Paris: Pret A Manger mit 3. Standort binnen 5 Monaten

Juni 13, 2012

Quelle: cafe-future.net, 13. Juni 2012

Die britische Sandwich-Kette Pret A Manger hat ihren 3. Standort in der französischen Hauptstadt eröffnet. Und zwar im 13. Arrondissement ( Avenue de France 110) unweit der Bibliothek Francois Mitterand.

Erst Anfang des Jahres sah die Marke ihr Frankreich-Debüt, und zwar im Pariser Bürostadtteil La Défense (Gewerbezentrum Les Quatre Temps), gefolgt von einem Store nahe den Champs-Elysées.

Standort Nr. 3 verfügt wie die beiden anderen Betriebe über ca. 380 qm Fläche und rd. 100 Sitzplätze drinnen sowie weitere 50 draußen und ist täglich geöffnet (mo-sa 7.30-21 h, so 9.30-20 h).

Pret A Manger erzielte 2011 Umsätze von 377,3 Mio. GBP, ein Plus von 15,2 %. Von insgesamt 236 Stores stehen allein 150 in London, 30 in USA und 10 in Hongkong.


Foodservice weltweit: Beste Entwicklung in Kanada und China

November 1, 2010

Quelle: www.cafe-future.net, 28. Oktober 2010

3. Quartal 2010: Zwei Länder ragen in Sachen Privatnachfrage im Außer-Haus-Markt positiv heraus, nämlich Kanada und China.

Im Vergleich zum 3. Quartal 2009 sah es zwischen Toronto und Vancouver wie folgt aus: +0,5 % Traffic, +2,1 % Durchschnittsbon = +2,4 % Verbraucherausgaben. Im Reich der Mitte (auf kleiner Basis): nahezu 13 % mehr Frequenz sowie +2,4 % höhere Durchschnittsbons = über 15 % mehr Ausgaben.

Für praktisch alle anderen großen Länder gilt: nach wie vor rückläufige Frequenzen, aber abgefedert. Negative Ausreißer sind die Länder Japan, Italien und Spanien.

Deutschland im Detail: -1,0 % Traffic, +1,5 % Durchschnittsbon = +0,4 % Ausgaben.

Foodservice Märkte - Privatnachfrage

Sämtliches Datenmaterial kommt von der npdgroup mit Sitz in Chicago, den global führenden Marktforschern in Sachen Außer-Haus-Konsum.

Neun große Länder werden kontinuierlich in Paneluntersuchungen analysiert: USA, Kanada, Japan, UK, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien – und: China (neu!).

Bob O’Brien, Senior Vice President fürs globale Geschäft bei npd: „Das wirtschaftliche Umfeld und damit auch die Performance der Foodservice-Player ist noch nicht so gut wie wir es uns wünschen, aber auch längst nicht mehr so schlecht wie vor zwölf Monaten.“


Ausbleibende Kundschaft: Cafés in Frankreich kämpfen ums Überleben

April 19, 2010

Quelle: Die Welt, 19. April 2010

Noch vor einiger Zeit gehörten Cafés fest zu einem französischen Dorf. Am Tresen tauschten Junge und Alte bei Espresso oder Wein Dorfklatsch aus. Doch in den letzten Jahren ist die Zahl der Bars dramatisch geschrumpft. Mit ungewöhnlichen Maßnahmen versuchen die Betreiber, diese Entwicklung aufzuhalten.

Noch vor einiger Zeit gehörte die Café-Bar zu einem französischen Dorf wie die Post und das Rathaus. Am Tresen tauschten Junge und Alte Dorfklatsch aus, morgens bei einer Tasse Espresso, am späten Nachmittag beim traditionellen Aperitif. Doch in den letzten Jahren schloss vor allem auf dem Land eine Café-Bar nach der anderen. Die Zahl der Kneipen ist nach Angaben des französischen Gaststättenverbandes von rund 200.000 in den 60er-Jahren auf heute nur noch 30.000 geschrumpft – und auch die verbliebenen Cafés müssen vielfach ums Überleben kämpfen.

Doch Not macht bekanntlich erfinderisch und so lassen sich immer mehr Café-Betreiber etwas einfallen, um neue Gäste zu gewinnen. So manche Bar wird abends zur Kleinkunstbühne für örtliche Musik- oder Theatergruppen, in anderen stellen Künstler ihre Werke aus, oder Jugendliche surfen dank Hotspots im Internet.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag


Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Juli 2009: 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland

Juli 15, 2009

In den rund 80.270 Betrieben und Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland wurden 3,12 Milliarden Essen ausgegeben – zu einem Wert von rund 14,67 Milliarden Euro (+1,7%). Damit ist Deutschland der größte Cateringmarkt vor Frankreich (Marktvolumen: 13,09 Mrd. Euro), Großbritannien (11,49 Mrd. Euro). 23 Prozent der Einrichtungen in Deutschland sind Betriebskantinen, 26 Prozent Krankhaus- oder Heimverpflegungsbetriebe und elf Prozent Schulkantinen bzw. Studentenmensen. Die Zahl der Anbieter nahm zuletzt leicht um ein Prozent ab.
(Daten von 2007 / Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking – Länderprofil Deutschland)

Deutschland ist mit einem Marktvolumen von 14,67 Milliarden Euro der größte Cateringmarkt in Europa.
Deutschland ist mit einem Marktvolumen von 14,67 Milliarden Euro der größte Cateringmarkt in Europa.

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe

Juni 4, 2009

Auch bei der Anzahl der Beherbergungsbetriebe ist Deutschland führend in Europa. Mit 44.812 Übernachtungsstätten führt Germania das Ranking an – mit Abstand vor Großbritannien auf Platz 2 (37.852 Betriebe) und Italien auf Platz 3 (36.776 Einrichtungen). Frankreich liegt mit „nur“ 27.914 Herbergen abgeschlagen auf Platz 4. Auch bei der Anzahl der Hotelprojekte (Neubauten von First-Class- und Luxushotels) liegt Deutschland mit 214 Projekten (insgesamt 43.378 Gästezimmer) klar auf Rang 1. Dahinter folgen Großbritannien (127 Hotelprojekte/22.899 Gästezimmer) und Spanien (46/10.076). In Italien werden derzeit lediglich 41 größere Hotelprojekte (7.070 Zimmer) gezählt und in Frankreich gar nur 29 Projekte (5.444 Zimmer).

(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking; tophotelprojects.com – International Hotel Construction Project Database)

Hotel Adlon Kempinski Berlin: Trendsetter in der europäischen Luxushotellerie
Hotel Adlon Kempinski Berlin: Trendsetter in der europäischen Luxushotellerie

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“

April 23, 2009

Bella Italia ist als Reise- und Genießerland immer noch die Nr. 1 in Europa. So steht die italienische Hotellerie im Ranking der F&B-Umsätze (F&B = Food & Beverages, ausgegebene Speisen und Getränke) mit 8,0 Milliarden Euro Marktumfang an der Spitze. Auf Rang 2 folgt Frankreich (7,3 Mrd. Euro F&B-Umsätze in Hotels) und auf Rang 3 Deutschland (6,8 Mrd. Euro). Die Hotellerie in Großbritannien gab Speisen und Getränke im Wert von 6,3 Milliarden Euro aus (Rang 4) und die Hotels in Spanien für 3,8 Milliarden Euro (Rang 5). (Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking)

Food Service

Exzellenter Food-Service. Italiens Hotels sind darin Spitze in Europa

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • März 2009 – 26 Mrd. Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Die aktuelle Konjunkturentwicklung im Commercial Foodservice (Hotellerie und Gastronomie) wird ab Ende März monatlich unter dem Titel „FOREST“ (Foodservice Recession Seismograph and Trends) veröffentlicht. Die führenden Unternehmen aller Segmente im Außer-Haus-Markt werden zu den Bereichen Abverkauf und Bestellung interviewt.


Traditioneller Lunch im Restaurant zu teuer für französische Arbeitnehmer

September 2, 2008

Quelle: CHD Expert Deutschland, 29. August 2008

Studie von CHD Expert: Über 50% der Berufstätigen bringen Mittagessen mit an den Arbeitsplatz oder essen zu Hause

Zeit ist Geld: Lediglich 33 Prozent der Berufstätigen in Frankreich nehmen sich mittags Zeit für einen Restaurantbesuch. Über 60 Prozent der Angestellten und Arbeiter essen dagegen mitgebrachte Gerichte oder speisen in Werkseinrichtungen wie Kantinen und Cafeterias. Dies geht aus der Studie „Panorama de la restauration: La pause déjeuner 2008“ des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Für die Untersuchung wurden im Mai 2.000 berufstätige Männer und Frauen in Frankreich befragt.


Nur 33% Der Franzosen können mittags im Restaurant essen. (Foto: Eva Walicka, fotolia.com)

„Nur noch sechs Prozent der Restaurantgäste verfügen über genügend Budget und Zeit, um jeden Mittag à-la-carte zu speisen“, berichtet Nicolas Nouchi, Chef von CHD Expert Frankreich. Der traditionelle Typ des französischen Lunch-Gastes entspricht dem anderer europäischer Länder: er ist männlich, zwischen 25 und 44 Jahre alt und Angestellter im mittleren Management. Drei Viertel der Beschäftigten wählen werktäglich günstigere Lunchangebote: 15 Prozent bestellen sich täglich etwas bei einem Liefer-service und 16 Prozent der Firmen-angestellten essen in der Kantine oder Cafeteria. Weitere 28% tun dies zumindest einmal pro Woche. 34 Prozent bringen mindestens einmal wöchentlich vorgekochte Mahlzeiten von zuhause mit, denn nur ein Viertel kann mittags nach Hause gehen, um mit der Familie zu essen.

Bei der Wahl der Mittagsgerichte folgen die Franzosen dem europäischen Trend zu variationsreichen und authentischen Speisen. Rund zwei Drittel freuen sich mittags auf traditionelle französische Gerichte, 35 Prozent bevorzugen asiatisch und 28 Prozent fliegen auf italienische Pizza, Pasta & Co. „Nur Coq-au-Vin und ein Glas Wein zum Mittag sind nicht mehr gerade trendy“, so Nouchi. Bei der Speisenzusammenstellung ist aber noch ein gewisser Hang zum opulenteren Mahl erkennbar: 26 Prozent bekommen neben einem Hauptgericht auch ein Dessert auf den Tisch. 15 Prozent begnügen sich mit dem Tagesangebot („Plat du jour“) und zwölf Prozent nehmen vor dem Hauptgericht eine Vorspeise. Alkohol ist dagegen weitgehend out – zwei Drittel verpönen Wein und Bier zum Mittagessen.

Bei Restaurantgästen in der Mittagszeit dominieren die Geschäftsleute: 54 Prozent nutzen die Lunchpause zum Austausch mit Kollegen und Geschäftspartnern. Der Durchschnittsbon in Restaurants beträgt beachtliche 12,50 Euro und der durchschnittliche Aufenthalt zum Mittagessen beträgt rund 50 Minuten. Das Bekannte wird geliebt, denn in der Regel wird nur zwischen drei bekannten Restaurants ausgewählt.

Im Kontrast stehen dazu die Kennzahlen aus Fastfood-Betrieben: Der Durchschnittsbon beträgt 6,70 Euro. 67 Prozent der Gäste bestellen sich Sandwiches im French-Style, 44 Prozent nehmen Salate, 34 Prozent ordern Hamburger und 31 Prozent Kebabs.

Über die CHD Expert Group: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die CHD Expert Group ist mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada präsent. Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.