Der Erfolg der schwarzen Bohne: Kaffee beliebt wie nie zuvor – Alle Trends auf der Internorga

Januar 9, 2009

Kaffee ist unangefochten das Lieblingsgetränk der Deutschen. Vor allem der Konsum außerhalb der eigenen vier Wände steigt seit Jahren kontinuierlich an. Kaffeespezialitäten sind in aller Munde, Coffee-Shops boomen weiterhin und auch in der Gastronomie gewinnt das Heißgetränk als Umsatzbringer immer mehr an Gewicht. Neuheiten und Trends rund um die schwarze Bohne zeigt die Internorga als Leitmesse für den Außer-Haus-Markt vom 13. bis 18. März auf dem Hamburger Messegelände. Dabei werden neue Geschmacksvariationen ebenso vorgestellt wie technische Innovationen und verkaufsfördernde Konzepte für die Gastronomie.

Dt. Kaffeeverband)

Coffee Bar (Foto: Dt. Kaffeeverband)

Nach Angaben des Deutschen Kaffeeverbandes e.V. betrug hierzulande der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum von Kaffee 2007 rund 146 Liter. Kaffee hat damit seine Spitzenposition vor Mineral- und Heilwasser (130,4 Liter, Konsum 2007) sowie Bier (116 Liter, Konsum 2006) verteidigt. Auch für 2008 fällt das Fazit von Hauptgeschäftsführer Holger Preibisch positiv aus: „Das Jahr 2008 ist zufriedenstellend verlaufen und wir können mit einem leichten Wachstum im Konsum rechnen. Für 2009 erwarten wir eine weitere Steigerung.“ Die moderne Kaffeekultur in Deutschland sieht Preibisch maßgeblich von den rund 1.500 Coffee-Shops hierzulande geprägt: „Deren Zahl wird weiter steigen, auch wenn in einigen Top-Lagen eine Sättigung zu erkennen ist. Potenzial für neue Geschäfte bieten deswegen vor allem kleinere und mittlere Städte.“

Kaffeespezialitäten zählen im Außer-Haus-Markt seit Jahren zu den wachstumsstärksten Bereichen. Dabei stellen sich vor allem Gastronomen nach Beobachtung von Preibisch immer besser auf den anhaltenden Kaffee-Trend und die Wünsche der Gäste ein: „In der Gastronomie ist zunehmend die bewusste Entscheidung des Betreibers zwischen Vollautomat und Siebträger festzustellen, also zwischen hohem Komfort und handwerklicher Kunst in der Zubereitung. Außerdem nimmt die Vielfalt auf der Kaffee-Getränkekarte immer stärker zu. Das können sortenreine Kaffees oder auch ein wechselndes Angebot etwa mit dem ,Kaffee des Tages‘ sein.“

Auch Katja Radünz aus dem Marketing Management von Franke bremer, einem der führenden Anbieter vollautomatischer Kaffeemaschinen, äußert sich beim Blick auf die Gastronomie optimistisch und sieht einen weiter anhaltenden Trend: „Das Bewusstsein der Konsumenten für Kaffeespezialitäten wächst und dies wirkt sich auch positiv auf das gastronomische Kaffeegeschäft aus. Dafür bieten wir innovative Lösungen, die wir auf der Internorga in verschiedenen Themen-Stationen präsentieren werden.“ Außerdem wird Franke bremer anlässlich seines 100-jährigen Bestehens 2009 auf der Fachmesse in Hamburg ein altes Kaffeegerät aus den Anfangsjahren des Unternehmens zeigen.

Mit individuellen und maßgeschneiderten Konzepten für die Gastronomie und Hotellerie reagiert Azul Kaffee auf die immer anspruchsvoller werdenden Verbraucher. Heiko Lochner, Vertriebs- und Marketingleiter: „Die Konsumenten erwarten Vielfalt, Abwechslung und Ansprache und dies auf der Basis eines gestiegenen Qualitätsbewusstseins und einer gestiegenen Qualitätserwartung.“ Auf der Internorga wird das Bremer Unternehmen zwei Schwerpunkte setzen: sein 60-jähriges Jubiläum sowie einen umfassenden Relaunch der Produktmarke Azul. Heiko Lochner: „In diesem Zusammenhang werden wir zahlreiche neue Produkte und Ideen vorstellen, darunter auch Artikel um den Kaffee herum, die unsere Kunden dabei unterstützen, ihr Angebot attraktiv zu gestalten und dies zu kommunizieren.”

Stärker in den Vordergrund rückt nach Ansicht von Melanie Nolte, Leitung Marketing Kaffeemaschinen bei WMF das Gesamtpaket: „Sowohl im Kaffeemaschinenbereich als auch bei den Cromargan-, Silber- und Edelstahl-Artikeln für die Profi-Anwendung wollen die Kunden nicht nur ein Produkt kaufen, sondern von einem Gesamtkonzept überzeugt werden. Sie sind offen für neue und kreative Ideen, die ihr Geschäft von anderen unterscheiden, und erwarten Serviceleistungen, die über das Produkt hinausgehen. Darum wird sich der Anbieter durchsetzen, der dem Kunden das beste Gesamtpaket liefern kann.” Das Geislinger Unternehmen bietet mit seiner breiten Produktpalette eine Rundum-Betreuung angefangen bei der Kaffeemaschine bis zum gedeckten Tisch. Auf der Internorga will WMF die Fachbesucher mit einem neuen Standkonzept und Produktneuheiten überraschen.

Die Nachhaltigkeit ist ein weiterer Aspekt, auf den Konsumenten immer stärker achten und der auch auf der Internorga aufgegriffen wird. So berichtet Johanna Prescher aus dem Marketing der Hamburger Kaffee-Rösterei J. J. Darboven: „Nachhaltigkeit ist in der Branche immer mehr ein Thema. Aktuelle Trends wie Fairtrade und Bio werden weiter an Bedeutung gewinnen.“ Tchibo zeigt auf der Internorga unter anderem die Fairtrade-zertifizierten Produkte der Marke Vista, zu der Café Crème, Filterkaffee, Espresso sowie eine Trinkschokolade gehören.

Die Internorga gibt einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen im Außer-Haus-Markt. Die 83. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist täglich vom 13. bis 18. März von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Eintritt: 26 Euro (Zweitageskarte 36 Euro), Fachschüler: 12,50 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.

Werbeanzeigen

Ausser-Haus-Markt – Zahl des Monats April 2008: 146 Liter Kaffee pro Kopf pro Jahr

April 1, 2008

Pressemitteilung von CHD Expert Deutschland, 01. April 2008

artwork-zahl-des-monats-klein.jpg

Kaffee ist nach wie vor das meist konsumierte Getränk Deutschlands. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch lag zuletzt bei 146 Litern im Jahr (Quelle: Deutscher Kaffeeverband). Zum Vergleich: Der Pro-Kopf-Verbrauch von Bier betrug zuletzt nur noch 112,5 Liter im Jahr. Deutschland ist weltweit der drittgrößte Kaffeemarkt nach USA und Brasilien. Selbst im Espresso-Land Nr. 1 Italien wird zehn Prozent weniger Kaffee getrunken. Im Kaffee steckt der Gewinn – die altbekannte Weisheit gewinnt mit der verstärkten Nachfrage nach Kaffeespezialitäten wie Espresso oder Latte Macchiato neu an Bedeutung. Paradebeispiel ist der Ausschank von Cappuccino: Rund 97 Prozent der Restaurants servieren die Kaffeeart ihren Gästen den schaumigen Seelenschmeichler. In der Hotellerie und in Kneipen/Bars wird Cappuccino jeweils bei 83 Prozent der Betriebe regelmäßig ausgegeben.

coffee-shop.jpg

Quelle: Deutscher Kaffeeverband / Fachbefragung „Bedeutung von Kaffeespezialitäten in Hotellerie und Gastronomie“, 2.300 befragte Betriebe im deutschen Gastgewerbe, Dezember 2007; CHD Expert Deutschland

Weitere Zahlen aus dem Außer-Haus-Markt:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Mehr unter:
http://www.chd-expert.de
http://www.tophotelprojects.com


Außer Haus Markt – Zahl des Monats Februar 2008: 1.200 Coffee-Shops

Februar 4, 2008

Capuccino - von Rainer Sturm / pixelio.deMehr als 1.200 Coffee-Shops haben mittlerweile in Deutschland eröffnet – doch trotzdem wird der Kaffee am häufigsten bei der Arbeit (41%) oder zu Hause (38%) getrunken. Den Kaffee auswärts gönnen sich die Deutschen seltener: Elf von hundert Befragten sagen, dass sie ihren Kaffee überwiegend „im Café oder Coffee-Shop“ trinken. Wissenswertes zu Kaffeespezialitäten: 84,8% der Gäste in Hotellerie und Gastronomie bestellen gern einen Capuccino. Damit gehört das Heißgetränk zu den beliebtesten Kaffeespezialitäten, ebenso wie Espresso (75,8%) und Latte Macchiato (63,5%).

Quelle: Deutscher Kaffeeverband, CHD Expert – Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de


Kaffee zum Verlieben: Die Mehrheit der Deutschen lädt den Flirtpartner zu einer Tasse Kaffee ein

Oktober 24, 2007

Quelle: Pressemitteilung

Wer sich in jemanden verguckt hat, möchte den oder die Angebetete natürlich besser kennenlernen. Wohin geht man bei einem Rendezvous? Wo ist der beste Platz, um sich näherzukommen? Eine repräsentative GEWIS-Umfrage* im Auftrag des Deutschen Kaffeeverbands kommt zu dem Ergebnis: Nur jeder Fünfte bevorzugt es, zu-sammen ein Glas Wein oder Bier in einer Kneipe zu trinken. Kaffeetrinken im Lieblingscafé ist dagegen für 63 Prozent der Befragten erste Wahl bei der Frage „Wenn Ihnen jemand gefällt – wozu laden Sie ihn ein?“ Kaffee ist der Klassiker unter den Flirthelfern: Schließlich ist ein Plausch bei einem Kaffee unverbindlich, der Einladende offenbart damit keine Hintergedanken.

kaffeetasse-foto-deutscher-kaffeeverband.jpg

Der Liebling in deutschen Tassen ist gleichzeitig der Liebling der Flirtwilligen. 73 Prozent der Frauen, die sich verguckt haben, und 54 Prozent der Männer, die eine Dame anhimmeln, laden ihn oder sie zum Kaffeetrinken im Lieblingscafé ein. Schließlich ist Kaffee noch vor Bier und Mineralwasser das meistgetrunkene Getränk** in Deutschland. Kaum Chancen bei einem Rendezvous haben das Dinner in einem Restau-rant (fünf Prozent), die Einladung zur kulturellen Veranstaltung (drei Prozent) oder das gemeinsame DVD-Gucken zu Hause. „Daran sieht man: Kaffee ist nicht nur das Lieblingsgetränk der Deutschen, sondern auch der liebste Helfer in Sachen Liebe“, schlussfolgert Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbands.

Kaffee im Alltag: Am liebsten zu Hause oder bei der Arbeit
Gerade in Großstädten sieht man an jeder Ecke Kaffeefans, die einen Pappbecher in der Hand tragen oder plaudernd in einem Café sitzen. Mehr als 1.200 Coffeeshops*** haben mittlerweile in Deutschland eröffnet – doch trotzdem wird der Kaffee am häufigsten bei der Arbeit (41 Prozent) oder zu Hause (38 Prozent) getrunken. Den Kaffee auswärts gönnen sich die Deutschen seltener: Elf von hundert Befragten sagen, dass sie ihren Kaffee überwiegend „im Café oder Coffeeshop“ trinken.

Klönen und Kennenlernen: Kaffee als Kommunikationsmittel
Ob an der Bürokaffeemaschine, auf dem heimische Balkon oder im Stehcafé: Mit der Tasse Kaffee in der Hand lässt sich am besten plaudern. So sagt auch jeder dritte Deutsche: „Ich trinke Kaffee, weil er eine Gelegenheit für nette Gespräche und Kontaktaufnahme bietet.“ Der Genuss des Frühstückskaffees findet üblicherweise am heimischen Tisch statt. So ver-binden 43 Prozent der Befragten das Kaffeetrinken mit dem „Kick zum Wachwer-den/Wachbleiben.“ Fast jeder Fünfte assoziiert damit „Genuss im Alltag“ und „Treffen mit Freunden und Familie“. Der Hauptgrund, warum die Deutschen Kaffee trinken, lautet: „Weil er munter macht und belebt.“ Aber auch das Kaffeearoma weckt positive Gefühle. Denn 44 Prozent sagen: „Ich trinke Kaffee, weil er gut duftet.“

„Die Umfrage zeigt, dass Kaffee in keiner Lebenssituation wegzudenken ist“, so Preibisch. „Vor allem nicht, wenn es um die intensivsten und schönsten Stunden im Alltag geht.“

* Befragt wurden 1.064 Frauen und Männer zwischen 18 und 65 Jahren, Erhebungszeitraum: September 2007
** Im Jahr 2006 lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Kaffee in Deutschland bei 146 Litern.
*** Jahresbericht des Deutschen Kaffeeverbands.