Gastgewerbeumsatz im Mai 2012 real um 0,7 Prozent gesunken

Juli 16, 2012

(Wiesbaden, 16. Juli 2012) Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Mai 2012 nominal 1,3 % mehr und real 0,7 % weniger um als im Mai 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat April 2012 der Umsatz im Gastgewerbe im Mai kalender- und saisonbereinigt nominal 0,5 % und real 0,3 % höher.

Der Umsatz im Beherbergungsgewerbe war im Mai 2012 nominal 0,9 % höher, aber real 1,0 % niedriger als im Mai 2011. Die Gastronomie setzte nominal 1,5 % mehr und real 0,6 % weniger um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie sank der Umsatz der Caterer nominal um 1,5 % und real um 3,7 %.

Von Januar bis Mai 2012 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 2,6 % und real 0,5 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.


Dehoga stellt Branchenbericht vor: Hoteliers und Gastronomen erwarten gutes Jahr: Aber politische Begleitmusik muss stimmen

Juni 28, 2012

Quelle: Dehoga-Bundesverband, 28. Juni 2012

Nach einem erfreulichen Winterhalbjahr bleibt das Gastgewerbe auch für den Sommer 2012 optimistisch. Zu diesem Ergebnis kommt der jüngste Branchenbericht des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband). „Der allgemeine Wirtschaftsaufschwung, sinkende Arbeitslosenzahlen und die Ankurbelung der Binnennachfrage sorgen für bessere Zahlen in Gastronomie und Hotellerie. Die Branche ist gestärkt aus der Wirtschaftskrise hervorgegangen“, erklärte Dehoga-Präsident Ernst Fischer bei der Vorstellung des Berichts in Berlin.

Gastgewerbe bleibt auch für den Sommer 2012 optimistisch
Gastgewerbe bleibt auch für den Sommer 2012 optimistisch

Konjunktur: Deutschlandurlaub weiterhin im Trend
Nach einem Rekordwert in 2011 stieg die Zahl der Übernachtungen in der Hotellerie von Januar bis März 2012 laut Statistischem Bundesamt um sechs Prozent auf 96,2 Millionen. „Deutschland als Reiseland liegt in der Gunst der Gäste aus nah und fern ganz vorne“, so Fischer.

34,7 Prozent der Hoteliers bezeichnen ihre Geschäftslage im Winterhalbjahr als gut, 44,8 Prozent als befriedigend. Die Stimmung hat sich damit noch einmal verbessert. Dementsprechend positiv entwickelten sich auch die Umsätze in der Branche. Zwei Drittel der Unternehmen (68,0 Prozent) konnten ihren Umsatz von Oktober 2011 bis März 2012 stabilisieren bzw. erhöhen. Dennoch bleibt die Ertragslage weiter angespannt. Steigende Betriebskosten und wenig Spielraum bei der Preisgestaltung führten bei 42,7 Prozent der Unternehmen zu sinkenden Erträgen. Erfreulich ist die anhaltend hohe Investitionsbereitschaft der Betriebe, es wird vor allem modernisiert. Als Gründe dafür nannte Fischer die gute Konjunktur und insbesondere die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen.

Der Dehoga-Präsident verwies in diesem Zusammenhang auf eine aktuelle wissenschaftliche Studie. Das Institut für Management und Tourismus (IMT) der Fachhochschule Westküste hatte die durch die Mehrwertsteuersenkung ausgelösten Investitionsmaßnahmen von knapp 5.200 Gasthöfen, Pensionen und Hotels aus der gesamten Bundesrepublik ausgewertet und addiert.

Zusammen haben diese Unternehmer in den Jahren 2010 und 2011 fast eine Milliarde Euro zusätzlich in Neuanschaffungen, Renovierungen, Energieeffizienzmaßnahmen sowie An- und Umbauten investiert und mehr als 11.000 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen.

Auch in der Gastronomie ist der Aufschwung angekommen. Die robuste Binnennachfrage und die insgesamt günstigen Witterungsverhältnisse sorgen dafür, dass 75,6 Prozent der Unternehmen ihre Lage als gut bzw. befriedigend beurteilen. Hinsichtlich der Umsatzentwicklung kann die Gastronomie wieder mit der Hotellerie aufschließen. So hielten gut zwei Drittel der Unternehmer (64,0 Prozent) ihre Umsätze stabil oder bauten sie sogar aus. Das ist der beste Wert seit dem Winterhalbjahr 2006/07. Steigende Kosten bei Lebensmitteln und im Energiebereich haben jedoch auch hier dafür gesorgt, dass die Erträge bei fast der Hälfte der Unternehmen gesunken sind. Vor diesem Hintergrund ist es äußerst positiv zu sehen, dass die Investi-tionsneigung und die Beschäftigungsentwicklung nahezu stabil blieben.

Für die Sommermonate geben sich Gastronomen und Hoteliers optimistischer als vor einem Jahr. 85,5 Prozent der Hoteliers und 82,5 Prozent der Gastronomen erwarten für die Zeit von April bis September 2012 stabile oder sogar bessere Geschäfte als in der Vorjahressaison. Angesichts dieser positiven Ergebnisse prognostiziert der Dehoga für das Gesamtjahr 2012 für das Gastgewerbe ein Umsatzplus von 3,0 Prozent.

Arbeitsmarkt: Mindestlöhne und Einschränkungen bei den Minijobsverringern Beschäftigung
„So positiv die konjunkturelle Entwicklung ist, so groß sind die aktuellen politischen Herausforderungen für die Branche“ berichtete Dehoga-Präsident Fischer. Die Politik sei aufgerufen, den Aufschwung zu stabilisieren, zu fördern und nicht abzuwürgen. „In den letzten zehn Jahren haben Gastronomie und Hotellerie fast einhunderttausend sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen“, hob Fischer hervor. Ein Plus von gut zwölf Prozent, während die Zahl in der Gesamtwirtschaft nur um rund zwei Prozent gestiegen sei.

„Diese hervorragende Arbeitsmarktbilanz darf nun allerdings nicht durch ein starres, unflexibles Arbeitsrecht, Einschnitte bei den Minijobs oder durch die Einführung von Mindestlöhnen gefährdet werden“, machte Fischer deutlich. Die Entwicklung in den letzten Jahren habe gezeigt: Minijobs verdrängen keine sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze. Im Gegenteil: Sie stützten sie.

Das klare Nein zu den Mindestlöhnen begründete Fischer mit den Worten: „Die Tarifautonomie ist in Deutschland ein hohes Gut. Es darf nicht sein, dass durch Mindestlöhne oder politische Lohnuntergrenzen die zwischen der Gewerkschaft NGG und den Dehoga-Landesverbänden fair ausgehandelten Entgelte in Frage gestellt werden. Lohnfindung ist Aufgabe der Tarifvertragsparteien und nicht Sache der Politik.“

Unternehmer benötigen Planungssicherheit – Nein zu Bettensteuern
Als „absolut kontraproduktiv“ bezeichnete Fischer die Diskussion um eine Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung für Hotels sowie die Einführung kommunaler Bettensteuern. Sie seien verfassungswidrig.

Der Dehoga geht deshalb gegen diese „politische Wegelagerei“ sowohl politisch als juristisch vor. Für den 11. Juli 2012 ist die mündliche Verhandlung der vom Dehoga unterstützten Klagen gegen die Bettensteuer vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angesetzt.

Mehrwertsteuer: Dehoga fordert Gleichbehandlung gastronomischer Umsätze
Dringenden Handlungsbedarf sieht der Dehoga Bundesverband auch bei der Mehrwertsteuerregelung für Speisen. So wird das Essen im Gehen und Stehen mit sieben Prozent belegt, während für das frisch zubereitete, liebevoll servierte Gericht im Restaurant 19 Prozent fällig werden. Hier forderte der Dehoga den Gesetzgeber auf, endlich zu handeln. Aktuelle Urteile würden die Widersprüche weiter verstärken. „Nur ein einheitlicher reduzierter Mehrwertsteuersatz für Speisen ist aus steuersystematischen, arbeitsmarktpolitischen und sozialen Gründen sowie insbesondere aus Gründen der Gleichbehandlung logisch, sinnvoll und längst überfällig“, so Fischer.

Neue GEMA-Tarife: Massive Erhöhungen sind existenzgefährdend
Darüber hinaus sorgen die extremen Tariferhöhungen der Verwertungsgesellschaft GEMA für Verunsicherung und Verärgerung bei den gastgewerblichen Unternehmern. Der Dehoga wird alle juristischen und politischen Möglichkeiten ausschöpfen, um diese GEMA-Tarifreform zu stoppen.

Verbraucherschutz: Qualifizierung statt Stigmatisierung
Im Fokus der Jahrespressekonferenz des Dehoga stand zudem die Diskussion um die Veröffentlichung der Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen. Der Dehoga bekennt sich kompromisslos zur Einhaltung der zu Recht strengen gesetzlichen Regelungen in Deutschland. Dabei setzt der Verband auf „Qualifizierung statt Stigmatisierung.“

Der Dehoga-Branchenbericht „Gastgewerbe Winter 2011/12 – Ausblick Sommer 2012“ steht hier kostenfrei zum Download zur Verfügung: http://www.Dehoga-bundesverband.de/fileadmin/Inhaltsbilder/Daten_Fakten_Trends/Zahlespiegel_und_Branchenberichte/Branchenbericht/Dehoga-Branchenbericht_Winter_2011_2012_Final.pdf


Europa: Außer-Haus-Markt in Zahlen

Oktober 27, 2011

Quelle: Café Future, 27. Oktober 2011

Das neue Poster ist da: der europäische Außer-Haus-Markt 2010/11.

Das D-Poster gibt’s schon seit Ende September. Auch das Europa-Poster bietet wieder umfassende Daten an. Dazu gehören die 5 wichtigsten europäischen Foodservice-Märkte (DE, F, UK, I, E), sowie eine Kurzübersicht der größten Gastronomie- und Gemeinschaftsverpflegungs-Unternehmen in Europa.

Strukturen und Zahlen der Branche sind auf dem Poster in einer grafisch anspruchsvollen Übersicht leicht erfassbar dargestellt. Die Neuauflage, Oktober 2011 (ca. 70x100cm), ist gegen eine Schutzgebühr von 25,- € (zzgl. MwSt. und Versand) ab dieser Woche im Shop von http://www.cafe-future.net oder über E-Mail (olga.fomitschow@cafe-future.net) erhältlich (Das D-Poster kostet 20,- €).


Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Februar 2011: Über 4.700 Business- und Konferenzhotels in Deutschland

Februar 2, 2011

(Hamburg, 02. Februar 2011) Deutschland ist in Sachen Geschäftsreisen beliebt, auch international. Denn die meisten Hotels hierzulande haben sich auf Business Traveler und Konferenzen spezialisiert – insgesamt über 4.700. Zum Vergleich: An Ferienhotels gibt es gerade einmal rund 2.800, Kurhotels rund 260, Wellnesshotels etwa 120 und Sporthotels knapp 110. Insgesamt gibt es ca. 17.800 Beherbergungsbetriebe (Hotels/Hotels garni) in Deutschland, die meisten davon (über 9.400) privat betrieben und ohne spezielle Zielgruppen-Ausrichtung. (Quelle: The Business Target Group – Universum “Der Außer-Haus-Markt”)

Die meisten Hotels in Deutschland sind auf Geschäftsreisende und Konferenzgäste spezialisiert (Foto: Cordula Giese/Dehoga)
Die meisten Hotels in Deutschland sind auf Geschäftsreisende und Konferenzgäste spezialisiert (Foto: Cordula Giese/Dehoga)

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:
·    Über 116.000 „Small Food“-Betriebe
·    Knapp 18.000 Hotels in Deutschland – Zahl bleibt konstant
·    Rund 90% der deutschen Hotels sind privat geführte Häuser – Kettenanteil in Gastronomie vielfach höher
·    40% für Gastro-Smileys
·    Nur knapp 28% der deutschen Hotels setzen auch auf Social Media

Lesen Sie weitere Daten unter:
www.b2b-targetgroup.de/zahl_des_monats.php

Mehr zu allen Segmenten, Betriebsadressen und Ansprechpartner im Außer-Haus-Markt erfahren Sie hier: http://www.b2b-targetgroup.de/der_ausser_haus_markt.php


Internorga 2011 – GV-Barometer: Fast die Hälfte der Küchenchefs planen wieder größere Technik-Anschaffungen

Januar 20, 2011

(Hamburg, 20. Januar 2011) Die Zeichen stehen weiterhin auf Aufschwung: Einer der wichtigsten Gradmesser für Investitionen im Gastgewerbe, der zur Internorga vorgestellte 10. GV-Barometer, prognostiziert wiederholt zahlreiche Technik-Anschaffungen in den Großküchen. Die 85. Internorga Hamburg (18. bis 23. März) ist mit über 1.100 Ausstellern so ausgebucht, so dass erstmals eine Leichtbauhalle für das Segment Bäckerei/Konditorei aufgebaut werden muss. Erstmals wird auch ein „Zukunftspreis“ verliehen – für Topkonzepte zur Nachhaltigkeit von Ausstattern & Zulieferern und Gastbetrieben. Erneut wird es eine „Newcomer’s Area“ geben: Ein Highlight wird hier die Servietten-Facltmaschine „Rofobox“ sein.

Bio ist nicht im Fokus: GV-Küchenchefs setzen aber auf regionale Produkte (Foto: Alois Müller/Dehoga)
Bio ist nicht im Fokus: GV-Küchenchefs setzen aber auf regionale Produkte (Foto: Alois Müller/Dehoga)

Der GV-Barometer spiegelt den neuen Optimismus wider: 47 Prozent der GV-Küchenchefs (in Betrieben und Anstalten mit mindestens 300 warmen Essen pro Tag) wollen in Kochanlagen, Herde, Kassensysteme, Spülmaschinen und anderes investieren. Allerdings gehen die Planungen zum Kauf von allgemeinen Ausstattungen (Besteck, Geschirr etc.) zurück – nach 16 Prozent im Vorjahr wollen nun lediglich zehn Prozent der Küchenchefs hier Geld ausgeben. Nach erheblichen Neuanschaffungen im vergangenen Jahr ebbt der Investitionsboom ab: 43 Prozent der GV-Betriebe planen zunächst keinerlei Neuanschaffungen. Im Vorjahr waren dies noch 37 Prozent gewesen.

Die Aussagen der 306 befragten Betriebsrestaurants, Kliniken und Heime zu den Investitionsvorhaben sind allerdings mit gewisser Zurückhaltung zu sehen. Erfahrungsgemäß wird ein Gutteil der geplanten Anschaffungen storniert oder verschoben. Im vergangenen Jahr äußerten zwar 63 Prozent der Küchenchefs guten Willen zu Neuanschaffungen. Allerdings wurde dies bei 23 Prozent wieder storniert, zahlreiche Projekte verschoben oder erst einmal gar nicht terminiert.

Mehr Investitionen mit großen Budgets
Gleichzeitig sollen die Einkaufsbudgets steigen. 35 Prozent der investitionsbereiten Betriebsrestaurants planen Anschaffungen für mehr als 50.000 Euro. Im Vorjahr waren dies 25 Prozent. Bei den Heimen sind dies 42 Prozent (Vorjahr: 30%). Von wirtschaftlichem Aufschwung zeugen auch die positiven Aussagen zum Investitionsklima: 58 Prozent der GV-Betriebe bezeichnen dies als „gut“ (Vorjahr: 56%) und lediglich neun Prozent als „nicht so gut“ (Vorjahr: 23%!).

Erstaunlich ist, dass nur 51 Prozent der GV-Küchenchefs Interesse an neuen (Convenience-)Produkten bekunden; Vorjahr: 52 Prozent. Jeder fünfte Chef hat geringes Interesse an Neuheiten von F&B-Zulieferern. Bei den Produkten wird Gesundheitsorientierung und stärkere Berücksichtigung der Nachhaltigkeit ebenso erwartet wie guter Geschmack, Top-Qualität und entsprechende Optik. Bei neuen Produkten sind vor allem neue Speiseideen bei Fisch, Gemüse und Geflügel gefragt. Innovationen bei Suppen und Saucen geraten aus dem Fokus. Grundsätzlich sind die GV-Küchenchefs an eigenen Variationen interessiert – die Chance zu haben, Convenienve-Produkte zu verfeinern. Branchenbeobachter Irrgang bezeichnet dies als „Convenience minus zehn Prozent“.

Regionale Herkunft wichtiger als Bio
Für die meisten GV-Küchenchefs (57%) ist der Einkauf von Rohwaren aus regionaler Herkunft weitaus wichtiger als Bio-Lebensmittel (19%). Bei Fisch achten 44 Prozent der Chefs von Betriebsrestaurants auf den nachhaltigen Fang (MSC-Fisch). Fair gehandelte Produkte (Fairtrade) sind für nur 26 Prozent der Chefs bedeutend, Produkte mit niedriger CO2-Bilanz für nur 14 Prozent.

Bio-Qualitäten werden überwiegend (58% der Betriebsrestaurants) bei Gemüse und Salat eingesetzt. Fleisch (42%) und Fisch (32%) aus Bio-Herkunft steht aufgrund der Preisentwicklung nicht an oberster Stelle. Bio-Einkauf ist noch bei Kartoffeln (42%) und Obst (41%) ein Thema. Interessant: Bei Milch und Milchprodukten setzen nur 31 Prozent der GV-Betriebe auf Bio, bei Teigwaren gar nur 19 Prozent.

Die Erhebungen zum zehnten GV-Barometer fanden im November telefonisch unter Projektleitung von Prof. Wolfgang Irrgang (ehemals Synovate, München) im Auftrag des Internorga-Veranstalters Hamburg Messe und Congress statt. Mit der Vorstellung der Ergebnisse im Januar wird auf die jeweilige Messe eingestimmt – als PR-Instrument ein Paradebeispiel. (car.)


Außer-Haus-Markt Zahl des Monats – Januar 2011: 726 „Small Food“-Betriebe je Einwohner

Dezember 21, 2010

Snacks sind im Trend – Je Einwohner gibt es 726 Small-Food-Betriebe in Deutschland

Snacks sind im Trend – Je Einwohner gibt es 726 Small-Food-Betriebe in Deutschland

Snacks sind beliebt. Der kleine Imbiss lockt allerorten. In Deutschland bieten je Einwohner 726 sog. „Small Food“-Betriebe ihre kleinen Speisen und Erfrischungen an. Neben den knapp 28.400 Imbiss-Buden von der Currywurst über Döner bis zur Minipizza bieten auch die Handwerksbäcker und –metzger ein breites Sortiment an kalten und warmen Snacks. Von den insgesamt gut 65.000 Fachgeschäften machen über 75 Prozent „McDonald´s“ und Co. Konkurrenz. Den feineren Gaumen bedienen weitere 1.380 Händler mit einem Feinkostangebot „to go“ und 17.800 klassische Kioske bieten Getränke, heiße Würstchen oder abgepackte Fertigsnacks.

(Quelle: The Business Target Group – Universum “Der Außer-Haus-Markt!”)


Außer-Haus-Markt wächst langsamer

April 4, 2008

Quelle: ZMP, 01. April 2008

Trotz Mehrwertsteuererhöhung und eines verregneten Sommers haben die Deutschen 2007 wieder mehr außer Haus gegessen. Schon 2006 stand der Außer-Haus-Markt unter einem guten Stern. Konjunktureller Rückenwind, die Fussball-Weltmeisterschaft und ein Traumsommer bescherten dem Außer-Haus-Markt endlich wieder Zuwächse.
Verantwortlich für diese Entwicklung sind vorrangig die positiven ökonomischen Rahmenbedingungen: Die Arbeitslosenzahl fiel auf den niedrigsten Stand seit 13 Jahren, und der Konsumklimaindex in Deutschland verzeichnete 2007 noch höhere Werte als im Vorjahr. Davon partizipierte der konjunktursensible Außer-Haus-Markt. Im zweiten Halbjahr 2007 reduzierte sich das Besucherwachstum allerdings erheblich, in der Gastronomie mit Bedienung ging die Besucherfrequenz sogar leicht zurück.