Gäste geben mehr aus – Sattes Plus im Außer-Haus-Markt

Januar 20, 2016

Januar 2016
Jochen Pinsker - Foto: privatDas war ein gutes Jahr: Die Gästeausgaben im Außer-Haus-Markt steigen um satte 3,3 Prozent auf rund 73 Milliarden Euro. Dies gab Marktforscher Jochen Pinsker von der npdgroup im Interview mit HOTELIER TV & RADIO bekannt.

Zu dem Zuwachs führten vor allem höhere Ausgaben pro Besuch und – zu einem geringeren Anteil – nur leicht gestiegene Anzahl an Gastronomiebesuchen. „Die Gäste essen nicht viel häufiger außer Haus, geben dann aber mehr aus“, so Pinsker. Das sog. Trading-up ist auf eine gestiegene Qualitätsnachfrage bei F&B zurückzuführen. Nur teilweise basiere der Umsatzzuwachs auf Preiserhöhungen.

Für das kommende Jahr erwartet der versierte Marktforscher abermals um drei bis vier Prozent steigende Ausgaben der Gäste und eine leicht steigende Zahl an Besuchen. Jedoch die Höhe der Ausgaben je Gast werde weniger stark wachsen. Lieferdienste von Lebensmitteleinzelhändler werde der klassischer Gastronomie einige Marktanteuile abjagen.


Immer mehr Deutsche kochen selbst: So isst die Bundesrepublik

August 12, 2013

Deutsche geben wöchentlich 113 Euro für Essen aus, das macht 5.876 Euro im Jahr – 27 Prozent der Deutschen gehen seltener essen als früher – Clever: Frauen kochen um zu sparen

August 2013 – Schnell etwas kochen, zum Asiaten nebenan gehen oder lieber beim Lieferservice bestellen: Vor dieser Entscheidung stand wohl jeder schon mal. Doch in Zeiten, in denen bewusste Ernährung voll im Trend liegt, gibt jeder vierte Deutsche an, seltener auswärts zu essen oder zu bestellen als früher. Das hat jetzt www.deals.com in einer aktuellen Umfrage herausgefunden. Warum und wie oft entscheiden sich die Deutschen für selbstgemachten Pizzateig oder lieber den Italiener um die Ecke? Und wie viel Geld geben Sie im Durchschnitt dafür aus?

Empty glasses set in restaurant

Ostdeutsche beim Supermarkteinkauf sparsamer als Westdeutsche
Bezugsquelle Nummer eins für Nahrung ist und bleibt der Supermarkt. Von insgesamt 113 Euro, die der Deutsche im Durchschnitt wöchentlich in Essen investiert, gibt er 77 Euro (87 Prozent) bei durchschnittlich rund zwei Supermarkt-Besuchen aus. Die Herren der Schöpfung scheinen den Lebensmitteleinkauf dabei eher den Frauen zu überlassen, denn jeder sechste Mann betritt weniger als einmal pro Woche einen Supermarkt. 75 Prozent aller Frauen tun dies am liebsten ein bis drei Mal pro Woche und geben dabei ganze 4.129 Euro im Jahr für ihre Einkäufe aus – 213 Euro mehr als die Männer. Im Ländervergleich erweisen sich die Anwohner der neuen Bundesländer als echte Sparfüchse: Ganze 10,60 Euro geben sie in der Woche weniger für Lebensmittel aus als die Bürger der alten Bundesländer – das macht eine Ersparnis von 551,20 Euro im Jahr.

Männer sind Kochmuffel, Frauen sind Sparfüchse
Sind Nudeln, Gemüse und Fleisch erst mal zu Hause angekommen, wird in deutschen Haushalten im Schnitt drei Mal pro Woche gekocht. Dabei werden sämtliche Klischees bestätigt: Mehr als jeder zweite Mann (52 Prozent) kocht maximal einmal die Woche für Familie und Freunde. 38 Prozent der Frauen tun dies hingegen sechs Mal die Woche oder täglich. Dies sei einfach günstiger – das finden zumindest 62 Prozent der Frauen. Immerhin jeder zweite Mann (52 Prozent) stimmt dem zu. Etwa die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) sagt „zu Hause schmeckt’s am besten“ und entscheidet sich für das Kochen am heimischen Herd. Dass sich Frauen bewusster ernähren, bestätigen 57 Prozent der Befragten: Sie entscheiden sich fürs Kochen in den eigenen vier Wänden, weil es gesünder ist – allerdings nur 40 Prozent der Männer sehen dies als Argument.

Singles, denen häufig mangelnde Kochkunst nachgesagt wird, geben übrigens seltener an zu kochen, weil es dann besser schmeckt. Nur 39 Prozent der Singles geben das als Kochgrund an im Gegensatz zu 51 Prozent der Befragten in Beziehungen.

Zum Kochen fehlt die Zeit – und die Lust
Es ist aber durchaus legitim, sich einfach mal eine Pizza nach Hause kommen zu lassen oder auswärts essen zu gehen. Als Hauptgrund dafür gab ein Drittel (33 Prozent) der Befragten an, einfach keine Lust auf Kochen zu haben. 22 Prozent der Männer und Frauen haben zudem keine Zeit, sich selbst etwas zu kochen. Ist dies der Fall und fehlt die Muße zum selber kochen, so weiß sich der Bundebürger zu helfen: Die Deutschen geben jährlich im Durchschnitt 1.139 Euro für Restaurantbesuche und 728 Euro für Lieferservice oder Take-away aus.

Die Umfrage wurde von deals.com im Juli 2013 gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Ipsos unter 1.000 Teilnehmern durchgeführt. Alle Ergebnisse der Umfrage sind unter folgendem Link einzusehen: www.deals.com/kochen-bestellen-umfrage-ergebnisse.


Steigender Außer-Haus-Verzehr bei Schweinefleisch

Mai 24, 2013

Quelle: topagrar.com, 24. Mai 2013

Schweinefleisch steht beim deutschen Verbraucher weiterhin hoch im Kurs und stellt mit einem Mengenanteil von 62 Prozent auch im vergangenen Jahr das wichtigste Segment des Fleischmarktes dar. Die Einkaufsmenge der von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erfassten Haushalte an Schweinefleisch musste jedoch im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 2,8 Prozent verzeichnen.

Steigender Außer-Haus-Verzehr bei Schweinefleisch

Steigender Außer-Haus-Verzehr bei Schweinefleisch

Die Gründe für die gesunkene Nachfrage nach Schweinefleisch dürften vielfältiger Natur sein. Neben einem deutlich gestiegenen Verbraucherpreis für Schweinefleisch (+6,8 Prozent) kann die zunehmende Bedeutung des Außer-Haus-Verzehrs als Ursache des Nachfragerückgangs angeführt werden. Das Segment Fleischer-Imbiss konnte sein Marktvolumen von 2000 bis 2012 um gut 70 Prozent ausbauen. Die jährliche Zuwachsrate lag bei 4,6 Prozent.

Ferner zeigt die aktuelle afz-Investitionsbefragung, dass Imbiss und Heiße Theke den betriebswirtschaftlichen Erfolg verstärken. Der Außer-Haus-Markt mit Snackgeschäften, Mittagstisch, Partyservice und Catering macht mittlerweile ein Viertel des Umsatzes der Metzgereien aus.


Neue Food-Studie ermittelt Ernährungstypen

März 26, 2012

(Köln, 26. März 2012) Ernährung ist Typsache. Ob Bioware, Hausmannskost oder Delikatessen: Kulinarische Vorlieben spiegeln den Lebensstil der Verbraucher wider – gemäß der Devise ’Du bist, was Du isst’. Insgesamt zehn Ernährungsstile ermittelte eine psychologische Studie zu Ernährungsverhalten, Einstellungen und Bedürfnissen der Verbraucher, die Gruner + Jahr Media Sales Linie Style, „Brigitte“, „Essen & Trinken“ und die „Lebensmittel Zeitung“ (Deutscher Fachverlag) jetzt gemeinsam vorlegen. Durchgeführt wurde die Untersuchung vom Kölner Rheingold-Institut. Obwohl auf den Lebensmittelhandel ausgerichtet, auch für den Außer-Haus-Markt interessant.

"Du bist, was du isst" - Ernährung ist eine Typsache. Mit der aktuellen Studie, die in Kooperation und im Auftrag der "Lebensmittel Zeitung" und des Verlages Gruner + Jahr (Brigitte, Essen&Trinken u.a.), erstellt wurde, zeigt der Rheingold Salon, welche Trends Einfluss auf unser Ernährungsverhalten haben und welche Ernährungstypen es eigentlich gibt.

"Du bist, was du isst" - Ernährung ist eine Typsache. Mit der aktuellen Studie, die in Kooperation und im Auftrag der "Lebensmittel Zeitung" und des Verlages Gruner + Jahr (Brigitte, Essen&Trinken u.a.), erstellt wurde, zeigt der Rheingold Salon, welche Trends Einfluss auf unser Ernährungsverhalten haben und welche Ernährungstypen es eigentlich gibt.

Die zehn Ernährungstypen sind jeweils mit einer bestimmten Lebenshaltung verknüpft:

’Mr. und Mrs. Right’ verbinden ihre Ernährungsweise mit einer moralisch anspruchsvollen Ideologie. Bio-Qualität spielt in ihrem Wertesystem eine tragende Rolle. Curry-Wurst & Co stehen auf der Verbotsliste. Mit diesem hohen Anspruch an sich und ihre Ernährung signalisieren Mr. und Mrs. Right gleichzeitig auch einen gewissen sozialen Status.

’Naturisten’ mögen das Ursprüngliche, ziehen Energie aus dessen Kraft und suchen bodenständigen Genuss, am liebsten in geselliger Runde. Bei selbst gemachten Produkten kommen ’Naturisten’ ins Schwärmen. Sie vertrauen einer sandigen Kartoffel vom Wochenmarkt mehr als einer gewaschenen aus dem Supermarkt.

’Wild Boys’ inszenieren ihre Männlichkeit und zeigen dies auch in ihrem Ernährungsstil. In ursprünglichen Bildern spüren sie die ersehnte Echtheit und eine Art ’Urkraft’. Ihr Symbol für Hochgenuss: Fleisch.

’Salatsingles’, vorwiegend Frauen, leben allein, unternehmen viel mit Freundinnen und suchen insgeheim nach dem Traumprinzen. Über eine ’gute Figur’ versuchen sie ihre Form zu wahren und darüber Halt zu gewinnen. Für ’Salatsingles’ ist Ernährung kaum mit Leidenschaft verbunden. Ihre zentrale Devise: Essen soll nicht dick machen.

’Tafelfreudige’ halten klassische Familienwerte hoch und pflegen einen gehobenen, kultivierten Lebensstil – sie kommen ’aus gutem Hause’. Sie verstehen sich als gute Versorger und gute Gastgeber. Es gehört zum Selbstverständnis, dass die Dinge auch mal etwas mehr kosten. Gäste und Familie werden kulinarisch verwöhnt. Wird etwa eine Salami gekauft – bestenfalls im Delikatessengeschäft – dann ist es die luftgetrocknete aus der Toskana.

’Traditionalisten’ sind bodenständig und familiär. Entsprechend lieben sie herzhafte Hausmannskost. Traditionalisten machen sich wenig aus Trends, sondern orientieren sich an Bewährtem. So sind sie beispielsweise Profis in der Zubereitung des klassischen Sonntagsbratens.

’Physiologen’ interessieren sich für die Vorgänge innerhalb des Körpers und gehen der Frage nach, was Inhaltsstoffe von Lebensmitteln bewirken. Für sie ist Ernährung eine mikrobiologische Angelegenheit. Sie achten auf abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung und wollen ihren Körper maximal aufbauen und stärken.

’Maschinen’, vorwiegend Männer, sind körperlich und beruflich ambitioniert sowie überdurchschnittlich leistungsorientiert. Essen und Kochen muss bei ihnen funktionalen Anforderungen genügen. Sich mit Kochen und aufwendigen Zubereitungen zu beschäftigen, ist unter der Würde einer ’Maschine’. ’Maschinen’ sind sehr kontrolliert und verzichten (fast) ganz auf Süßigkeiten.

’Große Kinder’ machen es sich gern zu Hause gemütlich. Mahlzeiten werden nicht gemeinsam zelebriert, der Teller auf dem Sofa tut es auch. Im Vordergrund steht der schnelle, lustvolle Genuss, vollwertige Ernährung gerät selten in den Blick. Snacks, Fast Food und Fertiggerichte sind die Leckerbissen der ’Großen Kinder’.

’Food Poser’ verstehen sich als moderne Menschen – stets im Zentrum des aktuellen Lifestyles. Sie essen eigentlich nicht, sondern inszenieren Essen und mögen stilvolle Arrangements. ’Food Poser’ gehen gerne gut und exquisit essen, während die eigene Design-Küche häufig kalt bleibt.

Insgesamt ist Ernährung heute emotional besetzt und individuell – vom Frühstücksei bis hin zum Abendbrot. Essen und Trinken als Bestandteil des persönlichen ’Gesamt-Lifestyles’ wird immer wichtiger. Mit einer Nebenwirkung: Es ist nicht mehr alles erlaubt. Konformitätsmuster legen die Ernährung fest, etwa ’nur Bio’. Doch die weiteren Ergebnisse der Studie lassen aufatmen: Die Muster sind nur das ’Standbein’ der Ernährung. Mit dem ’Spielbein’ werden immer wieder Ausflüge in andere Stile unternommen. So genießt die experimentierfreudige Gewürzexpertin auch mal eine einfache Kartoffelsuppe.

Weitere Informationen zur Studie: http://www.rheingold-online.de/grafik/veroeffentlichungen/Vernunft%20und%20Versuchung%20rheingold%20Februar%202012.pdf


Außer-Haus-Markt Deutschland 2011: Convenience auf dem Vormarsch – Gastgewerbe weiterhin im Wachstum

Juli 26, 2011

(Hamburg, 26. Juli 2011) Das Gastgewerbe setzt weiterhin stark auf Convenience-Produkte in der Küche. 41 Prozent der Hotels und Restaurants in Deutschland setzen vorgefertigte Lebensmittel und Food-Grundprodukte regelmäßig ein. Dies ist Ergebnis einer neuen Erhebung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstituts The Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg. Besonders in Restaurants (auch Hotelrestaurants) wird besonders häufig Convenience verwendet, vorrangig tiefgekühlte Rohrwaren (TK): Bei Gemüse sind 83 Prozent der Rohwaren aus TK-Lieferungen, bei Fisch 80 Prozent und bei Fleisch rund 35 Prozent.

Convenience wird im Gastgewerbe immer häufiger eingesetzt, gerade Premiumprodukte (Foto: Perlhuhn-Törtchen von Achenbach Delikatessen)
Convenience wird im Gastgewerbe immer häufiger eingesetzt, gerade Premiumprodukte (Foto: Perlhuhn-Törtchen von Achenbach Delikatessen)

Bei den TK-Halbfertigprodukten sind Desserts und Kuchen mit knapp 56 Prozent die Nummer eins. Aber auch bei Fleisch und Fisch liegen halbfertige TK-Produkte bereits über der 40-Prozent-Marke. Damit wird deutlich, dass Convenienceprodukte – in ihrer unterschiedlichen Conveniencegraden – im Gastgewerbe weiterhin stark auf dem Vormarsch sind. Weitere Details zu Verwendung von Convenience-Produkten, Küchentrends und vielen weiteren Fakten zum F&B-Management ist der nun neu aufgelegten Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2011“ zu entnehmen.

Außer-Haus-Markt wächst weiter
Das Konsumverhalten der Menschen verändert sich rapide.Stulle, Thermoskanne und Henkelmann sind als Exoten in der Verpflegung unterwegs. Man geht – auch konjunkturbereinigt – immer öfter aus und verpflegt sich direkt bei einem der zahlreichen Außer-Haus-Anbieter. Laut einer GfK-Studie aus acht europäischen Ländern gehen 15 Prozent der Deutschen mindestens drei Mal pro Monat im Restaurant essen. Weitere 27 Prozent tun dies ein- bis zweimal im Monat und 38 Prozent zumindest immer noch einmal pro Monat. Allerdings betritt auch ein Fünftel aller Deutschen niemals ein Restaurant.

Mittag- und Abendessen bilden jeweils 35 Prozent der gesamten Anlässe für den Außer-Haus-Verzehr. 16 Prozent der Verzehranlässe teilen sich auf die Einnahme von Zwischenmahlzeiten auf. Das Frühstück nimmt mit 14 Prozent den geringsten Anteil ein.

Der durchschnittliche Erwachsene besucht außer Haus am liebsten einen Imbiss (oder McDonald´s). Obwohl es viel mehr Restaurants mit deutscher Küche gibt, wird gerne „der Italiener“ oder „der Grieche“ besucht, zumindest in der Stadt. Jeder zehnte Besuch einer gastronomischen Einrichtung findet im Rahmen von Ausbildung und Arbeit statt.

15 Prozent gehen gerne in die Kantine oder ins Restaurant (oder nach dem Kino zum Burgerbrater). Die Mehrheit gibt an, höchstens einmal im Monat außer Haus zu speisen. Jeder fünfte geht niemals außer Haus essen, aus Sparsamkeit oder Prinzip.

Durchschnittlich gibt jeder Besucher im Außer-Haus-Markt 5,72 Euro aus. Je nach Segment fällt dieser Durchschnittswert sehr unterschiedlich aus: In Quick-Service-Restaurants / Lebensmitteleinzelhandel / Convenience-Stores sind dies 3,71 Euro, in Full-Service-Restaurants und Hotels satte 11,94 Euro und in Freizeiteinrichtungen noch 8,05 Euro. In Kantinen und Mensen gibt jeder Gast durchschnittlich nur 2,50 Euro aus.

Die günstige Konjunkturentwicklung führte im Gastgewerbe zur Schaffung neuen Arbeitsstellen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten im Gastgewerbe hat sich von 2007 bis 2010 von 619.000 auf 639.000, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigten von 170.000 auf 207.000 und die Zahl der geringfügig Beschäftigten von 720.000 auf 835.000 erhöht. Gleichzeitig sank die Zahl der Auszubildenden von 76.000 auf 69.000.

Die Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2011“ umfasst über 250 Seiten mit zahlreichen Grafiken, Schaubildern und detaillierten Erläuterungen. Zu beziehen bei: The Business Target Group, www.businesstargetgroup.com


lebensmittelklarheit.de – Neues Internetportal stellt auch Gastronomie an den Pranger

Juli 21, 2011

(Berlin, 21. Juli 2011) Ob das wirklich „Klarheit“ bringt? Mit dem neuen Aufklärungsportal lebensmittelklarheit.de wollen die Verbraucherzentralen und das Verbraucherministerium in Berlin die Wahrheit über Essen und Getränke verbreiten. Die Webserver waren allerdings dem ersten Ansturm nicht gewachsen – die Seite war zuletzt nur schwer aufrufbar. Kurz nach dem Start seien bis zu 20.000 Anfragen je Sekunde zusammen gekommen. Auf lebensmittelklarheit.de wird auch die Gastronomie an den Pranger gestellt, zum Beispiel beim beliebten Feta in Sommersalaten. Viele verwendete Feta-Käse seien aus Kuhmilch und nicht aus Schafsmilch hergestellt, moniert die NRW-Verbraucherzentrale. In 15 Gaststätten und Schnellrestaurants in Köln und Bonn habe man „Tricksereien“ festgestellt – aber der Test stammt von 2009.

Unter lebensmittelklarheit.de  können Verbraucher nun Produkte melden, bei denen Sie sich durch die Aufmachung oder Kennzeichnung getäuscht fühlen. Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Hessen prüfen die Kritik. Die Hersteller haben die Möglichkeit Stellung zu beziehen, beides wird dann auf der Seite veröffentlicht. Allerdings gibt es bereits seit vier Jahren das Portal abgespeist.de von Foodwatch; hier werden jeden Monat neue „Täuschungsfälle“ angeprangert.

Doch hier setzt die vielfältige Kritik an: Wie wird „sich getäuscht fühlen“ definiert? Das EU-Lebensmittelrecht gilt als sehr kompliziert und lässt tatsächlich viele Hintertürchen offen. So ist es legal, wenn im Erdbeerjoghurt keine Erdbeeren zu finden wären. Oder Fischsticks ohne Fisch, Bananenschokolade ohne Banane, Zuckersirup statt Honig – „Vollmundige Werbeversprechen oder wohlklingende Bezeichnungen auf Lebensmittelverpackungen suggerieren Qualität, Naturbelassenheit oder Preisvorteile. Gesundheitsversprechen verlocken zum Kauf. Wer sich aber die Zutatenliste genauer ansieht, muss oft erkennen, dass es mit den Versprechen und Werbeaussagen nicht weit her ist. Oftmals ist der Ärger beim Verbraucher groß, weil er sich von der Aufmachung einer Verpackung, der Kennzeichnung oder der Werbung getäuscht fühlt“, heißt es bei lebensmittelklarheit.de

Rund 750.000 Euro an Steuernmitteln werden für das neue Infoportal ausgegeben – im Rahmen der Initiative „Mehr Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln.“

Von der Lebensmittelindustrie gibt es Contra: „Wir lehnen nach wie vor den Teil des Internetportals ab, in dem konkrete Produkte mit Marke und Firma genannt werden, weil sich Verbraucher subjektiv irregeführt fühlen; es handelt sich nämlich um Lebensmittel, die entsprechend den gesetzlichen Anforderungen gekennzeichnet und aufgemacht, die also völlig legal sind“, sagte Jürgen Abraham, Vorsitzender des Spitzenverbandes der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).  „Niemand darf durch eine öffentliche Zurschaustellung bestraft werden, wenn er sich an Recht und Gesetz hält; ob dies der Fall ist, entscheiden die Kontrollbehörden und letztlich die Gerichte.“ Daher sei es, so der BVE-Vorsitzende, nicht akzeptabel, wenn eine andere, nicht legitimierte Instanz darüber befindet, ob ein Produkt quasi mit amtlichem Anstrich öffentlich abgewertet wird – mit allen negativen Folgen, bis hin zur Existenzbedrohung für das Unternehmen und seine Arbeitsplätze.

Ob mit einem öffentlichen Beschwerdeportal den Fakten genüge getan wird, muss sich noch erweisen. In der Werbewirtschaft erteilt der Werberat gemeinsam mit der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs offiziell Rügen bei überzogener Werbung; und diese Mahnungen werden auch veröffentlicht – welche Folgen sie haben, ist unklar.

Nun wird von Experten erwartet, dass sich der Unmut der Verbraucher insbesondere über die Kennzeichnungen von Lebensmitteln entlädt. Doch dieses komplexe und auch für fachverständige Juristen kaum durchschaubare Regelwerk („Die Suppe lügt“) wird wohl nicht mit Volkes Meinung geändert werden. Inwieweit öffentlicher Druck die Lebensmittelproduzenten zu mehr „Klarheit“ und in kritischen Fällen zur „Wahrheit“ verleiten, bleibt abzuwarten.

Brauchen Lebensmittel bald Beipackzettel? Diese Diskussion erfasst auch die Gastronomie. Thilo Bode, Chef der Berliner Lebensmittel-Verbraucherorganisation Foodwatch, fordert eine Kennzeichnung aller Zutaten auf Speisekarten in der Gastronomie. „Die ungekennzeichnete Verwendung von Fertigprodukten in der Gastronomie halten wir für eine grobe Verbrauchertäuschung. Besonders weil die Kennzeichnungsregeln für die Gastronomie extrem lasch sind“, heißt es in einem aktuellen Rundschreiben von Foodwatch. So fordert man bei Foodwatch, die Kennzeichnungsvorschriften für Lebensmittel in der Gastronomie an die Vorgaben für verpackte Lebensmittel anzupassen und dass in Restaurants und Kantinen eine vollständige Zutatenliste aller Gerichte inklusive aller verwendeten Zusatzstoffe gut sichtbar aushängt oder auf Nachfrage für den Gast einsehbar sind. Werden in der Gastronomie Convenience-Produkte verwendet, muss die komplette Zutatenliste in der Speisekarte wiedergegeben werden, heißt es in dem Mailing. Bei der Aktion „Klarheit auf Speisekarten“ haben bislang 6.800 Menschen mitgemacht.

Die kürzlich im Europaparlament beschlossenen Kennzeichnungspflichten für Lebensmittel haben kaum Auswirkungen auf Speisekarten in Gastbetrieben. Nicht vorverpackte Lebensmittel (sog. lose Ware), wie sie typischerweisein gastronomischen Betrieben zum Einsatz kommen, sind im Wesentlichen von den neuen Kennzeichnungspflichten ausgenommen. Eine Ausnahme bildet allerdings die Allergie-Kennzeichnung. Über Allergien oder Unverträglichkeit auslösende Zutaten muss der Verbraucher auch bei unverpackter Ware informiert werden. In welcher Art und Weise die Informationen bereitgestellt werden müssen, liegt in der Verantwortung der Mitgliedstaaten. Sonderregelungen trifft die neue Verordnung zu Lebensmitteln, die „durch Einsatz von Fernkommunikationsmitteln zum Verkauf angeboten werden.“ In der Gastronomie geht es hierbei insbesondere um das Internet-Angebot von Lieferdiensten (Stichwort Home-Delivery).

Über die neue Verordnung muss formal nun noch der Ministerrat entscheiden. Da die Linie aber zuvor mit den EU-Mitgliedsstaaten abgestimmt war, ist von seiner Zustimmung sicher auszugehen. Die Verordnung kann damit noch in diesem Jahr in Kraft treten. Für die Umsetzung in den Unternehmen gelten jedoch Übergangsfristen von drei bzw. fünf Jahren.


Pasta & Pizza: Italienisch schmeckt‘s am besten – Studie zu Essgewohnheiten in Deutschland

Mai 10, 2011

(Wiener Neudorf, 10. Mai 2011) Das Online-Marktforschungsinstitut Marketagent.com hat 1.000 Mitglieder seines ISO-zertifizierten Online-Access-Panels in Deutschland zu deren Essgewohnheiten befragt. Die italienischen Klassiker Pizza und Pasta werden bei der Frage nach den  Lieblingsgerichten am häufigsten genannt. Wenn nur ein Snack zu sich genommen wird, mögen die meisten Befragten es türkisch: Der Döner Kebab wird hier am öftesten gewählt. Bei über der Hälfte der Befragten findet im Schnitt einmal täglich eine warme Mahlzeit den Weg in den Magen – am liebsten in der Geschmacksrichtung „würzig“.
 

Liebste Hauptgerichte, Lieblings-Snacks
Geht es um die liebsten Hauptspeisen, so bezeichnen 46 von 100 der von Marketagent.com Befragten Nudelgerichte als ihren Favoriten (46,1%), die Pizza landet bei 37,3% in den „Top 5“, gefolgt von Puten-, Huhn- oder Geflügelgerichten (35,5%) und Gegrilltem (z.B. Kotelett oder Spareips) (29,8%).

Hinsichtlich Geschlecht und Alter der Befragten treten bei diesen Geschmacksfragen deutliche Unterschiede zu Tage: Bei den Frauen sind es sogar über die Hälfte (54,3%), die Nudeln zu ihren Lieblingsgerichten zählen, bei den Männern wird die Pizza von den meisten Befragten ausgewählt (41,8%). Bei den 14- bis 29jährigen wird die Pizza von fast 56 von 100 Befragten favorisiert (55,71%), bei den über 30jährigen werden wiederum Pastagerichte häufiger genannt. Lieblingsspeisen in der Gruppe der 60- bis 65jährigen sind Fischgerichte (45,8%) und Geflügel (37,3%).

Für das Trendgericht Sushi können sich nur 7,7% der Befragten erwärmen. Bei den 20- bis 40jährigen sind es immerhin 13,3%, dagegen landet die japanische Fischspezialität nur bei 2,5% der über 50-jährigen in der Auswahl der fünf Lieblingsspeisen.

Muss es einmal schneller gehen mit der Nahrungsaufnahme, so greift über die Hälfte der von Marketagent.com befragten Männer gerne zum Döner (50,6%), wohingegen die Frauen – etwas gesundheitsbewusster – belegte Brötchen wie Tramezzini oder Ciabatta bevorzugen (42,4%). Die gute alte Bratwurst ist für mehr als vier von zehn Befragte in der Gruppe der über 60-jährigen der Lieblings-Snack, bei den 14- bis 19jährigen können sich dagegen für die typisch deutsche Wurst gegen den Hunger nur 15,3% begeistern.

Präferierte Geschmacksrichtungen
Acht verschiedene mögliche Geschmacksrichtungen bei warmen Mahlzeiten wurden den Befragungsteilnehmern zur Bewertung auf einer Skala von 1 („schmeckt mir sehr gut“) bis 5 („schmeckt mir überhaupt nicht“) vorgelegt. Die Hälfte aller Befragten mag würzige Mahlzeiten und mit zunehmendem Alter wird diese Geschmacksrichtung immer beliebter. Bei den 60- bis 65jährigen schmecken über sieben von zehn Personen würzige Speisen sehr gut (71,1%). Genau ein Drittel der Männer vergibt an die Geschmacksrichtung „scharf“ die Bestnote (33,3%), die jüngsten (unter 19) und die ältesten (über 60 Jahre) Befragten können sich diesem Urteil nur zu 22,4% bzw. 26,5% anschließen.

„Süß“ als Geschmacksrichtung kommt alles in allem bei fast einem Fünftel der Befragten sehr gut an (18,2%), wobei hier wieder einmal ein deutliches Geschlechts- und Altersgefälle erkennbar ist: Fast ein Drittel (30,6%) der unter 19-jährigen, aber nicht einmal einer von zehn der 60- bis 65jährigen Befragten (9,6%) bezeichnet sich bei dieser Fragestellung als „Süßer“.

Bei den Männern sind es nur 12,4% gegenüber immerhin 23,7% der Frauen.
Einigkeit herrscht bei herben Speisen: Nur gut 8 von 100 bewerten diese Geschmacksrichtung mit sehr gut (8,3%).

Anzahl der warmen Mahlzeiten und Fleischkonsum
Wie oft kommen die Menschen in Deutschland nun in den Genuss, Ihre Lieblingsspeisen und -geschmacksrichtungen zu genießen? Deutlich über die Hälfte aller Befragten (56,3%) gibt an, in einer durchschnittlichen Woche 6-7 warme Mahlzeiten zu sich zu nehmen, durchschnittlich also knapp eine pro Tag. Bei fast einem Viertel (24,6%) sind es nur 5 oder weniger warme Mahlzeiten pro Woche, fast sechs von 100 Befragten (5,9%) nehmen hingegen mehr als 10 warme Mahlzeiten pro Woche zu sich, was bedeutet, dass an mindestens drei Tagen der Woche zweimal warm gegessen wird.

Abschließend interessierte die Marktforscher von Marketagent.com noch, wie es eigentlich um den Fleischkonsum der Befragten bestellt ist. Drei von 100 Personen (3,1%) geben an, sich voll vegetarisch zu ernähren. Bei den Frauen sind es mehr als fünf von 100 (5,3%), bei den Männern dagegen nur 0,8%. 7,2% aller Befragten gaben an, täglich Fleisch zu essen, die große Mehrheit aber pflegt einen moderaten Fleischkonsum: Bei 42 von 100 (41,9%) kommt drei bis viermal pro Woche „Tierisches“ auf den Teller.

Marketagent.com zählt zu den führenden Full-Service Online Markt- und Meinungsforschungsinstituten im deutschsprachigen Raum. Mit Niederlassungen in München, Wiener Neudorf, Zürich und Maribor werden jährlich mehr als eine halbe Million Web-Interviews durchgeführt und rund 600 Online Research Projekte realisiert, Tendenz steigend. Das Herzstück des Instrumentariums von Marketagent.com ist das über 225.000 (Stand: Mai 2011) Personen umfassende Online-Access-Panel, welches im Januar 2010 als erstes Access Panel der D-A-CH-Region nach der ISO Norm 26362 zertifiziert wurde. Marketagent.com realisiert Web-Befragungen für führende nationale und internationale Top-Unternehmen. Zu den Kunden zählen namhafte Firmen und Marken wie Coca-Cola, eBay, Nestlé, L’Oréal, Ikea, Bayer, Generali oder Samsung. Die Themenfelder und Forschungsschwerpunkte sind vielfältig und decken sämtliche Bereiche der Markt- und Meinungsforschung ab. Mehr: www.marketagent.com


Rekord bei Tiefkühlkost: Der Bundesbürger verzehrt mehr als 40 kg pro Jahr – Die Lust auf tiefgekühlte Produkte setzt sich damit weiter fort

April 21, 2011

(Hamburg, 21. April 2011) Die aktuellen Zahlen der Tiefkühlbranche belegen: Die Deutschen sind wahre Tiefkühlkost-Fans. Erstmalig wurde im Jahr 2010 die magische 40-Kilogramm-Schallmauer im Pro-Kopf-Verbrauch von tiefgekühlten Produkten durchbrochen: Der durchschnittliche Verbrauch eines jeden Bundesbürgers stieg von 39,3 Kilogramm (2009) auf 40,2 Kilogramm (2010) und damit um 0,9 Kilogramm pro Kopf (plus 2,3 Prozent).

Der Gesamtmarkt für Tiefkühlkost (Lebensmitteleinzelhandel und Großverbraucherbereich, inklusive Heimdiensten und Discountern) stieg in 2010 um 1,9 Prozent auf ein Absatz-gesamtvolumen von 3,28 Millionen Tonnen (3,22 Mio. t in 2009). Auch der Gesamtumsatz legte um 1,3 Prozent zu und wuchs von 11,275 Milliarden Euro (2009) auf 11,421 Milliarden Euro in 2010. Die Tiefkühlwirtschaft stellt damit ihre hohe Bedeutung in der deutschen Lebensmittelwirtschaft einmal mehr unter Beweis. Schon im Krisenjahr 2009 hatte sich die Branche über einen sehr stabilen Markt freuen können. Und ebenso beachtlich ist die Entwicklung des Tiefkühlmarktes im Jahr 2010, denn der Lebensmittelgesamtmarkt wächst nur leicht. Die Zuwächse im vergangenen Jahr unterstreichen einmal mehr die hohe Akzeptanz der Produkte aus der Kälte beim Verbraucher. Dies spiegelt auch der Verbrauch pro Haushalt wieder, der in 2010 von 81,2 Kilogramm (2009) auf 82 Kilogramm anstieg (plus 1 Prozent).

Convenience für den Hausgebrauch sehr gefragt
Die Entwicklung von Tiefkühlkost im Lebensmittelhandel (LEH) zeigt: die Branche kann sich über einen konstanten und mengenmäßig sogar leicht wachsenden Markt freuen. Mit 1,75 Millionen Tonnen Absatzmenge konnte dieser Bereich um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (1,74 Mio. t) zulegen. Auf Umsatzseite musste der Lebensmittelhandel allerdings leichte Einbußen hinnehmen: Der Umsatz ging um 0,3 Prozent von 6,74 Milliarden Euro (2009) auf 6,72 Milliarden Euro zurück. Ursachen dafür waren u.a. erhöhte Aktionsaktivitäten im LEH sowie eine angespannte Preissituation in einigen Segmenten.

Die Sieger unter den Produktgruppen im LEH sind ganz klar auszumachen: Pizza mit einem mengenmäßigen Wachstum von 5,1 Prozent und Backwaren mit 3,3 Prozent. Während die Tiefkühlpizza im Großverbraucherbereich nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist sie im LEH ein echter Top-Seller. Die Backwaren wachsen hier maßgeblich in den Bereichen Premiumtorten und portionierbare Produkte (z.B. geschnittene Sahne- und Backkuchen) – man erkennt den Trend zu noch mehr Genuss und zur Individualisierung in Kleinhaushalten.

Im Segment Kartoffeln sind die Pommes frites nach wie vor der meistgefragte und -gekaufte Artikel. Die Spezialitäten erfreuten sich aber insgesamt eines stärkeren Wachstums. Innovative Neuheiten kommen beim Verbraucher sehr gut an, er freut sich über neue Geschmackserlebnisse und mehr Abwechslung im Kartoffelbereich.

Im Bereich der Fleischprodukte erfuhren Wild- und Wildgeflügel einen enormen Anstieg von über 10 Prozent. Der Verbraucher zeigt eine deutlich höhere Akzeptanz dieses speziellen Segmentes und unterstreicht damit den generellen Trend hin zu innovativen ausgefallenen Produktangeboten. Rohe Fleischprodukte entwickelten sich hingegen eher rückläufig, viele Menschen bevorzugen inzwischen eher vorgegarte und fertige Fleischgerichte.

Auch das Fisch-Segment erfuhr in 2010 erneut Wachstum, beeinflusst sicherlich durch den nach wie vor anhaltenden Trend zu gesunden Lebensmitteln, auch wenn komplettere Produkte wie Fischgerichte und panierter Fisch stärker gefragt sind als beispielsweise Naturfilets. Und den größten Zuwachs verzeichneten die guten, bewährten Fischstäbchen.

Der Gemüsebereich erlebte sein stärkstes Wachstum im LEH bei Einzel- und Mischgemüse sowie Kräutern – auch dies ein Indiz für den anhaltenden Gesundheitstrend. Die Gerichte erfuhren insgesamt einen leichten Rückgang im LEH und konnten damit nicht vom allgemein anhaltenden Convenience-Trend profitieren, wie es bei Pizza und Snacks der Fall war. Suppen und Eintöpfe aus der Tiefkühlung gelang allerdings ein ordentliches Wachstum.

Hervorragende Stimmung im Außer-Haus-Markt hält an
Die allgemeine Stimmung im Außer-Haus-Markt ist nach dem krisengebeutelten Jahr 2009 wieder hervorragend. Erhöhte Investitionsbereitschaft und der Trend zu innovativen Produkten schlagen sich bereits in den Zahlen 2010 nieder: Der Großverbraucherbereich (GV) konnte insgesamt um 3,2 Prozent zulegen und wuchs auf 1,53 Millionen Tonnen an (1,49 Mio. t in 2009). Wertmäßig erfuhr dieser Bereich ein Wachstum um 3,7 Prozent von 4, 54 Milliarden Euro in 2009 auf 4,71 Milliarden Euro in 2010. Vor allem im zweiten Halbjahr 2010 zog das Wachstum merklich an.

Die größten Zuwächse generierten die Backwaren mit insgesamt plus 7 Prozent, getrieben von der erhöhten Nachfrage nach Brot und Brötchen. Und auch hier verhalten sich die Verbraucher zunehmend gesundheitsbewusst: Kernige und kräftige Brötchen werden immer stärker nachgefragt. Ein ebenfalls erfreuliches Wachstum im GV-Bereich konnten die Produktgruppen Fisch, Kartoffeln und Gemüse verzeichnen.

Im Fisch-Segment rechnet die Branche für das GV-Segment auch mit nach wie vor steigendem Zuwachs.

Die Kartoffeln wachsen im GV-Bereich noch stärker als im LEH. Gründe u.a.: die Absätze in Quick-Service-Restaurants und Kantinen ziehen wieder an – hier spielen insbesondere die Pommes frites eine wichtige Rolle.

Bei Gemüse wuchs vor allem der Bereich Gemüsezubereitungen: Die Köche in Gastronomie und vor allem Kantinen und Anstalten haben erkannt, wie einfach und unkompliziert der Umgang mit tiefgekühltem Gemüse ist – Convenience heißt das Zauberwort.

Auch Fleischprodukte aus der Kälte erfreuen sich im GV-Bereich wachsender Beliebtheit: Sie legten um 1,4 Prozent zu, ebenso wie die Gerichte im Außer-Haus-Bereich. Besonders erfolgreich: die Teilgerichte mit plus 3,8%. Offensichtlich werden damit verbundene Vorteile wie Flexibilität und Veredelungsmöglichkeiten zunehmend von den Köchen geschätzt.

Die Branche blickt optimistisch in die Zukunft
Der bisher äußerst stabile Tiefkühlkostmarkt lässt erfreulicherweise immer noch ein Wachstum zu. Die Branche blickt also entspannt und positiv in die Zukunft. Dabei ist sie aber alles andere als tatenlos: Die Innovationskraft der Tiefkühlbranche ist unbestritten und gilt übergreifend für alle Produktkategorien. Kreativität und Ideenreichtum und zudem ein „guter Geschmack“ zeichnen die Produktentwickler der Branche aus – die Zahlen bestätigen dies immer wieder. Und die Verbraucher lernen zunehmend, dass Tiefkühlkost „frischer als frisch“ ist, was mit der gleichnamigen Branchenkampagne glaubwürdig unterstützt wird.

Die Tiefkühlbranche ist zudem sehr aktiv in einem weiteren Thema: so läuft derzeit unter Federführung des Deutschen Tiefkühlinstituts (dti) eine groß angelegte Studie rund um die Klimabilanz von Tiefkühlkost, deren Ergebnisse noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Eine erste wichtige Erkenntnis aus der Vorstudie: Eine pauschale Verurteilung der Tiefkühlkost als Klimakiller ist unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten nicht haltbar. Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Tiefkühlinstituts, Udo Perenz, ist deshalb überzeugt: „Die Hauptstudie wird die Erkenntnisse aus der Vorstudie noch untermauern und damit zur Versachlichung der öffentlichen Diskussion beitragen.“


Herr und Frau Schweizer verpflegen sich gerne ausser Haus

April 20, 2011

(Zürich, 20. April 2011) Herr und Frau Schweizer haben im vergangenen Jahr für Essen und Trinken ausser Haus über 26 Mia. Schweizer Franken ausgegeben, rund 3,3 Mia. mehr als im Vorjahr. Der Stellenwert der schnellen, preisgünstigen Verpflegung hat insbesondere bei den jüngsten Gästen weiter zugenommen, während die herkömmliche Gastronomie insgesamt leichte Umsatzeinbussen verzeichnete. Des Schweizers liebstes Gericht bestand 2010 aus Rindfleisch mit Pommes Frites und Salat, wobei die Romands mehr Fisch konsumierten als die Deutschschweizer. Diese und andere Konsumtrends hat der Branchenverband GastroSuisse anlässlich seiner Jahresmedienkonferenz am 19. April 2011 im Restaurant „Giesserei“ in Zürich-Oerlikon präsentiert.

Die Ausgaben von Herrn und Frau Schweizer für Essen und Trinken ausser Haus sind im Jahr 2010 weiter gestiegen. Diese Zunahme beruht auf verschiedenen Faktoren: der Zunahme der Beschäftigung (+0,8% im Vorjahresvergleich), einer leichten Teuerung (+0,9%) und der Zunahme der ständigen Wohnbevölkerung (+1%) auf 7,8 Millionen. Sie widerspiegelt aber auch die gute Konsumentenstimmung, die sich nach den überwiegend pessimistischen Einschätzungen in den vergangenen zwei Jahren wieder erholt hat und sich im Jahre 2010 erfreulich entwickelte.

Wie GastroSuisse-Direktor Dr. Bernhard Kuster ausführte, hat das Alter einen grossen Einfluss auf die Verpflegungsgewohnheiten. Bei den jüngsten Gästen stehen jedoch nicht etwa die Fast-food-Restaurants an erster Stelle, sondern die Betriebs- und die Gemeinschaftsverpflegung. Das ändert sich mit zunehmendem Alter. Bereits ab 25 Jahren sind die meisten erwerbstätig, verfügen also über mehr Geld und kehren am häufigsten in der herkömmlichen Gastronomie ein. Über die Hälfte des Umsatzes in der Gastronomie wird in der Mittagszeit, zwischen 11 und 15 Uhr, getätigt, verpflegt sich doch der Grossteil der berufstätigen Bevölkerung tagsüber ausser Haus. Umso stossender ist die steuerliche Benachteiligung des Gastgewerbes gegen-über dem Detailhandel.

Im Vergleich mit dem letzten Jahr zeigt sich, dass die Infrastruktur im Gastgewerbe namhaft ausgebaut wurde. Die überwiegende Mehrheit der Beherbergungsbetriebe verfügt heute über Nichtraucherzimmer und Fernseher im Zimmer. Auch in Internetzugänge wurde investiert. In das Wohlbefinden der Gäste haben auch die Restaurationsbetriebe investiert: So verfügen immer mehr Betriebe über Kinderangebote, eine Terrasse, einen separaten Saal und sind behindertengerecht ausgebaut. Besonders interessant zu sehen ist, wie sich die Betriebe auf die neue Rauchergesetzgebung eingestellt haben. Gesamtschweizerisch sind 4,6 Prozent der Betriebe Raucherlokale. 10,9 Prozent verfügen über ein bedientes und 5,7 Prozent über ein unbedientes Fumoir.

Das Thema Passivrauchschutz hat das Jahr 2010 geprägt und stellte vor allem kleine und getränkegeprägte Betriebe vor grosse Probleme. „Die drohende Veränderung weiterer Rahmenbedingungen für das Gastgewerbe bereitet uns Sorgen“, stellte GastroSuisse-Zentralpräsident Klaus Künzli fest. Die Revision des Alkoholgesetzes und jene des Lebens-mittelgesetzes haben beide gemeinsam, dass sie dem Bürger die Selbstverantwortung immer mehr absprechen. „Diesem verstärkten Drang zur Bevormundung und damit zur Regulierung und Normierung dürfen wir nicht Raum geben“, so Klaus Künzli.

Im Zentrum des Kampfs um bessere Rahmenbedingungen für die Branche und für gleiche Spiesse gegenüber Mitbewerbern steht die erste eidgenössische Volksinitiative von Gastro-Suisse „Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!“. „Bei diesem wichtigen politischen Geschäft sind die Weichen momentan richtig gestellt“, verkündete GastroSuisse-Vizepräsident Ernst Bachmann. Die nötigen Unterschriften für die Volksinitiative wurden in Rekordzeit gesammelt. Es liegen derzeit knapp 115’000 bescheinigte Unterschriften vor. Die Chancen stehen gut, dass die steuerliche Benachteiligung des Gastgewerbes aufgehoben wird. Sowohl das vom Nationalrat anvisierte Zweisatzmodell als auch der vom Ständerat favorisierte Einheitssatz würden das Problem lösen.

Ebenfalls gut unterwegs ist GastroSuisse mit ihrer Hotelklassifikation. Seit Bekanntgabe des richtungweisenden Bundesgerichtsurteil im Januar 2011 steht fest: GastroSuisse darf ebenfalls Sterne verwenden. Das Sterne-Monopol der hotelleriesuisse ist gefallen. Der Gast profitiert in der Folge von mehr Wettbewerb und einer deutlich grösseren Angebotstransparenz und Vielfalt. „Nach dem Wegfall der mehrjährigen juristischen Blockade haben unsere über 3000 Hotel-Mitglieder nun endlich auch die Möglichkeit, sich entsprechend im Markt zu präsentieren“, stellte Daniel C. Jung, Leiter Berufsbildung und Dienstleistungen, fest. „Unser Sterne-Logo, das ganz auf Swissness, Zuverlässigkeit und Qualität setzt, kommt sehr gut an. Es gibt dem Gast eine wichtige Orientierung; dieser weiss, was ihn erwartet.“ Stern ist Stern. Auch wenn es zwei Anbieter gibt, die Unterschiede sind nicht relevant. Beide Systeme basieren auf den gleichen europäischen Standards, den Normen des europäischen Hotel- und Restaurantverbandes HOTREC.

Die Referate und weitere Dokumente stehen auf der Internetseite www.gastrosuisse.ch zum Download zur Verfügung (Rubrik Politik und Medien).


Ernährungskultur beeinflusst Essverhalten: Gegessen und dennoch hungrig

April 20, 2011

Zwei neue Studien zeigen: Geringe Aufmerksamkeit auf das Essen sättigt weniger und macht schneller wieder hungrig / Gesellschaftlicher Wandel verändert Esskultur und bewirkt unregelmäßige Mahlzeiten

Coffee to Go oder Burger-Schnellimbisse sind begehrt wie nie zuvor und Fastfood-Ketten bauen ihr Filialnetz weiter aus, um Hungrigen noch besser einen Snack für unterwegs zu bieten. Oft greifen gestresste Berufstätige zu diesen schnellen Lösungen und verschlingen die Snacks auf dem Weg zum nächsten Termin oder zwischen zwei Telefonaten am Arbeitsplatz. Doch wer während des Essens am Computer oder vor dem Fernseher sitzt, ist abgelenkt und nicht auf die Mahlzeit konzentriert. Britische Forscher der Universität Bristol zeigen mit einer in der Februar-Ausgabe des American Journals of Clinical Nutrition erschienenen Studie, dass sich abgelenkte Esser unmittelbar nach der Mahlzeit weniger satt fühlen. (1) Zudem aßen sie innerhalb einer halben Stunde nach dem Essen doppelt so häufig Snacks als die Teilnehmer der Kontrollgruppe, die bei der Mahlzeit nicht abgelenkt waren. Die Forscher teilten für diesen Versuch die Probanden in zwei Gruppen: Die eine spielte während des Essens am Computer ein Kartenspiel und die andere konzentrierte sich ausschließlich auf ihre Mahlzeit. Beide Versuchsgruppen erhielten das gleiche Mittagessen, konnten nach der Mahlzeit zusätzlich Snacks essen und wurden nach ihrem Sättigungsgefühl befragt.

Mehr Mobile-Eater in Deutschland
Um nach dem Essen satt zu sein, sind nicht nur die aufgenommenen Kalorien und die Nahrungsmenge entscheidend, sondern auch psychische Faktoren: „Wer Mahlzeiten als sinnliche Höhepunkte des Tages erlebt, hat mehr Freude daran. Genießer essen automatisch langsamer und nehmen mehr optische und geschmackliche Feinheiten wahr. Sie essen dadurch weniger und werden trotzdem satt“, erklärt Dr. Elke Arms. Die promovierte Ernährungswissenschaftlerin ist für die Ernährungsberatung im Nestlé Ernährungsstudio verantwortlich.

Doch oft lässt der hektische Alltag keine Zeit, Mahlzeiten zu genießen. Schließlich wünschen sich 67 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mehr Zeit und Ruhe für eine genussvolle Mahlzeit. Das zeigt die Nestlé Studie 2011 „So i(s)st Deutschland“, für die das Institut für Demoskopie Allensbach 4.000 Bundesbürger befragte. (2) „Unsere Gesellschaft verändert das Essverhalten jedes einzelnen und die Esskultur insgesamt. Früher bestimmten die Mahlzeiten unseren Tagesrhythmus. Heute dagegen dominiert der Alltag unsere Ernährung“, erklärt Dr. Elke Arms. Vor allem die Unter-30-Jährigen ersetzen öfters eine Hauptmahlzeit durch einen Snack zwischendurch. Folglich essen sie nicht ausgewogen, zu unregelmäßig sowie mit Heißhunger und haben dadurch Ernährungsdefizite.

Essstil wird in der Kindheit geprägt
Der stressige Alltag betrifft auch Familien. Laut Nestlé Studie fehlt berufstätigen Eltern oft die Zeit für gemeinsame Mahlzeiten: Ein gemeinsames Frühstück schaffen nur 39 Prozent der Vollzeit berufstätigen Mütter und ein Fünftel der Väter. Das Mittagessen verbringen sogar lediglich 14 Prozent der Mütter und 13 Prozent der Väter mit ihren Kindern. Während die berufstätigen Eltern zwischendurch oft zu kleinen Snacks greifen, essen die Kinder im Kindergarten oder in der Schule. Doch nur wenige Schulmensen hierzulande setzen auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. Die Hälfte aller Schüler fühlt sich nach dem Mensaessen müde, voll und lustlos. (3)

„Lobenswert ist, dass immerhin 82 Prozent der Vollzeit berufstätigen Mütter und 62 Prozent der Väter fast jeden Abend zusammen mit ihrem Kind essen. Regelmäßig gemeinsame Mahlzeiten sind wichtig, da der Ernährungsstil in der Kindheit geprägt wird“, betont Dr. Elke Arms. „Diese Zeit kann genutzt werden, um Heranwachsenden eine bewusste, gesunde und ausgewogene Ernährung vorzuleben.“ Wird Kindern rechtzeitig eine bewusste Ernährung vermittelt, entscheiden sie sich später auch selbstständig für gesunde Lebensmittel. Gut ist es, wenn Eltern ihre Kinder motivieren, neue Gerichte auszuprobieren. Selbst wenn Kinder bestimmte Speisen bislang nicht mochten, können Eltern diese immer wieder anbieten. Schließlich verändern sich die Geschmackssinne während der Entwicklung, sodass anfangs abgelehnte Gerichte eines Tages doch schmecken.

Tipps für Essen in Ruhe und ohne Stress
Nicht nur die gesunde und ausgewogene Ernährung steht im Nestlé Ernährungsstudio im Fokus, sondern auch die Themen „Essen lernen am Familientisch“, „Ernährung unter Stress“ und „Unterwegs gesund und lecker Essen“. Um sich besser auf das Essen zu konzentrieren, empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Elke Arms:

o Mahlzeiten nicht verschlingen, sondern genießen. Dabei hilft es, jeden Bissen gut (circa 20-mal) und bewusst zu kauen.
o Störquellen wie Handy und Computer bleiben bei Mahlzeiten aus.
o Eine angenehme Essatmosphäre schafft eine schöne Tischdekoration mit bunten Servietten, Kerzen und Blumen.
o Gerichte appetitlich und bunt anrichten.

Tipps für Familien mit Kindern
o Gemeinsames Kochen fördert die Vorfreude auf das Essen und führt auch Kinder an das Zubereiten der Mahlzeiten heran. Sie kochen gerne mit ihren Eltern, weil sie so gemeinsam mehr Zeit miteinander verbringen und die Nähe zu ihren Eltern schätzen. Außerdem probieren die Kinder beim Kochen die Lebensmittel gerne aus und haben Spaß am Hantieren in der Küche.
o Kinder mögen es, wenn es während der Mahlzeiten fröhlich zugeht. Dürfen Sie mitentscheiden, was auf den Esstisch kommt, ist die Freude umso größer.
o Beim gemeinsamen Abendessen bleibt der Fernseher aus und die Aufmerksamkeit gilt der Familie und der Mahlzeit.
o Die gemeinsame Mahlzeit beginnt, wenn alle am Tisch sitzen und endet, wenn alle fertig sind.

Das Nestlé Ernährungsstudio
Das Nestlé Ernährungsstudio (http://ernaehrungsstudio.nestle.de) ist mit bis zu 750.000 Besuchern pro Monat eine der führenden Anlaufstellen für Ernährungsthemen im Internet. Mit verständlichen Informationen sowie vielen Tools berät und informiert der interaktive Ratgeber umfassend über Ernährung, Wohlbefinden und Gesundheit. Rechner, Checks und Tests unterstützen die Nutzer dabei. Verschiedene Communities ermöglichen den Austausch mit Gleichgesinnten. Für eine persönliche Ernährungsberatung steht ein Team von erfahrenen Ernährungswissenschaftlern zur Verfügung.

Quellen:
(1) Oldham-Cooper RE et al. (2011). Playing a computer game during lunch affects fullness, memory for lunch, and later snack intake. The American Journal of Clinical Nutrition, Februar 2011: 308-13.

(2) Nestlé Deutschland AG (Hrsg). Nestlé Studie 2011: So is(s)t Deutschland. Ein Spiegel der Gesellschaft. Frankfurt am Main, Stuttgart: Matthaes Verlag 2011. ISBN: 978-3-87515-098-8; voraussichtlich ab Mai 2011 (140 Seiten, 29,90 Euro)
(3) Nestlé Deutschland AG. Nestlé Studie 2010: So is(s)t Schule. Chancen für das lernende Esszimmer. Frankfurt am Main, 2010.