Alle Daten zu Gastgewerbe und Tourismus in Deutschland 2014 – Kostenfreier Abruf

November 21, 2014

November 2013
Der Tourismus in Deutschland boomt: Bis 2030 wird die Zahl der Übernachtungen durch ausländische Gäste auf über 121 Millionen (von heute 68 Mio.) steigen, schätzt die Deutsche Zentrale für Tourismus. Auch für dieses Jahr ist eine Steigerung der Nächtigungen auf über 400 Millionen prognostiziert. Sämtliche Strukturdaten zu Tourismus und Gastgewerbe sind nun kostenfrei abrufbar.

Alle Daten zu Gastgewerbe und Tourismus in Deutschland 2014

Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlicht regelmäßig die Basisdaten für Tourismus, Hotellerie und Gastronomie in Deutschland – die jüngste Ausgabe ist hier abrufbar:
https://de.scribd.com/doc/247753746/Alle-Daten-zu-Gastgewerbe-und-Tourismus-in-Deutschland-2014


Gastgewerbe: 10-Jahres-Entwicklung im Überblick

September 2, 2013

Quelle: cafe-future.net, 02. September 2013

Im 1. Halbjahr 2013 gelang der Gastronomie (Statistisches Bundesamt) ein Plus von 1,5 %. Die Hotellerie dagegen verlor in der Nominal-Betrachtung 0,3 % – verglichen mit demselben Vorjahreszeitraum.

Gastgewerbe - 10-Jahres-Entwicklung im Überblick

Diese Konstellation, dass Essen & Trinken eine bessere Entwicklung nimmt als Schlafen, war in der letzten Dekade äußerst selten so. Typischerweise verhalten sich die beiden Teilmärkte umgekehrt.

Der Blick auf die einzelnen Jahrgänge ab 2002 ist aufschlussreich. Zeigt er doch, in welch schlechter Verfassung sich das Geschäft 2002/03 und auch 2009 befand. Am besten die Hotel-Daten 2010 und 2006, am besten die Gastro-Daten in der Entwicklung im Jahr 2011 mit plus 4,1 %.

Die Übersicht zeigt natürlich auch, dass in der Breite der Branche das jüngste Jahrzehnt keine Vorwärtsentwicklung gebracht hat – im Gegenteil.

Die Übersicht entstammt dem Dehoga-Zahlenspiegel II/2013.


Top 100 Ketten USA: die Top 10 Plusmacher 2012

Juni 28, 2013

Quelle: cafe-future.net, 28. Juni 2013

Foodservice-Markt USA: Die Ketten mit dem stärksten prozentualen Umsatzplus im vergangenen Jahr sind fast ausnahmslos dem so genannten Limited Service-Sektor zuzurechnen. Nur zwei der Top 10 Plusmacher-Namen repräsentieren das Fullservice-Feld, nämlich die beiden Casual-Dining-Marken Cheddar’s und Buffalo Wild Wings Grill & Bar. So die neuesten Marktdaten des US-Fachblattes „Nation’s Restaurant News“.

Top 10 Foodservice Ketten USA

An der Spitze der Skala rangieren mit Firehouse Subs und Jimmy John’s Gourmet Sandwiches zwei Sandwichformeln, ansonsten eine bunte Mischung von Fast Casual- und QSR-Konzepten.

Die Auflistung basiert auf den in den USA erzielten systemweiten Umsätzen.

Insgesamt erzielten die Top 100 Restaurantketten der USA nach den Erhebungen von NRN im Jahr 2012 213,7 Mrd. $ Umsatz, ein gemeinsames Plus zum Vorjahr von 5 %. Damit repräsentierten die Top 100 dem Fachblatt zufolge rd. 34 % des gesamten in den USA 2012 erwirtschafteten Foodservice-Volumens von 631,8 Mrd. $.


Entwicklung Außer-Haus Markt im 1.Tertial 2013 – Es kann nur besser werden

Juni 21, 2013

Quelle: cafe-future.net, 21. Juni 2013

Es kann nur besser werden: der lange Winter und besonders der verregnete Frühling haben nicht nur in den Hochwassergebieten ihre Spuren hinterlassen. Das schlechte Wetter hat auch den Getränkebedarf im Außer-Haus-Markt negativ beeinflusst. Die Weggehfrequenz ist im 1.Tertial 2013 im Vergleich zum Vorjahr mit nahezu -5% noch einmal deutlich gesunken. Dabei sind es weiterhin die jungen Konsumenten (16-29 Jahre), die immer öfter daheim bleiben, anstatt sich mit Freunden auswärts in Kneipen, Bars und Clubs zu treffen.

Aber wenn schon, denn schon: Wenn einmal weggegangen wird, steigt die Ausgabenbereitschaft pro Tag (ca. 5%) und die Anzahl der Getränke (+3%) deutlich an. Dies kann jedoch den Einfluss der rückläufigen Weggehtage nicht vollständig auffangen, so dass sowohl die Getränkemenge, als auch der Getränkeumsatz im Außer-Haus-Bereich insgesamt mit durchschnittlich -2% weiter abnimmt.

Von dem schlechten Wetter ist natürlich besonders die Gastronomie mit Freisitzflächen betroffen. Die Biergärten, sowie Cafés, Coffeshops und Eisdielen verzeichnen im 1. Tertial 2013 ein zweistelliges Minus. Im Gegensatz dazu kommt das klassische Restaurant mit einem wertmäßigen Rückgang von nur -2,7% noch gut davon.

Eine stabile Umsatzentwicklung im rückläufigen Getränke-Außer-Haus-Markt weisen aktuell nur die Convenience orientierten Quick Service Restaurants sowie Bäckereien und Stehcafés auf.

Bleibt zu hoffen, dass der Sommer hält, was er verspricht und sich die Getränkebranche auf Besserung freuen kann.

Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel „GfK TrinkTrends“ der GfK Panel Services in Nürnberg.
Basis: 31,7 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16-49 Jahre; Außer-Haus Konsum Getränke im Bereich Gastronomie und On-the-go (ohne Arbeitsplatz, Kantine, Schule).


Guter Jahresstart für die Branche: Gastgewerbe erzielt Umsatzplus – Deutschlandtourismus wächst auch dank Mehrwertsteuersenkung – Beschäftigungsplus von 3,5 Prozent

März 15, 2013

März 2013 – Das Gastgewerbe in Deutschland befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Die Unternehmer der Branche setzten im Januar nominal 2,8 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Die große Überraschung: Laut Statistischem Bundesamt war im Vergleich zum traditionell starken Monat Dezember der Januar-Umsatz im Gastgewerbe kalender- und saisonbereinigt nominal 0,3 Prozent höher. „Die Branche kann sich über einen guten Start ins neue Jahr freuen. Das zeigt: Unser Angebot stimmt und die Menschen lassen sich die Lust am Ausgehen trotz wirtschaftlicher Krisenmeldungen nicht vermiesen“, sagte der Präsident des Dehoga-Bundesverbandes, Ernst Fischer.

Guter Jahresstart für das Gastgewerbe - Alle Zahlen im Plus (Foto: Cordula Giese/Dehoga)
Vor allem die Beherbergungsbetriebe erzielten mit 3,6 Prozent ein starkes Plus. Kein Wunder: Im Januar 2013 legte die Zahl der Übernachtungen weiter zu. 21,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste bedeuteten ein Plus von 2 Prozent. Laut Statistischem Bundesamt übernachteten Gäste aus dem Ausland 3,8 Millionen Mal und damit 5 Prozent häufiger als im Januar 2012. Die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste stieg um 1 Prozent auf 17,9 Millionen. „Der Deutschlandtourismus wächst – auch dank des reduzierten Mehrwertsteuersatzes. Eine Reise in oder nach Deutschland hat heute ein besseres Preis-Leistungsverhältnis als noch vor wenigen Jahren. Davon profitiert die Tourismuswirtschaft – und mit ihr das ganze Land. Denn Touristen bringen neuen Umsatz für Einzelhandel, Kultur und Sport“, betonte Fischer. 2012 zählten die Beherbergungsbetriebe insgesamt mehr als 407 Millionen Übernachtungen – und erzielten damit einen Rekordwert!

Mit einem nominalen Umsatzanstieg von 2,2 Prozent verbuchten die Restaurants, Kantinen und Caterer ebenfalls ein Plus. „Gerade in unserer von digitalen Medien geprägten Zeit sehnen sich die Leute nach dem direkten Gespräch mit ihren Freunden. Der direkte menschliche Kontakt ist halt durch keinen Chat zu ersetzen. Unsere Restaurants und Kneipen bieten hierfür den idealen Rahmen“, erklärte Fischer.

Die positive Entwicklung der Branche spiegelt sich in den Beschäftigtenzahlen wider. Wie aus den jüngst von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen hervorgeht, gab es im Dezember 2012 mit 879.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe 29.951 mehr als im Dezember 2012. Der Zuwachs lag damit bei 3,5 Prozent, während die Steigerung in der Gesamtwirtschaft nur 1,2 Prozent betrug. „Damit ist das Gastgewerbe weiterhin ein starker Jobmotor des deutschen Mittelstandes“, betonte Fischer.

Der Dehoga-Bundesverband ist für das Jahr 2013 vorsichtig optimistisch und rechnet für das laufende Jahr mit einem nominalen Umsatzplus von 1,8 Prozent.


Top 100 Gastro-Unternehmen 2012 mit 3,3 Prozent Umsatzplus – Exklusives Umsatzranking zeigt: 2012 ein gutes Wachstumsjahr

März 8, 2013

März 2013 – Deutschlands 100 größte Gastronomen (ohne Hotellerie) stehen 2012 für 11,573 Mrd. Euro Nettoumsatz, der in rund 17.900 Betrieben erwirtschaftet wurde. Dieses Fazit zieht die Wirtschaftsfachzeitschrift „Food Service“ (Deutscher Fachverlag) in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Damit haben die Top 100 im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,3 Prozent erzielt – nachdem sie das sehr starke Jahr 2011 mit 5,1 Prozent Mehrerlösen abgeschlossen hatten.

Top 100 Gastro-Unternehmen 2012

Das Plus 2012 resultiert aus höheren Bons: Die Gäste haben sich etwas gegönnt. Die Frequenzen allerdings sind gefallen, die Menschen blieben öfter zu Hause. Als Kategorien gelang den Bereichen Freizeit (plus 7,8 Prozent) und Fullservice (plus 7,5 Prozent) das größte Wachstum – eine erstmalige Konstellation.

Ein Blick in die Daten des Statistischen Bundesamtes und damit auf die Gesamtheit stellt einmal mehr klar: Die Spitze kämpft besser und erfolgreicher als die Breite. Denn Wiesbaden meldet für die Gastronomie in Deutschland ein nominales Plus von 1,6 Prozent. Daraus ergibt sich real ein Minus von 0,5 Prozent (vorläufige Werte).

Auf den Plätzen 1 bis 5 des Rankings konnten alle Unternehmen ihre Vorjahresposition verteidigen. So bleibt McDonald’s an der Spitze, gefolgt von Burger King, LSG, Autobahn Tank & Rast und Nordsee. Ab Rang sechs allerdings gibt es Bewegung: Das Feld spreizt sich hier stärker als zuvor – globale Player dominieren. So selbstverständlich wie heute Lidl und Tchibo inmitten der Top 10 Textil-Einzelhändler stehen, tun es auch Ikea und Aral im Spitzenranking.

Detaillierte Ergebnisse 
Vom Wachstum entfällt der größte Brocken auf die drei globalen Player McDonald’s, Burger King und YUM! – gefolgt von drei klassisch-deutschen Unternehmen: Block, LSG und Vapiano. Zu den relativen Gewinnern zählen der Top-100-Neuling Hofbräu Blin sowie L’Osteria und BackWerk. Insgesamt können 21 Unternehmen zweistellige Mehrerlöse vorweisen. Dem gegenüber stehen 16 Minus-Entwicklungen.

Umsatzverteilung der Top 100 nach Segmenten
Die Marktspitze der Profi-Gastronomie (Top 100) setzt sich wertmäßig wie folgt zusammen: 56 Prozent Quickservice, 23,4 Prozent Verkehrsgastronomie, 6,5 Prozent Fullservice-Restaurants, 5,7 Prozent Freizeiteinrichtungen, 4,8 Prozent Handelsgastronomie sowie 3,6 Prozent Event-Catering. Mehr als drei Viertel aller Erlöse entfallen auf die zwei großen Kategorien. Hier konzentriert sich alles auf das optimale Zusammenspiel der verschiedenen Funktionen unseres Alltags: Ja, man isst, wo man gerade ist – unterwegs, bei der Arbeit oder im Shopping Center.

Ausblick 2013
Die Erwartungen an das neue Jahr sind keine kleinen: Im Januar glaubten 69 Prozent der Unternehmen an weiter wachsende Erlöse. Man hat gelernt, mit mehr Unsicherheit und mehr Volatilität umzugehen. In den Augen der Macher hat Take-away die besten Perspektiven, gefolgt von Home Delivery sowie Imbiss bei Bäckern, Metzgern und in Supermärkten. Als die größten Herausforderungen werden Mitarbeiterbeschaffung und Personalkosten genannt, gefolgt von Führung und Motivation.


Deutliches Ausgabenwachstum in der Gastronomie in 2011

Januar 10, 2013

Januar 2013 – Der Außer-Haus-Markt in Deutschland konnte dank der positiven gesamtökonomischen Voraussetzungen im Jahr 2011 wieder deutliches Wachstum verzeichnen. Nach Ergebnissen aus dem CREST Verbraucherpanel gaben die Konsumenten in Deutschland mit 66,4 Milliarden Euro 3,4% mehr aus als im Vorjahr. Das berichtet die npdgroup deutschland GmbH auf Basis des CREST Verbraucherpanels. Dies bedeutet das stärkste Ausgaben-Wachstum der Branche in den letzten fünf Jahren. Rein rechnerisch gab jeder Bundesbürger im vergangenen Jahr 808 Euro für Essen-außer-Haus aus – bei durchschnittlich 142 Besuchen.

Deutliches Ausgabenwachstum in der Gastronomie in 2011 - Ausgabenveränderung nach Segment 2011 vs 2010 in %

Deutliches Ausgabenwachstum in der Gastronomie in 2011 – Ausgabenveränderung nach Segment 2011 vs 2010 in %

Vom Wachstum konnten alle großen Marktsegmente profitieren, mit den größten Zuwachsraten für die Erlebnis- und Bediengastronomie. Diese profitierten vor allem von einem ‚Trading-Up’ der Verbraucher. Die Gäste waren bereit, bei ihren Besuchen wieder etwas mehr Geld auszugeben um höherpreisige Segmente zu besuchen sowie höherwertige oder zusätzliche Produkte zu bestellen. Besonders alkoholfreie Getränke profitierten von dieser Bereitschaft, sich den Gastronomiebesuch wieder etwas mehr kosten zu lassen.

Dennoch bleibt das Preis-Leistungsverhältnis ein wichtiger Aspekt für die Wahl eines Restaurants. Während 2007 nur bei 12% aller Gastronomiebesuche der Preis entscheidend dafür war, welchen Anbieter man wählte, waren es 2011 bereits 21% aller Verzehrsfälle bei denen die Restaurantwahl aufgrund des Preises entschieden wurde. „Trotzdem die Gäste bereit sind, mehr auszugeben, suchen sie bewusst nach Angeboten mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und das in allen Segmenten der Gastronomie“ kommentierte Jochen Pinsker, Senior Vice President Foodservice Europe von npdgroup die aktuellsten Entwicklungen.

Besuchszahlen nur stabil
Das Ausgabenwachstum resultierte allerdings nicht aus einer gestiegenen Anzahl an Gastronomiebesuchen sondern ergab sich durch deutlich gewachsene Ausgaben pro Besuch. Die Besuchszahlen blieben lediglich stabil bei 11,7 Milliarden oder 32 Millionen pro Tag. Das Ausgabenplus repräsentierte somit kein echtes Nachfragewachstum, jedoch wurden die Besuchsrückgange der vergangenen zwei Jahre in Deutschland zumindest gestoppt.

Mehrere Geschäftsfelder, die in den schwierigen ökonomischen Zeiten in 2008 und 2009 stärker unter Besuchsrückgängen zu leiden hatten, befanden sich wieder im Aufwind. So nutzten Familiengruppen die Gastronomie wieder häufiger, ebenso wurden wieder mehr sogenannte ‚Socializing’-Besuche (Treffen mit Freunden, mit dem Partner oder der Familie) registriert. Allerdings scheinen die Verbraucher in den letzten Jahren gelernt zu haben auf Zwischenmahlzeiten zu verzichten, weiterhin hat der Gastronomiemarkt an sogenannten ‚Snacking’-Besuchen verloren.

Gewachsene Nachfrage nach gesunden Produkten
Auch in der Gastronomie wächst der Wunsch nach gesunden und leichten Produkten. Mit einem Besuchsanstieg um 5% hat sich die Nachfrage sehr positiv im insgesamt stabilen Markt entwickelt. Dies wurde insbesondere in den Segmenten deutlich, in denen die Konsumenten häufig und regelmäßig konsumieren, wie zum Beispiel in der Arbeits- und Ausbildungsplatzgastronomie, in der die Suche nach gesunden Produkten um rund ein Viertel zunahm. Aufgrund der EHEC-Krise in Deutschland konnten Salate davon allerdings nicht profitieren. Insgesamt ging die Nachfrage nach Salat im Gesamtjahr um 2% im Vergleich zu 2010 zurück, jedoch wuchs die Salatnachfrage vor und nach EHEC deutlich, konnte aber die Negativentwicklung von -20% von Mai bis Juli 2011 nicht ausgleichen.