Ausser-Haus-Markt – Zahl des Monats April 2008: 146 Liter Kaffee pro Kopf pro Jahr

April 1, 2008

Pressemitteilung von CHD Expert Deutschland, 01. April 2008

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Kaffee ist nach wie vor das meist konsumierte Getränk Deutschlands. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch lag zuletzt bei 146 Litern im Jahr (Quelle: Deutscher Kaffeeverband). Zum Vergleich: Der Pro-Kopf-Verbrauch von Bier betrug zuletzt nur noch 112,5 Liter im Jahr. Deutschland ist weltweit der drittgrößte Kaffeemarkt nach USA und Brasilien. Selbst im Espresso-Land Nr. 1 Italien wird zehn Prozent weniger Kaffee getrunken. Im Kaffee steckt der Gewinn – die altbekannte Weisheit gewinnt mit der verstärkten Nachfrage nach Kaffeespezialitäten wie Espresso oder Latte Macchiato neu an Bedeutung. Paradebeispiel ist der Ausschank von Cappuccino: Rund 97 Prozent der Restaurants servieren die Kaffeeart ihren Gästen den schaumigen Seelenschmeichler. In der Hotellerie und in Kneipen/Bars wird Cappuccino jeweils bei 83 Prozent der Betriebe regelmäßig ausgegeben.

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Quelle: Deutscher Kaffeeverband / Fachbefragung „Bedeutung von Kaffeespezialitäten in Hotellerie und Gastronomie“, 2.300 befragte Betriebe im deutschen Gastgewerbe, Dezember 2007; CHD Expert Deutschland

Weitere Zahlen aus dem Außer-Haus-Markt:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Mehr unter:
http://www.chd-expert.de
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Außer Haus Markt – Zahl des Monats März 2008: 19% der Hotels wollen renovieren

März 11, 2008

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Jeder fünfte Hotelbetrieb in Deutschland will in diesem Jahr seine Gäste- und Badezimmer teilweise renovieren. Die Investitionsbereitschaft ist mit 57 Prozent in der Drei-Sterne-Hotellerie am höchsten; unter den Vier-Sterne-Häusern wollen in diesem Jahr 41 Prozent und unter den Fünf-Sterne-Hotels nur zwei Prozent in Gästezimmer investieren. Insgesamt ist die Budgetfreigabe in kleineren Häusern (bis 100 Zimmer) am höchsten: 88 Prozent der kleinen und mittelgroßen Hotels haben Modernisierungen fest vorgesehen.

Quelle: Fachbefragung „Hotel-Modernisierungen“, 317 befragte Drei-/Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, Februar 2008; CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH (Foto: istockphoto)


Ausser Haus Markt – Zahl des Monats Januar 2008: €11,72

Januar 8, 2008

Im europäischen Vergleich liegen die Deutschen bei den Ausgaben für Restaurantbesuche im Mittelfeld. Mit einem Durchschnittsbon von €11,72 je Restaurantbesuch liegt Deutschland fast 40 Prozent unter dem Durchschnittsbon in Frankreich (€18,54) oder rund 20 Prozent unter dem in Spanien (€15,00). Dagegen wird in Schweden (€10,60) oder gar in Ungarn (€4,91) und Polen (€2,40) weniger je Restaurantbesuch ausgegeben.

Quelle: CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH


Macht Mamas Küche schlanker? – Außer-Haus-Verzehr steigt – und damit auch die Kalorienaufnahme

Dezember 11, 2007

Quelle: Pressemitteilung, 10. Dezember 2007

Während die klassische Gastronomie verliert, punktet der Markt für Außer-Haus-Verzehr mit anhaltendem Wachstum. Seit 1996 verzeichnet er ein jährliches Plus von 1,3 Prozent und realisiert mittlerweile ein Marktvolumen von 94 Milliarden Euro, so die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ) über den Branchenfokus „Außer-Haus-Verzehr“ der Kölner Unternehmensberatung BBE. Das wichtigste Segment im Außer-Haus-Verzehr bleibe weiterhin die Gastronomie, hier besonders die Convenience-Gastronomie (Teilfertig- oder Fertiggerichte wie zum Beispiel Tiefkühlprodukte).

Wachstumstreiber sind laut Studie vor allem das Ernährungshandwerk, Tankstellen-Bistros, Kioske und Unterhaltungsbetriebe wie Kinos und Videotheken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes setzte das gesamte Gastgewerbe (Restaurants, Gaststätten und Hotels) im September 2007 drei Prozent weniger ab als ein Jahr zuvor. „Das war der stärkste Rückgang seit Mai 2005. Preisbereinigt lag das Minus sogar bei 5,7 Prozent“, so die AHGZ.

Macht der steigende Außer-Haus-Verzehr denn auch dick? Die Befragung der „European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition“ (EPIC) legt dies nahe. Die Interviews mit 35.000 Personen aus zehn europäischen Nationen ergaben nämlich, dass Menschen generell mehr Kalorien aufnehmen, wenn sie nicht in den eigenen vier Wänden essen. Kaffee, Tee, Kuchen und Süßigkeiten seien die Favoriten beim Außer-Haus-Verzehr.

„Es stimmt nicht, dass man nur dann schlank bleibt, wenn man möglichst oft zuhause ist“, sagt Ulrich Overdiek vom Kölner Anbieter Vivamangiare Wellfood. „Sicherlich sollten sich insbesondere Familien darum bemühen, möglichst oft gemeinsam an einem Tisch zu essen. Denn dies hat eine wichtige soziale Funktion, da der Esstisch immer auch ein Hort des Gesprächs ist. Trotzdem machen es die modernen Arbeitszeiten oft unmöglich, mehr als einmal am Tag zuhause zu essen. Dann kommt es darauf an, wo und wie man sich ernährt. Wir bei Vivamangiare versuchen, Gesundheit und Genuss zu kombinieren. Daher haben wir Wraps mit Thunfisch, Lachs, Ziegenkäse oder Hähnchen im Programm. Oder auch leckere und leichte Möhren- oder Tomatensuppen. Und auch bei unseren Hauptspeisen wie Vollkornpenne oder Gemüsecurry sündigt man nicht.“