Außer-Haus-Markt Zahl des Monats – Januar 2011: 726 „Small Food“-Betriebe je Einwohner

Dezember 21, 2010

Snacks sind im Trend – Je Einwohner gibt es 726 Small-Food-Betriebe in Deutschland

Snacks sind im Trend – Je Einwohner gibt es 726 Small-Food-Betriebe in Deutschland

Snacks sind beliebt. Der kleine Imbiss lockt allerorten. In Deutschland bieten je Einwohner 726 sog. „Small Food“-Betriebe ihre kleinen Speisen und Erfrischungen an. Neben den knapp 28.400 Imbiss-Buden von der Currywurst über Döner bis zur Minipizza bieten auch die Handwerksbäcker und –metzger ein breites Sortiment an kalten und warmen Snacks. Von den insgesamt gut 65.000 Fachgeschäften machen über 75 Prozent „McDonald´s“ und Co. Konkurrenz. Den feineren Gaumen bedienen weitere 1.380 Händler mit einem Feinkostangebot „to go“ und 17.800 klassische Kioske bieten Getränke, heiße Würstchen oder abgepackte Fertigsnacks.

(Quelle: The Business Target Group – Universum “Der Außer-Haus-Markt!”)

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Butterbrezeln und Pizza-Snacks stark im Kommen bei Bäckereien

März 4, 2010

CHD-Expert-Studie über F&B-Trends: Noch dominiert das belegte Brötchen

(Hamburg, 04. März 2010) Pizza „to go“ ist ein Renner in Bäckereien. Fast drei Viertel aller Bäckerfachgeschäfte mit heißen Snacks im Sortiment führen dieses bei Jung und Alt beliebte Produkt. Bei den kalten Speisen zum Mitnehmen dominieren das (klassische) belegte halbe Brötchen und – das ist neu in ganz Deutschland – Butterbrezeln. Das Snackangebot in den deutschen Bäckerfilialen wächst stetig und ist neben dem Verkauf von Brot und Backwaren zu einem stabilen Umsatzfaktor geworden. Dies geht aus der Studie „Backgewerbe 2009“ des internationalen, auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstituts CHD Expert hervor. Für den aktuellen Branchenreport wurden knapp 700 Bäckereifachgeschäfte in ganz Deutschland befragt.


„Kalte Snacks auf dem Web von oder zur Arbeitsstelle sind für viele Bäcker ein wichtiger Faktor zur Kundenbindung geworden“, erläutert Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. Dagegen bieten derzeit nur 36 Prozent der Bäckerfilialen auch warme bzw. heiße Snacks an. Entsprechend geringer ist der Anteil der Stammkäufer.

Im Snackangebot dominiert das klassische, belegt halbe Brötchen. „Die Käse- oder Salamistulle trifft eben den allgemeinen Geschmack immer noch am Besten“, konstatiert Lambracht. Im Trend liegen Butterbrezeln – der herzhafte Snack aus Süddeutschland ist mittlerweile in ganz Deutschland zu haben. 43 Prozent der Bäcker haben Butterbrezeln ständig im Angebot. Der oft hervor gehobene Boom von gemischtem Salat findet in den Bäckereien nicht statt. Lediglich ein Viertel der Betriebe bieten verzehrfertige Salate.

Beim Getränkeangebot vertrauen die Bäcker auf etablierte Standards wie Mineralwasser, Säfte, Schorlen und Milch. Lediglich elf Prozent haben auch moderne Wellnessgetränke oder Bio-Limonaden im Sortiment. Auch beim Kaffee wird auf das Normalangebot eines Vollautomaten vertraut. Nur vier Prozent der Bäckereifilialen setzen auch auf Espresso aus speziellen Siebträgermaschinen.

Bäckereien setzten auf Snacks – allerdings dominieren belegte Brötchen und Pizza das Angebot; ausgefallene Speiseideen sind noch nicht in ganz Deutschland etabliert

Bäckereien setzten auf Snacks – allerdings dominieren belegte Brötchen und Pizza das Angebot; ausgefallene Speiseideen sind noch nicht in ganz Deutschland etabliert

„Wichtig für den Bäcker ist die breite Akzeptanz bei seiner Zielgruppe. Trendige Neuheiten werden mit Zurückhaltung betrachtet“, analysiert Lambracht. Bei neuen F&B-Ideen komme es darauf an, ob eine Mindestmenge abverkauft werden könne. Aufwendige Speisen in geringer Stückzahl seien nicht interessant.

Über die Publikation: Der Branchenreport „Backgewerbe 2009“ erschien im Februar und beinhaltet die Ergebnisse aus einer umfassenden Befragung unter 683 Bäckereifachgeschäften in Deutschland. Umfang: 81 Seiten. Kosten: 750 Euro. Bestellbar unter www.foodservice-shop.com


Mittagspause: Absage an den Schnellimbiss

November 11, 2009

Quelle: cafe-future.net, 11. November 2009

Trotz zunehmendem Stress und Hektik in der Arbeitswelt hat die Mittagspause bei den deutschen Arbeitnehmern einen hohen Stellenwert. Beim Schnellimbiss um die Ecke versorgen sich 23 Prozent. Die Mehrheit bringt vorgekochtes Essen mit ins Büro (39 Prozent) oder nimmt die Hauptmahlzeit in Kantine oder Restaurant ein (38 Prozent).

Das geht aus einer Online-Befragung des deutschen Karriereportals Monster hervor. „Die Umfrage zeigt eindrucksvoll, welchen hohen Stellenwert die Mittagspause für die deutschen Arbeitnehmer hat“, kommentiert Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide das Ergebnis der Untersuchung, die vom 9. bis 22. Oktober bei 3691 Arbeitnehmern in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt worden war. Bei der Gestaltung der Mittagspause spielten offensichtlich sowohl gesundheitliche als auch kollegiale Aspekte eine wichtige Rolle, „da Arbeitnehmer eine gute Möglichkeit haben, den täglichen Bürostress zu unterbrechen und gleichzeitig den Kontakt mit den Kollegen in lockerer Atmosphäre zu stärken. Die verbreitete Absage an den Schnellimbiss ist für das Online-Karriereportal ein Beleg dafür, dass deutsche Arbeitnehmer nicht nur auf  gesunde Ernährung , sondern auch auf ihren Geldbeutel achtet.

Im Vergleich zu Deutschland spielen in den Nachbarländern finanzielle Aspekte beim Mittagessen eine geringere Rolle. So verbringen 41 Prozent der befragten Österreicher und sogar 44 Prozent der Schweizer ihre Mittagspause in Restaurant oder Kantine. Mit vorgekochtem Essen versorgen sich nur 30 Prozent der österreichischen und 35 Prozent der Schweizer Arbeitnehmer. Im Gegenzug geben sich 29  Prozent der Österreicher und ein Viertel der befragten Schweizer mit einem Schnellimbiss in der Mittagspause zufrieden.