Do & Co: 23,6 % Umsatzplus im Geschäftsjahr 2012/13

Juni 10, 2013

Quelle: cafe-future.net, 10. Juni 2013

Die Wiener Do & Co Aktiengesellschaft meldet fürs Geschäftsjahr 2012/13 (Ende 31. März) einen Umsatz von 576,19 Mio. €. Ein Plus von 23,6 % zum Vorjahr. Das konsolidierte Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe beträgt 41,31 Mio. € (+ 27,5 %). Das EBITDA liegt bei 58,44 Mio. € (+ 13,4 %). Die EBITDA-Marge: 10,1 %. Das Unternehmen von Attila Dogudan mit den drei Bereichen Airline Catering, International Event Catering sowie Restaurant, Lounges & Hotel befindet sich auf Expansionskurs. Neue Kunden in allen Divisionen und Regionen. Die Zahlen sehen besser aus als je zuvor. Dominant ist und bleibt das Airline Catering mit jetzt über 400 Mio. € Erlösen, das stärkste Wachstum jedoch erzielte das Internationale Event-Business – fast 55 % plus.

Do & Co - Henry's Soup to-go

Do & Co – Henry’s Soup to-go

1. Airline Catering:
Der Umsatz stieg auf 400,23 Mio. € (+ 14,4 %). Damit beträgt der Anteil dieser Division am Konzernumsatz jetzt 69,5 %. Insgesamt wurden weltweit über 80 Millionen Passagiere auf mehr als 500.000 Flügen kulinarisch versorgt. Wohlgemerkt, man ist mit einem sehr kompetitiven und volatilen Marktumfeld konfrontiert.

Insbesondere die Standorte New York, London, Frankfurt, Mailand und Istanbul konnten im jüngsten Geschäftsjahr eine sehr erfreuliche Entwicklung verzeichnen, so heißt es. Zu erwähnen sei insbesondere das erfolgreiche Konzept der ‚Flying Chefs‘ an Bord von Turkish Airlines-Maschinen. Sie kommen jetzt auch auf Kurzstreckenflügen zum Einsatz. Bis Ende 2014 wird die ‚Flying Chef Flotte‘ von Turkish Do & Co. von derzeit knapp 300 auf 1.000 fliegende Köche und Köchinnen erweitert.

Als neue Märkte in der Division kamen die Ukraine und Polen dazu.

2. International Event Catering
Der Umsatz in diesem Bereichc stieg auf 71,09 Mio. € – ein Plus von 54,5 %. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Durchführung der UEFA Euro 2012 zurückzuführen. Vom Eröffnungsspiel in Warschau bis zum Finale in Kiew wurden insgesamt 85.000 VIP-Gäste kulinarisch verwöhnt. Do & Co zeichnete bei allen 31 Spielen in acht verschiedenen Städten für die UEFA VIP Hospitality verantwortlich.

Neben diesem Sport-Großereignis der Extraklasse war man im letzten Jahr wieder kulinarischer Gastgeber bei insgesamt 17 Formel 1 Grands Prix in 16 Ländern. Nicht zu vergessen die ATP Tennis Masters Series in Madrid mit 34.000 VIP-Gästen und, und, und.

3. Restaurants, Lounges & Hotel
Der Anstieg auf 104,87 Mio. € (+ 48,7 %) ist im Wesentlichen durch die Übernahme des Caterings der Österreichischen Bundesbahnen begründet.

Seit 1. April 2012 ist Do & Co für das Catering auf allen Fernreisezügen zuständig. Damit konnte man für die Marke ‚Henry am Zug‘ einen für die Zukunft strategisch wichtigen Schritt in ein neues Marktsegment setzen, heißt es. Derzeit werden täglich bis zu 160 Züge kulinarisch betreut.

Auch der Bereich der Lounges war im jüngsten Geschäftsjahr sehr erfolgreich. Das gilt für neue Lounges in Mailand und Wien, aber auch für bestehende der Turkish Airlines in Istanbul und der Lufthansa First Class in Frankfurt.

Seit Mai 2012 zeichnet Do & Co am Flughafen in Bodrum/Türkei am internationalen Terminal für die gesamte Flughafengastronomie verantwortlich. Man betreibt dort auch zwei Henry-Shops.

Stichwort Henry. Das Gourmet-To go-Konzept erhält immer weitere Shops und zählt zu den perspektivenreichen Neuentwicklungen der Wiener Unternehmung.

Ausblick: Unter anderem wird am Flughafen Istanbul an der Verdopplung der Kapazitäten der Lounge Istanbul der Turkish Airlines, mit einer Gesamtfläche von über 7.000 qm, gearbeitet. Weitere Lounges dieser Airline in Verbindung mit Do & Co werden folgen am Flughafen Moskau, dann in London, New York und Paris.

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Cateringunternehmen schließen 2012 mit solidem Wachstum – Exklusive Studie zum deutschen Catering-Markt

Mai 13, 2013

Mai 2013 – Deutschlands 30 größte Contract Caterer stehen 2012 für 3,0 Milliarden Euro Nettoumsatz, der mit 5.218 Verträgen erwirtschaftet wurde. Dieses Fazit zieht die Wirtschaftsfachzeitschrift „gv-praxis“ (Deutscher Fachverlag) in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Damit haben die Top 30 im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,2 Prozent erzielt – nachdem sie das starke Jahr 2011 mit 5,2 Prozent Mehrerlösen abgeschlossen hatten.

Top 10 Caterer 2012

Das Plus 2012 resultiert primär aus höheren Bons, die Frequenzen sind leicht gefallen, das Neugeschäft war mit 503 Neuabschlüssen schwächer als im Vorjahr. Das Wachstum der Top 10 liegt bei plus 2,6 Prozent (Vj. 4,5 %), einer der schwächsten jemals gemessenen Werte. Dagegen schneiden die Ränge Top 11 bis 30 mit plus 6,0 Prozent (Vj. 8,6 %) deutlich besser ab.

Auffallend: Nur in den sogenannten „Neuen Märkten“, wie zum Beispiel in der Messe- oder Stadiongastronomie, können die befragten Unternehmen richtig punkten (+14,0 %). In den eher klassischen Teilmärkten gibt es nur im Seniorenmarkt (+5,1 %) ein signifikantes Wachstumsplus; im wichtigsten Teilmarkt Betriebsverpflegung lag der Wert bei 2,6 Prozent. Verlierer: Das Krankenhaussegment (- 0,2 %) schwächelt, der Schulmarkt stagniert, wozu auch die Magen-Darm-Epidemie beigetragen hat. Das Jahr war geprägt durch weiter hohen Kostendruck, gestiegene Lebensmittelpreise und hohe Preissensibilität bei den Gästen.

Auf den Plätzen 1 bis 5 des Rankings konnten alle Unternehmen ihre Vorjahresposition verteidigen. An der Spitze steht Compass Group, gefolgt von Aramark, Sodexo, Dussmann und Klüh – internationale Player dominieren. Marktführer Compass Group hat in 2012 ein schwaches Jahr verkraften müssen, der neue Umsatz von 667,0 Mio. Euro (-2,8 %) liegt deutlich unter dem Vorjahreswert. Auf Rang 8 gibt es Bewegung: Wisag belegt erstmals diese Position nach Akquisition der Schubert-Unternehmensgruppe und deren Cateringgeschäft. Zusammen kommt die neue Wisag-Cateringeinheit auf 99,1 Mio. Euro (ohne Servicegesellschaften).

Vom Wachstum entfällt der größte Brocken auf die Player Bilfinger, SV und Aramark. Insgesamt können sechs Unternehmen zweistellige, 19 einstellige Mehrerlöse vorweisen. Dem gegenüber stehen vier Minus-Entwicklungen und ein gleichgebliebener Umsatzwert.

Ausblick
Im März/April glaubten 82 Prozent der Unternehmen an weiter wachsende Erlöse. Man hat gelernt, mit mehr Unsicherheit und mehr Volatilität umzugehen. In den Augen der Macher haben Café Bar und Take-away die besten Perspektiven, gefolgt von Schulen/Kitas. Als die größten Herausforderungen werden Mitarbeiterbeschaffung und -entwicklung genannt, gefolgt von Kostensituation der Kunden und Gästeansprüche.


Gastgewerbe: Umsatz steigt im April 2011 real um 1,1%

Juni 17, 2011

Quelle: hottelling.de, 17. Juni 2011

Nur Verlust bei den Caterern: Im Gastgewerbe stieg der Umsatz im April nominal um 2,0 Prozent und real um 1,1Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Sowohl in Gastronomie (real +1,1%) als auch in der Beherbergung (real +1,2%) wurden ein Plus geschrieben.

Im Vergleich zum Vormonat März lag der Umsatz im Gastgewerbe im April nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal und real jeweils um 0,8 Prozent niedriger. Innerhalb der Gastronomie sank der Umsatz der Caterernominal um 1,4 Prozent und real um 2,6 Prozent. Von Januar bis April 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,1 Prozent und real 2,1 Prozent mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Weitere Daten sind unter www.destatis.de abrufbar.


Top 40 Contract Caterer mit Umsatzplus

Mai 11, 2010

Kurzarbeit wirkt sich auf Betriebsgastronomie aus – erstmals mit Minuswert / Zweistelliges Wachstum im Gesundheits- und Seniorenmarkt

(Frankfurt/Main, 11. Mai 2010) Die 40 führenden Cateringunternehmen Deutschlands erwirtschafteten 3,1 Mrd. Euro (ohne Mwst.) mit 5.498 Verträgen. Trotz schwieriger Rahmenbindungen in Unternehmen, Krankenhäusern, Heimen und Schulen ein Umsatzplus von 5,9 Prozent. Markant ist der Absturz im Segment Business + Industry, erstmals gibt es ein Minus von 1,2 Prozent. Hier hat die massive Kurzarbeit ihre Spuren hinterlassen – Knapp zweistellig dagegen die Zuwächse im Caremarkt. Zu diesem Ergebnis gelangt die Wirtschaftsfachzeitschrift „gv-praxis“ (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung für das Jahr 2009.

Das Ranking der 10 umsatzstärksten Cateringunternehmen 2009 steht hier zum Download zur Verfügung.

Vom wertmäßigen Wachstum der Top 40, die über 60.000 Mitarbeiter beschäftigen, entfällt der größte Teil auf zwei multinationale Dienstleistungs-konzerne mit Sodexo (+ 63,4 Mio. Euro) und Compass Group (+ 35 Mio. Euro). Beide Unternehmen haben in Deutschland 2009 wichtige Fusionen getätigt. Compass Group präsentiert 5,7 Prozent Erlösplus (2008: +2,0 %). Der Marktführer übernahm die ehemalige Lufthansatochter LPS und den Dienstleister Plural, Sodexo die Zehnacker-Gruppe und die GA-tec GmbH. Ohne diese Fusionsumsätze liegt das Wachstum nur bei 2,2 Prozent, der schwächste Wert seit 20 Jahren.

Insgesamt melden 14 Unternehmen zweistellige Pluszahlen, 23 einstellige und drei ein Umsatzminus. Die Mehrerlöse der Top 40 betragen 176,3 Mio. Euro. Insgesamt wurden 524 neue Verträge mit Auftraggebern abgeschlossen.

Allein die Top 4 generierten fast 1,7 Mrd. Euro Umsatz 2009, das entspricht einem Anteil am Gesamtumsatz von 54 Prozent. So deutlich wie in 2009 konnte sich das Spitzen-Quartett (Compass, Aramark, Dussmann, Sodexo) noch nie vom Verfolgerfeld absetzen. Generell war das Jahr 2009 auf Cateringseite geprägt durch mehr Wettbewerbs-, Preis- und Kostendruck. Steigende Qualitätsanforderungen und zunehmende Preissensibilität auf Kunden- und Gästeseite mussten in Einklang gebracht werden.

Der Gesamtumsatz der Contract Caterer (Top 40) setzt sich wertmäßig wie folgt zusammen: 47 Prozent Betriebsrestaurants, 24,9 Prozent Kliniken/Krankenhäuser, 15,5 Prozent Seniorenheime, 7,6 Prozent Neue Märkte (z.B. Event-Catering), 5,0 Prozent Schulen, Mensen, Kitas.

Knapp die Hälfte der Erlöse entfällt auf die Personalverpflegung, ein Viertel auf den Krankenhaussektor. Die größten Zuwächse verbuchte das Segment Neue Märkte (+ 35,6 %), der Seniorenmarkt (+ 11,0 %) und Krankenhäuser/Kliniken (+ 10,1 %). Eher verhalten dagegen – trotz des Neubaus vieler Schulmensen – der Schulmarkt mit + 7,1 %. Hier zeigt sich, dass die niedrigen Abgabepreise von 1,80 Euro bis 3,50 Euro für Profi-Caterer kaum Geschäftschancen bieten.

Für das Jahr 2010 erwarten 86,0 Prozent (Vorjahr 45,9 %) der befragten Manager wieder deutlich bessere Wachstumschancen als vor zwölf Monaten (Befragungszeitpunkt: März). Auch Gästezahlen und Umsätze werden deutlich besser bewertet als Anfang 2008. Allerdings befürchten immer noch fast 20 Prozent eine schlechtere Kostensituation (Vorjahr: 24 %).

Die größten Wachstums-Chancen werden wie schon im vergangenen Jahr Café-Bars prognostiziert. Größte Herausforderung ist das Thema Personalentwicklung.