Foodservice weltweit: Beste Entwicklung in Kanada und China

November 1, 2010

Quelle: www.cafe-future.net, 28. Oktober 2010

3. Quartal 2010: Zwei Länder ragen in Sachen Privatnachfrage im Außer-Haus-Markt positiv heraus, nämlich Kanada und China.

Im Vergleich zum 3. Quartal 2009 sah es zwischen Toronto und Vancouver wie folgt aus: +0,5 % Traffic, +2,1 % Durchschnittsbon = +2,4 % Verbraucherausgaben. Im Reich der Mitte (auf kleiner Basis): nahezu 13 % mehr Frequenz sowie +2,4 % höhere Durchschnittsbons = über 15 % mehr Ausgaben.

Für praktisch alle anderen großen Länder gilt: nach wie vor rückläufige Frequenzen, aber abgefedert. Negative Ausreißer sind die Länder Japan, Italien und Spanien.

Deutschland im Detail: -1,0 % Traffic, +1,5 % Durchschnittsbon = +0,4 % Ausgaben.

Foodservice Märkte - Privatnachfrage

Sämtliches Datenmaterial kommt von der npdgroup mit Sitz in Chicago, den global führenden Marktforschern in Sachen Außer-Haus-Konsum.

Neun große Länder werden kontinuierlich in Paneluntersuchungen analysiert: USA, Kanada, Japan, UK, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien – und: China (neu!).

Bob O’Brien, Senior Vice President fürs globale Geschäft bei npd: „Das wirtschaftliche Umfeld und damit auch die Performance der Foodservice-Player ist noch nicht so gut wie wir es uns wünschen, aber auch längst nicht mehr so schlecht wie vor zwölf Monaten.“

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Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe

Juni 4, 2009

Auch bei der Anzahl der Beherbergungsbetriebe ist Deutschland führend in Europa. Mit 44.812 Übernachtungsstätten führt Germania das Ranking an – mit Abstand vor Großbritannien auf Platz 2 (37.852 Betriebe) und Italien auf Platz 3 (36.776 Einrichtungen). Frankreich liegt mit „nur“ 27.914 Herbergen abgeschlagen auf Platz 4. Auch bei der Anzahl der Hotelprojekte (Neubauten von First-Class- und Luxushotels) liegt Deutschland mit 214 Projekten (insgesamt 43.378 Gästezimmer) klar auf Rang 1. Dahinter folgen Großbritannien (127 Hotelprojekte/22.899 Gästezimmer) und Spanien (46/10.076). In Italien werden derzeit lediglich 41 größere Hotelprojekte (7.070 Zimmer) gezählt und in Frankreich gar nur 29 Projekte (5.444 Zimmer).

(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking; tophotelprojects.com – International Hotel Construction Project Database)

Hotel Adlon Kempinski Berlin: Trendsetter in der europäischen Luxushotellerie
Hotel Adlon Kempinski Berlin: Trendsetter in der europäischen Luxushotellerie

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“

April 23, 2009

Bella Italia ist als Reise- und Genießerland immer noch die Nr. 1 in Europa. So steht die italienische Hotellerie im Ranking der F&B-Umsätze (F&B = Food & Beverages, ausgegebene Speisen und Getränke) mit 8,0 Milliarden Euro Marktumfang an der Spitze. Auf Rang 2 folgt Frankreich (7,3 Mrd. Euro F&B-Umsätze in Hotels) und auf Rang 3 Deutschland (6,8 Mrd. Euro). Die Hotellerie in Großbritannien gab Speisen und Getränke im Wert von 6,3 Milliarden Euro aus (Rang 4) und die Hotels in Spanien für 3,8 Milliarden Euro (Rang 5). (Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking)

Food Service

Exzellenter Food-Service. Italiens Hotels sind darin Spitze in Europa

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • März 2009 – 26 Mrd. Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Die aktuelle Konjunkturentwicklung im Commercial Foodservice (Hotellerie und Gastronomie) wird ab Ende März monatlich unter dem Titel „FOREST“ (Foodservice Recession Seismograph and Trends) veröffentlicht. Die führenden Unternehmen aller Segmente im Außer-Haus-Markt werden zu den Bereichen Abverkauf und Bestellung interviewt.


Italiens Hotelsektor investiert über 1 Mrd. Euro: Investitionen vor allem in Mailand und Rom

Februar 28, 2008

Quelle: bfai, Februar 2008

Bis 2012 sollen 5 Mrd. Euro in den Erwerb von Hotels, deren Umbau oder der Errichtung neuer Anlagen in Italien investiert werden. Die Beratungsgesellschaft Jones Lang LaSalle Hotels rechnet im laufenden Jahr mit Akquisitionen im Wert von 600 Mio. Euro und neuen Projekten von 500 Mio. Euro. Laut Experten werden deutsche Fondsgesellschaften zum wichtigen Player am italienischen Markt avancieren. Italiens Attraktivität soll auch durch neue Infrastrukturen und eine Erweiterung des Niedrigpreisangebots aufpoliert werden.

Zweifellos hat Italiens Tourismusjahr 2008 unter negativen Vorzeichen begonnen. Der Müllskandal von Neapel hat dem Image ebenso geschadet wie der Flop der Internet-Plattform www.italia.it Ziel war es, für Italien als Tourismusland einen einheitlichen Internetauftritt zu schaffen, der allerdings niemals funktionierte. Nun werden die Regionen wieder gesondert für ihre Gäste werben müssen.

Auch die internationale Finanzkrise und der allgemeine Liquiditätsmangel werden sich negativ auf die Finanzierung auswirken. So erwarten die Experten von Jones Lang LaSalle Hotels nach einem Rekordjahr 2007 für Investitionen in den Sektor für 2008 einen leichten Rückgang. Dieser betreffe aber nur sekundäre Standorte. Die Investitionen sollen sich großenteils auf Mailand und Rom konzentrieren, während Turin, Bologna und Neapel bereits an Terrain verloren haben. Auch die Berater von Cb Richard Ellis Hotels rechnen 2008 mit einem Investitionsrückgang gegenüber dem Vorjahr. Statt Akquisitionen im Wert von 900 Mio. Euro werden 2008 Abschlüsse im Wert von rund 700 Mio. Euro, aber neue Projekte von mindestens 500 Mio. Euro erwartet. Im Frühjahr 2008 will auch Cushman&Wakefield in das italienische Hotel-Immobiliengeschäft einsteigen.

Die französische Fonciere de Murs Italy plant nach eigenen Angaben, bis 2010 rund 1 Mrd. Euro in das italienische Beherbergungsgewerbe zu investieren. An der Gesellschaft ist die Mailänder Immobiliengruppe Beni Stabili zu 20% beteiligt. Das Unternehmen hat in den letzten Monaten Hotels in Florenz, Rom, Mailand und Turin erworben und ist eine Partnerschaft mit der US-Hotelkette Metha Group (Holiday Inn) eingegangen. Fonciere de Murs plant, auch in Italien die hier noch wenig verbreiteten Studentenheime zu bauen und ist auf der Suche nach geeigneten Objekten.

Sorgen bereitet den Experten vor allem die geringe Qualifikation im Fremdenverkehrssektor. Italiens Wettbewerbsfähigkeit im Tourismus rangierte in der Rangliste des World Economic Forum an 33. Stelle. Grund für die schwache Performance sind unübersichtliche Normen, schlecht ausgebildetes Personal sowie die geringe Aufmerksamkeit, die die Politik de Branche widmet.

Über hundert Luxushotel-Projekte werden derzeit umgesetzt. Der Immobilienunternehmer Giuseppe Statuto errichtet mit der spanischen Hotelkette Acto in der neuen Mailänder Modecity Garibaldi ein neues Luxushotel und hat im Mailänder Künstlerviertel Brera bereits den Grundstein für das W-Hotel gelegt, Partner ist dabei die Hotelkette Starwood Hotels & Resorts. Die chinesische Mandarin Oriental Hotel Group will in Mailand ihr erstes Hotel in Italien eröffnen und baut derzeit den ehemaligen Sitz der lombardischen Sparkasse Cariplo in ein Fünf-Sterne-Hotel um.

Auch wenn der Stellenwert des Mailänder Airports Malpensa infolge des Exodus von 180 Alitalia Langstreckenflügen ab März 2008 geschmälert wird, baut Sheraton ein neues Vier-Sterne-Hotel in unmittelbarer Nähe des Flughafens. Die Starwood Hotels & Ressorts Worldwide, Inhaber der Marke Sheraton, haben dem Bauunternehmen Degennaro aus Bari den Auftrag für das 72 Mio. Euro-Projekt erteilt. Das Hotel verfügt über eine Kapazität von 140 Zimmern und zwölf Appartements. Ein Fitnesszentrum und zwei 24 Stunden geöffnete Restaurants flankieren das Angebot. Zusätzlich wird das Hotel über eine eigene Jogging-Piste verfügen und einen direkten Zugang zum Flughafen haben. Es wird mittels Projekt-Finanzierung errichtet. Banca Intesa Sanpaolo, Unicredit Group und Centrobanca garantieren die Finanzierung. Die Rückzahlung wird nach zwölf Jahren erwartet. Die Bauarbeiten starten im kommenden Sommer, die Fertigstellung soll 2010 erfolgen.

Inzwischen hat die Betreibergesellschaft des Flughafens Malpensa, SEA, bestätigt, 2008 rund 140 Mio. Euro für die Verbesserung der Dienstleistungen zu investieren. Unter anderem sollen neue Check-in-Schalter für den direkten Zugang der Sheraton-Hotelgäste errichtet werden.

Die Stadt Mailand wird für 40 Mio. Euro am alten Messegelände ein neues Kongresszentrum errichten. Nachdem die Messegesellschaft bereits zwei Drittel des Geländes an das Konsortium Citylife (Bauunternehmen Ligresti) für den Bau eines neuen Wohn- und Büroviertels abgetreten hatte, sollen nun auch die restlichen 50.000 qm veräußert und zum großen Teil für das Kongresszentrum verwendet werden. Bevor es zur Ausschreibung kommt, muss noch geklärt werden, ob in Mailand zwei Kongresszentren entstehen oder ob das im neuen Urbanistikprojekt Sangiulia vorgesehene Kongresszentrum durch das neue Projekt in Portello-Fiera ersetzt wird. Der Kongresstourismus bestreitet in Mailand einen Anteil von 25% am gesamten Fremdenverkehr.

Die spanische Kette Nh Hoteles will die Anzahl der Italienhotels bis 2010 von derzeit 58 auf 70 erhöhen. Unter anderem soll eine Luxusherberge auf Amalfi entstehen, wo ein Ex-Kapuzinerkloster mit einem Aufwand von rund 70 Mio. Euro umgebaut wird. Weitere 100 Mio. Euro sollen für die Modernisierung und den Umbau der vor drei Jahren erworbenen italienischen Hotelkette Jolly investiert werden. Zwei neue Hotels sollen in Mailand, eines in der Provinz Mailand beim Flughafen Linate (Peschiera Borromeo) entstehen. Weitere Standorte sind Palermo und Florenz. Auch baut Nh Hoteles neue Fremdenverkehrsdörfer in Ragusa (Sizilien) und Bari. Partner ist dabei die Weinfirma Donnafugata.

Um das Image als veraltetes Tourismusland aufzupolieren, haben zwei Adriaorte, (Riccione und Cesenatico) beschlossen, ihre Strandstrukturen zu verbessern. In Riccione entsteht ein neuer Strandweg: ein mit Palmen umgebener Meeresspazierweg von etwa 10 km wird von einem neuen Parkplatz und Vergnügungszentrum flankiert. In Cesenatico entsteht ein Luxushotel, das die Diskothek Nuit ersetzt. Zwölf lokale Unternehmer wollen die Requalifizierung des Zentrums vornehmen und unter anderem auch die ehemaligen Kinder-Feriendörfer in Touristen-Appartements, Grünflächen, Joggingwege und neue Parkplätze umbauen. Die italienische Luxushotelgruppe Boscolo mit einem Umsatz von 110 Mio. Euro im Jahr 2007 will hingegen neue Hotels im europäischen Ausland (wie Paris, London, Madrid) errichten. In Italien besitzt die Boscolo Group bereits 13 Luxushotels und betreibt acht weitere Herbergen. Zwei neue Hotels in Padua und Bari werden in den nächsten Monaten eröffnet.


Italiener zahlen meistens bar

Februar 28, 2008

Quelle: bfai, Februar 2008

Kreditkarten werden wenig genutzt / Banken investieren in Geldautomaten/ Von Thesy Kness- Bastaroli

In Italien wird nach wie vor lieber mit Bargeld als mit Kreditkarten gezahlt. 90% aller Zahlungen erfolgen bar (EU: rund 70%). Ein entscheidender Grund sind die hohen Gebühren (bis zu 4% des Betrags) beim Zahlen mit der Kreditkarte. Die italienischen Banken investierten in den letzten Jahren massiv in neue ATM-Bankomaten und erwarten für 2008/09 zweistellige Wachstumsraten. Der Boom der ATM ist auf die langen Wartezeiten in den Banken zurückzuführen. Ein Kunde braucht am Schalter rund 15 Minuten.

Nach einer Untersuchung der Zentralbank Banca dx{2018}Italia waren 2007 in Italien 33 Mio. Kredit- oder Bankkarten im Verkehr (+5%), aber nur 16 Mio. werden mindestens einmal pro Jahr genutzt. Die Anzahl der Prepaid-Karten wird mit 4,5 Mio. angegeben. 80% der Besitzer dieser Karten sind unter 35 Jahren. Zentralbankchef Mario Draghi, kritisierte kürzlich die konservativen Zahlungsgewohnheiten in Italien: „Bei uns zirkuliert zu viel Bargeld“. Nur 3% aller Käufe erfolgen bargeldlos (Niederlande: 12%, Belgien: 13%, Frankreich: 16%, Vereinigtes Königreich: 17%).

Fraglich ist, ob die Einführung neuer Zahlungsmöglichkeiten die Gewohnheiten ändern wird. Für die seit 30 Jahren im Gebrauch befindliche Kreditkarte CartaSi ist 2006 die Zahlung über das Handy per SMS eingeführt worden. Inzwischen machen 77.500 Kunden davon Gebrauch.

Die italienische Postverwaltung, Poste Italiane, hat vor wenigen Monaten Poste Mobile eingeführt. Dieser Service ermöglicht unter anderem eine Überweisung von einem Mobiltelefon zum anderen. Künftig können Strom-, Gas- und Telefonrechnungen, aber auch Taxi- und Postgebühren über die Prepaid-Karte mit dem Handy gezahlt werden. Bei Überweisungen besteht eine Höchstgrenze von 3.000 Euro. Die Software wurde von der Poste Italiane selbst entwickelt, die neuen Prepaid-SIM-Karten werden vom Internationalen Patentamt in München geschützt. Die SIM-Karten sind inzwischen bei den 16.000 Postämtern in Italien zu erhalten. Ende 2006 zirkulierten rund 4 Mio. dieser Karten, wovon rund die Hälfte auf die Poste Italiane entfielen.

Es bestehen mehrere Gründe für den relativ geringen Gebrauch von Kreditkarten. Zweifellos misstrauen die Kunden dem Sicherheitssystem und haben Angst vor Kopien. „Solange es keine Garantie gibt“ meinte ein Sprecher des Verbraucherschutzverbandes Adusbef, „werden die Italiener weiterhin Bargeld im Zahlungsverkehr vorziehen.“

Aber auch die weitverbreitete Schwarzarbeit und der Hang zur Steuerhinterziehung bremsen Zahlungen mit Kreditkarten. Kaum ein Handwerker, Installateur oder Arzt besitzt laut dem Bankenverband ABI ein Kartenlesegerät, so dass der Kunde häufig bar zahlen muss.

Nur 1,1 Mio. der insgesamt 1,65 Mio. Handelsbetriebe verfügen über ein Kreditkarten-Lesegerät. In der norditalienischen Lombardei (Mailand) sind knapp 200.000 Geräte installiert, an zweiter Stelle (126.000) rangiert die mittelitalienische Region Latium (Rom). In den süditalienischen Regionen Kalabrien und Molise macht ihre Anzahl nicht einmal 50.000 aus.

Laut einer Untersuchung der britischen Kreditkartenschutzgesellschaft Cpp kam es 2006 vor allem in Telefon- und Unterhaltungselektronikgeschäften zu Betrugsfällen mit Kreditkarten. Rund 26% aller Betrügereien entfielen auf diese Branchen. 62% der Straftaten wurden durch Raubkopien und 20% durch Diebstähle verursacht. Laut der Cpp-Veröffentlichung gibt es auch regionale Unterschiede: In Norditalien werden die gefälschten Karten vor allem in Unterhaltungselektronik- und Modegeschäften, in Süditalien in Telefonläden, Supermärkten und Restaurants benutzt.

Italien hat einen großen Bedarf an neuen Geldautomaten. Im Jahr 2006 waren 40.000 Bankomaten installiert (Großbritannien: über 60.000, Spanien: 58.000, Deutschland: 57.000). Insgesamt wurden 2006 rund 150 Mrd. Euro über Bankomaten abgehoben. Laut Fachverbandsschätzungen wurden 2007 knapp 7.000 neue Geldautomaten installiert. Davon entfielen 2.000 auf moderne ATM-Geräte (Automated Teller Machines). Das durchschnittliche Alter eines Bankomaten sank seit dem Jahr 2000 von 13 auf zehn Jahre und soll bis 2010 auf sieben Jahre abnehmen.

Von dem Nachfrageboom nach Geldautomaten profitieren vor allem die US-Firmen Ncr mit einem geschätzten Marktanteil von 50% und Diebold mit 37%. Die deutsche Wincor-Nixdorf hat ihren Marktanteil in den letzten Jahren auf 13% erhöht und sieht weiteres Wachstumspotenzial. Zu ihren Kunden zählt die führende italienische Bank Unicredit Group mit weltweit 9.000 Filialen. Wincor-Nixdorf betreibt für Unicredit das Cash Management. Gut im Rennen liegt auch die italienische Sigma, die nach eigenen Angaben ihren Marktanteil seit 2000 von 3 auf 6% verdoppelte.


Expansion der Gastro-Fachmessen – Internorga weiterhin führend

Dezember 13, 2007

Im Februar und März 2008 finden vier Veranstaltungen in Hamburg, Berlin und Stuttgart statt – ITB Supply wirbt um mehr Aussteller

Hamburg, 13. Dezember 2007

Von Mitte Februar bis Mitte März 2008 ist das Gastgewerbe im Messefieber. Neben der Internorga und Gastro Vision (beide in Hamburg) bieten auch die Intergastra (Stuttgart) und die Spezialschau ITB Supply (Berlin) Neuheiten für Hotellerie und Gastronomie. Die führende internationale Fachmesse ist nach wie vor die Internorga: Für über 40 Prozent der Gastronomen ist die Hamburger Gastro-Schau die bevorzugte Fachmesse. Dies geht aus einer Befragung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Die mit knapp 1000 Ausstellern größte deutsche Gastro-Fachmesse Internorga behauptet damit weiterhin ihren Führungsanspruch in ihrem Segment.

„Neben der Internorga Hamburg expandiert ebenso die Intergastra Stuttgart, die im Februar 2008 erstmals auf dem neuen Messegelände stattfindet und damit über 25 Prozent mehr Fläche verfügt“, sagt Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. „Aber auch die Fachschau ITB Supply auf der weltgrößten Tourismus-Fachmesse in Berlin gewinnt an Bedeutung und will der Internorga zunehmend Konkurrenz machen.“

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Die 82. Internorga Hamburg (7. bis 12. März 2008, http://www.internorga.de) ist mit einem Anteil an ausländischen Ausstellern von rund 20 Prozent auch die wichtigste Fachmesse für den europäischen Außer-Haus-Markt. Das stark erweiterte und modernisierte Messegelände in der Hamburger Innenstadt ist für 2008 wieder ausgebucht und wird rund 1000 Aussteller beherbergen. Parallel findet im Hotel Empire Riverside Hamburg die Fachschau Gastro Vision (7. bis 11. März 2008, http://www.gastro-vision.com) mit rund 40 Ausstellern statt.

Die 24. Intergastra Stuttgart (9. bis 13. März 2008, http://www.intergastra.de) findet alle zwei Jahre statt und ist beim nächsten Mal auf dem neuen Messegelände nahe dem Flughafen zu finden. In insgesamt sieben Hallen werden sich rund 750 Aussteller den rund 72.000 erwarteten Besuchern präsentieren.

Die ITB Supply (Hallen 7.1a und 7.2b während der ITB Berlin, 5. bis 9. März 2008, http://www.itb-berlin.de, Fachbesuchertage: 5./6./7. März 2008) entwickelt sich mehr und mehr zu einer kleinen Fachausstellung für Zulieferer und Ausstatter der Hotellerie. Rund 30 Hauptaussteller haben einen Stand neben den „Hotelhallen“ 8.1 und 9 gebucht. Die ITB Supply wird eigens von der Messe Berlin und dem neuen Medienpartner „AHGZ“ (http://www.ahgz.de) beworben.

Im Reigen der Gastro-Fachmessen behaupten sich auch regionale Schauen wie z.B. die Gäste Leipzig (15. bis 18. November 2009, http://www.gaeste.de). Obwohl mit nur 338 Ausstellern und rund 19.900 Besuchern eine vergleichsweise kleine Fachmesse ist die Gäste Leipzig aber mit einem sehr hohen Anteil an Fachbesuchern (93%) und einem ausgeprägten Servicegedanken für potentielle Einkäufer aus dem Gastgewerbe eine interessante Leistungsschau.

Die wichtigsten Gastro-Fachmessen im Überblick:

Messe

Datum

Anzahl Aussteller

Anzahl Besucher

Internorga Hamburg

7. bis 12. März 2008

976*

108.459*

Gastro Vision Hamburg

7. bis 11. März 2008

40*

k.A.

Intergastra Stuttgart

9. bis 13. Februar 2008

728**

68.240**

ITB Supply (Hallen 7.1a/7.1b während der ITB Berlin

5. bis 9. März 2008 (Fachbesuchertage: 5./6./7. März 2008)

12.879* (ca. 23% Hotels)

156.206* (davon rund 108.000 Fachbesucher)

Anuga Köln

10. bis 14. Oktober 2009

6.294*

158.817*

Hogatec Düsseldorf

28. September bis 1. Oktober 2008

520**

35.152**

Gäste Leipzig

15. bis 18. November 2009

338*

19.901*

Ambiente Frankfurt/M.

8 bis 12. Februar 2008

4.597*

146.697*

BioFach Nürnberg

21. bis 24. Februar 2008

2.547*

45.469*

Igeho Basel

21. bis 25. November 2009

832*

78.052*

Host Mailand

23. bis 27. Oktober 2009

2.368*

129.000*

Equip’Hotel

15. bis 19. November 2008

1.292**

102.802**

* 2007, ** 2006 / Quellen: Angaben der Veranstalter, AUMA

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Mehr unter:
http://www.chd-expert.de
http://www.tophotelprojects.com