Neu: Kompendium der Markenhotellerie in Deutschland

Oktober 2, 2013

Quelle: IHA, 02. Oktober 2013

Detaillierte und strukturierte Informationen über die Hotelgesellschaften in Deutschland bietet das Kompendium der Markenhotellerie, das jetzt in der aktuellen Fassung erschienen ist. Die Zusammenstellung wird vom Hotelverband Deutschland (IHA) seit 1999 einmal jährlich herausgegeben und ist eine unverzichtbare Informationsquelle für alle an der Branche Interessierten.

Scandic Hamburg Emporio

Das Kompendium der Markenhotellerie informiert über die Anschrift der Zentrale, Markennamen, Geschäftsleitung, Hotelanzahl (Inland/Ausland), Standorte, Betriebsstruktur, Zimmeranzahl, Nettoumsatz und Auslastung der Hotelgesellschaften. Das Verzeichnis beruht auf den Angaben der Hotelgesellschaften. Lagen keine Unternehmensauskünfte vor, wurden die Angaben vom Hotelverband Deutschland (IHA) nach bestem Kenntnisstand ergänzt.

Die im Kompendium der Markenhotellerie aufgenommenen Hotelketten und Hotelkooperationen verfügen über mindestens vier zugehörige Häuser, davon mindestens eines in Deutschland, und operieren mit einer eigenen Dachmarkenstrategie am deutschen Markt.

Das Kompendium der Markenhotellerie kann als PDF-Dokument zzgl. einer Excel-Datei mit den Anschriften der insgesamt 176 Hotelgesellschaften sowie den entsprechenden Ansprechpartnern über die IHA-Service GmbH in Bonn zum Preis von 45,00 Euro bezogen werden. Bildungseinrichtungen, Schüler und Studenten können das Kompendium zum Sonderpreis von 20,00 Euro erwerben. Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. und Versand per E-Mail.


50 größte Hotelgruppen Deutschlands wachsen langsamer – Exklusives Ranking der „AHGZ“: Die 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften in Deutschland – Accor bleibt Spitzenreiter – optimistischer Blick auf 2013

Juli 26, 2013

Juli 2013 – Der Umsatz der 50 wichtigsten Hotelgruppen in Deutschland legt zwar weiter zu – auch dank höherer Zimmerpreise. Aber das Wachstum flacht ab. Dabei gibt es durchaus Gruppen, die kräftig expandieren. Dies geht aus dem exklusiven Ranking in der aktuellen Ausgabe der „AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung“ (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag) hervor. Berücksichtigt wurden dabei ausschließlich Gesellschaften, die mehr als ein Hotel betreiben.

Accor ist Deutschland führende Hotelkette und bleibt auch in München auf stetigem Wachstumskurs - Bis 2015 entstehen mit Ibis und Novotel zwei neue Accor-Häuser in der Landeshauptstadt

Konkret haben die 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften in Deutschland 2012 ihren Nettogesamtumsatz auf 7,27 Mrd. Euro gesteigert. Das entspricht einem Zuwachs um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist 2012 zwar das dritte Wachstumsjahr in Folge für die großen Ketten in Deutschland, allerdings flacht das Wachstum immer weiter ab. So lag die Zuwachsrate beim Umsatz im vorangegangenen Jahr mit 5,4 Prozent noch doppelt so hoch wie 2012.

Die Kennzahlen der Top 10 Hotelgesellschaften in Deutschland sind hier abrufbar:
http://de.scribd.com/doc/156119370/Top-10-Hotelgesellschaften-Hotelmarkt-Deutschland

Die Kennzahlen Belegung und Nettozimmerpreis haben sich 2012 leicht positiv entwickelt: Die Auslastung legte um 1,1 Prozent zu auf 66,2 Prozent, und die Durchschnittsrate kletterte um 2,5 Prozent auf 86,55 Euro. Der durchschnittliche Zimmerumsatz stieg um 2,3 Prozent auf rund 32.336 Euro. Bei der Ermittlung der Kennzahlen wurden nur die Gesellschaften berücksichtigt, deren Angaben vollständig waren.

Die Entwicklung der Mitarbeiterzahl deckt sich 2012 nahezu mit dem Vorjahr. 42,9 Prozent der Gruppen haben mehr Mitarbeiter eingestellt, 45,3 Prozent hielten den Personalbestand konstant, und 11,9 Prozent der Gesellschaften beschäftigten 2012 weniger Mitarbeiter als im Vorjahr.

Einzelplatzierungen
An der Spitze liegen erneut Accor, Best Western und die Intercontinental-Gruppe. Die größte Dynamik unter den drei Erstplatzierten zeigt Best Western. Die Kooperation hat 2012 ihren Umsatz um 8,1 Prozent auf 683,4 Mio. Euro gesteigert.

Die Plätze getauscht haben Starwood und Maritim. Die Starwood-Gruppe steigerte ihren Umsatz um 4,7 Prozent auf 381,1 Mio. Euro und schob sich damit auf Platz 4 vor. Der im Inland bei 373,7 Mio. Euro stagnierende Maritim-Umsatz führte dazu, dass die deutsche Hotelgruppe auf Rang 5 abrutschte.

Weiter vorgeprescht ist Grand City Hotels: Die Gruppe meldet ein Umsatzplus von 16 Prozent. Mit einem Jahreserlös von 290,4 Mio. Euro schaffte Grand-City-Chef Christian Windfuhr den Sprung von Rang 10 im Vorjahr auf Platz 8 im aktuellen Ranking, obwohl die Zahl der Hotels nur um zwei auf 105 stieg.

Expansion in kleinere Städte
Immer öfter nehmen die Hotelgruppen neben den großen Städten auch B- und C-Standorte ins Visier. Das gilt nicht nur für Newcomer wie Grand City, die über den günstigen Aufkauf bestehender Häuser in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und so rasch in die Liga der Top-50-Gesellschaften aufgestiegen sind. Auch Platzhirsche wie der Accor-Konzern steuern inzwischen gern kleinere Städte an. Ebenso die Budgetdesign-Kette Motel One: Sie wagt sich aus den Metropolen zunehmend in Städte wie Freiburg oder Rostock vor. Diese Entwicklung illustriert auch die Zahl der von den Top 50 betriebenen Hotels: Diese ist binnen Jahresfrist von 1.445 Häusern auf 1.532 gestiegen, das bedeutet ein Plus von 6 Prozent.

Erwartungen für das laufende Jahr
Für das laufende Jahr sind die meisten großen Hotelgruppen optimistisch. 90,6 Prozent gehen davon aus, dass sie ihren Umsatz 2013 steigern können. Nur 9,4 Prozent rechnen dagegen mit Umsatzeinbußen. Die Umsätze im ersten Halbjahr 2013 zeigen immerhin bereits bei knapp zwei Dritteln der Befragten nach oben. 62,8 Prozent haben zwischen Januar und Juni 2013 mehr erlöst als im Vorjahreszeitraum. 28,6 Prozent melden einen konstanten Umsatz, und bei 8,6 Prozent ist der Umsatz rückläufig.


Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Februar 2011: Über 4.700 Business- und Konferenzhotels in Deutschland

Februar 2, 2011

(Hamburg, 02. Februar 2011) Deutschland ist in Sachen Geschäftsreisen beliebt, auch international. Denn die meisten Hotels hierzulande haben sich auf Business Traveler und Konferenzen spezialisiert – insgesamt über 4.700. Zum Vergleich: An Ferienhotels gibt es gerade einmal rund 2.800, Kurhotels rund 260, Wellnesshotels etwa 120 und Sporthotels knapp 110. Insgesamt gibt es ca. 17.800 Beherbergungsbetriebe (Hotels/Hotels garni) in Deutschland, die meisten davon (über 9.400) privat betrieben und ohne spezielle Zielgruppen-Ausrichtung. (Quelle: The Business Target Group – Universum “Der Außer-Haus-Markt”)

Die meisten Hotels in Deutschland sind auf Geschäftsreisende und Konferenzgäste spezialisiert (Foto: Cordula Giese/Dehoga)
Die meisten Hotels in Deutschland sind auf Geschäftsreisende und Konferenzgäste spezialisiert (Foto: Cordula Giese/Dehoga)

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:
·    Über 116.000 „Small Food“-Betriebe
·    Knapp 18.000 Hotels in Deutschland – Zahl bleibt konstant
·    Rund 90% der deutschen Hotels sind privat geführte Häuser – Kettenanteil in Gastronomie vielfach höher
·    40% für Gastro-Smileys
·    Nur knapp 28% der deutschen Hotels setzen auch auf Social Media

Lesen Sie weitere Daten unter:
www.b2b-targetgroup.de/zahl_des_monats.php

Mehr zu allen Segmenten, Betriebsadressen und Ansprechpartner im Außer-Haus-Markt erfahren Sie hier: http://www.b2b-targetgroup.de/der_ausser_haus_markt.php


Gastronomie erfreut über mehr Weihnachtsfeiern: Knapp ein Viertel der Gastbetriebe verzeichnen steigende Zahl an Jahresend-Events

November 4, 2010

(Hamburg, 05. November 2010) Aufatmen zum Jahresende: In der Gastronomie zieht das Geschäft mit den Firmenfeiern zu Weihnachten wieder merklich an. Knapp ein Viertel der Hotels und gehobenen Restaurants verzeichnen eine steigende Nachfrage nach Weihnachtsfeiern. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatten lediglich neun Prozent der Gastbetriebe einen Zuwachs in Sachen Jahresendevents berichtet. Dies geht aus einer alljährlichen Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg, hervor.

In 25% der gehobenen Restaurants und Hotels steigt die Zahl der Firmen-Weihnachtsfeiern
In 25% der gehobenen Restaurants und Hotels steigt die Zahl der Firmen-Weihnachtsfeiern

„Während Ende 2009 noch 50 Prozent der Gastronomiebetriebe Rückgänge bei den Firmen-Weihnachtsfeiern zu verkraften hatten, sind dies nun nicht unübliche 23 Prozent“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer der The Business Target Group GmbH (BTG). 53 Prozent der Restaurants und Hotels melden bei den Firmenevents zum Jahresende keine Veränderungen zu 2009. Gerade in der von Finanzkrise und Konsumzurückhaltung besonders gebeutelten Speisegastronomie registrieren mehr als 35 Prozent eine Steige-rung bei der Zahl der Reservierungen für Firmenfeiern.

„Dennoch bleiben zahlreiche Firmen auf der Kostenbremse stehen“, so Lambracht. Ein Drittel der Gastbetriebe merkt, dass die Feiern kleiner werden und weniger Teilnehmer angemeldet werden als im Vorjahr. Und auch hier ist die klassische Speisegastronomie im Vorteil und berichtet in 25 Prozent aller Fälle von steigenden Teilnehmerzahlen. „Erfreulich ist, dass bei über der Hälfte der Gastbetriebe der Durchschnittsbon je Teilnehmer konstant bleibt und weitere 15 Prozent sogar ein aufwendigeres Menü verkaufen können“, so Lambracht. Der Hotelbereich hat zwar bessere Auslastungen seiner Betten aber das Geschäft mit den Weihnachtsfeiern ist im Vergleich mit der Speisegastronomie noch eher verhalten.


Gastrodynamik 2010: Hoffnung auf ein positives Jahresergebnis

Oktober 7, 2010

Konjunkturbeobachtung in Hotellerie und gehobener Gastronomie ergibt: Seit Mai endlich wieder Zuwächse

(Hamburg, 07. Oktober 2010) Im Gastgewerbe herrscht wieder Zuversicht. Seit Mai diesen Jahres weist die konjunkturelle Entwicklung wieder nach oben. In der Hotellerie und gehobenen Gastronomie werden seit dem Frühsommer wieder Umsatzzuwächse von bis zu fünf Prozent im Monat festgestellt. Dies geht aus einer Langzeituntersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (Scheeßel bei Hamburg) hervor. Die Konjunkturstudie „Gastro Dynamik“ wird seit Ende 2008 durchgeführt. Basis sind monatliche Konjunkturbefragungen einer repräsentativen Anzahl von Hotels und Betrieben der gehobenen Gastronomie.

„Nach massiven Umsatzbeinbrüchen von bis zu 25 Prozent im vergangenen Jahr geht es wieder merklich bergauf“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer der The Business Target Group GmbH. Heiße Sommertage im Juni und Juli sowie die Fußball-Weltmeisterschaft habe vor allem der Außen- und Saisongastronomie die lang erwartenden Zuwächse bei Gästeanzahl und Ausstoß von Bier beschert.

Zwar sei in vielen Betrieben – vor allem der Stadthotellerie – das Umsatz- und Preisniveau von Ende 2008 noch längst nicht erreicht. Doch die Aussichten für 2011 fielen nun rosiger aus. Die Planungsgewissheit in punkto Mehrwertsteuer gibt vor allem den Beherbergungsbetrieben wieder Aufwind. Einzig die in vielen Städten und Gemeinden populär gewordene Kulturförderabgabe dämpfe die Erwartungen. „Ob die Bettensteuer Bestand haben wird, ist nach wie vor unklar – dies gehört zu den Ärgernissen unserer Zeit“, so Lambracht.

In der gehobenen Gastronomie mache sich vorsichtiger Optimismus breit. Die weiter steigenden Preise und Aufwendungen bei Energie, F&B-Rohwaren und Sonderbelas-tungen durch neue Hygienebestimmungen setzen den Gastbetrieben sichtlich zu. „Auch die Debatten über Sinn und Ausgestaltung der bald bundesweit gültigen Gastro-Smileys sind wenig hilfreich“, sagt Lambracht.

Die Gastronomen hoffen nun auf ein erstarkendes Jahresendgeschäft. Die angesprungene Konjunktur beflügele die Erwartungen auf Zuwächse bei den Firmen-Weihnachtsfeiern sowohl bei der Anzahl der Gäste als auch beim Durchschnittsbon. Noch 2009 hatte die Hälfte der Gastbetriebe Rückgängen bei den Buchungen von Firmenfeiern zu verzeichnen.

Der gewaltige Investitionsschub in der Hotellerie wird auch im kommenden Jahr Fortsetzung finden. Die zu Jahresanfang erfolgte und nun manifestierte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzte eine ungeahnte Investitionskraft in der Hotelbranche frei. Knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe starten bzw. planen Renovierungen und Erweiterungen ihrer Gästezimmer. Der größte Teil der Modernisierungen soll bis Ende März 2011 erledigt sein. Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

The Business Target Group GmbH: Sitz des Unternehmens ist Scheeßel bei Hamburg. Die Geschäftsbereiche sind (quantitative und qualitative) Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen geht auf die 1997 gegründete Marktplatz Hotel GmbH zurück und verfügt bereits über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus der Marken- und Lebensmittelindustrie.


Deutsche Hotels investieren kräftig weiter

September 30, 2010

Studie „Hotel Upgrade 2010“: 80 Prozent der Betriebe setzen Modernisierungsbudgets konsequent um

(Hamburg, 30. September 2010) Gewaltiger Investitionsschub in der Hotellerie: Die zu Jahresanfang erfolgte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzte eine ungeahnte Investitionskraft in der Hotelbranche frei. Knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe starten bzw. planen Renovierungen und Erweiterungen ihrer Gästezimmer. Der größte Teil der Modernisierungen soll bis Ende März 2011 erledigt sein. Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (BTG), Scheeßel bei Hamburg. In der Studie „Hotel Upgrade 2010“ sind die Aussagen von 350 Hotels zu den Investitionsplänen für alle Bereiche vom Gästezimmer bis zur Kaffeeversorgung zusammengefasst.

Gut 50% der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.
Gut 50% der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

„Moderne und komfortable Gästebetten stehen bei den Investitionen besonders im Fokus“, berichtet BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. Bei über 80 Prozent der Investitionen in die Gästezimmer werden neue (bis zu 30 cm dicke) Matratzen geordert. Ebenso stark gefragt sind neue Betttextilien (79%) und neue Bettgestelle (57%). „Das moderne Hotelbett muss sich eben in punkto Komfort, Schlafgefühl und Sauberkeit stets neu beweisen – daher wird hier viel Budget aufgewendet“, so Lambracht.

In moderne Küchen- und Gartechnik investieren über die Hälfte der befragten Hotels. Rund ein Drittel ergänzt ihre Küche mit weiteren Geräten (Herde, Garstationen etc.) und zwei Drittel ersetzen die bestehenden Geräte durch neue Modelle. Im Fokus stehen Kombidämpfer (40%) und energiesparende Kühltechnik (41% der Investitionen im Küchenbereich). Weitere 32 Prozent erneuern auch ihre Spültechnik.

Das Ambiente des Restaurants ist seit jeher ein sehr wichtiges Kriterium – nicht nur bei professionellen Testessern. 68 Prozent der befragten Hotels renovieren oder modernisieren ihre Speiseräume und verschaffen dem Gast eine moderne Anmutung. Dabei stehen der gedeckte Tisch (59% schaffen neues Tischporzellan, Besteck und Gläser an) und zeitgemäße Tischtextilien (58%) im Vordergrund.

Nachdem das Tagungsgeschäft wieder anzieht, passiert auch im stark umkämpften MICE-Geschäft eine Menge. 35 Prozent der befragten Hotels bessern ihre Tagungsflächen auf. Der Großteil der Investitionen (87%) fließt in neue Tagungs- und Kommunikationstechnik.

Bei den Hotels mit Fitnessbereichen hat die Hälfte ein Budget für neue Geräte bereit gestellt. Angeschafft werden sowohl Ersatzgeräte als auch neue Fitnesstrainer.

Interessant: der Trend zum Daytime Spa ist ungebrochen. Neun Prozent aller befragten Hotels wollen bis Ende 2011 erstmals einen Wellnessbereich einrichten. Bei den Hotels, die bereits über einen Wellnessangebot verfügen, wird sowohl in die räumlichen Bedingung investiert (56 %) wie auch in neue und weitere Anwendungen (60%).

Aber auch in die Bereiche, die der Gast nicht direkt wahrnimmt wird investiert. Rund 6 Prozent wollen in modernste Gäste-Kommunikationsanlagen (Hotel-TV, WLAN) investieren und 36 Prozent setzen auf zukunftsweisende Online-Reservierungstechnologie. Auch mit umweltfreundlichen Heizungsanlagen lässt sich nicht nur Energie sparen (38%) sondern man bewegt sich dadurch auch auf dem Weg zum „Grünen Hotel“.

Die Studie „Hotel Upgrade 2010“ ist für 390 Euro zzgl. 19% MwSt. zu beziehen bei The Business Target Group GmbH, Tel. ++49 (0)4263 301 300. Weitere Infos: www.foodservice-intelligence.de/studienreports.php


Außer Haus Markt Zahl des Monats – Februar 2010: 50% der Luxushotels mit Umsatzeinbrüchen im Geschäftsjahr 2009

Februar 2, 2010

(Hamburg, 02. Februar 2010) Das Geschäftsjahr 2009 ist bei der Mehrheit der rund 220 Luxushotels in Deutschland enttäuschend verlaufen. 50 Prozent vermeldeten Umsatzrückgänge bis zu zweistelligen Prozentpunkten. Rund ein Viertel der Fünf-Sterne-Häuser (26%) konnte den Umsatz auf Vorjahresniveau stabilisieren und lediglich ein Viertel (24%) konnte dem Trend widerstehen und ihre Umsätze steigern. Dies ist Teilergebnis der Jahresanalyse im Gastgewerbe („Gastrodynamik 2009“) von CHD Expert. Bei den First-Class-Hotels ist die Geschäftslage nicht gar so ernüchternd: Lediglich 26 Prozent der insgesamt 2.660 Vier-Sterne-Häuser verzeichneten Umsatzrückgänge im vergangenen Jahr. Fast die Hälfte (46%) stabilisierte das Ergebnis auf 2008-Niveau und wiederum ein Viertel aller Betriebe freuten sich über einen Zuwachs. (Quelle: CHD Expert Deutschland – „Gastrodynamik 2009“)

Es kann nur besser werden – die deutschen Tophotels hoffen auf Umsatzzuwächse nach zum Teil erheblichen Verlusten in 2009
Es kann nur besser werden – die deutschen Tophotels hoffen auf Umsatzzuwächse nach zum Teil erheblichen Verlusten in 2009

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Januar 2010: Deutsche Hoteliers investieren 9,5 Milliarden Euro
  • Dezember 2009: Kneipendichte in der Schweiz am höchsten
  • November 2009: Umsatzvolumen deutscher Beherbergungsbetriebe beträgt 16,59 Mrd. Euro
  • Oktober 2009: 42% der Gastronomen und Hoteliers gewähren Sonderkonditionen für Gruppen
  • September 2009: Über 50% der Weinangebote auf deutschen Speisekarten stammen aus dem Inland
  • August 2009: Anzahl der Hotels in Deutschland wächst um 2,6%
  • Juli 2009: 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland
  • Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Gastrojahr 2009 mit Umsatzverlust von bis zu -10%

Januar 28, 2010

(Hamburg, 28. Januar 2010) Das vergangene Jahr war von anhaltenden Umsatzrückgängen geprägt. Die Verluste in Hotellerie und bei Top-Restaurants in Deutschland betrugen bis zu zehn Prozent. Der Abwärtstrend begann bereits im Herbst 2008 und entwickelte sich stetig weiter. Eine Erholung der Konjunktur im führenden Gastgewerbe ist erst gegen Ende dieses Jahres zu erwarten. Dies ist Ergebnis der aktuellen Analyse „Gastrodynamik 2009“ des auf den Außer-Markt-Markt spezialisierten Marktforschungsunternehmens CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg.

„In der Hotellerie macht sich insbesondere die starke Zurückhaltung der Geschäftskunden bemerkbar“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. In Einzelfällen sei es zu Umsatzrückgängen von bis zu 25 Prozent gekommen. Viele Hotelbetreiber mussten notgedrungen ihre Preise erheblich senken und sehen sich nun einem neuem Preisdruck ausgesetzt. „Mit der Senkung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen kam eine neue Erwartungshaltung der Gäste auf“, so der Hotelexperte. Doch die Spielräume für neue Senkungen bei der Zimmerrate seien oftmals nicht mehr gegeben.

In den führenden Restaurants sieht die wirtschaftliche Lage ebenfalls nicht rosig aus. „Der Kostendruck aufgrund steigender Energiepreise und teurem Einkauf von F&B-Rohwaren schwächt die Betriebe“, analysiert Lambracht. Zudem habe sich der Außer-Haus-Verzehr der Deutschen vom stabil gebliebenen Konsum abgekoppelt. Von Steigerungsraten bei Gästeanzahl und Durchschnittsbon können nur wenige Gastbetriebe berichten. Deutlich wurde der branchenweite Umsatzrückgang zuletzt bei der sinkenden Zahl der Weihnachtsfeiern. Die Hälfte der Gastbetriebe mussten Rückgängen bei den Buchungen verzeichnen.

„Für 2010 ist nur eine allmähliche Erholung der Konjunktur im führenden Gastgewerbe zu erwarten“, prognostiziert Lambracht. Spätfolgen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf dem Arbeitsmarkt und allgemeine Zurückhaltung bei den Ausgaben im Außer-Haus-Markt machen Hoffnungen auf eine rasche Erholung zunichte. „Führende Hoteliers und Gastronomen kalkulieren erst gegen Jahresende oder Anfang 2011 wieder mit nennenswerten Zuwachsraten bei Gästezahl und Durchschnittsraten“, sagt Lambracht.

Dagegen bleibt die Investitionsbereitschaft in der Hotellerie ermutigend: Jeder vierte Betrieb will in die Modernisierung seiner Gästezimmer investieren. Knapp unter zehn Prozent wollen bereits jetzt Restaurant und Küche modernisieren bzw. auffrischen. „Die meisten Beherbergungsbetriebe nutzen die Gunst der Steuersenkung für verzögerte Modernisierungen“, so Lambracht.


Ausser Haus Markt Zahl des Monats – Januar 2010: Deutsche Hotels investieren 9,5 Milliarden Euro

Januar 8, 2010
Deutsche Hoteliers investieren kräftig in Neubauten, Modernisierungen und Anbauten – insgesamt über 9,5 Milliarden Euro (Foto: Platzl Hotel München)

Deutsche Hoteliers investieren kräftig in Neubauten, Modernisierungen und Anbauten – insgesamt über 9,5 Milliarden Euro (Foto: Platzl Hotel München)

452 Hotelbau-Projekte mit über 70.000 Zimmern werden derzeit in Deutschland voran getrieben, davon 335 Neubauten. Insgesamt werden über 9,5 Milliarden Euro investiert. Im Durchschnitt kostet jedes neu errichtete Hotel etwa 25,4 Millionen Euro. Die meisten Hotelprojekte sind in Bayern (65) und Baden-Württemberg (59) zu finden. Über die Hälfte der Projekte sind im Luxussegment (fünf Sterne) angesiedelt.

(Quelle: CHD Expert Deutschland – Studie “HOTEL UPGRADE 2010”)


Mehrwertsteuersenkung macht Weg frei für Hotel-Investitionen

Dezember 18, 2009

Studie von CHD Expert: Hotels setzen Renovierungsvorhaben größtenteils um

Hamburg, 18. Dezember 2009
Jedes vierte Hotel will in die Gästezimmer investieren. Die meisten Renovierungspläne (60% der Beherbergungsbetriebe) sehen Budgets von rund 100.000 Euro vor. Jeder zehnte Betrieb investiert sogar eine Millionensumme. Dies ist Ergebnis der Studie „Hotel Upgrade 2009/2010“ von CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg. Das internationale, auf den Außer-Haus-Markt spezialisierte Marktforschungsinstitut hat seine im Frühjahr erstmals vorgestellte Studie vor kurzem aktualisiert.

„Die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzt einen Investitionsschub in Gang“, prognostiziert Rolf W. Schmidt. Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. Ab 1. Januar 2010 beträgt die Umsatzsteuer für Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben statt bisher 19 nur noch sieben Prozent. Frühstück und andere Leistungen rund um die Nächtigung sind davon ausgeschlossen und werden weiterhin mit 19 Prozent besteuert. Das Vorhaben war Ende Oktober im Koalitionsvertrag von Union und FDP angekündigt worden und wurde nun – nach klarer Mehrheit im Bundestag – mit knappem Stimmenvorsprung der unionsgeführten Bundesländer im Bundesrat beschlossen.

Moderne Hotelzimmer stehen im Fokus der Renovierungspläne der Hotellerie
Moderne Hotelzimmer stehen im Fokus der Renovierungspläne der Hotellerie

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie „Hotel Upgrade 2009/2010“ im Überblick:

  • Von 2008 auf 2009 haben knapp 75 Prozent der Hotelbetriebe ihre Investitionsvorhaben auch vollständig umgesetzt. Weitere acht Prozent haben dies zumindest teilweise geschafft und wiederum acht Prozent haben ihre Planung in das Jahr 2009 verlegt. Bei den Markenhotels ist dafür der Anteil derjenigen, die ihre komplette Planung auf Eis gelegt haben mit 18 Prozent% überdurchschnittlich hoch.·
  • Jeder vierte Betrieb will 2009 in die Modernisierung seiner Gästezimmer investieren. Dieser Wert ändert sich nicht nennenswert bei Einzelbetrachtung von Hotelgröße, Kategorie oder Betreiberart.
  • Immerhin 13 Prozent wollen alle Zimmereinheiten renovieren. Die Mehrheit (57%) beschränkt sich jedoch auf maximal 25% des Bestandes.
  • Gut acht Prozent investieren in neue oder zusätzliche Küchengeräte. Favorit (55%) ist dabei die Modernisierung des Herdes. Einen neuen Heißluftdämpfer wollen nur 35 Prozent der befragten Hoteliers.
  • Ebenfalls knapp unter zehn Prozent wollen den Restaurantbereich überholen. Im Vordergrund stehen dabei neue Tische und/oder Stühle. Porzellan und Besteck sind von geringerer Wichtigkeit. Luxusinvestitionen in Weinklimaschränke oder Humidore werden nur von einer sehr geringen Minderheit angestrebt.
  • Mittlerweile verfügen 80 Prozent der Hotels über Tagungs- oder Konferenzräumlichkeiten. Von diesen planen acht Prozent die Investition in neue Tagungstechnik bzw. Möbel. In Gäste-Technologie wie WLAN oder Hotel-TV wollen sogar 15 Prozent aller Hotels investieren.
  • Jeder vierte Betrieb bietet einen Wellnessbereich an und sogar 32 Prozent einen Fitnessbereich. Der Investitionswille ist daher bei den Hotels ohne eine solche Ausstattung mit sechs Prozent eher gering.
  • Für das Gesamtjahr 2009 wollen 60 Prozent nicht mehr als 100.000 Eur in die Modernisierung stecken. Knapp zehn Prozent machen jedoch auch nicht vor der Millionengrenze halt.

Über „Hotel Upgrade 2009“
Für die Aktualisierung der im März aufgelegten Studie wurden im September 350 Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland befragt. Die Untersuchung erfolgt jährlich. Ein Auszug der Ergebnisse ist den ausgewählten Fachmedien und der Webseite www.chd-expert.de zu entnehmen. Die Gesamtausgabe der Studie „Hotel Upgrade 2009 – Modernisierungsvorhaben der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie in Deutschland“ (390 Euro) ist zu bestellen bei: CHD Expert (Deutschland), Tel. (04263) 301 300, centrale @ chd-expert.de.