Eckes-Granini und Valensina starten gemeinsamen Außer-Haus-Vertrieb

April 19, 2012

Quelle: cafe-future.net, 18. April 2012

Grünes Licht für die neue Elka-Frische GmbH: Nachdem das Kartellamt dem Joint Venture zugestimmt hat, starten die Eckes-Granini Group in Nieder-Olm und die Valensina Gruppe in Mönchengladbach mit dem gemeinsamen Vertrieb von Frischsäften im Außer-Haus-Geschäft.

An der neu gegründeten Gesellschaft hält Eckes-Granini 51 Prozent und Valensina 49 Prozent der Anteile. Geschäftsführer wird Thomas Novak. Er bringt 15 Jahre Erfahrung aus dem Softdrinkgeschäft der Coca-Cola Erfrischungsgetränke mit. Zuletzt war er für das nationale Trade Marketing im Außer-Haus-Markt von Coca-Cola verantwortlich.

Elka-Frische wird sich mit einem 13-köpfigen Team auf den Außer-Haus-Konsum konzentrieren. Zu den Vertriebskanälen gehören die klassische Gastronomie und Hotellerie, die Verpflegung in Betrieben und Universitäten, Bäckereien, Fast-Food-Ketten, Verkehrsgastronomie sowie der Convenience-Bereich.

Die Produkt-Range umfasst 39 kühlpflichtige Fruchtsäfte, die von der FSP Frischsaft Frische Produktionsgesellschaft mbH in Mönchengladbach hergestellt werden. Dort befindet sich auch der Firmensitz der Elka-Frische GmbH. Je nach Anforderungen der Gastronomen werden sie in Kanistern, Elopaks sowie kleinen PET-Flaschen angeboten. Für die Zukunft sieht Thomas Novak viele Chancen für das Außer-Haus-Geschäft mit Fruchtsäften, beispielsweise im to-go-Geschäft.“Kaffee ist das beste Beispiel, wie sich binnen kurzer Zeit Trinkgewohnheiten und -rituale beim Shopper ändern können.“

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Schweiz: 2011 rund 1,9 Mrd. sfr weniger Außer-Haus-Konsum

April 18, 2012

Quelle: GastroSuisse, 18. April 2012

Die Nachfrage ist mit 7 % gegenüber dem Vorjahr auf 24,2 Mrd. sfr drastisch zurückgegangen. 1,9 Mrd. sfr weniger Einnahmen für den Wirtschaftszweig. Das belegen die neuesten Branchenzahlen von GastroSuisse (Schweizer Verband für Hotellerie & Restauration).

Das Gastgewerbe spüre die Folgen der schwierigen wirtschaftlichen Situation in der Schweiz besonders hart. Die Lage der Branche sei besorgniserregend, denn die Konsumentenstimmung befindet sich deutlich unter dem langjährigen Mittel.

Beim Nachfrage-Rückgang 2011 sind rund 10.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Die Branche versuche nach Kräften, auf Kurs zu bleiben, so der Gastro-Suisse-Zentralpräsident Klaus Künzli.

Eines der Probleme: Übertriebene Vorschriften – Alkohol, Lebensmittel, Präventionsgesetz.

Unter anderem fordert Künzli mit Nachdruck die Umsetzung der Mehrwertsteuer-Initiative von GastroSuisse. „Es geht nicht an, dass Lebensmittel, die im Restaurant abgegeben werden, höher besteuert werden, als wenn der Konsument dieselben beim Detailhändler oder im Take-away kauft. Das ist ungerecht, und zwar nicht nur für unsere Branche, sondern auch für unsere Gäste. Die Beseitigung der steuerlichen Diskriminierung des Gastgewerbes schaffe fairen Wettbewerb und helfe den Betrieben.“

Dazu muss man wissen, dass der Nachfrage-Rückgang 2011 einen richtig negativen Meilenstein darstellt. Denn erstmals seit solcher Erhebungen im Jahr 2005 kämpft die Branche mit einem Minus statt einem Plus. Gespart haben die Konsumenten vor allem bei den Getränken: So wurden 13 % weniger ausgegeben, für Getränke in Begleitung von Mahlzeiten rund 22,3 % weniger für Getränke ohne gleichzeitiges Essen. Für das Essen außer Haus wurden im vergangenen Jahr 4,1 % weniger aufgewendet als noch 2010.

Das Schweizer Gastgewerbe, Hotellerie & Restauration, ist mit 217.282 Mitarbeitern und rund 26.800 Betrieben ein zentraler Wirtschaftsfaktor der Schweiz.


Der Außer-Haus Markt für Getränke im Jahr 2011

Februar 22, 2012

Quelle: cafe-future.net, 22. Februar 2012 – Von Simone Peiker

Die Gesellschaft für deutsche Sprache ernannte unlängst „Stresstest“ zum Wort des Jahres 2011. Grund dafür war, dass sich sehr viele Bereiche wie beispielsweise das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21, deutsche Atomkraftwerke, Banken und sogar Länder in diesem Jahr einem solchen unterzogen sahen.

Umso erfreulicher ist es, dass entgegen diesen kritischen Faktoren der Außer-Haus Markt für Getränke seinen Stresstest im Jahr 2011 bestanden hat: Mit einer Umsatzentwicklung von +0,2% hat sich der Außer-Haus Getränkemarkt stabilisiert. Zwar hat sich der Haushaltskonsum mit +3,6% besser entwickelt, profitiert aber auch von günstigeren Einflussfaktoren.

Nach wie vor verhindert jedoch eine rückläufige Ausgehfrequenz von -3% im Vergleich zum Vorjahr (Altersgruppe 16-49 Jahre) eine bessere Entwicklung. Vor allem die junge Zielgruppe der 16-29-Jährigen ist hierfür verantwortlich. Der Trend zum „Homing“ und/oder auch verstärktes Feiern im Privaten, bei denen Getränke konsumiert werden, sind hier als Gründe zu nennen.

Wieder einmal zeigte sich in 2011, dass das Wetter und saisonale Gegebenheiten den Außer-Haus Konsum ebenfalls beeinflussen. So war der starke Monat Juni nicht nur durch die relativ guten Wetterbedingungen sondern auch kalendarischen Verlagerungen einiger Feiertage zu erklären. Positiv verlief vor allem das letzte Tertial des Jahres; für das Umsatzplus von mehr als 2% zum Vorjahrestertial sorgten die für diese Jahreszeit eher unüblichen milden und trockenen Klimabedingungen.

Alles in allem wurde die Markt-stabilisierung getragen von einer erhöhten Ausgabebereitschaft was Getränke betrifft, d.h. es wurden bei den insgesamt selteneren Ausgehtagen wertigere Getränke getrunken.

In den Getränkekategorien verloren einzig die Biermischgetränke und Cocktails & Longdrinks überproportional zum Gesamtmarkt. Übrige Getränkekategorien zeigten sich relativ stabil (Heißgetränke) oder leicht ansteigend (Spirituosen, Bier und Wein, Sekt &Co).

Besonders die Alkoholfreien Kaltgetränke zeigten eine starke Performance und konnten um 4,1% im Wert wachsen und auch anteilig am Markt einen Prozentpunkt zugewinnen.

Mehr als jeder fünfte Euro wird Außer-Haus mittlerweile in dieses Segment investiert. Süßgetränke, insbesondere der stark wachsende Markt der Energydrinks sowie fruchthaltige Getränke und Schorlen waren hier die Haupttreiber!

Mit Spannung darf man den Entwicklungen in 2012 hinsichtlich neuer Herausforderungen und Stresstests entgegenschauen und hoffen, dass der Getränkekonsum Außer-Haus weiter erstarkt.

Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel „GfK TrinkTrends“ der GfK Panel Services in Nürnberg.
Basis: 32,2 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16-49 Jahre; Außer-Haus Konsum Getränke im Bereich Gastronomie und On-the-go (ohne Arbeitsplatz, Kantine, Schule).


Konsumenten-Trends: Regional ist das neue Bio

August 9, 2011

(Frankfurt/Main, 09. August 2011) Für Verbraucher zählt zunehmend eines: Essen sie außer Haus, wollen sie genau wissen, woher ihr Essen stammt. Dies zeigt die aktuelle Exklusivumfrage unter Profis der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, die jährlich von den zwei Wirtschaftsfachzeitschriften food-service und gv-praxis (Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main) durchgeführt wird. Demnach hat die Nachfrage nach regionaler Küche im letzten Jahr stark zugenommen. Transparenz wird mehr und mehr zum Schlüsselfaktor, sogar Bio-Produkte werden an dieser Stelle in die Nebenrolle verdrängt.

Auch das Thema Sicherheit spielt laut Umfrage bei gastronomischen Offerten eine immer größere Rolle. So finden bekannte Spezialitäten, wie es sie schon bei der Großmutter gab, einen deutlich höheren Zuspruch als in früheren Jahren. Die „alte Küche“ erlebt eine Renaissance, denn die Gerichte sind vertraut und wecken Kindheitserinnerungen.

Darüber hinaus trägt das „Gesundheitsgewissen“ maßgeblich zur Entscheidung bei, was auf den Teller kommt. Ganz nach dem Motto „grün, grüner, am grünsten“ bestellen Verbraucher zunehmend Salate und vegetarisches Essen. Dies sind laut Umfrage die wachstumsstärksten Gerichte im Außer-Haus-Markt. Leicht, fettarm, frisch – damit können Gastronomen punkten.

Wachstumssieger bei den Getränken
Als Gewinner 2010 gehen bei den alkoholischen Getränken Cocktails/Longdrinks hervor: Mit ihrem Sprung von Platz 5 auf 1 verdrängen sie den bisherigen Spitzenreiter Weizenbier, der im aktuellen Ranking nur noch die Vize-Position ergattert. Dieses überraschende Wachstum alkoholischer Mischgetränke dürfte zu großen Teilen dem neuen In-Produkt zu verdanken sein: Aperol-Spritz.

Die promillefreie Plusmacher-Liste dokumentiert, dass alkoholfreies Bier seine Beliebtheit bei den Konsumenten klar steigern konnte: Es rückt von Position 6 auf 4 vor. Stilles Wasser bleibt in dieser Kategorie die unangefochtene Nummer 1.

Die gesamten Ergebnisse der Online-Befragung von Profis in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung sind in den aktuellen Ausgaben von food-service und gv-praxis veröffentlicht. Insgesamt wurden über 250 Rückläufe ausgewertet.


Großbritannien: 42 Mrd. Pfund Verbraucherausgaben außer Haus

Juli 14, 2011

Quelle: cafe-future.net, 13. Juli 2011

Allegra legt seinen ’Eating Out in the UK 2011 Report’ vor. Danach ist der Markt um 2,8 % gewachsen. 2011 konsumiert der durchschnittliche Verbraucher eine von neun Mahlzeiten außer Haus. Insbesondere die Lunchtime-Besuche sind gewachsen (34 % der Befragten, mindestens eine Mahlzeit pro Woche/Dinner 23 %/Frühstück 15 %).

Von allen gastronomischen Betriebentypen verzeichnen Coffeeshops die höchste Besuchsfrequenz. Der typische Verbraucher schaut nach gesünderen Optionen, gleichzeitig erlebt der Vertriebskanal Express Delivery einen ziemlichen Boom. Discounting gehört zu den täglichen Themen, einer von zwei Erwachsenen verwendet regelmäßig Vouchers im Außer-Haus-Markt. So einige Ergebnisse der Studie.

Für die Studie wurden insgesamt 2.000 Verbraucher interviewt, außerdem fanden 180 Tiefengespräche mit Branchenmanagern statt.


Huss-Medien verleiht „Grünes Band“ – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt

Juni 30, 2011

(Berlin, 30. Juni 2011) Die Erhaltung unseres Planeten als lebenswerten Raum ist eine Aufgabe, die alle angeht. Die Fachmagazine „Gastronomie & Hotellerie“, „GV Kompakt“ und „Schülermenü“ von Huss-Medien belohnen deshalb nachhaltiges Engagement mit einem Branchen-Preis. Bewerben können sich Hersteller, Lieferanten und Händler für den Außer-Haus-Markt mit ihren Erzeugnissen, Technologien und Dienstleistungen, mit denen sie relevante Nachhaltigkeitseffekte erzielen und nachweisen können.

Huss-Medien verleiht „Grünes Band“ – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt

Die Auszeichnung erfolgt in den Kategorien :
– Energie
– Wasser
– Klima
– Ökologie
– Fairtrade
– Unternehmenskonzept

Die Bewerbungsfrist endet am 30.08.2011.

Die Jury besteht aus den jeweiligen Redaktionen und namhaften Persönlichkeiten der Branche.

Die nominierten Preisträger werden in den verschiedenen Kategorien in Wort & Bild in dem Special »energie & umwelt« vorgestellt, das den jeweiligen Novemberausgaben von „Gastronomie & Hotellerie“ sowie „GV Kompakt“ beiliegen wird.

Die Gewinner und Platzierten werden in Stuttgart im Rahmen der Messe Intergastra vom 11.02. bis 15.02.2012 feierlich geehrt.

Alle Preisträger der einzelnen Kategorien dürfen die Auszeichnung „Grünes Band – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt“ inklusive des offiziellen Logos zu Werbezwecken verwenden.

Bewerbungsunterlagen unter www.gruenesband.de

Die Huss-Medien GmbH ist als einer der großen konzernunabhängigen Fachverlage Bestandteil der Huss-Unternehmensgruppe, in der mehr als 20 Zeitschriften sowie Fachbücher, Softwareprodukte und Online-Medien an den Unternehmensstandorten Berlin und München erscheinen. Neben digitalen Medien und Print-Medien gehören außerdem Seminare, Fachmessen und Kongresse zum Spektrum der Unternehmensgruppe. Inhaltliche Schwerpunkte bilden dabei die Themenbereiche Technik, Logistik, Verkehr, Touristik und Gastronomie sowie Recht, Wirtschaft und Bauwesen. Zur Unternehmensgruppe gehören weiterhin eine Druckerei (Bavaria-Druck) und eine Messegesellschaft (Euroexpo). Insgesamt werden über 200 feste Mitarbeiter beschäftigt.


Außer-Haus-Markt für Getränke: Talsohle durchschritten

Juni 16, 2011

Quelle: cafe-future.net, 16. Juni 2011

Von Grit Robe

Das Jahr 2010 war alles andere als einfach für den Außer-Haus-Konsum. Der anhaltende Homing-Trend machte der Gastronomie schwer zu schaffen. Erste positive Impulse scheinen jedoch in den ersten vier Monaten des Jahres 2011 durchzuklingen: Vergleicht man die durchschnittlichen Ausgaben je Weggehtag des 1. Tertials 2011 mit dem entsprechenden Vorjahres-Tertial, so haben sich diese stabilisiert bzw. sind leicht angestiegen. Die Konsumenten gönnten sich das ein oder andere Getränk zusätzlich, wobei sie pro Getränk durchschnittlich etwa den gleichen Preis wie im Vorjahreszeitraum bezahlt haben.

Zwischen den einzelnen Getränkekategorien gab es jedoch deutliche Unterschiede: Während für Wasser, Spirituosen und Wein/Sekt/Champagner/Prosecco pro Getränk weniger ausgegeben wurde, stiegen die Preise für die Fruchthaltigen Getränke sowie für Cola & Co. Anders als im LEH konnte Bier/Biermisch im Außer-Haus Markt ebenfalls höhere Preise generieren.

Diese positive Entwicklung wurde allerdings dadurch geschmälert, dass die Konsumenten insgesamt weniger häufig weggingen. Alles in allem lagen deshalb die Getränkeumsätze im Außer-Haus-Markt noch leicht unter Vorjahr. Lediglich die Alkoholfreien Getränke erzielten – getrieben durch das größte AfG-Segment der Süßgetränke – höhere Umsätze.

Auch wenn die Alkoholischen Getränke im ersten Tertial noch keine Umsatzzuwächse generieren konnten, sind diese bei den Konsumenten alles andere als „out“. Fragt man nämlich die Gastronomie-Besucher, was besonders angesagt ist, werden die Top Positionen von internationalen Rum-Marken belegt, die damit den langjährigen Trendsetter Wodka überflügeln.

Für positive Impulse sorgte ebenfalls das „Spritz-Segment“. Gerade in den deutlich wärmeren Monaten März und April waren die orangen Gläser in den Straßencafés, Bars und Restaurants nicht zu übersehen. Dies wird nur ein Vorbote für einen vielversprechenden Sommer der Getränkenachfrage in der Gastronomie sein.

Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel „GfK TrinkTrends“ der GfK Panel Services in Nürnberg.
Basis: 32,6 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16-49 Jahre; Außer-Haus-Konsum Getränke im Bereich Gastronomie und On-the-go (ohne Arbeitsplatz, Kantine, Schule).