50 größte Hotelgruppen Deutschlands wachsen langsamer – Exklusives Ranking der „AHGZ“: Die 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften in Deutschland – Accor bleibt Spitzenreiter – optimistischer Blick auf 2013

Juli 26, 2013

Juli 2013 – Der Umsatz der 50 wichtigsten Hotelgruppen in Deutschland legt zwar weiter zu – auch dank höherer Zimmerpreise. Aber das Wachstum flacht ab. Dabei gibt es durchaus Gruppen, die kräftig expandieren. Dies geht aus dem exklusiven Ranking in der aktuellen Ausgabe der „AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung“ (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag) hervor. Berücksichtigt wurden dabei ausschließlich Gesellschaften, die mehr als ein Hotel betreiben.

Accor ist Deutschland führende Hotelkette und bleibt auch in München auf stetigem Wachstumskurs - Bis 2015 entstehen mit Ibis und Novotel zwei neue Accor-Häuser in der Landeshauptstadt

Konkret haben die 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften in Deutschland 2012 ihren Nettogesamtumsatz auf 7,27 Mrd. Euro gesteigert. Das entspricht einem Zuwachs um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist 2012 zwar das dritte Wachstumsjahr in Folge für die großen Ketten in Deutschland, allerdings flacht das Wachstum immer weiter ab. So lag die Zuwachsrate beim Umsatz im vorangegangenen Jahr mit 5,4 Prozent noch doppelt so hoch wie 2012.

Die Kennzahlen der Top 10 Hotelgesellschaften in Deutschland sind hier abrufbar:
http://de.scribd.com/doc/156119370/Top-10-Hotelgesellschaften-Hotelmarkt-Deutschland

Die Kennzahlen Belegung und Nettozimmerpreis haben sich 2012 leicht positiv entwickelt: Die Auslastung legte um 1,1 Prozent zu auf 66,2 Prozent, und die Durchschnittsrate kletterte um 2,5 Prozent auf 86,55 Euro. Der durchschnittliche Zimmerumsatz stieg um 2,3 Prozent auf rund 32.336 Euro. Bei der Ermittlung der Kennzahlen wurden nur die Gesellschaften berücksichtigt, deren Angaben vollständig waren.

Die Entwicklung der Mitarbeiterzahl deckt sich 2012 nahezu mit dem Vorjahr. 42,9 Prozent der Gruppen haben mehr Mitarbeiter eingestellt, 45,3 Prozent hielten den Personalbestand konstant, und 11,9 Prozent der Gesellschaften beschäftigten 2012 weniger Mitarbeiter als im Vorjahr.

Einzelplatzierungen
An der Spitze liegen erneut Accor, Best Western und die Intercontinental-Gruppe. Die größte Dynamik unter den drei Erstplatzierten zeigt Best Western. Die Kooperation hat 2012 ihren Umsatz um 8,1 Prozent auf 683,4 Mio. Euro gesteigert.

Die Plätze getauscht haben Starwood und Maritim. Die Starwood-Gruppe steigerte ihren Umsatz um 4,7 Prozent auf 381,1 Mio. Euro und schob sich damit auf Platz 4 vor. Der im Inland bei 373,7 Mio. Euro stagnierende Maritim-Umsatz führte dazu, dass die deutsche Hotelgruppe auf Rang 5 abrutschte.

Weiter vorgeprescht ist Grand City Hotels: Die Gruppe meldet ein Umsatzplus von 16 Prozent. Mit einem Jahreserlös von 290,4 Mio. Euro schaffte Grand-City-Chef Christian Windfuhr den Sprung von Rang 10 im Vorjahr auf Platz 8 im aktuellen Ranking, obwohl die Zahl der Hotels nur um zwei auf 105 stieg.

Expansion in kleinere Städte
Immer öfter nehmen die Hotelgruppen neben den großen Städten auch B- und C-Standorte ins Visier. Das gilt nicht nur für Newcomer wie Grand City, die über den günstigen Aufkauf bestehender Häuser in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und so rasch in die Liga der Top-50-Gesellschaften aufgestiegen sind. Auch Platzhirsche wie der Accor-Konzern steuern inzwischen gern kleinere Städte an. Ebenso die Budgetdesign-Kette Motel One: Sie wagt sich aus den Metropolen zunehmend in Städte wie Freiburg oder Rostock vor. Diese Entwicklung illustriert auch die Zahl der von den Top 50 betriebenen Hotels: Diese ist binnen Jahresfrist von 1.445 Häusern auf 1.532 gestiegen, das bedeutet ein Plus von 6 Prozent.

Erwartungen für das laufende Jahr
Für das laufende Jahr sind die meisten großen Hotelgruppen optimistisch. 90,6 Prozent gehen davon aus, dass sie ihren Umsatz 2013 steigern können. Nur 9,4 Prozent rechnen dagegen mit Umsatzeinbußen. Die Umsätze im ersten Halbjahr 2013 zeigen immerhin bereits bei knapp zwei Dritteln der Befragten nach oben. 62,8 Prozent haben zwischen Januar und Juni 2013 mehr erlöst als im Vorjahreszeitraum. 28,6 Prozent melden einen konstanten Umsatz, und bei 8,6 Prozent ist der Umsatz rückläufig.

Advertisements

Holland Ranking: Top 500 der Food- und Foodservice-Anbieter in den Niederlanden

Juli 5, 2013

Quelle: cafe-future.net, 05. Juli 2013

Im Rahmen einer aktuellen Studie hat das Dutch FoodService Institute (FSIN) erstmals eine Rangliste der 500 größten Food- und Foodservice-Anbieter (Retail und Gastronomie) in den Niederlanden veröffentlicht. Auf Basis ihres Jahresumsatzes sind darin Supermärkte und Lebensmittelhändler gelistet ebenso wie Restaurants und Caterer. Der stärkste Foodservice-Vertreter des Rankings ist McDonald’s (Platz 11).

Holland Ranking - Top 500 der Food- und Foodservice-Anbieter in den Niederlanden

56,6 Mrd. € geben die niederländischen Verbraucher jährlich für Lebensmittel aus. 70 % davon kommen bei den FSIN Food 500-Vetretern an. Zusammen stehen die Top 500 für Konsumausgaben in Höhe von 40 Mrd. €. Gemeinsam kommen sie auf etwa 27.000 Outlets und damit bestreiten sie laut dem niederländischen Institut nur ein Bruchteil der Gesamtzahl der food-verkaufenden Shops in Holland.

Die Top 10 wird angeführt von Albert Heijn und komplettiert durch neun weitere Supermarkt-Brands. Erst auf Rang 11 findet sich mit McDonald‘s das erste Foodservice-Unternehmen.

Mehr: http://www.fsin.nl


Ranking: Die größten Freizeitpark-Gruppen legen weiter zu

Juni 21, 2013

Quelle: cafe-future.net, 21. Juni 2013

Walt Disney Attractions zählt weltweit mit großem Abstand die meisten Besucher. Die zur Gruppe gehörenden Freizeitparks besuchten 2012 insgesamt 126.479.000 Menschen. Dies entspricht einem Plus von knapp 5 % zum Vorjahr. Prozentual am stärksten legten die Merlin Entertainment und Haichang Group zu.

Top 10 Freizeitparks der Welt

Alle in den Top 10 aufgelisteten Gruppen weisen zu 2011 eine positive Entwicklung auf: insgesamt 357,8 Mio. Besucher (+6,7 %).

Top 25 Freizeitparks weltweit - 2012

Mit 17,5 Mio. Besuchern war 2012 Magic Kingdom (Walt Disney World, Florida) der beliebteste Freizeitpark. Zu den Top 25 gehört mit dem Europa-Park, Rust, auch eine in Deutschland beheimatete Destination (4,6 Mio. Besucher, +2,2 %).


Cateringunternehmen schließen 2012 mit solidem Wachstum – Exklusive Studie zum deutschen Catering-Markt

Mai 13, 2013

Mai 2013 – Deutschlands 30 größte Contract Caterer stehen 2012 für 3,0 Milliarden Euro Nettoumsatz, der mit 5.218 Verträgen erwirtschaftet wurde. Dieses Fazit zieht die Wirtschaftsfachzeitschrift „gv-praxis“ (Deutscher Fachverlag) in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Damit haben die Top 30 im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,2 Prozent erzielt – nachdem sie das starke Jahr 2011 mit 5,2 Prozent Mehrerlösen abgeschlossen hatten.

Top 10 Caterer 2012

Das Plus 2012 resultiert primär aus höheren Bons, die Frequenzen sind leicht gefallen, das Neugeschäft war mit 503 Neuabschlüssen schwächer als im Vorjahr. Das Wachstum der Top 10 liegt bei plus 2,6 Prozent (Vj. 4,5 %), einer der schwächsten jemals gemessenen Werte. Dagegen schneiden die Ränge Top 11 bis 30 mit plus 6,0 Prozent (Vj. 8,6 %) deutlich besser ab.

Auffallend: Nur in den sogenannten „Neuen Märkten“, wie zum Beispiel in der Messe- oder Stadiongastronomie, können die befragten Unternehmen richtig punkten (+14,0 %). In den eher klassischen Teilmärkten gibt es nur im Seniorenmarkt (+5,1 %) ein signifikantes Wachstumsplus; im wichtigsten Teilmarkt Betriebsverpflegung lag der Wert bei 2,6 Prozent. Verlierer: Das Krankenhaussegment (- 0,2 %) schwächelt, der Schulmarkt stagniert, wozu auch die Magen-Darm-Epidemie beigetragen hat. Das Jahr war geprägt durch weiter hohen Kostendruck, gestiegene Lebensmittelpreise und hohe Preissensibilität bei den Gästen.

Auf den Plätzen 1 bis 5 des Rankings konnten alle Unternehmen ihre Vorjahresposition verteidigen. An der Spitze steht Compass Group, gefolgt von Aramark, Sodexo, Dussmann und Klüh – internationale Player dominieren. Marktführer Compass Group hat in 2012 ein schwaches Jahr verkraften müssen, der neue Umsatz von 667,0 Mio. Euro (-2,8 %) liegt deutlich unter dem Vorjahreswert. Auf Rang 8 gibt es Bewegung: Wisag belegt erstmals diese Position nach Akquisition der Schubert-Unternehmensgruppe und deren Cateringgeschäft. Zusammen kommt die neue Wisag-Cateringeinheit auf 99,1 Mio. Euro (ohne Servicegesellschaften).

Vom Wachstum entfällt der größte Brocken auf die Player Bilfinger, SV und Aramark. Insgesamt können sechs Unternehmen zweistellige, 19 einstellige Mehrerlöse vorweisen. Dem gegenüber stehen vier Minus-Entwicklungen und ein gleichgebliebener Umsatzwert.

Ausblick
Im März/April glaubten 82 Prozent der Unternehmen an weiter wachsende Erlöse. Man hat gelernt, mit mehr Unsicherheit und mehr Volatilität umzugehen. In den Augen der Macher haben Café Bar und Take-away die besten Perspektiven, gefolgt von Schulen/Kitas. Als die größten Herausforderungen werden Mitarbeiterbeschaffung und -entwicklung genannt, gefolgt von Kostensituation der Kunden und Gästeansprüche.


Top 30 Contract Caterer mit 3,2 Prozent Umsatzplus

Mai 10, 2013

Quelle: cafe-future.net, 10. Mai 2013

Deutschlands 30 größte Contract Caterer stehen 2012 für 3,0 Mrd. Euro Nettoumsatz, der mit 5.218 Verträgen erwirtschaftet wurde. Dieses Fazit zieht die gv-praxis in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Damit haben die Top 30 im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,2 Prozent erzielt – nachdem sie das starke Jahr 2011 mit 5,2 Prozent Mehrerlösen abgeschlossen hatten.

Top 10 Contract Caterer

Das Plus 2012 resultiert primär aus höheren Bons, die Frequenzen sind leicht gefallen, das Neugeschäft war mit 503 Neuabschlüssen schwächer als im Vorjahr. Das Wachstum der Top 10 liegt bei +2,6 Prozent (Vj. 4,5 %), einer der schwächsten jemals gemessenen Werte. Dagegen schneiden die Ränge Top 11 – 30 mit +6,0 % (Vj. 8,6 %) deutlich besser ab. Auffallend: Nur bei Neue Märkte wie z.B. Messe- oder Stadiongastronomie punkten die befragten Unternehmen (+14,0 %). In den eher klassischen Teilmärkten gibt es nur im Seniorenmarkt (+5,1 %) ein signifikantes Wachstumsplus, im wichtigsten Teilmarkt Betriebsverpflegung lag der Wert bei 2,6 Prozent. Verlierer: das Krankenhaussegment (- 0,2 %) schwächelt, der Schulmarkt stagniert, wozu auch die Magen-Darm-Epidemie beigetragen hat. Das Jahr war geprägt durch weiter hohen Kostendruck, gestiegene Lebensmittelpreise und hohe Preissensibilität bei den Gästen.

Contract Catering Markt in Deutschland

Contract Catering Markt in Deutschland

Auf den Plätzen 1 bis 5 des gv-praxis-Rankings konnten alle Unternehmen ihre Vorjahresposition verteidigen. An der Spitze steht Compass Group, gefolgt von Aramark, Sodexo, Dussmann und Klüh – globale Player dominieren. Marktführer Compass Group hat in 2012 ein schwaches Jahr verkraften müssen, der neue Umsatz von 667,0 Mio. € (-2,8 %) liegt deutlich unter dem Vorjahreswert. Auf Rang 8 gibt es Bewegung: Wisag belegt erstmals diese Position nach Akquisition der Schubert-Unternehmensgruppe und deren Cateringgeschäft. Zusammen kommt die neue Wisag-Cateringeinheit auf 99,1 Mio. € (ohne Servicegesellschaften). Vom Wachstum entfällt der größte Brocken auf die Player Bilfinger, SV und Aramark. Insgesamt können sechs Unternehmen zweistellige, 19 einstellige Mehrerlöse vorweisen. Dem gegenüber stehen vier Minus-Entwicklungen und ein gleichgebliebener Umsatzwert.

Der Markt der Contract Caterer (Top 30) setzt sich wertmäßig wie folgt zusammen: 49,6 Prozent Business & Industry, 20,2 Prozent Healthcare, 16,0 Prozent Elder Care, 8,9 Prozent Neue Märkte, 5,3 Prozent Education. Fast die Hälfte aller erfassten Umsätze entfallen auf die Kategorie Business & Industry. Burkart Schmid, Chefredakteur gv-praxis: „Besonders bei der Verpflegung am Arbeitsplatz spüren die Catering-Dienstleister eine steigende Anspruchshaltung von Gästen und Auftraggeber bei gleichzeitiger Tendenz zur Zuschussminderung.“ Die Herausforderung der Zukunft: Konsumenten müssen mehr Geld ausgeben, wenn die Unternehmen ihre Zuschüsse weiter senken. Schmid: „Dies gelingt nur bei gleichzeitiger Qualitätsoffensive der Branche.“

Die Erwartungen: Im März/April glaubten 82 Prozent der Unternehmen an weiter wachsende Erlöse. Man hat gelernt, mit mehr Unsicherheit und mehr Volatilität umzugehen. In den Augen der Macher haben Café Bar und Take-away die besten Perspektiven, gefolgt von Schulen/Kitas. Als die größten Herausforderungen werden Mitarbeiterbeschaffung und -entwicklung genannt, gefolgt von Kostensituation der Kunden und Gästeansprüche.


Top 10 Hotelketten und Hotelmarken: IHG bleibt auf Platz 1

April 5, 2013

April 2013 – Keine Änderung im Top-Ranking der Hotelketten und Hotelmarken: Die InterContinental Hotels Group (IHG) führt mit weltweit 675.982 Zimmern die Hitliste der Hotelketten an. Bei der Auswertung der größten Hotelmarken führen die IHG-Ketten Holiday Inn und Holiday Inn Express mit international 424.612 Zimmern. Dies teilt MKG Hospitality mit. Das Pariser Beratungsunternehmen erstellt jährlich ein Ranking der größten Hotelketten und -marken.

Hotelketten Top 10 - 2013

Das Ranking der größten Hotelbetreiber bleibt zum Stichtag 1.1.2013 unverändert: Nach IHG folgen Hilton Worldwide auf Platz 2 (652.378 Zimmer) und Marriott International (638.793 Zimmer) auf Rang 3. Dichtauf rangiert die Wyndham Hotel Group auf Platz 4 (627.437 Zimmer). Das Ranking der Hotelketten wird nach der Anzahl der Hotelzimmer – nicht nach Anzahl betriebener Hotels – erstellt. Es fällt auf, dass die Abstände auf den ersten vier Plätzen weiterhin sehr kurz ausfallen – das Rennen, wer die größte Hotelkette bleibt oder wird, bleibt also spannend. Die übrigen sechs Plätze der Top 10 Hotelketten sind dagegen deutlicher verteilt.

Hotelmarken Top 10 - 2013

Bewegung gab es dagegen im vergangenen Jahr bei den am weitest verbreiteten Hotelmarken. Auf Platz drei hochgeschossen ist die Hotelmarke Marriott mit nunmehr 204.917 Zimmern. Auf Platz 1 rangiert weiterhin Holiday Inn/Holiday Inn Express (424.612 Zimmer). Auf Platz zwei liegt die Marke Best Western (311.611 Zimmer).

Auffällig ist der Aufstieg der chinesischen Hotelkette und -marke Home Inns: Im Ranking der Hotelketten liegt das Unternehmen auf Platz 9, bei den Hotelmarken nun auf Rang 8 noch vor Sheraton (eine Hotelmarke der Starwood Hotels). Die Home Inns Group betreibt in China Economy-Hotels und übernahm vor zwei Jahren Motel 168, eine weitere Economy-Hotelkette im Reich der Mitte.


Top 100 Gastro-Unternehmen 2012 mit 3,3 Prozent Umsatzplus – Exklusives Umsatzranking zeigt: 2012 ein gutes Wachstumsjahr

März 8, 2013

März 2013 – Deutschlands 100 größte Gastronomen (ohne Hotellerie) stehen 2012 für 11,573 Mrd. Euro Nettoumsatz, der in rund 17.900 Betrieben erwirtschaftet wurde. Dieses Fazit zieht die Wirtschaftsfachzeitschrift „Food Service“ (Deutscher Fachverlag) in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Damit haben die Top 100 im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,3 Prozent erzielt – nachdem sie das sehr starke Jahr 2011 mit 5,1 Prozent Mehrerlösen abgeschlossen hatten.

Top 100 Gastro-Unternehmen 2012

Das Plus 2012 resultiert aus höheren Bons: Die Gäste haben sich etwas gegönnt. Die Frequenzen allerdings sind gefallen, die Menschen blieben öfter zu Hause. Als Kategorien gelang den Bereichen Freizeit (plus 7,8 Prozent) und Fullservice (plus 7,5 Prozent) das größte Wachstum – eine erstmalige Konstellation.

Ein Blick in die Daten des Statistischen Bundesamtes und damit auf die Gesamtheit stellt einmal mehr klar: Die Spitze kämpft besser und erfolgreicher als die Breite. Denn Wiesbaden meldet für die Gastronomie in Deutschland ein nominales Plus von 1,6 Prozent. Daraus ergibt sich real ein Minus von 0,5 Prozent (vorläufige Werte).

Auf den Plätzen 1 bis 5 des Rankings konnten alle Unternehmen ihre Vorjahresposition verteidigen. So bleibt McDonald’s an der Spitze, gefolgt von Burger King, LSG, Autobahn Tank & Rast und Nordsee. Ab Rang sechs allerdings gibt es Bewegung: Das Feld spreizt sich hier stärker als zuvor – globale Player dominieren. So selbstverständlich wie heute Lidl und Tchibo inmitten der Top 10 Textil-Einzelhändler stehen, tun es auch Ikea und Aral im Spitzenranking.

Detaillierte Ergebnisse 
Vom Wachstum entfällt der größte Brocken auf die drei globalen Player McDonald’s, Burger King und YUM! – gefolgt von drei klassisch-deutschen Unternehmen: Block, LSG und Vapiano. Zu den relativen Gewinnern zählen der Top-100-Neuling Hofbräu Blin sowie L’Osteria und BackWerk. Insgesamt können 21 Unternehmen zweistellige Mehrerlöse vorweisen. Dem gegenüber stehen 16 Minus-Entwicklungen.

Umsatzverteilung der Top 100 nach Segmenten
Die Marktspitze der Profi-Gastronomie (Top 100) setzt sich wertmäßig wie folgt zusammen: 56 Prozent Quickservice, 23,4 Prozent Verkehrsgastronomie, 6,5 Prozent Fullservice-Restaurants, 5,7 Prozent Freizeiteinrichtungen, 4,8 Prozent Handelsgastronomie sowie 3,6 Prozent Event-Catering. Mehr als drei Viertel aller Erlöse entfallen auf die zwei großen Kategorien. Hier konzentriert sich alles auf das optimale Zusammenspiel der verschiedenen Funktionen unseres Alltags: Ja, man isst, wo man gerade ist – unterwegs, bei der Arbeit oder im Shopping Center.

Ausblick 2013
Die Erwartungen an das neue Jahr sind keine kleinen: Im Januar glaubten 69 Prozent der Unternehmen an weiter wachsende Erlöse. Man hat gelernt, mit mehr Unsicherheit und mehr Volatilität umzugehen. In den Augen der Macher hat Take-away die besten Perspektiven, gefolgt von Home Delivery sowie Imbiss bei Bäckern, Metzgern und in Supermärkten. Als die größten Herausforderungen werden Mitarbeiterbeschaffung und Personalkosten genannt, gefolgt von Führung und Motivation.