Fastfood: Die Top 10 global

Februar 3, 2012

Gelesen in www.cafe-future.net, 03. Februar 2012

Das Umsatzvolumen der großen amerikanischen QSR-Marken außerhalb ihres Heimatlandes wird immer größer. Ja, in manchen Fällen, wie etwa bei KFC, liegen Erlöse und Erträge außerhalb der USA längst über denen zwischen New York City und San Francisco.

Die jüngsten Marktforscher-Daten, erhoben im letzten Quartal 2011, ergaben folgendes:
Gemeinschaftlich generierten die Top 10 Fastfood-Marken außerhalb der USA im letzten Jahr 82,5 Mrd. Dollar Erlöse. Und das in über 66.000 Units. Die Werte wachsen vor allem in Asien signifikant. McDonald’s steht mit knapp 45 Mrd. Dollar internationalen Umsätzen an erster Stelle, gefolgt von KFC mit 14,7 Mrd. Dollar und Burger King mit 6,2 Mrd. Dollar.

Auf den Plätzen 4 bis 10 Pizza Hut, Subway, Domino’s Pizza, Starbucks Coffee, Wendy’s, Dunkin‘ Donuts und Dairy Queen.

Schaut man jetzt nach den Durchschnittsumsätzen pro Unit führt wieder McDonald’s mit 2,4 Mio. Dollar, gefolgt von Wendy’s mit 1,4 Mio. Dollar und Burger King mit 1,3 Mio. Dollar.

(Quelle: http://www.qsrmagazine.com)

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Halal-Fleisch wird Goldgrube für Fast-Food-Ketten: Quick startet in Frankreich mit 22 Filialen für Muslime durch

August 31, 2010

(Paris/München, 31. August 2010) Die belgische Fast-Food-Kette Quick setzt in Frankreich ab sofort auf Fleisch, das nach den islamischen Regeln hergestellt wurde. Der Vorstoß kommt in dem boomenden und multikulturellen Markt nicht von ungefähr. Ähnlich wie in Großbritannien verspricht sich der Konzern Erfolge, wie sie schon Nestlé oder Unilever im Segment des Halal-Fleischs zu verzeichnen hatten. So will Quick künftig in 22 Filialen Halal-Essen für gläubige Muslime anbieten.

Hamburger für Muslime: Halal-Fleisch wird Goldgrube für Fast-Food-Ketten

Hamburger für Muslime: Halal-Fleisch wird Goldgrube für Fast-Food-Ketten

Nachfrage bestimmt Angebot
Dass das Konzept aufgeht, belegen nicht nur Wettbewerber, sondern auch erste Testversuche in der Praxis. Quick zufolge sind die Versuche in Frankreich in nur wenigen Wochen so gut verlaufen, dass Unternehmenschef Jacques-Edouart Charret heute, Dienstag, angekündigt hat, sein Angebot in diesem Segment auszubauen. Allein in der Millionenmetropole Paris werden ab morgen zehn Quick-Geschäftslokale auf die Halal-Reinheitsgebot-Produktion umgestellt. Als Zugeständnis, so das Unternehmen, wird es auch weiterhin „normale“ Hamburger geben.

Auch wenn diese herkömmlichen Fast-Food-Produkte für nicht-muslimische Kunden künftig in Halal-Filialen nur noch aufgewärmt, aber nicht dort zubereitet werden, begrüßen Experten die Produktdiversifizierung. „Das Konzept wird aufgehen. Denn die Nachfrage bestimmt das Angebot. Zudem lassen sich damit nicht nur neue Zielgruppen erschließen, sondern auch neue Trends kreieren“, unterstreicht Marketingfachfrau Anne M. Schüller von der gleichnamigen Beratungsgesellschaft auf Nachfrage von pressetext.

2010 rund 641 Mrd. Dollar Umsatz
Ähnlich shari’ah-konformen Produkten in der Finanzindustrie (Islamic Finance) erhoffen sich viele Lebensmittelhersteller lukrative Umsätze. Dass sich das Geschäftsfeld lohnt, zeigt sich vor allem mit Blick auf die muslimisch geprägten Einwohnerzahlen in den einzelnen Märkten. Allein in Deutschland leben zwischen 3,8 und 4,3 Mio. Muslime. Lag der weltweite Umsatz mit islam-konformen Lebensmitteln 2004 noch bei 587 Mrd. Dollar, sollen es dieses Jahr 641 Mrd. Dollar sein.

Auch wenn Branchenkenner im Halal-Segment 2010 allein für Europa einen Umsatz von 67 Mrd. Dollar vorhersagen, fürchten viele Händler um einen Imageschaden durch Tierschützer. Die Zurückhaltung vieler Händler hat mit dem Gesetzgeber zu tun. Denn ohne Betäubung zu schlachten, ist in vielen Ländern verboten. Darin liegt für viele Muslime jedoch ein Problem. Denn ein betäubtes Tier gilt als tot. Ein Verzehr wäre in dem Fall ein Verstoß gegen das Aas-Verbot. Um das zu umgehen, importieren viele Händler daher ihr Fleisch aus dem Ausland.


Alles über den Ausser Haus Markt

August 19, 2010

Ausführliche Datenübersicht „Foodservice-Länderreport Deutschland 2010“ zum kostenfreien Download

(Hamburg, 19. August 2010) Wussten Sie schon, dass der deutsche Außer-Haus-Markt einen jährlichen Wert von 67,8 Milliarden Euro hat? Oder, dass das Segment „Commercial Foodservice“, also Hotellerie, Gastronomie und Catering mit über 200.000 Betrieben einer der bedeutendsten Arbeitgeber ist. Zur Gemeinschaftsverpflegung, international als Non Commercial Foodservice bekannt, gehören weitere knapp 130.000 Anbieter von Speisen und Getränken jeglicher Art. Alle wichtigen Daten und Fakten zum Außer-Haus-Markt Deutschland stehen nun mit dem „Foodservice-Länderreport Deutschland 2010“ unter www.foodservice-intelligence.de/der_ausser_haus_markt.php kostenfrei zur Verfügung. Herausgeber ist die u.a. auf Foodservice spezialisiertes Marktforschungsinstitut The Business Target Group aus Scheeßel bei Hamburg.


„Mit dem aktuellen Foodservice-Länderreport steht erstmals ein umfassendes Marktprofil kostenfrei zur Verfügung“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer der zur Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag gehörenden The Business Target Group GmbH. Der Report nennt die genaue Anzahl der Betriebe im Außer-Haus-Markt, aufgeschlüsselt nach den gebräuchlichen Segmenten und Subsegmenten (Beherbergung, Gastronomie, Fast Food, Catering, Betriebsverpflegung, Gesundheit, Bildung). Zudem wird der F&B-Umsatz (F&B = Food & Beverages) und die Zahl der ausgegebenen Speisen sowie der Durchschnittsbon je Segment übersichtlich aufgeführt.

„Sämtliche Außer-Haus-Markt-Betriebe stehen für Vertriebs- und Marketingzwecke auch als Adressdateien zur Verfügung“, ergänzt Lambracht. Zudem stehen 34 weitere Foodservice-Länderreports für ganz Europa, Russland, Ukraine, Weißrussland und die Türkei zum Abruf bereit; ab 1.450 Euro (zzgl. 19% MwSt.) je Länderreport. Eine ausführliche Marktinformation liefert die Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2010“ (940 Euro zzgl. 19% MwSt.).

The Business Target Group GmbH: Sitz des Unternehmens ist Scheeßel bei Hamburg. Die Geschäftsbereiche sind (quantitative und qualitative) Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen geht auf die 1997 gegründete Marktplatz Hotel GmbH zurück und verfügt bereits über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus der Marken- und Lebensmittelindustrie.
Mehr zum Unternehmen: www.businesstargetgroup.com.
Alles über den Außer-Haus-Markt: www.foodservice-intelligence.de


USA: Top 100 Foodservice-Ketten mit neuesten Zahlen

Juli 13, 2010

Quelle: cafe-future.net, 13. Juli 2010

2009 erzielten die 100 größten Foodservice-Marken im US-Markt 205,679 Mrd. $ Umsatz (Vj.: 205,774), ein minikleines Minus von 95 Millionen. Es war ein hartes Jahr. Dass die Größten der Branche inklusive Expansion keine Mehrumsätze erzielen können, das hat es schon lange nicht mehr gegeben.

Hier die Top 10:

1. McDonald’s 31,032 Mrd. $ (Vj.: 29,987)

2. Subway 9,999 Mrd. $ (9,637)

3. Burger King 8,882 Mrd. $ (9,152)

4. Wendy’s 7,919 Mrd. $ (8,009)

5. Starbucks 7,415 Mrd. $ (7,755)

6. Taco Bell 6,800 Mrd. $ (6,700)

7. Dunkin’ Donuts 5,110 Mrd. $ (4,955)

8. Pizza Hut 5,000 (5,500)

9. KFC 4,900 Mrd. $ (5,200)

10. Applebee’s 4,372 Mrd. $ (4,486)

Der Umsatz der Top 100 kommt aus 194.512 Units (Vj.: 193,291). Es führen im Unit-Ranking Subway (23.034), Canteen Services (18.250), McDonald’s (13.980), Starbucks Coffee (10.553) und Pizza Hut (7.566).

Der Weltmarktführer konnte in seinem Heimatland 3,49 % Systemwachstum verbuchen, ein überragender Wert, gemessen an den Entwicklungszahlen der anderen großen Player. Burger King, Wendy’s, Starbucks, Pizza Hut und KFC, sie alle mussten Rückgänge in Kauf nehmen. Ebenfalls im Plus: Subway, Taco Bell und Dunkin’ Donuts.

Vom Gesamtvolumen entfallen gut 42 % auf Burger & Co., 15,2 % auf Casual Dining, 10 % auf Contract Catering, 6,3 % auf Chicken und 6,1 % auf Pizza. Das Ranking umfasst den kompletten Außer-Haus-Markt inklusive aller Restaurant-Kategorien, Hotel-Gastronomie, Contract Catering sowie die Foodservice-Erlöse der C-Stores. Hotels etwa steuern 2,8 % und C-Stores 1,2 % zum wertmäßigen Top 100-Volumen bei. Sie repräsentieren also vergleichsweise kleine Teilmärkte.

Von allen Kategorien gelang wieder dem jungen Marktsegment Bakery Cafés (1,25 % vom Gesamten) das größte Wachstum, nämlich 5,3 % (Vj.: 16,2 %). Die Gruppe der Burger-Boys erzielte 1,39 % plus (Vj.: +5,68 %). Chicken war mit 0,58 % rückläufig (Vj.: +2,91 %), und auch Pizza musste mit 2,91 % Rückgang schwer kämpfen (Vj.: +1,10 %). Am stärksten der Rückgang in der Kategorie Coffee mit -4,38 % (Vj.: +6,97 %).

2009 waren in USA geprägt von hoher Arbeitslosigkeit, schwacher Konjunktur und bescheidener Konsumstimmung. Im Jahr nach der Lehman Brothers-Pleite waren Kleinpreisartikel und Sparangebote das ganz große Thema.

Insgesamt konnten von den Top 100 52 Namen Plus erzielen, 47 holten ein Minus ein und in einem Fall war es eine Nullrunde.

Wie gewaltig das Kettengeschäft in USA im Foodservice-Markt ist, zeigt auch folgende Kennziffer: 54 der Top 100 Marken sind eine Milliarden-Sache. Und die Nummer 100, Krispy Kreme Doughnuts, bringt’s immerhin noch auf 464 Mio. $ (-7 %).

Und auch folgendes ist spannend: Die mit Abstand höchsten Erlöse pro Durchschnittsbetrieb hat die Restaurant-Marke The Cheesecake Factory mit 9,597 Mio. $ pro Unit. Ein leicht fallender Wert, denn noch vor zwei Jahren lag die Marke über den 10 Mio.-$-Hürde. Es folgen dann Olive Garden (4,8), P.F. Chang’s, China Bistro (4,7).

Das Ranking wurde, wie in vielen Vorjahren, von der Branchenzeitung Nations’ Restaurant News erstellt. Das Blatt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Daten keinerlei internationale Erlöse enthalten.

Und wissen muss man auch, dass die systemweiten Foodservice Sales (Umsätze einer Marke an der Schnittstelle zum Verbraucher) etwas komplett anderes sind als die Foodservice Revenues der großen Comapnies. Sie enthalten ausschließlich die Eigenregie-Erlöse und die Franchisegebühren. In diesem Ranking dann führen in USA die Compass Group mit knapp 7,9 Mrd. $ gefolgt von den Darden Restaurants, der Aramark Holding, der Starbucks Corporation und Sodexo.


Fast-Food-Ketten überrumpeln Gastronomen: Konkurrenzdruck verschärft sich – Krise als zweischneidiges Schwert

Februar 16, 2009

Der Konkurrenzdruck auf die traditionelle Gastronomie durch Fast-Food-Ketten wie McDonald’s oder Burger King ist in den vergangenen Jahren beständig gewachsen. Die Auswirkungen der konjunkturellen Krise setzen Einzelrestaurants und herkömmlichen Gastronomiebetrieben nun jedoch in verschärftem Tempo zu. „Das Gastgewerbe spürt die Rezession sehr deutlich“, meint Andreas Jörg Scheuerle, Leiter Sachgebiet Europäische Konjunktur und Branchenanalysen bei der DekaBank, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Pressetext. Zwar geht die Krise an standardisierten Versorgern nicht spurlos vorüber, wie etwa die Turbulenzen der Kaffeehauskette Starbucks verdeutlichen (Pressetext berichtete). Im Gegensatz zu Einzelunternehmen profitiert die Systemgastronomie angesichts ihres vermeintlich günstigen Angebots hingegen vom wachsenden Sparwillen der Verbraucher. Branchenkenner orten daher einen beschleunigten Verdrängungsprozess der traditionellen Gastwirte.

Dem Wirtschaftsexperten zufolge wägen Konsumenten ihre Ausgaben in finanziell schwierigen Situationen „sehr genau“ ab. Im Gastronomiesektor sei daher ein generell rückläufiges Geschäft zu verzeichnen. Dabei äußert sich die Konjunkturkrise als zweischneidiges Schwert. Während die Einzelgastronomie deutlich schrumpft, Marktanteile verliert und Arbeitsplätze abbauen muss, weist das Segment Systemgastronomie auch in Zeiten der Wirtschaftskrise Wachstumstendenzen vor. Mit bundesweit bereits über 100.000 Beschäftigten zeigt sich der Sektor als starker Arbeitgeber und verzeichnet einen jährlichen Umsatz von über zehn Mrd. Euro. Wie die Welt berichtet, entfällt auf den Marktführer McDonald’s davon ein gutes Viertel. Angesichts des Wachstums der standardisierten Ketten etabliert sich zudem eine rasant steigende Zahl neuer Anbieter mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen und Restaurant-Konzepten.

Branchenexperten zufolge liegt der Marktanteil der Gastronomieketten in Ländern wie den USA, Großbritannien oder auch Russland bereits bei bis zu 80 Prozent. Ihnen kommt besonders die zunehmende Schnelllebigkeit im Alltag zugute, der einen möglichst geringen Zeitaufwand der Konsumenten voraussetzt. Nach Zahlen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) liegt der Anteil der Systemgastronomen hierzulande mit kontinuierlich steigender Tendenz bereits bei 25 Prozent. Mittelfristig werde dieser auch abseits des urbanen Bereichs auf über 50 Prozent klettern. Die wachsenden Umsätze und die Ausbreitung der Ketten gehen jedoch zu Lasten der Einzelgastronomen, deren Geschäft angesichts des starken Konkurrenzdrucks massiv leidet. Besonders kleinere Restaurants und Individualgastronomen seien in ihrer Existenz daher akut gefährdet. (Quelle: Manuel Haglmüller/Pressetext)


CHD Expert: Die Currywurst in der Welt der Imbisse an der Spitze

Oktober 31, 2008

Quelle: CHD Expert Deutschland, 31. Oktober 2008

Traditionelle Fast-Food-Angebote überwiegen – 56 Prozent der rund 21.000 Imbisse sind von deutscher Küchenrichtung geprägt

Die gute alte Currywurst lebt weiter: Was Gourmets spöttisch-liebevoll als „Boudin vom Landschwein an Curry-Tomaten-Coulis“ beschreiben, prägt die deutsche Imbisslandschaft. Denn 56 Prozent der insgesamt rund 21.000 Imbisse bieten traditionelle deutsche Fast-Food-Gerichte an. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor.

„Currywurst und Pommes rot-weiß finden sich eben nach wie vor am häufigsten auf den Speisekarten der Schnellgastronomie“, so Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. „Die Speisenauswahl der über 11.000 Imbisse mit deutschem Küchenschwerpunkt ist überwiegend auf Fleischspeisen wie Currywurst, Bratwurst, Frikadelle oder auch noch Hähnchenschenkel fokussiert.“ Die Imbisse stehen im Ranking der Ausgabestellen verzehrfertiger Speisen auf Platz zwei hinter Bäckereien (ca. 51.000) und vor Kiosken (ca. 19.000), Metzgereien (ca.. 18.000) und Tankstellen (ca. 14.500).

Zweitstärkste Gruppe bei den Imbissen sind Döner-Anbieter. 21 Prozent der Imbisse sind türkisch geprägt und ihr Anteil wächst weiterhin. „Durch Innovationen wie die Dönertüte und dem Angebot von verschiedenen Fleischsorten haben die türkischen Imbisse nach den Fleischskandalen wieder an Boden gut gemacht“, beobachtet Lambracht.

Besonders in Stadtlagen sind asiatisch geprägte Imbisse (6%) zu finden. „Gerade bei jungen Leuten und in Szenevierteln sind die Fast-Food-Etablissements mit den gebratenen Nudeln und frittierten Fleisch- und Fischangeboten präsent“, so Lambracht.


Boudin vom Landschwein an Curry-Tomaten-Coulis – die gute alte Currywurst ist nachwievor sehr beliebt

Eher unbedeutend ist die Zahl der italienischen Steh-Pizzerien. Mit nur vier Prozent Anteil am Universum der Imbisse sind sie die kleinste Gruppe. „Pizza allgemein ist zwar weiterhin sehr beliebt, aber als Mini-Pizza auf die Hand nicht der vermutete Spitzenreiter“, sagt Lambracht.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Neues Fast-Food: McFischstäbchen mit Pflaume

November 1, 2007

Quelle: „Die Welt„, 31. Oktober 2007

Die Restaurantkette McDonald’s holt Käpt’n Iglo ins Boot. Der Hersteller von Tiefkühlkost liefert den in Quader gepressten Fisch zum passenden Softbrötchen. Als Gesicht einer neuen Werbekampagne soll TV-Moderator Kai Pflaume herhalten.

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McDonald’s in Deutschland setzt seit kurzem auf Regionalisierung. In einigen der Schnellrestaurants ließ das Unternehmen neue Gerichte auftischen. Unter anderem gab es Soljanka, eine Suppe nach russischem Rezept, die sich früher vor allem in Ostdeutschland großer Beliebheit erfreut. Der Westen Deutschlands wächst seit Jahrzehnten mit einem bärtigen Fernsehonkel auf, der sich Käpt’n Iglo nennt und angeblich von weit her über das Meer reist, um den Kindern Tiefkühlfisch zu bringen.

Für eine neue Speise-Kampagne haben sich Fischstäbchen-Produzent Iglo und McDonald’s zusammengetan. Ergebnis: Eine Art Fischstäbchenbrötchen. Der Brotanteil ist in Form eines Fisches gebacken. Die Stäbchen – je zwei pro McFischstäbchen – liegen zwischen den Hälften. Mit einer Soße wird das Mahl verfeinert.

Zielgruppe sind eindeutig Eltern in Deutschland, die ihren jüngsten nebst McFischstäbchen am liebsten ein ganzes Happy Meal kaufen sollen: Das sind außer Fisch die obligatorischen Pommes und eine Apfelschorle. Sogar Bio-Milch bietet die Fast-Food-Kette inzwischen zum Auschank an: Die neuen Produkte gibt es ab 1. November.

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In einer Werbekampagne gibt Herzschmerz-Moderator Kai Pflaume („Nur die Liebe zählt“) sein Fernsehgesicht her. Er soll das McFischstäbchen auf den reichweitenstärksten TV-Sendern präsentieren. Pflaume arbeitet bisher schon für die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung. Die Restaurantkette jedenfalls rechnet mit einem Erfolg des gemeinsamen Produkts mit Iglo: „Unsere Marken passen wunderbar zusammen“, sagt Gerhard R. Schöps, Marketingvorstand des Fast-Food-Giganten in Deutschland.