Rund 1 Million Schüler nehmen an der Mittagsverpflegung an Gesamtschulen teil

August 16, 2012

Quelle. Deutscher Bundestag, 16. August 2012

Bundesweit besuchten im Schuljahr 2010/11 etwa 2,15 Millionen Schüler der Primar- und Sekundarstufe I Ganztagsschulen. Davon nahmen nach Schätzungen bis zur Hälfte der an Ganztagsschulen unterrichteten Schüler an der Mittagsschulverpflegung teil. Das geht aus einer Antwort (17/10360) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (17/10265) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.

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Bund zahlt Mittagessen für Schüler nur bis 2013

September 2, 2011

Quelle: Deutscher Bundestag, 02. September 2011

Die Bundesregierung hat klargestellt, dass sie die Länder und Kommunen nur bis 2013 bei der Finanzierung von außerschulischen Mittagessen für Schüler in Hortbetreuung und von Schulsozialarbeit unterstützt. 400 Millionen Euro seien dafür eingeplant, schreibt sie in ihrer Antwort (17/6831) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/6759). Es sei „nicht vorgesehen und nicht erforderlich“, über eine Verlängerung dieser Maßnahme nachzudenken. Denn durch die stufenweise Übernahme der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung durch den Bund entstünden den Ländern und Kommunen genügend finanzielle Freiräume, ein solches Mittagessen und Schulsozialarbeit selber zu finanzieren, heißt es in der Antwort weiter.


Mit gutem Essen weniger Steuern zahlen – 9.000 Firmen in Deutschland nutzen Restaurantschecks für 250.000 Mitarbeiter

Juli 14, 2011

Quelle: Sodexo, 13. Juli 2011

Welcher Mitarbeiter geht nicht lieber in seiner Mittagspause in ein Restaurant statt in eine Kantine? Welcher Arbeitgeber unterstützt und motiviert seine Mitarbeiter nicht gerne durch ein gutes Essen? Mehr als 9.000 Unternehmen in Deutschland nutzen für über 250.000 Mitarbeiter sogenannte Restaurantschecks. Interessant an dieser Tatsache ist, dass das Unternehmen und die Mitarbeiter dabei Steuern und Sozialabgaben sparen. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern auf diese Weise jährlich bis zu 1.300 Euro ohne Abzüge zukommen lassen.

Das Unternehmen Sodexo mit Sitz in Frankfurt a.M. versorgt Unternehmen, bzw. deren Mitarbeiter, mit Restaurantschecks, die in ausgesuchten Partnerrestaurants eingelöst werden können. Das Restaurantnetzwerk des Unternehmens Sodexo besteht aus über 30.000 Restaurants, verteilt über die gesamte Bundesrepublik und ist somit das größte Netzwerk Deutschlands.

Corporate Relations Manager George Wyrwoll: „Der Sodexo Restaurant Pass ist das ideale Instrument, um Mitarbeiter täglich auf gesunde Art zu motivieren. Gleichzeitig reduziert das Unternehmen die Lohnnebenkosten und erspart den Mitarbeitern dadurch Steuern und Sozialabgaben, wobei Sodexo die gesamte Abwicklung von der Scheckbestellung bis hin zur Abrechnung übernimmt.“

Nicht nur Mitarbeiter und Unternehmen genießen die Vorteile der steuerlich geförderten Restaurantschecks, auch Restaurants profitieren von der Servicedienstleistung, denn sie gewinnen zusätzliche Stammgäste.


Weekly Research Bite: Fullservice Restaurants & Sonderangebote

November 1, 2010

Quelle: www.cafe-future.net, 29. Oktober 2010

In Fullservice Restaurants werden zur Mittagszeit häufiger Sonderangebote genutzt als am Abend (Betrachtungszeitraum: YE Juni 2010).

6 % der Gäste gab an, mittags eine Menükombination, also zum Beispiel Speise und Getränk zum Festpreis, bestellt zu haben. Das Angebot von Promotions, beispielsweise in Form eines Tagesgerichts, nahmen mittags 14 % der Gäste gerne wahr, am Abend waren es nur 9 %.

Die Daten stammen aus dem CREST (Consumer Reports On Eating Share Trends) Verbraucherpanel der npdgroup deutschland GmbH in Nürnberg.


Mittagspause: Absage an den Schnellimbiss

November 11, 2009

Quelle: cafe-future.net, 11. November 2009

Trotz zunehmendem Stress und Hektik in der Arbeitswelt hat die Mittagspause bei den deutschen Arbeitnehmern einen hohen Stellenwert. Beim Schnellimbiss um die Ecke versorgen sich 23 Prozent. Die Mehrheit bringt vorgekochtes Essen mit ins Büro (39 Prozent) oder nimmt die Hauptmahlzeit in Kantine oder Restaurant ein (38 Prozent).

Das geht aus einer Online-Befragung des deutschen Karriereportals Monster hervor. „Die Umfrage zeigt eindrucksvoll, welchen hohen Stellenwert die Mittagspause für die deutschen Arbeitnehmer hat“, kommentiert Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide das Ergebnis der Untersuchung, die vom 9. bis 22. Oktober bei 3691 Arbeitnehmern in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt worden war. Bei der Gestaltung der Mittagspause spielten offensichtlich sowohl gesundheitliche als auch kollegiale Aspekte eine wichtige Rolle, „da Arbeitnehmer eine gute Möglichkeit haben, den täglichen Bürostress zu unterbrechen und gleichzeitig den Kontakt mit den Kollegen in lockerer Atmosphäre zu stärken. Die verbreitete Absage an den Schnellimbiss ist für das Online-Karriereportal ein Beleg dafür, dass deutsche Arbeitnehmer nicht nur auf  gesunde Ernährung , sondern auch auf ihren Geldbeutel achtet.

Im Vergleich zu Deutschland spielen in den Nachbarländern finanzielle Aspekte beim Mittagessen eine geringere Rolle. So verbringen 41 Prozent der befragten Österreicher und sogar 44 Prozent der Schweizer ihre Mittagspause in Restaurant oder Kantine. Mit vorgekochtem Essen versorgen sich nur 30 Prozent der österreichischen und 35 Prozent der Schweizer Arbeitnehmer. Im Gegenzug geben sich 29  Prozent der Österreicher und ein Viertel der befragten Schweizer mit einem Schnellimbiss in der Mittagspause zufrieden.


Ausser-Haus-Markt – Zahl des Monats September 2008: Pizza in der Kantine kostet nur € 3,14

September 19, 2008

Pizza als Mittagessen ist eine günstige und attraktive Alternative in der Betriebskantine: Der Durchschnittspreis für eine Portion Pizza in der Mitarbeiterverpflegung beträgt 3,14 Euro und liegt damit deutlich unter anderen Lunchangeboten. Dies geht aus der CHD-Studie „Mitarbeiterverpflegung 2008“ (erhältlich im Foodservice-Shop), zu der führende Betriebe (mit Kantinen und mit mehr als 100 Mitarbeitern) befragt wurden. In 40 Prozent der Kantinen mit eigener Pizzastation wird eine Portion Pizza sogar noch günstiger angeboten – zu Preisen zwischen 2,60 und 3,00 Euro. Zum Vergleich: Ein Hauptgericht mit Fleisch kostet in Betriebskantinen durchschnittlich 3,28 Euro und auch eine Hauptmahlzeit mit Fisch ist bei einem Durchschnittspreis von 3,30 Euro klar teurer.

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Das internationale Marktforschungsinstitut CHD Expert bietet mit dem Strukturreport „Mitarbeiterverpflegung 2008“ (74 Seiten, 490 Euro zzgl. MwSt., erhältlich im Foodservice-Shop) eine Gesamtmarktstudie der betrieblichen Verpflegung bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern. Darin enthalten (Auszug): Arten der Betriebsverpflegung, Beschaffungsquellen und Nutzungsintensitäten, Bedeutung von Caterern und Menüservicelieferanten, Speisen- und Getränkeangebote, Bestellmedien.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Traditioneller Lunch im Restaurant zu teuer für französische Arbeitnehmer

September 2, 2008

Quelle: CHD Expert Deutschland, 29. August 2008

Studie von CHD Expert: Über 50% der Berufstätigen bringen Mittagessen mit an den Arbeitsplatz oder essen zu Hause

Zeit ist Geld: Lediglich 33 Prozent der Berufstätigen in Frankreich nehmen sich mittags Zeit für einen Restaurantbesuch. Über 60 Prozent der Angestellten und Arbeiter essen dagegen mitgebrachte Gerichte oder speisen in Werkseinrichtungen wie Kantinen und Cafeterias. Dies geht aus der Studie „Panorama de la restauration: La pause déjeuner 2008“ des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Für die Untersuchung wurden im Mai 2.000 berufstätige Männer und Frauen in Frankreich befragt.


Nur 33% Der Franzosen können mittags im Restaurant essen. (Foto: Eva Walicka, fotolia.com)

„Nur noch sechs Prozent der Restaurantgäste verfügen über genügend Budget und Zeit, um jeden Mittag à-la-carte zu speisen“, berichtet Nicolas Nouchi, Chef von CHD Expert Frankreich. Der traditionelle Typ des französischen Lunch-Gastes entspricht dem anderer europäischer Länder: er ist männlich, zwischen 25 und 44 Jahre alt und Angestellter im mittleren Management. Drei Viertel der Beschäftigten wählen werktäglich günstigere Lunchangebote: 15 Prozent bestellen sich täglich etwas bei einem Liefer-service und 16 Prozent der Firmen-angestellten essen in der Kantine oder Cafeteria. Weitere 28% tun dies zumindest einmal pro Woche. 34 Prozent bringen mindestens einmal wöchentlich vorgekochte Mahlzeiten von zuhause mit, denn nur ein Viertel kann mittags nach Hause gehen, um mit der Familie zu essen.

Bei der Wahl der Mittagsgerichte folgen die Franzosen dem europäischen Trend zu variationsreichen und authentischen Speisen. Rund zwei Drittel freuen sich mittags auf traditionelle französische Gerichte, 35 Prozent bevorzugen asiatisch und 28 Prozent fliegen auf italienische Pizza, Pasta & Co. „Nur Coq-au-Vin und ein Glas Wein zum Mittag sind nicht mehr gerade trendy“, so Nouchi. Bei der Speisenzusammenstellung ist aber noch ein gewisser Hang zum opulenteren Mahl erkennbar: 26 Prozent bekommen neben einem Hauptgericht auch ein Dessert auf den Tisch. 15 Prozent begnügen sich mit dem Tagesangebot („Plat du jour“) und zwölf Prozent nehmen vor dem Hauptgericht eine Vorspeise. Alkohol ist dagegen weitgehend out – zwei Drittel verpönen Wein und Bier zum Mittagessen.

Bei Restaurantgästen in der Mittagszeit dominieren die Geschäftsleute: 54 Prozent nutzen die Lunchpause zum Austausch mit Kollegen und Geschäftspartnern. Der Durchschnittsbon in Restaurants beträgt beachtliche 12,50 Euro und der durchschnittliche Aufenthalt zum Mittagessen beträgt rund 50 Minuten. Das Bekannte wird geliebt, denn in der Regel wird nur zwischen drei bekannten Restaurants ausgewählt.

Im Kontrast stehen dazu die Kennzahlen aus Fastfood-Betrieben: Der Durchschnittsbon beträgt 6,70 Euro. 67 Prozent der Gäste bestellen sich Sandwiches im French-Style, 44 Prozent nehmen Salate, 34 Prozent ordern Hamburger und 31 Prozent Kebabs.

Über die CHD Expert Group: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die CHD Expert Group ist mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada präsent. Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.