Top 30 Contract Caterer mit 3,2 Prozent Umsatzplus

Mai 10, 2013

Quelle: cafe-future.net, 10. Mai 2013

Deutschlands 30 größte Contract Caterer stehen 2012 für 3,0 Mrd. Euro Nettoumsatz, der mit 5.218 Verträgen erwirtschaftet wurde. Dieses Fazit zieht die gv-praxis in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Damit haben die Top 30 im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,2 Prozent erzielt – nachdem sie das starke Jahr 2011 mit 5,2 Prozent Mehrerlösen abgeschlossen hatten.

Top 10 Contract Caterer

Das Plus 2012 resultiert primär aus höheren Bons, die Frequenzen sind leicht gefallen, das Neugeschäft war mit 503 Neuabschlüssen schwächer als im Vorjahr. Das Wachstum der Top 10 liegt bei +2,6 Prozent (Vj. 4,5 %), einer der schwächsten jemals gemessenen Werte. Dagegen schneiden die Ränge Top 11 – 30 mit +6,0 % (Vj. 8,6 %) deutlich besser ab. Auffallend: Nur bei Neue Märkte wie z.B. Messe- oder Stadiongastronomie punkten die befragten Unternehmen (+14,0 %). In den eher klassischen Teilmärkten gibt es nur im Seniorenmarkt (+5,1 %) ein signifikantes Wachstumsplus, im wichtigsten Teilmarkt Betriebsverpflegung lag der Wert bei 2,6 Prozent. Verlierer: das Krankenhaussegment (- 0,2 %) schwächelt, der Schulmarkt stagniert, wozu auch die Magen-Darm-Epidemie beigetragen hat. Das Jahr war geprägt durch weiter hohen Kostendruck, gestiegene Lebensmittelpreise und hohe Preissensibilität bei den Gästen.

Contract Catering Markt in Deutschland

Contract Catering Markt in Deutschland

Auf den Plätzen 1 bis 5 des gv-praxis-Rankings konnten alle Unternehmen ihre Vorjahresposition verteidigen. An der Spitze steht Compass Group, gefolgt von Aramark, Sodexo, Dussmann und Klüh – globale Player dominieren. Marktführer Compass Group hat in 2012 ein schwaches Jahr verkraften müssen, der neue Umsatz von 667,0 Mio. € (-2,8 %) liegt deutlich unter dem Vorjahreswert. Auf Rang 8 gibt es Bewegung: Wisag belegt erstmals diese Position nach Akquisition der Schubert-Unternehmensgruppe und deren Cateringgeschäft. Zusammen kommt die neue Wisag-Cateringeinheit auf 99,1 Mio. € (ohne Servicegesellschaften). Vom Wachstum entfällt der größte Brocken auf die Player Bilfinger, SV und Aramark. Insgesamt können sechs Unternehmen zweistellige, 19 einstellige Mehrerlöse vorweisen. Dem gegenüber stehen vier Minus-Entwicklungen und ein gleichgebliebener Umsatzwert.

Der Markt der Contract Caterer (Top 30) setzt sich wertmäßig wie folgt zusammen: 49,6 Prozent Business & Industry, 20,2 Prozent Healthcare, 16,0 Prozent Elder Care, 8,9 Prozent Neue Märkte, 5,3 Prozent Education. Fast die Hälfte aller erfassten Umsätze entfallen auf die Kategorie Business & Industry. Burkart Schmid, Chefredakteur gv-praxis: „Besonders bei der Verpflegung am Arbeitsplatz spüren die Catering-Dienstleister eine steigende Anspruchshaltung von Gästen und Auftraggeber bei gleichzeitiger Tendenz zur Zuschussminderung.“ Die Herausforderung der Zukunft: Konsumenten müssen mehr Geld ausgeben, wenn die Unternehmen ihre Zuschüsse weiter senken. Schmid: „Dies gelingt nur bei gleichzeitiger Qualitätsoffensive der Branche.“

Die Erwartungen: Im März/April glaubten 82 Prozent der Unternehmen an weiter wachsende Erlöse. Man hat gelernt, mit mehr Unsicherheit und mehr Volatilität umzugehen. In den Augen der Macher haben Café Bar und Take-away die besten Perspektiven, gefolgt von Schulen/Kitas. Als die größten Herausforderungen werden Mitarbeiterbeschaffung und -entwicklung genannt, gefolgt von Kostensituation der Kunden und Gästeansprüche.

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Top 100 Gastro-Unternehmen 2012 mit 3,3 Prozent Umsatzplus – Exklusives Umsatzranking zeigt: 2012 ein gutes Wachstumsjahr

März 8, 2013

März 2013 – Deutschlands 100 größte Gastronomen (ohne Hotellerie) stehen 2012 für 11,573 Mrd. Euro Nettoumsatz, der in rund 17.900 Betrieben erwirtschaftet wurde. Dieses Fazit zieht die Wirtschaftsfachzeitschrift „Food Service“ (Deutscher Fachverlag) in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Damit haben die Top 100 im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,3 Prozent erzielt – nachdem sie das sehr starke Jahr 2011 mit 5,1 Prozent Mehrerlösen abgeschlossen hatten.

Top 100 Gastro-Unternehmen 2012

Das Plus 2012 resultiert aus höheren Bons: Die Gäste haben sich etwas gegönnt. Die Frequenzen allerdings sind gefallen, die Menschen blieben öfter zu Hause. Als Kategorien gelang den Bereichen Freizeit (plus 7,8 Prozent) und Fullservice (plus 7,5 Prozent) das größte Wachstum – eine erstmalige Konstellation.

Ein Blick in die Daten des Statistischen Bundesamtes und damit auf die Gesamtheit stellt einmal mehr klar: Die Spitze kämpft besser und erfolgreicher als die Breite. Denn Wiesbaden meldet für die Gastronomie in Deutschland ein nominales Plus von 1,6 Prozent. Daraus ergibt sich real ein Minus von 0,5 Prozent (vorläufige Werte).

Auf den Plätzen 1 bis 5 des Rankings konnten alle Unternehmen ihre Vorjahresposition verteidigen. So bleibt McDonald’s an der Spitze, gefolgt von Burger King, LSG, Autobahn Tank & Rast und Nordsee. Ab Rang sechs allerdings gibt es Bewegung: Das Feld spreizt sich hier stärker als zuvor – globale Player dominieren. So selbstverständlich wie heute Lidl und Tchibo inmitten der Top 10 Textil-Einzelhändler stehen, tun es auch Ikea und Aral im Spitzenranking.

Detaillierte Ergebnisse 
Vom Wachstum entfällt der größte Brocken auf die drei globalen Player McDonald’s, Burger King und YUM! – gefolgt von drei klassisch-deutschen Unternehmen: Block, LSG und Vapiano. Zu den relativen Gewinnern zählen der Top-100-Neuling Hofbräu Blin sowie L’Osteria und BackWerk. Insgesamt können 21 Unternehmen zweistellige Mehrerlöse vorweisen. Dem gegenüber stehen 16 Minus-Entwicklungen.

Umsatzverteilung der Top 100 nach Segmenten
Die Marktspitze der Profi-Gastronomie (Top 100) setzt sich wertmäßig wie folgt zusammen: 56 Prozent Quickservice, 23,4 Prozent Verkehrsgastronomie, 6,5 Prozent Fullservice-Restaurants, 5,7 Prozent Freizeiteinrichtungen, 4,8 Prozent Handelsgastronomie sowie 3,6 Prozent Event-Catering. Mehr als drei Viertel aller Erlöse entfallen auf die zwei großen Kategorien. Hier konzentriert sich alles auf das optimale Zusammenspiel der verschiedenen Funktionen unseres Alltags: Ja, man isst, wo man gerade ist – unterwegs, bei der Arbeit oder im Shopping Center.

Ausblick 2013
Die Erwartungen an das neue Jahr sind keine kleinen: Im Januar glaubten 69 Prozent der Unternehmen an weiter wachsende Erlöse. Man hat gelernt, mit mehr Unsicherheit und mehr Volatilität umzugehen. In den Augen der Macher hat Take-away die besten Perspektiven, gefolgt von Home Delivery sowie Imbiss bei Bäckern, Metzgern und in Supermärkten. Als die größten Herausforderungen werden Mitarbeiterbeschaffung und Personalkosten genannt, gefolgt von Führung und Motivation.


Mit gutem Essen weniger Steuern zahlen – 9.000 Firmen in Deutschland nutzen Restaurantschecks für 250.000 Mitarbeiter

Juli 14, 2011

Quelle: Sodexo, 13. Juli 2011

Welcher Mitarbeiter geht nicht lieber in seiner Mittagspause in ein Restaurant statt in eine Kantine? Welcher Arbeitgeber unterstützt und motiviert seine Mitarbeiter nicht gerne durch ein gutes Essen? Mehr als 9.000 Unternehmen in Deutschland nutzen für über 250.000 Mitarbeiter sogenannte Restaurantschecks. Interessant an dieser Tatsache ist, dass das Unternehmen und die Mitarbeiter dabei Steuern und Sozialabgaben sparen. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern auf diese Weise jährlich bis zu 1.300 Euro ohne Abzüge zukommen lassen.

Das Unternehmen Sodexo mit Sitz in Frankfurt a.M. versorgt Unternehmen, bzw. deren Mitarbeiter, mit Restaurantschecks, die in ausgesuchten Partnerrestaurants eingelöst werden können. Das Restaurantnetzwerk des Unternehmens Sodexo besteht aus über 30.000 Restaurants, verteilt über die gesamte Bundesrepublik und ist somit das größte Netzwerk Deutschlands.

Corporate Relations Manager George Wyrwoll: „Der Sodexo Restaurant Pass ist das ideale Instrument, um Mitarbeiter täglich auf gesunde Art zu motivieren. Gleichzeitig reduziert das Unternehmen die Lohnnebenkosten und erspart den Mitarbeitern dadurch Steuern und Sozialabgaben, wobei Sodexo die gesamte Abwicklung von der Scheckbestellung bis hin zur Abrechnung übernimmt.“

Nicht nur Mitarbeiter und Unternehmen genießen die Vorteile der steuerlich geförderten Restaurantschecks, auch Restaurants profitieren von der Servicedienstleistung, denn sie gewinnen zusätzliche Stammgäste.


CHD Expert Studie über Firmen-Weihnachtsfeiern: Weitere Umsatzverluste in der Gastronomie

Dezember 11, 2009

Nur rund neun Prozent der Gastwirte erwartet mehr Bankette – Weniger Teilnehmer und weniger Pro-Kopf-Ausgaben

Hamburg, 11. Dezember 2009
Gespart wird nicht nur bei Geschäftsreisen – auch bei den Weihnachtsfeiern kürzen die Unternehmen die Budgets. 50 Prozent der Gastronomen in Deutschland berichten von weniger Banketten zum Jahresabschluss. Nur rund neun Prozent der Gastbetriebe richten in diesem Jahr mehr Weihnachtsfeiern als im Vorjahr. Dies ist Ergebnis einer repräsentativen Befragung von CHD Expert Deutschland. Das internationale Marktforschungsunternehmen für den Außer-Haus-Markt (Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Catering) befragte dazu im November 184 Gastronomieentscheider.

CHD Expert Grafik - Weihnachtsfeiern 2009

„Die Lage im wichtigen Weihnachtsgeschäft hat sich für die gehobene Gastronomie merklich verschlechtert – im vergangenen Jahr konnten noch 14 Prozent der Betriebe eine steigende Zahl an Firmenfeiern verzeichnen“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert. 2007 hatten sogar rund 30 Prozent der Betriebe einen Zuwachs bei den Firmenevents verzeichnet. „Die Budgetbegrenzungen und Kostenreduktionen bei den Unternehmen machen sich längst nicht nur bei den Ausgaben für Geschäftsreisen und bei den zutage tretenden Streichungen von Weihnachtsfeiern bemerkbar“, so der Gastronomieexperte. Auch könne man seit vielen Monaten eine allgemeine Zurückhaltung bei Cateringausgaben für Unternehmensevents beobachten. Allerdings fällt die Entwicklung in den Gastronomiesegmenten unterschiedlich aus: Von den speisegeprägten Gastbetrieben konnten immerhin 14 Prozent von einer steigenden Zahl an Weihnachtsfeiern berichten. Unter Hotelrestaurants sind es nur acht Prozent, die einen Zuwachs verzeichnen.

Deutlich werden die zugeknöpften Taschen der Firmenentscheider auch bei der Zahl der Teilnehmer. Über 64 Prozent der Gastronomen müssen in diesem Jahr weniger Plätze je Firmenfeier eindecken. „Auf die großzügige Einladung von externen Dienstleistern und anderen Firmenpartner wird eher verzichtet“, so Lambracht. Lediglich knapp sechs Prozent der Gastbetriebe (Gastronomie 8,2%, Hotelrestaurants 5,2%) berichtet von steigenden Teilnehmerzahlen.

Auch bei den Pro-Kopf-Ausgaben sind die Folgen der Wirtschaftskrise spürbar. Über 56 Prozent der Befragten bedauern Kürzungen beim Durchschnittsbon. Lediglich 6,2 Prozent der Profi-Gastgeber (Gastronomie 11,1%, Hotelrestaurants 4,4%) freuen sich über Steigerungen bei den F&B-Ausgaben (F&B = Food & Beverages). „Gespart wird an Kleinigkeiten, wie zum Beispiel am Dessert oder der Weinauswahl“, bemerkt Lambracht. Der Durchschnittsbon je Weihnachtsfeiern betrug im vergangenen Jahr 34 Euro – mit Tendenz: abnehmend.