburg. „Dabei stehen Espresso basierte Getränke wie Latte Macchiato, Cappuccino und Cafe Latte besonders hoch im Kurs.“ Die Trends rund um die schwarze Bohne und die Neuheiten der Röster und Technikhersteller zeigt die Hamburger Außer-Haus-Fachmesse Internorga (18. bis 23. März).

Internorga Hamburg: Kaffee wieder einmal im Fokus (Foto: Romanus Fuhrmann/Hamburg Messe)

Internorga Hamburg: Kaffee wieder einmal im Fokus (Foto: Romanus Fuhrmann/Hamburg Messe)

Nach den aktuellen Trends befragt, äußern sich führende Unternehmen, die alle auf der Internorga ausstellen, unisono: „Qualität“ und „Nachhaltigkeit“ sind die Mega-Themen. Katja Radünz, Marketing Management, Franke bremer: „Der Gast hat ein hohes Qualitätsbewusstsein für Kaffeespezialitäten entwickelt. Damit wächst auch der Anspruch des Außer-Haus-Marktes an die Rohstoffe und technischen Produkte.“ Guido Civati, Geschäftsführer und Marketing Director Luigi Lavazza Deutschland: „Gastronomen und Konsumenten legen bei der Auswahl ihres Kaffees Wert auf durchgehend hohe Qualität. Außerdem steigt die Nachfrage nach Bio- und nachhaltig produzierten Produkten seit Jahren stetig, da Verbraucher zunehmend auf die Herkunft ihrer Produkte achten.“

Das bestätigt auch Frank Hilgenberg, Marketingleiter J.J.Darboven: „Vielen Verbrauchern ist die Verbindung von Genuss und nachhaltigem Handeln zunehmend wichtiger, denn das Bewusstsein der Konsumenten für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt ist deutlich gewachsen.“ Udo Leunissen, Geschäftsführer Sara Lee Deutschland: „Der Trend zu nachhaltig produziertem Kaffee ist ungebrochen. Die Nachfrage steigt sowohl bei unseren Gastronomie-Kunden als auch bei den Endverbrauchern.“ Für Hendrik Schütze, Leiter Werbung und PR Melitta SystemService, liegt darin eine Chance für Gastronomen: „Angebote von nachhaltigen Produkten werden in der Gastronomie immer mehr zu einem Profilierungspunkt und zum Qualitätsmerkmal. Hier wächst die Gastronomie in eine Vorreiterrolle.“

Wenn es um die Getränkespezialitäten geht, ist Vielfalt von entscheidender Bedeutung. Frank Hilgenberg von J.J.Darboven: „Die Kunden wünschen eine große Auswahl und mehr Abwechslung: Wir beobachten einen Trend hin zu speziellen Röstungen und Kaffee-Kompositionen.“ Katja Radünz von Franke bremer: „Innovative Getränke sind gefragt: Milchschaum mit Flavour, ob heiß oder kalt, Schoko mit Frischmilch oder Irish Coffee.“ Ähnlich äußert sich Guido Civati von Luigi Lavazza: „Angesagt sind Kaffeegetränke mit Milch. Zudem wird Kaffee gern mit Aromen oder Sirupen getrunken. Im Sommer ist die Nachfrage nach kühlen Kreationen wie Shakes und Frappés hoch.“ Hendrik Schütze von Melitta SystemService: „Ein Wachstumstreiber bei den Heißgetränken ist Schoko in verschiedenen Sorten von weiß bis dunkel, pur oder in Verbindung mit Kaffee als besondere Spezialität.“

Im Technik-Bereich steht nach Ansicht von Udo Leunissen von Sara Lee die Funktionalität im Fokus: „Selbsterklärende, leistungsfähige Kaffeevollautomaten mit automatischen Reinigungsprogrammen werden immer beliebter – besonders dann, wenn in kurzer Zeit eine große Menge Kaffee benötigt wird, wie beim Frühstück oder im Tagungsbereich. Kaffeevollautomaten, die automatisch Milchschaum zubereiten, der mit separat aufgeschäumter Milch vergleichbar ist, liegen voll im Trend.“

Auch für Hendrik Schütze von Melitta SystemService spielt die „einfache, intuitive Bedienung“ eine zentrale Rolle: „Vielfalt der Kaffeeprodukte bei geringem Platzbedarf, Schnelligkeit und einfache automatische Reinigung sind weitere immer wichtigere Nachfrage-Kriterien, genauso wie Beratung und Service vor Ort für den reibungslosen, sicheren Betrieb über die gesamte Nutzungsdauer.“ Nach Ansicht von Melanie Nolte, Leitung Marketing Kaffeemaschinen WMF wird von den Technik-Herstellern ein immer höheres Qualitätsniveau verlangt: „Der Kunde setzt verstärkt auf Qualität und Kompetenz und fordert eine Rundum-Betreuung auch beim Service und Kundendienst. Im Bereich der Getränkevielfalt ist die komplette Produktpalette gefragt – immer in Top-Qualität und bei einfacher Bedienbarkeit der Kaffeemaschine.“

Mit welchen neuen Produkten und innovativen Konzepten die Unternehmen auf die Trends reagieren, zeigen sie auf der Internorga. Frank Hilgenberg, Darboven: „Wir stellen unser neues Modulsystem für die Gastronomie vor. Das Servicesystem umfasst individuell zusammenstellbare Heißgetränke-Module die sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gastronomen zuschneiden lassen.“ Katja Radünz, Franke bremer: „Dem Trend folgend zeigen wir auf, wie Getränkevielfalt durch Technik funktioniert.“ Udo Leunissen, Sara Lee: „wir präsentieren die Weiterentwicklung unseres Cafitesse Konzeptes, einen neuen Blend und eine neue Kaffeemaschine als Komplett-Konzept.“ Auch WMF und Melitta SystemService werden auf der Fachmesse neue Produkten und Konzepten vorstellen.


Trendsetter-Spirituosen im Außer-Haus-Markt

Dezember 3, 2010

Quelle: www.cafe-future.net, 03. Dezember 2010

Nachdem auch der letzte Konsumpessimist verstummt ist, wird immer wahrscheinlicher, dass endlich einmal die private Nachfrage ihren Beitrag zum allgemeinen Aufschwung leisten wird – die Vorzeichen stehen gut. Doch gilt dies auch für den Außer-Haus-Markt, der immer noch unter dem Eindruck sich ändernder Verbraucherbedürfnisse steht?

Den größten Treiber bei den Spirituosen stellt Import-Rum dar, der damit Wodka als Trendsetter abgelöst hat. Ebenso erfolgreich kann sich momentan Whisky in Szene setzen. Ein Schlüssel zum Erfolg stellt die Vielfalt des Whisky-Angebots dar. Dabei finden besonders die höheren Qualitäten bei den Zielgruppen über 40 Jahre großen Anklang und dämpfen damit den Rückgang der Spirituosennachfrage ein.

Generell: Die Konsumenten verbringen mehr Zeit zuhause, parallel dazu steigt der Nutzungsgrad von Online-Medien unaufhaltsam. Die Folgen sind Budgetumschichtungen von der Gastronomie in den In-Home-Bereich, was auch bei den Spirituosen Spuren hinterlassen hat. Stellvertretend für andere Getränke ist die Spirituosennachfrage 2010 von einer sinkenden Ausgehfrequenz geprägt.

Bemerkenswerterweise steigen aber zeitgleich die Ausgaben pro Getränk und damit auch pro Weggehtag. Das Motto lautet: „Ich gehe zwar nicht mehr so oft weg, aber wenn, dann gönne ich mir etwas!“ Trotzdem bleiben die Ausgaben für pur ausgeschenkte Spirituosen in den ersten beiden Tertialen 2010 fast 8% hinter dem Vorjahreszeitraum zurück (18 – 49 jährige Konsumenten).

Allerdings fällt die Bilanz bei den einzelnen Zielgruppen sehr unterschiedlich aus. Während bei der jüngsten Altersklasse bis 29 Jahre das veränderte Weggehverhalten zu spürbaren Ausgabenrückgängen führt, steigt bei den genussorientierten Zielgruppen zwischen 40 und 49 Jahre der Umsatz merklich an.

Autor: André Beron / Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel „GfK TrinkTrends“ der GfK Panel Services in Nürnberg.

Basis: 32,9 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16-49 Jahre; Außer-Haus-Konsum Getränke im Bereich Gastronomie und On-the-go (ohne Arbeitsplatz, Kantine, Schule).
http://www.gfkps.com


III. Quartal 2010: Ausser-Haus-Konsum +1,1%

November 18, 2010

Quelle: cafe-future.net, 18. November 2010

Die Zahlen sind so gut wie schon lange nicht mehr. Der private Außer-Haus-Konsum in Deutschland stieg im 3. Quartal 2010 (Vergleich 3. Quartal ’09) um 1,1 % auf 16,7 Mrd. € brutto. 2,0 % plus für QSR/Retail, ebenfalls 2,0 % plus für Essen am Arbeitsplatz und bei Ausbildung, 1,6 % Mehrerlöse in der Kategorie Fullservice/Hotel – allein die Freizeitgastronomie kämpft noch mit 2,0 % minus.

Dieses Quartalsplus ist das erste seit dem dritten Quartal 2008. Insgesamt setzt es sich zusammen aus 1,1 % geringerer Frequenz, aber 2,3 % höherer Durchschnittsbons. Die polarisierte Situation, Minus bei den Frequenzen und Plus bei den Eaterchecks, gilt für alle vier Teilmärkte. Am eklatantesten der Besucherrückgang in der Freizeitgastronomie (-4,2 %), am besten die Entwicklung beim Durchschnittsbon in der Gemeinschaftsverpflegung (+3,1 %).

Betrachtet man die ersten drei Quartale 2010, so ist die Entwicklung stetig besser geworden. Und auch das gilt für alle drei betrachteten Kennziffern, nämlich Ausgaben, Besuche und Durchschnittsbon.

Die Zahlen der npdgroup/Crest Online Panel implizieren alles, von Sandwiches zum Sofortverzehr bei Aldi bis Fine Dining, wenn es privat bezahlt wird. Nicht enthalten sind jene Umsätze, die Unternehmen und Institutionen im Außer-Haus-Markt tätigen. Diese Regeln gelten für das Crest-Panel weltweit. So lässt sich das Geschehen in allen großen Volkswirtschaften vergleichen. Von USA über Japan, Großbritannien, Frankreich und Deutschland bis Russland.

Jochen Pinsker, Senior Vice President Europe der npdgroup mit Sitz in Nürnberg: „Nicht nur bei den gesamtwirtschaftlichen Daten, auch in den Gastronomieausgaben liegt Deutschland derzeit vor den anderen europäischen Ländern. Während Frankreich und Großbritannien im dritten Quartal noch stabil blieben, gingen in Italien und Spanien die Gastronomieausgaben weiter zurück.“