Gastgewerbe: 10-Jahres-Entwicklung im Überblick

September 2, 2013

Quelle: cafe-future.net, 02. September 2013

Im 1. Halbjahr 2013 gelang der Gastronomie (Statistisches Bundesamt) ein Plus von 1,5 %. Die Hotellerie dagegen verlor in der Nominal-Betrachtung 0,3 % – verglichen mit demselben Vorjahreszeitraum.

Gastgewerbe - 10-Jahres-Entwicklung im Überblick

Diese Konstellation, dass Essen & Trinken eine bessere Entwicklung nimmt als Schlafen, war in der letzten Dekade äußerst selten so. Typischerweise verhalten sich die beiden Teilmärkte umgekehrt.

Der Blick auf die einzelnen Jahrgänge ab 2002 ist aufschlussreich. Zeigt er doch, in welch schlechter Verfassung sich das Geschäft 2002/03 und auch 2009 befand. Am besten die Hotel-Daten 2010 und 2006, am besten die Gastro-Daten in der Entwicklung im Jahr 2011 mit plus 4,1 %.

Die Übersicht zeigt natürlich auch, dass in der Breite der Branche das jüngste Jahrzehnt keine Vorwärtsentwicklung gebracht hat – im Gegenteil.

Die Übersicht entstammt dem Dehoga-Zahlenspiegel II/2013.


Holland Ranking: Top 500 der Food- und Foodservice-Anbieter in den Niederlanden

Juli 5, 2013

Quelle: cafe-future.net, 05. Juli 2013

Im Rahmen einer aktuellen Studie hat das Dutch FoodService Institute (FSIN) erstmals eine Rangliste der 500 größten Food- und Foodservice-Anbieter (Retail und Gastronomie) in den Niederlanden veröffentlicht. Auf Basis ihres Jahresumsatzes sind darin Supermärkte und Lebensmittelhändler gelistet ebenso wie Restaurants und Caterer. Der stärkste Foodservice-Vertreter des Rankings ist McDonald’s (Platz 11).

Holland Ranking - Top 500 der Food- und Foodservice-Anbieter in den Niederlanden

56,6 Mrd. € geben die niederländischen Verbraucher jährlich für Lebensmittel aus. 70 % davon kommen bei den FSIN Food 500-Vetretern an. Zusammen stehen die Top 500 für Konsumausgaben in Höhe von 40 Mrd. €. Gemeinsam kommen sie auf etwa 27.000 Outlets und damit bestreiten sie laut dem niederländischen Institut nur ein Bruchteil der Gesamtzahl der food-verkaufenden Shops in Holland.

Die Top 10 wird angeführt von Albert Heijn und komplettiert durch neun weitere Supermarkt-Brands. Erst auf Rang 11 findet sich mit McDonald‘s das erste Foodservice-Unternehmen.

Mehr: http://www.fsin.nl


Do & Co: 23,6 % Umsatzplus im Geschäftsjahr 2012/13

Juni 10, 2013

Quelle: cafe-future.net, 10. Juni 2013

Die Wiener Do & Co Aktiengesellschaft meldet fürs Geschäftsjahr 2012/13 (Ende 31. März) einen Umsatz von 576,19 Mio. €. Ein Plus von 23,6 % zum Vorjahr. Das konsolidierte Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe beträgt 41,31 Mio. € (+ 27,5 %). Das EBITDA liegt bei 58,44 Mio. € (+ 13,4 %). Die EBITDA-Marge: 10,1 %. Das Unternehmen von Attila Dogudan mit den drei Bereichen Airline Catering, International Event Catering sowie Restaurant, Lounges & Hotel befindet sich auf Expansionskurs. Neue Kunden in allen Divisionen und Regionen. Die Zahlen sehen besser aus als je zuvor. Dominant ist und bleibt das Airline Catering mit jetzt über 400 Mio. € Erlösen, das stärkste Wachstum jedoch erzielte das Internationale Event-Business – fast 55 % plus.

Do & Co - Henry's Soup to-go

Do & Co – Henry’s Soup to-go

1. Airline Catering:
Der Umsatz stieg auf 400,23 Mio. € (+ 14,4 %). Damit beträgt der Anteil dieser Division am Konzernumsatz jetzt 69,5 %. Insgesamt wurden weltweit über 80 Millionen Passagiere auf mehr als 500.000 Flügen kulinarisch versorgt. Wohlgemerkt, man ist mit einem sehr kompetitiven und volatilen Marktumfeld konfrontiert.

Insbesondere die Standorte New York, London, Frankfurt, Mailand und Istanbul konnten im jüngsten Geschäftsjahr eine sehr erfreuliche Entwicklung verzeichnen, so heißt es. Zu erwähnen sei insbesondere das erfolgreiche Konzept der ‚Flying Chefs‘ an Bord von Turkish Airlines-Maschinen. Sie kommen jetzt auch auf Kurzstreckenflügen zum Einsatz. Bis Ende 2014 wird die ‚Flying Chef Flotte‘ von Turkish Do & Co. von derzeit knapp 300 auf 1.000 fliegende Köche und Köchinnen erweitert.

Als neue Märkte in der Division kamen die Ukraine und Polen dazu.

2. International Event Catering
Der Umsatz in diesem Bereichc stieg auf 71,09 Mio. € – ein Plus von 54,5 %. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Durchführung der UEFA Euro 2012 zurückzuführen. Vom Eröffnungsspiel in Warschau bis zum Finale in Kiew wurden insgesamt 85.000 VIP-Gäste kulinarisch verwöhnt. Do & Co zeichnete bei allen 31 Spielen in acht verschiedenen Städten für die UEFA VIP Hospitality verantwortlich.

Neben diesem Sport-Großereignis der Extraklasse war man im letzten Jahr wieder kulinarischer Gastgeber bei insgesamt 17 Formel 1 Grands Prix in 16 Ländern. Nicht zu vergessen die ATP Tennis Masters Series in Madrid mit 34.000 VIP-Gästen und, und, und.

3. Restaurants, Lounges & Hotel
Der Anstieg auf 104,87 Mio. € (+ 48,7 %) ist im Wesentlichen durch die Übernahme des Caterings der Österreichischen Bundesbahnen begründet.

Seit 1. April 2012 ist Do & Co für das Catering auf allen Fernreisezügen zuständig. Damit konnte man für die Marke ‚Henry am Zug‘ einen für die Zukunft strategisch wichtigen Schritt in ein neues Marktsegment setzen, heißt es. Derzeit werden täglich bis zu 160 Züge kulinarisch betreut.

Auch der Bereich der Lounges war im jüngsten Geschäftsjahr sehr erfolgreich. Das gilt für neue Lounges in Mailand und Wien, aber auch für bestehende der Turkish Airlines in Istanbul und der Lufthansa First Class in Frankfurt.

Seit Mai 2012 zeichnet Do & Co am Flughafen in Bodrum/Türkei am internationalen Terminal für die gesamte Flughafengastronomie verantwortlich. Man betreibt dort auch zwei Henry-Shops.

Stichwort Henry. Das Gourmet-To go-Konzept erhält immer weitere Shops und zählt zu den perspektivenreichen Neuentwicklungen der Wiener Unternehmung.

Ausblick: Unter anderem wird am Flughafen Istanbul an der Verdopplung der Kapazitäten der Lounge Istanbul der Turkish Airlines, mit einer Gesamtfläche von über 7.000 qm, gearbeitet. Weitere Lounges dieser Airline in Verbindung mit Do & Co werden folgen am Flughafen Moskau, dann in London, New York und Paris.


Cateringunternehmen schließen 2012 mit solidem Wachstum – Exklusive Studie zum deutschen Catering-Markt

Mai 13, 2013

Mai 2013 – Deutschlands 30 größte Contract Caterer stehen 2012 für 3,0 Milliarden Euro Nettoumsatz, der mit 5.218 Verträgen erwirtschaftet wurde. Dieses Fazit zieht die Wirtschaftsfachzeitschrift „gv-praxis“ (Deutscher Fachverlag) in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Damit haben die Top 30 im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,2 Prozent erzielt – nachdem sie das starke Jahr 2011 mit 5,2 Prozent Mehrerlösen abgeschlossen hatten.

Top 10 Caterer 2012

Das Plus 2012 resultiert primär aus höheren Bons, die Frequenzen sind leicht gefallen, das Neugeschäft war mit 503 Neuabschlüssen schwächer als im Vorjahr. Das Wachstum der Top 10 liegt bei plus 2,6 Prozent (Vj. 4,5 %), einer der schwächsten jemals gemessenen Werte. Dagegen schneiden die Ränge Top 11 bis 30 mit plus 6,0 Prozent (Vj. 8,6 %) deutlich besser ab.

Auffallend: Nur in den sogenannten „Neuen Märkten“, wie zum Beispiel in der Messe- oder Stadiongastronomie, können die befragten Unternehmen richtig punkten (+14,0 %). In den eher klassischen Teilmärkten gibt es nur im Seniorenmarkt (+5,1 %) ein signifikantes Wachstumsplus; im wichtigsten Teilmarkt Betriebsverpflegung lag der Wert bei 2,6 Prozent. Verlierer: Das Krankenhaussegment (- 0,2 %) schwächelt, der Schulmarkt stagniert, wozu auch die Magen-Darm-Epidemie beigetragen hat. Das Jahr war geprägt durch weiter hohen Kostendruck, gestiegene Lebensmittelpreise und hohe Preissensibilität bei den Gästen.

Auf den Plätzen 1 bis 5 des Rankings konnten alle Unternehmen ihre Vorjahresposition verteidigen. An der Spitze steht Compass Group, gefolgt von Aramark, Sodexo, Dussmann und Klüh – internationale Player dominieren. Marktführer Compass Group hat in 2012 ein schwaches Jahr verkraften müssen, der neue Umsatz von 667,0 Mio. Euro (-2,8 %) liegt deutlich unter dem Vorjahreswert. Auf Rang 8 gibt es Bewegung: Wisag belegt erstmals diese Position nach Akquisition der Schubert-Unternehmensgruppe und deren Cateringgeschäft. Zusammen kommt die neue Wisag-Cateringeinheit auf 99,1 Mio. Euro (ohne Servicegesellschaften).

Vom Wachstum entfällt der größte Brocken auf die Player Bilfinger, SV und Aramark. Insgesamt können sechs Unternehmen zweistellige, 19 einstellige Mehrerlöse vorweisen. Dem gegenüber stehen vier Minus-Entwicklungen und ein gleichgebliebener Umsatzwert.

Ausblick
Im März/April glaubten 82 Prozent der Unternehmen an weiter wachsende Erlöse. Man hat gelernt, mit mehr Unsicherheit und mehr Volatilität umzugehen. In den Augen der Macher haben Café Bar und Take-away die besten Perspektiven, gefolgt von Schulen/Kitas. Als die größten Herausforderungen werden Mitarbeiterbeschaffung und -entwicklung genannt, gefolgt von Kostensituation der Kunden und Gästeansprüche.


Top 30 Contract Caterer mit 3,2 Prozent Umsatzplus

Mai 10, 2013

Quelle: cafe-future.net, 10. Mai 2013

Deutschlands 30 größte Contract Caterer stehen 2012 für 3,0 Mrd. Euro Nettoumsatz, der mit 5.218 Verträgen erwirtschaftet wurde. Dieses Fazit zieht die gv-praxis in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Damit haben die Top 30 im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,2 Prozent erzielt – nachdem sie das starke Jahr 2011 mit 5,2 Prozent Mehrerlösen abgeschlossen hatten.

Top 10 Contract Caterer

Das Plus 2012 resultiert primär aus höheren Bons, die Frequenzen sind leicht gefallen, das Neugeschäft war mit 503 Neuabschlüssen schwächer als im Vorjahr. Das Wachstum der Top 10 liegt bei +2,6 Prozent (Vj. 4,5 %), einer der schwächsten jemals gemessenen Werte. Dagegen schneiden die Ränge Top 11 – 30 mit +6,0 % (Vj. 8,6 %) deutlich besser ab. Auffallend: Nur bei Neue Märkte wie z.B. Messe- oder Stadiongastronomie punkten die befragten Unternehmen (+14,0 %). In den eher klassischen Teilmärkten gibt es nur im Seniorenmarkt (+5,1 %) ein signifikantes Wachstumsplus, im wichtigsten Teilmarkt Betriebsverpflegung lag der Wert bei 2,6 Prozent. Verlierer: das Krankenhaussegment (- 0,2 %) schwächelt, der Schulmarkt stagniert, wozu auch die Magen-Darm-Epidemie beigetragen hat. Das Jahr war geprägt durch weiter hohen Kostendruck, gestiegene Lebensmittelpreise und hohe Preissensibilität bei den Gästen.

Contract Catering Markt in Deutschland

Contract Catering Markt in Deutschland

Auf den Plätzen 1 bis 5 des gv-praxis-Rankings konnten alle Unternehmen ihre Vorjahresposition verteidigen. An der Spitze steht Compass Group, gefolgt von Aramark, Sodexo, Dussmann und Klüh – globale Player dominieren. Marktführer Compass Group hat in 2012 ein schwaches Jahr verkraften müssen, der neue Umsatz von 667,0 Mio. € (-2,8 %) liegt deutlich unter dem Vorjahreswert. Auf Rang 8 gibt es Bewegung: Wisag belegt erstmals diese Position nach Akquisition der Schubert-Unternehmensgruppe und deren Cateringgeschäft. Zusammen kommt die neue Wisag-Cateringeinheit auf 99,1 Mio. € (ohne Servicegesellschaften). Vom Wachstum entfällt der größte Brocken auf die Player Bilfinger, SV und Aramark. Insgesamt können sechs Unternehmen zweistellige, 19 einstellige Mehrerlöse vorweisen. Dem gegenüber stehen vier Minus-Entwicklungen und ein gleichgebliebener Umsatzwert.

Der Markt der Contract Caterer (Top 30) setzt sich wertmäßig wie folgt zusammen: 49,6 Prozent Business & Industry, 20,2 Prozent Healthcare, 16,0 Prozent Elder Care, 8,9 Prozent Neue Märkte, 5,3 Prozent Education. Fast die Hälfte aller erfassten Umsätze entfallen auf die Kategorie Business & Industry. Burkart Schmid, Chefredakteur gv-praxis: „Besonders bei der Verpflegung am Arbeitsplatz spüren die Catering-Dienstleister eine steigende Anspruchshaltung von Gästen und Auftraggeber bei gleichzeitiger Tendenz zur Zuschussminderung.“ Die Herausforderung der Zukunft: Konsumenten müssen mehr Geld ausgeben, wenn die Unternehmen ihre Zuschüsse weiter senken. Schmid: „Dies gelingt nur bei gleichzeitiger Qualitätsoffensive der Branche.“

Die Erwartungen: Im März/April glaubten 82 Prozent der Unternehmen an weiter wachsende Erlöse. Man hat gelernt, mit mehr Unsicherheit und mehr Volatilität umzugehen. In den Augen der Macher haben Café Bar und Take-away die besten Perspektiven, gefolgt von Schulen/Kitas. Als die größten Herausforderungen werden Mitarbeiterbeschaffung und -entwicklung genannt, gefolgt von Kostensituation der Kunden und Gästeansprüche.


Gastgewerbeumsatz im Mai 2012 real um 0,7 Prozent gesunken

Juli 16, 2012

(Wiesbaden, 16. Juli 2012) Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Mai 2012 nominal 1,3 % mehr und real 0,7 % weniger um als im Mai 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat April 2012 der Umsatz im Gastgewerbe im Mai kalender- und saisonbereinigt nominal 0,5 % und real 0,3 % höher.

Der Umsatz im Beherbergungsgewerbe war im Mai 2012 nominal 0,9 % höher, aber real 1,0 % niedriger als im Mai 2011. Die Gastronomie setzte nominal 1,5 % mehr und real 0,6 % weniger um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie sank der Umsatz der Caterer nominal um 1,5 % und real um 3,7 %.

Von Januar bis Mai 2012 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 2,6 % und real 0,5 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.


Gastgewerbeumsatz im April 2012 real um 1,2 % gesunken

Juni 15, 2012

Quelle: hottelling, 15. Juni 2012

Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im April 2012 nominal 1,0 % mehr und real 1,2 % weniger um als im April 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat März 2012 der Umsatz im Gastgewerbe im April kalender- und saisonbereinigt nominal und real um 0,8 % niedriger.

Das Beherbergungsgewerbe erzielte im April 2012 einen Umsatzzuwachs von nominal 3,0 % und real 0,4 % gegenüber April 2011. Die Gastronomie setzte nominal genauso viel und real 2,0 % weniger um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 2,5 % und real um 0,3 %.

Von Januar bis April 2012 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 3,0 % und real 0,9 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.


Europa: Halbjahreszahlen der Big 5

August 26, 2011

(Nürnberg, 26. August 2011) Der private Außer-Haus-Konsum im 1. Halbjahr 2011 entwickelte sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum wie folgt:
Deutschland +3,15 %
Frankreich +1,79 %
Italien +1,44 %
Großbritannien +0,71 % und
Spanien -6,80 %

Die Zahlen aus dem Crest Verbraucherpanel der npdgroup bestätigen, was erwartet wurde: Deutschland präsentiert die besten Entwicklungszahlen, Spanien mit Abstand die schlechtesten.

Dahinter stehen in Deutschland, Frankreich und Italien leicht verbesserte Frequenzen und in Deutschland, Frankreich und Großbritannien etwas deutlicher gesteigerte Durchschnittsbons.

Die Zahlen implizieren die komplette private Nachfrage im Außer-Haus-Markt in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Nicht enthalten: der Care-Bereich mit Krankenhäusern und Heimen sowie die Geschäftsnachfrage, und da speziell Event-Catering.


Wachstumsmarkt Catering: Marktvolumen steigt um 31 Prozent bis 2015

Juli 4, 2011

Quelle: LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH, 04. Juli 2011

Die deutsche Catering-Branche wächst weiter. Das geht aus dem aktuell erschienen BBE-Branchenreport hervor, der in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin Catering inside erstellt wurde.

BBE-Branchenreport: Wachstumsmarkt Catering 2011

Die Unternehmen verzeichneten im Jahr 2010 sehr gute Geschäfte und blicken mit guten Perspektiven in die nächsten fünf Jahre. Bis 2015 dürfte sich das Marktvolumen nach eigenen Berechnungen auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes weiterhin deutlich erhöhen. Im betrachteten Fünf-Jahres-Zeitraum wird mit einem Umsatzwachstum der Gesamtbranche um knapp 31 Prozent auf dann rund 5 Milliarden Euro gerechnet.

Auch international betrachtet hat der deutsche Catering-Markt noch ein beträchtliches Wachstumspotenzial. Während in Deutschland nur knapp ein Fünftel des möglichen Marktes von Caterern beliefert wird, sind es in anderen europäischen Ländern wie Irland, Italien und Spanien bereits mehr als 50 Prozent und (west)europaweit insgesamt rund 35 Prozent.

„Die deutschen Caterer haben die vergangenen zehn Jahre gut gemeistert. Mit lnnovationsgeist und Kundenorientierung haben sie ihr Dienstleistungsportfolio konsequent ausgebaut und auf zum Teil dramatische Umbrüche im Markt reagiert. Unter dem Strich ist es den meisten Marktplayern in den vergangenen zehn Jahren gelungen, ihr Leistungsportfolio zu optimieren, ihre Marktanteile auszubauen und sich als Dienstleistungspartner mit hoher Problemlösungskompetenz in Stellung zu bringen“, berichtet Hans Jürgen Krone, Chefredakteur von Catering inside. „Vor allem verzeichnete die Branche einen enormen Imagegewinn, und zwar sowohl bei Kunden, als auch bei Mitarbeitern, Gästen und der Zulieferindustrie“, so Krone weiter.

Im aktuellen Branchenreport „Wachstumsmarkt Catering“ wird das gesamte Marktgeschehen auf über 450 Seiten in ausführlicher und übersichtlicher Form dargestellt und die zukünftigen Entwicklungen und Perspektiven im Catering-Markt beschrieben. Im Fokus stehen dabei u.a. die folgenden Inhalte:

– Begriffs-Definition und Abgrenzung
– Marktvolumen und Wachstumsperspektiven
– Herausforderungen und Strategien
– Anbieter und Erfolgskonzepte
– Catering-Kunden und Konsumentenverhalten
– Zuliefermarkt: Food, Technik, Ausstattung
– Marktsegmente
– Zukunft, Trends, Prognosen
– Exklusiv-Befragung von 143 Entscheidungsträgern in Catering-Unternehmen über ihre Einschätzung der zukünftigen Entwicklung im Catering-Markt

Alle Details zum Branchenreport „Wachstumsmarkt Catering“ finden Sie hier: http://www.marktstudien24.de/epages/62326503.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62326503/Products/1020


Gastgewerbe: Umsatz steigt im April 2011 real um 1,1%

Juni 17, 2011

Quelle: hottelling.de, 17. Juni 2011

Nur Verlust bei den Caterern: Im Gastgewerbe stieg der Umsatz im April nominal um 2,0 Prozent und real um 1,1Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Sowohl in Gastronomie (real +1,1%) als auch in der Beherbergung (real +1,2%) wurden ein Plus geschrieben.

Im Vergleich zum Vormonat März lag der Umsatz im Gastgewerbe im April nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal und real jeweils um 0,8 Prozent niedriger. Innerhalb der Gastronomie sank der Umsatz der Caterernominal um 1,4 Prozent und real um 2,6 Prozent. Von Januar bis April 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,1 Prozent und real 2,1 Prozent mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Weitere Daten sind unter www.destatis.de abrufbar.