Russland 2013: 7% Wachstum bei Foodservice

Februar 17, 2014

Quelle: cafe-future.net, 17. Februar 2014

Der Foodservice-Markt in Russland ist aktuell in Europa der wahrscheinlich wachstumsstärkste. Getrieben wird die Entwicklung durch Burger-, Coffee- und Sandwich-Ketten, so die NPD Group mit ihrer jüngsten Marktanalyse (Crest).

Dabei gilt, dass Quickservice-Restaurants 60 % des zusätzlichen Traffics von 98 Mio. Konsumenten in Restaurants im letzten Jahr generierten.

Burger-Konzepte verzeichneten die stärkste Entwicklung im Quickservice-Feld mit 15 % Traffic-Wachstum von April bis September. Stets verglichen mit demselben Vorjahreszeitraum.

Mit wachsendem, frei verfügbaren Einkommen verändere sich das Konsumverhalten im Außer-Haus-Markt, so Maria Bertoch, die Russland-Expertin der NPD Group. Auszugehen und mit Familie und Freunden in der Gastronomie etwas zu erleben, sei einer der großen Trends in Osteuropa. Statt Einladungen nach Hause.

Außerdem muss man wissen, dass Restaurantketten in Russland den Foodservice-Markt dominieren. Einzelbetriebe repräsentieren das kleinere Marktsegment. Sieben von zehn Foodservice-Besuchen in den größten Städten Russlands erfolgen in Ketten-Konzepten, so NPD.

Der russische Markt dürfte langfristig einer der wachstumsstärksten in Europa bleiben, denn er ist nach wie vor weit von Sättigung entfernt. Trotzdem, alles hängt natürlich auch von den ökonomischen Rahmenbedingungen 2014 bis 2020 ab.

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Neue Food-Studie ermittelt Ernährungstypen

März 26, 2012

(Köln, 26. März 2012) Ernährung ist Typsache. Ob Bioware, Hausmannskost oder Delikatessen: Kulinarische Vorlieben spiegeln den Lebensstil der Verbraucher wider – gemäß der Devise ’Du bist, was Du isst’. Insgesamt zehn Ernährungsstile ermittelte eine psychologische Studie zu Ernährungsverhalten, Einstellungen und Bedürfnissen der Verbraucher, die Gruner + Jahr Media Sales Linie Style, „Brigitte“, „Essen & Trinken“ und die „Lebensmittel Zeitung“ (Deutscher Fachverlag) jetzt gemeinsam vorlegen. Durchgeführt wurde die Untersuchung vom Kölner Rheingold-Institut. Obwohl auf den Lebensmittelhandel ausgerichtet, auch für den Außer-Haus-Markt interessant.

"Du bist, was du isst" - Ernährung ist eine Typsache. Mit der aktuellen Studie, die in Kooperation und im Auftrag der "Lebensmittel Zeitung" und des Verlages Gruner + Jahr (Brigitte, Essen&Trinken u.a.), erstellt wurde, zeigt der Rheingold Salon, welche Trends Einfluss auf unser Ernährungsverhalten haben und welche Ernährungstypen es eigentlich gibt.

"Du bist, was du isst" - Ernährung ist eine Typsache. Mit der aktuellen Studie, die in Kooperation und im Auftrag der "Lebensmittel Zeitung" und des Verlages Gruner + Jahr (Brigitte, Essen&Trinken u.a.), erstellt wurde, zeigt der Rheingold Salon, welche Trends Einfluss auf unser Ernährungsverhalten haben und welche Ernährungstypen es eigentlich gibt.

Die zehn Ernährungstypen sind jeweils mit einer bestimmten Lebenshaltung verknüpft:

’Mr. und Mrs. Right’ verbinden ihre Ernährungsweise mit einer moralisch anspruchsvollen Ideologie. Bio-Qualität spielt in ihrem Wertesystem eine tragende Rolle. Curry-Wurst & Co stehen auf der Verbotsliste. Mit diesem hohen Anspruch an sich und ihre Ernährung signalisieren Mr. und Mrs. Right gleichzeitig auch einen gewissen sozialen Status.

’Naturisten’ mögen das Ursprüngliche, ziehen Energie aus dessen Kraft und suchen bodenständigen Genuss, am liebsten in geselliger Runde. Bei selbst gemachten Produkten kommen ’Naturisten’ ins Schwärmen. Sie vertrauen einer sandigen Kartoffel vom Wochenmarkt mehr als einer gewaschenen aus dem Supermarkt.

’Wild Boys’ inszenieren ihre Männlichkeit und zeigen dies auch in ihrem Ernährungsstil. In ursprünglichen Bildern spüren sie die ersehnte Echtheit und eine Art ’Urkraft’. Ihr Symbol für Hochgenuss: Fleisch.

’Salatsingles’, vorwiegend Frauen, leben allein, unternehmen viel mit Freundinnen und suchen insgeheim nach dem Traumprinzen. Über eine ’gute Figur’ versuchen sie ihre Form zu wahren und darüber Halt zu gewinnen. Für ’Salatsingles’ ist Ernährung kaum mit Leidenschaft verbunden. Ihre zentrale Devise: Essen soll nicht dick machen.

’Tafelfreudige’ halten klassische Familienwerte hoch und pflegen einen gehobenen, kultivierten Lebensstil – sie kommen ’aus gutem Hause’. Sie verstehen sich als gute Versorger und gute Gastgeber. Es gehört zum Selbstverständnis, dass die Dinge auch mal etwas mehr kosten. Gäste und Familie werden kulinarisch verwöhnt. Wird etwa eine Salami gekauft – bestenfalls im Delikatessengeschäft – dann ist es die luftgetrocknete aus der Toskana.

’Traditionalisten’ sind bodenständig und familiär. Entsprechend lieben sie herzhafte Hausmannskost. Traditionalisten machen sich wenig aus Trends, sondern orientieren sich an Bewährtem. So sind sie beispielsweise Profis in der Zubereitung des klassischen Sonntagsbratens.

’Physiologen’ interessieren sich für die Vorgänge innerhalb des Körpers und gehen der Frage nach, was Inhaltsstoffe von Lebensmitteln bewirken. Für sie ist Ernährung eine mikrobiologische Angelegenheit. Sie achten auf abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung und wollen ihren Körper maximal aufbauen und stärken.

’Maschinen’, vorwiegend Männer, sind körperlich und beruflich ambitioniert sowie überdurchschnittlich leistungsorientiert. Essen und Kochen muss bei ihnen funktionalen Anforderungen genügen. Sich mit Kochen und aufwendigen Zubereitungen zu beschäftigen, ist unter der Würde einer ’Maschine’. ’Maschinen’ sind sehr kontrolliert und verzichten (fast) ganz auf Süßigkeiten.

’Große Kinder’ machen es sich gern zu Hause gemütlich. Mahlzeiten werden nicht gemeinsam zelebriert, der Teller auf dem Sofa tut es auch. Im Vordergrund steht der schnelle, lustvolle Genuss, vollwertige Ernährung gerät selten in den Blick. Snacks, Fast Food und Fertiggerichte sind die Leckerbissen der ’Großen Kinder’.

’Food Poser’ verstehen sich als moderne Menschen – stets im Zentrum des aktuellen Lifestyles. Sie essen eigentlich nicht, sondern inszenieren Essen und mögen stilvolle Arrangements. ’Food Poser’ gehen gerne gut und exquisit essen, während die eigene Design-Küche häufig kalt bleibt.

Insgesamt ist Ernährung heute emotional besetzt und individuell – vom Frühstücksei bis hin zum Abendbrot. Essen und Trinken als Bestandteil des persönlichen ’Gesamt-Lifestyles’ wird immer wichtiger. Mit einer Nebenwirkung: Es ist nicht mehr alles erlaubt. Konformitätsmuster legen die Ernährung fest, etwa ’nur Bio’. Doch die weiteren Ergebnisse der Studie lassen aufatmen: Die Muster sind nur das ’Standbein’ der Ernährung. Mit dem ’Spielbein’ werden immer wieder Ausflüge in andere Stile unternommen. So genießt die experimentierfreudige Gewürzexpertin auch mal eine einfache Kartoffelsuppe.

Weitere Informationen zur Studie: http://www.rheingold-online.de/grafik/veroeffentlichungen/Vernunft%20und%20Versuchung%20rheingold%20Februar%202012.pdf


Early Brands-Exzellenzstudie Außer-Haus-Markt: Aktuelle Wettbewerbstreiber und zukünftige Erfolgsfaktoren

Februar 29, 2012

(Bremen, 29. Februar 2012) Aufgrund der aktuellen und zukünftig zunehmenden Wettbewerbs-intensität im Außer-Haus-Markt benötigen marktteilnehmende Unternehmen Transparenz über die Herausforderungen und Anforderungen des Marktes zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Aber welche Treiber beeinflussen den Wettbewerb und welche Erfolgsfaktoren haben die höchste Zukunftsrelevanz? Das „Away from Home“-Competent-Center von Early Brands hat mehr als 580 Entscheider aus der Gastronomie und benachbarten Branchen zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen sowie Anfor-derungen im Außer-Haus-Markt befragt. Hinsichtlich der Wett- bewerbsintensität zeigt die Studie ein eindeutiges Ergebnis: 89% der Entscheider empfinden den Wettbewerbsdruck bereits aktuell als sehr hoch und 87% erwarten zudem eine weitere Zunahme der Wettbewerbsintensität in den nächsten drei Jahren. Als Ursache der hohen Wettbewerbsintensität nennen die Befragten insbesondere den zunehmenden Preiswettbewerb (88%), die steigende Preissensibilität der Kunden (76%) und die Gleichförmigkeit von Produkten/Services (69%). Aus Sicht der Entscheider besitzen daher die Themenfelder Kundenbindung (98%), Neukundengewinnung (88%), Kunden-profitabilität (83%), Vermarktungseffizienz (74%), Portfolioentwicklung/ Innovation (66%), Projektmanagement (52%) die höchste Relevanz für den zukünftigen Geschäftserfolg im Außer-Haus-Markt.

Insgesamt zeigt sich: Die aktuell hohe und weiter stark steigende Wettbewerbsintensität im Außer-Haus-Markt erfordert intelligente Maßnahmen aus den Themenfeldern Kundenbindung, Neukundengewinnung, Kundenprofitabilität, Marketingeffizienz sowie Portfolioentwicklung/ Innovationen. Diese Themen werden in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen. Aufgrund begrenzter Ressourcen und einer weiter zunehmenden Markt- und Projektkomplexität besteht aus Sicht der Entscheider zudem ein hoher Bedarf für effektiveres Projektmanagement in den genannten Themenbereichen. Die Zusammenfassung der „Exzellenzstudie Außer-Haus-Markt“ kann bei Interesse kostenfrei angefordert werden.


Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance

März 12, 2010

Für 82 Prozent der Hotel- und Restaurantbesucher ist der erste Eindruck entscheidend – Jeder Dritte kehrt nach einem schlechten Start dem Hotel oder Restaurant den Rücken zu – Schmutz und schlechter Geruch auf den vordersten Plätzen der Störfaktoren – Digitale Flüsterpost: Jeder zweite Hotel- und Restaurantbesucher sammelt Tipps im Netz

(München, 12. März 2010) Im Gastgewerbe erfolgreich zu sein, wird zunehmend schwieriger. Denn Gäste achten zunehmend darauf, wie sie ihr hart verdientes Geld ausgeben. Daher ist es für Hotels und Restaurants besonders wichtig, bereits für einen gelungenen Empfang des Gäste zu sorgen. Denn laut der aktuellen Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper befinden 82 Prozent aller Befragten den ersten Eindruck als wichtig oder sogar sehr wichtig. Jeder Dritte kehrt einem Hotel oder Restaurant den Rücken zu, wenn er vom ersten Eindruck enttäuscht ist – sogar dann, wenn der Rest des Aufenthaltes angenehm war.

Was macht einen guten ersten Eindruck aus Es ist für Hotels und Restaurants unerlässlich, bereits mit dem ersten Eindruck zu überzeugen, denn so lassen sich Gäste anwerben und halten. Das funktioniert vor allem mit freundlichem Personal und Sauberkeit. Diese Meinung teilen über 90 Prozent der Befragten. Jedoch sind auch kleine Details nicht zu unterschätzen. Bei rund jedem Dritten können Betriebe mit Blumen im Empfangsbereich punkten. Wichtig ist auch ein angenehmer Duft, auf den 24 Prozent achten. Auffällig: Männer haben hier eine feinere Nase als Frauen. 27 Prozent der befragten Männer finden einen frischen Geruch beim ersten Eindruck wichtig, im Vergleich zu 21 Prozent der Frauen.

Schmutz und schlechter Geruch auf den vordersten Plätzen der Störfaktoren Nicht zu hohe Preise, schlechte Lage und Lärm vermiesen den Gästen den Aufenthalt am ehesten. Ganz im Gegenteil sind es vor allem Fauxpas beim Service, die zu Unmut führen. Spitzenreiter bei den Top 3 der Ärgernisse ist Schmutz. Für 81 Prozent der Befragten ist Unsauberkeit absolut tabu. Knapp danach folgen unangenehme Gerüche, die 67 Prozent als inakzeptabel erachten, während unfreundliches Personal zwei Drittel der Gäste unwohl fühlen lässt.

Aber wohin mit der Kritik – die Spuren der digitalen Revolution Unzufriedene Gäste behalten ihre Meinung nicht für sich, sondern geben Kritik an ihr engstes Umfeld, aber zunehmend auch online weiter. 81 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, sich zuerst an Bekannte zu wenden, während 78 Prozent das Personal direkt ansprechen.

Hier hinterlässt die digitale Revolution ihre Spuren: Wenn eine Bewertung einmal online ist, bleibt sie abrufbar – schlimmstenfalls für immer. Das Internet hat sich als Anlaufstelle für Hotel- und Restauranttipps fest etabliert. Ein schlechtes Abschneiden kann fatale Auswirkungen auf das Image eines Hotels oder eines Restaurants haben. Das trifft auf alle Altersgruppen zu. Rund 80 Prozent der 14 bis 29-Jährigen verlassen sich auf Internet-Foren und Communities. Ein genauer Blick auf die Ergebnisse zeigt, dass auch ein Drittel der über 60-Jährigen im Netz nach Tipps surft.

Wie können Hotels und Restaurants den ersten Eindruck auffrischen? „Die Ergebnisse der Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper zeigen klar: Hotels und Restaurants können gezielt am Auftritt arbeiten, wenn sie die größten Ärgernisse vermeiden. Investitionen in einen frischen und freundlichen Empfang lohnen sich. Denn ein gelungener Start und die Liebe zum Detail hinterlassen beim Gast einen bleibenden Eindruck“, rät Manfred Reutter, Commercial Director von Procter & Gamble Professional.

Die Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper ist eine repräsentative Umfrage unter 1.022 Hotel- und Restaurantbesuchern in Deutschland ab 14 Jahren. Die Umfrage führte TNS Emnid im Februar 2010 durch. Weitere Informationen zur Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper werden auf http://www.hotelier.com erhältlich sein.

Seit März 2010 unterhält P&G Professional, ein Marktführer für Wasch- und Reinigungsprodukte für den professionellen Anwendungsbereich, eine strategische Partnerschaft mit dem Onlineportal für die Hotel- und Gastronomiebranche www.hotelier.com mit dem Ziel, Hotels und Restaurants dabei zu unterstützen, ihren Gästen einen Mehrwert zu bieten und Gewinnspannen zu erhöhen.

P&G Professional bietet Unternehmen im Gastgewerbe mit seinen hochleistungsfähigen Wasch- und Reinigungsprodukten für den professionellen Anwendungsbereich und mit seiner Expertise Unterstützung auf dem Weg zu größerem wirtschaftlichen Erfolg durch zufriedene Gäste. Mit der Bereitstellung von Marktforschungsergebnissen und Best Practice Beispielen für Hoteliers und Gastronomen möchte P&G Professional Ideen anregen, die Mehrwert schaffen und Gewinnspannen erhöhen.

Die Mr. Proper Produktreihe von P&G Professional wurde speziell für die Bedürfnisse des Gastgewerbes entwickelt. Mit ihrer konzentrierten Reinigungskraft und ihrem lang anhaltenden frischen Duft sind die Produkte ideale Lösungen für Hotels und Restaurants, für die Sauberkeit und ihre Image höchste Priorität genießen.


Die GV-Branche gibt ihre Zahlen preis

Januar 22, 2010

Große Studie des GVmanager über das Markt- und Einkaufsverhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010 erschienen

(München, 22. Januar 2010) Wie hoch sind die jährlichen Ausgaben von Verpflegungsverantwortlichen der Gemeinschaftsverpflegung für Nahrungsmittel? Welche Neuinvestitionen planen sie? Wie werden sich ihre Kosten weiterentwickeln? Wie beurteilen sie Preis-Leistungs-Verhältnis, Qualität und Service des Technikherstellers XY? Derartige Fragen rund um Kaufentscheidungen standen im Fokus der großen Studie des GVmanager über das Markt- und Einkaufs-verhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010. Repräsentative 1.217 Verpflegungs- und Einkaufsverantwortliche der Gemeinschaftsverpflegung beteiligten sich im Frühjahr und Sommer 2009 an der Befragung. Das entspricht einer sehr guten Rücklaufquote von 8,1 %.

Die deutsche Gemeinschaftsverpflegung ist längst nicht so homogen, wie oft vermutet wird. Die täglichen Essenszahlen reichen beispielsweise von 50 Essen, die als Zusatzgeschäft außer Haus an Kindertagesstätten gehen, bis zu 7.000 hochwertigen Mittagessen, die vor den Augen des Gasts im modernen Betriebsrestaurant gefinisht werden. Ebenso breit gefächert sind die Anforderungen an die Speisenplanung:

Während in Krankenhäusern diverse Diäten zu berücksichtigen sind, kommen in Senioreneinrichtungen noch Probleme wie Appetitmangel sowie Kau- und Schluck-beschwerden hinzu. In Betriebsrestaurants sind sowohl die deftigen Ansprüche schwer körperlich arbeitender Männer als auch die Vorliebe von Frauen für eine leichte Küche zu befriedigen.

Diese vielfältigen Anforderungen schlagen sich auch im Markt- und Einkaufsverhalten der Verpflegungsverantwortlichen nieder. Daher war es Ziel der großen Studie des GVmanager über das Markt- und Einkaufsverhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010, die Beweggründe zu Kaufentscheidungen umfassend und – wo sinnvoll – auch unterteilt in die verschiedenen GV-Bereiche wie Betriebs-, Patienten-, Seniorenverpflegung sowie Kita- und Schulverpflegung widerzuspiegeln.

Marktforschungen im Außer-Haus-Markt gibt es viele – was ist das Besondere an dieser?
Bisherige Studien fokussieren sich fast immer auf die Gastronomie und Hotellerie. Das ist darauf zurückzuführen, dass diese Teilbereiche des Markts homogen und somit leicht adressierbar sind. Die Gemeinschaftsverpflegung dagegen, vor allem der Bereich der Eigenregie, kann nicht öffentlich erfasst werden. Lediglich das Segment der Patienten- und Seniorenverpflegung ist teiltransparent – ebenso wie der Cateringmarkt. Über Adressmaterial der in Eigenregie betriebenen Betriebsverpflegung verfügen nur Unternehmen wie das unsere – aufgrund der über 60jährigen Tradition unserer Fachzeitschrift GVmanager und der damit verbundenen langjährigen Branchenkompetenz.

Zum ersten Mal in der Reihe der Marktforschungen wurden die Verpflegungsverant-wortlichen gezielt um ihre Meinung über 250 Unternehmen befragt, die die GV-Branche beliefern. Dabei wurden das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Qualität und die Service-bereitschaft von Food-, Beverage-, Ausstattungs- und Technik-Herstellern abgefragt.

Darüber hinaus hat die Redaktion des GVmanager anhand eines sechsseitigen, standardisierten Fragebogens mit über 500 überwiegend geschlossenen Fragen von
1.217 Führungskräften der Gemeinschaftsverpflegung und Großgastronomie soziodemografische Daten, Kennzahlen der Speisenproduktion, das Verpflegungsangebot, das Informations- und Einkaufsverhalten sowie Zukunftsprognosen abgefragt. Die Ergebnisse sind auf 365 Seiten in rund 400 Grafiken und Tabellen dargestellt.

Bestellung
Die Marktforschung ist exklusiv bei der B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG am Verlagsstandort München zu beziehen. Die Schutzgebühr für das 365-Seiten-Werk inkl. CD-ROM beträgt 1.250 Euro.
Bestell-Hotline: (089) 370 60-256, Ansprechpartner: Bernd Moeser

Der GVmanager ist ein Fachmagazin für Führungskräfte in Großgastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, das mittlerweile im 61. Jahr erscheint. Damit stellt der GVmanager die älteste (ivw-geprüfte) Fachzeitschrift in diesem Bereich dar. Er richtet sich an Verpflegungsverantwortliche in den Bereichen Betriebs-, Senioren-, Patienten- und Studentenverpflegung aber auch der Kita- und Schulverpflegung. Darüber hinaus lesen Entscheider aus Zentral- und Sozialküchen sowie von Cateringunternehmen das Fachmagazin. Es erscheint zehnmal jährlich und wird durch zahlreiche Themenpubli-kationen z. B. über Getränke und die Kita- und Schulverpflegung ergänzt. Herausgeber ist die Münchner Verlagsniederlassung der B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG. Mit der großen Marktforschung über das Markt- und Einkaufsverhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010 hat die Redaktion des GVmanager eine langjährige Tradition fortgesetzt – diesmal mit einem Schwerpunkt auf dem Einkaufsverhalten und der Investitionsbereitschaft der GV-Branche.


GfK: Außer-Haus-Anteil im Schnitt rund 28 %

Dezember 16, 2009

Quelle: cafe-future.net, 16. Dezember 2009

Die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen sind mehrheitlich noch immer traditionell, wie die neue Studie ‚Essen & Trinken in Deutschland‘ der GfK Panel Services zeigt. Doch: Die jüngere Generation tendiert zu unregelmäßigeren Essenszeiten und stärkerem Außer-Haus Verzehr.

Die 20- bis 24-Jährigen essen und trinken am häufigsten unterwegs. Rund 40 % ihrer Mahlzeiten nehmen sie außerhalb der eigenen Wohnung zu sich. Im Schnitt über alle Altersklassen liegt der Außer-Haus-Anteil bei rund 28 %.
Zwischen acht und neun Uhr ist für knapp 40 % der Deutschen Zeit für das Frühstuck. Am Wochenende schlafen die Deutschen gerne aus und das Frühstück beginnt rund anderthalb Stunden später als an Arbeitstagen.

Das Mittagessen ist für die große Mehrheit der Deutschen eine warme Mahlzeit. Weniger als ein Viertel begnügt sich mit kalten Speisen, oft sind dies berufstätige Frauen. Überraschend häufig wird zu Hause Mittag gegessen. Abgesehen von den 20- bis 29-Jährigen überwiegt in allen Altersklassen das Mittagessen zu Hause. Neben den traditionellen Hauptmahlzeiten ist auch die Nachmittagsstärkung beliebt. Bei den Älteren vor allem klassisch mit Kaffee und Kuchen. Die Jüngeren greifen gerne zur modernen Variante wie Donut, Muffin oder Brownie, die zusammen mit dem Coffee-to-go unterwegs verzehrt werden können. Das Abendessen wird am häufigsten zwischen 19 und 20 Uhr eingenommen, am Wochenende gerne auch etwas später. Mit 52 % überwiegt noch knapp die kalte Brotzeit.

Für die Mehrheit der Deutschen sind drei Hauptmahlzeiten und eine Stärkung am Nachmittag noch immer die Norm. Weniger regelmäßig ernähren sich jedoch jüngere Menschen. Gegessen und getrunken wird bei ihnen oftmals, wenn Hunger und Durst sich einstellen und gerade Zeit ist. Ob dieser deutliche Trend zu einer Verschiebung der klassischen Ernährungsstrukturen führt, werden die nächsten Jahre zeigen.

Die Studie ‚Essen & Trinken in Deutschland‘ der GfK Panel Services basiert auf dem neuen ganzjährig online geführten Ernährungstagebuch INTO. „Wer isst und trinkt was, wann und wo, warum und wie?“ Daheim und außer Haus.


Vier Zielgruppen für die Bio-Branche

Juni 1, 2008

Quelle: W&V, 29. Mai 2008

Längst ist das Geschäft mit Bio-Lebensmitteln keine Nischenveranstaltung mehr, sondern ein milliardenschweres Business. Mittlerweile kaufen 93 Prozent aller Bundesbürger Bio-Ware. Trotzdem sind die Anbieter verunsichert, weil sie ihre Käufer nicht kennen. Die Studie „Bio-Markt 2.0“ der Strategieagentur Different skizziert jetzt vier Käufertypen.

Lesen Sie weiter:
http://www.wuv.de/news/unternehmen/meldungen/2008/05/97184/index.php