Bio-Umsatz in Österreich wuchs 2009 um 5 %

April 29, 2010

Quelle: proplanta.de, 29. April 2010

Wien – Der Bio-Umsatz in Österreich erreichte – trotz Wirtschaftskrise – 2009 das neue Rekordhoch von 984,2 Millionen Euro.

Die Branche freut sich über Umsatzzuwächse bis zu 15 Prozent. Von „+ 2 % im wirtschaftlich schwierigen Jahr“ bis zu Statements wie „Umsatzzuwachs bei BIO von rund 8 %“ lauten die Meldungen der großen Handelsketten zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Insgesamt ist von einem Bio-Umsatz im LEH von 657 Mio. Euro für das Jahr 2009 auszugehen.

Bio-Umsatz in Österreich wuchs 2009 um 5 %

Bio-Fachgeschäfte, Bio-Supermärkte und Reform-Geschäfte mit Bio-Anteil verbuchten ein geringfügiges Wachstum. Der gesamte Bio-Fachhandel kam so 2009 auf rund 140 Mio. Euro Umsatz. Ein sehr erfolgreiches Jahr erlebte der Bereich Außer-Haus-Verpflegung. Lieferanten für Großküchen, Kantinen, Gastronomie und Hotellerie konnten ihre Umsätze 2009 um ca. 15 % auf etwa 50 Mio. Euro steigern.

In der bäuerlichen Direktvermarktung lagen die Zuwächse zwischen 5 – 10 %, insgesamt kann von einem Umsatz von rund 70 Mio. Euro ausgegangen werden. Während der Milchbereich im Export abermals einen Rückgang verzeichnete, vermeldeten Exportteilnehmer aus den Bereichen Speisegetreide, Trockensortimente, Obst und Wein Umsatzzuwächse im zweistelligen Bereich. 2009 ist von einem Export-Plus von etwa 10 % auszugehen, was einem Umsatz von 66 Mio. Euro entspricht.

Für Hubert Zamut, Leiter des Geschäftsfeldes Markt bei BIO AUSTRIA, gehört BIO zweifellos zu den stabilen Trends am Lebensmittelmarkt: „Der gesamte Lebensmittelhandel verzeichnet laut der aktuellen RollAMA im Frischwarenbereich einen Umsatzrückgang von 0,7 %. Sowohl Mengen wie auch Umsätze entwickelten sich gegen den allgemeinen Trend im Bio-Bereich positiv. Trotz der erfreulichen Marktentwicklung stehen allerdings die bäuerlichen Erzeugerpreise seit längerer Zeit auf Grund der starken Differenzierungsbestrebungen der Handelsketten massiv unter Druck. “

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Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum

März 6, 2009

Die Gastronomie im deutschsprachigen Raum florierte in den vergangenen Jahren. Der Umsatz der Restaurants, Bars und Cafés in Deutschland, Österreich und der Schweiz stieg jährlich um durchschnittlich 0,6% (Deutschland) bzw. 2,5% (Österreich/Schweiz). 2008 wurden in Deutschland rund 18,3 Milliarden Euro in der Bediengastronomie umgesetzt. In Österreich waren es 3,5 Milliarden Euro und in der Schweiz 4,2 Milliarden Euro. (Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking)

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten
  • Dezember 2008 – Über 994 Millionen Essen in der Mitarbeiterverpflegung
  • November 2008 – Über 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice
  • Oktober 2008 – 9,2 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland ausgegeben
  • September 2008 – Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

 

Mis en place im Gourmetrestaurant

Mis en place im Gourmetrestaurant

Die aktuelle Konjunkturentwicklung im Commercial Foodservice (Hotellerie und Gastronomie) wird ab Ende März monatlich unter dem Titel „FOREST“ (Foodservice Recession Seismograph and Trends) veröffentlicht. Die führenden Unternehmen aller Segmente im Außer-Haus-Markt werden zu den Bereichen Abverkauf und Bestellung interviewt.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Kaufkraft in Österreich 2007: Volumen steigt auf 122 Mrd. Euro

Januar 8, 2008

Quelle: Pressemitteilung, 08. Januar 2007

Das nominelle Kaufkraftvolumen der österreichischen Bevölkerung belief sich auf etwa 122 Mrd. Euro, was einer Kaufkraft pro Kopf von etwa 15.100 Euro und pro Person ab 15 Jahren von etwa 18.230 Euro entspricht. Damit ist die Kaufkraft in Österreich im Vergleich zum Vorjahr um etwa 2% gestiegen.

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Trotz anhaltender stärkerer Wohlstandsverluste ist die Bundeshauptstadt nach wie vor Kaufkraft-Spitzenreiter.

Obwohl Wien so wie in den Vorjahren auch heuer wieder Kaufkraftverluste zu verzeichnen hatte, ist das Wohlstandsniveau der Bundeshauptstadt als Wirtschafts- und Verwaltungszentrum Österreichs mit 109,7 nach wie vor traditionell das höchste Österreichs. Wien hat jedoch so wie auch in den vergangenen Jahren nur eine geringfügige Entwicklungsdynamik, die sich auch in einer rückläufigen persönlichen Kaufkraft manifestiert.

Die Top Kaufkraftgewinner auf Bundesländerebene sind Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark.

Niederösterreich konnte die Kaufkraft weiter erhöhen und liegt nun bei der einwohnerbezogenen Kaufkraft bei einem überdurchschnittlichen Niveau von 101,9. Aus den innerregional starken strukturellen Unterschieden in Niederösterreich resultiert auch eine stark differierende Kaufkraft in diesem Bundesland. Die Regionen rund um Wien, vor allem jene im Süden Wiens, zählen zu den wirtschaftsstärksten Österreichs. Die Nähe zur Bundeshauptstadt und die damit verbundenen Standortvorteile begünstigen die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region. Die nördlichen Bezirke Zwettl und Waidhofen/Thaya bilden nach wie vor die Schlusslichter beim Wohlstandsniveau.

Oberösterreich konnte wieder an Kaufkraft zulegen und erreicht mit 97,6 etwa das Niveau von 2004, das jedoch weiterhin deutlich unter dem Österreichdurchschnitt liegt. Siedlungs- und Arbeitszentren Oberösterreichs sind die Landeshauptstadt und die Stadt Wels, die auch nach wie vor Spitzenreiter beim Wohlstandsniveau sind.

Die Steiermark konnte den positiven Trend weiter fortsetzten und liegt nun bei 91,3 deutlich über dem Wohlstandsniveau in Kärnten. Vor allem die Landeshauptstadt – als Wirtschaftsschwerpunkt des Bundeslandes – verzeichnet starke Zugewinne und pendelt sich nun bei einem Kaufkraftniveau von 125,2 ein. Graz hat somit nicht nur das höchste steirische, sondern auch das einzig überdurchschnittliche Wohlstandsniveau dieses Bundeslandes.

Kärnten wieder Schlusslicht beim Wohlstandsniveau

Kärnten, das durch eine gemischte Wirtschaftsstruktur mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil im Dienstleistungsbereich gekennzeichnet ist, bleibt nach weiteren Kaufkraftverlusten das Schlusslicht beim österreichischen Wohlstandsniveau.

Stärkere Kaufkraftverluste im Burgenland

So wie im letzten Jahr hat das Burgenland wieder an Kaufkraft verloren, liegt jedoch mit einem Wohlstandsniveau von 92,4 nach wie vor deutlich vor der Steiermark. Die Kaufkraft des Burgenlandes ist durch ein deutliches Nord-Süd-Gefälle geprägt, wobei das Nordburgenland zu den wirtschaftskräftigsten Gebieten des Bundeslandes zählt.

Alle Landeshauptstädte weisen überdurchschnittliche Kaufkraft auf. Salzburg bleibt trotz leichter Verluste die kaufkräftigste Landeshauptstadt.

Die Stadt Salzburg zählt mit 136,2 neben einzelnen Wiener Bezirken zu den Spitzenreitern beim Wohlstandsniveau. Auch Eisenstadt zählt trotz Verluste zum Vorjahr mit 127,2 zu den Kaufkraft-Spitzenreitern. Begünstigt wird diese Landeshauptstadt nicht nur durch die Nähe zum Wiener Zentralraum und durch die verkehrsmäßige Erschließung dieser Region, sondern auch durch die Öffnung der Ostgrenzen hat Eisenstadt zum wirtschaftlichen Zentrum des Burgenlandes gemacht.

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