Gastgewerbe: 10-Jahres-Entwicklung im Überblick

September 2, 2013

Quelle: cafe-future.net, 02. September 2013

Im 1. Halbjahr 2013 gelang der Gastronomie (Statistisches Bundesamt) ein Plus von 1,5 %. Die Hotellerie dagegen verlor in der Nominal-Betrachtung 0,3 % – verglichen mit demselben Vorjahreszeitraum.

Gastgewerbe - 10-Jahres-Entwicklung im Überblick

Diese Konstellation, dass Essen & Trinken eine bessere Entwicklung nimmt als Schlafen, war in der letzten Dekade äußerst selten so. Typischerweise verhalten sich die beiden Teilmärkte umgekehrt.

Der Blick auf die einzelnen Jahrgänge ab 2002 ist aufschlussreich. Zeigt er doch, in welch schlechter Verfassung sich das Geschäft 2002/03 und auch 2009 befand. Am besten die Hotel-Daten 2010 und 2006, am besten die Gastro-Daten in der Entwicklung im Jahr 2011 mit plus 4,1 %.

Die Übersicht zeigt natürlich auch, dass in der Breite der Branche das jüngste Jahrzehnt keine Vorwärtsentwicklung gebracht hat – im Gegenteil.

Die Übersicht entstammt dem Dehoga-Zahlenspiegel II/2013.


Hotelmarkt Deutschland 2013 im Überblick

März 20, 2013

März 2013 – Die Jahresbilanz für das Beherbergungsgewerbe in Deutschland fällt zum dritten Mal in Folge positiv aus. Die Zahl der Gästeübernachtungen stieg insgesamt um 3,6 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 407,3 Millionen Übernachtungen. „Der deutschen Hotellerie ist es im Unterschied zu früheren Zyklen gelungen, simultan mit der Gesamtwirtschaft die Rezession hinter sich zu lassen und Anschluss an das Vorkrisenniveau zu finden“, sagte der IHA-Vorsitzende Fritz G. Dreesen in Berlin. In der Hauptstadt stellte der Hotelverband Deutschland (IHA) seinen Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2013“ vor. „Diese gute Entwicklung verdanken wir der Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen. Die Branche konnte allen politischen Widrigkeiten zum Trotz mit Investitionen in Milliardenhöhe und weit über dem Wirtschaftsdurchschnitt liegenden Neueinstellungen aufwarten.“ Große Sorgen bereiten den Hoteliers im Lande allerdings die nicht abreißende Diskussion über kommunale Bettensteuern sowie die wachsende strukturelle Abhängigkeit von Online-Buchungsportalen und die damit verbundenen Kostenbelastungen und Wettbewerbsbeschränkungen.

IHA Branchenreport Hotelmarkt Deutschland 2013

• Anzahl Betriebe „Hotellerie“*: 34.986, davon 21.325 Hotels/Hotels garnis (61,0%)
• Anzahl Betten: 1.707.773, davon 1.404.000 in Hotels/Hotels garnis (82,2%)
• Anzahl Zimmer: 948.825 (Hotellerie), davon 777.484 in Hotels/Hotels garnis
(82,0%)

• Ø Zimmerauslastung: 66,3 (Vorjahr: 64,9%)
• Ø Zimmerpreis (netto)**: 94,00 Euro (Vorjahr: 91,00 Euro)
• Ø Zimmerertrag: 62,00 Euro (Vorjahr: 59,00 Euro)

• Übernachtungen insgesamt: 407,3 Mio. (Vorjahr: 394,0 Mio.)
o davon Hotellerie*: 250,1 Mio. (Vorjahr: 240,8 Mio.)
o davon Hotels/Hotels garnis: 217,4 Mio. (Vorjahr: 208,6 Mio.)
o davon ausländische Gäste
in der Hotellerie*: 55,5 Mio. entspricht 22,2% (Vorjahr: 51,4 Mio. bzw. 21,3%)

• Nettoumsatz Hotellerie*: 20,659 Mrd. Euro (Hochrechnung)

• Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Stichtag 30. Juni 2012):
o Beherbergungsgewerbe: 272.440 ( +2,6%)
o Gastgewerbe: 901.459 ( +3,8%)
o Gesamtwirtschaft 28.920.588 ( +1,9%)

• Hotelprojekte***: 499 (Vorjahr: 498)
• Projektierte Zimmer***: 66.837 (Vorjahr: 65.953)
• Investitionsvolumen***: 9,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 10,0 Mrd. Euro)

jeweils letztverfügbare Werte
* Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen werden seitens des Statistischen Bundesamtes zum „klassischen Beherbergungsgewerbe“ bzw. zur „Hotellerie“ zusammengefasst.
** Durchschnittlicher Erlös (ohne Frühstück und ohne Mehrwertsteuer) je vermietetem Zimmer in Euro.
***In dreijähriger Perspektive


Guter Jahresstart für die Branche: Gastgewerbe erzielt Umsatzplus – Deutschlandtourismus wächst auch dank Mehrwertsteuersenkung – Beschäftigungsplus von 3,5 Prozent

März 15, 2013

März 2013 – Das Gastgewerbe in Deutschland befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Die Unternehmer der Branche setzten im Januar nominal 2,8 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Die große Überraschung: Laut Statistischem Bundesamt war im Vergleich zum traditionell starken Monat Dezember der Januar-Umsatz im Gastgewerbe kalender- und saisonbereinigt nominal 0,3 Prozent höher. „Die Branche kann sich über einen guten Start ins neue Jahr freuen. Das zeigt: Unser Angebot stimmt und die Menschen lassen sich die Lust am Ausgehen trotz wirtschaftlicher Krisenmeldungen nicht vermiesen“, sagte der Präsident des Dehoga-Bundesverbandes, Ernst Fischer.

Guter Jahresstart für das Gastgewerbe - Alle Zahlen im Plus (Foto: Cordula Giese/Dehoga)
Vor allem die Beherbergungsbetriebe erzielten mit 3,6 Prozent ein starkes Plus. Kein Wunder: Im Januar 2013 legte die Zahl der Übernachtungen weiter zu. 21,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste bedeuteten ein Plus von 2 Prozent. Laut Statistischem Bundesamt übernachteten Gäste aus dem Ausland 3,8 Millionen Mal und damit 5 Prozent häufiger als im Januar 2012. Die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste stieg um 1 Prozent auf 17,9 Millionen. „Der Deutschlandtourismus wächst – auch dank des reduzierten Mehrwertsteuersatzes. Eine Reise in oder nach Deutschland hat heute ein besseres Preis-Leistungsverhältnis als noch vor wenigen Jahren. Davon profitiert die Tourismuswirtschaft – und mit ihr das ganze Land. Denn Touristen bringen neuen Umsatz für Einzelhandel, Kultur und Sport“, betonte Fischer. 2012 zählten die Beherbergungsbetriebe insgesamt mehr als 407 Millionen Übernachtungen – und erzielten damit einen Rekordwert!

Mit einem nominalen Umsatzanstieg von 2,2 Prozent verbuchten die Restaurants, Kantinen und Caterer ebenfalls ein Plus. „Gerade in unserer von digitalen Medien geprägten Zeit sehnen sich die Leute nach dem direkten Gespräch mit ihren Freunden. Der direkte menschliche Kontakt ist halt durch keinen Chat zu ersetzen. Unsere Restaurants und Kneipen bieten hierfür den idealen Rahmen“, erklärte Fischer.

Die positive Entwicklung der Branche spiegelt sich in den Beschäftigtenzahlen wider. Wie aus den jüngst von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen hervorgeht, gab es im Dezember 2012 mit 879.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe 29.951 mehr als im Dezember 2012. Der Zuwachs lag damit bei 3,5 Prozent, während die Steigerung in der Gesamtwirtschaft nur 1,2 Prozent betrug. „Damit ist das Gastgewerbe weiterhin ein starker Jobmotor des deutschen Mittelstandes“, betonte Fischer.

Der Dehoga-Bundesverband ist für das Jahr 2013 vorsichtig optimistisch und rechnet für das laufende Jahr mit einem nominalen Umsatzplus von 1,8 Prozent.


Topentscheider aus dem Gastgewerbe gesucht: Business Target Group ruft zu Teilnahme an Marktforschungsumfragen zu Produkten und Fragestellungen des Außer-Haus-Marktes auf

Dezember 14, 2012

Dezember 2012 – Das im Gastgewerbe führende Marktforschungsunternehmen Business Target Group sucht neue Panel-Teilnehmer. Topentscheider im Gastgewerbe werden aufgerufen, an Marktforschungsumfragen zu Produkten und Fragestellungen des Außer-Haus-Marktes teilzunehmen. Für jede vollständig abgeschlossene Online-Umfrage bekommen die Teilnehmer jeweils einen Amazon-Einkaufsgutschein im Wert von bis zu zehn Euro.

Außer Haus Markt Deutschland in der Übersicht

Teilnehmen können Geschäftsführer, Inhaber, Einkäufer und Köche aus Betrieben der Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Die Registrierung erfolgt unter http://btg-gastropanel.com/?ID=16. Die ersten Befragungen starten Anfang 2013.


Gastgewerbeumsatz im Mai 2012 real um 0,7 Prozent gesunken

Juli 16, 2012

(Wiesbaden, 16. Juli 2012) Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Mai 2012 nominal 1,3 % mehr und real 0,7 % weniger um als im Mai 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat April 2012 der Umsatz im Gastgewerbe im Mai kalender- und saisonbereinigt nominal 0,5 % und real 0,3 % höher.

Der Umsatz im Beherbergungsgewerbe war im Mai 2012 nominal 0,9 % höher, aber real 1,0 % niedriger als im Mai 2011. Die Gastronomie setzte nominal 1,5 % mehr und real 0,6 % weniger um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie sank der Umsatz der Caterer nominal um 1,5 % und real um 3,7 %.

Von Januar bis Mai 2012 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 2,6 % und real 0,5 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.


Gastgewerbeumsatz im April 2012 real um 1,2 % gesunken

Juni 15, 2012

Quelle: hottelling, 15. Juni 2012

Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im April 2012 nominal 1,0 % mehr und real 1,2 % weniger um als im April 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat März 2012 der Umsatz im Gastgewerbe im April kalender- und saisonbereinigt nominal und real um 0,8 % niedriger.

Das Beherbergungsgewerbe erzielte im April 2012 einen Umsatzzuwachs von nominal 3,0 % und real 0,4 % gegenüber April 2011. Die Gastronomie setzte nominal genauso viel und real 2,0 % weniger um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 2,5 % und real um 0,3 %.

Von Januar bis April 2012 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 3,0 % und real 0,9 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.


Gastgewerbe: Umsatz steigt im April 2011 real um 1,1%

Juni 17, 2011

Quelle: hottelling.de, 17. Juni 2011

Nur Verlust bei den Caterern: Im Gastgewerbe stieg der Umsatz im April nominal um 2,0 Prozent und real um 1,1Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Sowohl in Gastronomie (real +1,1%) als auch in der Beherbergung (real +1,2%) wurden ein Plus geschrieben.

Im Vergleich zum Vormonat März lag der Umsatz im Gastgewerbe im April nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal und real jeweils um 0,8 Prozent niedriger. Innerhalb der Gastronomie sank der Umsatz der Caterernominal um 1,4 Prozent und real um 2,6 Prozent. Von Januar bis April 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,1 Prozent und real 2,1 Prozent mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Weitere Daten sind unter www.destatis.de abrufbar.